Skoda Enyaq Elektroauto SUV Design

Skoda Enyaq kommt mit zwei Antriebsarten, drei Batteriegrößen, fünf Leistungsvarianten

Copyright Abbildung(en): Skoda

Am 1. September 2020 stellt Skoda sein erstes rein batterieelektrisches SUV vor, den Enyaq iV. Das Modell markiert für den tschechischen Automobilhersteller den Aufbruch in eine neue Ära, daher macht die Marke mit dem Enyaq iV auch beim Design den nächsten Entwicklungsschritt. Emotionale Linien und ausgewogene, dynamische Proportionen verbinden sich beim ersten Skoda auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) aus dem Volkswagen Konzern mit typisch großzügigen Platzverhältnissen und nachhaltigem Fahrspaß, preist der Hersteller das neue Elektroauto an. Kurz vor der offiziellen Vorstellung hat Skoda einige technische Details verraten.

Die Einstiegsmodelle verfügen demnach über einen Heckantrieb – ein technischer Verweis auf die Unternehmensgeschichte von Skoda. Die leistungsstärkeren Modelle besitzen einen zweiten Elektromotor vorn, um das Drehmoment noch effizienter auf die Straße zu übertragen. Je nach Variante ist der Enyaq iV bei Bedarf sogar in der Lage, Lasten von bis zu 1200 kg zu ziehen. Insgesamt fünf verschiedene Leistungsvarianten und drei Batteriegrößen sollen nachhaltigen Fahrspaß versprechen. Je nach Modell werden entweder die Hinterräder oder alle vier Räder angetrieben. Der Skoda Enyaq iV soll dank effizienter Batterien, des geringen Rollwiderstands der Reifen und der für einen SUV relativ guten Aerodynamik Reichweiten von bis zu 500 km im WLTP-Zyklus bewältigen.

Der Skoda Enyaq iV 50 ist das Einstiegsmodell: Seine Lithium-Ionen-Batterie hat eine Bruttokapazität von 55 kWh (netto: 52 kWh). Der Elektromotor im Heck hat eine Leistung von 109 kW und bietet eine maximale Reichweite von 340 km. Beim Enyaq iV 60 mit 132 kW und einer 62-kWh-Batterie (netto: 58 kWh) erhöht sich die Reichweite auf bis zu 390 km. Der Enyaq iV 80 mit Heckantrieb und einer Leistung von 150 kW erzielt im WLTP-Zyklus die höchste Reichweite von 500 km. Seine 82 kWh starke Batterie (netto: 77 kWh) findet sich ebenfalls in den beiden Modellen, die mit einem zweiten Elektromotor und Allradantrieb ausgestattet sind: dem 80X und dem vRS mit einer Leistung von 195 kW bzw. 225 kW. Das Spitzenmodell beschleunigt in nur 6,4 Sek. von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die maximale Reichweite der beiden Allradmodelle beträgt 460 km nach WLTP .

Per Schnellladung in nur 40 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen

Der Skoda Enyaq iV kann an Schnellladesäulen Gleichstrom mit einer Ladeleistung von bis zu 125 kW aufnehmen. An ihnen können die Batterien des Enyaq iV in gerade einmal 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden. Zusätzlich zur herkömmlichen 230-Volt-Haushaltssteckdose mit 2,3 kW Wechselstrom kann das Fahrzeug auch ganz bequem über Nacht an einer heimischen Wallbox mit 11 kW aufgeladen werden

Ein Highlight des Skoda Enyaq iV ist sein innovativer Innenraum, so der Hersteller: Er vermittle ein völlig neues, großzügiges Raumgefühl. Außerdem ist das Fahrzeug mit modernen Konnektivitäts- und Infotainmentlösungen ausgestattet: Auf einem freistehenden, zentralen 13-Zoll-Display kann der Fahrer alle wichtigen Informationen sehen, optional erhältlich auch in Kombination mit einem Head-up-Display mit Augmented Reality. Dank einer permanenten Internetverbindung sind alle Informationen stets auf dem neuesten Stand. Mit seinem großzügigen Raumangebot, dem Interieur mit Lounge-Charakter und einem Kofferraumvolumen von 585 Liter ist der Skoda Enyaq iV wie geschaffen für Familien sowie auch für Lifestyle-orientierte Kunden auf der Suche nach einem nachhaltigen und alltagstauglichen Elektroauto, so Skoda.

Mit der Einführung des Enyaq iV führt Skoda auch ein neues Konzept für das Interieur ein: Zum ersten Mal kommen nachhaltige Materialien zum Einsatz. Mit den Design Selections stehen diverse Interieurs in unterschiedlichen Farben und Materialien zur Auswahl, so dass Kunden ganz nach persönlichem Geschmack entscheiden können.

Quelle: Skoda – Pressemitteilung vom 12.08.2020

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Wer Drehstromanschluß in der Garage hat, könnte meist problemlos eine Ladestation für 22 KW installieren. Leider hat der VW-Konzern das noch nicht begriffen, andere schon,

wenn das so kommt und preislich bezahlbar bleibt wird das ne geile Kiste.
Große Batterie für unter 40.000 bleibt der Traum -.-

Wird Skoda wohl nicht machen weil die sonst von der Nachfrage überrannt werden und nicht liefern können.

es bleibt spannend

Bin schon auf den 1.9. gespannt und hoffe dass die RS Version auch direkt auf den Markt kommt und nicht erst ein Jahr später oder so.

Bin gespannt ob der Enyaq eine Anhängekupplung haben kann. Weiß jemand mehr dazu?

Moin zusammen
Da ich auf dem land wohne und nicht viel fahre würde mich ein Elektroauto oder ein hybrid Auto schon interessieren.also habe ich mich am Dienstag den 25.08.2020 mal auf den Weg gemacht um mich zu informieren.habe in Husum alles abgeklappert was E autos und hybrid so anbietet.leider ist absolut nichts im kleinwagen segment zubekommen,alles vergriffen,oder nicht lieferbar! Schon komisch,erst machen die Werbung für Umwelt freundliche Autos und dann hat kein Händler was stehen.ist eigentlich reine verarschung was da getrieben wird.
Schöne Grüße aus nordfriesland!

Moin zusammen
Wie kann es eigentlich angehen das im Kleinwagen Segment die benziner ohne Hybridantrieb deutlich billiger sind als hybrid Autos.ich dachte immer wir sollten was für die Umwelt tun.
Bei Toyota bekommt man den yaris Benzin für 10.000 Euro,und den hybrid yaris ohne Steckdose für 17.000 Euro eigentlich müsste es genau andersherum sein .und bei skoda gibt es auch keine hybrid Autos die man sich leisten kann,wenn man alleine ist braucht man keinen Panzer,sondern einen kleinen wagen.bestellen ist sinnlos,da niemand sagen kann wan es wieder etwas gibt.echt traurig.
Das sind mittlerweile zustände wie früher in der ddr .! Du hast das Geld,kannst aber nichts bekommen
Gruß aus nordfriesland

Ja, es gibt eine Anhängerkupplung.
Im Bericht steht:
„Je nach Variante ist der Enyaq iV bei Bedarf sogar in der Lage, Lasten von bis zu 1200 kg zu ziehen.“

Habe am Dienstag einen Aiways U 5 fahren dürfen. Feiner Wagen, ab Oktober lieferbar und mit ca. EUR 42.000 Liste voll ausgestattet. Und Euronics liefert die 11er Wallbox für Zuhause. Die Kabel liegen vorne, da wo man sie üblicherweise braucht und der Wagen hat Platz für Mann und Maus und bekommt auch eine Anhängerkupplung für die Pedelecs oder leichte Hänger. Wartung alle 100.000 km.
Was braucht man mehr?

Dass der Meier „ strohbohnen„ dumm ist weiss man. Und dass VW nur mit 11 KW laden kann auch. Renault kann nicht nur mit 22 KW laden was nicht mal der neue I.D kann, nein es geht auch langsam mit 220 Volt . Das Letztere vorteilhaft bei PV auf dem Dach bei bedecktem Himmel. Nur ein doofer „Schreiberzicken- Heini„ wie der Meier glaubt dass da Strom neben aus geht. Den Renault Zoe kann jeder nachmessen mit einem Anzeigegerät an der Steckdose. Der liegt bei den min. Verlusten die alle haben, durch die Wärmeabgabe und Kühlung bei 2-3 %. Mit 11 KW geht s natürlich beim ZOE trotzdem. Dem Meier trauen wir zu, dass er auswärts explizit eine 220 er Säule sucht, wo er nach Zeit abrechen könnte, anstatt nach Stromverbrauch .
Hybrid ohne Aufladung mit Stecker , in Deutschland sicher eher weniger weil diese nicht gefördert werden. Schade sie sparen auch Sprit. Die Hersteller solcher Autos, das sind nicht nur die Pioneere Toyota und Honda. Auch Europäer machen da mit den Mildhybrids kräftig mit. (ZF) So kann man in anderen Ländern nämlich Steuern sparen durch geringeren CO 2 Ausstoss. Wenn man nicht gerade im Gelände wohnt oder viel Bergstrecken fährt reicht dieses System dank kleineren günstigeren Akkus völlig aus.

Solange wie die Autoindustrie sich nicht einigt über Batteriewechsel auf eine Tankstelle wird es nicht vielf mit E Auto.
Man müsste sich erst auf die gleich Bauweise von Batterien einigen
Es wäre so einfach auf eine Tankstelle hätte man Batterien von verschiedene Größe (KW) zur verfügung, man würde Zahlen und weiter Fahren.

Aber das ist wohl zu einfach

Wow, wenn das Heck des Enyaq wirklich so aussieht, wie auf dem Foto, verspricht das Autos ein hübsches Kerlchen zu werden.
Ich bin mir aber ganz sicher, dass das Auto mit mittelgroßem Akku und zeitgemäßer Ausstattung eher an 50.000.- € rankommen wird. Nix mit VOLKSwagen . Aber sollte man e-Autos nicht eh leasen? Wer kauft wegen des ausgelutschten Autos ein ? 8 Jahre altes eAuto?

Weitere Fragen:
– Ist das Auto das Equivalent zum VW ID4?
– Weiß jemand, ob man bis Ende 2021 zweimal die Prämien von 6000.- € + 3.490.- (?) bekommt, wenn man zwei Verbrenner eintauscht?

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