Tropos ABLE XT: Mehr Reichweite bei gleicher Funktionalität und Leistung

Copyright Abbildung(en): Tropos Motors

Erst im Mai diesen Jahres hat Tropos Motors sein erstes Elektronutzfahrzeug in den Dienst des Herner Industriedienstleister Ifürel EMSR-Technik übergeben. Mitte Juli bekam der Tropos ABLE Elektrotransporter ein außergewöhnliches Upgrade spendiert und Mitte August 2020 soll er als Elektro-Nutfahrzeug-Baukasten an die Hochschule Bochum übergeben werden. Damit nicht genug. Es gibt ein Upgrade. Den Tropos ABLE XT mit einer Reichweite von bis zu 260 Kilometer – ab sofort in zwei Ausführungen und unterschiedlichen Aufbauten bestellbar.

Wie bereits bei den anderen Tropos Modellen setzt das Unternehmen auf einen Aufbau, welcher unterschiedlichen Branchen gerecht wird und dazu beiträgt, den CO2-Fußabdruck von Unternehmen, Kommunen und kommunalen Betrieben nachhaltig zu verringern. Der ABLE XT kann, je nach Bedarf, mit einem oder zwei Lithium-Ionen-Packs ausgestattet werden und damit Strecken bis zu 105 beziehungsweise 260 km zurücklegen. Dabei verbraucht der Elektrotransporter durchschnittlich 12,8 kWh auf 100 km und erfüllt die Effizienzklasse A+.

„Das Besondere an unseren emissionsfreien Elektronutzfahrzeugen sind ihre kompakten Maße in Kombination mit der größten Ladefläche ihrer Klasse. Damit können sie zwei Europaletten und eine Gerätebox auf der Pritsche mitnehmen, die Kofferaufbauten fassen bis zu 4,5 m³. Mit einer Breite von nur 1,40 Meter und einem kleinen Wendekreis erreicht der Tropos ABLE die unterschiedlichsten Einsatzorte besser als vergleichbare Modelle mit breiteren Abmessungen.“ – Markus Schrick, Geschäftsführer von TROPOS MOTORS EUROPE

Schrick gibt ebenfalls zu verstehen, dass man mit dem ABLE XT nun auch die für Europa homologierten Lithium-Ionen-Varianten im Angebot habe, die noch einmal deutlich höhere Reichweiten bieten als der ABLE ST. Die Aufladung der Batterie erfolgt wie beim ABLE ST an einer haushaltsüblichen Steckdose. Dank des sogenannten EasySwap®-Systems lässt sich der Elektrotransporter in nur wenigen Minuten von einem Nutzfahrzeug mit Pritsche oder Plane in einen geschlossenen Lieferwagen mit Kofferaufbau umwandeln. Von Vorteil ist ebenfalls die Tatsache, dass sich beide Modelle die gleiche Plattform teilen und somit die Aufbauten identisch sind und untereinander gewechselt werden können. Das erhöht die Flexibilität innerhalb der Flotte.

Zusätzlich zur Serienausstattung des ABLE ST verfügt der ABLE XT über ein erweitertes Informationsdisplay, einen Fahrzeug-Warngeräusch-Generator (AVAS), Rekuperation und ABS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h. Das Einsatzspektrum sämtlicher Modelle ist vielfältig: Städte, Kommunen, Industrie und Intralogistik, Facility Management, Handwerk, Garten- und Landschaftsbau, Ernährung, Landwirtschaft, Lieferservices, Gastgewerbe, Tourismus, Freizeitparks und Zoos. Je nach Reichweite starten die Preise des Tropos Able XT1 bei 23.000 € netto  (105 km) und 27.000 € netto werden für den Tropos ABLE XT2 mit zwei Lithium-Ionen-Packs (260 km) jeweils ohne Aufbauten fällig.

Quelle: Tropos Motors – Pressemitteilung vom 19. August 2020

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Leider – wie ich das sehe – auch in der XT-Version nicht Förderungs- und nicht Autobahn-fähig.
Das erstere könnte die Politik ändern, das zweite aber der Hersteller …

Das ist die Multicar-Klasse. Die fährt als Verbrenner auch nicht auf der Autobahn.

@Peter: „Die fährt als Verbrenner auch nicht auf der Autobahn.“ Jaaa … umso besser, die elektrische XT könnte es — urbane Großräume (wie z.B. HH) haben vielfache Bedarfe!

Das wäre bei der Schrankwand-Form unnötig energiefressend. Wem nützen 30-40km Autobahn-Reichweite? Warum muss ein eMobil überhaupt mehr können (außer klimafreundlicher zu sein) als ein Verbrenner? Die VerbrennerKlassen haben sich über ein jahrhundert ausdifferenziert und den Marktbedarfen angepasst..

@Peter: „Wem nützen 30-40km Autobahn-Reichweite?“
Du hast den Satz: »… urbane Großräume (wie z.B. HH) haben vielfache Bedarfe!« nicht verstanden!
Oft sind Einsatzorte in solchen Stadtgebieten mit 1-3 Autobahnauf-/abfahrten schnell und *wirtschaftlich* erreichbar! Da interessieren vergangene Jahrzehnte/Jahrhunderte absolut nicht: Mobilitätsanforderungen wandeln sich inzwischen auch mal binnen eines Jahres, gell!?

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