Start-up Arrival stellt kostengünstigen Elektrobus vor

Copyright Abbildung(en): Arrival

Das Start-up Arrival, das zuletzt mit einem Großauftrag von UPS über 10.000 Elektrotransporter sowie einem 100-Millionen-Invest von Hyundai/Kia auf sich aufmerksam gemacht hat, hat nun auch einen Elektrobus vorgestellt. Die jüngste Pandemie habe gezeigt, wie wichtig der öffentliche Verkehr für Gemeinden auf der ganzen Welt ist, und Arrivals Elektrobus sei das passende Werkzeug für Städte, um sich an eine neue Normalität anzupassen und gleichzeitig zu versuchen, Busfahrten attraktiv, nachhaltig und finanziell tragfähig zu machen.

Der Elektrobus wurde für ein „außergewöhnliches Fahrgasterlebnis entwickelt“, wie Arrival mitteilt, und verfüge über Funktionen, die eine positive Wahrnehmung des öffentlichen Verkehrs fördern und eine Umgebung schaffen sollen, die ein Gefühl von Sauberkeit und Wohlbefinden in einer Welt mit einem erhöhten Bewusstsein für Hygiene und persönlichen Raum vermittelt.

„Das Hauptaugenmerk von Arrival liegt darauf, Ihr tägliches Erlebnis radikal zu verbessern, egal ob es sich um Ihre tägliche Fahrt mit einem Elektrobus handelt oder um Ihre Arbeit als Fahrer, der Pakete mit einem Elektrotransporter ausliefert. Wir arbeiten mit Städten zusammen, um jeden Berührungspunkt innerhalb des städtischen Verkehrsökosystems nicht nur besser, sondern auch gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Die jüngsten Ereignisse haben deutlich gemacht, dass die Welt jetzt Maßnahmen ergreifen muss, um unser aller Leben zu verbessern und echte Veränderungen herbeizuführen.“ — Kwame Nyanning, Chief of Experience bei Arrival

Arrival arbeitet eigener Auskunft zufolge bereits mit mehreren Regierungen und Städten zusammen, um ein integriertes Ökosystem für den öffentlichen Verkehr zu schaffen, welches Netto-Null-Emissionsziele unterstützt. Arrival entwickelt auch Autos für Sharing-Dienste, Taxis, Busse, Lieferroboter, Ladestationen, Mikrofabriken und digitale Dienste. Bei seinen Lösungen setzt Arrival vor allem auf die Wirtschaftlichkeit: Der Preis für den Arrival Bus etwa entspreche dem seines Äquivalents mit fossilem Brennstoff und er könne über seine gesamte Lebensdauer noch viel höhere Einsparungen erzielen, vor allem dank der deutlich geringeren Treibstoff- und Wartungskosten.

Der Elektrobus von Arrival soll in lokalen Mikrofabriken hergestellt werden, in denen alle Fahrzeuge aus dem Portfolio von Arrival zusammengebaut werden können. Diese Mikrofabriken unterstützen die Schaffung marktspezifischer Produkte und sollen regionales Wirtschaften durch die Nutzung lokaler Lieferketten, die Bindung von Talenten und die Zahlung lokaler Steuern wiederbeleben.

„Wir freuen uns sehr, den Arrival-Elektrobus in Märkte auf der ganzen Welt zu bringen und das Passagiererlebnis des Busverkehrs positiver zu gestalten. Indem wir mit den relevanten Unternehmen zusammenarbeiten, um das gesamte Ökosystem rund um unsere Fahrzeuge zu entwickeln, unterstützen wir auch deren Ziele, den öffentlichen Verkehr attraktiv zu machen und gleichzeitig CO2-Neutralität zu erreichen.“ — Ben Jardine, Produktchef für den Arrival-Bus

Quelle: Arrival — Pressemitteilung vom 17.06.2020

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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„Die jüngste Pandemie habe gezeigt, wie wichtig der öffentliche Verkehr für Gemeinden auf der ganzen Welt ist“
Die jüngste Pandemie hat vor allem extrem sinkende Fahrgastzahlen gebracht. Nur noch wenige Menschen wollten in volle Öffis…
Aber gut, sollen sie mal loslegen. Preisparität zum Verbrenner-Bus klingt schonmal gut. Gibt es was Konkretes, oder nur Marketing-Blahblah?
Was soll er denn kosten?
Größe? Motorleistung? Reichweite? Ladekonzept? Auf welche Laufleistung ist das Ganze ausgelegt? Welche Städte sind denn bereits im Boot? Gibt es fertige Testfahrzeuge? Wann ist Serienstart?
Sowas interessiert mich. Pressemitteilungen kopieren eher nicht.

Dasselbe wollte ich schreiben

Tja, lokale Microfabriken. Von mir aus könnten die Busse auch zentral gefertigt werden. Hauptsache es würde überhaupt mal E-Busse für deutsche Gemeinden zu kaufen geben. Nach meinem letzter Stand ist nicht der Preis, sondern die Verfügbarkeit das Problem, Geld ist da. Hoffendlich darf irgendwann BYD das Problem lösen und die Gemeinden müssen sich nicht weiterhin auf deutsche Hersteller verlassen.

Es gibt statt BYD auch europäische Hersteller die Elektrobusse bauen, wie VDL, Ebusco, Heuliez, usw.
Wer aber zu spät bestellt darf hinten anschliessen.

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