UBS: Tesla führend bei Batterietechnologie, Vorsprung schmilzt jedoch

UBS: Tesla führend bei Batterietechnologie, Vorsprung schmilzt jedoch

Copyright Abbildung(en): Roschetzky Photography / Shutterstock.com

Tesla gilt als Branchenprimus und Vorreiter in Sachen Elektroautos, hatte jahrelang einen komfortablen Vorsprung bei der Herstellung und dem Verkauf von Elektroautos und war seinen Konkurrenten, den etablierten Autoherstellern, technologisch in mehrerlei Hinsicht ziemlich weit voraus. Tesla ist jedoch längst nicht mehr allein auf weiter Flur, kaum noch ein Hersteller hat kein Elektroauto im Portfolio. Und auch technologisch holen die einstigen Nachzügler immer mehr auf.

Um Einblicke in die Herstellungskosten und die in E-Autos verbauten Technologien zu gewinnen, haben Analysten der US-amerikanischen UBS-Bank sieben E-Auto-Modelle verschiedener Hersteller auseinandergebaut. Dabei stellten sie fest, dass Tesla immer noch einen komfortablen Vorsprung hat und weiterhin innovativ ist. Unternehmen wie Volkswagen haben aber demnach eine gute Chance, bald aufzuholen.

Da sich Elektrofahrzeuge hauptsächlich durch die in ihnen verbauten Batterien unterscheiden, galt den Stromspeichern ein Hauptaugenmerk der UBS-Analysten. Um besser zu verstehen, wer die besten Batterien in seinen Autos verwendet – und wie viel die Hersteller dafür ausgeben -, verglich UBS sieben Zellen großer Hersteller, einschließlich Tesla und seiner Zulieferer sowie jenen von unter anderem Volkswagen, General Motors, Toyota und BMW.

Es ist vielleicht nicht überraschend, dass Tesla aufgrund der Ergebnisse vergangener Tests erneut die Nase vorn hatte. Da es sich jedoch bei den in Tesla-Autos verbauten Akkus um Zellen von Zulieferern wie CATL, LG Chem und Panasonic handelt, die andere Autohersteller ebenfalls beliefern, ist der Vorsprung von Tesla UBS zufolge nur gering. „Während Tesla beim Antrieb weiterhin mit der besten Technologie führend ist“, zitiert Business Insider die UBS-Analysten, „ist der Kostenvorsprung bei Batteriezellen derzeit gering und wird in Zukunft von seinem neuen Zelldesign abhängen“, womit das neue 4680-Zellformat von Tesla gemeint ist. Die neuen Batteriezellen sollen bei deutlich höherer Kapazität und Leistung um einiges günstiger sein als die aktuelle Zellgeneration.

„Wir müssen die Kosten für Batterien senken“

Wir müssen die Kosten für Batterien senken“, sagte Tesla-Chef Elon Musk im September. Das ist allerdings nicht nur ein Tesla-Problem, sondern betrifft die ganze Autobranche, schließlich macht allein die Batterie gut ein Drittel der Produktionskosten für die als recht teuer gebrandmarkten Elektroautos aus. Gleichzeitig ist die Akkuproduktion ein lukratives Geschäft: Allied Market Research prognostiziert, dass sich der Markt für Lithium-Ionen-Batterien für E-Autos bis 2027 mehr als verdreifachen wird, von gut 37 Milliarden US-Dollar (etwa 30 Milliarden Euro) im Jahr 2019 auf etwa 130 Milliarden US-Dollar (gut 106 Milliarden Euro).

Die einzige Möglichkeit für andere Hersteller, gegenüber Tesla aufzuholen, bestehe laut UBS darin, „All-In“ zu gehen, voll auf E-Autos zu setzen und von „einer steilen Kostensenkungskurve in Kombination mit einem sich ständig verbessernden regulatorischen Umfeld zugunsten von Elektroautos“ zu profitieren. Besonders hervor hebt UBS dabei Volkswagen, der „weltweit schnellste Follower“ von Tesla. Die von dem deutschen Hersteller zugesagten Investitionen in die Elektromobilität in Höhe von 33 Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren seien aktuell in der Automobilindustrie immer noch unerreicht.

Quelle: Business Insider – Wall Street analysts tore down 7 competing car batteries. They found Tesla once again at the front the pack

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Ergebnis: einziger Weg All-In, der derzeit unweigerlich zur Insolvenz aller großen Verbrennhersteller führen würde. Nichts Neues.

Kodak hat den Weg zur Digitalfotografie nur halbherzig gemacht. Wegen der satten Gewinne bei der analogen Fotografie gab es für die Führung keinen Grund viel Geld in die Digitalfotografie zu investieren, die damals wenig Gewinn abwarf.

Das Kodakwerk in Stuttgart-Wangen ist Geschichte und die vielen Arbeitsplätze dort gingen verloren.

Das Beispiel „Kodak“ sollten sich die Autohersteller vor Augen halten, wenn sie daran denken die Zukunftstechnologie „Elektroauto“ nur so am Rande zu behandeln und möglichst lange die Verbrennergewinne mitnehmen wollen – irgendwann ist der richtige Zeitpunkt für den Umstieg vorbei.

Der Witz dabei ist, dass Kodak die Digitalkamera auch noch erfunden ha, aber eben ihr analog Geschäft nicht gefährden sollten. Wiederholt sich die Geschichte mit dem i3 von BMW?

es werden die Pleite gehen die nicht voll einsteigen.
Von der Historie kann man nicht leben.

Naja Lucid zeigt gerade das auch noch Vorsprung erzeugt werden kann , wenn alles der Wahrheit entsprechen sollte, die Motoren klein wie eine Handtasche und Effektiver als alles andere auf dem Markt.
Da könnte in den nächsten 10 Jahren noch ein großer neuer Schritt entstehen und tatsächlich noch die realen 1000km geknackt werden wo der Verbrenner 100 Jahre für gebraucht hat.

Lucid soll ein Ansporn für Tesla sein. Konkurenz tut immer gut. Andere werden hinzukommen, um gemeinsam soviel Hebel erzeugen und eine neue Zukunft gestalten.

Im Sinne von Accelerate Electric Mobility.

Das Jahrzehnt ist noch jung und es wird noch vieles an Visionen und hoffentlich eine gehörige Portion an Disruption bei den herkömmlichen Herstellern (BMW, Mercedes, Audi, Toyota, Peugeot, Renault usw. usf.) geben. Solche Perspektiven tun wirklich gut für einen Jahreswechsel. Sehr wichtig ist, dass dieser Trend zu BEV’s anhält und unumkehrbar wird. Dass es immer erkennbarer wird, dass für die Kolben Fahrzeuge endlich gilt R.I.P and never come back again.

Nebenbei bemerkt – das Jahrzehnt (2011-2020) geht am 31.Dezember 2020 zu Ende.

Am 1.1.2021 beginnt ein neues Jahrzehnt und das wird viele Änderungen mit sich bringen, z.B. günstigere Batterien und damit auch günstigere E-Autos sowie viele neue Automarken aus China, die günstige E-Autos in die EU liefern. Vielleicht schaffen es auch etliche Startups ihre Autos zu verkaufen.

Lieber Daniel, Daten waren noch nie meine Leidenschaft aber jetzt habe ich wieder was gelernt.

Wünsche Dir einen fullminanten elektrischen Start ins neue Jahzehnt. Bleib gesund und Corona-Frei.

Bin ganz bei Dir mit der Elektromobilität und ja China wird bei den BEV’s mit vielen neuen Startups mit Visionen zusammen mit Tesla ein Zeichen setzen. Es wird ein mega spannendes Jahrzehnt werden. Technologietreiber wird die neue Autoindustrie sein.

Lassen wir uns auf keinen Fall von den vielen Akku Feinden/Gegnern/Zweiflern in Deutschland unterkriegen. Ich kann Dir versichern, die restliche Welt denkt anders.
Hoffe trotzdem, dass es wenigstens VW schaffen wird.

Werde versuchen Deine Ansätze im Haus meiner Eltern zu planen. Habe da etliche Kollegen, die auf diesem Gebiet wirklich Fachleute sind,

Werde auf keinen Fall ruhen und die BEV Elektromobilität als die „only sustainable & energy efficient way“ als Electric Mobility Embassador um die Welt zu tragen.

Eine paar Leute werde halt den H2 Weg gehen. Solange auch sustainable können H2 und Batterie side-by-side nebeneinander leben jeder in seiner Anwendung. Auf keinen Fall darf H2 den BEV’s den erzeugten nachhaltigen Strom abdrehen. Beide müssen leben können. Mein Motto war schon immer „Leben und Leben lassen“. Ich hoffe, dass die H2 Leute ebenfalls so handeln werden.

Hallo Herr Doessegger,

wie immer ein toller Beitrag. Sie sind einer der wenigen die Technologie offen sind. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber das gerade sie hoffen das es VW schafft überrascht mich. Für mich sieht es aktuell so aus das VW den Elektromarkt aktiv bremst mit seiner Händler Provision. Da sich VW dazu nicht richtig äußert gehe ich davon aus das Greenpeace ins Schwarze getroffen hat. Oder was halten sie davon?

Hallo Herr Uecker,

Zunächst Ein Gutes Neues Jahr Ihnen und auch allen in diesem Forum. Anfang 2020 sah das scheidende Jahr noch sehr vielversprechend aus, was ich für 2021 nicht sagen kann. Dennoch sollte zumindest die Elektromobilität einen grösseren Schritt nach vorne machen. Dank Dir Daniel W. weiss ich jetzt, dass die neue Dekade in gerade mal 12h erst beginnt. Thanks.

Zum Thema Technologieoffenheit:
Ich stelle man die Frage in den Raum, was sind unsere Bedürfnisse in den kommenden Dekaden und welche können wir uns in Anbetracht des Klimas noch leisten. So eine Frage finde ich wichtig, denn daran erkennen wir wieviel Energie mit welcher Infrastruktur wir überhaupt zur Verfügung haben müssen. Und dann auch ganz wichtig, welche Gesellschaftlichen Veränderungen ermöglichen es uns die baulichen Änderungen anders und für die möglichen Energieträger auszurichten.
Wir verstricken uns zu viel darauf, dass in 20 Jahren Alles so sein wird wie heute. Die Welt verändert sich, hoffentlich auch. Unser grosses Ziel: den Klimawandel so in den Griff zu bekommen, so dass ein unreversibler Status nicht entstehen kann. Aber jedes Land bringt auch unterschiedliche Vorbedingungen mit ins Spiel. Topigraphie, welche Industrie, Menge der auszubauenden erneuerbaren Energie usw. usf.

Ich bin überzeugt, dass dabei zumindest aus heutiger Sicht 2 Player eine Rolle spielen werden: H2 und Batterie. Quellen: Solar, Wind, Wasser, Biomasse.
Ich bin weiterhin überzeugt, dass je nach Anwendung beim einen oder der anderen Player die Vorteile überwiegen oder zumindest ebenbürtig sind. So wie ich das einschätzen kann überwiegen die Vorteile bei der Industrie, Schiffsbau mit dem Player H2.In Sachen PkW sehe ich die Vorteile bei der Batterie, in Sachen LkW bei beiden Playern in etwa gleich.

100% Erneuerbare Energieerzeugung ist sicherlich wünschenswert, die letzen paar Prozentpunkte haben bei meiner Betrachtungsweise keine Relevanz mehr für den Klimawandel so lange sie nicht auf Öl, Kohle oder Kernkraft beruhen.

Nun, wie Sie wissen, bin ich, was PkW anbelangt ein überzeugter Beführworter des BEV. Dazu habe ich meine Gründe. Aber ich bin mir auch im Klaren, dass ich, solange es um die Nachhaltigkeit geht, H2 auch akzeptieren soll. Wenn das beide tun, gibt es ja keinen Grund einander zu bekämpfen. Aber der Freiraum muss von beiden dem jeweils Anderen gegeben sein, so dass jeder überleben kann. Das Moto: „Leben und Leben lassen“.

Sehen Sie, ich muss es ja nicht unbedingt verstehen, aber die Tatsache, dass es ein kleine Gruppe äusserst Loyaler Brennstoffzellen Fahrer gibt, wird zur Konsequenz haben, dass diese in Zukunft auch bestehen werden und allenfalls je nach Entwicklung beim Player Batterie, noch Zuwachs bekommen.

A) Die bereits bestehende Gang wird nie und nimmer mehr den Gedanken an darin verschwenden etwas anderes zu fahren als ein Brennstoffzellen Auto. Die haben eh ihr Nest auf alle Zeiten gemacht. Fair Game.

B) Eine andere Gruppierung, diejenigen, die es sich im Leben niemals vorstellen können ihr Vehikel an einer Tankstelle mit irgend etwas nicht mehr betanken zu dürfen, egal was, ist vielleicht auch nochmals 10%-20%. Diese werden solange Verbrenner fahren wollen, und wenn es noch 50 Jahre dauert, bis sie ihr Auto mit etwas Anderem wiederum betanken können. Aber betanken muss es in jedem Fall sein.

Also realistisch gesehen ist die Chancen, dass ich eine der beiden Gruppen auf ein BEV umstimmen kann beinahe bei 0. Auch wenn der Preisvorteil zugunsten der BEV überwiegend sein müsste ( ich meine langfristig gedacht )

Da diese beiden Gruppen auch nachhaltig unterwegs sind und das Ziel „Begrenzung des Klimawandelw“ die oberste Priorität haben muss, sehe ich keinen Grund, mehr meiner kostbaren Zeit und Energie zu investieren, um daraus einen Grabenkrieg zu eröffnen.
Fazit: BEIDE existieren real side-by-side und akzebtieren sich gegenseitig.

Dies soweit meine Einschätzung zum Thema Technologieoffenheit.

Zum Thema VW: Greenpeace hat recht.
Mein erstes Auto war ein VW Golf 1985, den ich mir mit meinem Lehrlingslohn zusammgespart habe. Andere haben ihren Lohn damals versoffen etc.
Meinen letzten Benziner habe ich 2001 gekauft und zu 100% eigens bezahlt habe, einen BMW Z3. gefahren bis und mit 2010.
Dazwischen verschiedenes gebrauchtes Gerät aus der Familie.

Ich bin ja aus der Schweiz und deshalb etwas Markenunabhängiger als die meisten in diesem Forum. Seit über 10 Jahren beobachte und spreche ich mit Leuten aus der BEV Community ( Alle Hersteller ) und das weltweit. connect- the-dots.

Meiner Meinung nach hat sich bei VW seit ca. 5 Jahren das stärkste Commitment hin zur Elektromobilität mit BEV hersausgeschählt, und zwar ein NEUES Team von Top Down, das die BEV Welt fundiert lebt. Das ist das Entscheidende. Gleichermassen, wie Sie andeuten, bin ich auch überzeugt, dass der Vertrieb von BEV’s immer noch mit sehr vielen Leuten durchsetzt ist, die nicht auf dieses neue Produkt vorbereitet und deshalb unqualifiziert sind einen Kunden, der die Absicht hat ein Elektroauto zu kaufen, bedienen und beraten zu können ( ist aber meine Erfahrung bei allen herkömmlichen Herstellern, sei das bei Audi, Mercedes, BMW, Peugeot, Renault, Ford, Opel. Ganz besonders krass bei Toyota. Dort herrscht „hardcore denial“.

Wie gesagt ich habe da keine Insider Kenntnisse, aber ich versuche alle Informationen zu sammeln, innerhalb/ausserhalb dieses Forums, und komme zu folgendem Schluss.

Bei Mercedes mag sich längerfristig H2 durchsetzen. Man eiert zwar mit allen Technologien rum und baut weiterhin Luxusmodelle für alle Antriebssysteme.

Bei BMW hat man sich meiner Meinung nach schon vor 10 Jahren für einen kompletten Gemischwarenbetrieb entschlossen. Man baut einfach gerade das wo man akuelle noch am meisten Kohle verdienen kann. Short term thinking.
Wird mir übringens schon seit 10 Jahren von allen Vertretern dieser Marke so auf Anfrage oder im Gespräch bestätigt. Indirekt hofft man, dass die reine Elektromobilität das zeitliche segnet. Schade, aber die haben meiner Meinung nach das Herz am falschen Fleck.

Sehen Sie, ich sage nicht, dass es nicht legitim ist auf verschiedenen Hochzeiten zu tanzen, nur soll jede Hochzeit dann auch für Ihre Vision zu 100% leben und muss auch dementsprechend finanziert werden. Und das wird immer doppelt oder dreifach so teuer wie wenn mal All-In betreibt.

Sehen Sie, bei Tesla wird von beginn an All-In BEV gesetzt. Ein tägliche fight und immer das Wasser am Hals, aber die Firma lebt immer noch mit einem charismatischen Entrepreneur (man muss ihn nicht mögen, aber respektieren). Wenn Tesla das kann, wieso kann das z.B. Daimler nicht mit H2?Seit 1 Jahr lese ich die Argument in diesem Forum und bei vielen habe ich das Gefühl, dass Deutschland in Sachen Auto unschlagbar ist. Was Tesla kann, geht ganz sicher auch bei Mercedes, einfach Elektromobilität der anderen Art! Wieso soll das nicht gehen? Auch wenn ich zum Schluss gekommen bin, dass BEV’s die beste Lösung ist, würde ich Mercedes respekt zollen, wenn sie das tun würden. Also ab 1.1.2021 laufen bei uns nur noch FCEV’s vom Band. Den Rest verkaufen wir halt noch, am Besten die Plug-In’s zuerst und den Service garantieren wir noch 10 Jahre lang. Wenn Tesla das kann, dann kann das auch Mercedes, da bin ich überzeugt. Wird zwar ruppig werden, aber zahlt sich vermutlich in 10 Jahren wieder aus. Das erwarte ich eigentlich von allen herkömmlichen Herstellern, bevor sie Tesla immer so niederträchtig kritisieren. Denn bei Tesla ist das täglich Realität.

Wie gesagt, bei VW sehe ich sowas am ehesten für BEV’s. Bei Mercedes ist so etwas bezüglich FCEV’s noch nicht an die Oberfläche getreten, dass man einen „U-Turn“ beobachten könnte. Bei BMW totale Fehlanzeige.
Diesen Provisiönchengeist schätze ich nirgendwo. Ja klar, vielleicht muss auch VW da entscheidend nachbessern, da haben Sie vollkommen recht.

All meine Überlegungen zielen im algemeinen auf ganz klare Entscheide ab, also All-In-X. Für was auch immer X steht (BEV, FCEV, Plug-In, Synthetic, Verbrenner etc.). Und nochmals, wenn Tesla das kann, schaft das auch jede Deutsch Firma. Aber die Teams müssen für ein Ziel fighten und nur für dieses Ziel leben und die Führung sollte ein Entrepreneur inne haben und keine Manager. Top-Down Alles oder nichts um im kommenden Jahrzehnt erfolgreich zu sein. All for One and One for All.

Ein klein wenig feiern möchte ich heute auch noch. Ich hoffe, Sie verstehen mich 🙂

Nochmals ein Gutes Neues Jahr und bleiben Sie auf alle Fälle gesund und Corona-frei.

Besten Dank für die ausführliche Antwort. Ja sicher sollen Sie feiern.
Was die deutschen Firmen leider schon seit Jahrzehnten machen ist das sie die Grenzwerte bestimmen und dadurch nur so hoch springen wie sie müssen.
Das ist leider nicht was ich von überzeugten Umweltschutz verstehe. Da ist Tesla sicher weiter. Leider bin ich aber ein Fan von guter Verarbeitung und dadurch ist Tesla für mich raus.
Generell bin ich von ihrem Weg begeistert, leider ist dieser halt nicht für jeden finanzierbar. Aber ich würde es von jedem erwarten der es kann und auch die Möglichkeit hat laden zu können, diesen weg zu gehen.
Sicherlich darf man aber alle dazu gratulieren die bei einer Neuanschaffung die nicht Elektro Auto heißt, einen gebrauchten kaufen der deutlich weniger CO2 ausstößt als sein alter. Weil bei allem darf man nicht vergessen das es Menschen ohne Eigentum gibt und auch wenig Einkommen haben. Diese Leute sind auch durch CO2 Steuer bestraft.

Sie versuchen Ruhe in die hitzige Diskussion hineinzubringen und das finde ich sehr hilfreich.

EIn neues Auto anzuschaffen ist grundsätzlich eher etwas vom kostspieligere, im vergleich zu manchen anderen Dingen, die man sich besorgt. Deshalb will es gut überlegt sein und ja Sie haben sicher recht, der finanzielle Hintergrund ist zweifellos gar nicht überall vorhanden, wo sich dieser Wunsch audrängt.

Aber davon ausgehend, dass ich mein Elektroauto sicher 10-15 Jahre fahren werde (200’000 – 300’000km), werde ich in dieser Zeit laufend folgende Einsparungen pro Jahr machen. 500 CHF Motorfahrzeugsteuer, 600 CHF Versicherungsprämie und 1’300 CHF Energfiekosten. Also insgesamt 2’400 CHF und über 10 Jahre 24’000 CHF resp. 36’000 CH mit 15 Jahren. Also sicher schon mindestens die Hälfte eines Neuwagens. Die Einsparnisse beim Service habe ich noch nicht gerechnet. Wohlverstanden, das sind die Verhältnisse bei mir in der Schweiz und im Kanton Zürich.
Also über die Zeit hinweg eine nicht zu unterschätzende Einsparung aber der Anschaffungspreis ist und bleibt noch zu hoch. Da muss ich Ihnen volkommen recht geben.

Wenn ich eine perfekte Karosserie für sehr wichtig halten und ich nicht andere Prioritäten höher gewichten würde, dann hätte ich mich warscheinlich ebenfalls nicht für einen Tesla entschieden. Alle Deutschen Hersteller werden wieterhin führend in der Verarbeitung sein. Leider ist die Palette der E-Autos momentan noch zu dünn. Aber sie wird stetig dicker und das ist positiv.

Weiter kann ich nicht genug betonen, wie wichtig die Ladeinfrastruktur ist. BEV’s haben dabei einen Vorteil, den keine andere Gattung so kostengünsig und flächendeckend bereits heute ausspielen kann. Unsere Infrastruktur besteht bereits, wir müssen sie für elektroautos besser nutzbar machen, mehr Intelligenz in die Verteilung und die V2G Funktion miteinbeziehen sowie mit nachhaltigem Strom die Autos füttern lassen.

Das wusste ich zwar schon bevor ich 2016 mit meinem Tesla Roadster (Grössenordnung einer Lotus Elise) in 80 Tagen (25’000km Landmasse) und 52.5 Tagen (480km/Tg) reiner Fahrzeit quer durch die USA, China, Kazakhstan, Russland Ost/West Europa gefahren bin. Mein Roadster hatte damals noch 325km Max. Range und einen reinen AC Single-Phase Lader max. 15kW, das sind ca. 85km/h.
Auf dieser Reise habe ich Day-By-Day die Realität erfahren, dass überall Strom vorhanden ist. Sei das auf den Campingplätzen in den USA (9,2kW), an einem Verteilerschrank in China, an einem Steuerkasten eines grossen Transformators in Kazakhstan oder an einem Stromverteiler unter der Moskva Brücke in Moskau je (7.4kW) die zum Kremel führt.
Deshalb bin ich zwar schon für den Ausbau eines guten DC Netztes an den Hauptachsen, viel wichtiger ist jedoch der nachhaltige und intelligente Ausbau im privaten Bereich und z.B. in allen Hotels (so wie ich davon ausgehen kann, dass ich WIFI bekomme), auf Campingplätzen, an den Arbeitsplätzen, in Parkhäusern usw. usf. Wenn ich z.B. mit meinem BEV einen Freund besuchen gehe, kann ich sicher sein, dass ich mein Auto bei ihm laden kann, so wie er bei mir erwarten kann. Ich kann Ihnen hier und jetzt schon versichern, dass ich zu 99% nie mehr eine öffentliche Ladestion aufsuchen werde. Dieses Privileg der BEV’s müssen wir unbedingt ausnützen und den privaten unter die Arme greifen. Architekten sollten bei Um-/Neubauten sensibilisiert sein. Jedem Hotelier muss klar sein, dass er in Zukunft mehr Kunden anziehen kann, wenn er Lademöglichkeiten anbietet. Jeder Firma muss sich im klaren sein, dass qualifizierte Arbeitskräft beim Anstellungsgespräch, dies als einen zusätzlichen Benefit betrachten. Ich könnte die Liste fast unendlich weiterführen mit Freizeiparks, Einkaufszentren, Talstationen von Bergbahnen, Sportzentren.
Das ist ein grosser Vorteil von Elektroautos. Wir müssen inovativ werden, genügend kluge Köpfe haben wir.

Ganz sicher werde ich nie eine DC Ladestation in einer Innenstadt oder neben einem Freibad aufsuchen. Und zu 99% werde ich nur den Akku Bereich zwischen 10% -85% ausnutzen, NIE eine Volladung machen.

Wenn ich von sogenannten Analysten einer Bank irgendwelche Prognosen lese, muß ich immer lachen.
Sind das mindestens Ingenieure oder besser noch Elektrotechnik Ingenieure mit dem Spezialgebiet Batterietechnologie?
Wahrscheinlich eher nicht – wie sonst haben eben diese Analysten bisher Tesla lediglich als Automobilhersteller gesehen – und nicht als ein diversifiziertes Unternehmen in Bereichen wie:
autonomes Fahren, nachhaltige Energie, Software, künstliche Intelligenz, Energiespeichersysteme, Versicherungswesen usw.
Daher rühren dann auch die völlig falschen Einschätzungen zum künftigen Börsenwert von Tesla.
Herr Egon Meier hat da ja auch seine ganz eigene Sichtweise – Time will tell
Wir kaufen derweil weiter Tesla Aktien

Gaaaanz genau. Und zur Person Musk selbst: Obwohl er 2018 mit Tesla fast mal zu forsch war, könnten es ihm die Träumerlinge dieser Welt nicht leichter machen. Hab in meinem stadtnahen Dorf nach dreijähriger Bauzeit jetzt einen Glasfaseranschluss bekommen, wärend Musk die Lizenz unserer Netzangentur für Starlink erhielt und bis Ende 2021 jeden Ort auf der Welt mit schneller Internetanbindung versorgen kann. Fast die ganze Welt ist überglücklich, dass Raketen von Musk preiswert für ca. 60Mio Dollar pro Flug die Anbindung zur ISS aufrecht erhalten. Mit über 160 Großprojekten und bald in ganz GB zeigt Tesla, wie Nutzung regenerativer Energie wirklich funktioniert. Wenn ein 16-Järiger entgegen Bänkerwunsch mit unterschiedlichsten bürokratischen Hürden vieler Länder, weltweit ein Bezahlsystem Namens PayPal etablieren kann, dann sollte man durchaus mit weiteren Jahrhundertleistungen dieser Person rechnen.
Zum Börsenwert: Facebook das demnächst durch TikTok ersetzt wird ist immer noch deutlich mehr wert als Tesla. Verwöhnte Unternehmen mit riesigen Produktionsanlagen sind mit vorsichtig zu bewerten – aus gebundenem Anlagevermögen, deren Entsorgung Unsummen verschlingen würde, kann schnell ein Galgenstrick werden.

Die UBS ist immer noch eine Schweizer Bank.
Wenn ich aber den Artikel – im Original – lese, habe ich nicht den Eindruck, dass diese Analysten eine grosse Ahnung von Batterie-Technologie haben.

Dieses dumme Gewäsch von Teslas angeblichen Vorsprung auf was-auch-immer für Gebieten ist so durchschaubar, wie falsch. Spätestens als im Herbst 2019 bekannt wurde, dass VW bereits unter $100 pro Kilowattstunde zahlt und Tesla darauf hin eiligst das Projekt Roadrunner startete, stellte sich plötzlich heraus, Jäger und Gejagte hatten die Rollen schon vertauscht. Echte Insider waren nicht überrascht. Denn entgegen ihrem Gehabe hatte Tesla Akkuzellen stets nur eingekauft und es dürfte klar sein, wenn man für 30 Milliarden einkauft kriegt man den besseren Preis als für 3 Milliarden. Ebenso dürfte klar sein, wenn man mehrere 1000 Zellen konfektionieren muss und die Konkurrenz nur mehrere 100 Zellen, sind das zehnfache Kosten.

Das war die Theorie. In der Praxis kann man sehen, der VW ID.3 mit 58 kWh kostet den Endverbraucher nach Förderung nur 25t€. Der Tesla mit gleicher Kapazität kostet 37t€. Und wenn die Tesla-Fans noch so wütend weinen, die Autos könne man nicht vergleichen. Kann man und wenn man es macht stellt man fest, der ID.3 hat mehr Platz.

Samsung verkauft auch mehr Smartphones als Apple, trotzdem ist ein ein Samsung Smartphone kein IPhone.

Samsung,Apple ,HTC,Xiaomi.
Völlig egal.
Die sind alle gut.
Das I Phone hat nur noch einen Prestigevorsprung.

In geringem Umfang, bezogen auf den Gesamtabsatz, E-Fahrzeuge entwickeln und bauen lassen, ist heute Pflicht, wenn man CO2-Strafen mildern will. Der Verkaufspreis des E-Fz wird an das erforderliche Absatzziehl angepasst, vollkommen schnurz, wie hoch die Produktioskosten sind. Weiteren, anhaltenden Absatzrückgang von Verbrennern überlebt in Europa und USA blöderweise keiner der Großen.

Ist ja alles gut – Kauf Dir einen VW und sei Teil der Elektromobilität – jeder, wie er will und kann.

Dieses dumme Gewäsch von Teslas angeblichen Vorsprung auf was-auch-immer für Gebieten ist so durchschaubar, wie falsch.

Nach solch starker Aussage solltest Du aber auch mal tapfer sein und Dich vielleicht mal etwas sachgerecht informieren:

[…] Jetzt nimmt der Elektroautobauer [Tesla] die Energiebranche in Deutschland ins Visier. Der Konzern […] lotet aus, ob die Kunden Interesse an einem neuen Stromtarif aus dem Hause Tesla haben könnten und bringt hierzu seine Batterie-, Solar- und Speichertechnik ins Spiel.

„Würden Sie eine Photovoltaikanlage und einen Heimspeicher (Tesla Powerwall) von Tesla kaufen, wenn Sie damit auf einen speziell entwickelten Tesla-Stromtarif umsteigen könnten?“, wandte sich der Konzern vor wenigen Wochen mit einem Schreiben an seine Kunden […]. Gelingt der Markteintritt in den Stromvertrieb, könnte der Newcomer Experten zufolge die Branche mit Platzhirschen wie E.ON oder RWE aufmischen

Zitat aus:
https://industriemagazin.at/a/tesla-positioniert-sich-in-deutschland-als-energieversorger

Das meiste Einsparpotential liegt in der Produktion der Zelle und deren Integration selbst. Das heißt, VW (und wohl auch die meisten Anderen) hat hier aktuell noch einen großen Nachteil, da sie eben noch mit über 25 verschiedenen Zellen hantierenn müssen. Somit kommt hier nicht der benötigte Skaleneffekt zu tragen.
Und hier ist ja auch das Einsparpotential der neuen 4680er, das viele noch nicht verstanden haben.

Deshalb sagt „100$/kWh“ nicht zwingend viel aus.

Auch witzig wie manche ein Gerücht, das nie bestätigt wurde, für einen Fakt nehmen. VW hat nie bekanntgegeben oder bestätigt, welchen Preis sie bezahlen, werden sie auch nie. Ein grinser von einer Führungsperson, der auf einen betriebsgeheimen Preis angesprochen wird, sagt nichts konkretes.

Wenn BMW den Umweltschutz ernst meinen würde, dann würden Sie keine E-SUV bringen, sondern luftwiderstandsoptimierte Langstreckenfahrzeuge auf den Markt bringen. Schließlich sind gerade bei BMW die AB Langstreckenfahrer zu Hause.

Damit meine ich BEV die bei 130 km/h 20 kWh/100km verbrauchen und nicht 25+ wegen des großen Luftwiderstandes.

Solange wir noch nicht Ökostrom im Überfluss haben, ist das ein wichtiger Punkt in Bezug auf Umweltfreundlichkeit. Aber da ist BMW nicht alleine, Mercedes und Audi blasen in das gleiche Horn.

Kona und Niro können das bei Reichweiten zwischen 360 und 600 km – Verbrauch ziemlich vergleichbar mit einem Model 3.

bitte leute ….tesla hat nichts mit akku-fertigung, Entwicklung..irgendwas damit zu tun !!! das macht alles panasonic !! auch die berühmte gigafactory…außer der halle und den namen drauf hat diese auch NICHTS mit telsa am Hut. die ganzen technologie und Maschinen und alles in der halle, gehört panasonic. das einzige was tesla mit akkus zu tun hat, ist das diese in ihren autos zu finden sind…fallt doch nicht auf dieses amerikansiche marketing drauf rein.

Panasonic spurt, kam in Nevada erst vor kurzem in den grünen Bereich, fertigt als Erster in 2021 4680-Zellen nach Patenten von Tesla. Wenns Sinn macht, kauft Tesla schon (s. Grohmann, etc.). Nicht auszudenken was sich Tesla derzeit einverleiben könnte – macht aber zum Glück keinerlei Sinn.

Also ich war in der Giga Reno Sparks/NV vor Ort und weiss schon was ich gesehen habe, Du auch?

Last edited 9 Monate zuvor by Markus Doessegger

Also wenn Sie gesehen haben, wie Tesla (selbst) Batteriezellen produziert, dann haben Sie etwas gesehen, was noch nie jemand sah (Halluzination?). Wenn Sie gesehen haben, wie Tesla die Batteriezellen zusammenpackt, dann haben Sie etwas gesehen, das niemand bestreitet.

Ja klar, Halluzination, ist das wirklich Alles was Sie bieten können?
Spezialeinladung und Führung exklusiv für den Tesla Club Schweiz durch Tesla Sparks, NV 🙂

Ach ja Martin, was ich nach über 30 Jahren Entwicklungstätigkeit weiß, ist dass die einzige große Autofirma, die noch nie selbst ein Fahrzeug entwickelt hat, in Wolfsburg sitzt. Finanziert von Adolf, Auftrag von Adolf an Ferdinand einen Volkswagen zu entwickeln, Golf von Audi (Audi 50) einverleibt, jegliche Plattformentwicklung von Audi konfigurieren lassen, … Heute entwickelt und fertigt kein deutscher Hersteller noch irgendwas selbst. Selbt Zulieferer lassen kaum noch in Europa entwickeln und fertigen. Kaufmännische Halsabschneider gibts in der deutschen Autoindustrie inzwischen zu Hauf, echte Techniker kaum noch.

Klar die zigtausend Ingenieursteams spielen dort nur mit Bauklötzchen.
Das ist zusammenfantasierter Müll den Sie da erzählen.

Darum ist Tesla auch mehr wert als alle Premiumhersteller zusammen.Hmmm das sollte zu denken geben,viel zu kurze Beine für das hohe Ross auf dem sie sitzen,mit Verbrenner kann man nur noch verlieren.

Warum immer dieser UNSINNIGE KRIEG zwischen den diversen Antriebsformen? Es wird VIELE diverse Systeme geben (müssen). Technologien die man weltweit an diversen Stellen braucht: Momentan werden diverseste Techniken entwickelt und eingesetzt. Jüngstes Muster bei Akkus: https://youtu.be/oICWJ9fTi1k

Tesla ist wie viele im besonderen US Konzerne krass überbewertet, was aber aber nicht heisst das es eine schlechte Company ist.
Die waren als Erste mit vernünftigen E-Autos im Markt vertreten, haben aber inzwischen sehr viel Konkurrenz was ganz normal ist.
Es gibt mittlerweile mehr und mehr gute E-Autos was der Vielfalt und dem Fortschritt
auf dem Gebiet nur gut tut.
Wer diese reale Emntwicklung nicht warhaben will muss sich eben eine andere Sekte suchen

Ob UBS weiß, dass bei dem grossen Akku nur 4 Personen im id.3 sitzen dürfen?

Für die typisch deutsche Familie, ein angegammelltes Ehepaar mit Hund reicht es ja.

Was steht hinter der Aussage: TESLA ist führend in der Batterietechnologie. Als Ingenieur würde ich gern wissen wie hoch die Energiedichte pro Volumen (Wh/m3) und pro Masse (Wh/kg) der zitierten TESLA Batterien ist, ganz zu schweigen wieviel eine kWh Speicherkapazität dieser Batterien derzeit kostet.
Dem oft genannten Reichweitenbedarf (ich nenne es nicht Reichweitenangst) und dem Unbehagen des aufwendigeren „Tankens“ könnte der E-Autohersteller durch unterschiedliche Batteriegrößenangebote Rechnung tragen.
Für einen generellen Wechsel von Autos mit Verbrennungsmotoren zu E-Autos sind die E-Autos aus meiner Sicht hinsichtlich der derzeitigen Batterietechnologie in Verbindung mit den entsprechenden Preisen in absehbarer Zeit gegenüber den „Verbrennern“ jedoch noch nicht wettbewerbsfähig.

Man liest stereotyp immer wieder von TESLA Führung in der Batterietechnologie. Ist das wirklich so? Seit Jahren liest man von der Firma PANASONIC. Von welcher Technik ist die Rede? Wer führt wen? Geht es in diesem Zusammenhang um PANASONIC, so stellt sich zeitgleich die Frage nach dem JV TOYOTA/PANASONIC und aktuell liest man ja gerade das hier: https://asia.nikkei.com/Spotlight/Most-read-in-2020/Toyota-s-game-changing-solid-state-battery-en-route-for-2021-debut. Hält nicht TOYOTA 51% am JV? Gibt es hier Insider die besser durchblicken als ich, als NOCH(lange)-„Verbrenner-FAN“ deshalb weil Verbrennungsmotoren momentan völlig unersetzbar sind. Wer käme den JETZT auf die Idee so gut wie alle Trucks, Grossschiffe, Loks, Baumaschinen, Bagger, .. elektrisch antreiben zu müssen? Mit Strom aus einer „Schachtel“? Hat jemand JETZT, gerade jetzt einen brauchbaren ERSATZ. Mag sein, das man einige Versuchsmuster hat, aber doch keine sinnvolle Alternative. GAR KEINE! BEVs ja, aber wie kommt man dazu? Durch Wunschträume und Wunder und viel zu viel Fantasie. Wer schneidet die Äste ab, auf denen man sitzt? Ist man nicht gerade dabi das bei uns zu tun? Als gäbe es wo anders keine Bäume. Dabei sieht ein Blinder, dass wo anders längst Wälder wachsen…

Wenn wir diese Denkweise, „kicking the can down the road“ weiterhin verfolgen, dann könnten Sie das exakt selbe Argument in 2051 wieder bringen und wir würden noch am exakt selben Punkt stehen und immer noch sagen „… Verbrennungsmotoren momentan völlig unersetzbar sind …“. Vielleicht pflichten Sie mir bei, aber das ist doch keine Perspektive! Das ist einfach zielloses herumirren, ein klein wenig hier und ein klein wenig da. Nur um die irren Visionäre etwas still zu halten. Aber ein klares Signal an die Verbrenner und Hybrid Industrie, kein Problem, ihr habt grünes Licht von uns Konsumenten für „Weiter So“, Status Quo bleibt erhalten und alle tanzen im Kreis und singen Kumbai-Ia. Machte Euch keine Sorgen, Eure Arbeitsplätze sind auf Jahrzehnte hinaus gesichert. Ich bezeichne das als wirklich fatalen Fehler.

Der 2nd Hand Markt für Verbrenner uä. wird uns leider eh noch 10 Jahre erhalten bleiben. Und ein Automechaniker hat min. 10 Jahr Zeit um sich umschulen zu lassen.

Sehen Sie, die Frage muss doch lauten, „Was müssen wir ab dem 1. Januar 2021 tun, damit wir die Produktion von Verbrennern am 1. Januar 202X vollumfänglich einstellen können.
Das schaft eine Perspektive für Alle, gibt Ansporn für Kreativität und wäre auch einen guten Vorsatz so am Anfang des Jahres.

Es wurden doch auch nicht am 1. Januar 2009 um 0:01 Uhr alle Telefonzellen in der Schweiz innerhalb von 1 Minute mit einem Laserstrahl aus dem All zertrümmert und dann konnten sich diejenigen Schweiz ohne Handy auf ein Mal nicht mal mehr ein Gutes Neues Jahr wünschen.

Sie zeichnen ein Horrorscenario, das Sie und wir alle wissen so nicht eintreten wird. Horror lähmt den Geist und das ist kein Zukunftsscenario.

Sehen Sie, ich persönlich habe den Ball vor 10 Jahren aufgenommen. Wir sind in einer spannenden Zeit, einer Pionierzeit. Möchten Sie nicht auch Teil davon sein?

Doch vielleicht das Pferd?
Der Paradigmenwechsel ist wachsender Beschleunigung und inzwischen unaufhaltbar am laufen.
Verbrenner gegen die ich persöhnlich nichts habe werden in absehbarer Zeit einfach vom Markt
gefegt und durch E-Autos ersetzt.
Die Nachteile werden durch die jetzt schon rasante technische Entwicklung verschwinden.
Ich habe selbst noch gegen die ersten noch nicht so tollen Flachbildfernseher abgelästert,
wie auch über die ersten noch grottigen Digitalkameras.Heute haben beide ihre Vorgänger in jeder Beziehung überholt.
Hätte es Tesla nicht gegeben würden in den Entwicklungsabteilungen der Autokonzerne immer
noch völlig behinderte, elektrisch betriebene Fahrradanhänger mit 20 KM Reichweite als Alibiprojekte entstehen.
Ich bin zwar kein Mitglied der Tesla Sekte, finde es aber grandios dass sie hier die zweite automobile Revolution zum Leben erweckt haben!

Typisch UBS U.S.A.:
Sie haben die Technik von Tesla noch nie begriffen. Wenn man den Vorsprung von Tesla nur auf die Batterie reduziert und den Battery day im September 2020 verpasst hat mögen sie Recht haben.
Der Vorsprung von Tesla beim autonomen Fahren (Neuronal Computer Software und dem millionenfach grösseren Datenpool zur Verifizierung des Verhaltens des Systems), dem Online update der Tesla Software, der Reservation von Rohmaterial und Lieferverträgen für die Batterien, würden kompetente Fachleute wohl anders bewerten.

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