Tesla streicht billigstes Model Y – Elon Musk sagt, die Reichweite sei zu gering

Tesla streicht billigstes Model Y - Elon Musk sagt, die Reichweite sei zu gering

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Bei der Vorstellung des Model Y teilte uns Tesla mit, dass es dies in vier Varianten geben wird: die Versionen Standard Range, Long Range, Dual Motor AWD und Performance. Doch nun soll die Standard Range-Variante gestrichen worden sein. Grund hierfür, die Reichweite sei laut Tesla-CEO Elon Musk zu gering. Er verspricht aber auch, dass „in einigen Monaten“ eine preiswertere Version auf die Straße kommen wird.

Das Model Y lehnte sich bei der Namensvergabe am bereits am Markt eingeführten Tesla Model 3 an, welche mittlerweile aber auch aktualisiert und angepasst wurden. Bestes Beispiel hierfür war/ ist das Model 3 für 35.000 US-Dollar, welches als „Standard Range“ auf die Straße kommen sollte. Aber nur außerhalb des eigentlichen Bestellprozesses erhältlich war. Stattdessen brachte Tesla des „Standard Range Plus“-Model 3 auf die Straße mit einer etwas größeren Reichweite und einem Startpreis ab 38.000 Dollar.

Vor der Markteinführung des Model Y gab Tesla an, dass die verschiedenen Versionen des elektrischen Geländewagens um 5.000 US-Dollar teurer als die gleichen Versionen des Modells 3 sein würden. Seit Beginn der tatsächlichen Bestellungen und Auslieferungen für das Model Y im März 2020 liefert Tesla nur die beiden höherwertigen Versionen des elektrischen SUV: Long Range Dual Motor und Performance-Versionen aus. Die Standard Range oder Standard Range Plus Variante wurde bisher nicht gesichtet. Anstatt dessen soll eine „Long Range RWD“-Version auf den Markt gebracht werden, welche das neue billigste Model Y werden würde.

Geplant war, dass Tesla hinsichtlich der Reichweite beim Model Y in der Standard Range mit bis zu 370 km aufwartet, die Long Range bringt es auf bis zu 540 km. Die Dual Motor AWD Variante bringt es auf bis zu 505 km Reichweite. Die Perfomance Variante des Tesla Model Y bringen es auf rund 480 Kilometer rein elektrische Reichweite. Bei der neuen Long Range RWD-Variante sollen mehr als 480 km möglich sein, zu einem Startpreis ab 45.000 US-Dollar.

Quelle: electrek.co – Tesla cancels cheapest Model Y, Elon Musk says range would be too low

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Hoffentlich kapieren dies auch die „Kleinbatterienliebhaber„, dass wie beim Hubraum im Verbrenner, mehr Leistung nur mit mehr Hubraum zu bewerkstelligen ist. Also beim E Auto mit grösseren Akkus.

Ich hab schon bisher nicht verstanden warum das Model Y als SUV bezeichnet wird.

„die verschiedenen Versionen des elektrischen Geländewagens“ versteh ich noch weniger.

Vielleicht bin ich mit 50 bereits zu alt?

Kurt, man ist für gar nichts zu alt. Die Uebergänge vom tiefsitzigen nomalem Auto mit flacher stromlinenförmigen Karosserie bis zum alten englischen Landrover sind heute fliessend. Solche wie der Letztgenanne sind fast eher Militär-Jeeps. Elektroautotypisch für guten CW Wert, startete Tesla mit dem Modell S und dem 3 er sehr niedrig. Ein äusserst wichtiger Mark ist unterdessen dazwischen entstanden, die SUV s. Hauptmerkmal ist vielen Kunden , dass sie etwas höher sitzen ,glauben den Verkehr besser zu überblicken und mehr Sicherheit bei einem Zusammenstoss zu haben. So wurden die SUV s stetig leichter und als einer der ersten hat Peugeot beim 3008 er auch noch den Allradantrieb herausgeworfen. Durch die wenig bessere Bodenfreiheit werden alle die dann auch von anderen Firmen so gebaut werden, immer noch als Geländewagen bezeichnet. Der Trend wir dahin gehen, dass auf gleicher Plattform zwei in der Höhe verschiedene Autos gebaut werden. Tesla macht dies beim S als X , und beim Modell 3 wie beschrieben als Y.

Ich befürchte diese Varianten müssen SUV genannt werden. Meines Wissens hat der Golf Plus nicht sehr gut funktioniert.
Die grössere Sitzhöhe hat natürlich auch den Vorteil, dass unter dem Fahrzeug Platz für die Batterie bleibt. Die muss dann nicht irgendwie unter die Sitze gequetscht werden.

Bei den Verbrennern ist ein SUV oder Crossover ein eigentliches Unding. Der Verbrauch steigt unverhältnissmässig an allem voran im Urbanen Verkehr. Hier spielt das Gewicht eine zentrale Rolle beim häufigen Beschleunigen und Abbremsen. Erst bei höheren Geschwindigkeiten spielt der Luftwiedwrstand eine grössere Rolle. Beim BEV sieht es etwas etwas anders aus. Durch die bessere Rekuperation kompensiert sich im Städtischen Verkehr das höhere Gewicht. Das SUV ist zwar auch als BEV Verbrauchsmässig im Nachteil. Da die Dinger aber seltsamerweise hauptsächlich Urban unterwegs sind, ist das nicht ganz so ungünstig.

Hiker , auch im urbanen Einsatz verbraucht ein SUV- Diesel weniger. Für was brauchst Du einen SUV nur im urbanen Bereich? Möglichst mit Allrad und Raupenfahrwerk hinten…….

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