VW Crozz soll als ID.4 schon im März vorgestellt werden

Copyright Abbildung(en): VW

Der ID.3 ist noch gar nicht ausgeliefert, da schiebt VW auch schon den ID.4 nach: Medienberichten zufolge soll das Serienmodell der als Crozz bekannten Studie auf dem Genfer Autosalon Anfang März Premiere feiern, so die Automobilwoche. Der hochbeinige ID.4, das erste E-SUV auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB), soll in VW-Werken in Deutschland, den USA und in China produziert und somit ein richtiges Welt-Elektroauto werden. Details zu Motorisierung und Akku sind noch nicht bekannt. Erste Auslieferungen seien schon bald nach der Premiere bereits ab der zweiten Jahreshälfte geplant.

Über den Lebenszyklus hinweg rechnet der Hersteller mit zwei Millionen verkauften Exemplaren, inklusive einiger Derivate, wie etwa ein ID.4 Coupé, welches dem Bericht zufolge ebenfalls noch in diesem Jahr vorgestellt werden und ab 2021 vom Band laufen soll. Auch eine Performance-Variante mit dem Kürzel GTX sei geplant.

Die britische Autocar hingegen geht davon aus, dass der ID.4 erst im April auf der New York Motor Show vorgestellt wird. Wie das Magazin weiter berichtet sollen die Außenmaße des ID.4 zwischen dem VW Tiguan und dem Siebensitzigen Tiguan Allspace, beim Innenraum aber eher auf Niveau des Allspace liegen — Platzeinsparungen dank der tief im Unterboden platzierten Motoren und Batterie machen diesen Raumgewinn möglich. Vom ID.4 Coupé erwarten die Kollegen von Autocar, dass es mit der Modellbezeichnung ID.5 vorgestellt wird.

Liegen die Leistungsdaten auf dem Niveau der Studie ID Crozz, die 2017 vorgestellt wurde, ermöglichen zwei Motoren (einer vorne, einer hinten) dem ID.4 eine Leistung etwa 225 kW / 306 PS, die Reichweite dürfte dann bei mehr als 500 Kilometern liegen. Es ist allerdings auch gut möglich, dass es eine Variante mit kleinerer Batterie und nur einem Motor gibt, wie es schon beim ID.3 der Fall war. Den ersten Stromer der neuen ID-Familie gibt es in mehreren verschiedenen Leistungs- und Reichweitenvarianten. Zum einen mit 110 kW / 150 PS und einer Reichweite von entweder 330 oder 420 Kilometer. Die Topversion des ID.3 hat 150 kW / 204 PS und schafft mit einer Akkuladung bis zu 550 km.

Quellen: Automobilwoche — ID.3, Golf VIII und neue Nischenmodelle: Volkswagen startet bemerkenswerte Produktoffensive // Autocar — Volkswagen ID 4 SUV to be revealed at New York motor show

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Wie früher bei den Verbrennern, Ankündigunsweltmeister nur auf der Straße ist nichts zu sehen

Das habt ihr Forentrolle beim e-upmigo auch geschrieben und jetzt ist er da und wird verkauft wie geschnitten Brot und es ist Stille im Walde.
VW hat im Bereich BEV seine Ansagen bislang auf die Minute eingehalten.

Kannst dich ganz beruhigt zurück lehnen, deine Tabletten nehmen und abwarten.

Ja es kommen heuer noch so viele neue BEVs von VW.
El-born
ID.4/ID.4
Skoda iV
Audi etron Gt, etron Sportback
Porsche Taycan Kombi

e-UP ist doch kein Elektroauto. Das ist nur ein umgebastelter Verbrenner mit dem Stand von 2012, bis jetzt habe ich noch nicht EIN Auto aus dem Hause VW auf der Straße gesehen. Wer sollte hier seine Tabletten nehmen?

Ne komplette Fabrik bereits auf eAutos umgebaut, eine weitere in der Planung und das allein in Deutschland. Den ID3 kannste bestellen und die Kiste läuft bereits vom Band. Da noch die ewige Leier vom „Ankündigungsweltmeister“ (worauf auch immer das beruht) zu spielen ist schon irgendwie ignorant.

Naja, ganz so abwegig mit dem „Ankündigungsweltmeister“ ist das nicht.
Bis jetzt fährt noch kein ID.3 als Endverbraucher Fahrzeug und die ersten Kunden werden wohl auch noch ein paar Wochen oder Monate auf Ihren warten müssen bis die Probleme der bereits produzierten behoben sind.
Ich bin wirklich gespannt, wie viele der 100.000 für 2020 angekündigten IDs tatsächlich auf die Straße kommen.

Man tut VW nichts Gutes mit solchen Sprüchen, wie gut und besser als andere man dann mal sein werde.
Bleibt doch auf dem Teppich, bis die Kinderkrankheiten vorbei sind. Auch Tesla hatte sie aber ohne solche Sprüche vorher.

Ja die Kommentare der Markentrolle! Hey, schon die Anlaufprobleme Model 3 von Tesla vergessen. Ankündigung und Auslieferung. Da sehe ich ehr den Ankündigungsweltmeister. Aber gut Ding will Weile haben. Ich sehe beim I3 ein interessantes, modernes und vor allem bezahlbares E-Fahrzeug kommen. Es ist die perfekte Basis zur E-Massenmobilität. Und auf ein ausgereiftes Fahrzeug ohne Kinderkrankheiten warte ich auch gern einen Monat länger.

Man muss hier aber schon ein bisschen relativieren.
Tesla hat bei weitem nicht den finanziellen Background wie VW.
Desweiteren hat VW den Verbraucher jahrelang mit illegaler Software hintergangen, will uns weismachen dass ein Softwareupdate die Abgaswerte korrigiert OHNE dass es dabei an anderer Stelle zu Einbußen kommt und tut jetzt so als wären Sie die größten bei e-Mobilität.
Unter Berücksichtigung dessen, was auch VW schon für Erfahrungen in der e-Mobilität mit den e-Golf und e-UP hat ist es schon ein Armutszeugnis den Mund so voll zu nehmen und dann nicht liefern zu können.

Seit Februar 2019 sitze ich im Tesla Model 3. Das Fahrzeug habe ich gekauft aus Überzeugung und weil so ein gewisser Druck auf die Autolobby geschaffen wird. Das VW jetzt auch Elektroautos baut finde ich konsequent und ich werde den Teufel tun sie zu kritisieren. Auch wenn ich vermute, dass hier eher die drohenden Bussen der wahre Antrieb war umzuschwenken. Trotzdem freut mich jedes Fahrzeug das vollelektrisch auf den Markt kommt.

Oje, immer diese Kommentare, Tesla, VW oder doch vielleicht BMW
Dem Grunde nach ist es doch dem Verbraucher geschuldet, welches E-Fahrzeug er bevorzugt. Ich denke, dass die zögerliche Haltung der Verbraucher noch einige Zeit dauern wird, bis die Infrastruktur für E-Autos soweit akzeptabel erscheint. Also warten wir geduldig was da kommt.

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