SK Innovation will in USA weitere Batteriefabrik bauen und ungarisches Werk ausbauen

SK Innovation will in USA weitere Batteriefabrik bauen und ungarisches Werk ausbauen

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April 2019 konnten wir berichten, dass die zweite Batteriezellenfabrik des koreanischen Unternehmens ebenfalls, wie die Erste in Ungarn entstehen wirdNoch im März ist der Spatenstich in Komárom erfolgt, also gut ein Jahr nach dem Spatenstich für die erste Fabrik. Mit dem Aufbau eines neuen Werks für Batterieseparatoren in Polen festigt das Unternehmen die Positionierung auf dem europäischen Markt. Diese soll weiter gestärkt werden, mit einer Erweiterung des Werks. Auch in den USA will man eine weitere Batteriefabrik errichten.

Europa weiterhin interessant für SK Innovation

Im zweiten Werk in Ungarn war ursprünglich eine Anfangskapazität von 10 GWh geplant, nun soll diese auf 16 GWh erhöht werden. Final sei diese Entscheidung allerdings noch nicht. Denn laut Aussage von SK Innovations besteht noch die Möglichkeit, die Produktionskapazität von 6 GWh in einem eigenen Werk an einem weiteren Standort in Europa zu realisieren. Des Weiteren befinde man sich mit VW in Gesprächen für ein gemeinsames Joint-Venture, welches jedoch noch nicht bestätigt wurde.

In Amerika wolle das Unternehmen ebenfalls Fuß fassen und eine weitere Batteriefabrik mit anfänglich 10 GWh Kapazität an den Start bringen. Durch den amerikanischen Fertigungsstandort wolle der Batteriehersteller Zölle vermeiden und Bedarfe vor Ort decken. Wir erinnern uns an Ende November 2018, damals haben wir darüber berichtet, dass SK Innovation eine Milliarde Dollar in die Hand nimmt, um in den USA seine erste Batteriefabrik aufzubauen. Mit der Fabrik, deren Bau 2022 abgeschlossen sein soll, will SK Innovation auf dem globalen Markt für Elektrofahrzeugbatterien besser bestehen können und Kunden in einem der weltweit wichtigsten Märkte für Elektroautos zu gewinnen. Knapp einen Monat später wurde bekannt, dass der Invest in den  Bau der Elektroauto-Batteriefabrik in den USA deutlich gesteigert werden soll.

Grundlagenforschung im eigenen Land erfährt weiterhin Priorität

Koreas drei große Batteriehersteller LG ChemSamsung SDI und SK Innovation gaben bekannt, dass sie einen Fonds in Höhe von 100 Milliarden Won (rund 78 Millionen Euro) ins Leben rufen werden, um die Entwicklung der Akku-Industrie des Landes zu fördern. Dies geschieht im Rahmen von Kauf fremder Batterietechnologien der nächsten Generation, als auch durch die Förderung vielversprechender Unternehmen. An diesen Plänen werde man trotz massiven Invest in die neuen Werke dennoch festhalten.

Quelle: Battery-News.de – SK Innovation plant weiteren Batteriekapazitätsausbau in den USA und Ungarn

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Eine Antwort

  1. Ganz besonders interesant:
    Gemeinsames Unternehmen mit VW im Gespräch.

    Es ist offenkundig, dass VW sich seine Lieferkette absichern will und sich dazu direkt an Produktionsstätten beteiligt. Damit verlieren die Zellhersteller an Macht.

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