Riversimple will ab 2023 seinen Wasserstoff-Kleinwagen Rasa produzieren

Riversimple-Rasa-Wasserstoffauto

Copyright Abbildung(en): Riversimple

Das walisische Start-up Riversimple will 2023 mit der Serienfertigung seines wasserstoffbetriebenen Öko-Coupés Rasa sowie ein Jahr später mit der eines leichten Lieferwagens beginnen, der für die Lieferung auf der letzten Meile ausgelegt ist, und für jedes Fahrzeug eine eigene Produktionsstätte errichten. Riversimple rechnet damit, dass jedes Werk 180 bis 220 qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und 5000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen kann.

Davor allerdings will Riversimple 150 Millionen Pfund (etwa 165 Millionen Euro) von Investoren einsammeln. Die Finanzierungsrunde ist das Ergebnis einer neuen Partnerschaft zwischen Riversimple und dem walisischen Finanzunternehmen Gambit Corporate Finance LLP.

Riversimple sucht gleichzeitig bereits nach Standorten in Mittel- und Südwales und führt derzeit Gespräche mit der britischen und der walisischen Regierung über seine Fertigungspläne. Bislang hat sich das Unternehmen weitgehend auf Crowdfunding und sonstige Zuschüsse verlassen, um seine Forschungs- und Entwicklungsphase zu durchlaufen. Mit den Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe würde sich eine bemerkenswerte Veränderung in der Entwicklung des Unternehmens ergeben, so Riversimple in einer aktuellen Mitteilung.

„Das Potenzial von Wasserstoff, zu einer sauberen Energiezukunft beizutragen, wird weltweit von Regierungen und der Privatwirtschaft allgemein anerkannt. Angesichts des bevorstehenden Verbots von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist es jetzt an der Zeit, sich auf saubere und effiziente Alternativen zu konzentrieren. Wir konzentrieren uns auf Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge sowie auf eine neue Ära der Automobilproduktion im Herzen von Wales.“ – Hugo Spowers, Gründer und CEO Riversimple

Das Interesse an Wasserstoff-Brennstoffzellenautos als Alternative zu Batterie-Elektroautos wächst dem Start-up zufolge stetig – mehr als 4000 Menschen sollen bereits Interesse bekundet haben, ein zukünftiger Kunde von Riversimple zu sein. Riversimple will seine Fahrzeuge über ein MaaS-Geschäftsmodell (Mobility as a Service) anbieten: Gegen eine einmalige monatliche Abo-Gebühr plus Mehrkosten je gefahrenen Kilometern erhalten Kunden das Fahrzeug, Wartung, Versicherung, Reifen und Kraftstoff.

Nach der Aufhebung von Corona-bedingten Einschränkungen in Großbritannien will Riversimple einen mit öffentlichen Mitteln unterstützten Pilotversuch mit dem Brennstoffzellen-Kleinwagen Rasa starten. Dafür werden aktuell einige Exemplare des Wasserstoffautos von Hand gebaut.

Quelle: Riversimple – Pressemitteilung vom 21.10.2020 / Electrive – Riversimple will BZ-Fahrzeuge ab 2023 in Serie bauen

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Au weh, des wird nix. Schad um die investierte Zeit, Energie und Geld. Kleinwagen und LKW für die letzte Meile, das sind die Basisanwendungen für Eautos.

Wer kauft sowas?
Einen Kleinwagen zum Preis von einem ID3.
Betriebskosten und laufender Unterhalt teuer. Ein Wasserstoff-Pkw wird auch anders Versicherungstechnisch behandelt.
Und ist eine teuere Besonderheit.

Sinnfrei. Aber wird bestimmt wie alle Wasserstoff-Pkw im Museum seinen Platz finden….

Ich finde auch, dass dieses Auto eher ein Beweis dafür ist, dass H2 in PKW keinen Erfolg haben wird. Sehr viele Kompromisse die einzugehen sind und kaum Vorteile gegenüber BEVs.

Je kleiner das Auto entworfen wird umso schwieriger ist es die ganzen Hilfsaggregate eines Wasserstoffantriebs unterzubekommen. Mit BEVs ist es kein Problem einen Klein- bzw. Kleinstwagen zu bauen, der hin Hinsicht auf Platzangebot in der Fahrgastzelle sowie im Kofferraum 100%ig mit den Verbrennern mithalten kann.

H2 könnte bei (Langstrecken-)LKW Sinn ergeben, sowie bei Hochseeschiffen und ggf. bei Flugzeugen. Immerhin ist die Well-to-Wheel Effizient bei H2 besser als bei SynFuels.

„Keine Angst“ Dieses Auto wird in der EU niemals fahren! Der Brexit ist nicht mehr weit, die Zollgebühren wird viel zu teuer und ein Linksverkehrauto wird es kaum über den Kanal schaffen.

„Die spinnen, die Briten!“ (Quelle: Asterix & Obelix)

„Nach dem Ausstieg aus der EU kommt nun der Wiedereinstieg in die Kernkraft. Seit 1989 wurde in Großbritannien kein neuer Reaktor in Betrieb genommen. Rolls-Royce hat nun angekündigt, dass die Firma bis zu 15 Mini-Kernreaktoren in Großbritannien bauen, installieren und betreiben will.“ (Quelle: Stern)

Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

Nachtrag:

Nicht nur die Briten denken über neue Atomkraftwerke nach, auch in Deutschland wird offenkundig über Atomstrom zur CO2-Reduzierung nachgedacht, aber …

„Doch alle Akteure auf dem Energiemarkt dürften sich inzwischen über die gewaltigen Folgekosten nuklearer und fossiler Energieerzeugung im Klaren sein. Die sind bei Kohle hoch und bei Atomkraft gigantisch: Der Rückbau der Kraftwerke, die Entsorgung von strahlendem Material, die Endlagersuche – all das verschlingt Unsummen. Deutsche Behörden und Forschungsinstitute rechnen deswegen bei Atomstrom mit bis zu 34 Cent pro Kilowattstunde – mit Abstand der höchste Preis aller Energieformen.“ (Quelle: ntv.de)

… im Gegensatz zu Atomstrom ist Ökostrom geradezu „spottbillig“. Aber die Atom- und Kohlelobby sind nach wie vor stark (in der Politik vertreten) und lassen nicht locker.

Yesss! Ein Klon zwischen John Cleese und Eric Idle, der 2 Jahre nicht beim Friseur war! Hugo Spowers: new comedian for Faulty Towers – der Wassersport treibt Spinner fort. Endlich eine Entwicklung, die diese Technologie dahin schickt, wo sie hingehört: ins Lächerliche.

nun es gibt immer noch Leute, die hängen an Kohlkraftwerke welche Ihre Akkus voll pumpen. Zeitglich lassen Suie ihre E-Kutschen mit purem Schweröl und Diesel-Lkw liefern und/oder produzieren und mit DIESEL-Bauschinen Ladesäulenwäider und Stromkabeltrassen verbuddeln. Stimmt das Gerücht, dass Gigafactories ausschließlich mit Akku-Maschinen gebaut werden, also mit einer streng geheimen Maschineflotte aus E-Baggern, E-Transportern, E- …….. Man munklet schon lange, dass BEV ausschließlich mit Akku-Schiffen kommen. Neueste Versionen könnten entlang von Oberleitungen fahren, also maritimen Stromtrassen von Asien, Amerika und Fantasien. Ein Nachkomme des Barons von Münchhausen leitet die globale Planung. Um die Reichweiter der notwenigen Schiffs zu vergrößern wird natürlich gesegelt. Flauten überbrückt man mit Wasserstoff. Die Deckscrew bracht ein H2-Auto, weil man in naher Zukunft andernfalls mit einem Akkumobil nicht mehr vom Heck des Schiffes den Bug erreichen kann. Die LüA wird immer größer. Warum. Ganz einfach es werden immer mehr Akkus aus Asien gebraucht. Und auch die Stückgutfrachter, welche die Kohlkraftwerke versorgen fressen immer mehr. Der Strom aus den Steckdosen wird immer sauberer geredet und aus alten Akkus werden Tiefseeinseln vor Afrika aufgeschüttelt. Die Akku müssen ja sinnvoll endgelagert werden…. Dort wo der ganze E-Schrot immer schon entsorgt wird. Der Dreck, den man nicht recyceln kann. zum immer wiederholten Fim: https://www.mdr.de/tv/programm/sendung887490.html …… Damit die zukünftigen Autoteile und ganze BEVs nicht so umweltschädlich sind wie SCHWERÖL-Schiffe, nimmt man bald Flugzeuge. Warum, Weil die Dinger wegen COVID-19 keine Passgiere mehr haben und sogar der berühmte KRANICH der Luft-Hansa SARS hat und in Langzeitquarantäne steckt. Bis er mit Wasserstoff fliegen kann. Noch fragen zur DEKARBONISIERUNG von Öko-Kohlestrom?

Nun es hat längst Tradition, dass man den Schrot nach Afrika liefert. Bei Rostlauben sieht das so aus: https://www.t-online.de/auto/technik/id_88817950/hier-landen-europas-ausgemusterte-rostlauben.html und bei nicht recyclierbaren Traktionsakkus auch.
Die Akku-Autofans bilden die rühmliche Ausnahme. Sie bauen den ausgelutschten, von Roboteren im Akkordtempo zusammengenagelten Stromspicher aus und zerlegen das Teil in tagelanger Arbeit und bringen die Einzelteile zum Bauhof. Man ist ja SOOO umweltbewusst, dass keine Mühen gescheut werden. Und naiv ist man auch nicht… Stromfans lösen auch das Endlagerproblem. Jeder nimmt ein Fässchen aus der Asse und vergräbt es aus Idealismus im eigenen Garten.

Hätte ich noch ein BEV, so würde ich ausschließlich ÖKO-STECKDOSEN-STROM tanken und mich nicht um diese Kraftwerk kümmern. Dort arbeiten nur SPEKULANTEN und STROMBÖRSIANER und hoffen dass die E-Mobilfans eine lange Leitung haben…

Nachtrag 2:

„… manche Länder sehen weiterhin auch eine Zukunft in Atomkraft. Dazu gehören zum Beispiel die USA: Hier hat das Energie-Ministerium (DoE) soeben die ersten 160 Millionen Dollar für die Errichtung von zwei neuartigen Kraftwerken freigegeben, die ab Ende 2027 laufen sollen. Insgesamt sind dafür mehrere Milliarden Dollar Förderung möglich … (Quelle: heise.de)

Die Atomlobby gibt noch lange nicht auf, ebenso wenig die Erdöl- / Erdgas-Lobby und auch die Autohersteller würde wohl am Liebsten zu den Verbrennern zurück. Es wird ein langer Kampf, um die umweltfreundliche Energiegewinnung voran zu bringen. Die alten CO2- und Atommüll-Produzenten haben noch zuviel politische Unterstützung.

@Helmuth Meixner:
Ich hoffe sogar, dass Sie der BEV Community nicht noch diese Schande antun und ein BEV fahren. Ein BEV lässt nicht jeden ans Steuer. Would really be a disgrace for a BEV.
Nied, Missgunst, Zorn kann in Jähzorn ausarten und schadet der Gesundheit noch weit mehr als Corona.

Dass vor den Kommentaren die Namen stehen müssen hat etwas Gutes an sich. Ich kann Ihre Kommentare in Zukunft einfach skippen und mich auf die anderen wesentlichen Dinge in diesem Forum konzentrieren.

Nun, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir ganz persönlich Akkusautos ncht fremd sind und waren. Im Gegenteil. Was mir aber noch fehlte war das passende Zubehör, welches man immer dabi haben sollte wie das hier: https://businessportal-norwegen.com/2020/10/28/loeschdecke-fuer-brennende-elektroautos-116-feuerwehren-in-schleswig-holstein-nutzen-norwegische-spezialloesung/ . Was meinen Sie dazu? In einem Mini-IMIEV sollte so etwas schon seinen Platz finden oder nicht? Diese Wassercontainer waren auch nicht der Hit und wer hat schon immer einen Teich zum Löschen dabei?

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