Volkswagen Zwickau startet Serienproduktion des ID.4

Copyright Abbildung(en): Markenvorstand Ralf Brandstätter beim Start der Serienproduktion des ID.4 in Zwickau am ersten Serienfahrzeug „made in Sachsen“ | Volkswagen AG

Noch im März diesen Jahres gab Volkswagen vollmundig zu verstehen, dass der ID.4 noch dieses Jahr auf die Straße kommen soll. Dabei wird dieser das zweite Modell auf der Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB)„Analog zum ID.3 wird auch der ID.4 als bilanziell CO2-neutrales Fahrzeug auf den Markt kommen,“ kündigt Ralf Brandstätter an, Chief Operating Officer der Marke Volkswagen. Im Juli 2020 dann die Info, dass die Produktion in China noch dieses Jahr starten wird. Im deutschen Volkswagen-Werk Zwickau ist der Produktionsstart bereits erfolgt. Noch vor der eigentlichen Weltpremiere Ende September.

Der Konzern gibt zu verstehen, dass sowohl der ID.4, als auch der ID.3 wichtige Meilensteine auf dem Weg, die Marke – ausgerichtet an den Pariser Klimaschutzzielen – bis zum Jahr 2050 bilanziell komplett CO2-neutral aufzustellen. Zwickau ist nach Dresden der zweite Standort überhaupt, den ein Volumenhersteller wie Volkswagen komplett auf E-Mobilität umstellt, der erste Standort, der in Großserie geht.

„Mit dem ID.4 erweitert Volkswagen sein Angebot um ein vollelektrisches Fahrzeug im weltweit größten Wachstumssegment, der Klasse der kompakten SUV. Nach dem ID.3 ist es bereits das zweite Modell auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB). Das Auto wird zukünftig in Europa, in China und später auch in den USA gebaut und verkauft. So skalieren wir die MEB-Plattform rund um die Welt und schaffen die wirtschaftliche Basis für den Erfolg unserer ID. Familie.“ – Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen

E-Mobilitätsvorstand Thomas Ulbrich gibt seinerseits zu verstehen, dass man im Transformationsprozess der Marke Volkswagen in Richtung E-Mobilität voll im Zeitplan liegt. „Nach dem ID.3 folgt nun der ID.4. Der erfolgreiche Start der Serienproduktion des ID.4 ist mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den vergangenen Monaten eine außergewöhnliche Leistung.“

Der Standort Zwickau soll zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas wachsen und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von Volkswagen. Auch international laufen die Vorbereitungen zum Anlauf des E-SUV auf Hochtouren. Im chinesischen Werk Anting hat die Vorproduktion bereits begonnen, der Standort Chattanooga startet die Produktion des ID.4 in 2022.

Zunächst wird der VW ID.4 mit Heckantrieb gefertigt, später wird eine vollelektrische Variante mit Allradantrieb erfolgen. Wie alle MEB-Modelle auf der Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), wird auch der ID.4 dank der kompakten E-Antriebstechnik sehr gute Platzverhältnisse bieten. Weitere Fakten und Details zum VW ID.4 haben wir in diesem Artikel zusammengetragen.

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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der schaut ja gut aus…
wenn er innen etwas hochwertiger aussieht als der ID.3 dann könnts ein Verkaufsschlager werden beim angemessenen Preis.

es bleibt spannend

Angemessener Preis bei VW, der ID3 ist für mich schon überteuert ! Hauptsache im Punkt Eigengewicht bleibt der ID4 unter 2t, sonst ist er trotz schöner Optik nicht zeitgemäß …

Mich interessiert mehr ob der id.4 mit der grössten Batterievariante auch nur für 4 Personen zugelassen ist.

Das der Id.4 nur für 4 Personen zugelassen ist eher nicht vorstellbar.
Zudem soll die Anhängelast um die 1.200 kg liegen.
Beim Id.3 gibt es keine Anhängelast, was schon oft zu recht bekrittelt wurde.
Nur aus Angst es könnten von der Kundschaft Beschwerden wegen der verminderten Reichweite bei Anhängebetrieb kommen,
keine Anhängelast zu ermöglichen, ist nicht gerade Geschäftsförderlich.
Mfg. Thomas

Dass der ID.3 keine Anhängerkupplung hat, liegt an der geringen maximalen Nutzlast, nicht an der Reichweite. Das Thema hat Tesla auch, nur hofft Tesla, dass der Kunde das berechnet, während VW auf Nummer sicher geht, und keine 5. Person und keinen Anhänger zulässt.

Frage ist , ob der hinten keine durchgehende Sitzbank hat wie der der 1. Ampera. Das wäre ein Rückschritt. Für ein Kind in der Mitte sollte es immer reichen. Ausser die Batterie wäre dort platziert. Exakt wegen dem hat der AMI damals gegen den Prius und Zoe verloren.

Die Batterie befindet sich bei der MEB-Architektur von ID.3, ID.4 und Collegen ausschließlich im Unterboden. Da stört oder behindert also erfreulicherweise im Innenraum nichts

Wobei der Prius Plug-in dann ab 2017 auch zunächst nur ein Viersitzer war der maximalen Zuladung wegen. Das wurde erst ab 2019/20 mit dem Facelift behoben, nun also Fünfsitzer.

Schade, das noch keine Maße genannt werden. Hoffentlich ist das nicht wieder so ne flache Kiste mit 160 cm Höhe

Na das geht ja jetzt Flott. Dass jetzt erstmal ein SUV kommt war ja auch klar. Die gehen halt aktuell am besten. Optisch auch nicht schlecht, das Heck ist noch gewöhnungsbedürftig.
Alles andere folgt dann wohl der offiziellen Präsentation im Herbst. Dann gibt dann wohl harte Fakten.
Zumindest gibt es erste Berichte, dass er egal mit welcher Batterie ein 5-Sitzer ist. Ob er unter 2t bleibt, wage ich mal zu bezweifeln. Alles Kochen da nurit Wasser. Ein SUV braucht für gute Reichweite ne dicke Batterie weil er rein durch die Bauform mehr Luftwiderstand hat (Querschnittsfläche) als Limousinen, Kombis und Kompakte. Und so eine dicke Batterie wiegt nunmal was sie wiegt. Der erwarte ich keine Wunder. Und für extremen Leichtbau beim Rest der Karosserie dürfte im Budget nicht mehr viel Platz sein. Bringt ja auch nicht so viel. Dann lieber günstiger und schwerer.

z. Z. fahre ich einen Passat mit Allradantrieb. Altersentsprechend würde ich gerne auf den Id.4 umsteigen. Der reine Heckantrieb ist keine Alternative. Das Nachreichen des Allradlers ist enttäuschend und ärgerlich. Außerdem ein Umsatzverlust für VW.

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