Tesla ein Geschäftsmodell, dass die Welt noch nicht gesehen hat

Tesla: Ein Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat

Copyright Abbildung(en): Christopher Lyzcen / Shutterstock.com

Sie sparen 5- bis 6-stellige Summen durch kontinuierlichen Verbesserungen ihres Tesla’s im Vergleich zu jedem anderen Autohersteller, der stattdessen etwas Anderes tut und zwar, Sie immer wieder und wieder zur Kasse zu bitten!

Einer der Hauptgründe, warum Tesla mit Leichtigkeit gegen seine Konkurrenz gewinnt und zukünftig gewinnen wird, ist völlig übersehen, unterschätzt und selten erwähnt. Es ist die kontinuierliche Wertschöpfung für existierende Kunden, auf die andere Hersteller keine Antwort haben, weil ihnen die Technologie fehlt.

Tesla schafft wie kein anderes Unternehmen auf der Welt einen Mehrwert für seine Kunden. Ich spreche dabei nicht von der Sicherheit der Fahrzeuge, dem Fahrspaß oder nachhaltigen Transport, sondern von realem Geld in ihren Taschen. Es hat auch nichts mit autonomem Fahren oder Roboterautos zu tun, die, wenn sie eines Tages Realität werden, einen weiteren 6-stelligen Wertzuwachs bedeuten.

"Was wir heute erleben, ist kein Wettbewerb wer das Elektroauto mit den besten Spezifikationen, der größten Reichweite, der besseren Effizienz oder größerem Ladennetz hat. Was wir erleben, ist nicht ein Wettbewerb zwischen Elektroauto und Verbrenner, sondern der Wettbewerb zweier unterschiedlicher Geschäftsmodelle."

Alexander Voigt

Als Tesla seinen Betrieb aufnahm, entschied sich Elon Musk im Vergleich zu allen anderen Automobilherstellern für einen einzigartigen, bisher nicht gekannten Geschäftsansatz, der den tatsächlichen Unterschied ausmacht und dieser ist den meisten Menschen nicht bewusst.

Dieser Unterschied drückt sich in der heute hohen Marktkapitalisierung von Tesla aus, trotz der immer noch geringen Zahl an ausgelieferten Fahrzeugen. Der Mehrwert, den Tesla pro Fahrzeug für seine Kunden schafft, ist höher als bei jedem anderen Wettbewerber, und das ist für ein erfolgreiches Geschäft von entscheidender Bedeutung. Wenn Kunden ein besseres Angebot erhalten, warum sollten sie dann jemals wieder bei dem Anbieter mit dem schlechteren Angebot kaufen?! Der Geschäftsvorteil, den Tesla seinen Kunden bietet, ist einige Zehn- bis Hunderttausend Euro pro Fahrzeug und Kunde über einen Zeitraum von zehn Jahren wert, und niemand kann aktuell mit diesem konkurrieren.

Kontinuierliche kostenlose Verbesserung lässt Tesla nicht altern

Tesla ist der einzige Autohersteller weltweit, der die verkauften Fahrzeuge kontinuierlich und kostenlos verbessert und die Fahrzeuge damit immer wieder aufs Neue zum aktuellsten und besten Auto macht, das sie anbieten. Vergleichen Sie dies mit allen anderen Herstellern, die Ihnen immer wieder ein neues Modell mit leichten Änderungen und Anpassungen zu einem Premium-Preis verkaufen. Mit einer gut durchdachten Auswahl an Hardware kann ein Tesla-Fahrzeug mit Over-the-Air-Software-Updates fast endlos verbessert werden. Geringfügige Hardware-Anpassungen die über die Zeit integriert werden sind in das Geschäftsmodell integriert und werden von Tesla noch nicht einmal beworben. Der neueste Autopilot-Computer ist ein gutes Beispiel für kostenlose Anpassungen in älteren Fahrzeugen, mit denen Sie Ihr Auto auf dem neuesten Stand halten können ohne dafür etwas zu zahlen.

Von Zeit zu Zeit sind Hardware-Änderungen in neuen Fahrzeugen enthalten, die nicht in ein früher produziertes Fahrzeug eingehen, die aber für den geschaffenen Wert keine Rolle spielen, solange die Differenz zwischen dem Verkaufswert des Gebrauchtwagens und dem neuen Verkaufswert vergleichbarer Wettbewerbsfahrzeuge gleich bleibt. Das wird später in diesem Artikel ausführlicher erläutert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hardware besser wird, die Software besser wird und fast alles umsonst ist.

"Teslas einzigartiger Geschäftsansatz ist der elementare und übersehene Unterschied zu den üblichen jährlich erscheinenden Modellreihen, für jene die etablierten Unternehmen bekannt sind. Mit kleineren Änderungen und Anpassungen, oft kombiniert mit einem Facelift, garantierte er über viele Jahrzehnte hinweg, dass die Verbraucher immer das neueste und beste aktuelle Modell haben wollen, und sie mussten dafür natürlich auch einen Premiumpreis bezahlen."

Alexander Voigt

Ein existierendes Modell wurde hierfür verbessert und leicht verändert, um den Verkauf anzukurbeln. Dieses Geschäftsmodell ermöglichte es den Herstellern, über 100 Jahre lang ununterbrochen neue Autos zu verkaufen, weil die Verbraucher die neuesten und am besten beworbenen Funktionen und Features wünschen. Marketing und Werbung motivierten sie erfolgreich zum Kauf. Das Geschäftsmodell der etablierten Autoindustrie garantiert einen stabilen Umsatz und das existierende Kunden ihr Gebrauchtfahrzeug mit Wertverlust an Menschen verkauften, die sich kein nagelneues Auto leisten können. Der Gebrauchtwagen schuf weitere Einnahmen im Bereich After Sales bedingt durch Dienstleistungen und Ersatzteile. Während der ehemalige Kunde das neue Modell kauft und damit auch direkte Einnahmen erzielte, erzeugt der Gebrauchtwagenkäufer weitere indirekte Einnahmen für die Automobilindustrie.

Tesla beschloss stattdessen, einen Satz an Hardware in den Fahrzeugen zu verbauen, der sich durch Software-Updates immer weiter verbessert. Das Geschäftsmodell erfordert eine integrierte und zentralisierte IT-Architektur und einen Ansatz bei dem die „Fahrzeuge, um einen Computer herum aufgebaut sind“. Dieser Ansatz ist überlegen, weil Sie als Verbraucher buchstäblich immer ein nahezu neues Fahrzeug besitzen und das unabhängig davon, wie viele Jahre Sie es tatsächlich schon fahren.

canadianPhotographer56 / Shutterstock.com

Es ist fast so, als ob es einfach nicht altern will, ein Dorian Grey der Automobilwelt mit vielen Geheimnissen, aber keinem hinter einem Vorhang versteckten Ölgemälde. Aus diesem Grund gibt es auch keine Tesla-Modellnamen und kein Baujahr, sondern ein Auto mit einer bestimmten Software-Version, und diese Version beschreibt, wie aktuell Ihr Auto tatsächlich ist. Die Software-Version beschreibt, was es kann und was nicht, und nicht das Jahr, in dem es produziert wurde, und die Hard- und Software, die es an diesem Tag hatte.

Wir alle kennen, das Geschäftsmodell unserer Smartphones, die ständig Software-Upgrades erhalten. Nach einiger Zeit erscheint auch wieder eine neue Hardware-Version, und ohne diese zu kaufen, stehen Ihnen wichtige und oft ausgefallene neue Funktionen nicht zur Verfügung. Gezwungen durch den Wunsch, die neueste Funktionalitäten zur Verfügung zu haben, kaufen Sie also ein neues Smartphone der Marke Ihrer Wahl oder Sie bleiben bei einer veralteten und alten Funktionalität. In diesem Sinne ist das, was Tesla mit den kontinuierlichen Verbesserungen macht, nicht vergleichbar mit der Welt der Smartphones, Computer oder sogar Fahrzeuge, es ist einzigartig und unsere Welt hat es so noch nie gesehen.

"Weil es so neu und anders ist, wird es nicht verstanden und in seinen Konsequenzen falsch interpretiert. Tesla ist das am meisten missverstandene Unternehmen der Welt. Sogar heute noch, mit einer anhaltend starken Berichterstattung in den Medien und einer Menge Analysten, die jeden Stein umdrehen um die Marktbewertung zu erklären, versteht fast niemand die Grundlagen von Teslas Geschäftsmodell."

Alexander Voigt

Der Ansatz der etablierten Autohersteller, Modelle mit verbesserten Hardware-Features zu verkaufen, ist sinnvoll, da sie mit jedem verkauften Fahrzeug und – noch wichtiger – mit Ersatzteilen und Dienstleistungen auf dem After-Sales Markt sehr gutes Geld verdienen. Ihre weltweite Flotte von Gebrauchtfahrzeugen ist „die Kuh, die sie melken, bis sie bei einem Unfall oder durch Altersschwäche eines Tages stirbt“. Ohne das After-Sales Geschäft wären die meisten Autohersteller heute schon strukturell nicht profitabel, weil der Umsatz und Ertrag aus den bestehenden Flotten auf den Straßen enorm groß und für das Betriebsergebnis weitaus wichtiger als der Verkauf von Neufahrzeugen ist.

Ein Tesla verfügt weder über eine große Flotte auf der Straße noch über ein bedeutendes After-Sales Geschäft. Manche werden sich fragen, wie können sie also damit einen hohen Gewinn erzielen, wenn sie sogar ihre kontinuierlichen Fahrzeugverbesserungen kostenlos abgeben? Wenn Sie keine Antwort auf diese Frage haben, dann verstehen Sie nicht, was Tesla wirklich macht, und wenn dass der Fall ist und Sie ein Investor sind, dann wissen Sie nicht, in was Sie Ihr Geld aktuell investiert haben.

Ein Elektroauto ist ein Auto, das sehr wenig Verschleiß hat, weil der Elektromotor sich kontaktlos dreht und wenig Mechanik mit wenig Teilen zum Betrieb nötig sind. Ein Verbrenner ist dagegen ein Fahrzeug, das ständig unter enormer Belastung steht, wobei kontinuierlich explodierendes Gas in seinem Inneren auf viele Teile enorme Kräfte ausübt, bis sie aufgrund von Verschleiß ersetzt werden müssen. Manche Teile früher andere später. Viele dieser Teile benötigen weiterhin ständige Pflege und müssen immer wieder ausgetauscht werden, um das Auto auf dem aktuellen Stand der Technik oder zumindest am Laufen zu halten. Eine ganze Industrie mit einer separaten Lieferkette, Dienstleistungen und Fertigung lebt seit 100 Jahren sehr gut von diesem After-Sales-Geschäft mit weit besseren Gewinnen als die Fahrzeughersteller selbst.

canadianPhotographer56 / Shutterstock.com

Ohne die Einnahmen aus dem After-Sales-Geschäft ist die Automobilindustrie strukturell nicht profitabel oder um es direkt zu sagen, Bankrott. Eine Flotte von unglaublichen 1,33 Milliarden Fahrzeugen in der Welt muss jeden Tag repariert und gewartet werden. Ein Elektroauto dagegen braucht eine Wartung nur in Ausnahmefällen und ist sehr langlebig. Schon heute kann Tesla eine Batterie mit einer Lebensdauer von einer Million Meilen liefern und die Wartungszyklen die wir alle nur zu gut von den Verbrennern kennen hat Tesla vor kurzem ersatzlos gestrichen. Bald werden eine Million Meilen ein Standard für einen Tesla sein und von den Kunden als selbstverständlich erwartet werden. Es ist ein langlebiges Fahrzeug und wird für einen Bruchteil der Haltungskosten mehr als die doppelte Lebensdauer eines Verbrenners haben.

Wenn Sie jetzt dadurch bedingt geringe Einnahmen und Gewinne für Tesla erwarten muss ich Sie enttäuschen denn das Gegenteil ist der Fall. Tesla ist einer der profitabelsten Automobilhersteller der Welt und wird in Zukunft weiter an Profitabilität gewinnen. Wie kann das sein und wie ist das möglich?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Ein Hersteller von Verbrennern verkauft nur dann ein neues Fahrzeug, wenn ein Käufer in diesem speziellen Fahrzeugsegment eines benötigt, um zum Beispiel das bisherige Auto zu ersetzen, oder das neueste und beste neue Modell haben möchte. Der Markt der etablierten Hersteller ist gesättigt mit einer Nachfrage von etwa 70- 90 Millionen Fahrzeugen pro Jahr als Ersatz aus der weltweit existierenden Fahrzeugflotte. Der Elektroauto Markt dagegen umfasst alle Verbrenner Fahrzeuge, die heute auf den Straßen fahren, und das sind heute ca. 1,33 Milliarden Autos. Der jährliche Markt für Verbrenner beträgt also ca. 70- 90 Millionen Fahrzeuge mit sinkender Tendenz während der Markt für Elektroautos 1,33 Milliarden umfasst und damit ungleich grösser ist. Tesla hat dabei aktuell den größten Anteil an diesem Markt und gewinnt jedes Quartal neue Anteile hinzu.

"Mit dem Ziel von Tesla, 20 Millionen Fahrzeuge pro Jahr herzustellen und auszuliefern, könnten etwa 25% des jährlichen Marktes jedes Jahr neue profitable Einnahmen für Tesla werden denn der größte Kostenblock eines Elektroautos die Batterie sinkt bei Tesla am schnellsten. Das ist der größte Umsatzzuwachs, den die Welt je im Automobilsegment jemals gesehen hat und garantiert langfristig Einnahmen und damit Gewinne."

Alexander Voigt

Die Marge und die Einnahmen aus einem Tesla ist viel größer als das, was ein Verbrenner Fahrzeug jemals erreichen wird, einfach weil Tesla nicht nur ein Auto verkauft, sondern auch die Fahrzeugsoftware, ein weltweites Lade-Netz mit grüner Energie, eine Autoversicherung, ein Solardach und Schindeln, Haus- und Industriebatterien und neuerdings auch noch Strom. All dies benötigt Software, und Software „frisst die Welt“ mit unglaublich hohen Margen von 80 bis über 90%.

Alles zusammen ist ein Ökosystem von Produkten und Dienstleistungen mit hohen Gewinnspannen, die passend nach Bedarf gebündelt und strukturiert werden können, um sie für die Verbraucher attraktiv zu machen. In einer deutschen Umfrage, die vor einigen Wochen durchgeführt wurde, fragte Tesla zum Beispiel nach dem Interesse der Kunden, ein gebündeltes Produkt mit Solar-, Hausbatterie und Energie zu kaufen, das eine Kombination darstellt, die kein anderes Unternehmen zusammen mit einem Elektroauto liefern kann.

Da die Kosten für Batterien und Herstellung schneller als erwartet sinken, steigt auch die Gewinnspanne schnell an, und das Innovationstempo von Tesla bei der Herstellung und neuen Technologien gibt uns allen einen Eindruck davon, wie viel zusätzliche Kostensenkung und Gewinnzuwachs noch möglich ist. All dies lässt sich nicht so einfach durch die Konkurrenz kopieren denn aktuelle gibt es kein Unternehmen weltweit das diese Produkt- und Servicepalette anbietet was ein enormer Wettbewerbsvorteil ist. Tesla steht aktuell nur mit sich selbst im Wettbewerb da die Batteriekosten aller anderen Herstellern weniger stark und schnell sinken.

"Selbst wenn Sie nur ein Auto kaufen wollen und sich überhaupt nicht für alle anderen angebotenen Dienstleistungen und Produkte interessieren, ist für Sie ein Tesla-Fahrzeug über einen längeren Zeitraum ein paar Hunderttausend Euro mehr wert als jedes andere Auto auf dem Markt, weil es nicht alt wird und aktuell bleibt."

Alexander Voigt

Das Geld, das Sie heute an die Automobilindustrie verlieren, indem Sie ständig neue Modelle kaufen und für den After-Sales Markt bezahlen, ist für Sie mit dem Wertverlust für immer verloren. Mit einem Tesla dagegen bleibt der Wert in Ihrem Fahrzeug erhalten und das spiegelt sich in einem enorm hohen Wiederverkaufswert wider.

Jeder Verbrenner kann für die Berechnung dieses Szenarios ausgewählt werden um zu veranschaulichen, was Sie mit einem Tesla an Mehrwert erhalten. Ein preiswerteres Auto wäre im Vergleich zu einem Premium-Fahrzeug zwar, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben weniger kostspielig aber der Effekt in Bezug auf die Kaufkraft ist für eine wohlhabende Person, die sich einen Porsche leisten kann, oder für jemanden, der besser als Mittelklasse beschrieben wird, derselbe.

Sie können mit vielen unterschiedlichen Fahrzeugen diese Rechnung durchführen und sie mit einem Tesla vergleichen, aber in jedem Fall liegt der über einen Zeitraum von 10 Jahren eingesparte Wert bei einigen Zehntausend bis Hunderttausend Euro. Ein enormer Zusatznutzen der bares Geld in der Tasche des Kunden bedeutet. Jedes Jahr erkennen mehr Konsumenten diesen nicht oft genannten Vorteil und erhöhen die Nachfrage und damit den Marktanteil von Tesla.

Tesla überzeugt mit Wertverlust deutlich unter der Norm

Statistische Daten zeigen, dass ein Neuwagen im ersten Jahr durchschnittlich 24% seines Wertes verliert, aber ein Tesla Model 3 verliert nach 3 Jahren nur 10,2% oder durchschnittlich 3,4% p.a. Das ist ein Wertunterschied von durchschnittlich etwa 20% pro Jahr. Wenn Sie das jeweils neueste und beste Modell mit der aktuellsten Funktionalität wie bei einem Tesla haben möchten, müssten Sie Ihr altes Auto regelmäßig verkaufen und den Verlust von 20% akzeptieren und ein neueste Modell erwerben. Wenn Sie das 10 Jahre lang tun und davon ausgehen, dass ein Tesla im gleichen Maße an Wert verliert, haben Sie 200% des Fahrzeugpreises oder den Wert von 2 neuen Autos verloren. Das ist eine unglaubliche Menge Geld und ein Geschäftsmodell das die Welt noch nicht gesehen hat.

Sie können diese zwei Autos oder ihren Euro-Wert als Kosten betrachten, die ein etablierter Autohersteller von Ihnen verlangt oder auch als einen aktuellen Gegenwartswert, den Tesla Ihnen gibt. In beiden Fällen handelt es sich jedoch um einen enormen Wertzuwachs, der den meisten Menschen gar nicht bewusst ist. In unserem Szenario spielt es dabei keine Rolle, dass ein Autobesitzer in der Regel nicht jedes Jahr ein nagelneues Auto kauft, weil der Wertzuwachs, den Sie durch den Besitz eines Tesla haben ja konstant gleich hoch bleibt.

Es handelt sich um einen erheblichen Zusatznutzen, den jeder Tesla-Besitzer kostenlos erhält und der ihn und den Tesla von allen anderen Autos und Herstellern grundlegend unterscheidet. Wertzuwachs bedeutet für den Besitzer, dass er ein Vielfaches an seiner Investition zurückerhält und mit diesem kann er neue Investitionen leisten.

Da weltweit und langfristig Fahrzeuge im Wert von 1,33 Milliarden Einheiten ausgetauscht werden müssen und nur ein Hersteller so viel an den Käufer zurückgibt wird es voraussichtlich nie an der Nachfrage für Tesla Fahrzeuge fehlen. Sie werden jahrzehntelang Autos mit einer starken Marge verkaufen können, weil sie den optimalen Preispunkt flexibel definieren können. Die Möglichkeiten, zusätzliche Geschäfte und Dienstleistungen rund um langlebige, immer aktuelle Fahrzeuge auf dem After-Sales Markt anzubieten, werden unterschätzt und sind eine riesige bisher weitgehend ungenutzte zusätzlichen Chance für Umsatz und Ertrag. Allein die von Tesla gesammelten Fahrzeugdaten sind Milliarden wert. Durch diverse Dienstleistungen im Bereich Unterhaltung allein kann Tesla je nach Wunsch wiederkehrende Einnahmen mit einer Marge von 90% erzielen.

"Geld in der Tasche zu haben zählt für die Verbraucher und der Verbraucher ist das, was Tesla am Herzen liegt. Anstatt den Verbraucher maximal zur Kasse zu bitten, gibt Tesla ihm das Geld zurück, auf das andere Autohersteller in ihre Existenz angewiesen sind. Dieses kleine Detail wird einen starken geschäftlichen Druck auf die etablierte Autoindustrie ausüben, bis die ersten aufgeben müssen weil ihr Geschäftsmodell nicht konkurrieren kann."

Alexander Voigt

Wenn Sie nicht über kostenlose, schrittweise verbessernde Fahrzeuge mit Over-the-Air-Updates verfügen, werden Sie nicht mehr sehr lange im Geschäft sein oder zumindest deutlich schrumpfen, bis Sie nicht mehr wiederzuerkennen sind.

Klügere Leute als ich mögen vielleicht einen schöneren Namen dafür kreieren was ich den ‚Der Tesla-Effekt‘ nenne.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Tesla: Ein Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
34 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Wenn man das teuerste mit dem Einstiegspreis verleicht ist die Kluft natürlich sehr gross. Zur Zeit kostete das besagte Model S in der Schweiz 114’000 CHF und nicht wie oben erwähnt 80’000 CHF/ 70’000 Euro

https://www.tesla.com/de_ch/models

Ja, die ersten MS und MX Besitzer mussten Federn lassen was den Wertverlust angeht. Aber nur durch Teslas eigenen Preisreduzierungen. Das
wird auch in Zukunft wohl so sein. Wenn die 1 Mio. Batt. eingebaut wird, fallen sicherlich auch die Gebrauchtwagenpreise für aktuelle Tesla mit
weniger Batteriehaltbarkeit. Auf der anderen Seite wird auch die Käuferschicht zunehmen die sich keinen neuen Tesla leisten können aber BEV
fahren wollen und somit die Nachfrage nach Gebrauchten hochhalten werden. Hier Prognosen zu wagen halte ich für extrem schwierig. Das
Geschäftsmodell von Tesla ist aber schon ganz anders als bei den herkömmlichen Pkw Herstellern, da Tesla in meinen Augen ein Energielieferant
werden wird. Wie bei Farbdruckern stellt der Verkauf des Druckers nur die untergeordnete Einnahmequelle dar und die Druckerpatronen die
Haupteinnahme. Soft- und Hardware Updates, Versicherungen, Stromverkauf über Supercharger – evtl. auch für anderen Fahrzeughersteller, Handel mit Energie, V2G, evtl. eigene Stromerzeugung – durch die Tesla Dachziegeln ja schon vorhanden, Datenverkauf usw. sind doch aktuelle
oder zukünftige Einnahmequellen die Tesla anderen Hersteller jetzt schon voraus ist. Somit ist der Artikel von Hr. Voigt nicht falsch! Und in
meinen Augen ist es Fakt, dass die etablierten Hersteller diesen Geschäftsmodellen hinterher laufen. Oder wo sind solche oder andere
fortschrittliche Geschäftsfelder bei BMW oder Mercedes zu finden? Solche Zukunftsversionen findet man bei Mercedes und Co. nicht. Die sind
damit beschäftigt erstmal auch gute BEV´s zu entwickeln und die Produktionen dafür umzubauen. Das frisst enorme Mittel und Zeit was Tesla nicht mehr ausgeben muss. Dann noch einen Rückstand aufholen ist extrem schwierig. Ja, Tesla wird noch einige Jahre vorgeben was zu tun ist. Warten wir mal den Battery Day ab!!!

P.S. Wenn VW, PSA, Hyundai usw. Tesla dafür bezahlen irgendwann die Supercharger auch für ihre Modelle frei zu geben, was irgendwann bei ausreichender Anzahl möglich wäre, sind doch Innogy & Co. von einem Tag auf den anderen Pleite, da einfach zu unprofessionell. Das dieses ganz einfach geht, hat das letzte WE ja gezeigt und heute wohl zu Sondersitzungen bei einigen Konzerne geführt.

P.S.S. … und nur weil jemand bestimmte Aktien Besitz ist man nicht gleich ein Geblendeter dieser Firma!

Dass Tesla selber ein Ladessytem aufgebaut hat ist bemerkenswert und musste im Preis eingerechnet werden. Offenbar hatten aber auch nur die ersten grossen den Strom gratis. Uneingeschränke zeitlange 1 Mio KM Garantie des Akkus wird wohl noch ein Weilchen dauern. Dies kann sich z.Zt. nur Renault leisten in dem sie das Risiko der Mietbatterie auf die eigenen Schultern nehmen. Frage an CPT _ al : Wieviel willst Du für deinen
100 T eurigen Tesla wenn er 8 Jahre alt ist, und 160 T Kilometer hat? Ich möchte den nicht geschenkt………..

Hallo Strauss. Noch sind auch die BEV´s nicht unbedingt auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Es gibt noch keinen wirklichen Markt für die Batt.-Packs für
Second-Life Anwendungen. Das Start-Up Voltfang plant gerade Heimspeicher mit Second-Life Batterien. Wir überlegen ob wir unser
Batteriegehäuse aus Aluminiumschaum zu 80 % mit Second-Life Batterien und nur 20 % mit neuen Zellen belegen. Damit könnte eine Nachrüstung
von Bestands-Pkw günstiger angeboten werden. Die Preise für gebrauchte BEV´s werden steigen, wenn man mit deren Batterien auch Stromhandel
treiben kann (V2G). Und wenn die 1 Mio. Batt. kommt, möchte ich für einen Tesla Model S Bja 2021 mit nur 160.000 KM in dann 8 Jahren an dem immer allen Updates aufgespielt wurden und einige Komponenten wie Sensoren und Kameras ebenfalls auf neueste Standards getauscht wurden schon noch 60-70% des Neuwertes (Smiley).

Wir reden hier vom Ist-Standpunkt. Was noch kommen könnte und vielleicht einmal Tatsache werden könnte, steht alles in den Sternen. Deine Ideen sind aber nicht schlecht. Stromspeichern ist dingend gewünscht, nur bis jetzt halt noch nichts was für Otto Normalverbraucher wirtschaftlich ist.

Habe wohl noch nie so einen haarsträubenden Text zu einem sachlichen (nicht-spirituellen) Thema gelesen. Es lohnt sich gar nicht, auf einzelne Punkte einzugehen. Fast alles ist falsch. Erinnert mich irgendwie an Texte von Esotherikern, Homöopsthen, Scientologen oder Freikirchlern. Alles ist auf unerklärliche Weise phantastisch, und wo es gar nicht mehr aufgeht ist das eben wegen der Quantenmechanik. Unglaublich aber wahr – halt eben religiös.
Das Erwachen wird schon sehr bald und sehr ernüchternd sein. In 5 Jahren ist Tesla Geschichte, eine Randnotiz der Automobilgeschichte.

Kann mich dieser Einschätzung des Beitrages nur anschließen. Man könnte zu jeder Behauptung einen längeren Absatz schreiben. Was mich auch befremdet ist, dass hier ein Autor, den anderen Autor, der auch Tesla-Aktionär ist, zitiert.
Da Tesla im Aktienverkauf Spitzenreiter ist, könnte die Prognose mit den 5 Jahren nicht eintreten. Meine Prognose ist, das Tesla ein normaler Autohersteller wird mit einem KGV von großzügigen 100 bei Erreichen des Autonomen Fahrens, wenn nicht höchstens 30. Momentan haben wir einen Gewinn von 0,38$ je Aktie dank kreativer Buchführung und ein KGV von über 1000. Ohne die eingenommenen und die schon in Rechnung gestellten zukünftigen ZEV wäre das letzte Quartal negativ gewesen. Bei derzeit 930 Millionen Aktien müssen sich bei 500.000 Autos dieses Jahr ca. 1800 Aktien in die Marge eines Autos teilen, allerdings nicht in die Rohmarge, sondern in das, was nach Abzug aller Kosten, die sonst noch so anfallen. Wenn man die aktuellen Lieferzahlen und die Bewertung auf VW überträgt, müsste VW bei Erreichen der Lieferzahlen von 500.000 E-Autos, spätestens 2022, dann wenigstens 200 Milliarden Euro wert sein oder nicht. Willkommen in Absurdistan.

I-spastis und i-wischis benötigen den rollenden Scientology..
und das Ding ist veraltet und Sau schwer.
Wer diese rollende Fernsteuerung anhimmelt ,ist wh. etwas langsam
bei sortieren seiner 3 bis 4 Neuronen.

sicher nicht. restlos uncool und etwas dümmlich…)

und das Dauermarketing nervt.

Diese News könnten dich auch interessieren:

NIO steigert Absatz im Juni 2022 abermals; nicht so stark wie erwartet
XPeng hat seinen Absatz im Juni 2022 mehr als verdoppelt
Stellantis investiert in neuartige Testzentren für E-Autos

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).