Tesla: Ein Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat

Tesla ein Geschäftsmodell, dass die Welt noch nicht gesehen hat

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Sie sparen 5- bis 6-stellige Summen durch kontinuierlichen Verbesserungen ihres Tesla’s im Vergleich zu jedem anderen Autohersteller, der stattdessen etwas Anderes tut und zwar, Sie immer wieder und wieder zur Kasse zu bitten!

Einer der Hauptgründe, warum Tesla mit Leichtigkeit gegen seine Konkurrenz gewinnt und zukünftig gewinnen wird, ist völlig übersehen, unterschätzt und selten erwähnt. Es ist die kontinuierliche Wertschöpfung für existierende Kunden, auf die andere Hersteller keine Antwort haben, weil ihnen die Technologie fehlt.

Tesla schafft wie kein anderes Unternehmen auf der Welt einen Mehrwert für seine Kunden. Ich spreche dabei nicht von der Sicherheit der Fahrzeuge, dem Fahrspaß oder nachhaltigen Transport, sondern von realem Geld in ihren Taschen. Es hat auch nichts mit autonomem Fahren oder Roboterautos zu tun, die, wenn sie eines Tages Realität werden, einen weiteren 6-stelligen Wertzuwachs bedeuten.

"Was wir heute erleben, ist kein Wettbewerb wer das Elektroauto mit den besten Spezifikationen, der größten Reichweite, der besseren Effizienz oder größerem Ladennetz hat. Was wir erleben, ist nicht ein Wettbewerb zwischen Elektroauto und Verbrenner, sondern der Wettbewerb zweier unterschiedlicher Geschäftsmodelle."

Alexander Voigt

Als Tesla seinen Betrieb aufnahm, entschied sich Elon Musk im Vergleich zu allen anderen Automobilherstellern für einen einzigartigen, bisher nicht gekannten Geschäftsansatz, der den tatsächlichen Unterschied ausmacht und dieser ist den meisten Menschen nicht bewusst.

Dieser Unterschied drückt sich in der heute hohen Marktkapitalisierung von Tesla aus, trotz der immer noch geringen Zahl an ausgelieferten Fahrzeugen. Der Mehrwert, den Tesla pro Fahrzeug für seine Kunden schafft, ist höher als bei jedem anderen Wettbewerber, und das ist für ein erfolgreiches Geschäft von entscheidender Bedeutung. Wenn Kunden ein besseres Angebot erhalten, warum sollten sie dann jemals wieder bei dem Anbieter mit dem schlechteren Angebot kaufen?! Der Geschäftsvorteil, den Tesla seinen Kunden bietet, ist einige Zehn- bis Hunderttausend Euro pro Fahrzeug und Kunde über einen Zeitraum von zehn Jahren wert, und niemand kann aktuell mit diesem konkurrieren.

Kontinuierliche kostenlose Verbesserung lässt Tesla nicht altern

Tesla ist der einzige Autohersteller weltweit, der die verkauften Fahrzeuge kontinuierlich und kostenlos verbessert und die Fahrzeuge damit immer wieder aufs Neue zum aktuellsten und besten Auto macht, das sie anbieten. Vergleichen Sie dies mit allen anderen Herstellern, die Ihnen immer wieder ein neues Modell mit leichten Änderungen und Anpassungen zu einem Premium-Preis verkaufen. Mit einer gut durchdachten Auswahl an Hardware kann ein Tesla-Fahrzeug mit Over-the-Air-Software-Updates fast endlos verbessert werden. Geringfügige Hardware-Anpassungen die über die Zeit integriert werden sind in das Geschäftsmodell integriert und werden von Tesla noch nicht einmal beworben. Der neueste Autopilot-Computer ist ein gutes Beispiel für kostenlose Anpassungen in älteren Fahrzeugen, mit denen Sie Ihr Auto auf dem neuesten Stand halten können ohne dafür etwas zu zahlen.

Von Zeit zu Zeit sind Hardware-Änderungen in neuen Fahrzeugen enthalten, die nicht in ein früher produziertes Fahrzeug eingehen, die aber für den geschaffenen Wert keine Rolle spielen, solange die Differenz zwischen dem Verkaufswert des Gebrauchtwagens und dem neuen Verkaufswert vergleichbarer Wettbewerbsfahrzeuge gleich bleibt. Das wird später in diesem Artikel ausführlicher erläutert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hardware besser wird, die Software besser wird und fast alles umsonst ist.

"Teslas einzigartiger Geschäftsansatz ist der elementare und übersehene Unterschied zu den üblichen jährlich erscheinenden Modellreihen, für jene die etablierten Unternehmen bekannt sind. Mit kleineren Änderungen und Anpassungen, oft kombiniert mit einem Facelift, garantierte er über viele Jahrzehnte hinweg, dass die Verbraucher immer das neueste und beste aktuelle Modell haben wollen, und sie mussten dafür natürlich auch einen Premiumpreis bezahlen."

Alexander Voigt

Ein existierendes Modell wurde hierfür verbessert und leicht verändert, um den Verkauf anzukurbeln. Dieses Geschäftsmodell ermöglichte es den Herstellern, über 100 Jahre lang ununterbrochen neue Autos zu verkaufen, weil die Verbraucher die neuesten und am besten beworbenen Funktionen und Features wünschen. Marketing und Werbung motivierten sie erfolgreich zum Kauf. Das Geschäftsmodell der etablierten Autoindustrie garantiert einen stabilen Umsatz und das existierende Kunden ihr Gebrauchtfahrzeug mit Wertverlust an Menschen verkauften, die sich kein nagelneues Auto leisten können. Der Gebrauchtwagen schuf weitere Einnahmen im Bereich After Sales bedingt durch Dienstleistungen und Ersatzteile. Während der ehemalige Kunde das neue Modell kauft und damit auch direkte Einnahmen erzielte, erzeugt der Gebrauchtwagenkäufer weitere indirekte Einnahmen für die Automobilindustrie.

Tesla beschloss stattdessen, einen Satz an Hardware in den Fahrzeugen zu verbauen, der sich durch Software-Updates immer weiter verbessert. Das Geschäftsmodell erfordert eine integrierte und zentralisierte IT-Architektur und einen Ansatz bei dem die „Fahrzeuge, um einen Computer herum aufgebaut sind“. Dieser Ansatz ist überlegen, weil Sie als Verbraucher buchstäblich immer ein nahezu neues Fahrzeug besitzen und das unabhängig davon, wie viele Jahre Sie es tatsächlich schon fahren.

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Es ist fast so, als ob es einfach nicht altern will, ein Dorian Grey der Automobilwelt mit vielen Geheimnissen, aber keinem hinter einem Vorhang versteckten Ölgemälde. Aus diesem Grund gibt es auch keine Tesla-Modellnamen und kein Baujahr, sondern ein Auto mit einer bestimmten Software-Version, und diese Version beschreibt, wie aktuell Ihr Auto tatsächlich ist. Die Software-Version beschreibt, was es kann und was nicht, und nicht das Jahr, in dem es produziert wurde, und die Hard- und Software, die es an diesem Tag hatte.

Wir alle kennen, das Geschäftsmodell unserer Smartphones, die ständig Software-Upgrades erhalten. Nach einiger Zeit erscheint auch wieder eine neue Hardware-Version, und ohne diese zu kaufen, stehen Ihnen wichtige und oft ausgefallene neue Funktionen nicht zur Verfügung. Gezwungen durch den Wunsch, die neueste Funktionalitäten zur Verfügung zu haben, kaufen Sie also ein neues Smartphone der Marke Ihrer Wahl oder Sie bleiben bei einer veralteten und alten Funktionalität. In diesem Sinne ist das, was Tesla mit den kontinuierlichen Verbesserungen macht, nicht vergleichbar mit der Welt der Smartphones, Computer oder sogar Fahrzeuge, es ist einzigartig und unsere Welt hat es so noch nie gesehen.

"Weil es so neu und anders ist, wird es nicht verstanden und in seinen Konsequenzen falsch interpretiert. Tesla ist das am meisten missverstandene Unternehmen der Welt. Sogar heute noch, mit einer anhaltend starken Berichterstattung in den Medien und einer Menge Analysten, die jeden Stein umdrehen um die Marktbewertung zu erklären, versteht fast niemand die Grundlagen von Teslas Geschäftsmodell."

Alexander Voigt

Der Ansatz der etablierten Autohersteller, Modelle mit verbesserten Hardware-Features zu verkaufen, ist sinnvoll, da sie mit jedem verkauften Fahrzeug und – noch wichtiger – mit Ersatzteilen und Dienstleistungen auf dem After-Sales Markt sehr gutes Geld verdienen. Ihre weltweite Flotte von Gebrauchtfahrzeugen ist „die Kuh, die sie melken, bis sie bei einem Unfall oder durch Altersschwäche eines Tages stirbt“. Ohne das After-Sales Geschäft wären die meisten Autohersteller heute schon strukturell nicht profitabel, weil der Umsatz und Ertrag aus den bestehenden Flotten auf den Straßen enorm groß und für das Betriebsergebnis weitaus wichtiger als der Verkauf von Neufahrzeugen ist.

Ein Tesla verfügt weder über eine große Flotte auf der Straße noch über ein bedeutendes After-Sales Geschäft. Manche werden sich fragen, wie können sie also damit einen hohen Gewinn erzielen, wenn sie sogar ihre kontinuierlichen Fahrzeugverbesserungen kostenlos abgeben? Wenn Sie keine Antwort auf diese Frage haben, dann verstehen Sie nicht, was Tesla wirklich macht, und wenn dass der Fall ist und Sie ein Investor sind, dann wissen Sie nicht, in was Sie Ihr Geld aktuell investiert haben.

Ein Elektroauto ist ein Auto, das sehr wenig Verschleiß hat, weil der Elektromotor sich kontaktlos dreht und wenig Mechanik mit wenig Teilen zum Betrieb nötig sind. Ein Verbrenner ist dagegen ein Fahrzeug, das ständig unter enormer Belastung steht, wobei kontinuierlich explodierendes Gas in seinem Inneren auf viele Teile enorme Kräfte ausübt, bis sie aufgrund von Verschleiß ersetzt werden müssen. Manche Teile früher andere später. Viele dieser Teile benötigen weiterhin ständige Pflege und müssen immer wieder ausgetauscht werden, um das Auto auf dem aktuellen Stand der Technik oder zumindest am Laufen zu halten. Eine ganze Industrie mit einer separaten Lieferkette, Dienstleistungen und Fertigung lebt seit 100 Jahren sehr gut von diesem After-Sales-Geschäft mit weit besseren Gewinnen als die Fahrzeughersteller selbst.

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Ohne die Einnahmen aus dem After-Sales-Geschäft ist die Automobilindustrie strukturell nicht profitabel oder um es direkt zu sagen, Bankrott. Eine Flotte von unglaublichen 1,33 Milliarden Fahrzeugen in der Welt muss jeden Tag repariert und gewartet werden. Ein Elektroauto dagegen braucht eine Wartung nur in Ausnahmefällen und ist sehr langlebig. Schon heute kann Tesla eine Batterie mit einer Lebensdauer von einer Million Meilen liefern und die Wartungszyklen die wir alle nur zu gut von den Verbrennern kennen hat Tesla vor kurzem ersatzlos gestrichen. Bald werden eine Million Meilen ein Standard für einen Tesla sein und von den Kunden als selbstverständlich erwartet werden. Es ist ein langlebiges Fahrzeug und wird für einen Bruchteil der Haltungskosten mehr als die doppelte Lebensdauer eines Verbrenners haben.

Wenn Sie jetzt dadurch bedingt geringe Einnahmen und Gewinne für Tesla erwarten muss ich Sie enttäuschen denn das Gegenteil ist der Fall. Tesla ist einer der profitabelsten Automobilhersteller der Welt und wird in Zukunft weiter an Profitabilität gewinnen. Wie kann das sein und wie ist das möglich?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Ein Hersteller von Verbrennern verkauft nur dann ein neues Fahrzeug, wenn ein Käufer in diesem speziellen Fahrzeugsegment eines benötigt, um zum Beispiel das bisherige Auto zu ersetzen, oder das neueste und beste neue Modell haben möchte. Der Markt der etablierten Hersteller ist gesättigt mit einer Nachfrage von etwa 70- 90 Millionen Fahrzeugen pro Jahr als Ersatz aus der weltweit existierenden Fahrzeugflotte. Der Elektroauto Markt dagegen umfasst alle Verbrenner Fahrzeuge, die heute auf den Straßen fahren, und das sind heute ca. 1,33 Milliarden Autos. Der jährliche Markt für Verbrenner beträgt also ca. 70- 90 Millionen Fahrzeuge mit sinkender Tendenz während der Markt für Elektroautos 1,33 Milliarden umfasst und damit ungleich grösser ist. Tesla hat dabei aktuell den größten Anteil an diesem Markt und gewinnt jedes Quartal neue Anteile hinzu.

"Mit dem Ziel von Tesla, 20 Millionen Fahrzeuge pro Jahr herzustellen und auszuliefern, könnten etwa 25% des jährlichen Marktes jedes Jahr neue profitable Einnahmen für Tesla werden denn der größte Kostenblock eines Elektroautos die Batterie sinkt bei Tesla am schnellsten. Das ist der größte Umsatzzuwachs, den die Welt je im Automobilsegment jemals gesehen hat und garantiert langfristig Einnahmen und damit Gewinne."

Alexander Voigt

Die Marge und die Einnahmen aus einem Tesla ist viel größer als das, was ein Verbrenner Fahrzeug jemals erreichen wird, einfach weil Tesla nicht nur ein Auto verkauft, sondern auch die Fahrzeugsoftware, ein weltweites Lade-Netz mit grüner Energie, eine Autoversicherung, ein Solardach und Schindeln, Haus- und Industriebatterien und neuerdings auch noch Strom. All dies benötigt Software, und Software „frisst die Welt“ mit unglaublich hohen Margen von 80 bis über 90%.

Alles zusammen ist ein Ökosystem von Produkten und Dienstleistungen mit hohen Gewinnspannen, die passend nach Bedarf gebündelt und strukturiert werden können, um sie für die Verbraucher attraktiv zu machen. In einer deutschen Umfrage, die vor einigen Wochen durchgeführt wurde, fragte Tesla zum Beispiel nach dem Interesse der Kunden, ein gebündeltes Produkt mit Solar-, Hausbatterie und Energie zu kaufen, das eine Kombination darstellt, die kein anderes Unternehmen zusammen mit einem Elektroauto liefern kann.

Da die Kosten für Batterien und Herstellung schneller als erwartet sinken, steigt auch die Gewinnspanne schnell an, und das Innovationstempo von Tesla bei der Herstellung und neuen Technologien gibt uns allen einen Eindruck davon, wie viel zusätzliche Kostensenkung und Gewinnzuwachs noch möglich ist. All dies lässt sich nicht so einfach durch die Konkurrenz kopieren denn aktuelle gibt es kein Unternehmen weltweit das diese Produkt- und Servicepalette anbietet was ein enormer Wettbewerbsvorteil ist. Tesla steht aktuell nur mit sich selbst im Wettbewerb da die Batteriekosten aller anderen Herstellern weniger stark und schnell sinken.

"Selbst wenn Sie nur ein Auto kaufen wollen und sich überhaupt nicht für alle anderen angebotenen Dienstleistungen und Produkte interessieren, ist für Sie ein Tesla-Fahrzeug über einen längeren Zeitraum ein paar Hunderttausend Euro mehr wert als jedes andere Auto auf dem Markt, weil es nicht alt wird und aktuell bleibt."

Alexander Voigt

Das Geld, das Sie heute an die Automobilindustrie verlieren, indem Sie ständig neue Modelle kaufen und für den After-Sales Markt bezahlen, ist für Sie mit dem Wertverlust für immer verloren. Mit einem Tesla dagegen bleibt der Wert in Ihrem Fahrzeug erhalten und das spiegelt sich in einem enorm hohen Wiederverkaufswert wider.

Jeder Verbrenner kann für die Berechnung dieses Szenarios ausgewählt werden um zu veranschaulichen, was Sie mit einem Tesla an Mehrwert erhalten. Ein preiswerteres Auto wäre im Vergleich zu einem Premium-Fahrzeug zwar, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben weniger kostspielig aber der Effekt in Bezug auf die Kaufkraft ist für eine wohlhabende Person, die sich einen Porsche leisten kann, oder für jemanden, der besser als Mittelklasse beschrieben wird, derselbe.

Sie können mit vielen unterschiedlichen Fahrzeugen diese Rechnung durchführen und sie mit einem Tesla vergleichen, aber in jedem Fall liegt der über einen Zeitraum von 10 Jahren eingesparte Wert bei einigen Zehntausend bis Hunderttausend Euro. Ein enormer Zusatznutzen der bares Geld in der Tasche des Kunden bedeutet. Jedes Jahr erkennen mehr Konsumenten diesen nicht oft genannten Vorteil und erhöhen die Nachfrage und damit den Marktanteil von Tesla.

Tesla überzeugt mit Wertverlust deutlich unter der Norm

Statistische Daten zeigen, dass ein Neuwagen im ersten Jahr durchschnittlich 24% seines Wertes verliert, aber ein Tesla Model 3 verliert nach 3 Jahren nur 10,2% oder durchschnittlich 3,4% p.a. Das ist ein Wertunterschied von durchschnittlich etwa 20% pro Jahr. Wenn Sie das jeweils neueste und beste Modell mit der aktuellsten Funktionalität wie bei einem Tesla haben möchten, müssten Sie Ihr altes Auto regelmäßig verkaufen und den Verlust von 20% akzeptieren und ein neueste Modell erwerben. Wenn Sie das 10 Jahre lang tun und davon ausgehen, dass ein Tesla im gleichen Maße an Wert verliert, haben Sie 200% des Fahrzeugpreises oder den Wert von 2 neuen Autos verloren. Das ist eine unglaubliche Menge Geld und ein Geschäftsmodell das die Welt noch nicht gesehen hat.

Sie können diese zwei Autos oder ihren Euro-Wert als Kosten betrachten, die ein etablierter Autohersteller von Ihnen verlangt oder auch als einen aktuellen Gegenwartswert, den Tesla Ihnen gibt. In beiden Fällen handelt es sich jedoch um einen enormen Wertzuwachs, der den meisten Menschen gar nicht bewusst ist. In unserem Szenario spielt es dabei keine Rolle, dass ein Autobesitzer in der Regel nicht jedes Jahr ein nagelneues Auto kauft, weil der Wertzuwachs, den Sie durch den Besitz eines Tesla haben ja konstant gleich hoch bleibt.

Es handelt sich um einen erheblichen Zusatznutzen, den jeder Tesla-Besitzer kostenlos erhält und der ihn und den Tesla von allen anderen Autos und Herstellern grundlegend unterscheidet. Wertzuwachs bedeutet für den Besitzer, dass er ein Vielfaches an seiner Investition zurückerhält und mit diesem kann er neue Investitionen leisten.

Da weltweit und langfristig Fahrzeuge im Wert von 1,33 Milliarden Einheiten ausgetauscht werden müssen und nur ein Hersteller so viel an den Käufer zurückgibt wird es voraussichtlich nie an der Nachfrage für Tesla Fahrzeuge fehlen. Sie werden jahrzehntelang Autos mit einer starken Marge verkaufen können, weil sie den optimalen Preispunkt flexibel definieren können. Die Möglichkeiten, zusätzliche Geschäfte und Dienstleistungen rund um langlebige, immer aktuelle Fahrzeuge auf dem After-Sales Markt anzubieten, werden unterschätzt und sind eine riesige bisher weitgehend ungenutzte zusätzlichen Chance für Umsatz und Ertrag. Allein die von Tesla gesammelten Fahrzeugdaten sind Milliarden wert. Durch diverse Dienstleistungen im Bereich Unterhaltung allein kann Tesla je nach Wunsch wiederkehrende Einnahmen mit einer Marge von 90% erzielen.

"Geld in der Tasche zu haben zählt für die Verbraucher und der Verbraucher ist das, was Tesla am Herzen liegt. Anstatt den Verbraucher maximal zur Kasse zu bitten, gibt Tesla ihm das Geld zurück, auf das andere Autohersteller in ihre Existenz angewiesen sind. Dieses kleine Detail wird einen starken geschäftlichen Druck auf die etablierte Autoindustrie ausüben, bis die ersten aufgeben müssen weil ihr Geschäftsmodell nicht konkurrieren kann."

Alexander Voigt

Wenn Sie nicht über kostenlose, schrittweise verbessernde Fahrzeuge mit Over-the-Air-Updates verfügen, werden Sie nicht mehr sehr lange im Geschäft sein oder zumindest deutlich schrumpfen, bis Sie nicht mehr wiederzuerkennen sind.

Klügere Leute als ich mögen vielleicht einen schöneren Namen dafür kreieren was ich den ‚Der Tesla-Effekt‘ nenne.

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Was Sie da in ihrem Werbeartikel über Tesla schreiben, ist leider falsch. Vor allem, was den Restwert betrifft.
Zum einen verliert ein Tesla M3 im ersten Jahr ca. 20% (und nicht in 3 Jahren 10%), was immer noch ein guter Wert wäre, aber die Gebrauchtpreise werden mit dem Listenpreis verglichen – zu dem der Tesla auch in der Regel verkauft wurde. Bei den anderen Autos wird das genau so gemacht, aber die werden mit 5-15% Nachlass gekauft, was den Wertverlust reduziert. Denn niemand kauft einen Audi oder BMW zum Listenpreis.
Dazu kommt, dass der Wertverlust sich vergrössern kann, da Tesla immer wieder die Preise gesenkt hat. Tesla selbst zahlt für Tesla Gebrauchtfahrzeuge nach 3-4 Jahren nur noch 50% des Neuwertes. Warum wohl?

https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/restwerte-von-e-autos-tesla-model-3-am-stabilsten/26093148-2.html

Tesla ist die wohl begehrteste Marke überhaupt im Moment. Wer sich mit einem Tesla schmückt ist progressiv, intelligent, modern. Ähnlich wie Apple anfang der 2010er als das Produktline-up aus iphones ipads und macbooks (subjektiv) ihren hype Höhepunkt erreicht hatten. Das ist m. E. Der absolute Schwerpunkt der Preisstabilität von Teslafahrzeugen. Ein weiterer Hinweis hierfür, Teslas Model 3 konnte in Europa 2017 als Import gekauft werden weit über „sticker price“ und weit über dem value add durch Import und Zoll. Auch einige gebrauchte frühe M3 wurden in Europa anfangs über Sticker verkauft, als die Wartelisten endlos lang waren. Das ist kein Tesla exklusives Phänomen, aber in der Regel Exoten und limitierten Sportwagen vorbehalten => die Autos waren/sing hoch begehrt.
Andere E Autos zeigen diese Preisstabilität keineswegs.
Zu kontinuierlichen Verbesserung der Teslas. Wer Autopilot nutzt bekommt hier und da ein mehr oder weniger nützliches/reifes Gimmick nachgereicht. Leistungserhöhung im Model3 performance, meines Wissens in 2 Stufen, 340->360->375kw ist wohl eher PR Gag. Ebenso die „Uncorked“ 75D. Die endurance Untersuchungen für Motor und Getriebe/Diff waren zu dem Zeitpunkt vollständig abgeschlossen, aus reliability engineering sich ist das einfach ein verringern der Sicherheitsfaktoren und damit der Lebensdauer. Die Leistungsteigerung muss aufgrund der unveränderten Übersetzungen mit erhöhtem Phasenstrom erfolgt sein um mehr Moment zu erzeugen (Drehzahllimit anheben obenraus bringt dem Fahrzeug lediglich Topspeed) . Dafür müssen Statorkühlung und Wicklungen ausgelegt worden sein. Mit dem Theromanagement eines Elektromotors spielt man ansonsten nicht einfach in diesen Größenordnungen, ebenso die FETs der Leistungselektronik.

Auch zu beachten, Tesla hat eine (ich denke auch zurecht) treue, überzeugte und vokale Kundschaft. Tesla kommt ohne Werbung aus und lässt seine Kunden für sich sprechen. Und die Autos taugen absolut was, nach einigen Fahrten in M3 und S als Fahrer und Beifahrer gibts meinerseits wenig zum Fahrverhalten zu bemängeln.

Wie hier der Werterhalt argumentiert wird ist m. E. eher Fiktion und lediglich Korrelation statt Kausalität. Der Hype wird nicht endlos lange anhalten. Auch Teslas Hardware wird alt und auch alte Teslas werden durchaus von unattraktiven Unterhaltskosten geplagt sein. OTA Updates werden den Wert in Zukunft nichtmehr so lange hoch halten können. Und wer vom kamerabasierten lvl 5 Autopiloten innerhalb der nächsten Jahre träumt, der wird wohl enttäuscht werden. Kamerabasiert wird schlussendlich die schlanke Ziellösung sein, andere werden aber weit früher ans Ziel kommen und bis dahin ist ein 15 jahre altes model 3 mit FSD Paket nunmal ur- uraltes Eisen.

Ich kann dem Kommentar nur voll zustimmen. Wie alle Beiträge von Alexander Voigt, ist auch dieser mehr Fiktion als Realität und auf keinen Fall unabhängig, da der Alexander Voigt Aktionär von Tesla ist.

Auch Tesla kann Moores-Law nicht aufhalten und auch andere technologischen Fortschritte werden erst noch in den nächsten Jahren kommen (siehe z.B. das bildgebende 4D Radar von Uhnder, leistungsfähige LiDARs oder 5G), welche den heutigen Technologiestand von Tesla alt ausschauen lassen werden. Ohne diese Technologie wird allerdings kein Level 5 möglich sein. Das kamerabasierte System von Tesla ist schon heute nicht mehr state-of-the-art, speziell was schwierige Umgebungsbedingungen angeht. Gleiches wird für die Zentralrechner in den Teslas in wenigen Jahren gelten, wenn die neue Software deren Leistungsfähigkeit übersteigt (bzw. ist das sogar schon der Fall bei älteren Modellen).
Die OTA-Softwareupdates von Tesla sind nett, aber zeigen nur, dass Tesla die Hardware (z.B. Leistungselektronik, Motor und Batterie) etwas überdimensioniert, um mit den Early-Adoptern anschließend Daten zu sammeln. Zeigen die Daten, dass die Leistungswerte erhöht werden können, ohne dass massenhafte Ausfälle wahrscheinlich sind, werden im Nachgang die Werte per OTA erhöht und das ganze als PR-Gag gefeiert.

Das ist alles was Tesla macht…
Andere Hersteller ziehen schon jetzt nach und setzen auch vermehrt auf zentrale Software-Architekturen (siehe z.B. ID-Familie von VW), um dasselbe Vorgehen anwenden zu können.

Und wieder einer der nicht versteht……

Sie reduzieren Ihren Post auf die Technik! Das ist leider zu kurz gegriffen.
Musk hat mit Tesla nicht nur ein E-Auto entwickelt (das können auch die Deutschen…) Er hat ein Mobilitätskonzept auf die Beine gestellt, ein neues.
Man kann mit seinem Tesla von Belfast nach Moskau fahren und findet überall einen Supercharger, oder vom Nordcap nach Montenegro oder Sizilien, kein Problem und immer zu einem gleichen Preis, ohne Karte und Probleme.
In Deutschland schaffe ich das mit einem ID.3 nicht einmal von Wolfsburg nach Münster.
Dazu jetzt das Konzept der Solarbestückung von Häusern durch Tesla, inkl. Akkus (Weiterverwendung von alten Auto-Akkus!). wieder ein Konzept für die Wiederverwertung von Tesla.

Und Deutschland träumt noch immer vom Autobau….

Trotzdem leben z.B. gebrauchte Model S natürlich davon, dass sich seit 8 Jahren die Form Aussen und Innen nicht verändert hat (bis auf den „Kühler“, für die es aber im Tunigbereich eine optische Anpassung gibt). Wenn alle drei Jahre ein neues Modell oder eine Modellpflege gebracht wird, wie bei den etablierten Herstellern, verlieren Gebrauchtwagen viel mehr und schneller an Wert. Das kann dann auch nicht durch Austausch von Verschleissteilen aufgehalten werden. Ein Model S ohne Unfallschaden ist nicht unter 20.000€ erhältlich, auch nicht mit 600.000km Laufleistung. Verbrenner etablierter Hersteller würden bei dieser Laufleistung für den Schrottwert oder knapp darüber verkauft, egal wie sie ausgestattet sind.

Das Model 3 war in der ersten Hälfte des Jahres als Jahreswagen bis auf absolute Ausnahmen nur zum Neupreis erhältlich, weil die Nachfrage viel grösser als das Angebot war. Das bleibt natürlich nicht auf Dauer so, weil Tesla gerade dabei ist enorm Produktionskapazitäten aufzubauen (Neue Fabriken in China, Deutschland und Texas).
Dazu muss man fairerweise die Information geben, das auch der Neupreis immer wieder sinkt (was sich dann auf die Gebrauchtwagenpreise auswirkt), zuletzt vor kurzem um etwa 2.000€.

Ich finde es im Moment auch schwierig, Marktpreise zu ermitteln. Die meissten Tesals werden privat gekauft und überdurchschnittlich lange gehalten. Es gibt so gut wie keine Firmenwagen, die nach 2-3 Jahren auf den Gebrauchtwagenmarkt geschwemmt werden, weil Tesla keine Rabatte an Leasingfirmen gibt.

Das mit dem Wertzuwachs musst du den Käufern eines Model S oder X, die vor zwei Jahren 170.000€ neu bezahlt haben, sagen. Und ich würde mal gerne erfahren, was man für ein gebrauchtes Model 3 jetzt tatsächlich bekommt, wissend dass ein Neuwagen mit kürzester Lieferzeit nur etwa 38t€ wegen der Förderung kostet. Das autonome Fahren ist mit aktuellen Tesla zulassungstechnisch nie möglich, da fehlt Systemredundanz. Und zwar sensorisch und von der Recheneinheit her. Und wenn es Tesla irgendwann mal kann, können es die anderen schon ein paar Jahre. Denn die sind weit. Und deren Robotertaxen aus China kosten nur 5.000€.

Wie überhaupt jetzt die ersten echten Konkurrenten für Tesla kommen und gleich wird’s eng: der Enyaq beschämt das Model Y. Reichweite kommt mit dem EQS und dem Lucid. Elektroauto kann jeder, aber ein VW oder Mercedes hat die Einkaufsmacht durch Stückzahl und hat Vertrieb und Kunden, Großkunden. In Europa ist VW schon in den Stückzahlen vorne und gibt das vermutlich nicht mehr ab. Weltweit wollen sie spätestens 2023 an Tesla vorbei sein. Und China kommt und die Kleinwagen zum Mikropreis kommen.

Ich finde, bevor wir den Enyak in den Himmel loben, sollte das Fahrzeug erst mal in der Praxis überzeugen. Reine Papierwerte und PR Verlautbarungen halte ich nicht für wirklich vergleichbar. Erst das Fahrverhalten der Kunden, die Ladeinfrastruktur und die Fehleranfälligkeit in der Praxis werden ein abgerundetes Bild möglich machen.

Der Enyak kann nicht besser sein als der id.3. Es ist die selbe Technik, die selbe Plattform, die gleichen Batteriegrössen, die selbe Software. Aber der Windwiderstand wird durch die Höhe grösser sein. Ausdrücke wie „beschämen“ passen unter diesen Umständen nicht zu einem seriösen Vergleich.

Zum Thema Stückzahlen: Wichtiger als Stückzahlen ist die Marge. Und da ist Tesla zur Zeit in der Weltspitze. Nicht umsonst gibt es einen Lieferstopp beim VW E-Up!, weil VW bei jedem produzierten Fahrzeug draufzahlt.

Ob sich Tesla wegen chinesischen Kleinwagen Sorgen machen muss glaube ich nicht. Die Fahrzeugklassen und die Werte sind dafür einfach zu unterschiedlich.

„Wichtiger als Stückzahlen ist die Marge.“
Danke, so ist das – als Ergänzung hier eine Studie bei Heise aus der vergangen Woche. Lt. dieser ist Tesla mittlerweile der profitabelste Autobauer, nur sechs Hersteller sind überhaupt noch profitabel. Wermutstropfen: Die Studie ist von EY… – dennoch:

„…summierten sich die operativen Verluste der 17 größten Autokonzerne im zweiten Quartal auf fast elf Milliarden Euro – nach knapp 22 Milliarden Euro Gewinn im zweiten Quartal des Vorjahres… …einzig Tesla schnitt im Zeitraum April bis Juni 2020 sogar besser ab als im Vorjahr und sprang laut EY auch gleich an die Spitze der Rangliste der profitabelsten Autokonzerne…“

Mit Blick auf Tesla bezüglich der ständigen Verbesserungen in allen Bereichen ist sogar eine deutliche Steigerung dieser Entwicklung erwartbar.

https://www.heise.de/news/Studie-Grosse-Verluste-in-der-Autoindustrie-Tesla-profitiert-4888839.htm

Danke an A. Voigt für diesen hervorragenden Artikel, den ich keineswegs als „Werbung“ empfinde. Er ist für die hiesige alte Industrie eine mehr als schmerzhafte, weil fundierte Bestandsaufnahme, hervorgerufen durch eklatante Versäumnisse der vergangen ca. zehn Jahre. Wer nicht hören wollte, muss nun in seiner Arroganz, wie man sie immer wieder vernehmen konnte, schmerzhaft fühlen.

David, du liegst Welten daneben. VW hat noch nichts draussen. Es gibt keine einzige Konkurrenz die auch nur annähernd an Tesla herankommt. Alles nur Ankündigungen ohne jede Relevanz. Elektroautos kann mitnichten jeder. Man betrachte das Softwaredebakel bei VW. Vergiss diese Story von VW würde in zwei Jahren an Tesla vorbeiziehen. Die bringen es niemals fertig gegen das Tesla Netzwerk anzukommen. Das sind alles Verbrennerkonzerne mit einem entsprechenden Rucksack. Schon sehr bald werden sich die Verbrenner kaum mehr verkaufen. Womit will ein Konzern wie VW den Ausfall kompensieren? Mit dem ID Programm? Das ist doch absoluter Blödsinn. Im Moment können sie noch die Gewinne aus dem Verbrennerverkauf für die verpassten Chancen im Elektroautogeschäft einsetzen. Das wird schon sehr bald fertig sein. Sie haben den Anschluss längstens verpennt. Findet euch damit ab.

Wie immer gut begründet. Auf einer Skala von 0 bis 10 gebe ich 11 Punkte.

Also mal ernsthaft, was soll diese Werbung hier unreflektiert?

Bei Tesla gibt es keinen Rabatt. Auf gängige Autos gibt es aber locker 20%.
Dazu kommt, dass alle BEV aktuell Mangelware sind und einige sicherlich auch bei gebrauchten Autos deshalb bereit sind viel zu bezahlen. Da Tesla die Preise auch immer wieder gesenkt hat, sind wahrscheinlich auch viele nicht bereit mit dem Verkaufspreis runter zu gehen.

Wenn man so bei gewissen youtube kommentaren ( tesla björn) liesst kann es sein dass es eine sammel klage geben könnte. Bei vielen first buyers wurde das fast charching gekrüppelt nur um die garantieansprüche für die batterie umgehen zu können. Dass die software im ständigen beta stadium ist und nicht ansatzweise funktioniert wie bei der konkurenz ( parken, schilderkennung als beispiel)wird meisten verschwiegen. Updates für alte fahzeuge sind seltener und kann das fahrzeug sogar funktionen deaktivieren. Hardware updates kosten für voll autonomes fahren trotz gekauftem autopilot was man so liest bei denn älteren fahrzeugen.

Die Vorstellung kontinuierliche Software-Updates für alte, bestehende Hardware in den Autos zu bekommen ist lächerlich. Erstens fehlen teilweise Sensoren, ASICs und auch einfach Rechenleistung. (Für ältere Model S sind ja bereits manche Updates nicht erhältlich) und zweitens wird Tesla zukünftig die Update Politik anders handhaben, wenn sie darüber den Verkauf von neuen Auto entsprechend steuern möchten. Oder eben das neue Feature Paket für alte Modelle nur im Abo gegen 50 Euro/Monat.
Eigentlich ist es genau andersrum. Man begibt sich in die totale Abhängigkeit des Herstellers. Wenn der einem ein Update aufspielt, welches die Batteriekapazität reduziert, kann man nichts gegen machen. Genau das ist ja schon passiert.

Also der Skoda Enyaq ist nicht wie der VW ID3 konfiguriere einfach mal beide, dann wirst du schnell feststellen, das es dort große Unterschiede existieren aber du hörst dich eher nach einem Teslafanatiker an… Ich möchte auch Tesla aber mittlweile wirken vor allem die Tesla 3 innen sehr karg… Von Wertigkeit kann da auch keine grosse Rede mehr sein…

Beschämt, lieber Silverbeard, meint wohl die Fakten, die jetzt auf dem Tisch liegen. Eigene Fahreindrücke hat man weder vom Model Y noch vom Enyaq. Ich habe mir eine Konfiguration mit größtem Akku und sinnvollen Extras angeschaut und berechnet. Das Kapitel geht deutlichst an den Eniaq: Eine ziemlich volle Hütte kostet 52k mit Herstelleranteil, eine akzeptable Auswahl 46k. Das Raumangebot ist riesig, eine Klasse über dem Model Y. Vor allem sind die Optionen toll. Beim Tesla gibt’s fast keine. Innenraum schwarz oder schwarz mit weißen Sitzen. Was bitte ist das für eine Wahl? Beim Enyaq gibt es alleine fünf Styles, davon zwei für Fahrer mit Ökobewusstsein. Augmented Reality hat Tesla eh nicht. Das Model Y startet jedenfalls ohne Extras bei 59k und hat nach WLTP weniger Reichweite. Das ist gemeint.

Marge macht Tesla mit gar keinem Auto seit Firmenbestehen. Der minimale Gewinn kommt aus dem Verkauf der CO2 Zertifikate. Die werden schon nächstes Jahr deutlich weniger wert sein, weil die Supercredits für BEV abschmelzen und keine Abnehmer mehr da sind, weil Hybriden bis 50g auch Supercredits generieren. VW baut den e-up genau nur wegen der Supercredits. Denn auch wenn der Verkauf singulär betrachtet defizitär ist, ist der Ergebnisbeitrag für jeden e-up 2020 deutlichst positiv. Es werden entsprechend 1250 Autos pro Woche gebaut, mehr als das Doppelte der geplanten Stückzahl. Einen Lieferstopp gibt es nicht, sondern einen Bestellstop, da aktuell Lieferzeiten aufgelaufen sind, die über das Ende 2022 hinausgehen, wo ein Teil der Fördersumme entfällt.

Das Tesla keinen Gewinn macht halte ich mal für ein Gerücht bisher war in jedem Quartal auch Kosten für die neuen Fabriken vorhanden, dazu werden immer noch Gelder in die Kredite und Kriegskasse gesteckt und das reichlich, letztes Quartal alleine 500 Millionen in die Kriegskasse die mittlerweile bei 8,5 Milliarden ist.
Ein Ökonom hat mal ausgerechnet das Tesla mit jedem Tesla Model 3 20% Gewinn macht und das ist weit über dem was man mit dem Benzinern schafft…(8%-12%)
Und wenn man in die Zukunft denkt was Softwaremöglichkeiten anbelangt wird Tesla erst damit richtig Geld verdienen und wer meint das die alten Hersteller da mit halten können, der hat keine Ahnung was aktuell in den Unternehmen abgeht…
Alleine die Gewerkschaften und Betriebsräte machen einen riesen aufstand wegen der Zentralisierung der PKW Systeme die man aber für eine OTA Systemtechnik braucht…
Und damit wird Tesla zumindest in der nächsten zeit weit voraus bleiben…

Einfach immer noch zu teuer und Ladezeit zu lang(betrifft alle E-Autos). Ist ein Prestigeobjekt für gut betuchte Schickeria die während den Ladezyklen in einem Porsche spazieren fahren und evtl. dadurch versuchen eigene Umweltbilanz aufzupolieren. Praktischen Nutzwert für einen elektro Stadtflitzer kann ich nachvollziehen aber für ein alltags Gefährt einfach das Geld nicht wert

@Gewöhnlicher 0815 Bürger Sorry, so etwas schreiben meistens Leute, die selber nicht e-mobil unterwegs sind, aber DIE Ahnung haben wollen, weil ein Umsteuern wohl zu unbequem ist.
Wir fahren seit Jahren mittlerweile sechs E-Fahrzeuge im Familienkreis, zwei Tesla (M3, MS, die Besitzer: „nie wieder etwas anderes“…), einen Opel CorsaE, zwei Hyundai’s und einen älteren PlugInHybrid. Das Tesla M3 hat in den ca. 1,5 Jahren knapp 100.000 km problemlos gelaufen, und wird bundesweit sogar ohne eigene Lademöglichkeit am Haus genutzt.

Wie in den anderen Kommentaren schon geschrieben ein sehr werbekastiger Text eines Tesla- Gläubigers… Zum Thema Wertverlust: war es nicht so, dass der MS p100d von einem Tag auf den anderen neu um can 80.000 Euro günstiger wurde? Blöd für diejenigen, die einen Tag vorher den Wagen für 180000 gekauft haben. Daher sieht man auf mobile.de gebrauchte p100d mit fünfstelligen Laufleistungen für über 120000 Euro, während man das Teil neu bei Tesla für 100k bekommt. Das, was Sie über den Werterhalt schreiben, hat einen Denkfehler. Die Autos werden durch die von Jahr zu Jahr immer günstigeren Akkus neu billiger, ergo werden die gebrauchten auch in Preis fallen. Da diese ja aber neu teurer waren, werden ihre Preise exponentiell fallen. Auch zu schreiben, dass an gebrauchten kaum was verschleißt bzw. Kaum Wartung nötig ist, ist purer Unfug. Motortechnisch ja, Bremsen ja, aber Fahrwerk, Reifen, Sitze Innenraum. Auch die Elektronik. Und gerade beim letzten Punkt ist es sehr jnangenehm, und teuer, wenn sich ein Fehlerteufel einschleicht. Außerdem finde ich es achtlos ein Fahrzeug nicht einmal im Jahr checken zu lassen, und zwar im Hinblick auf Bremsen, Fahrwerk etc, ganz gleich ob Elektro oder Verbrenner. Es kann sich immer eine Schraube lösen, irgendwo ein Riss entstehen, es sind mechanisch beanspruchte, der Umwelt ausgesetzte Teile…Daher halte ich rein gar nichts von den häufiger den Eindruck vermittelnden Meinungen, an einem E Auto müsste (fast) gar nichts gemacht werden bzw. Verschleisst fast nichts. Nur der Antrieb ist anders, der Rest ist gleich.

Leider verlässt sich Tesla viel zu sehr auf die (sicherlich richtungsweisenden) online-Updates. Geht tatsächlich mal Hardware kaputt, merkt man schnell, dass Tesla zumindest hier in D damit völlig überfordert ist: Offenbar schlechte Ersatzteilversorgung, weite Wege zu einer Werkstatt, lange Wartezeiten, nervige Hotlines.
Tesla ist ein Pionier, im positiven wie im negativen Sinne. Man muss mit den negativen Seiten (schlechter Service, mäßige Verarbeitung, karge Innenausstattung) klarkommen, dann kann man die positiven Dinge (hohe Reichweite, tolles Ladenetz, starke Beschleunigung) genießen.

Insofern finde ich den Artikel reichlich unausgewogen. Tesla hat sicherlich vieles richtig gemacht, aber der Gesamtmix ist keineswegs nur positiv und rosarot.

Bei allen deutschen Marken sind alle Steuergeräte updatefähig. OTA kommt auch immer mehr, ist aber nicht ohne Risiko wegen Datensicherheit.
Tesla fährt hier einen ziemlich heißen Kurs. Früher oder später wird ein Tesla gehackt, hoffentlich ohne Todesopfer.
Des weiteren wird die Zuverlässigkeit der Software ein Problem. Wenn man mehr als drei Modelle und mehrere Generationen beim Kunden hat, multiplizieren sich die Kombinationen. Die Wahrscheinlichkeit, das eine bestimmte Kombination aus Hardware und Softwareständen ein unerwarteten Fehler zeigt, steigt exponentiell. Traditionelle Autohersteller machen mit extrem viel Aufwand nur die nötigsten Updates in Bestandsfahrzeugen.

Auch Tesla wird schnell an die Hardwaregrenze kommen. Mehr Rechenleistung, mehr Auflösung, bessere Kameras, größere Akkus und schon ist Schluss mit neuen Funktionen per Update.
Andere Märkte zeigen, wo es hingehen wird: Jedes Windows Update bringt eine Anzahl PCs zum crashen. Smartphone Hersteller hören nach zwei Jahren auf mit Updates.
Hoffentlich gibt es die anderen noch, wenn das nichtskalierende System Tesla in sich zusammen fällt.

Tja, da hat einer aber den „Tesla-Mund„ etwas gar voll genommen. So würde E.Musk nie reden! Der hier redet hier von viel zu vielen Vorteilen die aber alle E Autos haben. Dass Tesla technisch immer noch an der Spritze steht ist unbestritten, aber bezüglich Wiederverkaufswert gibts viel Bessere heute. Er vergleicht sie mit den teuren Luxuskarossen. Solche Eigner haben genügend „Bares„ und müssen nicht so scharf rechnen. Um in der Mittelklasse mitreden zu können müssten sie schon 1 Mio KM, und 15 Jahre Garantie auf den Akku geben. Gegen Preisgünstigere in der Klasse
die auch noch mit Mietakkus punkten hat Tesla kein Brot.
Fazit :
Alle könnten das Thema Wertverlust ansprechen , nur Tesla nicht.
Bevor wir nicht mit eigenen Augen sehen, was ihr mit den gebrauchten Akkus macht, ändert sich an dieser Tatsache rein gar nichts.

Die Käufer vom Model S und X haben sogar teilweise einen sehr deutlichen Wertverlust. Die teuersten Model S sind noch 2017/2018 für ca. 150.000 € verkauft worden. So ein Model S kann man heute maximal noch für ca. 70.000 € verkaufen …

Wenn man das teuerste mit dem Einstiegspreis verleicht ist die Kluft natürlich sehr gross. Zur Zeit kostete das besagte Model S in der Schweiz 114’000 CHF und nicht wie oben erwähnt 80’000 CHF/ 70’000 Euro

https://www.tesla.com/de_ch/models

Ja, die ersten MS und MX Besitzer mussten Federn lassen was den Wertverlust angeht. Aber nur durch Teslas eigenen Preisreduzierungen. Das
wird auch in Zukunft wohl so sein. Wenn die 1 Mio. Batt. eingebaut wird, fallen sicherlich auch die Gebrauchtwagenpreise für aktuelle Tesla mit
weniger Batteriehaltbarkeit. Auf der anderen Seite wird auch die Käuferschicht zunehmen die sich keinen neuen Tesla leisten können aber BEV
fahren wollen und somit die Nachfrage nach Gebrauchten hochhalten werden. Hier Prognosen zu wagen halte ich für extrem schwierig. Das
Geschäftsmodell von Tesla ist aber schon ganz anders als bei den herkömmlichen Pkw Herstellern, da Tesla in meinen Augen ein Energielieferant
werden wird. Wie bei Farbdruckern stellt der Verkauf des Druckers nur die untergeordnete Einnahmequelle dar und die Druckerpatronen die
Haupteinnahme. Soft- und Hardware Updates, Versicherungen, Stromverkauf über Supercharger – evtl. auch für anderen Fahrzeughersteller, Handel mit Energie, V2G, evtl. eigene Stromerzeugung – durch die Tesla Dachziegeln ja schon vorhanden, Datenverkauf usw. sind doch aktuelle
oder zukünftige Einnahmequellen die Tesla anderen Hersteller jetzt schon voraus ist. Somit ist der Artikel von Hr. Voigt nicht falsch! Und in
meinen Augen ist es Fakt, dass die etablierten Hersteller diesen Geschäftsmodellen hinterher laufen. Oder wo sind solche oder andere
fortschrittliche Geschäftsfelder bei BMW oder Mercedes zu finden? Solche Zukunftsversionen findet man bei Mercedes und Co. nicht. Die sind
damit beschäftigt erstmal auch gute BEV´s zu entwickeln und die Produktionen dafür umzubauen. Das frisst enorme Mittel und Zeit was Tesla nicht mehr ausgeben muss. Dann noch einen Rückstand aufholen ist extrem schwierig. Ja, Tesla wird noch einige Jahre vorgeben was zu tun ist. Warten wir mal den Battery Day ab!!!

P.S. Wenn VW, PSA, Hyundai usw. Tesla dafür bezahlen irgendwann die Supercharger auch für ihre Modelle frei zu geben, was irgendwann bei ausreichender Anzahl möglich wäre, sind doch Innogy & Co. von einem Tag auf den anderen Pleite, da einfach zu unprofessionell. Das dieses ganz einfach geht, hat das letzte WE ja gezeigt und heute wohl zu Sondersitzungen bei einigen Konzerne geführt.

P.S.S. … und nur weil jemand bestimmte Aktien Besitz ist man nicht gleich ein Geblendeter dieser Firma!

Dass Tesla selber ein Ladessytem aufgebaut hat ist bemerkenswert und musste im Preis eingerechnet werden. Offenbar hatten aber auch nur die ersten grossen den Strom gratis. Uneingeschränke zeitlange 1 Mio KM Garantie des Akkus wird wohl noch ein Weilchen dauern. Dies kann sich z.Zt. nur Renault leisten in dem sie das Risiko der Mietbatterie auf die eigenen Schultern nehmen. Frage an CPT _ al : Wieviel willst Du für deinen
100 T eurigen Tesla wenn er 8 Jahre alt ist, und 160 T Kilometer hat? Ich möchte den nicht geschenkt………..

Hallo Strauss, den 8 Jahre und über 160.000km alten Tesla nehme ich sofort als Geschenk an.
Der E-Techniker (Elektrolurch)

Hallo Strauss. Noch sind auch die BEV´s nicht unbedingt auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Es gibt noch keinen wirklichen Markt für die Batt.-Packs für
Second-Life Anwendungen. Das Start-Up Voltfang plant gerade Heimspeicher mit Second-Life Batterien. Wir überlegen ob wir unser
Batteriegehäuse aus Aluminiumschaum zu 80 % mit Second-Life Batterien und nur 20 % mit neuen Zellen belegen. Damit könnte eine Nachrüstung
von Bestands-Pkw günstiger angeboten werden. Die Preise für gebrauchte BEV´s werden steigen, wenn man mit deren Batterien auch Stromhandel
treiben kann (V2G). Und wenn die 1 Mio. Batt. kommt, möchte ich für einen Tesla Model S Bja 2021 mit nur 160.000 KM in dann 8 Jahren an dem immer allen Updates aufgespielt wurden und einige Komponenten wie Sensoren und Kameras ebenfalls auf neueste Standards getauscht wurden schon noch 60-70% des Neuwertes (Smiley).

Wir reden hier vom Ist-Standpunkt. Was noch kommen könnte und vielleicht einmal Tatsache werden könnte, steht alles in den Sternen. Deine Ideen sind aber nicht schlecht. Stromspeichern ist dingend gewünscht, nur bis jetzt halt noch nichts was für Otto Normalverbraucher wirtschaftlich ist.

Habe wohl noch nie so einen haarsträubenden Text zu einem sachlichen (nicht-spirituellen) Thema gelesen. Es lohnt sich gar nicht, auf einzelne Punkte einzugehen. Fast alles ist falsch. Erinnert mich irgendwie an Texte von Esotherikern, Homöopsthen, Scientologen oder Freikirchlern. Alles ist auf unerklärliche Weise phantastisch, und wo es gar nicht mehr aufgeht ist das eben wegen der Quantenmechanik. Unglaublich aber wahr – halt eben religiös.
Das Erwachen wird schon sehr bald und sehr ernüchternd sein. In 5 Jahren ist Tesla Geschichte, eine Randnotiz der Automobilgeschichte.

Kann mich dieser Einschätzung des Beitrages nur anschließen. Man könnte zu jeder Behauptung einen längeren Absatz schreiben. Was mich auch befremdet ist, dass hier ein Autor, den anderen Autor, der auch Tesla-Aktionär ist, zitiert.
Da Tesla im Aktienverkauf Spitzenreiter ist, könnte die Prognose mit den 5 Jahren nicht eintreten. Meine Prognose ist, das Tesla ein normaler Autohersteller wird mit einem KGV von großzügigen 100 bei Erreichen des Autonomen Fahrens, wenn nicht höchstens 30. Momentan haben wir einen Gewinn von 0,38$ je Aktie dank kreativer Buchführung und ein KGV von über 1000. Ohne die eingenommenen und die schon in Rechnung gestellten zukünftigen ZEV wäre das letzte Quartal negativ gewesen. Bei derzeit 930 Millionen Aktien müssen sich bei 500.000 Autos dieses Jahr ca. 1800 Aktien in die Marge eines Autos teilen, allerdings nicht in die Rohmarge, sondern in das, was nach Abzug aller Kosten, die sonst noch so anfallen. Wenn man die aktuellen Lieferzahlen und die Bewertung auf VW überträgt, müsste VW bei Erreichen der Lieferzahlen von 500.000 E-Autos, spätestens 2022, dann wenigstens 200 Milliarden Euro wert sein oder nicht. Willkommen in Absurdistan.

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