Vollelektrischer Opel Mokka-e auf dem Weg zur Serienreife

Copyright Abbildung(en): Opel

Unmittelbar ab Produktionsstart wird es eine vollelektrische Variante des Opel Mokka geben, wie wir erst vor einigen Wochen berichten konnten. Bereits heute ist der neue Opel Mokka auf der Straße unterwegs – zunächst noch getarnt, aber bereit für die wichtigen Testfahrten mit den Opel-Ingenieuren und bereit für die vollelektrifizierte Zukunft der Rüsselsheimer. Der komplett neukonstruierte Opel Mokka wird dynamisch, effizient und hochwertig.

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Derzeit wird der Opel Mokka-e im hessischen Test Center Rodgau-Dudenhofen auf vorbildlichen Akustik-Komfort im Innenraum, beste Fahrsicherheit bis zur Höchstgeschwindigkeit sowie Opel-typisches Lenk- und Pedalgefühl getestet. Bereits seit Februar wurden Chassis, Antriebsstrang, Elektronik und Beleuchtung im polaren Winter in Schwedisch-Lappland für ausführliche Abstimmungsfahrten von Fahrwerk und Assistenzsystemen auf zugefrorenen Seen und verharschten Landstraßen eingesetzt. Notwendig sind diese aufwendigen Tests, um den späteren Fahrer das bestmögliche Sicherheitsgefühl garantieren zu können.

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Wie wir bereits erfahren haben baut die neue Opel Mokka-Generation auf der hocheffizienten Multi-Energy-Plattform CMP (Common Modular Platform) des Unternehmens auf. Durch Einsatz dieser Plattform wird es möglich sowohl eine rein batterie-elektrische- als auch Verbrenner-Variante von Beginn an den Start zu bringen. Schlußendlich muss der Kunde dann entscheiden, welche Antriebsart es sein darf. Durch die Verwendung hochfester Stähle fällt das Fahrzeuggewicht niedrig und die Karosseriesteifigkeit hoch aus. Der neue Mokka wiegt im Vergleich zum Vorgängermodell bis zu 120 Kilogramm weniger – bei nahezu gleichem Radstand und Reifengrößen.

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Des Weiteren profitiert die vollelektrische Variante davon, dass die Batterien tief im Fahrzeugboden des Mokka-e verbaut sind, was den Schwerpunkt senkt und zugleich die Steifigkeit um weitere 30 Prozent erhöht – beides beste Voraussetzungen für eine hohe Fahrdynamik. Noch verstecken sich die Erlkönige unter einer grün-schwarzen Tarnfolie mit dreidimensional wirkenden Grafiken, die alle Konturen der Fahrzeuge verschwimmen lassen. Der Testingenieur am Lenkrad ist in den hohen Norden gekommen, um das Chassis abzustimmen. Wie jeder Opel muss sich auch der neue Mokka präzise und mit guter Rückmeldung lenken lassen, komfortabel federn und zugleich straff genug abgestimmt sein

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Aber nicht nur unter eiskalten Wetterbedingungen muss der Opel Mokka-e seine beste Seite zeigen, auch im Hochsommer am Mittelmeer gilt es zu überzeugen. Hierfür stimmen die Opel-Ingenieuren immer wieder: Gasdruckdämpfer, Federn, Lenkung aufs Neue ab. Dazu wird die Steuerungssoftware immer genauer geschrieben: für das ideale Pedalgefühl bei Gas und Bremse, die gewünschte Lenkunterstützung sowie das souveräne Zusammenspiel aller Assistenzsysteme.

“Wir bei Opel freuen uns alle riesig darauf, den neuen Mokka in Kundenhand auf der Straße zu sehen. Die Testfahrten laufen wie am Schnürchen, auch da unser Neuer mit seinem niedrigen Gewicht und seinen kompakten Außenmaßen sehr gut abzustimmen ist. Handling und Komfort sind super. Mokka-Fahren ist die pure Freude. So macht die Entwicklungsarbeit Spaß.” – Karsten Bohle, Opel-Ingenieur

Der neue Mokka bietet ein besonders niedriges Abrollgeräusch für besten Akustik-Komfort, der auch von den hochwertigen Materialien im Innenraum unterstützt wird. Da knistert und knackt nix. Dies ist insbesondere bei der vollelektrischen Variante ein Muss, da durch fehlende Geräusche des Motors die Außengeräusche und insbesondere die Abrollgeräusche der Reifen, besonders zu hören sind.

Gegen Ende gilt es, dass sich der Mokka-e der sogenannten Königsdisziplin stellt. Der Hochgeschwindigkeitsbahn mit ihren Steilkurven und dann zur langen Testgeraden in Dudenhofen. Hier geht es um absolute Stabilität bei allen Tempi. Diese Abstimmung bedeutet in der Praxis auch bei ungewollten Ausweichmanövern in niedrigeren Geschwindigkeitsbereichen einen enormen Sicherheitsgewinn. Erst wenn die Opel-Ingenieure zufrieden von der Rundbahn zurückkehren, gibt es das Siegel „Autobahn geprüft“. Der neue Opel Mokka hat diese Prüfung bereits mit Bravour bestanden. Bis zum Sommer geht es jedoch noch weiter mit testen, testen, testen. Mit Erreichen der Serienreife erfolgt dann zum Jahresende der Produktionsstart.

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Quelle: Opel AG – Pressemitteilung vom 13. Mai 2020

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Eine Antwort

  1. Sind die Blätter echt? Dann fährt der Mokka ja gleich die CO2 Kompensation mit durch die Gegend 🙂
    Also, liebe Sonos, nicht Solarzellen, sondern Blattwerk auf die Karosserie!

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