Über 93% der Sono Motors Community sprechen sich für Crowdinvesting-Verlängerung aus

Über 93% der Sono Motors Community sprechen sich für Crowdinvesting-Verlängerung aus

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

Anfang Dezember haben wir berichtet, dass es derzeit fraglich ist, ob der SION von Sono Motors noch vom Band laufen wird. Mit fast 10.000 Vorbestellungen ist man nach Schweden gezogenEbenso viele angezahlte Reservierungen für deren erstes Solar-Elektro-Fahrzeug sollen vorliegen. In einer 30-tägigen Crowdinvesting-Kampagne wollte man sich 50 Millionen Euro für das Weiterleben des Start-Ups sichern. Nachdem es Ende Dezember nicht gereicht hat, geht man nun in die Verlängerung.

Dabei sei immer noch gesagt, ein erfolgreiches Crowdinvesting muss nicht für die Serienreife Produktion des SION auszureichen. Im Gegenteil, selbst nach einem erfolgreichen Crowdinvesting ist die Serienreife noch nicht gesichert. Gegen Ende des Jahres hat man deutlich mehr als die Hälfte der geplanten Summe gesichert. Aber es reicht eben noch nicht. Daher übergab Sono Motors abermals die Entscheidungsgewalt an die eigene Community. “Momentan lassen wir unsere Unterstützer bis zum 02.01.2020 abstimmen, ob die Community-Funding Kampagne bis zum 20.01.2020 verlängert werden soll”, so Sono Motors.

Community spricht sich für Verlängerung des Crowdinvesting aus

Die Entscheidung ist mittlerweile gefallen. Das Ergebnis der Abstimmung: Von den insgesamt 7.509 Teilnehmern stimmten 7.029 für eine Verlängerung!  Bei Sono Motors sei man völlig sprachlos. “Aber wir sind noch nicht fertig. Also lasst uns diesen riesigen Meilenstein gemeinsam erreichen”, so das Start-Up aus München weiter.

“33 Millionen. 33 Tage. Jetzt, mit der Verlängerung der Kampagne um 20 Tage, ist das Ziel von 50 Millionen in Reichweite. Das neue Jahr wird also so spannend bleiben, wie das letzte zu Ende gegangen ist.” – Sono Motors

Abermals konnte Sono Motors bewiesen, dass die eigene Community hinter dem Projekt steht. Wie uns Jona Christians, Gründer und CEO von SONO Motors, bereits selbst zu verstehen gab“Wir haben eine enorm starke Community, die sich in außerordentlicher Weise hinter uns stellt. Mit solchen Unterstützern lässt sich viel erreichen und solche Unterstützer braucht ein Projekt wie unseres auch.” 

Ein Blick auf bisher 33,2 Mio Euro in 33 Tagen

Nach nur knapp vier Wochen konnten bereits 32,5 Millionen Euro in die erste Community-Funding Initiative dieser Art fließen. Davon entfallen 28 Prozent auf Neu-Reservierungen und rund 68 Prozent auf 4.056 Unterstützer, die ihre bereits bestehende Reservierung aufgestockt haben. Davon haben 746 Unterstützer bereits den vollen Preis des Sion angezahlt, so das Unternehmen. Stand heute, generierte die Kampagne zur weiteren Finanzierung des Sion bereits 33,2 Millionen Euro und ist damit schon jetzt eine der größten Community-Funding Initiativen Europas. Schauen wir Mal, ob die 50 Millionen Euro geknackt werden können.

Quelle: Sono Motors – Pressemeldung vom 02. Januar 2020

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10 Antworten

    1. Dem schließe ich mich an. Da die tradierten Hersteller ihre Ressourcen in die überflüssigen Hybrid Fahrzeuge (teuer und noch komplizierter) stecken und auch durch den Premiumwahn unbezahlbar geworden sind, belegt der Sion diesen freien Platz perfekt. Er erfüllt alle Anforderungen einer immer größer werdenden Zahl an nachhaltig und pragmatisch denkenden Menschen. Warum der Bund hier nicht einspringt, verstehe ich nicht! Das Projekt ist so weit.
      Es wird viel Geld für sinnarmes verplempern. Hier wäre es gut angelegt.

  1. …….ich Frage mich warum hier kein deutscher Automobilbauer einspringt. Klar VW hat selber genug am laufen aber BMW und Mercedes täten gut daran so ein Projekt zu haben.
    Ich hoffe immer noch das ein Finanzstarker Investor sich ein Herz fasst und dieses Projekt zum Erfolg führt.

    1. Jeder der bisschen Hirn hat investiert hier nichts genau wie der e.go wird das Teil nicht Konkurrenz fähig aufgrund des Preises gegen asiatische Hersteller sein.

      1. Asiatische Hersteller haben nichts vergleichbares und zahlen auch Strafzoll. Natürlich ist der Sion und eGo Konkurrenzfähig. Und sie werden in Deutschland / Schweden produziert und bieten Arbeitsplätze für Menschen, die in den nächsten Jahren aus der Ottoverbrenner Altindustrie freigesetzt werden.

      2. Ich würde eher sagen:
        Jeder der ein bisschen Hirn hat wäre froh, wenn der Sion tatsächlich käme. Dieses Fahrzeug wird das Einzige sein, das Nachhaltigkeit, Effizienz und Nutzen so konsequent umsetzt, wie kein Anderes. Auch nicht in naher Zukunft wird es kein vergleichbares Fahrzeug geben.
        Eigentlich wurde schon viel zu häufig über die Vorzüge des Sion geschrieben, ich tu es aber dennoch ein weiteres Mal.

        – Bei Kurzstrecken im Sommer im Grunde nie mehr laden.
        – Selbstentladung bei längeren Standzeiten minimiert bzw. nicht vorhanden.
        – AHK, zumindest mit 750 kg Anhängelast.
        – Ride-, Car- und Powersharing.
        – Bidirektionales Laden, somit Unterstützung des Heimspeichers (V2G).
        – Viel Platz (Größe eines C-Max oder Touran).
        – Geringe Wartungskosten, da offenes Wartungs- und Reparaturhandbuch.
        – Allgemein recht erschwinglich und dabei nicht durch Verbrenner quersubventioniert.
        – Möglichkeit des Betriebs von elektrischen Werkzeugen direkt an der Baustelle (egal wo – sogar im Wald). Auch dreiphasig.

        Lediglich den Akku würde ich gerne bei 45 kWh sehen, aber das ist wohl eher eine Glaubensfrage.
        Für den 0815-Nutzer sind 35 kWh in den meisten Fällen wohl ausreichend, aber für Handwerker wird der Akku schnell mal zu klein, wenn er erst zur Baustelle hinfahren muss, von dort auch wieder weg muss, zwischendurch aber vielleicht noch das eine oder andere elektrische Gerät angeschlossen hatte.

        Ansonsten ist der Sion für mich das perfekte Auto und habe dementsprechend investiert.
        VW und Co. haben uns in den letzten Jahrzehnten schon genug verar***.

        1. Ich kann Tobias Rupp nur zustimmen,
          die aufgezählten Vorteile sind überzeugend, ich kenne sie alle. Das einzige Manko ist die noch nicht feststehende Lieferbarkeit.
          Für uns ist dieses Auto zur Zeit die richtige Antwort für die mobile Zukunft.
          Die Reichweite würde ich noch verbessern durch flexible tauschbare Batterie-Module von 5 – 10 KWh und davon min. 2 Stück.
          Damit wäre das leidige Reichweiteproblem auch gelöst. Auch Pendler könnten davon profitieren, weil tagsüber die Erweiterungs-Batterie zu Hause mit eigenem Solarstrom geladen werden kann. Deshalb min. 2 Stück im Wechsel. Für längere Strecken dann im Tausch von “leer” gegen “voll”. Schneller geht es nicht. Diese Tauschstationen müssten vorzugsweise an den Autobahnen installiert werden.
          “Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe es nicht zu tun”
          Am Sion geht kein Weg vorbei. Wer sich hier beteiligt investiert in die mobile Zukunft.
          Also macht euch Gedanken und entscheidet aus Überzeugung.
          Viele Grüße von einem der an unsere Zukunft glaubt.

          1. Ein Batteriemodul, wie du es gerne hättest würde im allerbesten Fall 25 kg wiegen. Das wäre in einer Garage oder einem Carport gerade so ok, denke ich, wäre allerdings die 5 kWh Variante mit *guten* Akkus. Und für das Ladeproblem in der Stadt vielleicht noch keine so optimale Lösung, da der Akku von 25 kg ja erst noch von der Wohnung zum Parkplatz geschleppt werden müsste.

            Wenn ich die Äußerungen der Sono Motors Gründer richtig deute, haben die “großen deutschen Hersteller” schon versucht dort zu investieren. Allerdings nicht mit dem Ziel den Sion fortzuführen, sondern mit dem Ziel die Patente zu übernehmen, um einzelne Komponenten in ein profitableres Fahrzeug zu übernehmen.

            Mit den innovativen Konzepten und einer hervorragenden Marketingstrategie ist Sono Motors meiner Ansicht nach ein zukunftsweisendes Unternehmen mit enormem Potential.

  2. Hallo Stefan, hallo Tobias, wir sind voll eurer Meinung. Wir haben auch investiert und wollen, dass das Auto kommt. Wir können es kaum erwarten einen Sion zu besitzen. Wir haben ein E-auto mit 24 kwh Akku und sind damit in 3,5 Jahren 95 000 km gefahren. Zugegeben, auf langen Strecken (nach England) dauert die Fahrt dementsprechend länger. Aber trotzdem denke ich das ein 35 kwh Akku ökologisch eine gute Wahl ist. Ein größerer Akku ist schwerer und braucht mehr Rohstoffe mit all den bekannten Nachteilen.
    Es wäre gut wenn das Sionkonzept schule macht.

  3. Wie wäre es wenn Sono seine Schatztruhe öffnet und die Patente anbietet gegen Lizenzgebühren. Umsätze generiert. Vielleicht auch Erfahrungen bei Kooperationen in der Fertigung aufbaut mit eigenen Mitarbeitern für die Alleinstellungsmerkmale und dadurch auch teikweise den Sion durch andere Marken auf die Strasse bringt und jetzige Besteller dienicht warten können auch auf diese Modelle verweist. Erst wenn durch diese Einnahmen genug Geld da ist den 100% eigenen Sion bauen???
    Das würde die finanzielle Unsicherheit beseitigen, die firmenphilosophie beibehalten und der Sion zunächst teilweise und indirekt unter anderen Marken kommen? Wäre diese Strategie nicht besser vorallem um gegen den Klimawandel zu kämpfen? Ich wette dass dieser Weg schneller zur eigenen Fertigung führt als X weitere Crowdfunding Kampagnen

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