Vom Taxikonzept zum „fertigen“ Taxi – der etwas andere Jaguar I-PACE

Copyright Abbildung(en): INTAX

Mitte Juli 2018 konnten wir berichten, dass zehn I-PACE von Jaguar als Elektroauto-Taxis in München unterwegs sind. Eingefädelt wurde die E-Taxi-Flotte durch den ADAC, unterstützt durch Förderung der Stadt München im Rahmen ihres Projektes E-Mobil. Umgerüstet wurden die Serienfahrzeuge des I-PACE durch den Taxi-Entwickler und –Umrüster INTAX. INTAX erkundigte sich kurz nach Anlauf des Projektes über Interesse für I-PACE-Taxis am Markt. Gut anderthalb Jahre später bringt man entsprechende Modelle auf die Straße.

Bei TaxiTimes erfährt man zudem, dass rund zwei Jahre, nachdem die ersten Jaguar-Taxikonzepte auf der Taximesse in Köln zu sehen waren, diese nun offiziell beim Händler bestellbar seien. INTAX konzentriert sich hierbei nicht nur auf den Umbau des vollelektrischen Jaguar I-PACE, sondern hat sich auch dem XF Sportbrake angenommen. Die Fahrzeuge werden von dem Oldenburger Unternehmen umgerüstet und können wahlweise foliert oder unfoliert ausgeliefert werden. Die Umrüstung kostet inklusive Folierung 990,- Euro. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Elektrifizierung des Straßenverkehrs.

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Dass sich dies rechnet konnten wir bereits im Dezember 2019 erfahren. Der Düsseldorfer Taxi-Unternehmer “Taxi Norman” gab damals bekannt, dass man die eigene Flotte bis 2023 komplett elektrifizieren werde. Nach zwei Tesla Model S sollten 50 weitere Tesla Model 3 Einzug in seine Taxi-Flotte halten. Das Ganze rechnet sich für den Unternehmer noch durch Unterstützung des Strom-Anbieters vor Ort.

Denn der Taxi-Unternehmer kann seinen Strom für die Stromer im Sonderangebot beziehen. 35 Euro pro Fahrzeug werden im Monat von den Stadtwerken in Rechnung gestellt. Geht man nun von 50 Model 3 aus, welche ebenso viele Verbrenner ersetzen, kommt man alleine im Unterhalt auf rund 35.750 Euro Ersparnis im Monat. Denn eigener Aussage nach schlagen Normans Verbrenner mit 750 Euro für Diesel im Monat zu Buche. Des Weiteren kann man den Vorteil der geringeren Wartungsaufwände verzeichnen. E-Taxis sind also durchaus tragbar, wenn das Gesamtkonzept stimmt.

Quelle: TaxiTimes – Zwei neue Taximodelle von Jaguar

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5 Antworten

    1. Dessen Name egal ist, spielt die beleidigte Leberwurst. 35 Euro ist eine Menge Strom, wenn man da bei schönem Wetter und mit Wind 2 Cent an der Strombörse zahlen muss ist das viel. Da kommt man dann auf 700 kwh und damit kommt man bei 20 kwh pro 100 km immerhin 3.500 km weit.
      Sicher nicht alles was so ein Taxi fährt, aber doch ein sehr gutes Stück davon. Also für eine sauberere Luft in der Stadt von 600.000 Einwohnern also ein verschwindend geringer Betrag. Aber bei dem dessen Name egal ist ist das natürlich ein richtige Sauerei……Kopfschüttel.

  1. Sorry hab mich verrechnet sind ja 50 x 35 = 1750 kwh.. langt also fast für die etwa 9000 km die ein Taxi in einem Monat so verfährt (750 Euro Diesel…)

  2. Der Preis kommt mir sehr niedrig vor. 990,- kostet sonst alleine folieren und hier bekommt man noch die ganze Elektronik, den Umbau und das Taxischild dazu…

    Für ein Fahrzeug von Tesla z.B. werden 2790,- € mit Folierung fällig.

    OK., habe mir die Preisliste angesehen, beim Jaguar wird nur foliert und vorgerüstet. Taxameter und Taxischild kosten extra.

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