Seat bringt eigenen Wallbox-Charger für unter 390€ auf den Markt

Seat bringt eigenen Wallbox-Charger für unter 390€ auf den Markt

Copyright Abbildung(en): Seat

Bereits im Juni konnten wir verkünden, dass VW die Wallbox für alle auf den Markt bringt. Somit gibt es neben dem Volks-Elektroauto ID.3 auch eine Volks-Wallbox. Innerhalb des Konzerns will man sich darauf nicht ausruhen und spendiert auch der spanischen Tochter Seat ihre eigene Wallbox. Für komfortables und sicheres Aufladen zu Hause präsentiert SEAT ab sofort auch eine Wallbox, die auf SEAT Plug-in-Modelle perfekt abgestimmt ist. Besonders interessant der Preis, denn der SEAT Charger kostet ab 388,94 Euro.

Diese Einstiegsversion dürfte mit der Basisversion – der ID. Charger – gleichzusetzen sein, welcher bei 399 Euro gestartet ist, damals noch mit 19% Mehrwertsteuer. Was auch erklärt warum der SEAT Charger nun eine Spur günstiger daherkommt. Fest angeschlossen an diesen ist ein TYP 2-Ladekabel. 11 kW Ladeleistung bietet die Wallbox in schlichtem, modernen Design. Eine kompakte und robuste  Bauweise mit integriertem DC-Fehlerstromschutz für höchste Sicherheit sowie einfache und kosteneffiziente Installation rundet die Ladestation für die eigenen vier Wände ab.

In der Ausbaustufe „Connect“ ist die Wallbox vernetzt: Mittels App auf dem Mobiltelefon können Ladezustand, verbleibende Ladedauer und andere Daten von jedem Ort aus abgefragt und etwa eine Fernwartung oder ein Software-Update vorgenommen werden. Zudem lässt sich der Zugang per Ladekarte regeln, was beispielsweise bei der Installation in Gemeinschaftsgaragen vor etwaiger Fremdnutzung schützt. Gehen wir hier auch wieder davon aus, dass es sich um die baugleiche Version des ID.Charger Connect handelt dürfte man bei der Seat-Variante derzeit preislich bei 583,89 Euro landen.

Die „Pro“-Version des Seat Charger wartet mit einem zusätzlichen Stromzähler auf, der zum Beispiel die Abrechnung eines Dienstwagens erleichtert. Der vergleichbare ID. Charger Pro hat zum Marktstart ab 849 Euro gekostet. Die LTE-Datenkosten sind für die gesamte Nutzungsdauer der Box bereits inkludiert. Der gleichen Logik wie bei den zwei günstigeren Boxen folgend wird für die Pro-Version des Seat Chargers wohl 827,59 Euro berechnet. Zumindest so lange bis die Mehrwertsteuer in Deutschland wieder angepasst wird.

Alle drei Versionen haben einen fest verbauten Typ-2-Ladestecker und einen Fehlerstromschutz für maximale Sicherheit. Sie sind auf den Einsatz bei SEAT Modellen ausgelegt, zum Beispiel auch für den SEAT Mii electric, eignen sich dank des weit verbreiteten Typ-2-Steckers aber auch für viele andere Elektrofahrzeuge. Bestellen soll ebenfalls ganz einfach sein, online versteht sich. Seat gibt zu verstehen, dass sich das Ladegerät sowie seine fachgerechte Installation durch einen zertifizierten Betrieb sich einfach, schnell und zum Festpreis über den Online-Shop bestellen lassen.

„Neben einem Vorabcheck beim Kunden vor Ort ist auch die verpflichtende Anmeldung beim Verteilnetzbetreiber bereits im Preis für die Installation enthalten. SEAT bietet somit ein echtes Rundum-sorglos-Paket, das im Vergleich zum Wettbewerb preislich auch noch äußerst attraktiv ist.“ – Steffen Schürmann, Projektleiter Electric Car bei SEAT Deutschland

Technologiepartner hinter der SEAT Wallbox ist die Volkswagen Group Charging GmbH. Das Unternehmen gehört zum Volkswagen Konzern und bietet unter der Marke Elli moderne Energie- und Ladelösungen an – auch für andere Konzernmarken.

Quelle: Seat – Pressemitteilung vom 30. September 2020

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7 Antworten

  1. Hi Sebastian,

    Wirkt verwirrend mit der Angabe dass SEAT den Charger günstiger bringt als VW. Genau genommen bringen sie die Home-Ladelösungen ja zu den selben Preisen raus. Nur da aktuell die 16% MwSt an den Endkunden weitergegeben werden wird der Preis bei Erst-Ankündigung günstiger.
    Korrigiere mich bitte falls ich etwas falsch verstanden haben sollte.
    In deiner Überschrift bekommt man erstmal den Eindruck vermittelt, dass SEAT VW nochmals unterbietet im Preis…

    Grüße aus Frankfurt

  2. Nicht klar ist aber, ob der auch mit 220 Volt vom Netz angesteckt werden kann. Ist die Ampereaufnahme regulierbar wenigstens in Stufen von 6 bis 32. Falls nicht, muss einer dumm sein wenn er sowas kauft. Heute gibt s Mitnehmbare mit allen möglichen Steckertypen serienmässig und preisgünstiger als sowas, wenn man es mit der Leistung vergleicht.

  3. Kann man so eine Wallbox eigentlich an einer Steckdose aufladen, dann mit einem Rollwagen zum Auto bringen und dort den Strom aus der Wallbox ins Auto geben?

  4. @DDOR2: Die Wallbox (Wandladestation) ist keine Powerbank, sie hat keinen Akku eingebaut, sie funktioniert im Prinzip wie ein Ladegerät, siehe
    Infos >> https://de.wikipedia.org/wiki/Wandladestation

    @straus: Es gibt Wallbox-Modelle für 230 und 400 V, aber eine Wallbox darf nicht selbst installieren werden, das muss ein Fachbetrieb übernehmen. Der Elektroinstallateur haftet für den fachgerechten Einbau und führt die Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber durch. Ein guter Kompromiss ist eine 11-kW-Wallbox. Sie kann einphasig, als auch zwei- und dreiphasig laden. Wallboxen mit über 11 kW Ladeleistung sind genehmigungspflichtig. (Quelle: ADAC)

  5. Daniel erzähl doch keinen Mist! Dass jede Steckdose von einem Elektriker montiert und entsprechend abgesichert werden muss weiss hier jeder.
    So, und dort kann z.Bspl der portable Juice Booster, es gibt noch andere, einfach eingesteckt werden und wirklich jedes Auto aufgeladen werden. Und zwar bis 22 KW, wie man den Renault Zoe schnell laden kann. Jede Stufe langsamer bis 6 Ampere hinunter, auch mit 220 Volt ist durch verschiedene Stecker die serienmässig dabei sind machbar. Es bleibt aber jedem Kunden unbenommen mehr Geld für unnötige teuere Lösungen auszugeben.

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