Viele Verbraucher schätzen Tankkosten von E-Autos und Benzinern falsch ein

Viele Verbraucher schätzen Tankkosten von E-Autos und Benzinern falsch ein

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Fahrer von Elektroautos tanken in der Regel deutlich günstiger als die Fahrer von Autos mit Benzinantrieb. Doch das ist der Mehrheit der deutschen Fahrzeughalter noch nicht bewusst, wie eine Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox ergeben hat. Demnach schätzt die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) das Verhältnis von Stromkosten und Benzinkosten beim Tanken falsch ein. 22 Prozent der Umfrageteilnehmer halten die durchschnittlichen Tankkosten für Strom und Benzin für etwa gleich hoch. 31 Prozent gehen davon aus, dass die Tankkosten für Strom höher sind. Rund 47 Prozent der Befragten geben korrekterweise an, dass die Tankkosten für Benzin höher ausfallen als für Strom.

„Viele Autofahrer in Deutschland behalten die reinen Tankkosten ziemlich genau im Blick. Dennoch schätzt die Mehrheit das Verhältnis von Strom- und Benzinkosten falsch ein. Wer sein Elektroauto zuhause mit Strom auflädt, zahlt deutlich weniger als für einen vergleichbaren Benzinantrieb.“ – Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox

Laut Bundesverband eMobilität laden rund 80 Prozent der Nutzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge zuhause oder beim Arbeitgeber auf. Daher ist für einen Kostenvergleich der durchschnittliche Strompreis für Haushalte (28,65 Cent/kWh im September 2020) ausschlaggebend. An öffentlichen Ladesäulen können je nach Anbieter und Aufladeart deutlich höhere Kosten entstehen.

Der durchschnittliche Stromverbrauch der zehn Elektroauto-Modelle, die im Jahr 2019 am häufigsten zugelassen und durch den ADAC Ecotest geprüft wurden, liegt bei 20 kWh pro 100 km, was Kosten von 5,73 Euro entspricht.

Der durchschnittliche Verbrauch von Benzinern liegt bei 7,8 Litern pro 100 km. Bei einem durchschnittlichen Benzinpreis von 1,245 Euro pro Liter im September 2020 sind das Kosten von 9,71 Euro, also gut vier Euro mehr je 100 Kilometer im Vergleich zum Elektroauto. Der durchschnittliche Verbrauch von Pkw mit Diesel liegt bei 7 Litern pro 100 km. Bei einem durchschnittlichen Dieselpreis von 1,049 Euro pro Liter im September 2020 sind das Kosten von 7,34 Euro, also gut 1,60 Euro mehr als beim Elektroauto.

Drei Automodelle im Vergleich

Dass die Stromkosten deutlich niedriger liegen als die Benzinkosten, zeigt der Vergleich ähnlicher Automodelle. Der VW e-Golf (136 PS) verbraucht laut dem Test des ADAC rund 17,3 kWh auf 100 Kilometern. Wird der Durchschnittspreis für Haushaltsstrom im September berücksichtigt, entspricht das Kosten von rund 4,96 Euro. Der moderne Benziner VW Golf 1.5 eTSI (150 PS) verbraucht laut ADAC 6,1 Liter Benzin auf 100 Kilometern, was 7,59 Euro entspricht.

Der Preisunterschied steigt, je höher die jährliche Fahrleistung liegt. Werden 5000 Kilometer pro Jahr gefahren, müssen rund 130 Euro mehr für Benzin bezahlt werden. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern sind es fast 400 Euro mehr“, sagt Thorsten Storck.

Beim sparsamen Diesel VW Golf 2.0 TDI, der laut ADAC Ecotest einen Verbrauch von 4,8 Litern auf 100 Kilometern aufweist, liegen die Kosten bei 5,04 Euro und damit nur leicht über den Stromkosten des vergleichbaren Modells.

Stromkosten mit richtigem Stromtarif niedrig halten

Verbraucher, die ein Elektroauto fahren und zuhause aufladen, können die Stromkosten mit der Auswahl eines günstigen Stromtarifs niedrig halten. Die Experten von Verivox raten daher zum Vergleich der verfügbaren Angebote. Je nach aktuellem Stromtarif können die jährlichen Kosten mit einem günstigeren Ökostromtarif um mehrere Hundert Euro gesenkt werden.

Quelle: Verivox – Pressemitteilung vom 05.11.2020

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„Durchschnittspreis für Haushaltsstrom“

Und an öffentlichen und privaten Ladesäulen zahlt man teils absurd hohe Preise. Zusätzlich vermisse ich hier die Transparenz, wie es sie mittlerweile bei Tankstellen gibt. Eine Vergleichs-App, in der ich die Ladesäulen-Preise in der Umgebung sehe, wäre sehr hilfreich. Nicht jeder kann oder will dauerhaft daheim laden.

Schau dir Mal die App AirElectric an

Fängt ja schon damit an, dass selbst wenn du dafür eine App hättest, für die Säulen auch die richtige Karte brauchst XD

Das ist ja genau das Grundproblem all dieser Vergleichsrechnungen der Tankkosten zwischen E-Autos und Verbrennern. Es wird oft zuerst geschrieben, dass 80% zu Hause laden und dann wird der Preis für Haushaltsstrom als Basis genommen. Es wird jedoch selten diskutiert, dass es einen Grund gibt, warum diejenigen, die nicht zu Hause oder beim Arbeitgeber laden können, seltener E-Autos kaufen und fahren.

Daher ist für diese Zielgruppe ein fairer Vergleich nur ein solcher, wenn man die Stromkosten bei E-Auto Ladestationen nimmt und vergleicht.

Dazu gibt es bei Nicht-zu-Hause-Ladern das andere Problem, dass man das Laden planen muss. Ein Beispiel hier: Ich bin froh, dass die nächste Ladesäule (langsam, mit zwei Punkten) nur ca. 1000m weg ist. Nichtsdestrotrotz muss ich bei jedem Ladevorgang zweimal den Weg zu Fuß gehen; in der Zwischenzeit lädt das Auto. Zusätzlich sind die beiden Ladepunkte nun immer öfter belegt oder zugeparkt. Ich verschwende letztendlich so viel Zeit für das Laden, dass der Preisunterschied zu Diesel/Benzin vollkommen egal ist. Das heißt, ohne ökologische Ambitionen, ist das Verhältnis für Nicht-zu-Hause-Lader leider oft erheblich schlechter als hier berechnet.

In Deutschland gibt es fast 16 Mil. Einfamilienhäuser. Dazu kommen Eigentumswohnungen mit festem Stellplatz. Da gibt es jetzt ein Gesetz, dass die Eigentümergemeinschaft eine Wallbox am Stellplatz nicht merh ablehnen darf.
Bis diese Möglichkeiten alle mit E-Autos bedient sind, gibt es genug Ladesäulen für eine gesunde Preiskonkurenz.
Ansosten überprüft man die Ladesituation in der eigenen Umgebung VOR dem Kauf. Genauso intensiv, wie man das mit der Ausstattung macht.

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Silverbeard

stimt,ausserdem stimt dieses verbrauch nicht so .
Liegt viel an fahrer und reifen.
Bs.mein verbrauch liegt(mit sommerreifen) klima,radio auf 5,7 ltr diesel euro 6.
Auch bin ich grenzgänger, und kan dadurch profitieren von deutlich niedrigen spritt preisen.
Dafur muss ich jeden tag 82 km fahren.1x 5 tagen 1x 6 tagen.
Fahre ein billig auto mit bezahlbare versicherung.
Soooo
1.ein e auto ist teuerer im ankauf.dazu versicherung auch.
Wir sind nicht allen in die lage um teure autos zu kaufen.
Da sind sehr vielen hard arbeitende menschen die sich das alles nicht leisten können.
2 laden zuhause dauert sehr länge,praktisch gesehen mit jeden nacht laden
Wird die Batterie immer schwacher.
3.durch steuer auf ström ist das hier in Deutschland auch viel zu teuer.

Fazit.e.auto ist fur mich bis jetzt nicht interessant,
Wie ich es auch berechne ,es wird nicht billiger.
Bin dabei mit klimazielen,aaaaaber muss auch leben.

Das liegt auch daran, dass die Autohersteller die E-Autos teuerer verkaufen als es sein müsste. Für den Einkaufspreis von Motor und Mehrganggetriebe könnte man schon eine ansehnliche Batteriegröße einbauen und für den Preis der aufwändigen Abgasreinigunsanlange gibt einen E-Motor. Und wenn man nur den staatlichen Anteil am Umweltbonus dazu rechnen würde, dann müsste das E-Auto sogar billiger sein als ein Auto mit Verbrenner.

Und warum sollte langsames Laden die Batterie schwächer machen?

„…das Batteriemanagement hat dafür Sorge zu tragen, dass der Akku beim Laden nicht zu sehr belastet wird. Würde er über Gebühr belastet, könnte das seine Lebensdauer negativ beeinflussen“ (Quelle: ADAC)

Es ist eher das starke Schnellladen, das den Batterien zusetzt, weshalb es vom Batteriemanagement auf ein für die Batterien erträgliches Maß reduziert wird, falls erforderlich.

„Die Versicherung eines E-Autos muss nicht zwangsläufig teurer sein als für einen Benziner oder Diesel. Prinzipiell gilt: Für die Kalkulation der Prämien durch die Versicherer spielt die Antriebstechnik keine Rolle.“ (Quelle: dieversicherer.de)

Normaler Hausstrom kostet ca. 32 cent / kWh (inkl. jahres- und Zählergebühr) plus 5 cent / kWh für die Wallbox (Kaufpreis plus Installation durch Fachmann, verteilt auf 14.000 km pro Jahr und 10 Jahre Nutzungsdauer) gleich 37 Cent / kWh mal 18,5 kWh / 100 km gleich 6,85 Euro.

Für 6,85 Euro gibt es aktuell ca. 6,6 Liter Diesel oder 5,8 Liter Super E10.

Mit Verlaub, bei Ihrem Grammatikverständnis zweifle ich, dass Sie in der Lage sind irgendwelche Berechnungen fehlerfrei zu erstellen. Fahren Sie ruhig weiter den immer teurer werdenden Verbrenner und freuen Sie sich, da Rechnen offensichtlich auch nicht zu einer Ihrer Kernkompetenzen zu gehören scheint.

Nach dem zutreffenden Motto „traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast“ wird es immer viele verschiedene Ergebnisse geben. Die wenigsten schleichen mit einem Verbrenner mit max 130 km/h über die Autobahn, würden dann aber bei gefälligen 100 km/h auch sehr wenig verbrauchen. ….

Ich bin vom Ecar wieder zum Verbrenner zurück. Knapp 25kWh/100km bei Richtgeschwindigkeit sorgen bei den Abzocksäulen für 20,- €/100km. Das sind mal knapp die dreifachen Energiekosten meines Diesels.

Willkommen im Mondpreisland des Stroms.

Was sinbd sie da für eine Verschwender gefahren? E-Tron oder EQC?

Die Angabe mit 25kW/100km ist realistisch.
Ich benötige im Jahresdurchschnitt 27kW/100km, aber ehrlicherweise
an der Steckdose gemessen.

Richtig – beim Ladevorgang sind auch die Verluste zu Berücksichtigen. Kein Akku lädt 100% der Leistung aus dem Stromnetz.

Man kann sich aber auch alles schön rechnen…
Selbst wenn ich zu Hause Laden könnte wär die Rechnung Quatsch.

Zum einen kommen zum reinen Verbrauch für die Fortbewegung noch 15 bis 20 % für Ladeverluste und Selbstentladung oben drauf. Zum anderen kostet mich die Kilowattstunde an der nächsten Ladesäule 40 Cent, da ich in meiner Tiefgarage keine Möglichkeit zum Laden habe.

Und wieviel Selbstbetrug ist es, wenn man eine Steckdose an seinem festen Stellplatz hat oder sogar mit PV selbst Strom erzeugt?
Bei solchen Betrachtungen geht es immer um die Mehrheit. Das da einige am oberen und unteren Rand herausfallen, müsste eigentlich klar sein.

Um an der PV zu laden muss man aber auch zu Hause sein wenn die Sonne scheint. Blöd für jeden der normalerweise arbeiten geht und am Wochenende auch mal unterwegs sein möchte.

Ich dokumentiere das mit Zählern relativ genau. Inklusive Standzeitverluste und Ladeverluste liege ich beim Model 3 AWD bei 21,5 kWh/100km. Da ist quasi alles drin, bis auf den Strom der Waschstrasse.
Dabei sind rund 70% AB Fahrt, mit 130-135 km/h.
die AC Ladeverluste liegen im Mittel bei 8% und die Standzeitverluste (logging, SW Update, Vorklimatisierung, Vampirestrom, usw.) bei exakt 10%.

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Peter

Ja, man spart ganz enorm. Bin jetzt 4 Jahre elektrisch gependelt. Aber die Batterien halten nicht lange genug. So muss ich im Winter wieder dieseln. Ein Versuch war es aber wert.

Mal das Auto und die Umstände (neu oder gebraucht gekauft, km-Leistung) benennen.

Vermutlich ein „Montagsauto“ erwischt. Viele andere E-Autofahrer fahren jahrelang und mehrere 100.000km, vor allem die Tesla-Fahrer, also die Langlebigkeit der E-Auto-Batterien ist längst bewiesen.

Ich vermute schon fast es war sowas wie ein eSmart.

Offenbar rechnen die nicht oder unterschlagen Kosten. Daß der E-fahren billiger fährt ist eine Legende, die jetzt sogar schon Fachleute zähneknirschend widerlegen müssen. Wer nicht ganz verblendet ist, müßte jetzt schon merken, wie die Stromentwicklung davonläuft. Bei Vattenfall zahle ich jetzt rund 300 Euro mehr als im letzten Jahrfür geringen Mehr Verbrauch lt. neuester Rechnung.

@Quaster: Komisch – bei mir wird der Stromverbrauch mit den Jahren immer geringer. Spülmaschine statt von Hand spülen, Notebook statt PC plus Monitor, Energiesparlampen und die Wäsche trocknet im Sommer auf der Leine, ansonsten auf dem Wäscheständer.

Bei mir 23 kWh weniger und nur 8,64 Euro mehr im Vergleich der beiden letzten Rechnungen.

Was war denn das für ein Auto? Welche Batterien halten den nur 4 Jahre?

es kommen mindesten noch 5 ct für die je kw/h Wollbox dazu

Stimmt – ca. 5 ct / kWh für Wallbox inkl. Installation (ca. 1.250 Euro) auf 10 Jahre bei 14.000 km / Jahr.

Normaler Hausstrom (inkl. Jahres- und Zählergebühr) ca. 32 ct / kWh + 5 ct / kWh = 37 ct / kwh.

Bei 18 kWh / 100 km entspricht das den Kosten von ca. 6 Liter Diesel bzw. ca. 5 Liter Super E10.

„Durchschnitt …verbrauch in Deutschland … Pkw … 2018 – Diesel 7 / Benziner 7,8 L / 100 km“
(Quelle: de.statista.com)

Es fehlt die verlustladung beim Laden.
Es sollte der Strom der aus dem Netz zieht oder die umgerechnet KW der Ladesäulen verwendet werden.
Dann wird jede Aufrechnung erst seriös.
MfG
Markus Kersten

Peter schreibt: „Ich dokumentiere das mit Zählern relativ genau. Inklusive Standzeitverluste und Ladeverluste liege ich beim Model 3 AWD bei 21,5 kWh/100km.“

Beim Tesla Model 3 AWD von Peter wären es bei 37 Cent / kWh also 7,96 Euro.

Bei den aktuellen Tiefpreisen entspräche das ca. 7,7 Liter Diesel oder 6,7 Liter Super E10.

Jahreswende 2019/ 2020 – Dieselpreis ca. 1,25 Euro / Liter – 7,96 Euro ca. 6,4 Liter.

Mein E-Auto lädt an der Schuko-Steckdose, die schon in der Garage war. Und mit einem Verbrauch von 13 kWh/100km fahre ich definitiv günstiger, als mit meinen Benziner vorher. Vielleicht hole ich mir irgendwann eine Wallbox. Ist aber eher Luxus als notwendig.

Farnsworth

Vieles ist so einfach – wo stehen die Autos stundenlang ungenutzt herum? – sehr viele E-Autos (wenn es sie in Zukunft gibt) stehen bei den Arbeitgeber vor dem Gebäude etwa 8 Stunden lang.

Auf Parkplätzen vor Fabrikhallen (auch bei kleinen Firmen) oder Ämtern könnten viele E-Autos in 8 Stunden geladen werden und es müsste kein teuere Mega-Schnell-Ladestation sein – es würde schon eine einfache (evtl. abschliessbare) Wallbox mit 11kW für etwa 500 Euro plus Installation genügen.

Leider sind die Installationskosten für den Arbeitgeber recht hoch, bei einer Ladestelle von 11 kW noch weniger, bei mehreren werden entsprechend dimensionierte Leitungen, Schaltschränke und Zähleranlagen benötigt, dazu muss die Niederspannungsanlage bzw. der Trafo des Netzbetreibers auch entsprechend ausgelegt sein und für die Nutzung werden hohe Baukostenzuschüsse fällig.

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Rolf Ostermeier

Ihre Antwort @(Rolf Ostermeier) zeigt das eigentliche Dilemma: In D gibt es nicht die notwendige Infrastruktur für e-Autos, und wird es wegen der Bürokratie und dem Verordnungswahnsinn auch nie geben, bis wir in D auf dem Stand von Großstädten in China sind ist das e-Auto wieder lange überholt. Daher fährt man nach wie vor in D besser einen Verbrenner – und man fährt damit auch viiiiel weiter;-). Spaß macht das fahren mit einem e-Auto trotzdem…!

Mit der Zahl an E-Autos wächst auch die Infrastruktur – keine Sorge.

Das E-Auto macht nicht nur Spaß. Es wird auch viel leiser, vor allem für Anwohner, wenn auch die letzten Verbrenner (Lkw, Pkw, Motorräder, Mopeds und Mofas) ausgemustert werden.

Dann zeig mir bitte mal den Arbeitgeber,welcher für die Mitarbeiter den Bau der Ladesäulen Finanziert! Die sind doch alle nur Gewinnorientiert und würden dies nur für ihre geschäfts-oder Cheffahrzeuge bauen lassen, sofern sie überhaupt ein e-Auto kaufen würden. Die wenigsten werden das für die Mitarbeiter realisieren und dann auch noch zahlen, da deren Mitarbeiter ja auch zu Hause laden können.

„Nur wenige Unternehmen in Deutschland haben viele Ladepunkte für E-Autos. Knapp 30 Prozent der Unternehmen haben keine Ladesäulen. Die Datenauswertung basiert auf einer durchgeführten Umfrage unter den 437 größten Unternehmen in Norddeutschland. Dabei wurde unter anderem die Zahl der aktuell vorhandenen und der in Zukunft geplanten Ladesäulen abgefragt.

Es ist unbekannt, wie viele Ladepunkte in privaten Garagen hängen. Es ist auch nicht statistisch erfasst, wie viele Lademöglichkeiten auf den Parkplätzen von Unternehmen für Kunden und Mitarbeiter zur Verfügung stehen.“ (Quelle: ndr.de – Mai 2020)

Leider gibt es keine genauen Angaben für Deutschland dazu, aber wenn knapp 30% der „437 größten Unternehmen in Norddeutschland“ keine Ladesäulen haben, dann haben gut 70% Ladesäulen.

Ich finde diese Zahlen interessant, wobei ich beim Vergleich Benziner / Elektro Auto die Vollhybriden (Über PlugIns will ich jetzt besser nicht diskutieren, dass führt zu weit) vermisse, der ADAC hat den 1,8l Corolla Hybrid im Eco Test mit 4,6l/100km gemessen, was bei dem hier angenommenen Benzinpreis 5,73 währen und dann wäre der „nur“ noch 76,7 Cent pro 100km teurer wie der Stromer, der hier ja ausschließlich mit dem Haushaltsstrompreis angesetzt wird, ich denke auch derjenige der zu hause Lädt wird evtl. 5-10% des Stroms aus öffentlichen Ladesäulen beziehen und dann mehr zahlen (falls dies öfter geschieht evtl. sogar eine Grundgebühr pro Monat), da sind die Autos schon recht nahe bei einander wie ich finde. Klar aktuell gibt es auch noch häufig gratis Strom der die Rechnung zu E-Autos verschiebt, bzw. man benötigt keinen Parkschein wenn man kostenpflichtig lädt.
Und zumindest temporär ist der Benzinpreis im Keller am Donnerstag E10 für 1,10€ getankt, klar das wird nicht so bleiben, aber aktuell sind die Unterschiede nicht so groß wie ich finde

Und außerdem sollte man auch sehen, das unser Strom zur Zeit auch noch nicht zu 100% Ökostrom ist, sondern im Idealfall zu 50%, außer man läd zu Hause über solar oder Geothermie (Erdwärme welche in Strom umgewandelt wird) aber dann muß man fairer Weise auch wieder die Baukosten solch einer Anlage mit einrechnen. Und außerdem, wer würde sich denn ein e-Auto ohne diese üppigen Förderungen schon kaufen!? Und dann diese Mogelpackung der PHV-Hybriden, die nur der Förderung wegen viel gekauft werden, aber eher selten geladen werden!!!
Und diese Förderungen und Steuerverluste, welche durch den Wegfall des Tankens entstehen, wird sich unser Staat, mit Sicherheit, schon wieder von der Allgemeinheit zurück holen! Irgendwann, wenn es in Zukunft fast nur noch e-Autos gibt, kommen dann sicher auch noch irgend welche Steuern, auf jede, für Pkw, verbrauchte KW/h drauf!! Denn der Staat schenkt uns nichts!

Zuletzt bearbeitetet 18 Tage zuvor von Ronald

Ändert aber nichts daran, dass fossile Kraftstoffe nicht regenerativ gewonnen werden können. P2L Kraftstoffe kosten ein Vielfaches an Strom.

Beim E-Auto gibt es zumindest die Möglichkeit, dass man den Strom selbst erzeugt. Beim Sprit geht das nicht.

Wir müssen zusehen, dass uns das Klima in ein paar Jahrzehnten nicht auslöscht. Geld ist nicht alles. Vielleicht wenn man kurzfristig und egoistisch denkt.

Farnsworth

Und das teilweise kostenlose Laden lässt sich in Zukunft öfters mit dem Einkaufen verbinden.

„So haben etwa Aldi Süd, Lidl, Ikea und Hagebau die Infrastruktur für Elektromobilität schon massiv ausgebaut. Elektroautofahrer können hier die Zeit während des Einkaufs nutzen und ihr E-Auto ganz bequem nebenher draußen auf dem Parkplatz laden – teilweise sogar an Schnellladestationen, und das in vielen Fällen auch kostenlos.“ (Quelle: chip.de)

Somit hat man keine Wartezeit – parken, einstecken, einkaufen, einladen, ausstecken und wegfahren.

Der eMobilität wäre am meisten geholfen, wenn die laufenden Verbrauchskosten klein gehalten werden täten. kWh-Preise zwischen 20 und 30 Cent sollten für eMobilisten umgesetzt werden. Wie schon viele hier schrieben, es kann durchaus günstig zu Hause geladen werden, bloß die meisten Autofahren haben nicht die Möglichkeit, sie sind darauf angewiesen.öffentlich zu tanken. Dort liegen aber die Kosten für die kWh zwischen 28-40 Cent (Maingau/EnBW) bis vielfach 70-100 Cent (Ionity, Plugsurfing, Newmotion & Co.). Und je schneller die Ladesäule lädt, desto höher die Kosten. Oder bei manchen Anbietern muss auch noch eine Minutengebühr entrichtet werden. Bei diesen hohen Strom-Kosten kann kein eMobil wirtschaftlicher als ein Verbrenner fahren.
Also, bitte einheitlich niedrige Stromkosten, und eMobilität nicht nur schönrechnen.

Ja – hier sollte die Politik eine Obergrenze von 30 Cent / kWh einziehen und den Anbietern der Ladestationen dafür die EEG-Umlage erlassen (falls nicht schon geschehen), zumindest solange der Umweltbonus gezahlt wird. Danach dürfte die Konkurrenz der vielen Anbieter die Preise klein halten, ähnlich wie bei den Tankstellen für Benzin und Diesel heute schon – ansonsten dauerhafte Obergrenze.

Vorstellbar wäre ein Zuschlag für besonders schnelle Lader, damit eilige E-Autofahrer mit dem nötigen Kleingeld schneller laden können. Allerdings sollte bei der Obergrenze von 30 Cent / kWh eine gewisse KW-Mindestzahl vorgegeben werden, damit die Anbieter hier kein Schneckentempo einstellen können.

Ausserdem wäre von der Politik eine Universal-Ladekarte vorzuschreiben, am Besten EU-weit, damit man nicht Dutzende von Ladekarten im Urlaub braucht – ähnlich wie eine Kreditkarte, mit der man auch in vielen Geschäften europa- und weltweit bezahlen kann.

Naja, wenn schlussendlich der Staat Tiefstpreise festlegen soll, welche die Entstehungskosten nicht decken, dann investiert kein Privater, der davon leben muss, was dazu führt dass es über den Staat mit Steuern subventioniert wird, was beweist, das Elektromobilität noch nicht im Alltag angekommen ist.

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Markus Grob

Sehr richtig, zumindest sollten die Abzocker von Ionity gestoppt werden, die im Gegensatz zu Tesla Subventionen erhielten. 79 cent sind eine Unverschämtheit

Man muss dort nicht Strom beziehen. Damit wird der Preis automatisch geregelt wenn dort niemand tankt.

Bei 30 Cent / kWh verdienen Betreiber von Ladestationen noch genug – auch ohne Subvention.

„An der Strombörse EEX in Leipzig bewegen sich die Future-Preise für Elektrizität bis zum Lieferjahr 2020 auf einem Niveau von weniger als vier Cent pro Kilowattstunde (kWh).

Während die großen Stromkunden aus Industrie und Gewerbe also von günstigen Preisen profitieren, kommt davon bei den privaten Endkunden und den gewerblichen Kleinverbrauchern wenig an.“ (Quelle: iwr.de)

Hallo Herr Journalist „Michael“! Dieser Artikel ging schon vor Tagen durch die Presse und ist vielen schon bekannt. Aber schon im ersten Satz zu schreiben, daß E-Autos „betankt“ werden, zeugt von wenig Sachkenntnis der Materie. Solange das E-Auto „betankt“ wird, werden E-Auto Ablehner kaum weniger.

Von „betanken“ bei einer Batterie zu reden ist natürlich Unfug. Ich denke aber schon, dass das die Journalisten von diesem Blog wissen.

Für alle verantwortungslosen Verbrennfahrer, und von diesen gibt es wie in diesem Thread zu lesen ist noch ungemein viele, ist „etwas betanken“ zu können sicherlich das höchste der Gefühle, vor allem dann, wenn die vermeintliche Ladestation dann auch noch recht nahe an der Diesel/Benzin Betankungsanlage ist. Dann kann man sich während der Ladezeit an der Dieseltanksäule die wohlverdienten, gewohnten Atemzüge inhalieren. Dann stimmt die Welt schon fast wieder.

So dreist muss man erstmal sein, alle Fahrer eines Verbrennerfahrzeuges als „Kraftstoffschnüffler“ zu diffamieren. Ich persönlich bin sehr froh wenn ich von der Tankstelle weg bin. Dennoch werde ich nicht sofort auf ein E-Auto umsteigen. Wir sind auf zwei Fahrzeuge angewiesen da es die Wege und Arbeitszeiten bei uns nicht anders zulassen. Aber deswegen zwei funktionierende Fahrzeuge abzustoßen, die noch sehr lange ihren Dienst tun, das wäre die größere Umweltsünde. Hinzu kommt, dass wir einen Anhänger zu ziehen haben. Um dies elektrisch machen zu können bräuchten wir eines der Elektrofahrzeuge die im Kaufpreis inkl. Förderung noch teurer sind als beide aktuellen Kfz zusammen. Da kommt noch ein Kleiner Stromer dazu für meine Frau. Und das alles nur damit man dich nicht als süchtig bezeichnen lassen muss. Ich bin schwer motiviert. Kleiner Funfact am Rande: Wenn alle unsere Hausbewohner sofort auf E-Auto umsteigen mit eigener Wallbox und entsprechender Anbindung ans Stromnetz, dann bekommt hier auf der Straße keiner einen zusätzlichen Anschluss mehr, da müsste man hier erstmal neue Kabel legen plus Verteiler.
Dabei reden wir im Übrigen von vier Kfz.
Übrigens ist das alles nicht das was mich an E-Autos aufregt. Eigentlich sind die toll, wenn in den richtigen Bereichen eingesetzt. Aber sie sind extra Stromverbraucher zu einer Zeit in der Strom immer teurer wird da das Angebot durch die „Energiewende“ immer knapper wird. Und die höheren Preise zahlen dann alle, auch jene, die komplett auf individuelle Kfz-Mobilität verzichten für eine bessere Umwelt.

Die mit eigener PV-Anlage und am besten noch mit Speicher, bezahlen den Preis nicht mit 😉

Hallo lieber Michael, was Sie nicht erwähnen, sind die mtl. Kosten für die Batterien, die teilweise sehr erheblich sind. Rechnet man diese dazu, fällt der Tankkostenvorteil komplett weg, natürlich nicht der Vorteil für die Umwelt.

Welche monatlichen Batteriekosten?
Hab ich nach 172.000KM irgendwas Übersehen? Also außer das meine Akku garantie mit 150.000KM seit 12.000KM abgelaufen ist?
Oder bin ich jetzt gezwungen meinen akku mit einem SoH von 96% zu ersetzen

Die Batteriekosten sind schon, bis auf einige Ausnahmen, bei denen der Akku gemietet werden muß, im Fahrzeugpreis inbegriffen. Das sagt aber keiner. Aber wenn die Garantie für den Akku abgelaufen ist und bei Defekt ersetzt werden muß, dann wird es richtig teuer!

Bei meinem E-Up war die Batterie dabei. Dank aktueller Förderung hat das Fahrzeug 13.000€ gekostet. Keine monatlichen Kosten. Man muss ja kein Auto mit Batteriemiete nehmen.

Farnsworth

Das Mietmodell von Renault ist ein Auslaufmodell, fällt in Zukunft also weg und das ist gut so.

Ich habe es schon mehrfach erwähnt – für den Preis von Benzin- oder Dieselmotor plus Getriebe könnten die Hersteller genauso gut eine Lithium-Ionen-Batterie einbauen und für den Preis der Abgasanlage einen E-Motor, dann wäre das E-Auto kaum teuerer als ein Verbrenner.

Schön gerechnet – aber dabei völlig die Batteriemiete verdrängt. Diese muss man dazurechnen, weil es sonst das Ergebnis verfälscht. Diese Kosten fallen bei einem Benziner nicht an. Bei schlappen 80 Euro pro Monat und 15.000 km im Jahr macht das ganze 6,40 Euro mehr pro 100 km. Summa Summarum kommt man somit auf rund 11 Euro für den Stromer auf 100 km. Und damit deutlich teurer.
Alternativ kann man diese Batterie natürlich auch teuer kaufen, was aber an der Rechnung nichts ändern wird.

Hallo Simon und Sascha, das Thema Batteriemiete betrifft nur „die“ Zoe und Renault hat sich schon bei ihrem neuen Modell davon verabschiedet. Es ist einfach zu viel Verwaltungsaufwand, teuer und verkompliziert den Weiterverkauf eines gebrauchten Modells. Ausserdem haben die Batteriekosten ja nichts mit dem Stromverbrauch an sich zu tun.

Das ist richtig, Batteriekosten haben nichts mit dem Stromverbrauch zu tun. Aber ohne den Akku fährt man keinen Meter. Von daher ist er für die Berechnung schon wichtig, weil sonst das Ergebnis verfälscht wird. Die Haltbarkeit des Akkus ist auch abhängig von den Ladezyklen, somit von der Reichweite. Auch wenn ich den Akku kaufe – womit man in etwa das Gleiche zahlt wie bei der Miete – ändert das nichts an den Verbrauchskosten pro 100 km. Immerhin ist der Akku auch beim Kauf nach ein paar Jahren hin und muss getauscht werden. Und selbst wenn ich mir eine Solaranlage auf den Carport setze – die Kosten muss ich auch berücksichtigen. Sonst kann man ja behaupten, bei einer Solaranlage mit Akku fährt man kostenlos einen Stromer. Von daher MUSS man das berücksichtigen. Ich bin übrigens kein Gegner der Stromer, ganz im Gegenteil, mein nächstes Auto wird einer. Aber man muss schon ehrlich sein, wenn man über die Kosten auf 100 km redet.

Was soll das, hier wird anhand eines einzigen Modells auf dem Markt eine Diskussion gestartet, was auch schon veraltet ist, da Renault das Mietmodell abgeschafft hat.

Einfach mal mit den zig anderen Kleinwagen rechnen, die teilweise einen besseren Verbrauch als die Zoe haben, ohne Miete…

Also meine PV Anlage produziert den Strom für 10cent über 8 Jahre gerechnet, danach hat sie sich amortisiert und der Strom ist danach quasi kostenlos. Ich habe seit 4000km eine Zoe und musste bisher kein mal Strom zukaufen, da meine Wallbox so einstellbar ist, dass nur mit PV Überschuss geladen wird, und das bedeutet bei Sonnenschein 350km am Tag. Mir reicht es fast immer nur Am Wochenende voll zu laden oder zwischendurch beim Einkaufen z.B. Aldi kostenlos voll Laden. Ich möchte nichts anderes mehr. Besser gehts nicht, und kein warten mehr an Tankstellen etc.

Mark und Martin: es ging jetzt nicht darum, dass ich das auf den Cent rechne. Jeder hat einen anderen Mobilitätsbedarf. Der eine stromt für 40 cent pro kWh, der andere hat eine abgezahlte PV und fährt quasi kostenlos. Es bezog sich rein auf den Artikel und die Zahlen, die mir persönlich zeigen, das es schön geredet wird. Für die Überlegung einer Anschaffung muss ich das aber mitrechnen. Habe ich eine eigene PV-Anlage, was kostet der Batterietausch, wie viel verbrauche ich. Ich persönlich fahre 70km pro Tag, könnte zum „Haushaltspreis“ stromern oder mir für 1200 Euro eine PV-Anlage auf den Carport/in die Garage setzen. Juckt mich nicht. Wer aber in der Stadt wohnt und auf die Ladestellen angewiesen ist, kommt mit „5 Euro pro 100km“ nicht hin. Natürlich kann ich am Wochenende einkaufen fahren und kann das Auto nach 10 Jahren mit den Originalakkus verkaufen. Ich kann aber auch nach 4 Jahren und 70.000 km einmal für ein paar Tausend Euro den Akku tauschen.
Ich verstehe Pro und Kontra E-Mobilität. Man sollte aber trotzdem alle Faktoren beachten, nicht nur die, die es schön reden. Und bei E-Autos von Umweltschutz zu reden ist auch eine Art tragen von Scheuklappen, wenn man wirklich die Umstände der Produktion berücksichtigt.

Ich bin auch der Meinung dass jeder für sich selbst entscheiden und durchrechnen muss welcher Antrieb etwas für einen ist. Mit Sicherheit ist ein E-auto nicht für jeden was, und wird es auch nie sein. Genauso wie der Diesel/Benziner/Gasauto auch nicht für alle geeignet ist. Eine Allgemeine Rechnung für jeden gibt es nicht. Für mich ist das Eauto das Beste, für andere der Diesel, Benziner, Bus, Bahn oder das Fahrrad.. Mit Umweltschutz hat nichts von allem dem zu tun, alles Schadet der Umwelt, manches mehr manches weniger.

Den Strommix nicht vergessen. Wenn dieser mit Kohle oder Öl produziert wird, dann wars das mit CO2 neutral.

Beim Verbrenner wird das mit „CO2 neutral“ auch in 100 Jahren nichts, da helfen auch keine Biokraftstoffe oder E-Fuels.

Keiner muss nach 4 Jahren und 70.000km für teures Geld den Akku tauschen. Das ist Nonsens. Bei VW gibt es 8Jahre Garantie oder 160.000km.

Eine PV-Anlage hat kalkulierbare Kosten und fällt jährlich im Preis. Ich fahre jetzt schon günstiger Auto, obwohl ich „normalen“ Haushaltsstrom beziehe. Irgendwann installiere ich mir auf jeden Fall eine PV-Anlage.

Die Produktion von E-Autos ist gerade erst im großen Stil angelaufen. Da ist aber noch enormes Optimierungspotenzial in der Produktion, welches auch genutzt werden wird. Die Produktion von Akkus kann mit erneuerbaren Energien passieren, was wiederum den CO2 Rucksack verkleinert. Natürlich werden dafür auch Rohstoffe benötigt, aber man wird weder großflächig das Grundwasser dafür verseuchen müssen, wie in den USA(Fracking) noch wird man Umweltkatastrophen wie Deep Water Horizon dabei sehen. Verbrenner sind am Ende ihrer Optimierung. Da ist nicht mehr viel zu holen.

Natürlich ist Grundvoraussetzung für eine weite Verbreitung von E-Autos günstiger Strom an Ladesäulen für die Massen. Aktuell noch schwierig. Die Betreiber wollen ja auch etwas damit verdienen. Eine AC Ladesäule kostet quasi nichts, ein Schnelllader ist richtig teuer. Deswegen kann ich auch die Aufpreise verstehen. Aber die Teile braucht man ja auch nur im Ausnahmefall.

Farnsworth

Schön für dich, aber schon mal nachgedacht, das nicht alle ein Haus haben und/oder sich dann eine dementsprechende Anlage leisten können oder die Genehmigung dafür bekommen? Oder alle, die in den ganzen Mietshäusern-oder kasernen mit etlichen Wohnungen pro Eingang, wie die Plattenbauten in größeren Städten, welche ihre Autos teilweise nicht mal in Sichtweite parken können und auch kein Mietparkplatz oder Tiefgaragenplatz vorhanden ist. Und die Stadt oder Gemeinde darauf Pfeift, ob da einer eine Ladesäule braucht! Aber alle sollen sich zum Wohle der Natur dann e-Autos kaufen. Das ist ja das größte Problem. Ich wohne auch zur Miete mit Mietparkplatz. Mein Vermieter wollte jetzt auf seinem Privaten Grundstück für die 100 Mietparkplätze, 33 Ladesäulen, mit je 3 Ladeanschlüssen, welche jeweils einer Wohnung mit Stromzähler und persönlichen Freischaltcode zugeordnet werden sollte, bauen lassen und eine Monatsmiete von 10 Euro dafür berechnen, obwohl erst 2 e-Autos vorhanden sind! Er dachte schon voraus an die Zukunft. Die Finanzierung wäre kein Problem gewesen, weil auch eine Förderung mit eingeflossen wäre. Wurde vom Amt nicht genehmigt, da keine elektrische Infrastruktur für eine derartig dimensionierte Anlage, seitens des Stromanbieters vorhanden ist und erst teuer mit langer Vorplanung, lohnenswert, für das komplette Wohngebiet mit mehreren tausend Bewohnern realisiert werden müßte!?

Es wird doch niemand gezwungen sich jetzt ein Elektroauto zu kaufen oder? Niemand behauptet, dass jeder der ein Auto hat auf ein Elektroauto mit Batterie von heute auf Morgen umsteigen muss. Das ist doch auch Quatsch. Die Umstellung dauert noch viele Jahre. Und wenn es in 10 Jahren immer noch nicht überall Ladestationen gibt, wird es eben für die Leute in der Stadt die unbedingt ein Auto wollen kein Elektroauto mit Batterie, sondern eins mit Brennstoffzelle, Efuels, Tauschbatterie etc.
Ich verstehe nicht warum die Deutschen immer so eine generelle Abwehrhaltung gegen Neues/Veränderung haben, wenn wir bei dem Thema nicht mitziehen werden wir von der ganzen Welt abgehängt.
Das ist am Ende unangenehmer wie sich etwas umzustellen und etwas planen beim Laden. Wenn man wirklich bereit ist ein Elektroauto zu kaufen ist das Laden (bei 95%) das absolut kleinste Problem. Die Langstreckenfahrer mit 800km am Tag sollen halt weiter Diesel fahren.

Elektro Autos sind schlecht für die Umwelt nur geldmacherei.Fur Grüne Vögel die ihre Unrealistische Träumereien ausleben wollen angefangen von der angeblichen Planetenrettung bis zum friedlichen miteinander leben aller Kulturen auf der Welt .Wurden die Autos einfach bessere CO2 Filter haben wurden viele CO2 Probleme gelöst werden. Und in Zukunft die Wasserstoff Technologie weiter vorangetrieben werden.

Welche CO2 Filter gibt es ? Und wenn CO2 Gas ausgefiltert würde, wohin mit den vielen Milliarden Tonnen CO2 jährlich, oder gar das CO2 von hunderten Jahren ?

Und die Stromkonzerne erhöhen auch die Strompreise nicht. Sobald der überwiegende Teil der Bevölkerung E Autos fährt zieht auch der Haushalts Strom an.

In Zukunft wird mehr billiger Eigenstrom für E-Autos genutzt, wenn zuhause geladen wird.

Und vielleicht haben viele E-Autos auch Solarpanele (wie beim Sion) auf dem Dach, so dass Kurzstreckenfahrer keinen Strom aus der Steckdose mehr benötigen, höchstens noch für die Urlaubsfahrt oder den Wochenendausflug.

Die billige Versorgung mit Strom – ohne die Großkonzerne – wird zunehmen, es sei denn, dass deren Lobby sich über Parteispenden, Vorstandspöstchen, teuer bezahlte Reden usw. wieder mehr Einfluss auf die Politik verschaft – hier heisst es für die Bürger, Verbraucherverbände usw. aufmerksam zu sein.

Das hört sich alles schön und gut an, dennoch stellt sich mir die Frage mit welchem unserer aktuell meistgenutzten Verbrenner-/elektrofahrzeuge komme ich im gesamten günstiger weg? Wie sieht es da mit Kosten rund ums Auto aus? Und kann ich ohne Probleme damit in den Urlaub fahren? Letzteres wird schon ein Problem wenn mit 4 Personen eine Strecke von ca 500 km oder mehr zurückzulegen ist, da ein jeder ohne längere Pausen gerne an sein Ziel kommen möchte oder gar muss(berufliche Gründe)?
Von den schwankenden Preisen an ladesäluen ganz zu schweigen. Woher kommt der Strom? Aus regenerativer Energie? Allein wenn ich die Umwelt betrachten möchte, wie ich immer wieder zu hören bekomme soll e-Mobilität gegen den Schadstoffausstoss/Klimawandel sein. Dennoch sollte man sich Gedanken machen wie die Akkus hergestellt werden! Wo und wie werden diese entsorgt?

Ich lasse mich gerne konstruktiv kritisieren wenn ich irgendwelche fehlinformationen haben sollte, dennoch möchte ich einen kleinen Denkanstoß geben ob das der richtige Weg ist?!

Wer lesen kann und auch das Richtige lesen will, der findet so viele Infos dazu.

Preise – viele Verbrenner- und Elektrofahrzeuge sind durch den Umweltbonus schon in etwa gleichauf.

Zuküftige Preise – ohne Umweltbonus sind E-Autos kaum teuerer, wenn ehrlich gerechnet wird.

Reichweite – mit Tesla sind 500 km und 4 Personen kein Problem, zukünftig auch mit anderen E-Autos.

Laufende Kosten – dürften eher geringer sein als bei Verbrennern, da niedrigere Wartungskosten.

Ladesäulen – hier gibt es auch kostenlose an Super- und Baumärkten, den Rest regelt die Konkurenz.

Batterien – der CO2-Rucksack ist nach knapp 40.000 km keine mehr, danach nur noch Vorteile.

Batterie-Recycling – wenns fürs E-Auto zu schwach, als stationäre Batterie und erst danach Recycling.

Noch Fragen?

Generell, was hier alles für Argumente hervorgebracht werden, nur um sich ja kein Elektroauto anschaffen zu müssen ist schon wirklich hanebüchen. Man stellt sich dumm und hat von nichts eine Ahnung. Man hat zwar sicher Geld für zig Malle Urlaube, aber 500 Euro für eine Heimladestation, nein danke. Man verwechselt die Stromkosten mit der Batteriemiete. Man hat eine Tiefgarage zur Verfügung, aber cleverer weise hat der Architekt nicht eine einzige Schuko Dose vorgesehen und der Verteilerkasten liegt auch mindestens 1 Kilometer weit entfernt, dass ja niemand auf den Gedanken kommen könnte eine Leitung einzuziehen.

Liebe Leute, es geht um das Klima nicht einfach nur um die Idee von ein paar besoffenen, hmmmm ein Elektromotor wäre doch auch mal was Cooles. Also vernichten wir einmal ein paar Billionen für diesen Spass. Es geht um unserern Planeten und unsere Kinder und Kindeskinder. Klimaschutz wird aber jetzt nur noch teurer werden, und zwar für Alle. Diejenigen, die heute schon ein Elektroauto und erbringen schon eine Vorleistung. Es ist unabdingbar, dass die Verantwortungslosen durch massiv höhere Diesel/Benzinpreise endlich zur Rechenschaft gezogen werden, sodass auch bei den zukünftig anfallenden Klimakosten Alle beteiligt werden. Und DANN wird hier niemand mehr ein Argument haben, warum er zumindest kostenmässig kein Elektroauto fahren kann.

Je schneller, dass wir das „Verursacherprinzip“ sozialverträglich angehen, desto schneller wird der Umbau gelingen. Wer verantwortungslos mit einer fetten und mit unsinnig vielen PS ausgestatteten Verbrenner Karre unterwegs ist, soll wie bei einem progressiven Steuersystem mit einem grösseren Beitrag zum Klimaschutz bedacht werden.

Wenn es um das Klima geht, mach es wie ich: fahre gar nicht erst mit dem Auto zur Arbeit. Sich ums Klima sorgen und dann die Umwelt noch mehr zu verpesten, indem Neuwagen gekauft und Unmengen an Ressourcen für den eigenen Arsch bewegt werden, passt einfach nicht.

Mein 16 Jahre alter Benziner, der eigentlich nur rumsteht, ist weit umweltfreundlicher als ein jeden Tag pendelndes Elektroauto. Zur Arbeit komme ich mit Bahn und Fahrrad. Und ja, das ist etwas unbequemer, erfordert etwas mehr Planung und bei Regen oder gar Schnee auch noch gute Kleidung. Aber davon hat die Umwelt wirklich was. Geht, wie in meinem Fall, oft auch bei 30 km Strecke und über einer Stunde Weg. Muss man nur wollen.

Klar, geh Du mit einer Keule und einem Feigenblatt in die nächste Höhle und lass Deine Umwelt in die Zukunft blicken. Trag ja keine Schuhe dabei.

Naja, es gibt auch Personen, welche in Mietwphnungen leben und bei denen das Auto in der blauen Zone in der Umgebung parkiert wird, da wird es mit Aufladen eher schwierig. Da mein Diesel nur 4l/100km schluckt sehe ich dies auch nicht als grosses Problem.

Ich empfehle einen Besuch in dieser Mine ( nach dem Lockdown )
https://www.dw.com/de/zunehmender-lithium-abbau-verst%C3%A4rkt-wassermangel-in-chiles-atacama-w%C3%BCste/a-52039450
. Mein e-Auto habe ich, nachdem ich gesehen habe wie die Natur dort zerstört wird und die Menschen + Tiere darunter leiden, verkauft! ( kein Urlaubstrip sondern beruflicher Reisegrund!!! ). Damit rette ich nicht mehr die Natur dort, das ist mir klar, aber die „saubere“ Luft hier erkauft man sich mit einem e-Auto das dort restlos alles an der Natur zerstört!
m.M. das e-Auto sollte schnellstens durch was „besseres“ ersetzt werden – vorläufig bei mir durch einen sparsamen neuen Diesel!
PS. die Minen im Kongo und anderen afrikanischen Ländern sollen nicht „umweltfreundlicher“sein! Wir sind auf einer Welt und nicht im „Glashaus“ Deutschland.

@mike c.: Nicht von einem Extrem ins andere fallen und der Verbrenner-Lobby auf den Leim gehen, die die E-Autos schlecht reden will.

Die Verbrenner-Lobby sollte erstmal über ihre eigenen jahrzehntelangen Verbrechen an der Umwelt nachdenken und aus einer Mücke bei den E-Autos keinen Elefanten machen, schliesslich hat sie selber massenhaft Dinosaurier produziert und die Welt damit überflutet..

Das sehe ich genau so. Ich habe mir Anfang des Jahres auch einen neuen Diesel gekauft,obwohl ich mit dem Kauf eines e-Autos geliebäugelt hatte. Ich bin aber beruflich Langstreckenfahrer und ein e-Auto bringt mir nichts außer Zeitverschwendung. Habe mit 130 km/h 4,6 l Verbrauch und durch die neuen standarts ist der auch sehr sauber und ist auch mit A+bewertet.

Hinzu kommt das die meisten PKWs nicht so viel verbrauchen wie dort angegeben. Und es wurde nicht berücksichtigt das E Autos im Winter mal locker 15kwh mehr versuchen. Insbesondere im lurzstreckenbetrieb. Ich finde der Vergleich passt gar. Bei allen rwchenmodellen sehe ich keinen Vorteil bei einem e auto. Und der ladeverlust der gut und gerne und 10% beträgt wird hier auch unterschlagen. Sorry den Vergleich gehe ich nicht mit.

Gerade im Kurzstreckenbetrieb in der Stadt und dem Umland hat das E-Auto viele Vorteile, der Kaltstart mit höherem Kraftstoffverbrauch und hohem Schadstoffausstoss fällt weg und durch die Rekuperation ist das E-Auto gerade im Stadtverkehr beim Stop-and-Go besonders sparsam.

Leider muss ich hier, aus eigener Erfahrung mit meinem i3, widersprechen.
Diesen Vorteil hat man nur bei optimalen Temperaturen. Schon bei 15Grad und darunter nimmt der Verbrauch meßbar zu.
Ich schreibe jeden Ladevorgang mit und man sieht an der Kurve wann die Temperaturen fallen.
Trotzdem, mit meinem Verbrennern vorher hatte ich das Problem auch bei Temperaturen über 15 Grad und somit nehm ich das biem e-Auto auch in Kauf.

Dieser Vergleich funktioniert aber nur wenn man ein gleichwertiges E-Fahrzeug zum gleichen Preis bekommt und rechtzeitig wieder verkauft bevor die Akkuleistung nachlässt…selbst wenn man 400/Jahr sparen könnte rechnet sich das im Moment noch nicht. Wenn man dann noch die Nachteile miteinbezieht wie z.B. eine lange Fahrt in den Urlaub, die Ladezeit, den schlechten Ausbau der Ladeinfrastruktur, dann sind die 400€ Mehrkosten immer noch besser.

Immer muss sich alles rechnen manche Sachen einfach auch nur Spaß zum Beispiel E-Auto fahren

Absolut schlechter beitrag.. grenzt an falschmeldung..es wurde nicht mal berücksichtigt das nächstes Jahr der strompreis noch teurer wird und das ist erst der Anfang.. mit 20 kW kommt man nur hin wenn man dementsprechend fährt.. würde man einen Diesel dementsprechend fahren liegt der Verbrauch bei spiel mein Passat bei 4,4 Liter auf 100km und das sind zurzeit keine 5 €

Auch e-Autos kann man sparsammer fahren.

„VW e-Up – Durchschnittsverbrauch im ADAC Ecotest: 16,7 kWh/100 km, Ladeverluste inklusive. … Innerorts gibt sich der Motor übrigens mit sehr niedrigen 11,4 kWh/100 km zufrieden.“ (Quelle: ADAC)

11,4 kWh x 0,37 Euro (Hausstrom plus Wallbox-Abschreibung) = 4,22 Euro

Ich fahre Biogas für (der Fahrweise entsprechend Vw caddy )
max. 5 Euro /100 Km

Bezogen auf Umwelt und Kosten bin ich damit grüner und günstiger unterwegs als Stromer…
Was spricht noch gegen Stromer als nur die Stromkosten?
Herstellung Akku, toter Akku= Sondermüll, Strom erzeugen für angenommen 50 Millionen Autos
wäre dann schätzungsweise 50 Mio × 15 KWh täglich mehr Bedarf. (nur auf Deutschland bezogen)
Wo soll das denn herkommen???
Aus Ökostrom sicher nicht. Deutschland schafft es doch jetzt (ohne 50 Mio. Stromer) auch nicht nur von Ökostrom…
Und selbst wenn es Deutschland es mit Milliarden Investitionen schaffen würde, dann kostet die KWh dann sicher nicht nur 35 Cent!
Also ist die Umweltbilanz und/oder Kostenbilanz für Strom Autos DEFINITIV nicht besser!!

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von LARS

LARS sagt: „Herstellung Akku, toter Akku= Sondermüll“

So schnell wird kein Akku zu Sondermüll – nach einem langen Leben im E-Auto wird er zu einem stationären Batteriespeicher, der etwa genau so lang hält, und erst danach wird er recycled, d.h. die Stoffe werden zum allergrößten Teil für neue Batterien wieder verwendet.

Ökostrom gibts genug, wenn die Verbrenner-Lobby und ihre Handlager nicht den Ausbau behindern.

„PV-Anlagen erzielen je nach Anlagentyp und Einstrahlung (950 bis 1300 kWh/m²a Globalstrahlung in Deutschland) Stromgestehungskosten zwischen 3,71 und 11,54 €Cent/kWh ohne Mehrwertsteuer.

Abhängig von den angenommenen Volllaststunden und CO2-Zertifikatspreisen liegen die Stromgestehungskosten von Braunkohle bei 4,59 bis 7,98 €Cent/kWh, von Steinkohle bei 6,27 bis 9,86 €Cent/kWh und von GuD-Kraftwerken bei 7,78 bis 9,96 €Cent/kWh.“ (Quelle: fraunhofer.de)

Auch preislich kann der Ökostrom locker mithalten. Neben jede Ladestation an der Autobahn ein PV-Anlage und / oder Windkraftanlage und die Betreiber könnten trotz günstiger Preise gute Gewinne machen.

Auf der Langstrecke kommt mein Diesel auf 4,50 Euro pro 100 km mein BEV auf 5,40 € bei Haushaltsstrom aus dem Netz. Stand heute, vor CO2 Steuer zum 1.1. Auf Kurzstrecke ist der BEV günstiger. Aber da fahr ich Fahrrad. Das kostet gar nichts. Der BEV steht derzeit nur rum. Der ist immer die teurere Alternative.

Elektroantrieb wird wohl sich nicht in großen Maße durchsetzen.
Wo zB. sollen die Leute ihre Fahrzeuge die in Großstädten wie Berlin wohnen aufladen?
Es kann nicht funktionieren…

Ich gehöre zu den scheinbar wenigen Menschen, die in der Stadt zur Miete leben und sich keine eigene Ladesäule installieren können.
Aber da man der Meinung ist, man solle doch daheim laden, damit der Strompreis im Rahmen bleibt, gehe ich davon aus, dass bitteschön nur reiche Leute mit eigenem Grundstück so ein Auto zu kaufen haben und die anderen als Käufer nicht erwünscht sind.

Ich gehöre zu den scheinbar vielen Menschen die auf dem Land wohnen und ein Haus sowie PV Anlage und Wallbox haben, für mich gibt’s nichts besseres als ein E-Auto. Wenn man in der Stadt zur Miete wohnt, ohne eigenen Stellplatz frage ich mich eh wozu man ein Auto benötigt. Tut es da nicht auch Fahrrad/Carsharing/Öffentliche? Meiner Meinung nach gehören alle Autos langfristig raus aus der Stadt, ist doch alles überfüllt mit Autos. Ich denke im Mobilitätsgedanken muss/wird sich langfristig etwas ändern, unabhängig von der Antriebsart.
Und ich bin der Meinung wem Mobilität wichtig ist und bereit ist ein Elektroauto zu kaufen/leasen, bekommt das auch mit dem Laden hin, selbst in ner Mietwohnung ohne Stellplatz.
Ich könnte fast immer beim Einkaufen laden, und da würde bei meiner Fahrleistung, ca. 200km in der Woche, 30min reichen. Besser als Tanken.

Noch so ein Dummquatscher, welcher erstml sein Gehirn einschalten sollte, bevor man solchen blödsinn redet! 200 km?, ist entweder ein Pensioner, denn ein Rentner kann sich kein vernünftiges e-Auto leisten, oder die Arbeit ist gleich um die Ecke, oder auch so ein fanatischer ÖKO, der nur in jedem anderen einen Umweltschänder sieht, ohne erst mal bei sich selber anzufangen! Und ohne 9000 Euro Förderung würde sicher noch der Benziner in der Garage stehen! Ein e-Auto fahren macht nicht gleich einen UMWELTSCHÜTZER…. AUCH wer in der Großstadt wohnt kommt nicht immer überall zu Fuß, mit dem Rad, oder dem ÖPNV hin. Ich fahre jeden Tag 62 km zur Arbeit und wieder zurück, im Monat also ca.2600 km, wobei ein Diesel unschlagbar ist. Mit dem ÖPNV nicht zu ereichen.Und bis die Ladeinfrastruktur zu fairen Preisen ,was noch ewig dauern wird, nicht gegeben ist, bleibt das auch so! Mein Arbeitgeber hat als Kleinunternehmer mit 35 Angestellten auch nicht die Möglichkeit und auch nicht die Lust Parkmöglichkeiten zu schaffen. Seine Meinung dazu:Der Staat will das e-Autos gekauft werden, dann sollen die auch für die Ladeinfrastruktur sorgen, denn steuern zahlen wir schon genug. Und die kostenlosen Ladesäulen sollen ja aus Gründen des Wettbewerbs auch nicht ewig kostenfrei bleiben. Und nur um monatlich kostenlos bei Aldi, was auch nicht überall der Fall ist, zu tanken, um vieleicht 20 Euro zu sparen, dafür kaufe ich mir kein teures e-Auto, welches nur durch die Fördermittel von uns allen Steuerzahlern finanziert wird und einen akzeptablen Kaufpreis hat! Und sämtliche Steuerentlastungen werden auch wieder von allen Steuerzahlern erbracht! So was nenne ich egoistisch und mitschwimmen auf Kosten der schwer arbeitenden Gesellschaft…

Und warum bin ich jetzt ein Dummschwätzer und Öko? Habe besseres zu tun als jeden Tag Stunden im Auto zu sitzen und mir deshalb mein Eigenheim dort gekauft wo ich auch langfristig arbeiten möchte. Und ja, ich habe nur 4km zur Arbeit und die fahre ich zu 90% mit dem Fahrrad, das Auto wird hauptsächlich für Familienausfahrten, Besuche, Einkaufen etc. benutzt, also ca 12tkm im Jahr. Warum sollte ich mir da einen Diesel holen? 90% der strecken sind unter 40km.
Wer jeden Tag 60km zur Arbeit fährt ist selbst Schuld, da habe ich kein Mitleid.
Und dass ich das E-auto aus ökologischen Gründen gekauft habe habe ich nie behauptet. Mir macht es einfach spaß, und es ist ein gutes Gefühl etwas unabhängig von den Ölmultis zu sein un selbst den Strom zu produzieren den man verbraucht.

62km x 25 Arbeitstage im Monat – und dann arbeiten Sie 6 Tage die Woche sind bei mir ca. 1.500km und keine 2.600km.
Sie fahren also ziemlich viel mit Ihrem Auto spazieren, da bei einem Arbeitsweg von 30km alles, auf dem Weg von oder zur Arbeit, was für das tägliche Leben benötigt wird, mit erledigt werden kann. Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, nach mehrjährigen Pendeln über 30km Arbeitsweg einfach.

Die Rechnung im Beitrag geht leider nicht ganz auf. Es mag sein, dass wenn zu Hause geladen wird auf 100 km mit 5,73 Euro gerechnet werden kann. Die wenigsten werden ihr Fahrzeug aber nur in der Arbeit, oder zu Hause laden. Somit ist man im Besitz einer Karte mit der man an öffentlichen Ladestationen laden kann. Diese hat, je nach Anbieter eine monatliche Grundgebühr und je nach Ladevorgang werden pro KW bis zu 78 Cent verlangt. Hinzu kommt dann auch noch eine Gebühr vom Anbieter der Ladesäule, wenn das Fahrzeug länger als 3 Stunden an der Ladestation hängt.(diese wird erhoben, da das Fahrzeug voll ist, aber die Ladestation für andere nicht genutzt werden kann.)In der Regel drei Cent pro Stunde.
Somit werden die Kosten ganz schnell die eines Benzin, oder Dieselfahrzeuges überschreiten.

Keiner zwingt einen bis zu 78 Cent / kWh zu bezahlen, immer mehr Super- und Baumärkte bieten, z.T. kostenlos, Ladestrom an, den man während des Einkaufens laden kann – ohne Extra-Wartezeit.

Viele viele falsche Informationen und Halbwahrheiten. Der Ladestrom kann nicht mit Haushaltsstrom verglichen werden. Im öffentlichen Bereich sind schnell mehrere Zehntaudend Euro für die Errichtung einer Ladesäule verbrannt. Die hohen Standzeiten beim Laden und geringe Auslastung der Säulen führen dazu, dass ein Großteil des Preises durch Fixkosten wie Abschreibungen etc. begründet sind. Auch das Laden Zuhause kostet neben dem Strom Geld. Alleine für eine einfache Wallbox werden mehr als 1000 € fällig. In meiner Beispielrechnung hat bereits die Miete für die Batterie eines Renault zeo genauso viel gekostet wie ich im Monat tanke.

Dann kauf doch den Akku! Niemand zwingt dich zu mieten!

Leider sieht die Situation bei Dieselfahrern schon anders aus. Ich fahre privat einen Astra, mit dem ich im Schnitt knapp 5l pro 100km verbrauche. Wenn ich, wie die letzten Monate , rund 1 Euro pro Liter zahle, bin ich günstiger dran. Das zeigt wieder einmal, was für Wucherpreise in Deutschland für Strom fällig werden (ganz zu schweigen von den Abzocksäulen).
Ein Elektroauto ist so für mich einfach nicht attraktiv.

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Luca

Um korrekt zu sein sollten die versteckten Kosten, wie sie bei jedem tankaufenthalt unterwegs mit bedacht werden, weil jeder ladestopp verbunden sein wird mit zusätzlichem Verzehr an der Ladestation. Eine Familie mit Kindern im Auto wird hier ordentlich gesteigerte kosten gegenüber dem bisher üblichen tankstopp mit wenigen Minuten Aufenthalt verbuchen müssen. Und schon relativieren sich die tatsächlichen praxisnahe Kosten erheblich…

Unfassbar, da rechnet einer sogar noch die Verpflegung und Bedürfnisse seiner Familie gegen die Lebensqualität von Frau, Kinder und gegen das Klima hoch. Deutschland, eines der reichtsten Länder Europas und der Welt, das Land der Dichter, Denker, Wissenschaftler, Ingenieure und klügsten Politiker, so scheint es jedenfalls, und fast 50 Millionen Autos. Man ist in den Ferien und Alles was man sagen kann ist: „meine Familie kostet mich zuviel, darum kann ich kein Elektroauto fahren und muss so leid es mir tut den Verbrenner. Haben Sie auch schon mal daran gedacht, was Ihre Familie macht, wenn Sie 30 Minuten früher am Ferienort ankommen nur weil Sie tanken und nicht laden mussten ? Hindern Sie sie dann auch daran etwas zu Essen oder z.B. ein gutes Eis für Ihre Kinder ? Nein doch, der Zeitplan muss undbedingt eingehalten werden. Familie und Klima sind 2.-rangig. An die gehetzte Tankfahrt mit dem altmodischen Verbrenner wird sich Ihre Familie später nicht mehr erinnern, jedoch an die ungestresste Fahrt im Elektroauto und dass es das feinste Eis gab während der Ladezeit.

Hört doch endlich auf, beim Laden von Tanken zu reden.
Ich habe an meinem Auto (Kia e-Soul) weder Tank noch Tankklappe

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Steffen

Das stimmt doch ich habe keine Chance nachts oder tagsüber ein e Auto aufzuladen… Müsste dann Stromkabel ausdem Keller über den Hof zur Garage ziehen und dann wieder wegräumen.. Wären immer so um die 15 Meter… Darüber sollte man nachdenken..LG Volker

Und wie ist es beim Arbeitgeber oder dem Super- bzw. Baumarkt, gibt es dort keine Lademöglichkeit?

Und dann rechnet man noch die Leihgebühr für den Akku dazu. Diese Rechnung ist einfach lächerlich. Beim Benziner oder Diesel muss ich keinen neuen Tank kaufen nach sieben Jahren.

Zuletzt bearbeitetet 19 Tage zuvor von Paul

Für mich werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Man sollte nicht immer nur die günstigste Variante in Betracht ziehen. Wenn ich mit meinen Fahrzeug jeden Tag viele km fahren muß (800 oder mehr) dann sollte auch die stand- bzw Wartezeit dazu gerechnet werden. Eine Arbeitsstunde muß sicher mit 50 Wert Euro oder mehr berechnet werden. Und dann ist der Stromer sicher um einiges teurer als ein Benziner. Es gibt ja nicht nur Kurzstrecken Fahrer.

Das heisst, Du fährst jeden Tag nonstop ohne etwas zu essen, trinken 800km? Was tust Du da eigentlich Deinem Körper und Deiner Gesundheit an? Gerade jetzt zu Corona Zeiten sollte Dir Doch Deine Gesundheit etwas Wert sein?

Total vergessen: VW Golf mit Erdgas TGI… 4kg auf 100 km= 4€ . Also viel günstiger…

Erdgas produziert beim Verbrennen auch CO2 und mit der Reichweite ist es nicht berauschend.

„Golf TGI mit Erdgasantrieb … gut 400 Kilometern im WLTP. Zusätzlich … Benzintank mit 9 Litern“

Und preislich kann die PV-Anlage auf dem Dach sogar die 4 Euro unterbieten. Tja – die Luft für Verbrenner wird immer dünner. Aber die Verbrenner-Lobby lässt nicht locker, auch nicht bei VW.

Ebenfalls erwähnenswert: Viele schätzen den Stressfaktor beim Verbrennerfahren falsch ein. Kürzlich erlebt: An die Tanke gefahren wegen Niedrigstand im durchgeknallten täglichen Benzinpreispingpong. Fünf Autos verteilen sich über acht Säulen, aber Kundenschlange von 15 Personen, wegen Corona-Abstand drei Meter aus dem Laden auf die Fahrfläche hinausragend. Der Kassierer springt wie gestochen hinter dem Tresen hin und her, taucht in Sekundenbruchteilen auf und ab, sortiert ständig irgendwelche Zettelchen hin und her, mir tut sich ein Bild von einem Hamster im Laufrad auf,nach drei Minuten kassiert er den ersten Kunden ab. Nur jeder Dritte zahlt eine Tankrechnung, die andern stehen wegen Bier, Schnaps, Zigaretten und belegten Brötchen an. Ganz nostalgisch wie im Tante-Emma-Bedienungsladen der 1950er Jahre. (Obwohl nebenan Bäcker und Discounter von 7 bis 22 Uhr alle Nichtkraftstoff-Artikel wesentlich günstiger anbieten.) Nach drei Minuten Tank- und 15 Minuten Schlangestehzeit darf ich auch bezahlen.
Zu Hause nochmal in die Tankapp gesehen: Preis um einen Cent gefallen, 5 Minuten später um vier Cent gestiegen. Dieses Auf und Ab binnen weniger als einer halben Stunde. Ich denke, so viel Lotto gibt es beim Stromlieferanten nicht.

Ja es gibt ab und zu diese Tankstellenschlangen hierzulande und die Pächter können damit ganz gut verdienen. Viel Ware ist extrem verpackungslastiges Imbisszeug ohne Gesundheitswert. In Frankreich dominieren Automatentankstelken ohne nennenswerten Zusatzshop. Geht schneller, ist aber völlig anonym.

Die Rechnung stimmt sowieso nicht,habt ihr die unnötigen Suchkilmeter für eine freie Säule mit berechnet von 23000 hab ich ca. 3000 nur damit verbracht.In einem Jahr, nur mal so angmerkt das ist auch Zeitverlust.Und man giebt ständig Geld in den Wartezeiten für irgendetwas aus.Ausser man ist diszipliniert und sitz im Auto und friertund macht die Standheizung an die zusätzlich Energie kostet .Dann sitzt man eben mit Decke und kriegt in der feuchten Luft einen schönen Schnupfen.Ach ich höre lieber auf alles aufzuzählen. Bin wieder beim Diesel und zähle keine km mehr,sicherer ist es auch nicht ständig ins Händy zu gucken um nach freien und günstigen und funktionierenden Ladestationen zu suchen.Die geplante Kilometerbegrenzung soll ja wegen den E-Autos kommen da man damit wegen des Energieverbrauchs besser 87 fährt und andere damit behindert oder für sie zur Gefahr wird.Zeit kostet auch Geld 14 Tage nur im Auto gesesen und geladen in einem JahrIch könnte auch ein Buch schreiben,denn das ist nur die Hälfte von meinen Erfahrungen.

Das Schicksal muss bei Ihnen aber furchtbar zugeschlagen haben. Um sich nicht noch zusätzlich zu blamieren, bleiben Sie besser Anonym.

Schneinbar haben Sie nicht nur die falsche App, das falsche Auto, sind im falschen Gebiet unterwegs und haben unglaubliches Pecht mit Ladestationen. Der Merphy scheint bei Ihnen aber so richtig zuzuschlagen.

Für mich aber dennoch ein gutes Zeichen, dass die vorhanden Ladestationen so richtig genutzt werden und zwar von immer mehr Elektroautos, die unterwegs sind. D.h. Verbrenner werden immer weniger und Elektroautos immer mehr 🙂

Na ja, wenn Sie mit Ihrer Wartezeit nichts besseres anzufangen wissen als Geld auszugeben! Viele Leute arbeiten in dieser Zeit oder behandeln ihre e-mails, z.B. auch in Coffee Shop!

Auch klar, dass die Temperaturen in Deutschland 365 Tage im Jahr bei -10 Grad Celsius liegen oder dann mindestens +40 Grad Celsius, damit man ganz sicher entweder voll die Heizung oder die Lüftung anmachen muss.

Also ich empfehle Ihnen einen Schlafsack um den Schnupfen zu verhindern, wer weiss könnte ja auch noch Corona sein.

Sie müssen wirklich das falsche E-Auto gehabt haben, wenn Sie mit dem Handy die nächste freie Ladestation suchen mussten. Na ja Künstlerpech.

Eine geplante Kilometerbegrenzung ? Darf man dann in Deutschland nur noch sagen wir mal 300km am Tag fahren ? Ich wäre für ein Tempolimit auf 120km/h generell in ganz Europa. Warum nur die Deutschen nicht aber alle anderen 300 Mio Europäer das schaffen liegt wirklich in den Sternen.

Also irgend etwas müssen Sie wirklich falsch gemacht haben, wenn Sie in einem Jahr 14x24h=336h im Auto gesessen sind und gewartet haben, bis der Akku fertig geladen hat.
a) Wer sagt denn eingentlich, dass ein Akku immer vollgeladen werden muss ?
b) Arbeiten während der Ladezeit ist doch nicht einfach verlorene Zeit ?
c) Ich mache fast zu 100% im Jahr 10 sekunden Ladungen ( 5s einstecken, 5s ausziehen ) und dazwischen, geniesse ich das Leben an meiner Heimladestation, im Restaurant, im Office, beim Einkaufen, im Hotel usw. usf. Haben Sie so etwas noch nie versucht ? Probieren geht über studieren.

Ich würde kein Buch schreiben, sondern Ihren Kollegenkreis mit erfahrenen Elektroautofahrern erweitern und den Verbrennerfahrerkreis drastisch reduzieren. Vielleicht ein guter Vorsatz für das Jahr 2021.

Btw. ich praktiziere das Elektroautofahren seit 9 Jahren erfolgreich und hatte Ihre Probleme nie und ich bin keine Ausnahmeerscheinung.

Falsches Gebiet hm sollte doch überall gehen auch auf dem Land.Zur Temperatur auch 7 Grad plus werden irgendwann kalt so nach 10 min stehen an einer einsamen Säule mit nur 11Kw wo man mindestens 30 min ist . Ich bin durchschnittlich 150 km am Tag unterwegs da braucht man jeden Strohalm eventuell , bei der Arbeit laden geht eben nicht.Und Ladesäulen die besetzt oder wo der Strom geteilt wird ,oder andere Probleme ,sagen wir mal auch 5 Prozent reichen sich zu ärgern, das lernt einen möglichst fast voll (85%) geladen loszufahren.Nicht jedermann kann sich einen Tesla leisten. dass zum falschen Auto ,oder Zuhause regelmäßig laden.Mit Schweißperlen auf der Stirn zu fahren ob man ankommt ist einfach blöd jede Fahrt genau zu planen.Mit denn 87 Km zwischendurch habe ich dann die versprochenen 270 Km annähernd geschafft. Schneller fahren hießt ja wieder länger laden da ist der Hund begraben.Man sieht man denkt ständig nach , Diesel neuster Version fahre ich mit 5,6l 1100 km ohne schwitzen, wann muss und kann ich wo laden wo ich gar nicht hin will . Ach so, und nicht ärgern wer ist zuerst an der Säule und manchmal bitten vorgelassen zu werden wenn man nur 10 min laden möchte, dass ging meistens mit Absprache gut aber nicht immer, wenn ein Tesla z.B. 2,3 Stunden laden möchte an nicht so schnellen Säulen mit Adapter eventuell auch noch. Ich warte noch ungefähr 10 Jahre bis es ausgereift ist so wie es aussieht.Und die Lade-Infrastruktur sich verbessert und vereinheitlicht hat.Das fahren selber ist ja nicht das Problem ,aber für sehr viel Geld Extras drin zu haben und die wegen der Reichweite abzuschalten oder das Fenster nicht zu öffnen, ist einfach nur blöd

Ich muss immer wieder schmunzeln wenn ich Deine Kommentare lese, Markus. 1++ 😉

Die Brliebigkeit beim Strompreis muss sofort aufhören, Abzocke. Es braucht sofort Eu weite Regeln für EINEN Strommarkt im einigen Europa. Die selbstherrliche isolationistische Kleinstaaterei der deutschen Bundespolitik ist gestrig.

Auf gar keinen Fall darf es einen „Einheits“-Preis auf dem Lade-Stromsektor in Europa geben.
Innerhalb eines gewissen Rahmens muss der Markt spielen können, so wie er auch bei den fossilen Treibstoffen tut.

Genau dieses tyrannische „L’État c’est moi“ Gehabe muss ein Auslaufmodell bleiben und darf auf keinen Fall wieder über Europa hereinbrechen.
Es gab schon mal eine tyrannische Partei, die dieses Wort im Namen trug. Obwohl Schweizer, sage ich da „NIE WIEDER“. Wir hatten unsere Erfahrungen mit solchen Idealen, die im Altertum herrschten.

Wenn die Ladeinfrastruktur einmal so ausgestaltet ist, dass die E-Auto Fahrer zwischen Anbietern auswählen können, wird dieses Ionity Gehabe schon verschwinden. Zum Glück werde ich durch meine Autowahl nie bei diesem Anbieter laden müssen.

Aber klar, auch die E-Autofahrer werden früher oder später eine Masse erreichen, die es ihnen möglich machen wird nicht jeden Preis zu akzeptieren.

Wie ich schon seit Jahren sage, jeder E-Autofahrer hat es bis zu einem gewissen Masse selbst in der Hand, indem er selber privat, bei seinem Arbeitgeber, beim Baumarkt/Einkaufsmarkt, im Hotel/Restaurant, Sportanlgen, Freizeitanlagen usw. usf. dieser Preistreiberei ausweicht.

Dann kann ich auch viel besser bestimmen, wie der Strom hergestellt wird. Ich kann Hotels berücksichtigen, die im Kontext des Klimawandels handeln ( z.B. das Essen aus der Region beziehen, usw. usf. ). Elektroautofahrer sind sensibilisiert und werden Hotels eher berücksichtigen, die diese Aspekte auch wirklich leben. Gute Beispiele gibt es schon in Freiburg im Breisgau. In kleinen Schritten aber stetig zu einer nachhaltigen Welt zugunsten unserer Kinder.

Der erste Satz im Artikel ist schon falsch. Sparsam ist ein E-Mobil nur mit eigener Stromerzeugung, die schon bezahlt ist. Rechne ich den Mehrpreis eines VERGLEICHBARENE-Autos zum Verbrennen mit ein, so ist E-fahren schon mal teurer. Gut, Steuern fallen weg, dafür habe ich mit E-Mobilität immer einen Zeitverlust im persönlichen Zeitfenster von mehreren Stunden im Monat. Rein finanziell und wirtschaftlich mache ich unterm Strich immer minus, wenn ich noch den Wiederverkaufswert eines älteren E-Fahrzeugs mit einbrechen. Es ist anzunehmen, daß ein E-Auto mit über 10 Jahre Lebensdauer kaum noch batteriekapazitätstechnisch verkäuflich ist, während der Diesel noch viele Jahre weiterläuft.

In Ihren 7 Zeilen ist gleich ALLES NUR KREUZFALSCH.
Im übrigen ist der Diesel/Benzinpreis immer noch ein Schnäppchenpreis.
3 EUR würden dem Versursacherprinzip schon sehr viel näher kommen.

Ihre planwirtschaftliche Idee hat dann Folgewirkungen, die ebenfalls nur mit Zwang zu lösen sind. Zb müssen sue Grenzzäune bauen ubd Benzinschmuggel verbieten und Deutschland isolieren. Vielleicht ist das genau der Wunsch?

Den Preis, den Sie an der fossilen Zapfsäule bezahlen ist eine Kombination von Erzeugerpreis und Steuer. Bei uns ist liegt die Steuer bei ungefähr 80 Cents. Ich spreche davon diese Steuer schrittweise anzupassen und zwar nach dem Verursacherprinzip. Die Schweiz erhöht diese Steuer mit Umlageverfahren in den kommenden Jahren um ca. 10 Cents ( natürlich viel zu wenig ). Ich betrachte Deutschland als Hochsteuerland. Was spricht dagegen, diejenigen mehr zu belasten, welche immer noch auf Fossilien setzen ? Wieso könnten diese Einnahmen nicht sinnvoller in den Ausbau des ÖV oder der nachhaltigen Energieerzeugung eingesetzt werden ? Was in aller Welt spricht dagegen ?

Das ist keine Planwirtschaft, sondern müsste immer mehr zu einem Konsens in der Gesellschaft führen, die Nachhaltigkeit wünscht. Ich bin mir ganz sicher, dass je näher der Zeitpunkt rückt, wo das Klima sich immer mehr bemerkbar macht, die Leute für Nachhaltigkeit einstehen werden. Und Abstimmungen sind keine Planwirtschaft. Ich komme aus einer direkten Demokratie, der Schweiz. Abstimmungen, Initiativen und Referenden sind da an der Tagesordnung. Ich habe nirgens und in keinster Weise irgendwo von diktatorischen Massnahmen gesprochen.

Richtig so. Ich bin auch eher dafür, dass das was man nicht will oder schlecht für die Allgemeinheit ist höher zu besteuern als das was gut ist zu subventionieren.
Subventionen führen oft nur dazu, dass die Hersteller sich daran bedienen, mehr als nötig wäre.
Genauso sollte es auch bei Lebesmittel sein. Produkte die NICHT nach Tierwohl- und Bio-Standards erzeugt werden sollten mit extra Steuern versehen werden.
Mit diesen Einnahmen und den Einnahmen aus höheren Steueren für fossile Energieträger könnte man Schulen und Universitäten unterstützen um Wissen zu verbreiten und Grundlagenforschung zu betreiben.
Beides würde dazu führen, dass wir eine sauberer Welt bekämen und alle würden davon profitieren.

Was bis hier noch keiner berücksichtigt hat, ist das der Energieversorger wesentlich mehr pro KW/h abrechnen wird wenn du über einen gewissen Satz an Verbrauch kommst. Dann stufen die dich als Grossverbraucher ein. Strom wird dann zu den normalen Erhöhungen noch teurer. Während Benzin immer günstiger wird da weniger abgenommen wird. Und die Steuer wird sich auch erhöhen beim Strom. Papa Staat muss ja den Verlust der Mineralöl Steuer rein holen.

Ich denke früher oder später werden wir für unsere Mobilität bezahlen als
E-Autofahrer .
Das der Sprit subventioniert ist wissen die wenigsten ,Strom dagegen mit EEG Umlage zusätzlich teurer gemacht aber für den guten Zweck.
Das Sprit teuerer wird steht schon fest spätestens nächsten Jahr.
Bis 2030 ‚2Euro aber vielleicht habe ich mich verhört.
Es wird beides geben und es wird teurer.
Ich bin erstaunt welche Emotion es immer noch auslösen kann.
Der Norweger kauft und ist sehr zufrieden mit deutschen E-autos.
Gruß Rudolf

@Jörg: Wieder so ein Märchen.

Es ist genau umgekehrt, als Grossverbraucher bekommt man die kWh günstiger. Was dazu führt, dass z.B. ein Ladenbesitzer (Bericht im Fernsehen) zusätzliche Stromverbraucher betrieben hat, um über diese Grenze zu kommen und dann unterm Strich zu sparen.

Grossverbrauchern gibt Marktwirtschaft Rabatt. Ober wollen Sie eine totalitäre Planung mit Politbüro?

Wenn man Stromkosten von 50 Cent pro kw berücksichtigt, ist der Diesel günstiger. Dafür wird mit meinen steuergeldern der benzin/dieselpreis subventioniert. Und zusätzlch auch noch mit steuernachlässen für „saubere“ diesel. Ich stelle fest, dass e-autos keine echte Lobby haben: staatliche zuschüsse beim Kauf werden über Steuern beim strom wieder einkassiert.

Die EU wächst zusammen und Handelsgrenzen verschwinden. Nur noch nicht beim Strom. Hierbei muss die Eu endlich die altmodischen Preisgrenzen aufheben. Warum kostet eine KWH in Nachbarländern nur die Hälfte? Die reinste Abzocke und von Gestern!

Hallo
Ich sage nein zum e Auto. Er hat einfach nicht die Reichweite was ich brauche. Ich habe einen Dacia Lodgy 1,5 d Euro 5 . Ich fahre öfter nach Brokdorf bei Hamburg ca.630 km einfach . Hin und zurück bei sturen 130 km/h mit einer Tankfüllung. ( 7 Personen mit Gepäck für das Wochenende. )

Ok – ich habe kein Problem damit, wenn einer 5 Stunden am Stück durchfahren will und keine günstige Ladesäule in der Nähe ist. In einigen Jahren dürften wohl auch etliche Restaurants in Autobahnnähe eine Ladesäule haben, um vermehrt Gäste von den teueren Rasthöfen und Ladesäulen weg zu locken.

Wie von vielen erwähnt, kann man nicht einfach mit dem direkten Stromverbrauch am Fahrzeug rechnen. Denn den Geldbeutel und die Umwelt belastet real der Stromverbrauch am Ladegerät/Stromzähler – der ist nämlich inkl. Ladeverlust von ca. 15%.

Mit Verbrauchswerten und Kosten zu argumentieren, ohne den Ladeverlust zu berücksichtigen, ist amateurhaft und irreführend.

„Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern sind es fast 400 Euro mehr“

Hätte das ein Pro-E-Auto-Argument werden sollen?
Wie lange dauert es denn bei 400€/Jahr um die höheren Anschaffungskosten ohne Subventionen (die wir am Ende ja doch selber finanzieren) wieder reinzufahren? 20 Jahre? 50?

Ich bin was den Fahrspaß angeht ein absoluter E-Auto-Fan. Aber wirtschaftlich ist daran nichts.

Sie haben auch nicht verstanden um was es beim Elektroauto geht ! Stichwort „Klimawandel“. Schon mal etwas davon gehört und waren Sie einfach nur taub oder generell resistent gegenüber diesem Thema ?

Also ich spare gegenüber einem gleichwertigen Verbrenner pro Jahr, EUR 1800 :
EUR 500 an Fahrzeugsteuer
EUR 800 an Benzinkosten
EUR 500 an Versicherungskosten

Oder über 10 Jahre hinaus EUR 18’000.–

Die positive Bilanz für mich wird sich in den kommenden Jahren noch verbessern, wenn der Benzinpreis nach dem Verursacherprinzip gerechnet würde. Das wären dann in etwa 3 Euro pro Liter Benzin/Diesel.

Aber vielleicht haben Sie ja auch noch nie etwas von Rgenerated Breaking und vorausschauendem Fahren gehört ( kann sehr entspannend sein und den Stress abbauen )

Diese Ersparnis wäre zu beweisen…
500 EUR Kfz-Steuer, gegenüber welchem Fahrzeug, einem Lkw!? Für Benziner werden im Durchschnitt ca.100 Euro fällig, für Diesel ca.200 Euro.
800 Euro weniger Benzinkosten? Damit fahre ich im Jahr ca. 10500 km. Bei Strompreise an der Säule mit, im Schnitt 39 ct pro KW/h ohne extra Gebühren und immer Laden an der Bezahlsäule, da kein Hausbesitzer und Wohnen zur Miete, denn Benzin gibt es auch nicht kostenlos, um das mal real zu vergleichen und gleicher Fahrleistung und einem durchschnitlichen Stromverbrauch von ca. 18 kw/h pro 100 km, währen das 737 Euro Kosten und eine Ersparnis von 63 Euro! Jetzt noch die Versicherung, mein Vater ist seit 35 jahren Vertreter bei der Allianz und muß über diese angebliche Ersparnis nur schmunzeln! 200 Euro, OK und realistisch, durch die meist Lockangebote der unterschiedlichen Versicherer. Und außerdem werden e-Autos im Schnitt nicht günstiger berechnet, da die Versicherer ja verdienen wollen! Später verteuert es sich schon, weil man älter ist. Mein 25 jähriger Sohn z.B. fährt das identische Auto wie mein eigenes, im selben Ort zugelassen, und zahlt im Jahr gerade einmal 120 EUR mehr mit 75 %, als ich, mit nur noch 25 %. Beide bei der selben Versicherung und mit den selben Vertragsbedingungen! Also gesamt gerechnet und realistisch eine jährliche Ersparnis von ca. 400 statt der 1800 EUR, also in 10 Jahren vieleicht 4000, statt der 18000 Euro! Und dann muß man auch noch die 9000 Euro Förderung mit einbeziehen, die ein Verbrennerfahrer nicht bekommt und somit das e-Auto nochmals teurer machen würde, denn irgendwann fällt dies auch wieder weg! Außerdem sind das Steuergelder, welche an wichtigerer stelle gebraucht werden! Aber ohne die Förderung würden sich 80% weniger Menschen ein e-Autos kaufen! Und die vielen Plug-In Hybrid Autos sind sowieso eine riesen Mogelpackung und dürften überhaupt nicht gefördert werden (Steuerverschwendung)!!! Ach und übrigens, weniger Wartungskosten, auch nur zum Teil, da weniger gleich teurer, da die Händler ja hauptsächlich durch Reperatur und Wartung verdienen und damit ihre Mitarbeiter bezahlen. Ansonsten müßten welche entlassen werden, was ja auch nicht schön wäre! Nicht immer nur die Vorteile sehen, auch mal die Nachteile. Und wer die Welt retten will, dürfte nicht FLIEGEN, nicht Auto fahren, keine Handy, Fernseher, und Computer kaufen, keine Kreuzfahrten machen, keine Raketen ins All schießen und auch kein Silvesterfeuerwerk kaufen, denn all das SCHÄDIGT unser Klima. Nur wer e-Auto fährt darf nicht denken er tut was für die Umwelt und alle anderen sind Umweltschädiger, aber dazu muß auch erstmal das e-Auto zu 100% ökologisch gebaut werden, was bis jetzt nicht der Fall ist! Nur wenn alle ihr Konsumverhalten und ihr Denken ändern und nicht immer nur ohne nachzudenken drauf hauen und mit dem Finger auf andere zeigen, dann hilft das dem Klima und der Umwelt!!!

Sehen Sie Ronald, es gibt eben nicht nur Deutschland in Europa und auch wir Schweizer können, wenn auch nicht so gut aber dennoch, Deutsch lesen, schreiben und sprechen.

Also ich bin Schweizer und lebe im Kanton Zürich, der die Fahrzeugsteuer für PkW’s in meiner Klasse ausgesetzt hat. Also spare ich gegenüber einem Verbrenner derselben Klasse ca. 500 EUR / Jahr.

Ich beziehe 100% Strom aus Wasserkraft ( ist vom Werk bestätigt ) und zwar Nachts und am Wochenende für 22 Rappen = 20 Cents.

Meine Verbrauch / 100km ist unter 14kWh inkl. Ladedeverluste und ich fahre 25’000km / Jahr. Das sind 700 EUR

Ich habe damals einen BMW 530d mit einem Verbrauch von 5.5 Liter / 100km verkauft. Das waren dann 2’000 EUR / Jahr zu einem durchschnittlich eher tiefen Spritpreis in den letzen 10 Jahren von CHF=1.6 oder EUR=1.56. Eigentlich bin ich schon da EUR 1’300.– / Jahr besser. Oben angenommen habe ich EUR 800.–

Nota bene, Energie wird in kWh gemessen nicht wie Sie „… Stromverbrauch von ca. 18 kw/h pro 100 km …

Ja sehen Sie, auch der Versicherung etwas globaler denken. Ich bin bei der Schweizerischen Mobiliar und habe wirklich EUR 500.– . Dazu kommt jedes 2. Jahr noch ein Bonus von EUR 150.– da ich ebenfalls auch noch den Hausrat versichert habe.

„Und schon wieder global denken“: Wie oft muss ich es noch sagen. DEUTSCHLAND ist nicht die GANZE Welt : In der Schweiz haben wir zum Glück KEINE STAATSSUBVENTIONEN.

Die Schweiz hat bei BEV’s eine grösser Dichte von E-Autos / Kopf als Deutschland. Bei den Plug-In’s hat Deutschland die Nase vorne, was Ihre Behauptung ebenfalls wiedelegt.

Plug-In’s sind eine grosse Mogelpackung, da gebe ich Ihnen recht.

Sie können sicher sein, dass ich meine Elektroauto von einem Hersteller habe, der den grösstmöglichen Aufwand unternimmt und die Produktion möglichst vieler Teile schon in Haus anfertigt.

Ich hatte noch nie ein Silvesterfeuerwerk und seit der Kindheit auch noch nie ein 1. August Fuerwerk ( Nationalfeiertag in der Schweiz ). Ich habe auch nachweislich noch nie eine Kreuzfahrt unternommen, bin die letzten 4 Jahre nicht mehr geflogen und die Schweiz schiesst auch keine Astronauten ins All im Vergleich zu Deutschland, wo 2 Deutsche in der Wüste von Baikonur ins All gestartet sind. Im Gegenteil, wir haben unsere Piccard, der auch die Welt umrundet hat.

Ich bin leider Software Entwickler und mein tägliches Brot (Tool) ist nun mal der PC, da bin ich noch nicht ganz sauber.

In diesem Zusammenhang, gehen Sie bitte nie mehr auf Google. Jeden Search den Sie machen braucht schon unmengen an CO2.

Meine Angaben sind Alle nachweisbar. Sehen Sie ich praktiziere das schon 9 Jahre und bin es gewohnt mich gegen solche Anschuldigungen zu wehren.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche und bleiben Sie Coronafrei.

Dieser Vergleich ist wie so oft mediengesteuert und vermutlich regierungstreuen Journalisten wiedergegeben und entspricht in keinster Weise der Realität. Schlecht recherchiert und von der Regierung in Auftrag gegeben.

Verschwörungstheoretikerin? – ich glaube das ich nicht heilbar, ansonsten helfen gute Psychologen.

Das ist jetzt keine Ironie von mir, sondern ernst gemeint.

Fahre mit meinem Peugeot 508 (163PS, Diesel) täglich 170km zur Arbeit und zurück. Bin dabei grundsätzlich unter fünf Liter. Bei ca. 4,8L/100km und zur Zeit 0,969€ habe ich Kosten von gerade mal 4,66€.

Von den Verbrauchskosten her könnte das nur ein e-Auto und eine PV-Anlage auf dem Dach unterbieten (bzw. ein Super- oder Baumarkt mit kostenloser Lademöglichkeit).

Fehler: Man darf nicht die Ladeverluste vergessen. Benzin verschüttet man beim Tanken nur in Tropfenform. Aber Strom geht beim Laden in Wärme drauf, sowohl im Akku, als auch in der Ladestation. Das muss man alles mit bezahlen.

Man kann gut billig tanken, wenn ALLE STROMVERBRAUCHER die Subvewntionen zahlen. Für E-Auto und Kohlekraftwerke. Dabei bracht der E.Mobilist eine schier unendliche Anzahl von Dieselmotoren für die gesamte E-Infrastruktur. Ob die Ideen alle vom Minister Andi Scheuer stammen ist nicht bekannt.

Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland, das ist ein eingeschränkter Blickwinkel mit dem Sie auf die Dinge schauen und uns immer dieselben Märchen auftischen.

Alles was Sie essen, tragen, benützen usw. usf. benützt im Moment noch leider grossmehrheitlich fossile Brennstoffe. Ich hätte es lieber es wäre anders, aber ich verhalte mich selber möglichst nachhaltig.
MACHEN SIE DEN ERSTEN SCHRITT UND GEHEN OHNE SCHUHE MIT DER KEULE IN DIE HÖHLE.
Sonst ist Alles was Sie hier hinausblasen nur heisse Luft und Heuchelei.

Der E-Mobilitist braucht viel weniger Dieselmotoren aus der Fahrer eines Verbrenners.

Verbrenner brauchen Schiffsdieselmotoren für die Öltanker, Lkw-Dieselmotoren für die Tankfahrzeuge, um die wichtigsten zu nennen und das nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder.

E-Mobilitisten brauchen zurzeit noch Schiffsdieselmotoren, weil die Batterien aus Asien kommen.

Der Titel des Beitrages ist die falsche Einschätzung der Tank/Ladekosten Verbrenner vs. E Auto.
Entbrannt ist mal wieder eine Grundsatz Diskussion über e-Auto´s zwischen Befürwortern und Gegnern.
Immens wichtig ist doch die Klärung für sich selber ob die Voraussetzungen pro / Contra ausfallen.
Ich spreche niemanden ab seinem Verbrenner zu fahren der jeden Tag „viele Kilometer“ abspulen muss, keine Lademöglichkeiten zu Hause, auf der Arbeit oder im nahem Umfeld hat.
Jemandem, der gerne mit min 180 km/H über die Bahn brettert oder in der Stadt einen Ampelstart nach dem anderen Vorlegt. Oder auch nur 200km pro Woche normal durch die Gegend bummelt und sich die Welt anschaut.
Dem es wichtig ist, seine Urlaubsfahrt nicht wie sonst nur zum Pinkeln zu unterbrechen sondern auch mal 2 x 30 Minuten mehr um zu laden. Oder einfach nur Skepsis der neuen Technik gegenüber hat.
Bitte schön, jedem das seine.

Genauso braucht mir aber keiner als e Auto Fahrer pauschalisierte Daten vorlegen, die so Hanebüchen erscheinen das sich die Nackenhaare sträuben.
Auch ich würde kein e-Auto fahren bei 20KW Durchschnittsverbrauch zzgl.15KW Winterbonus zzgl. 20% Ladeverlusten. Weil ich Angst habe das der Akku nach 3 Jahren platt ist.
Tu ich aber trotzdem. Warum? Weil sich MEIN persönliches Umfeld (Infrastruktur, Fahrtstrecken, eigene PV Anlage, kleiner Zweitwagen) einfach perfekt dazu anbietet.
Weil mein Hersteller mir 7 Jahre Garantie aufs Auto und 8 Jahre Garantie auf den Akku gewährt. Weil ich glaube das die Technik funktioniert und zuverlässig ist und dem Akkus zu einem zweiten Leben als Speicher verholfen wird.
Weil Bund, Land, Hersteller und mein Energieversorger (100% regenerativ) den Wechsel finanziell fördern. Weil das Auto durch vorrauschauende Fahrweise und Rekuperation bei 15kw Durchschnittsverbrauch trotzdem Spaß macht.

Erfahrt für euch selbst den Wechsel. Leiht euch ein Auto, testet es im Alltag, schreibt die Daten mit und rechnet.
Nur so bekommt man persönlich verifizierte Zahlen, Daten, und letztendlich Fakten um zu urteilen.

Meine Erfahrung seit zwei ein halb Jahren e Mobilität.
Als Zweitwagen und mit eigener PVAnlage und BHKW
Optimal.
Die Katastrophe mit den Ladestation, da ist die Politik schuld.
Bei jeder Tankstelle sehe ich den Preis von weitem,warum nicht bei den Ladesäulen?

Ich betrachte das so, dass wir am Ende der Pionierzeit sind und am Anfang des Massenmarktes stehen. Wir alle, auch ich war das vor 9 Jahren einmal, sind geprägt vom Verbrenner (ICE) Zeitalter. Diese Umstellung ist nicht klein sondern schon etwas grösser.

Elektromobilität muss man „im Zeichen des Klimawandels“ auch mit all seinen Facetten „leben“.

Vorallem heisst es aber

„Von etwas Abschied zu nehmen“ und sich
„Von etwas Neuem inpirieren zu lassen“.

Elektromobilität ist für mich ein neues Zeitalter der Nachhaltigkeit. Wie soll nachhaltige Mobilität in naher Zukunft aussehen. In diesem Zusammenhang, ist nachhaltige Lebensmittelherstellung, Kleiderherstellung, Feriengestaltung und vieles mehr zu sehen.

Wenn wir, und das ist in einigen Kommentaren recht gut zum Ausdruck gekommen, nicht bereit sind zu akzeptieren, dass die Vergangenheit so nicht weiter sein kann, wie sie ist, dann werden wir es schwierig haben auch die Elektromobilität so anzunehmen für was sie gedacht ist. Wir müssen auch Veränderungen in unser tägliches Leben zulassen können. Ein neues Denken akzeptieren. Offenheit zeigen für das „Neue Internet der Zukunft“.

Heisst für mich: jede Energie darf für niemanden zum Nulltarif erhältlich sein. Der Ausbau von nachhaltigem ÖV ist zentral. Städte werden in den kommenden 2 Jahrzehnten weitgehend autofrei sein. Deutschland wird damit nicht mehr fast 50 Mio PkW’s haben können. Autos werden möglichst da hergestellt, wo sie auch in Verkehr gesetzt werden. Lebensmittel werden nicht mehr mit Öl um die halbe Welt geschippert werden, sondern von der näheren Umgebung bezogen. Flugzeuge und Schiffe werden nachhaltig mit H2 angetrieben.

Ja, das Alles kostet eine Menge Geld aber es wird uns das 10-fache kosten, wenn wir nochmals 10 oder 20 Jahre damit warten „Jetzt und Heute“ etwas zu tun, und das heisst uns im Kopf zu verändern.

Also, Neues annehmen und darin auch selbst eine Rolle spielen ist etwas kreatives und weckt Visionen.

Dieses Neue kommt nicht einfach gratis bei uns vorbei, sondern wir Alle müssen es uns erarbeiten. Das ist doch eine wunderbare Sache ?

Und damit ist doch schon Alles gesagt. Meine 9 Jahre Erfahrung in der Elektromobilität zeigt, dass heute schon bei einer langfristigen Betrachtungsweise von 10-15 Jahre das Elektroauto uns immer günstiger kommen wird als das ICE-Auto. Damit muss unbedingt miteinbezogen werden, dass wir in Zukunft massive Klimaschäden haben werden. Diese werden zunehmen, je länger wir Nachhaltigkeit in allen Belange nicht zu einer unserer Prioritäten machen.

Da ist für mich hier die ganze Vergleichsbumelei gar nicht mehr von Bedeutung. Die Klimaschäden werden alle kurzfristigen Einsparungen jedes einzelnen Individuums im Nu zunichte machen.

Wer das nicht erkennt oder nicht erkennen will, der fährt weiterhin Verbrenner und das ist in einem pluralistischen Staatengebilde legitim. So jemand wird heute und in Zukunft immer behaupten, eben mit dem kurzfristigen Denkansatz, dass die Elektromobilität teuerer und sinnloser sein wird, egal ob sie es ist oder nicht. Er wird alle Register ziehen und 1000 Probleme sehen, die auf ihn zukommen. Es ist ja bequemer. Motto: Never change a running system.

Meine Angaben als Antwort auf „Toll“ sind seit 9 Jahren akkurat. Sie wird aber nicht für alle gleich sein und das ist genau die Schwierigkeit hier. Wer alle leben in unterschiedlichen gesellschaftlichen Umgebungen, haben unterschiedliche Biographien usw. usf.

Es gibt deshalb in der Frage, ob ein Elektrofahrzeug in jedem Fall günstiger oder nicht ist, keine eindeutige Aussage.

Was man statistisch gesehen nur sagen kann ist, „the tide is turning fast towards the electric vehicle !“

Ich kann mich nur wiederholen- die EAutofahrerei wird von interessierter Seite immer wieder unzulässig schön geredet. So auch in diesem Artikel. Ich stehe ziemlich ratlos vor der Tatsache, dass allen Ernstes versucht wird, uns vorzugaukeln, EAutos seien günstiger als Verbrenner. Es ist schon mehr als fragwürdig, die wahnwitzig hohen Preise der EAutos einfach unter den Teppich kehren zu wollen. Der von uns bestellte Zoe würde mit AkkuKAUF ca. 38.000.- € kosten, ein vergleichbarer Peugeot 208 Benziner ? 15.000.- € weniger. Was der Renault Clio kostet, habe ich nicht überprüft, aber da wird die Differenz noch deutlich größer sein. Die Rechnung alleine mit den Strompreisen machen zu wollen, ohne die exorbitant hohen Akkupreise mit einzubeziehen, grenzt in meinen Augen schon an Bösartigkeit. Und, was noch dazu kommt, die Ladesäulenbetreiber fangen ja jetzt schon an, uns anzuschmieren. Wenn wir spätestens 2030 alle elektrisch fahren, werden uns allen die Augen tränen.
Nein, eAutos rechnen sich noch nicht mal mit 10.000.- € und (deutlich) mehr Rabatt, wie im Falle unseres Zoe. In meinen Augen sind das noch reine Männerspielzeuge, solange keine wirklich neue Akkugeneration mit 2-3 facher Ladedichte zu deutlich geringerem Preis auf dem Markt sind.

Die Klage der hohen Preise kann ich gut verstehen.

Ein E-Auto könnte schon heute zu dem Preis eines Verbrenners hergestellt werden. Es hätte dann zwar keinen Riesen-Akku, aber eine ausreichende Reichweite für die allermeisten Fahrten.

Statt Verbrennermotor und Mehrganggetriebe eine Lithium-Ionen-Batterie und statt aufwändiger Abgasanlage einen Elektromotor – schon hätten wir ein E-Auto zum Verbrennerpreis.

Verstehe ich nicht.
Warum wird im Beispiel eine Renault Zoe mit dem 208 verglichen und nicht der Peugeot 208 mit dem 208 e?
Ich komme im Vergleich bei gleicher Ausstattungslinie des Peugeot 208 „Active“ als Diesel (75kw) zu Elektro (100KW) auf eine Preisdifferenz von ziemlich genau 10000 Euro. Abzüglich Prämie von 9000 Euro.
Macht 1000 Euro Differenz laut offizieller Webseite. Was rechne ich falsch?

Mit meinem Erdgas Fahrzeug (also cng) komme ich auf 5,05. – und fahre Dank bio cng mit nachwachsenden Rohstoffen und habe eine bessere co2 Billanz als jeder andere Verbrenner.
Wieso wird bei jeder Kraftstoffbilanz immer das Erdgas Kfz vergessen?

Erdgasfahrzeuge haben in Zeiten des Klimawandels keine Zukunft. Selbst wenn Bio-Gas verwendet wird und es nicht in Monokulturen in Entwicklungsländern hergestellt würde, sondern hier bei uns.

Wie sehe da die Landschaft aus? Maisfelder oder dichtes Gestrüpp aus schnellwachsendem Gehölz so weit das Auge reicht, von Artenvielfalt keine Spur mehr. Es wären hohe Düngergaben erforderlich, denn von CO2 alleine können die Pflanzen nicht leben und bei trockenen Sommern wird das Wasser knapp.

Traktoren mit Anhängern, voll mit Mais- oder Gehölzschnitt, würden auf unseren Strassen zum Alltagsbild gehören, um die vielen benötigten Biogaslangen mit Material zu versorgen. Kein schönes Bild wäre das und die Traktoren brauchen immer noch Diesel.

Da sind die PV- und Windkraftanlagen dagegen eine reine Augenweide. Selbst wenn einige Vögel bedauerlicherweise von Rotorenblättern erschlagen würden, gäbe es doch viel mehr Artenvielfalt als bei den Mais- oder Gehölzschnittmonokulturen.

Es war vorauszusehen, dass eine Diskussion nur über die verschiedenen Energiepreise welche zum Antrieb von Autos eingesetzt werden, unaufhörlich wird. Unsinn sowas zu machen.Dies ruft sofort alle Verbrenner-Fanatiker auf den Plan. Um mit einem E Auto wirklich preisgünstiger fahren zu können,sind ein gesamtes Umfeld und verschiedene Faktoren darauf abzustimmen.Vergleichbar mit einem landw. Betrieb der auf Bio umstellt.Da reicht nicht nur mit dem Spritzen aufzuhören. Es muss eine neue Humuswirtschaft aufgebaut werden und sowohl im Düngebereich und dem Pflanzenschutz völlig auf Gift verzichtet werden.

Was heiss das beim E Auto?

Amortisation von PV Anlage
4% Ladeverluste sind kein Thema beim Aufladen, der Verbrenner hat deren 70
Preisgünstigere Garagen, ohne Benzinabscheider
Amortisation Wall- oder anderen Boxen mit Zuleitung
Praxisnahe Verbrauchangaben gegenüberstellen, 15 KWh gegen 7 Liter Benzin/ 100 KM
Im Kopf Umdenken, Routen planen
Versicherung, Steuer oft gratis je nach Land
Einkaufspreis zählt wie der Unterhalt , (Panip den neuen Zoe bekommst Du neu um 10 000.-)

Der Autor kommt bei seinen reinen Energiekosten zu leichten Vorteilen für E Antrieb.
Summe summarum, eindeutig grosse finanzielle Einsparung mit E. Schon ohne die Klimavorteile

Panip kauf jetzt, die Neuen sind fast günstiger als Gebrauchte!

Mit der I-FEU LadeBox lädt man (wenn man möchte mit bis zu 22kW AC) sein E-Auto auf. Die Kosten liegen bei etwa 500.- und falls man eine Solaranlage sein eigen nennt, kann man mit dem PV-Manager für 250.- dafür sorgen, daß die Ladeleistung dem solaren Ertrag abzüglich Eigenstromverbrauch laufend angepasst wird.

Richtig Thomas, es wird aber immer welche geben die für eine feste Wallbox zu viel Geld ausgeben.Wie hoch ist dein Eigenstromverbrauch? Im Winter wird aber je nach PV- Dachfläche auch mit dem zwar günstigen Manger, nur noch wenig Strom für das Auto zur Verfügung stehen. Einer der jeden Tag fahren muss, wird wohl auch so oft bei Nacht aus dem Netz laden müssen.

Mein Eigenstromverbrauch hat sich seit Inbetriebnahme des PV-Managers von etwa 24% auf 35% (über’s ganze Jahr) erhöht, da ich noch eine „alte“ PV-Anlage besitze Baujahr 2010. Klar, dass der solare Ertrag im Winter gering ist, der dann noch in das Auto geht, aber auch hier kann ich sogar im Winter „nur“ am Wochenende laden, da ich etwa nur 300 km pro Woche fahre und daher nur 1x wöchentlich laden muß.

Leute was soll die Milchmädchenrechnung zwischen Verbrenner und E Auto. Der Verbrauch sind die geringsten kosten. E auto braucht kein Motoröl keine Ölwechsel keine Inspektionen keinen neuen Auspuffschalldämpfer und alle sonstigen Teile luftfilter ölfilter. Wartung ist billiger kaum Verschleiß bei Bremsen und Reifen weil durch Rekuperation Strom gewonnen wird bei gleichzeitigem abbremsen. Gleichzeitig entfällt 10 Jahre KfzSteuer.
Keine dauernde Jagd nach dauernd wechselnden billigen Spritpreisen. Keine dreckigen stinkenden Hände .
Inzwischen gibt es auch bei vielen Discountern kostenloses Laden. Strom gibt es in Deutschland und der Welt überall. Mein EOS 1.3 hat 10L /100kmh dh in 7 Jahren Durchschnitt fast 13 € / 100kinmh der Stadt. Berlin gebraucht auf Autobahn ähnlich Inspektionen waren immer teuer. Mein TeslaModell S70D braucht zwischen 18 und 20kwh/ 100kmh
Trotz Gewicht von 2,3t durch guten Cw wert.
Bei vernünftigen Fahren bis 130kmh dh.ca 6-7 € / 100km

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