Renault ZOE Verkäufe steigen um 27 Prozent im ersten Halbjahr 2020

Renault ZOE Verkäufe steigen um 27 Prozent im ersten Halbjahr 2020

Copyright Abbildung(en): Renault

Mitte Juli 2020 kann Renault verkünden, dass der ZOE weiterhin an der Spitze der Elektroautos fährt. So konnte man alleine im Juni diesen Jahres 1.448 Zulassungen für den Stromer aus Frankreich verzeichnen. Damit brachte es das E-Auto auf einen Elektro-Marktanteil von 17,8 Prozent. Im ersten Halbjahr 2020 wuchsen die ZOE Verkäufe gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum im Vorjahr um rund 27 Prozent auf 7.066 Zulassungen (Januar bis Juni 2019: 5.551 Zulassungen) – ein neuer Bestwert für ein erstes Halbjahr.

Bereits vor einigen Tagen konnten wir berichten, dass seit 2012 mehr als 100.000 ZOE alleine in Frankreich verkauft worden sind, zur Einordnung, über 30.400 wurden in Deutschland im gleichen Zeitraum verkauft. Frankreich selbst stellt diese Zahl in den Schatten und blickt alleine von Januar bis Juni 2020 auf 17.650 zugelassene ZOE-Modelle zurück. Einen neuen Rekordwert erreichten im Juni auch die ZOE Kaufanträge. In Deutschland gingen mit 1.990 Kaufanträgen so viele Bestellungen bei den Händlern ein wie noch nie in einem Monat. Auch in Europa erzielte der ZOE mit mehr als 11.000 Bestellungen und knapp 11.000 Zulassungen im Juni neue Bestmarken.

“Die Nachfrage nach Elektroautos und damit nach dem Renault ZOE wächst weiter kräftig. Die Pole Position im Juni, ein zweistelliger Zuwachs im ersten Halbjahr und dazu so viele Kaufanträge wie noch nie – der ZOE setzt Maßstäbe im Elektromarkt und überzeugt immer mehr Kunden.”  Uwe Hochgeschurtz, Renault Deutschland-Chef

Seit Ende 2019 ist der neue Renault ZOE am Start. Das Fahrzeug schafft bis zu 395 Kilometer Reichweite im WLTP-Testzyklus und überzeugt mit zahlreichen technischen Innovationen, neuem Interieur und aufgefrischtem Design.

Zuletzt haben wir von Renault die die Studie MORPHOZ zu Gesicht bekommen, die einen Ausblick auf die die künftigen Elektrofahrzeuge der Marke gibt. Greifbarer für den Massenmarkt erscheint hingegen der rein elektrischen Twingo Z.E. und den Mégane E-TECH mit Plug-in-Hybridantrieb. Renault selbst scheint Strom zu geben, nicht zuletzt weil man die Konkurrenz aus China fürchtet. Bis 2022 will die Renault Gruppe ihr Angebot weltweit auf acht rein elektrische und zwölf elektrifizierte Modelle erweitern.

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 10. Juli 2020

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

8 Antworten

  1. Für ein so “altes” Modell ein Super-Ergebnis, was auch diejenigen zum Nachdenken bringen sollten, welche die Zoe schon totgeschrieben haben. 🙂

  2. Hm “der ZOE setzt Maßstäbe im Elektromarkt und überzeugt immer mehr Kunden” das glaube ich nicht der Hauptgrund wird vor allem die Verfügbarkeit sein da ja bei der preislichen Konkurrenz die Lieferzeiten erheblich höher sind, auch bei den VW Drillingen dauert ja inzwischen schon bei 6-12 Monaten wartezeit

  3. Renault/ Nissan braucht die Konkurrenz, und schon gar nicht aus China zu fürchten. Mit ihrer längsten Erfahrung liegen sie wie Tesla selbst mit 10 jährigen nur leicht veränderten Modellen immer noch an der Spitze im Markt. Offenbar ist es halt doch nicht ganz so einfach ein gutes E Auto technisch einwandfrei auf die Strassen zu bringen. Strafzahlungen jucken die nicht. Dass solche Dauerläufer auch im Gebrauchtmarkt auf sich aufmerksam machen, dient wiederum dazu, Interesse zu bekommen um solche Neue zu kaufen.

  4. Das Auto ist ausgereift und alltagstauglich.
    Die Erfahrung, die Renault mittlerweile einfließen lassen kann, müssen die meisten anderen Hersteller erstmal selbermachen.

    1. @RT Verwunderlich ist nur, dass. es Renault bisher nicht geschafft hat, den neuen Kangoo als vollelektrisches Anschlussprodukt zur Zoe zeitnah in den Markt zu bringen oder wenigstens vorzustellen. Da wird einiges an Marktpotenzial fahrlässig verspielt!

  5. Aus ökologischer Sicht, und das soll ein eAuto ja auch sein, sollte man nachts langsam laden, also mit einem Ladetimer. Aber genau diesen Ladetimer muss man beim Zoe separat im Abo kostenpflichtig lösen – geht’s noch?!? …ein Feature, das übrigens jede Kaffeemaschine und Waschmaschine gratis standardmässig hat.
    ps: Die ersten Zoes hatten diesen Ladetimer noch gratis unbeschränkt, dann wurde mit einem nötigen und kostenpflichtigen Software-Update in der Werkstatt dieser Ladetimer deaktiviert und kann nur durch ein Abo freigeschalten werden. Renault bestreitet dies, aber diverse Forenbeiträge sagen was anderes. Ich bin auch davon betroffen, und nur schon darum, werde ich keinen Zoe mehr kaufen.

  6. Schade Niemand, dass Du kein Elektroonkel bist. Warum willst Du bei Nacht langsam laden? Die neuen Zoes vertragen dies ohne Probleme mit 22 KW Eingang. Es gibt aber für deine Wünsche ein portable Box 900 Euro. Damit kannst Du wahlweise entweder an einer Schukodose langsam laden, oder mit dem 3 phasigen bei 380 Volt einstecken wenn s pressiert. Falls Du in der Nacht unterschiedliche Tarife hast und nicht immer manuell umstecken willst, kostet eine Zeitschaltuhr nicht viel. Eine feste Wallbox wird überflüssig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).