Tesla will Giga Berlin wie geplant in 2021 starten

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Corona, Abgang des Europa-Chefs und mächtig Streit im Heimatmarkt USA. Bei Tesla geht es — mal wieder — ziemlich rund in diesen Tagen. Trotz aller Krisen und Brandherde will der Elektroauto-Pionier wie geplant ab dem kommenden Jahr seine Autos auch erstmals in Deutschland bauen, südlich von Berlin im brandenburgischen Grünheide. Allerdings weniger als geplant.

Es gibt das ganz klare Signal von Tesla, das Projekt mit größter Konsequenz weiter voranzutreiben“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach vor wenigen Tagen im Landtag. Es gebe „keine coronabedingten Verzögerungen“ sowie eine „klare Aussage des Europa-Chefs, dass hier noch 2021 Autos vom Band rollen sollen. Wenn auch nicht in voller Kapazität“ der ursprünglich vorgesehenen 500.000 Autos pro Jahr. Dies scheint wohl eine der letzten Amtshandlungen von Europa-Chef Zahnd gewesen zu sein — er soll Berichten zufolge Tesla zwischenzeitlich verlassen haben.

Momentan allerdings stehe die Baustelle für die Giga Berlin genannte Fabrik nach Waldrodung und Planierarbeiten still. „Ende April hatte Tesla die Vorab-Erlaubnis für das Fundament beantragt. Dafür müssen noch Unterlagen nachgereicht werden“, erklärt Axel Steffen vom Umweltministerium die Verzögerung. Auch im Anhörungsverfahren hinkt Tesla dem Zeitplan etwas hinterher, da etwa der öffentliche Erörterungstermin verschoben werden musste.

Steinbach zufolge gehe es bereits in der ersten Ausbaustufe um eine Investition von mehr als vier Milliarden Euro und bis zu 12.000 Jobs. Und das sei erst der Anfang: „Es bleibt dabei, dass Tesla eine zweite und dritte Ausbaustufe plant“, so Brandenburgs Wirtschaftsminister. Dafür seien dann wieder neue Genehmigungsverfahren notwendig. „Wir brauchen dafür erst ein Pflichtenheft von Tesla“, welches bisher noch nicht vorliege.

Die offizielle Genehmigung für die neue Fabrik wird für frühestens Oktober 2020 erwartet. Sollte diese nicht erteilt werden — womit allerdings bis auf hartnäckige Tesla-Kritiker niemand rechnet —, müsste Tesla den Ursprungszustand des Geländes wiederherstellen.

Quelle: Tagesspiegel — Tesla-Gigafabrik in Brandenburg soll 2021 öffnen

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Eine Antwort

  1. “Ja, dann wird wieder in die Hände gespuckt
    Wir steigern das Bruttosozialprodukt”
    Wirklich???
    Ne,ne,ne… Diesen Buntvogel lassen wir nicht ins Land… Hier sind wir die Platzhirsche !
    Hund des Gärtners lässt grüßen…
    Hoffentlich der geniale Schachzug vom EM um sich in der Hölle der Löwen zu etablieren nicht zum Desaster und zur Verlegung der GF über die D-Grenze (zb. Richtung Osten) führt, wo er “with open arms” willkommen wird…

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