VW blickt auf 270 Millionen Euro Strafzahlung für Verfehlung der CO2-Ziele in 2020

VW blickt auf 270 Millionen Euro Strafzahlung für Verfehlung der CO2-Ziele in 2020

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Europas größter Automobilhersteller, der Volkswagen Konzern, bringt bis Ende November 2020 zwar mehr als 221.000 Steckerfahrzeuge (Summe aus E-Auto/ PHEV) auf die Straße. Und steuert somit zwar jede fünfte Einheit zu Europas Gesamtzulassung von 1.060.655 Steckerfahrzeugen zu, wird aber dennoch eine massive CO2-Strafzahlung leisten müssen. Die Rede ist von 270 Millionen Euro Strafzahlung, welche der VW Konzern nach Brüssel entrichten muss.

Hochgerechnet anhand der aktuellen jährlichen Gesamtabsatzprognosen. Unter Berücksichtigung des noch zu erwartenden Absatzes im Dezember 2020. Für jedes Gramm CO2 über seinem Zielwert und für jedes verkaufte Fahrzeug muss der Hersteller dann 95 Euro Strafe zahlen. VW bestätigte die Tatsache, dass man eine entsprechende Strafzahlung leisten müsse gegenüber Matthias Schmidt, Automobil-Analyst aus Berlin, welcher uns die Daten für diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat. Zurückzuführen sei das Verfehlen des CO2-Ziels durch den verzögerten Anlauf des ID.3 in Europa. Mit einer ersten geplanten 100.000 Einheiten starken MEB-Produktion für Europa wurden bis Ende November weniger als 30.000 bis Ende November ausgeliefert. 27.419 Einheiten, um genau zu sein.

Laut exklusiven Informationen der Branchenpublikation European Electric Car Report ist MG Motors, welches zu Chinas SAIC Motors gehört, für den Zeitraum 2020 bis 2022 dem CO2-Pool des Volkswagen-Konzerns in der EU sowie der Marke SAIC Motors Europe BV beigetreten. Dies geht aus dem offiziellen Dokument hervor, das von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde und der Branchenpublikation vorliegt. Dennoch wird dies VW auch nicht helfen die CO2-Ziele in 2020 vollständig zu erreichen.

Eine weitere wichtige Erkenntnis von Volkswagen im Hinblick auf den wiederkehrenden Corona-Pandemie-Gegenwind war, dass etwaige Lockdown-Light-Szenarien nicht so große Auswirkungen auf den Markt haben werden, wie es beim ersten harten Lockdown-Szenario der Fall war. Dr. Christian Dahlheim, Head of Group Sales, sagte auf einer Analystenkonferenz Anfang des Monats, dass etwa 50 Prozent der Bestellungen von Flotten stammen, die keinen Zugang zu den Händlern benötigen. Er bestätigte weiterhin, dass Volkswagen Konzern erwartet, seine CO2-Flottendurchschnittsverpflichtungen im Jahr 2021 zu erreichen.

Dennoch lässt der VW Konzern positiv in die Zukunft blicken. Denn so konnten die Marken VW, Audi, Skoda, Porsche und Seat in den ersten elf Monaten 128.034 Stromer an Europas Elektroautomarkt absetzen. Womit man deutlich über dem Vorjahr von 51.100 Einheiten (Gesamtjahr 2019) liegt. Rein theoretisch sollte der VW Konzern 2020 den Absatz von 150.000 E-Autos noch knacken können. Mit den E-Modellen von SAIC/ MG Motors würde man dann bei rund 165.000 Stromer landen, welchen sich positiv auf die CO2-Ziele auswirken.

Quelle: Matthias Schmidt – The European Electric Car Report West European Market Intelligence – Edition 11.2020

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Das ist aber ganz schön ungerecht, dass VW als einziger eine CO2 Strafabgabe zahlen muss.. tztztztztz….

Ausgerechnet diejenigen, die am Meisten getan haben. Vielleicht liefern die Anderen Ihre Limos gratis (Absprachen, Deals) an die Politiker in der EU.

So ein blödsinn!
Die die am meisten getan haben….
Vw hat jahrelang nur lug und betrug betrieben!
Da sieht man halt wie umweltfreundlich vwcwirklich ist!

Sie hätten meiner meining nach viel mehr strafe zahlen müssen….
Diese unfairen trixereien mit dem herstellerpooling dass ja vw auch am stärksten zusätzlich noch betreibt ist die reinste verarschung!
Andere hersteller wie z.b. toyota haben kein einziges reines e auto im angebot und erreichen die Werte auch!
Da sollte man sich halt wirklich mal überlegen was vw macht….
Die haben bestimmt damit gerechnet auch zu dieser zeit mit software trix die grenzwerte zu schönen und so ans ziel zu gelangen!
Sollten mal ordentlich zur kasse gebeten werden!

Die nächste unfaire regelumg ist dass bentley und Lamborghini garnicht zugerechnet werden und als einzelne marken zählen…
Sind sie denn beim konzern oder nicht!?

Diese staatlichen unterstützungen vw gegenuber sollten schleunigst aufhören!
Wenn dann gehören alle hersteller gleich behandelt!
Aber soetwas geht garnicht….

Das erinnert noch immer an die 40 jahre wo vw ja auch durch staatliche unterstützung geschönt wurde!

Aber es ist ja sowieso egal da sichs alle leute wieder schön reden und sogar vw als DAS OPFER darstellen!
Weil man einfach zu dumm ist um es zu kapieren was da abgeht ..

Vorausschicken möchte ich, dass ich Schweizer bin und nicht an irgendwelche Automarken gebunden bin. Dennoch bevorzuge ich aktuell eher eine, die noch etwas kleiner und jünger ist.

Nach meinem BMW Z3 (war sehr zufrieden) vor 20 Jahren bin ich vor 10 Jahren schon auf ein BEV umgestiegen und ebenfalls sehr zufrieden. Bin bei weitem kein VW Fan, aber die Jungs strengen sich echt an und das muss man ihnen zugute halten. Was hat Toyota zu bieten? Nada, einfach nur jämmerlich diese ganzen Zwitter Autos. Schauen sich die Designs an. Einfach nur ober peinlich.

Ich mag Japan sehr aber in Sachen Auto, nie und nimmer.

Was geht denn da bei BMW ab? Ein weltweiter Gemischtwahrenladen sondergleichen (ja klar mit Lederstickerein und Spaltmassen ist man mega gut). Man baut kreuz und quer so alles was einem in den Sinn kommt. Wo ist da eine klare Linie/Vision/Mission? Einfach nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Wenn ich bei BMW etwas kaufen will, dann muss ich stundenlang noch zusätzlich aus einer 20 seitigen Liste irgendwelche Extras zusammensuchen und der Verkäufer beliefert mich mit seinem doofen Kaffee. Wie äzend, dieses Gehabe aus dem 20. Jahrhundert.

Wie hoch sind die staatlichen Unterstützungen von Porsche, Mercedes und BMW? Sind diese Herren nie dabei, wenn die Kanzlerin ruft und Gaben verteilt? Für Werbung in Filmen hat man jede Menge Kohle und Autos zum verschrotten. Überall Hochglanzprospekte und Plakate. Da scheint mega viel Geld vorhanden zu sein. Trotzdem, man bettelt den Deutschen Steuerzahler um Hilfe. Was für eine Schande.

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

VW hat in den letzten Jahren, gegenüber den andere Deutsche Autofirma, die Elektromobilität mit dem ID.3 und ID.4 weit nach vorne gebracht, auf einer ganz neuen Platform, mit ganz neuen Leuten die BEV denken und in einem ganz neuen Werk, und damit für mich alle Anderen Deutschen Firmen weit hinter sich gelassen. Was produzieren denn alle Anderen? Alles nur umbauten auf denselben Fabrikationsstrassen, wo auch Verbrenner und Plug-In Zwitter gebaut werden. Alle diese Diesel Fabrikanten haben Dreck am Stecken im Diesel Skandal, nur VW wurde blossgestellt. Alle stecken hintenrum mit drinn. Wieso? Weil man den Hals nicht voll kriegen konnte und der Welt unbedingt demonstrieren wollte, dass man Weltmeister auf alle Zeiten im Autobau ist.

VW hat etwas daraus gelernt und hat eine 2. Chance verdient. Wo und wann hat sich die restliche Troika schuldig bekannt? Sagen Sie mir, welche Herren von Mercedes, und BMW haben sich ge-outet? Es ist die Frage erlaubt, wieso hat die Presse und die Politik da immer so geschwiegen?

Frage an Sie, Herr oder Frau Unbekannt. Fahren Sie auch ein BEV und seit wann?

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

Dieser Beitrag liefert nur Gerüchte.
Da wurde irgendwas ‚hochgerechnet‘.
Die effektiven BEV-Zahlen (die im November/Dezember steil hoch gingen) fehlen wahrscheinlich völlig.
Zudem wird VW mit Sicherheit die Verbrenner-Zulassungen im Dezember gebremst und die PlugIn-hybrid-Zulassungen vorgezogen haben.
Das fehlt alles bei solchen Prognosen ..

Und die angebliche Bestätigung von Vw möchte ich mal sehen.

Ich fände aber 270 Mio Euro an die Staatskasse besser als an die Rechtsanwalts-Klageindustrie.

Die Bestätigung gab es schon vor etwa einem Monat, glaub sogar von Diess selbst, dass sie das Ziel um etwa 1g verfehlen werden.

Ich vermute, dass die Verbrenner-Gewinne diese für VW lächerlichen 270 Mio locker überkompensieren

Ob VW jemals genaue Zahlen liefern wird glaube ich nicht. Hier wird wahrscheinlich genauso getrickst wie beim Diesel. Ermuntert ist der Wille von VW den Umstieg auf BEV voranzutreiben.

Richtig so, wer den absolut alltagstauglichen E-Up ( und die baugleichen von Skoda und Seat ) trotz großkundiger Versprechungen zum Umstieg auf die E-Mobilität nicht lieferbar in 2020 hat, der muss halt Strafe zahlen. Die Marketingstrategen vom „Welt“Autobauer sollten einmal ihre Stragie überdenken ! Aber mit den „kleinen“ Fahrzeugen läßt sich halt nicht soviel Geld verdienen, wäre aber zeitgemäß !

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