Tesla’s Battery Day oder Batterien für Anfänger wie mich!

Tesla's Battery Day oder Batterien für Anfänger wie mich!

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Was zum Teufel ist eine Batterie ohne Kontakt-Tab und warum ist das wichtig? Dies ist der erste Artikel einer Serie, in der die komplexe technische neue Batterietechnologie von Tesla, die auf dem Battery Day vorgestellt wurde, in einfachen Worten erklärt wird. So einfach, dass sie ein 10-Jähriger verstehen kann.

Die bessere Beschreibung von Batterien ohne Tabs sind Batterien mit vielen Tabs, weil die neue Tesla-Batterietechnologie auch viele Tabs hat und keineswegs keine. Auf den ersten Blick sieht es vielleicht so aus, als hätte sie oben keinen Kontakt, aber die nach innen gefalteten flachen Laschen, die Sie sehen, sind jeweils ein flacher Kontakt. Ich zähle viele Dutzend die flach nebeneinanderliegen. Jede Lasche hat die gleiche Funktion, und diese Funktion lässt sich am besten anhand von folgendem Bild erklären.

Tesla / Alex Voigt

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Stadion oder einer Arena und sehen Ihrem Lieblingsverein oder Ihre Lieblingsband bei einem Auftritt zu. Alle Zuschauer sind gut gelaunt und voller Energie. Das Stadion ist bis auf den letzten Platz voll besetzt. Nachdem die Veranstaltung vorbei ist, gehen alle zur gleichen Zeit von ihrem Platz in Richtung des einen Ausgangs. Die Menschen stauen sich, stehen Schlange und warten darauf in kleinen Schritten dem Ausgang näher zu kommen aber immer mehr Menschen treffen ein.

Alle von der gegenüberliegenden Seite des Stadions die weit entfernt vom Ausgang ihren Platz hatten treffen mit der Zeit ein. Auch sie wollen raus und versuchen irgendwie durch die Massen zu kommen. Jeder will raus, und alle wollen es jetzt, aber der Ausgang ist einfach zu klein für die Massen. Die Atmosphäre wird aggressiv und heizt sich auf. Die Sicherheitskräfte versuchen, Drängeln, Verletzungen und Aufruhr zu vermeiden. In der Hoffnung, die Situation unter Kontrolle zu bringen wird Wasser verteilt damit sich alle etwas beruhigen und abkühlen.

Genau dasselbe wie in unserem Stadium passiert in einer traditionellen Batterie. Der eine Ausgang ist der eine vorhandene Kontakt oder Tab und die Menschen sind die Elektronen die raus wollen. Sie stoßen gegeneinander, blockieren sich gegenseitig und heizen sich auf. Es dauert lange, bis die Elektronen von der gegenüberliegenden Seite der Batterie zu dem Kontakt gelangen, aber es ist der einzige verfügbare Ausgang, also beeilen sie sich, und dadurch erhitzen sie sich aber können trotzdem nicht schneller entweichen. Kühlung ist erforderlich, um sie zu verlangsamen und sie auf geordnete Weise austreten zu lassen.

Hitze führt dazu, dass sich die Struktur ausdehnt, und das kann zu Schäden führen, wenn es zu schnell geht, aber es ist auch eine Verschwendung von wertvoller Energie. Sie haben sicherlich schon einmal eine erhitzte Batterie berührt, und diese Wärme ist verlorene Energie die an ihre Hand abgegeben wurde und diese Energie können Sie nicht mehr für das Gerät verwenden für das Sie die Batterie einsetzen wollen.

Nun stellen Sie sich vor, Sie haben ein Stadion mit einer sehr großen Zahl von gleichmäßig über das Stadion verteilten Ausgängen, und jede Person, die das Spiel gesehen hat, hat nur eine kurze stressfreie Distanz zu einem nahen Ausgang zu bewältigen, weil pro Ausgang und Zeiteinheit weniger Menschen versuchen, das Stadion zu verlassen. In der Summe schaffen es aber deutlich mehr Menschen nach draußen. Alles geht reibungslos ohne Aufwand und wesentlich schneller. Man hat keine riesige Menschenmenge, die sich staut und darauf wartet, durchzukommen und drängelt, sondern jeder fühlt, dass es schnell vorangeht und hat Platz.

Die Menschen sind entspannt und gehen ohne Stress, Ärger oder Erhitzung in geordneter Weise hinaus. Sie brauchen keine zusätzlichen Sicherheitskräfte in die Bereitstellung von Wasser oder andere Maßnahmen zur Kühlung der Menge zu investieren.

„Das neue Stadion, von dem ich hier spreche, ist die neue Batterie von Tesla. Weil mehr Menschen das Stadium schneller und einfacher verlassen und betreten können lässt sich das Stadium um das 5-fache vergrößern und fasst nun 6-fach mehr Menschen. Unser Stadium ist 5 bis 6-fach effektiver geworden.“

Elektronen oder Menschen können leichter rein und raus, was übersetzt bedeutet, dass die Batterie ohne Hitze, Stress oder Wartezeit problemlos mehr Energie laden und entladen kann. Mit anderen Worten, die Batterie lädt sich schneller und mit weniger Aufwand auf, da Sie sie nicht mehr kühlen müssen denn sie haben weniger Wärmeerzeugung. Noch besser ist, dass Sie die Batterie auch schneller entladen können, was übersetzt bedeutet, dass Ihnen mehr Energie in kürzerer Zeit zur Verfügung steht.

Tesla / Alex Voigt

Für ein batterieelektrisches Fahrzeug bedeutet dies wesentlich schnellere Ladezeiten und eine bessere Leistung, da die Energie schneller zum Entladen zur Verfügung steht als zuvor. Da die Batterie weniger belastet wird und sich weniger ausdehnt, haben Sie eine längere Lebensdauer mit mehr möglichen Lade- und Entladezyklen. Sie ist effizienter, da Sie nicht mehr viel Energie durch Wärme verlieren und diese Energie nun für das Fahren und die Reichweite zur Verfügung steht. Sie sparen auch die Energie, die Sie für die Kühlung verwenden, und diese Energie steht zusätzlich auch für das Fahren und mehr Reichweite zur Verfügung.

Niemand hat bisher zylindrische Batterien mit mehreren Kontakten produziert und diese Technologie ist eine einmalige als auch genial einfache Erfindung von Tesla. Weil Sie so gut funktioniert und vorherige Probleme zum Beispiel die Erhitzung reduziert hat Tesla die Batterie also unser Stadium, gleichzeitig deutlich vergrößert was mehr Menschen bzw. mehr Elektronen und mehr Energie bedeutet. Dadurch sind weniger Batteriezellen pro Fahrzeug notwendig mit weniger Kontakten und weniger Fehlerquellen als auch geringerem Montageaufwand. Die neue Tesla Batterie hat dadurch geringere Kosten pro Energieeinheit.

„Vermutlich hat Tesla am Battery Day die lang ersehnte 1-Millionen-Meilen-Batterie bei der Veranstaltung vorgestellt, ohne das wir es bemerkt haben.“

Was Tesla am Battery Day präsentiert hat, ist das Beste aller Welten und eine Blaupause wie wir Menschen uns bereits heute organisieren. Diese Technologie verfügbar zu haben macht die Batterietechnologie jedes anderen Herstellers veraltet und überholt. Tabless Batterien sind eine wirklich große Sache und ein Quantensprung in der Entwicklung denn sie ermöglichen durch Kostensenkung und Leistungssteigerung günstigere Elektroautos mit guter Reichweite und Effizienz anzubieten.

Die verbleibende Herausforderung besteht darin, sie in kurzer Zeit in Massen zu produzieren. Dies ist eine Aufgabe an die Massenproduktion und Herstellung.

Telsa produziert diese neuen Batterien heute bereist und setzt sie seit Mai 2020 in einer Flotte von Fahrzeugen zum Test ein. Die Aufgabe die sich für Tesla nun stellt ist schneller und besser in der Massenproduktion zu werden um 3.000 GWh Volumen pro Jahr herstellen zu können.

Elon Musk / Tesla

Am Batterie Day in Kalifornien an dem ich als vermutlich einziger Deutscher und Europäer teilnehmen durfte stand ich vor dem Eingang der neuen Batteriezellenfertigung von Tesla. Sie ist real und wird in den nächsten 12 Monaten ein Produktionsvolumen von 10Gwh erreichen was sie zur 13. größten Produktionsstätte von Batterien weltweit macht. Es ist also keineswegs eine Pilotanlage sondern wir sprechen von großen Mengen.

„Diese Technologie ist keine Vision aus der fernen Zukunft, sondern existiert in der Gegenwart und ist in Fahrzeugen von Tesla während Sie diese Zeilen lesen im Einsatz.“

Alle Investitionen, welche die etablierten Unternehmen in Batterietechnologie tätigen, die keine vergleichbaren Verbesserungen zu der Leistung der bisherigen Tesla Batterien haben, sind eine verlorene und überflüssige Investition.

Jeder, der nach dem Tesla Battery Day am 22. September, Batterien noch als austauschbare Ware bezeichnet und fälschlicherweise glaubt Tesla benutzt dieselben Batterien wie alle anderen Anbieter und hat keinen Technologievorsprung verdient es, mit allem Respekt wegen Inkompetenz sofort gefeuert zu werden.

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Sie interpretieren da jede Menge Fantasien in die Präsentationen von E.M. rein, die nie so gesagt wurden, obwohl er selbst ja typischerweise schon gewaltig übertreibt. Aber nehmen wir einmal an, es wäre so, wie Sie hier sagen. In einem Jahr wird Tesla diese Superbatterie, die alle anderen zu Schrott degradiert, in einem Volumen von 10 GWh pro Jahr produzieren.
Das heisst, von Herbst 2021 bis Herbst 2022 würden diese 10 GWh Batterien produziert. Mit 10 GWh kann Tesla etwa 150’000 Fahrzeuge ausstatten. Wie viele Fahrzeuge will Tesla bis Hebst 2022 produzieren? Sagen wir mal 1 Mio (das wäre dann vermutlich weniger als VW in dieser Zeit BEVs produzieren will). 150’000 dieser Million produzierten Teslas hätten dann also gute Batterien, die restlichen 850’000 Teslas, sowieso fast alle der nächsten 12 Monate, hätten somit Schrott eingebaut. Toll.
Wenn Sie also recht hätten mit Ihrer Behauptung, dass Tesla in einem Jahr in der Lage sein wird, völlig konkurrenzlose Batterien in namhafter Menge herzustellen, dann wäre das ein guter Grund, auf keinen Fall vorher zu kaufen. Und auch ab dann käme nur der geringe Anteil von Teslas mit dieser Batterie in Frage.
Glücklicherweise ist das in keiner Art so. Tesla ist an immer besseren Batterien interessiert wie alle anderen BEV- und Batteriehersteller auch. Die Batterien werden sich über die nächsten Jahre kontinuierlich ein bisschen verbessern. Die grossen Batterie-Hersteller werden das mindestens so gut können wie Tesla. Ein Quantensprung ist – entgegen der ursprünglichen Erwartung – nicht absehbar. Das hat eigentlich selbst E.M. explizit so gesagt, aber Sie und die ganzen Fanboys wollten einfach nicht das hören.

@Mark Müller

Ich vermute, die neuen Zellen werden entweder nur in die teuersten Versionen eingebaut oder hauptsächlich in das Model Y.
In China hat der kleine Akku vom Model3 nun Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Die sind zwar etwas schwerer, aber haltbarer, ohne Kobalt und billiger.
Die Preise für das chinesische Model 3 wurden gesenkt.

Ob die dann ‚Schrott‘ sind, nur weil es auch noch besser Zellen am Markt gibt, entscheidet der Käufer. Für eine tägliche Pendelstrecke von 25-100km müsste ein WLTP von 420km eigentlich ausreichen, das müssen keine 800km sein.

Was für Sie ein Quantensprung ist, müssten Sie erst mal definieren. 1.000km nachladen in 5 Minuten ist mMn. überflüssig.

Naja, aber 500km in 3 Minuten zu laden ist auch kein Lerchal. Und entzieht damit ein weiteres Argument der Eautogegner. Und Hr. Müller hat natürlich nicht ganz Unrecht, die Superbatterie bekommt nicht jeder neue Tesla. Wirklich schlimm? Wohl nicht, nachdem Tesla nach wie vor jedes produzierte Auto aus der Hand gerissen wird. Auch deshalb, weil die jetzigen Batterien und Leistungen schon sehr gut und großteils ausreichend sind. Warum? Naja, weil Tesla einen technologischen Vorsprung in nahezu allen Bereichen von einigen Jahren hat.
Und das Beispiel des 3ers in China finde ich gut, Tesla liefert, was der Markt verlangt und das jetzt in China um 34.000$.
Hr. Voigt hat mit seiner Aussage, alle anderen Batterien sind jetzt Schrott sicher übertrieben. Ich z.B. werde nie eine Batterie brauchen, die 1 Million Meilen hält. Aber eine Batterie, die wesentlich weniger Verlust hat und nur durch die Architektur um 16% billiger ist, bewegt die EMobilität gewaltig weiter.
Und wir werden uns noch wundern, was Tesla alles auf die Beine stellt. Der Platz ist vorhanden, das Kapital ist vorhanden, die Technologie ist vorhanden und ganz wesentlich, der Wille die EMobilität so schnell wie möglich voranzubringen ist vorhanden.
Es bleibt weiter spannend.

In der Einleitung heisst es: „So einfach, dass sie ein 10-Jähriger verstehen kann.“ wäre die neue Batterie von Tesla hier beschrieben.
Das wäre vielleicht der Fall wenn wenigstens Grammatik und Rechtschreibung korrekt wären und man immer vom gleichen schreiben würde und nicht die Begriffe durcheinander bringen würde.
Ich hoffe der Autor hat ausreichend Zeit um seine Texte zu verfassen und anschließend nochmal zu lesen bevor er diese veröffentlicht.
Alles in allem wirkt der Autor nicht wie ein Diplom Ingenieur, eher wie ein „fanboy“. Mit Journalismus hat das nichts zu tun, ob dieses Portal diesen Anspruch an sich selbst stellt kann ich nicht sagen. Mit seriöser Berichterstattung auf keinen Fall.
Besonders stark sind die Abschnitte in denen der Autor sich selbst zitiert.

Das TESLA um Welten frûher angefangen hat mit Akku Fahrzeugen und seid 20 Jahren immer stärker von den Betrûgerbuden VW DAIMLER BMW AUDI PORSCHE diffamiert wird, ist klar.
Jetzt bleibt den Betrûgerbuden hält nichts ûbrig,, als zu behaupten, wir sind, waren und werden immer die besten sein.
Bloss, es glaubt den Gaunern hält keiner mehr

Lieber „Leser“, ihr Statement ist leider symptomatisch für unsere Zeit. Es geht nicht um den Inhalt, sondern um die Form. Alex ist Diplom Ingenieur und nicht ausgebildeter Journalist, daher sind die Zeilen wohl nicht so geschliffen wie sie sich es wünschen, aber es stimmt der Inhalt. Wieviele „gute“ Texte habe ich schon gelesen, die inhaltlich kompletter Nonsense waren. Es erinnert mich auch an die Spaltmassdiskussion bei den Autos. Während Tesla die Entwicklung in Riesenschritten vorantreibt zeigt die Konkurrent auf die Spaltmasse oder eine andere Nebensächlichkeit und schreit „schaut her, das geht ja gar nicht!!“ Auch hier, ich sitze lieber im modernsten, sichersten und spassigsten Auto, als dass ich auch nur an die Spaltmasse denke. Dass Sie nicht einmal mit Ihrem Namen für Ihre Meinung eintreten, wäre ein weiterer Punkt. Ach ja und wenn Sie in meinem Text einen Fehler finden, dürfen Sie ihn behalten.

Lieber Jürg Unterweger,
sie sprechen mir aus dem Herzen, was der „Leser“ da geschrieben hat ist einfach lächerlich, den man muss sich nur mal ansehen/angucken was unser Profi-Journalisten, Politiker da u.a. in der Süddeutschen, oder auch in Artikeln (Youtube Videos von Prof. (Wellhausen, Indra, leider auch der Herr Lesch, Sahra Wagenknecht, etc.) für einen kompletten Unsinn verzapfen. Da ist man wirklich froh das sich ein Dipl. Ing. mal der Sache angenommen hat und das versucht für Leute ohne tiefe technische Ausbildung zu erklären.

Ach ja, der Leser meines Post darf auch jeder, jeden Fehler behalten….viel Spass damit

Ja, „Tesla ist an immer besseren Batterien interessiert wie alle anderen BEV-“ interessiert, aber die machen nichts, bzw. viel zu wenig, die sind einfach – sorry – immer noch im Tiefschlaf. Es könnte natürlich sein das die auch kein Interesse daran haben das aus der eMobilität was wird, leider sehr schön dargestellt hier:

Ab 13:55
„Wer allerdings häufig auf der langen Strecke unterwegs ist, dem kann man derzeit
eigentlich nur zum Kauf eines Tesla raten“

https://www.youtube.com/watch?v=FnYgDzcAKJ0

Das hat mit „Fanboy“ Allüren aber nichts und gar nichts zu tun, die anderen liefern einfach nicht.

Beispiel: ein VW ID.3 (sehr gutes Design) aber dessen Navi es noch nicht mal möglich macht Ladestation mit in die geplante Route einzublenden, sorry ist sein Geld einfach nicht Wert, egal was für ne Batterie er hat.

Zum in mehreren Beiträgen behandelten Thema des Autors als Diplomingenieur.
Ich habe mein Leben beruflich Hunderte von Texten von Wissenschaftlern und Ingenieuren gelesen. Der hier vorliegende Text ist für einen Ingenieur absolut untypisch. Wenn ich ihn einfach so beurteilen müsste, würde ich sagen, dass ihn garantiert kein wissenschaftlich oder ingenieurmässig denkender Mensch verfasst hat, sondern irgend eine Art Esotheriker, Sektenmitglied oder sonst ein Schaumschläger.
Dazu ein recht willkürliches herausgegriffenes kleines Zitat als Beispiel:
„Weil Sie so gut funktioniert und vorherige Probleme zum Beispiel die Erhitzung reduziert hat Tesla die Batterie also unser Stadium, gleichzeitig deutlich vergrößert was mehr Menschen bzw. mehr Elektronen und mehr Energie bedeutet.“
oder dann:
„Was Tesla am Battery Day präsentiert hat, ist das Beste aller Welten und eine Blaupause wie wir Menschen uns bereits heute organisieren.“
Der erste Satz ist völlig aberwitzig und der zweite ganz grosser Humbug, selbst wenn man über die grammatikalischen Fehler hinwegsieht. Kein Ingenieur, der diesen Titel zu recht trägt, schreibt so einen Text. Solche Texte würden auch in keiner seriösen Publikation publiziert.

In meinem Ingenieurstudium wurde ein orthographisch mit derart vielen Fehlern behafteter Beitrag vom Betreuer gar nicht weitergelesen, sondern dem Verfasser zur Überarbeitung zurückgegeben. Wenn man anschließend erneut nicht wesentlich verbessert vorlegte, galt die Prüfungsleistung als nicht bestanden.

Bob
Trotz aller Häme sollte man doch neidlos anerkennen, daß E.M.´s Techniker hier den Innenwiderstand der Akkutechnik entscheidend gesenkt haben. Warum fiel das nicht schon den etablierten Zellenherstellern ein ?
Wünsche Tesla weiterhin ein glückliches Händchen bei seinen Projekten.

Vielen Dank an Alex Voigt dass er uns im alten Europa so viel entrepreneurial spirit vom Battery Day 2020 aus dem Silicon Valley CA (where things really happen) übermittelt.

Was für ein Unterschied zu unserer überheblichen Arroganz, Neid und Missgunst von der sich über Alles stellenden sogenannten Elite. Wie damals im 19. Jahrhundert mit Frack und Zylinder gegen das Fussvolk.

Herr Voigt, lassen Sie sich auf keinen Fall von diesen Herren aus der Ruhe bringen, haben Sie Mut weiterhin Quer zu denken und im Sinne des Klimas zu handeln. Seien Sie Stolz, dass Sie der einzige Deutsche waren, der am Battery Day teilnehmen konnte und so Ihren Horizont massgeblich erweitern durften. Sie wissen genau wo die Zukunft spielt auch China gehört dazu.

haters….. gonna hate
haters……gonna hate

😉 die sind alle so schlecht …..

Danke für die Bestätigung der eigenen unzureichenden Intelligenz.
Andere für Ihre Leistung zu kritisieren und herunterzuspielen um seine eigenen Unzulänglichkeiten/ Leistungsmangelerscheinungen zu überspielen ist der Trend der Zeit….

Ich danke dem Autor für den Beitrag und fand es gut erklärt.
Und ob er übertrieben hat oder nicht wird sich in nächster Zeit herausfinden lassen….

es bleibt spannend

Ich bin zwar nicht 10 Jahre alt, sondern 6 mal 10, habe aber sofort verstanden, worum es geht. Spannend und logisch in der Konsequenz. Da werden die Traditionshersteller noch einiges dran zu knabbern haben.
P.S.: Trotzdem noch mal die bisherigen Text anschauen, und wo nötig die Korrektur drüber lassen (z.B. Stadium versus Stadion). Dann geht auch die Anzahl der Blähungen Kompetenz heischender Kritikaster mit akademischen Titeln zurück und diese können sich dann beruhigt zum Thema äussern und müssen sich nicht hinter der Orthographiekritik verstecken.

Hallo Markus
Könnte man fast als „Filter“ verwenden. Baue einfach ein paar Schreibfehler ein, dann sind die spontan Kritikbereiten gar nicht mehr in der Lage den Inhalt zu erfassen.

By the way: Ein „Prof. Dr. Clemens Barkfeld“ ist im Internet nicht zu finden … 🙂
Schreibfehler?

Worum geht es? Tesla denkt Ganzzeitlich. Einer der wenigen Großkonzerne dem ich abnehme, dass er wirklich umweltgerecht denkt. Es kommen halt andere Lösungen heraus, wenn man als Ziel hat nicht nur einen SUV mit Batterietechnik als neues Produkt anbieten möchte, sondern als Ziel hat möglichst allen Menschen ein Pkw anzubieten der keine schädlichen Emissionen produziert um unser Klima mit zu retten. Das führt dazu, das Tesla eine ganz andere Entwicklungsstrategie hat. Nämlich, wie schaffen wir es so gute Produkte zu bauen, dass möglichst schnell alle Verbrenner durch E-Mobile ersetzt werden können. Hier steht also Tesla´s langfristige Strategie einer Marktdurchdringung mit BEV´s um das Klima zu retten gegen eine Strategie einzelne Modelle zu elektrifizieren um mitzuhalten. Fas kann man nicht miteinander Vergleichen! Das führt dazu, dass Tesla immer möglichst schnell alle Verbesserungen in Serie bringen will um das Ziel zu erreichen. Etablierte Hersteller reicht der Marketing Effekt ein tolles neues Modell herausgebracht zu haben.
Ob die neue Zelle wirklich keine Kühlung mehr benötigt kann man nun wirklich nicht sagen – sorry Herr Voigt! Evtl. frisst der größere Durchmesser die bessere Effektivität wärmetechnisch wieder auf. Näheres wird man erst wissen wenn das neue Batteriegehäuse vorgestellt wird, oder das deutsche Model Y mit den 4680 Zellen vorgestellt wird. Beeindruckend ist aber der Mut, oder die Dummheit, solche großen Entwicklungsschritte so schnell in die Serie zu überführen. Neue Batterietechnologie plus die großen Gussbauteile sind schon extreme Entwicklungsschritte! Ich dachte der neue Zelltyp kommt zuerst im neuen Modell S und X. Sowie extrem wichtig für Tesla, im Semi mit möglichst hoher Reichweite und langer Laufleistung. Jetzt schon in einem Großserienmodell wie das Model Y zu sehen zeigt genau was Tesla von allen anderen Hersteller unterscheidet – langfristig was zum Positiven verändern wollen.

Der Artikel beschreibt bildlich die Eigenschaften einer neuen Batterie, mit mehreren Kontakten zum Be- und Endladen. Ob und wie sich diese Batterie in der Praxis bewährt hängt nicht davon ab, wie eine Formulierung gelungen ist. Prinzipell ist es legitim dass ein Hersteller seine Innovationen positiv darstellt. Dass BEV mit anderen Batterien dadurch zu Schrott werden kann ich nicht nachvollziehen. Grundsätzlich ist Tesla ein Treiber der Elektromobilität. Sicher ruft dieses auch Kritiker auf Plan, die mit Häme versuchen diese Marke oder die Elektromobilität zu diskreditieren. Wo liegt das Problem? Wir haben einen freien Markt, jeder Autofahrer und jede Autofahrerin entscheidet selbst welches Auto er oder sie kauft. VW hat meines Erachtens die Herausforderung am besten erkannt. Wer sehen jetzt einen spannenden Wettbewerb zukünftiger Technologien. Die Entwicklung ist erst am Anfang. Kritiker werden noch viel Gelegenheit haben unsachlich die Elektromobilität zu diffamieren. Ob Texte die nicht gefallen oder Berechnungen die nicht aufgehen. Sie werden noch viele Haare in der Suppe finden.

@CPT_AlCarbon
Aus dem chart „Structural Batteries Improve Mass And Range“ ist ersichtlich, dass die Zellen noch durch eine Erweiterungsstruktur (rot) gehalten wird.
Die Wärme in den Zellen entsteht grösstenteils an den Enden und nicht entlang des Zylinders.
Im zukünftigen Design werden die neuen 46mm x 80mm Zellen diese Erweiterungsstrukturen nicht mehr haben und die Kühlung wird vermutlich dort stattfinden (an den Enden) wo sie am meisten entsteht.

Wer diesen Artikel schwach findet – grammatikalisch und inhaltlich – ist kein Gegner von E-Mobilität, im Gegenteil. Ich beispielsweise finde diesen Artikel wirklich schwach, bin aber ein grosser Fan von E-Mobilität. Sie ist einer der Pfeiler für die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft (allerdings unter mehreren Bereichen, weil z.B. beim Wohnen und in der Industrie aktuell noch mehr CO2 produziert wird).
Ich melde mich auf dieser Plattform immer wieder kritisch, weil sie einfach sowohl von den Autoren wie auch von den Lesern her stark von ‚Glauben statt Denken‘ durchdränkt ist. Solches Denken fördert den Fortschritt nicht, sondern mittelfristig behindert es ihn. Ein Teil der Beiträge gehörte eher in ein Forum für pubertäre Fanboys, denn in eine Themen-Publikation. Wenn man Fan einer Entwicklung oder einer Person ist, von denen alles für richtig hält und glaubt, dass nach und neben denen nichts Gescheites mehr kommt, dann ist das einfach kindisch.
Nur schnell mal ein paar Klischees, die hier immer wieder durchdrücken:
1. Nein, Tesla hat weder den Elektromotor, noch die Elektromobilität erfunden.
2. Nein, Tesla hat nicht das erste BEV in Grossserie hergestellt und verkauft, da gab es andere (könnt selber suchen, dann bleibt es besser).
3. Nein, E.M. hat Tesla nicht gegründet (er ist nur mit viel Geld eingestiegen).
4. Nein, Tesla stellt (bisher) keine Batteriezellen her, sondern bezieht sie von den grossen Herstellern.
5. Nein, weder Batterien noch Elektromotoren sind bei Tesla wesentlich besser als bei anderen Herstellern der gleichen Preisklasse.
6. Nein, Tesla dominiert den BEV-Markt in Europa keineswegs (da sind mindestens 3 stärker, auch ohne PHEVs).
7. Nein, Batterien sind weder finanziell noch ökologisch eine sehr gute Art, Strom zu speichern (sie sind einfach eine brauchbare unter zahlreichen noch schlechteren Lösungen)

Mark Müller
Was wollen Sie uns mit Ihrem Geschwurbel eigentlich sagen, suchen Sie doch ein anderes Forum um Ihre negativen Kritiken kundzutun.

@Markus Doessegger.

Ihre Ausführung ist richtig. Laut Tesla sollen die neuen Zellen jedoch als Kern direkt zwischen zwei Decklagen aus Blech zu einer Sandwichplatte
verklebt werden. Im Model 3 sind die Batterien ja auch schon alle miteinander verklebt. Die Verklebung behindert die Wärmeabfuhr jedoch extrem.
Da nicht über die Decklagen direkt kontaktiert werden kann, kann auch nicht über die Stirnseiten ausreichend Wärme abgeführt werden. Mir fehlt an den Stirnseiten ein Luftspalt bzw. ein Kühlelement. Somit kann Tesla die neuen Zellen eigentlich nur wieder über ihre Kühlrörchen entlang der Zylinderfläche kühlen. Mir ist bisher noch nicht ersichtlich, wie Tesla bei dieser Bauweise eine vernünftige Kühlung integrieren will. Wenn die neuen Zellen sich jedoch gar nicht erhitzen, dann natürlich auch keine Probleme wenn alles miteinander verklebt wird.

Ich war jahrelang als Dozent an der Hochschule tätig. Ich erinnere mich an die Korrektur bzw. Bewertung einer Diplomarbeit aus 200x, wo ich auf Seite 1 und 2 jeweils 10 orthographische Fehler feststellte. Die Arbeit umfasste 100 Seiten.. Ich verwendete im Gutachten also den Satz „die vorliegende Arbeit enthält geschätzt 1000 orthografische Fehler“.
Interessanterweise zeigen die Studenten unterm Strich meist Verständnis für solche und ähnliche Einschätzungen. Wie mir ein Student mal sagte: „Toll, danke und Hut ab, dass Sie meinen abgegebenen Müll überhaupt bereit waren zu lesen!“. Er machte sich mit voller Überzeugung und Engagement an einen zweiten, dann erfolgreichen(!) Anlauf zu seiner Diplomarbeit.

@CPT_AlCarbon
Sie haben natürlich recht.

Die Oberseite würde für die Kollektoren offen bleiben müssen während die Unterseite mit der Kühlplatte in Kontakt stehen würde. Die Zellen sind mit Epoxid zusammengeklebt und im strukturellen Batteriegehäuse / Mittelrahmen eingeschlossen.

Ich denke, dass die Wärmeentwicklung dieser Zelle kleiner sein wird und eben über die Bodenplatte weitestgehend recht gut entweichen kann. Ob das schon reichen wird?

Der Artikel macht die Idee der neuen Batterie Technik sicherlich ersichtlich. Bin kein Batterie Experte, aber so ein wenig technisches Verständnis würde ich mir dann auch zuschreiben. Ob diese Batterie der große Wurf wird, bleibt abzuwarten. Ja die Zelle hat mehr Kapazität, ist ja auch größer (oh Wunder) . Die neue Kontaktierung muss dann wohl sein, da man sonst die Wärme aus der größeren Zelle nicht weg bekommt. Ich vermute letztlich will Tesla dadurch Geld einsparen, dass sie einfach weniger Zellen für ein Auto bauen müssen. Dafür ist die neue Zelle aber komplexer. Eine vielfache Kontaktierung wird per se schon aufwendiger sein ein eine einfache an den Enden. Also wird es erstmal davon abhängen, dass Tesla die Komplexität in der Massenproduktion hinbekommt. Und das ganze mit wenig Ausschuss, wenig Streuung und hoher Qualität. Nur weil da ein Fabrik in 13 Monaten steht, heißt das ja noch nicht, dass das auch gleich ausreichend gut läuft. Dass Tesla und Massenproduktion mit hoher Qualität so ne Sache ist, hat einem ja die Vergangenheit gezeigt. Bei den Modellen gibt es ja bis heute eine weite Spreizung bei der ausgelieferten Qualität. Mal top mal flop. Also abwarten. Ich hoffe Tesla kommt da gut voran, aber Elon Musl ist jetzt auch nicht unbedingt für die Einhaltung von Terminen bekannt. Wir werden sehen.

Was ich mich Frage: Es gibt etliche etablierte Batterie Hersteller (also ich rede nicht von VW & Co) wie CATL, Panasonic (Joint Venture mit Tesla), Samsung, LGChem, BYD, Northvolt und was weiß ich noch wen. Das sind Experten mit ewig langer Erfahrung in dem Bereich. Wer sagt mir dass die das nicht auch einfach können? Und man sollte auch bedenken, dass diese Hersteller noch andere Pfeile im Köcher haben und wirklich in den nächsten Jahren (vor 2025 kann man sicherlich nichts erwarten) mit dem großen Sprung raus kommen könnten? Tesla vorsucht denke die aktuelle Li-Ionen Technik weiter auszureizen und sie primär billiger zu machen. Tesla hat zahlreiche Laboreegebnisse aufgegriffen. Diese in die Massenproduktion umzusetzen ist die Herausforderung. Der Preis ist letztlich das Thema um das es wirklich geht. Für den wirklichen Quantensprung wird es eine neue Technik brauchen. Festkörper oder Graphen Akkus vielleicht.

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