Teslas neue Batteriezellen-Chemie soll Akku-Leistung und Lebensdauer steigern

Teslas neue Batteriezellen-Chemie soll Akku-Leistung und Lebensdauer steigern

Copyright Abbildung(en): Grigvovan / Shutterstock.com

Tesla und Panasonic konnten nicht nur eine Effizienzsteigerung bei Batteriezellenproduktion verzeichnen. Auch in puncto Batteriezellen-Chemie macht man Fortschritte und kann dadurch die Leistung und Lebensdauer der Batterien steigern und zudem die Kosten senken. Bekannt wurde dies, da Tesla ein entsprechendes Patent mit dem Titel „Dioxazolones and nitrile sulfites as electrolyte additives for lithium-ion batteries“ eingereicht habe.

Mit dem verbesserten Aufbau wird es Tesla auch künftig möglich sein kostengünstiger und mit höherer Energiedichte als die direkten Wettbewerber unterwegs zu sein. So zumindest die Vermutung einiger Branchen-Insider. Jeff Dahn geweckt, Teslas wichtigstem Batterieforschungspartner, soll die neue Entwicklung zu verdanken sein.

Die Patentschrift gibt zu verstehen, dass das neuartige Batteriesysteme mit „weniger aktiven Elektrolytadditiven“ arbeitet und in verschiedenen Energiespeicheranwendungen verwendet werden könnten – „beispielsweise im Fahrzeug- und Netzspeicher“. Dabei sei es wohl vor allem „additive Elektrolytsysteme“, welche zum Einsatz kommen. Da diese die Leistung und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien verbessern „und gleichzeitig die Kosten anderer Systeme senken, die auf mehr oder anderen Additiven beruhen“, so die Patentschrift. Ein genaues Einsparpotenzial wurde mit dem eingereichten Patent nicht offen gelegt – mehr hierzu wird man eventuell beim Battery Day in diesem Jahr von Tesla erfahren.

Die neue Patentanmeldung basiert auf einer anderen Entwicklung, welche das Unternehmen bereits im September 2019 verkündet hat. Zum damaligen Zeitpunkt hat der Batterieforschungspartner von Tesla ein neues Papier über eine Batteriezelle veröffentlicht, die über 1,61 Million Kilometer überstehen könnte. Aus Sicht der Forscher sei die Batteriezelle geradezu ideal für den Einsatz in Teslas Robo-Taxis. Elon Musk, CEO von Tesla, betonte beim Tesla Autonomy Event, dass die Fahrzeuge langlebig sein müssen, damit die Wirtschaftlichkeit funktioniert. Karosserie- und Antriebseinheit des Model 3 sollen bis zu 1,6 Millionen Kilometer “überleben” können, die Batterie bis zu 800.000 km. Durch entsprechende Ersatzmodule kann diese dann wieder fit gemacht werden.

Quelle: Electrive.net – Tesla meldet neue Batteriezell-Chemie zum Patent an

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56 Antworten

    1. ….wer es glaubt ?…..
      Ich bin nach wie vor von der Wasserstoff Technik überzeugt…. Tankstellen sind vorhanden… alternative Kraftstoffe sind auch eine Möglichkeit…… Batterien..,wohl eher nicht,. Bestenfalls für E – Bices …..

      1. Der neue Toyota sieht zudem gut aus und hat 30 % mehr Reichweite. Man geht von gut 700km aus. Auch mit dem Ausbau des Tankstellen Netzes geht es gut voran.
        In Kanada produziert schon eine Firma zu Konkurrenzfähigen Preisen aus CO2 und Wasser ein Alternativen Kraftstoff.
        Auch in Deutschland wurde dieser Öko Diesel erfolgreich erforscht. Sein Wirkungsgrad liegt beim gesamten Prozess bei 70 %. Im Moment werden zwei Anlagen in Niedersachsen gebaut..

          1. Den bezahlen wir zum Beispiel alle mit der EEG Umlage alle auf unseren Strom!!! Auch für die E Autos die auf Straßen fahren und nichts für ihren Unterhalt des Straßennetzes bezahlen..

        1. Michael.O: wieder einer der (KFZ) Steuer nicht versteht, diese ist nicht zweckgebunden (lesen Sie direkt hier https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2018-03-29-zoll-kraftfahrzeugsteuer.html)
          also hat der E-Auto fahrer mit seinem Kauf, Einkommenssteuer sehr wohl die Infrastruktur mitfinanziert

          und warum mit fragwürdiger Effizienz Kraftstoffe synthetisieren um sie dann noch mit einer Effizienz von 5-40% im Verbrenner zu Bewegungsenergie umzuformen;

          Ende Dezember 79 Wasserstofftankstellen; da was wird ein Gesuche; nur wenn Sie eine um die Ecke haben und bei weiter entfernten Zielen eine in der Nähe klappt das; wie war das mit der Druckbetankung und der maximalen Anzahl von Tankladungen pro Stunde?

      2. manche werden es nie begreifen, das wasserstoff für kfz keine gangbare lösung ist
        „tankstellen sind vorhanden“ – naja, wenn ihnen deutschlandweit 93 tankstellen reichen
        wasserstoff und „alternative kraftstoffe“ sind energietechnisch nicht zu realisieren, schon gar nicht für den massenmarkt
        und wir müssen im idealfall 35 milliarden liter öl ersetzen (jahresverbrauch alleine für den verkehrssektor in deutschland)
        das funktioniert maximal mit elektrischer energie und bev´s – fcv´s, hybride oder fossilbrennstoffverschwender sind da keine alternative

        1. Manche begreifen auch nie das die Mobilität von morgen auf mehren Säulen stehen wird. Im Moment wird alle zwei Woche eine neue H2 Tankstelle in Betrieb genommen. Waren denn gleiche alle Ladepunkte bei E Mobilität vorhanden?? Ihr lieben Pioniere, schon vergessen???Es gibt Deuschland weit 14 500 Tankstellen für alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Demnach müssten 14 500 Ladepunkte ja vollkommen ausreichend sein um alle BEV zu laden.
          Auch der Gedanke das BEV als Pufferspeicher für Überschüssige erneuerbare Engerien zu nutzen klappt in der Realität nicht. Dieses Jahr musste soviel wie noch an Energie zu spannungsspitzen abgegeben werden.
          Toyota baut ein neues Werk um das neue H2 Fahrzeug herzustellen. Wie schon erwähnt sind andere Hersteller auch dabei diese Technik weiter zu entwickeln und aus zu bauen.
          Und wenn aus CO2 und Wasser und Erneuerbarer Engerie alternativer Kraftstoff hergestellt wird, mit einen Wirkungsgrad von 70 %. Dann ist das eine weitere Lösung eines Weltweiten Problems.
          Willkommen in der Zukunft, die mehrere Möglichkeiten bieten wird.

          1. @Michael.O jede 2. Woche eine neue H2 Tankstelle, da haben wir die Anzahl der Tankstellen ja in 1.5 Jahren verdoppelt! Warum sollte diese Anzahl an Tankstellen reichen, wenn wir schon 14500 konventionelle Tankstellen brauchen? Das erleben wir ja nicht mehr, dass die in ausreichender Anzahl vorhanden sind bei der Ausbaugeschwindigkeit
            Pioniere hatten es schon immer schwer, irgendwelche ewig Gestrigen die möglichst viele Steine und Bullshit in den Weg gelegt haben; am Ende habens diese Antipioniere immer schon gewusst und waren volle Fans der durchgesetzten Technologie; keiner hindert Sie Ihr Leben genauso zu leben, wie Sie sich das vorstellen, aber lassen Sie die Anderen in Ruhe
            Mit Ihrer Generalisierungsfähigkeit scheint es nicht weit her geholt; warum sollen 14500 Ladepunkte ausreichen, das erklären Sie ja nicht? Hier liegen unterschiedliche Lademetriken zu Grunde und auch eine andere Verfügbarkeit; käme Treibstoff aus dem „Treibstoffhahn“ daheim, bräuchten wir keine 14500 Tankstellen; und wenn jeder seinen Privatparkplatz hätte wo er sein eigene Stromdose hat bräuchten wir auch nicht allzuviele Ladepunkte; aber das ist nicht Realität und deshalb brauchts halt mehr öffentliche Punkte, abgesehen von der Ladegeschwindigkeit (je nachdem was gerade gebraucht wird)

      3. Genau und wenn dann beim Wasserstoff noch folgender direkter Schritt vollzogen wird, dann ist das Kreislaufsystem einer komplett emissionsfreien Energie-/Stromgewinnung gecheckt
        =Oder>>
        Elektrolyse von Meerwasser per Photovoltaik und die direkt Anlagerung des H2 an die LOHCs (liquid organic hydrogen Carriers) – ab damit in die bisherige Tankstellen-Infrastruktur und Autos/dezentralen Energieversorger und dort eben in die Brennstoffzelle … Rückführung der „H2-befreiten“ LOHCs und das ganze von vorne

      4. @Manfred gehen Sie doch in Ihre Verbrenner/H2 Kirche
        warum kommen Sie dann in diese, lesen deren Predigten (Nachrichten) und versuchen hier zu konvertieren? Missionare sind dieser Tage nicht besonders beliebt und leben zurecht gefährlich 😉
        Sie können doch mal mehr als nur „…“ schreiben und warum H2 Technik überlegen ist, warum 78 Tankstellen ausreichend sein könnten (ja das haben Sie nicht gesagt, nur vorhanden; Elektroladestationen sind auch vorhanden 😉
        alternative Kraftstoffe (v.a. LOHC) sind sicherlich interessant, reden wir doch aber hier mal über Effizienz und Stand der Technik, wie es aussieht könnte das noch dauern bis wir hier Marktreife bekommen; ich bin eher ein Fan von Effizienz, Sonne direkt in meine Batterie, das schafft schon konzeptuell kein sonstiger Kraftstoff
        was sind Bices? Battlefield Information Collection and Exploitation Systems (BICES) ?

        1. @ Hans, in Bezug auf den Ausbau der H2 Tankstellen ist das der aktuelle Stand. Keiner sagt ja das das Tempo nicht verstärkt werden kann. Zum Thema Wirkungsgrad bitte auch mal schau machen was wirklich geht.
          Gerade die Vertretter der BEV sind komplett verbissen und lassen keine andere Meinung als ihre zu.
          Wer braucht Autos mit 400 Ps, in 4 Sekunden auf 100 kmh, oder unkaputtbaren Seitenfenstern.(Zu mindestens fast kaputtbar:))) ) Ich fahre über 30 Jahre PKW, Transporter,LKW und spezial Fahrzeuge, wie viele Seitenscheiben gingen kaputt???? Null!
          Also schont die Ressourcen für Nutzbare Dinge.
          Keiner braucht Batterien die 500 000 km halten. Der durchschnittliche Bürger fährt 15000 bis 20000 km im Jahr und hat sein Auto im Schnitt 10 Jahre. Macht so 250 000 vielleicht 300 000 km mit etwas Reserve.
          Alles an mehr Macht die Fahrzeuge nur unnötig teuer.
          Weiteres schnell laden ist da viel wichtiger. Dann müssten keine großen teuern Batterien verbaut werden. Die BEV wären dann günstiger.
          Aber auch BEV müssen eine Verbrauchabhänige Steuer für die Nutzung der Gefahrenen km bezahlen. Oder wo soll deiner Meinung nach sonst das Geld fpr die Instandhaltung der Straßen herkommen??? Das ist im jetzigen Srompreis nix enthalten…

          1. @michael.O

            Manches was Sie schreiben stimmt, das mit schnell laden leider nicht, da ein Akku nur ungefähr zu 80% relativ schnell geladen werden kann, dann wirds langsam.
            Aus genau diesem Grund brauchen Plug in Hybride mit ihren kleinen Akkus recht lange bis Sie wieder geladen sind.
            Alternative Treibstoffe recht schön und gut, die Energie Effizienz ist aber bescheiden, sowie der Aufwand für die Anlagen hoch.
            Habe übrigens kein E-Auto, bin zwar schon den Niro probegefahren, u. muß sagen, das Fahrwerk wird mit der Kraft des Antriebs nicht wirklich fertig.
            Möchte sparsame E-Autos mit Rad Nabenmotoren, Ahk bis jetzt nur beim Model X, E-Tron erhältlich wäre auch Pflicht.
            Mfg.

      5. Wasserstofftankstellen sind vorhanden? Wieviele in D? 20? 30? In Ö gibts ganze 4. das ist doch lächerlich.
        Vom Gesantwirkungsgrad und den Kosten bei H2 will ich erst gar nicht reden.

      6. Uahahhahahaha!

        Ein Kommentar aus 2011 um 20:20 h. Wie kommt der denn hierher?

        Upps!?

        Der ist ja aus 2020 um 20:11?

        Da hat aber jemand lange geschlafen.

        Und es gibt bereits mehr als 14.500 E-Tankstellen-Standorte.

        Und die sind bereits mehr als genug. Die meisten tanken (auch in Zukunft) zu Hause.

        Reichweiten sind in drei Jahren kein Thema mehr, weil neue Autos mit neuen Akkus dann deutlich über 400 km haben (Spitzenmodelle über 600 km).

  1. Dies ist die nur eine der unzähligen Batteriesensationen. Passieren tut aber nix. Sie verunsichern potentielle Käufer und führen zu abwartender Kaufhaltung. Die Physik kann man nicht austricksen. Mehr Reichweite gibt es absehbar nur mit größeren unbezahlbaren Batterieeinheiten. Haben das jetzt endlich alle geschnallt. Im Winter bei Frost Max.250 bis 300
    Km. auch Tesla !

      1. 1000 km _als Standard_ machen keinen Sinn. Hätte man ja schon bei Verbrenner machen können. Dann ist es wirtschaftlicher, die Batterie kleiner und billiger zu machen, weil soviel Reichweite nur selten gebraucht wird.

    1. Im Gegensatz zum Vorposter pendel ich zwischen Cloppenburg (NS) und Tauberbischofsheim (BW) 489 km. Dies rein elektrisch jetzt im Winter mit Ø 91% meiner Batterieladung.
      Nur wenn es viel Regen fällt, was durch schieben einer Bugwelle zusätzliche Kraft kostet, oder wenn es schneit, hat man merkliche Reichweitenverluste.
      Fahrzeug Tesla M.S

    2. Es geht mehr um Chemie. Die Li Batterie bzw. Zelle wird kontinuierlich weiterentwickelt und der Fortschritt ist nachweisbar. Zum Beispiel bei dem Kleinwagen C-Zero gibt es ab 2013 bessere Akkuzellen die länger halten. Genauso beim Leaf ab 2013. Das sieht man an den Gebrauchten. Und bei eGolf und Bmw i3 ist der Akkupack auch mit jeder Generation besser. Aber manchen Menschen fällt sowas nicht auf.

    3. Unbezahlbar? Die werden doch immer billiger 2010 hat ein KW 600€ gekostet, aktuell knapp über 100. 2022 rechnet man mit 75€/kw
      Und besser werden die auch. Von realen 400km würde ich in Zukunft ausgehen, plusminus je nach Fahrzeug und Bedarf, bei günstigeren Neuwagenpreisen als vergleichbare Verbrenner (da geht man von ab 2025 aus)

    4. Wie gut, dass ich gestern mit nem S90D aus 2016 gerade in Skiurlaub gefahren bin und deutlich über 250km Reichweite hatte. Trotz heftigem Frost… Auf der Strecke Mannheim-Hintertux bin ich auf 100% normiert über 360km gekommen. Und das bei unter 0 Grad, und einer Innenraumtemperatur von 24 Grad.

    5. Gabriel,
      Worauf beruht denn dein „wissen“ / meinung ?
      Hast du jemand einen tesla im winter oder bei minusgraden gefahren ? Auserhalb Deutschlands ! Oder einfach mal tesla björn zugeguckt beim testen bei minus 25 grad in Norwegen im tesla ! S, 3 oder x ?
      Lieben grus aus dänemark.

    6. Wiso wollen alle 1000km Reichweite, die meisten kommen ja nicht einmal auf 100km am Tag. Ich fahre einen i MiEV und hatte noch nie Reichweiten Probleme, und wenn ich mal weiter fahren muss benutze ich den Zug oder ein Car Sharing unternehmen

  2. Naja man wird nicht um H2 Technik ,synthetische Kraftstoffe und innovative Ideen, herumkommen ,Batterieelektrische Fahrzeuge sind nun mal eine uralte Idee….der erste porsche Anfang 1900 war ein Elektromobil…..

    1. Wassestoff ist doch längst Vergangenheit.

      Ein wahnwitzig hoher Energieverbrauch und aktuell jede Menge CO2 durch die H2-Herstellung und den Transport in ziemlich kleinen Portionen. So kann ein großer Diesel-LKW gerade einmal 50.000 H2-PKW Kilometer transportieren. Wenn ein LKW Benzin transportiert liefert er 1.000.000 PKW Kilometer pro Fahrt aus. Und die Druckgas-LKWs kosten auch noch deutlich mehr in der Anschaffung.
      Bei BEVs geht es per Kabel zur Ladedäule, vollkommen ohne (Diesel)LKWs.

  3. …den Artikel “ Lithium für Tela-Akku lässt sich mit 2´30 Tassen Kaffe gleichsetzen“ sandte mir ein lieber Freund pn auf FB, daraufhin hab ich mal gegoogelt – Helmholtz-Institut – und konnte feststellen, eine zu 90% staatlich geförderte Wissenschafts-Einrichtung/Wissenschafts-Zentrum bei München, die umfassend auf weiten Gebieten wissenschaftlich sich betätigt. Ich war übrigens vor Jahren von Studenten derselben schon eingeladen um meine Weltsicht zu erläutern. Interessant, newwa. Eine sehr schöne Veranstaltung! Hier der Wiki-Eintrag https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz_Zentrum_München. Spontan fiel mir nach der Lektüre des wahrlich unglaublichen Artikels über Herrn Fichtner ein, wann denn dann bald Kaffee-Genuß, Avocados und Jeans in der BRD verboten werden. Und, mit welch anderen fraglichen Methoden dem Bürger eine bereits zu Beginn als falsch erkannte Konzeption, die dem Klimawandel absolut nix Brauchbares entgegensetzt, schmackhaft gemacht werden soll. Newwa ! Es mag sein, dass die Wissenschaft in den vergangenen 120 Jahren viele sogar bisweilen positive Errungenschaften erarbeitete, wie z.B. Pennicillin das durch industriellen Missbrauch bedingt faktisch nicht mehr wirksam ist, oder im Gegensatz dazu etwa die absolut unnötige Raumfahrt, deren Ursprung die Konkurrenz des Ostblock mit den USA gewesen war, jedoch, und das ist schon gravierend, die Wissenschaft förderte insbesondere allerdings Waffen- und nukleare Kerntechnologien, die das Dasein auf der Erde nachhaltig bedrohen und auslöschen könnten, der Beispiele gibt es ohne Ende. Man sehe sich dazu noch die Forschung in Gentechnologien und Medizin an, die es sogar geschafft hat Retorten Babies zu züchten. Sündenfälle dieser Rat gibt es en masse !!! Fakt ist, dass die überdimensionierte rein profitär bezweckte Nutzung von Technologien und die hemmungslose Ausnutzung von Rohstoffen die Erde nachhaltig geschädigt hat, und somit das Leben aller Wesen auf derselben negativ beeinträchtigte. Und dies ist ach im Falle von umfassender E-Mobilität zu erwarten. Hier ein Gleichgewicht zu finden ist die Aufgabe heutiger Politik und vor allem kommender Generationen. Die augenblicklichen Konzepte und Maßnahmen erscheinen mir als ISARINDIAN für recht unwirksam, und ob der beinahe schon fanatischen Propaganda wahrlich als LÄCHERLICH. Den Satz Greta Thunberg’s „Follow the Science“ will ich jedenfalls nicht ! unterschreiben, sondern ich rufe denMenschen zu „FOLLOW COMMON SENSE(gesundem Menschenverstand)“ !!! Will heissen den gegebenen seit Jahr Millionen existierenden Klimawandel nicht weiterhin unnatürlich zu beschleunigen, also auch Reduktion des Ausstoßes von CO2 durch Technologien und die leider erforderliche Energie Erzeugung für 8 Milliarden Menschen, aber auch die Vorbereitung auf einen heute nicht mehr vermeidbaren schnellen Klimawandel durch die Emission weiterer Gase wie Methan etc. – man darf nicht eigenes Denken verlieren vor lauter Wissenschaft und politisch bedingter Vorgaben, man muss kein Wissenschaftler sein um sich nicht vorstellen zu können, dass die jetzt sichtbar werdende Reaktionskette weltweit nicht in wenigen Monaten durch Konzepte wie E-Mobität oder andere Versuche zu stoppen sind. Wer den Menschen das erzählt lügt eklatant. Ich behaupte, dass alle grünen Politiker, die jetzt ihre Chance sehen an die Macht zu kommen, sich nicht scheuen das Volk mit einer DEMAGOGIE OHNE GLEICHEN zu hintergeh’n. Was man will ist – DIE MACHT !!! – um dann sagen zu können, dies und das habt ihr zu tun, weil wir das so wollen. Egal ob richtig oder falsch ! Was letztlich dabei rumkommt, oder erreicht wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt, denn weder Erderwärmung noch Klimawandel werden dadurch auch nur im Geringsten aufgehalten oder wie es heisst gestoppt. Solche Artikel des Helmholtz Institut’s jedenfalls sind PLACEBOs für den nicht akademisch gebildeten Normalbürger, der sich auf die Wissenschaft verlässt und diesen Geschäftemachern vertraut – nichts sonst !!!
    Vereinfacht ausgedrückt könne bereits heute für den Wasserverbrauch von 30 Tassen Kaffee ein Lithium-Ionen-Akku mit 900.000 km Reichweite produziert werden.

  4. Leute , Alle schreiben wir brauchen mehr Reichweite .
    Ich fahre am Tag ca 160 km aber eher weniger . Mir ist wichtig was kostet der Km und kann ich da wo ich hinfahre auch laden . Und sind wir mal ehrlich weder ich noch 97% von euch fahren 1000 km am Stück .

  5. Tesla setzt wiederum Massstäbe. Das Zugpferd ist wichtig, damit VW und die Chinesen, die sehr bald mit BEV’s auch auf den Europäischen Markt kommen sollten ihre Entwicklungen für die Elektromobilität ebenfalls weiter treiben. Es ist zu hoffen, dass die EU zugunsten des Klimas keine Handelsbarieren gegen solche BEV Importe aufbaut.

  6. Den Li- Ionen Akkus sind Physikalische Grenzen gesetzt. Im Moment sind 95 bis 100 kW die Obergrenze die Verbaut werden.Dann wird der Akku einfach zu schwer und es macht kein Sinn mehr.
    Die Steigerung jetzt bei Up Dates sind im Batterien Management. Dabei sind eher nur kleine Verbesserungen möglich.
    Feststoff Batterien sind trotz immer neuer Meldungen bei weitem nicht Serienreif. Insofern sind 1000 km nicht in Kürze zu erreichen.
    Auch Kälte ist nicht förderlich für Li- Akkus.. Due Chemischen Prozesse laufen langsamer ab, bzw. die Batterien wird erwärmt. Das kostet Strom und geht zu Lasten der Reichweite.

  7. Einfach mal so…
    Warum brauchen wir E-Fahrzeuge mit 400 o. mehr PS und 100kW Akku mit 400km Reichweite, 150 PS mit dem gleichen Akku sollten da locker 600km bringen.
    Immer mehr Leistung widerspricht ja ebenso dem erhofften Klimaschutz.
    Dann noch der Witz des Flottenausstoßes von CO2, Normalo soll rein elektrisch fahren aber die Nobelklassen machen Werbung mit immer leistungsstärkeren
    Verbrennungsmotoren….um dann noch mit dem sogenannten Hybrid die Systemleistung noch höher zu pushen…
    und bei den Verbrauchsangaben dieser Fahrzeuge kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus.
    Wieso gibt man eigentlich den Verbrauch von Fahrzeugen nicht mit dem Minimum bei sparsamer Fahrweise und dem Maximum bei voller Leistung an…
    Da würden viele Leute erschrecken…
    Warten wir es mal ab, ob der anstehenden Massenproduktion von E-Fahrzeugen auch die entsprechende Nachfrage entgegenschlägt… bei den Preisen…

    1. @Peter S. weil es gute Gründe gibt leistungsstärkere Motoren einzubauen; Ihre Denk- und erfahrungsweise von leistungsstärkeren Verbrennern greift hier nicht, der Verbrauch ist unwesentlich anders, das zusätzliche Gewicht ist vernachlässigbar und trägt ebenso kaum zu einen Mehrverbrauch bei; größere Motoren erlauben eine stärkere Rekuperation, was wiederrum die Reichweite und Effizienz positiv beeinflussen kann…

      1. Japp. Hab ich auch mal gehört als faustregel: je mehr kupfer (und evtl Magnete) desto mehr drehmoment und mehr effizienz bei der e- maschine

  8. Kleine einachsige Anhänger mit 100 kWh Akku zum mitführen (Anhängevorrichtung) welche den Strom über eine am Heck angebrachte Steckdose direkt ans Fahrzeug abgeben könnten eine Lösung sein. Diese wiederum kann ich an der Tanke gegen einen voll aufgeladenen Anhänger tauschen. Anhängertempo wie in France auf 130 kmh gesetzt (Tempolimit kommt sowieso) und gut ist. Tolle Idee für Vielfahrer ,- oder? VG Stefan

  9. Es ist einfach immer wieder lustig wenn man von einem Nicht-Elektroautofahrer gesagt bekommt, was Elektroautos so können.

    Nur 250 km im Winter, also ich komme deutlich weiter. Natürlich mit einem Auto von Tesla. Und in der Firmware des Model 3 haben Hacker erste Hinweise auf einen neuen Akku mit 100 kWh gefunden. Das deckt sich mit den Hinweisen einer Energiedichteerhöhung bei Tesla von bisher 250 Wh/kg auf bald 300 Wh/kg.

  10. Reminder: das Thema lautet „Teslas neue Batteriezellen-Chemie soll Akku-Leistung und Lebensdauer steigern“, falls es einige noch nicht bemerkt haben sollten. TESLA Fahrer brauchen sich nicht über die Reichweiten zur rechtfertigen. Sie wissen, dass die Fahrzeuge in Sachen zu den Besten auf der Welt gehören. Der Report zeigt einmal mehr, dass Tesla auf dem richtigen Weg ist. Es war schon lange abzusehen, dass das die BEV Gegner frustriert. Je mehr Tesla Fahrer und andere BEV Fahrer Reichweitenverbesserungen, fordern, desto schneller wird auch die Entwicklung der Festkörperbatterie voranschreiten, was natürlich BEV Gegner noch mehr ärgert. Aber das ist ganz richtig so, zeigt mir jedenfalls, dass Tesla & Co auf einem guten Weg sind. Seit es Menschen gibt hat Erfolg schon immer Neid und Missgunst hervorgerufen. Das ist leider so.

  11. Mein Gott, wie witzig. Gleich nach der Geburt den Führerschein machen, Tesla kaufen, diesen im Jahr 20.000 km bewegen und dann mit 80 in die Kiste hüpfen. Aber immerhin werden die ‚Kinder‘ Papas Beerdigung vom Verkaufserlös des Tesla bezahlen können.
    Musk ist ein sonderbarer Mensch.

  12. Hallo community,

    ich möchte daran erinnern, dass sowohl „Echion Technologies“ als auch „StoreBet“ aus Israel interessante Akkutechnologien erforschen.

    Echion möchte sogar Anfang 2020, also in den nächsten Wochen und wenigen Monaten, mit seiner Technologie auf den Markt.

    Man kann nur hoffen, dass das auch klappen wird. Denn 6 Minuten Ladezeit mit einer Reichweite von 1100 km sind unschlagbar bisher.

    Da sieht jede bisherige Antriebstechnologie alt gegen aus (Benziner, Diesel, Gasantrieb, Hybrid, synthetische Kraftstoffe). Und man könnte sich die hohen Investitionen in den Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes sparen. Und muss keinen Wasserstoff mit viel Energie mehr herstellen. Feststoffakkus braucht man auch nicht mehr. Alles wird auf einmal überflüssig, weil Echion und StoreBet viel besser sind. Man kann es zumindest nur hoffen.

  13. Es wird in absehbarer Zeit kein wasserstoff auto geben. Nicht effizient genug. 60% effizienz zu 90% elektro sind ein KO kriterium.
    Will wirklich jemand für 100km – 9€ anstatt 6€ bezahlen??? Dann sind die fahrzeuge so kompliziert zu bauen, die sind dann sowieso teurer. Wer sowas in seiner (wunsch)vorstellung nicht bedenkt, den kann man nicht ernst nehmen. Es wäre natürlich beides gut, denn unabhängigkeit vom öl, würde viel agression aus der wirtschaft nehmen.

  14. Keine menschliche Blase kann 1.000 km Reichweite aushalten.

    Die Lenkzeiten im Privat-Pkw sollten genauso begrenzt werden, wie die der Berufskraftfahrer. Pausen = Vorschrift = weniger Aufmerksamkeitsdefizite und Unfälle

    Dieser Schwachsinn mit Reichweiten hat sich in den Facebook-Accounts festgesetzt und wird fleißig von AfD-Anhängern gepflegt.

  15. Die Diskussion über Reichweiten und zukünftige Batterietechnologien und Wasserstoff ist meine Meinung nach unnütz. Es wird Menschen geben
    die wollen oder müssen Mal 1000 KM am Tag fahren. Ich selber musste das Geschäftlich auch schon machen, 500 KM hin und 500 KM zurück zum ausliefern, um Abends wieder bei der Familien zu sein! Wäre mit BEV auch gegangen, hätte dann eben 2- 4 Stunden länger gedauert (geschätzt).
    Auch ist es richtig, dass man meistens mit 150 KM/Tag gut hinkommt, wenn man den gewohnten Tagesablauf mit Fahrt zur Arbeit und einigen
    Besorgungen zu erledigen hat. Kleinwagen werden kleine Akkus haben, große Fahrzeuge halt 60 bis 100 KW. Und das ist auch gut so, damit für Jeden was dabei ist.

    Hohe Wirkungsgrade sind immer gut. Eventuell schaffen wir in naher Zukunft mit Tesla´s, Echion …, oder wer auch immer, 1500 KM mit 100 KW Akku. Dann bauen alle halt nur noch 20-60 KW Akkus ein. Spart Rohstoffe, Kosten und Gewicht – also her mit diesen Entwicklungen. Lasst doch an allem Forschen und Entwickeln. Keine kann sagen was es für Sprünge oder neue, evtl. revolutionären Entwicklungen es geben wird. Daher lasst doch auch an Wasserstoff weiter forschen, auch wenn ich diese Technologie hinter der E-Mobilität sehe und selber nicht glaube, dass sie für PKW´s passend sein wird. Zu Rohöl sagte man auch mal „kann man nicht essen, klebt, stinkt und ist zu nichts zu gebrauchen“. Wir werden jede technologische Entwicklung brauch um den Klimawandel zu begrenzen!

    Wenn man sich die CO2-Uhr anschaut, brauchen wir die E-Mobilität genauso wie die regenerativen Energien. Und zwar schnell. Denn bei aller Diskussion über CO2-Gehalt in der Atmosphäre muss man bedenken, dass jeder Wandel erst mal mehr CO2 erzeugt. Auch Windkrafträder werden in der BRD nur mit etwa 40 % Bio-Energie hergestellt (dt. Energiemix plus Aufbau mit Diesel). Dann erzeugen Sie jedoch das etwa 60-fache ihrer Herstellungsenergie.

    Wenn der Wandel also zunächst mehr CO2-Ausstoß bedeutet, die Kriege wohl auch nicht aufhören (aktuell ja Iran-USA), Rüstung booooooomt,
    (geschätzt 20 -25 % des weltweiten Verbrauchs an Rohöl), bis 2050 10 Milliarden leben wollen, und das möglichst gut wozu ja auch jeder ein Anspruch darauf hat, dadurch eh immer mehr gebaut werden muss – und leider zu veralteter Technik (auch in Deutschland werden noch wesentlich mehr Gas-Heizungen eingebaut als Solarzellen und Powerwals)-, es immer noch Bremser und Leugner des Klimawandels gibt – leider in Entscheiderpositionen, wird jeder Fortschritt zur Null-CO2 Emission benötigt. BEV´s bilden hierzu nur einen sehr sehr kleine Teil ab. Aber ohne Tesla, wo wären wir in diesem Bereich dann? Somit, kauft alle Tesla, zeigt das es anders geht und leitet damit einen gedanklichen Wandel ein, in d er Hoffnung, dass die anderen zuvor genannten Idiotinnen möglichst bald aufhören.

  16. Ich grüße euch alle

    ich finde es grundsätzlich echt klasse welche Diskussion sich hier eröffnet. Das ist gut so, dann kann sich jeder ein eigenes Bild machen egal welcher Meinung er davor oder danach ist, es wird dieses Thema „mobilität der Zukunft“ diskutiert.

    Auch die Informationsdefizite werden hier reichlich aufgezeigt und Klugscheißer flitzen hier ja auch rum 🙂

    Alles in allem förderlich um die Idee der Mobilität vorwärts zu bringen.
    So ist das mit der Zukunft:
    Wenn damals niemand vom Kirchturm gesprungen wäre mit nem Holzgestell hätten wir heute keine Flugzeuge.
    Die Idee wird epidemisch und das ist gut so…

    Die E-Mobilität ist so vielfältig wie eine genetische Kette in menschlichen Körpern verschiedener ethnischer Herkunft.
    Ich denke dass aktuell nur wenige Firma „a la Tesla“ die Gesamtheit des Fahrzeugs betrachten.
    Ein Elektromotor hat brachiale Kraft die aktuell gedrosselt wird damit die Fahrzeug überhaupt fahren können.
    Die Reichweite der Batterie unterliegt so viele Faktoren äußerlich wie innerlich des Akkus.
    Der Faktor Mensch ist auch schwer kalkulierbar ob einer sportlich , vorausschauend, schnarchend , viel oder wenig fährt.

    Das wird sich alles einspielen wenn über diese Faktoren diskutiert wird, denn die Nachfrage regelt das Angebot,
    was niemand braucht wird wenig gekauft.

    Mein größter Wunsch ist es dass die Menschheit endlich erkennt dass nur Produkte die lange halten und funktionieren, also eine lange Lebenszeit haben, die einzige Möglichkeit sind Resourcen auf diesem Planeten zu schonen.
    Jeder muss sich selbst hinterfragen was er wie lange und wie oft braucht.

    in diesem Sinne…. auf ein tolle Zukunft.

    Die heutige Utopie ist die morgige Wahrheit

    mfg neumes

  17. Ein Elektroauto kommt mit dem Energieeinsatz X 500 km weit. Das Wasserstoffauto schafft gerade mal 200 km und der alternative Kraftstoff kommt nur noch auf 80 km.

    Die Zahlen zeigen eindeutig wer der Gewinner ist und glaubt wirklich jemand zahlt an der Tankstelle mehr als das doppelte um Wasserstoff zu fahren? Viele schauen beim tanken ob es hier und da ein paar Cent billiger geht und da will man für Wasserstoff mehr als das doppelte ausgeben?

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