Volvo senkt im Werk Chengdu die CO2-Belastung um 11.000 Tonnen pro Jahr

Volvo senkt im Werk Chengdu die CO2-Belastung um 11.000 Tonnen pro Jahr

Copyright Abbildung(en): Volvo

Volvo will seine Modellpalette elektrifizieren und künftig Plug-in-Hybride anbieten. Ab 2019 wird jedes neue Volvo Modell mit Elektromotor am Markt angeboten werden – den Start hat der Volvo XC40 Recharge gemacht. Passt durchaus dazu, dass das Unternehmen seine eigene Zukunft elektrisch sieht. Ab 2040 will man zudem ein klimaneutrales Unternehmen sein. Einen weiteren wichtigen Schritt ist Volvo mit der Umstellung seines Werks Chengdu, China auf 100 Prozent Grünstrom gegangen.

Volvo gibt zu verstehen, dass die Umstellung auf den Einsatz von 100 Prozent erneuerbare Energie die CO2-Emissionen pro Jahr um mehr als 11.000 Tonnen pro Jahr  senkt. Gleichzeitig steigt der Anteil erneuerbarer Energien im weltweiten Produktionsnetz des schwedischen Herstellers damit auf 80 Prozent. Die vollständige klimaneutrale Produktion rückt somit wieder einen Schritt näher und soll bis 2025 erreicht sein. Die Versorgung des Werks mit Grünstrom ist dabei nur ein Teil eines umfassenderen Nachhaltigkeitsplans, mit dem die CO2-Emissionen pro Fahrzeug bis 2025 gegenüber dem Stand von 2018 um 40 Prozent sinken sollen. Bis 2040 will Volvo in allen Bereichen komplett klimaneutral arbeiten.

“Dass wir die Stromversorgung für unser größtes Werk in China jetzt ausschließlich mit erneuerbaren Energien sicherstellen, ist ein wichtiger Meilenstein. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, die CO2-Emissionen mit konkreten, greifbaren Maßnahmen zu senken.” – Javier Varela, verantwortlich für industrielle Operationen und Qualität bei der Volvo Car Group

Vor Umstellung auf 100 Prozent reinen Grünstrom stammten bereits 70 Prozent der Energieversorgung in Chengdu aus erneuerbaren Quellen. Mit dem neuen Vertrag wird die verbliebene Lücke von 30 Prozent geschlossen. Rund zwei Drittel stammen dabei aus Wasserkraft, der Rest aus Solar- und Windkraft sowie weiteren erneuerbaren Quellen. Bereits seit 2008 verfügen die europäischen Werke über eine klimaneutrale Stromversorgung, das Motorenwerk im schwedischen Skövde arbeitet seit 2018 als erstes Werk im Fertigungsverbund sogar komplett klimaneutral. Im gleichen Jahr hat Volvo im belgischen Werk in Gent 15.000 Solarmodule installiert – es ist die erste große Solaranlage im globalen Produktionsnetz.

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 05. Juni 2020

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Eine Antwort

  1. Meine dumme Frage : Warum kaufen die den Strom überwiegend zu, wenn es mit einem Solardach plus einigen anderen intelligenten Sachen für einen hohen Grad an Selbstversorgung reicht? Sollten sich mal bei Daimler erkundigen. Die haben Konzepte für Solaranlagen, Windkraft plus Brennstoffzellen für die Selbstversorgung. Die versorgen damit Rechenzentren. Sollte also einigermaßen reichen.

    Denn letztlich ist Öko-Strom nur so gut wie der Versorger, den man wählt. Bei einem traditionellen Versorger bedeutet ein Öko-Strom-Tarif schlicht, dass dieser Kunde nominell den ohnehin vorhandenen Öko-Strom bekommt, während die Kunden mit Normaltarif den schmutzigen Strom zugewiesen bekommen. Erst wenn die Nachfrage nach Öko-Strom steigt, wird mehr zugebaut. Wenn man also Öko-Strom nicht selbst produziert oder beim reinen Öko-Strom-Anbieter kauft, ändert sich nichts außer dem eigenen Gewissen. Schade.

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