Tesla unterzeichnet neuen Dreijahresvertrag mit Batteriehersteller Panasonic

Tesla unterzeichnet neuen Dreijahresvertrag mit Batteriehersteller Panasonic

Copyright Abbildung(en): BoJack / Shutterstock.com

Elektroauto-Branchenprimus Tesla hat mit seinem langjährigen Partner Panasonic einen neuen Dreijahresvertrag über die Herstellung und Lieferung von Lithium-Ionen-Batteriezellen in der Gigafactory in Nevada unterzeichnet. Demnach führen die beiden Unternehmen auch Gespräche, um die Kapazität des Batterie-Joint Ventures zu erweitern.

Tesla teilte mit, dass der letzte Woche unterzeichnete Vertrag mit Wirkung zum 1. April 2020 die Bedingungen für Zusage von Produktionskapazitäten durch Panasonic und Zusagen für das Kaufvolumen von Tesla festlegt – ohne aber Details zu nennen. Tesla änderte im Zuge des neuen Vertrages auch die Bedingungen seiner Partnerschaft mit Panasonic und änderte die Laufzeit so, dass sie 10 Jahre nach Erreichen bestimmter Meilensteine ​​in der Fertigung von Panasonic ausläuft.

Panasonic ist zwar nicht länger Teslas exklusiver Batterielieferant, konnte sich zuletzt jedoch über die positive Entwicklung des gemeinsamen Batteriegeschäfts in den USA freuen, da die Nachfrage nach Elektroautos von Tesla vor allem mit der Mittelklasse-Limousine Model 3 in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Im vergangenen Monat meldete Tesla trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie seinen dritten Quartalsgewinn in Folge und überraschte die Anleger.

Zu Beginn der Partnerschaft investierte Panasonic 1,6 Milliarden US-Dollar in die gemeinsame Fabrik in Nevada, um eine Produktionskapazität für Batteriezellen von 35 GWh zu erreichen. Die beiden Partner allerdings hatten Probleme, dieses Ziel zu erreichen. Die Beziehung zwischen Tesla und Panasonic hatte schwere Zeiten hinter sich, unter anderem, da auch Tesla selbst Schritte unternimmt, um seine eigenen Batterien herzustellen. Deshalb war der geplante Ausbau der Gigafactory Nevada auf mehr als 100 GWh zuletzt auf Eis gelegt worden. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass Panasonic und Tesla den Ausbau nun doch angehen könnten. Unter anderen deshalb, da Panasonic nach vielen mageren Jahren nun auch Geld mit der Gigafactory Nevada verdient.

Mehr Details der neuen Bedingungen der Partnerschaft werden voraussichtlich am Battery Day von Tesla bekannt gegeben, da sie wahrscheinlich Teil eines umfassenderen Batterieplans für die kommenden Jahre ist.

Quelle: Reuters — Tesla signs three-year pricing deal with battery cell maker Panasonic // Electrek — Tesla reaches new deal with Panasonic for battery supply

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Tesla unterzeichnet neuen Dreijahresvertrag mit Batteriehersteller Panasonic“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
5 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

ich dachte Tesla will alles selbst und besser machen?? Klappt wohl nicht alles so richtig.
Nach den Qualitätsmängeln in der my-produktion auf Grund gnadenlosen Quartalsende-Drucks des Chefs jetzt das Eingeständnis dass Akkus auch nicht so einfach selbst zu bauen sind.

Hat nicht ausgerechnet Toyota die Mehrheit am JV mit Panasonic? Das „Spiel“ lautet 51 zu 49 oder nicht?

Diese News könnten dich auch interessieren:

NIO steigert Absatz im Juni 2022 abermals; nicht so stark wie erwartet
XPeng hat seinen Absatz im Juni 2022 mehr als verdoppelt
Stellantis investiert in neuartige Testzentren für E-Autos

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).