Twike gibt Design Update auf Modell 5

Copyright Abbildung(en): Twike

Kurz vor Abschluss der Konzeptphase gibt Twike ein Design-Update zum kommenden Twike 5, das ab dem kommenden Herbst in Produktion gehen soll. Die Oberflächen seien zwar noch nicht in allen Details final festgelegt, es könnten sich z.B. noch Anforderungen aus der Fertigung oder aus weiteren Aerodynamiktests ergeben. Das Erscheinungsbild sollte sich jedoch nicht mehr gravierend ändern, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung.

Im Wesentlichen wurde das Fahrzeug minimal länger und gleichzeitig etwas niedriger in der Gesamthöhe. Gleichzeitig verlängerte sich der Radstand, welches sich positiv auf die Fahrstabilität auswirken soll — begrüßenswert bei einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 190 km/h. Die niedrigere Gesamthöhe von nur 1,21 Meter begünstige, den Schwerpunkt gewünscht bodennah zu positionieren und erlaube gleichzeitig die Stirnfläche optimal klein zu halten. Dabei konnte genügend Kopffreiheit auch für großgewachsene Piloten beibehalten werden.

Die transparenten Flächen der Heckklappe wurden zwar augenscheinlich kleiner, eine genügende Rücksicht bleibe aber gegeben. Eine gute Rücksicht soll es aufgrund besserer Positionierbarkeit der Rückspiegel geben, auch wenn diese noch nicht final bestimmt sind. Die Seitenscheibe in der Einstiegshaube ist nun vertikal zweigeteilt. Der vordere Teil der Seitenscheibe ist fest montiert, der hintere Teil der Seitenscheibe kann durch Versenkung im Fensterschacht geöffnet werden. Weitere Anpassungsschleifen sind noch zu erwarten, so Twike. Diese werden jedoch feiner und lassen bis zum Serienstart immer weniger Justierungsmöglichkeit zu.

Twike 5 — schneller als je zuvor

Twike war bislang bekannt für elektrisch angetriebene Dreiradfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 85km/h. Eine zusätzliche Pedalunterstützung erhöhte die Reichweite des seit 1995 in Kleinserie hergestellten und aus einem Liegeradkonzept weiterentwickelten Modell 3, vor allem diente das Pedalsystem aber der Steigerung der Fitness seiner Piloten auf alltäglichen Fahrten. Bereits das im Jahr 2010 für einen US-Wettbewerb entwickelte Modell 4 wurde für den Einsatz auf autobahntaugliche 120km/h hin optimiert.

Das neue Modell 5 wurde mit dem Ziel höherer Sicherheitsreserven und nochmals niedrigerem Verbrauch optimiert. Mehrere batterie-Pakete stehen zur Auswahl. Das Einstiegsmodell kommt auf mindestens 150 Kilometer, das Topmodell soll bis zu 500 Kilometer weit kommen. Twike 5 erlaubt aufgrund eines speziell entwickelten Fahrwerks und besserer Aerodynamik nun auch eine Geschwindigkeit von mehr als 190km/h. Diese soll interessierten Kunden jedoch nur nach Nachweis von Fahrpraxis als Option freigeschaltet werden. Der Preis für ein Twike 5, das auf 500 Stück limitiert ist, soll zwischen 39.900 Euro (Reichweite bis 250km) und 49.900 Euro (bis 500km) liegen.

Quelle: Twike — Pressemitteilung vom 15.06.2020

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Twike , kein Thema ist zu teuer. Dafür bekommt man den I.D von VW………………

ID3…. auch viel zu teuer für das was er kann…

Muahahaha….. 39.000 für reale 300km Reichweite… die größte Lachnummer 2020
eben auch ein Liebhaberauto

für das gleiche Geld bekommst Hyndai/ Kia mit 64kWh, Leaf, Opel E-Corsa
und andere MG, NIO, ByD, Aiways (Ende 2020/ Anfang 2021)

es bleibt spannend

schickes Teil jedoch ein Liebhaberfahrzeug für den Preis…
Naja, und nur 3 Räder bei Geschwindigkeiten um 190km/h ist mir zu wenig ( also die 3 Räder) falls mal unvorhergesehene Ereignisse eintreten….

und dann die flache Bauweise.
stell sich nur mal einer vor man rauscht damit einem ins Heck, ist man wohl gleich tot weil man unter den Vordermann fährt -.-

Naja, kann ja jeder machen wie er möchte.
für <15.000 € würd ich mir es überlegen bei 30km Arbeitsweg Landstraße
für etwas mehr bekommst nen gebrauchten IONIQ

Es bleibt spannend

Da schreiben wieder welche, die das Konzept NICHT kapiert haben! Weder bei IONIQ, ID3, i3 oder gar TESLA kann man beim Fahren noch Sport machen!!! D. h. TWIKE kombiniert große Reichweite, zügige Fortbewegung mit den Vorteilen des Fahrrad, sich bei der Fahrt von A nach B auch zu bewegen und nicht nur das Sprunggelenk etwas abzuwinkeln oder sich gar vom Autopiloten kutschieren zu lassen!

Um 3 Räder kippsicher zu machen, sollten die 2 Räder vorne sein und ein Rad hinten. Umfallende Goliaths sind schon in den 50er Jahren ausgestorben.

Hm, noch ein Startup der will das Auto neu erfinden, trotzt 120 Jahre Erfahrung der Gesamte Autoindustrie. Hier sind meine Kommentare:
– Drei Stutzpunkte (Räder) sind gut für eine Gebäude, nicht für ein bewegliches Objekt mit dieser Dynamik.
– Bremseigenschaften – kann ein Rad vorne wirklich genug Bremskraft leisten?
– Höhe von 1,2 m – sehr sportlich und nicht alltagstauglich. Vielleicht für junge Kundschaft.
– Preis von 40.000 EUR ist aber für junge Kundschaft nicht tauglich.
– Die Reichweite ist ausreichend, da dieses Auto für die lange Urlaubsreise nicht tauglich ist.
Das allgemeine Problem bei allen Startups ist, dass der Eigentümer will unbedingt sein Traum verwirklichen, ohne dabei ein gesunder und realistischer Kontakt mit dem Markt zu haben. Dann kommt noch einiges dazu, das ist aber eine viel zu lange Geschichte für diese Gelegenheit.
Meine Prognose: In ein Jahr wir werden von diesem Auto gar nichts mehr hören.

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