Seat Leon auch als Plug-in-Hybrid erhältlich

Seat-Leon-Plug-in-Hybrid

Copyright Abbildung(en): Seat

Frischer Wind für das Segment der kompakten Plug-in-Hybride weht aus Spanien zu uns herauf: Ab sofort ist der neue Seat Leon e-Hybrid (Kraftstoffverbrauch Benzin kombiniert: 1,3 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 15,5 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 29 g/km) erhältlich. Den Antrieb des spanischen Kompakten übernimmt dabei die Kombination aus einem Benzin-Verbrennungsmotor und einem kräftigen Elektromotor. Der neue Seat Leon e-Hybrid kann sich bis zu 72 Kilometer rein elektrisch fortbewegen. Die Preise beginnen unter Einbezug der aktuellen E-Mobilitäts-Prämie bereits bei 27.085 Euro.

Immer mehr Käufer entscheiden sich ganz bewusst für ein Fahrzeug mit Hybridantrieb. Aus gutem Grund: Während das Fahrzeug im reinen Elektroantrieb geräuscharm und ohne lokale Emissionen in der Stadt unterwegs ist, werden beide Motoren gemeinsam bei höheren Geschwindigkeiten oder bei Überholmanövern zu einem wahren Kraftpaket: Im Seat Leon e-Hybrid leisten sie gemeinsam bis zu 150 kW (204 PS), die das Fahrzeug in 7,4 Sekunden (Sportstourer: 7,7 Sekunden) aus dem Stand auf 100 km/h und weiter auf bis zu 220 km/h beschleunigen. Für hohen Komfort und effizienten Vortrieb sorgt ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Scheu vor dem Hybridantrieb müssen Käufer des Seat Leon mit Plug-in-Antrieb nicht haben, seine Bedienung ist kinderleicht, wie der Hersteller mitteilt. Während der Fahrt regelt die intelligente Elektronik des Fahrzeugs alles Nötige und informiert auf Wunsch über Ladestand des Energiespeichers oder den aktuellen Energiefluss im Antriebssystem. Ist der 12,8-kWh-Akku entladen, lässt sich Seats erster Plug-in-Hybrid an einer Ladesäule oder Wallbox in rund 3,5 Stunden wieder voll aufladen. Auch das Laden über ein Kabel an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose ist in weniger als sechs Stunden möglich.

Seat-Leon-Plug-in-Hybrid-Laden
Seat

Für mehr Komfort an Bord sorgt zudem der e-Manager: Das über den zentralen Touchscreen erreichbare System ermöglicht bei Bedarf zeitversetztes Laden oder die Vorwahl der gewünschten Temperatur für die Klimatisierung zum Zeitpunkt der geplanten Abfahrt.

Preise und Steuervorteile

Neben den positiven Effekten für die Umwelt und dem Fahrkomfort profitieren Käufer des neuen Seat Leon e-Hybrid von der aktuellen E-Mobilitäts-Prämie, genannt Umweltbonus. Dank der Kombination aus staatlichem Zuschuss und preislicher Förderung durch Seat über insgesamt 7110 Euro beginnen die Preise für den Seat Leon e-Hybrid als Fünftürer in der auf Sportlichkeit ausgelegten Ausstattungslinie FR bereits bei 27.085 Euro – und damit auf dem Niveau der Modellvarianten ohne Hybridantrieb. Der noch geräumigere Seat Leon Sportstourer e-Hybrid FR ist ab 28.396 Euro zu haben. Ebenfalls ist der Seat Leon in der Komfort-betonten Ausführung Excellence erhältlich. Die Einstiegspreise von 27.280 Euro (Fünftürer) und 28.591 Euro (Sportstourer) sind ebenfalls mit denen der Variante ohne Hybridantrieb vergleichbar.

Für Dienstwagenfahrer bietet der neue Seat Leon e-Hybrid einen weiteren unmittelbaren finanziellen Vorteil: Er erfüllt alle Bedingungen für die Versteuerung des geldwerten Vorteils von Plug-in-Hybridfahrzeugen in Höhe von nur 0,5 Prozent des Listenpreises statt mit einem Prozent bei Fahrzeugen nur mit Verbrennungsmotor.

Quelle: Seat – Pressemitteilung vom 25.09.2020

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Im Spiegel findet sich ein interessanter Artikel: „Die miese Klimabilanz der Hoffnungsträger“. Und fröhlich wird diese Fata Morgana weiter geführt.

Sie haben die Inhalt des Artikels offenbar nicht verstanden?
Bitte lesen Sie diesen nochmals bis zum Ende durch, dann könnten Sie sich anschließend von Ihrem 2. Satz distanzieren.
Danke im Voraus für Ihr Bemühen.

Und wieder ein Schritt in die falsche Richtung. Vom Sinn eines PHEV mal abgesehen, warum benötigt ein so kleines Auto einen so großen Akku und einen so starken Elektromotor? Warum spielt es im Jahr 2020 noch eine Rolle, ob ein Fahrzeug 7,7 oder 12 Sekunden bis zu den magischen 100 km/h benötigt? Warum muss ein Fahrzeug 220 km/h schnell sein? Warum wird dieser Irrsinn nicht mit einer saftigen Steuer belegt? Solange Autos als teure Spielzeuge betrachtet werden, wird sich daran wohl nichts ändern…

@KKumpelanton
Gut! Tesla hat jetzt ein neues Schwachsinnsmodell angekündigt, dagegen sind die Werte des Seat geradezu lächerlich.
Tempo 130 auf Autobahnen, bitte, lieber Gesetzgeber.

Der Bericht ist sehr interessant, ebenso wie das Auto. Der Wagen steht aber noch nicht auf der Liste der förderfähigen Autos. Könnte daran liegen das er recht neu ist. Ich hatte über den Livechat bei Seat nachgefragt ob schon ein Zeitpunkt bekannt ist wann die Aufnahme in die Liste erfolgen wir, da kam die Antwort ich sollte bei der BAFA nachfragen, eine Anfrage habe ich auch bei Seat selbst gestartet, die Antwort steht noch aus.
Vielleicht weiß der Verfasser des Berichts ja mehr.

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