Renault kann mehr als ZOE: E-TECH Hybrid und Plug-In-Hybrid

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Mitte Juli hieß es nach langer Zeit wieder einmal reisen. Nicht in allzu weitere Ferne. Gerade einmal drei Stunden von der Heimat entfernt – mit dem Zug wohlgemerkt – sollte ich Renault einen Besuch an deren Deutschland-Standort Brühl bei Köln abstatten. Zu sehen und erleben gab es dort die ersten drei E-TECH-Modelle des Automobilherstellers. Neben der eigentlichen Pressekonferenz, in der es einen Einblick hinter die Kulissen gab, stand auch eine Testfahrt der Fahrzeuge an. Wobei ich lediglich die zwei Plug-In-Hybride Probe gefahren bin, den dritten im Bunde, den Renault Clio E-TECH 140 habe ich stehen lassen. Grund hierfür, wir wollen uns bei Elektroauto-News.net schwerpunktmäßig auf Elektroautos, maximal noch Plug-In-Hybride konzentrieren. Ein paar Fakten zum Clio gibt es natürlich dennoch.

Renault E-TECH: Elektro und Verbrenner vereint

Doch beginnen wir am Anfang und lassen uns zunächst einmal von Renault erklären, was sich hinter der Bezeichnung E-TECH verbirgt. Dabei gilt es vorab zu erwähnen, dass Renault in seiner Erklärung „nur“ von Hybriden spricht, Plug-In-Hybride sind natürlich ebenfalls eingeschlossen und profitieren vom modularen Aufbau der Technologie.

E-TECH ist die innovative und exklusive Technologie von Renault. Die durch 150 Patente geschützte Technologie wurde in Zusammenarbeit mit den F1-Teams von Renault entwickelt und basiert auf unserer Erfahrung mit Elektrofahrzeugen. Das E-TECH Hybrid-Antriebssystem kombiniert einen Verbrennungsmotor, zwei Elektromotoren und eine Batterie. Unsere Hybridfahrzeuge sind mit einem Automatikgetriebe ausgestattet und bieten effizientes und intelligentes Energiemanagement.

Hybrid: Elektro und Verbrennung im optimalen Gleichgewicht.

Renault macht somit ernst und elektrifiziert sein eigenes Modellprogramm. Schließlich will man sich nicht nur auf dem Erfolg des Renault ZOE ausruhen. Auch, wenn es darum geht die CO2-Flottenwerte in 2020 und den folgenden Jahren zu erfüllen. Den Anfang der Elektrifizierungsoffensive macht der Clio E-TECH 140 sowie Captur und Mégane E-TECH Plug-in 160 mit den ersten Plug-in-Hybridantrieben der Marke. Bis 2022 werden insgesamt zwölf Modelle mit Hybridtechnologie erhältlich sein.

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Der Captur sowie der Clio befinden sich aktuell bereits auf den Weg zu den Händlern, ihnen steht der offizielle Marktstart noch im Juli 2020 bevor. Auf den Renault Mégane gilt es noch ein wenig zu warten, dessen Marktstart ist für September 2020 angesetzt. Dann nicht nur als Teilzeitstromer, sondern auch mit einem Facelift, welches insbesondere das Interieur des Fahrzeugs in die Zukunft geholt hat, wie uns Renault in Köln zu verstehen gab.

Entschieden habe man sich für die Elektrifizierung dieser ersten drei Modelle von Renault, da es sich um die „Herzstücke“ der Marke handelt, welche bereits 2019 am Markt zu überzeugen wussten. Insgesamt 65.000 Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr abgesetzt. Für 2020 plant man trotz Corona mit einem ähnlichen Absatz. Wobei die E-TECH-Modelle mehr als 20 Prozent am Absatz ausmachen sollen. Dieses Absatzziel habe man im Juli ein wenig nach oben gesetzt, da die Innovationsprämie des Bundes den Absatz von Plug-In-Hybriden wohl anheizen wird.

Renault E-TECH ermöglicht sowohl seriellen als auch parallelen-Hybridmodus im Alltag

Der Renault E-TECH-Antrieb ermöglicht sowohl den seriellen als auch den parallelen Hybridbetrieb sowie bei den Plug-in-Modellen den rein elektrischen Fahrmodus. Bei ersterem lädt der Verbrennungsmotor während der Fahrt den Akku, während Elektromotoren den eigentlichen Antrieb übernehmen. Im parallelen Hybridmodus arbeiten Elektromotoren und Verbrennungsmotor zusammen. Welchen Modus die Systemsteuerung übernimmt, hängt von der aktuellen Fahrsituation und dem Ladestand der Batterie ab.

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Bietet die Batterie genügend Energie, dann kann man als Fahrer der Teilzeitstromer von Renault auch manuell in den reinen Elektromodus (Pure-Drivemode) schalten. In diesem Fall fährt der Plug-In-Hybrid so lange rein elektrisch bis der Akku leer ist. Im Alltag selbst ist man sicherlich mit dem „MySense“-Drivemode von Renault am besten unterwegs. 

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Denn sogenannten „Pure“-Drivemode der beiden PHEV gibt es beim Clio E-TECH 140 nicht, dort muss man mit dem sogenannten Eco-Mode vorliebnehmen. Allen drei Modellen gleich ist jedoch die Möglichkeit mit dem „Sport“-Drivemode dem Fahrzeug den notwendigen Schub nach vorne zu verleihen. In diesem Fall fährt der Clio bis zu 75 km/h Geschwindigkeit rein elektrisch. Beim Captur und Mégan ist dies bis zu 135 km/h möglich. Durch den sogenannten B-Modus, welcher am Schalthebel ausgewählt werden kann, wird die Motorbremse in ihrer Wirkung verstärkt. Hierdurch gelingt es nahezu im „One-Pedal-Modus“ zu fahren. Lediglich die letzten 6 bis 7 km/h gilt es mit der „normalen“ Bremse auf 0 herunter zu bremsen.

Die beiden Elektromotoren der E-TECH Hybrid- und Plug-in Hybridmodelle wirken beim Rekuperieren wie ein Generator, der Strom in den Akku einspeist. Die konsequente Nutzung des B-Modus bringt deshalb Reichweitenvorteile. Außerdem ist das Programm materialschonend, da die Bremsen weniger belastet werden. Das Bremspedal bleibt im B-Modus dennoch immer betriebsbereit, etwa für eine Gefahrenbremsung. Auch um das Fahrzeug auf den letzten Metern zum Stillstand zu bringen, muss der Fahrer weiterhin wie gewohnt die Bremse treten.

B-Modus der Renault E-TECH-Modelle erklärt...

Elektrifizierung lässt sich nicht verbergen...

Bereits vor dem eigentlichen Start der Testfahrten ließ sich auf dem Werksgelände von Renault in Erfahrung bringen wie flüsterleise die Modelle aus der E-Tech-Reihe des Automobilhersteller unterwegs sind. Nämlich dann, als es darum ging, dass diese in Reih und Glied aufgestellt wurden, um sich in ihrer vollen Pracht zu präsentieren.

Aber nicht nur dadurch war bei den E-TECH-Modellen zu erkennen, dass es sich zumindest um teilelektrifizierte Fahrzeuge handelt. Denn auch optisch versteht es Renault, durch kleine, aber feine Details, den drei Modellen die Elektrifizierung mit auf den Weg zu geben. Je nach Modell und Antriebsart sind entsprechende Embleme am und im Fahrzeug vorzufinden, als auch farbliche Hervorhebungen am Schaltknauf, sowie anderen Stellen im Innenraum. Fällt auch auf, wenn man nicht ganz genau danach sucht.

Nachfolgend wollen wir nun gemeinsam die drei E-TECH-Modelle von Renault genauer unter die Lupe nehmen. Der Clio wird hierbei ein wenig kürzer betrachtet, da dieser wie eingangs erwähnt nicht zur Testfahrt ausgeführt wurde. Beim Renault Captur und Renault Mégane als Plug-In-Hybrid fließen erste Eindrücke aus der kurzen Testfahrt mit ein.

Renault Clio E-TECH 140 der Hybrid im Bunde

Mit dem Clio fing bei Renault alles an. Zumindest, wenn es darum ging, die E-TECH-Technologie in Serie zu bringen. Der Clio ist das erste von insgesamt zwölf Fahrzeugen, welches mit einer Kombination aus Verbrennungsmotor und Hybrid-Antrieb auf die Straße kommt. Wie bei den anderen beiden Modellen auch setzt der Clio auf einen effizienten 1,6-Liter-Benzinmotor, welcher gemeinsam mit zwei E-Motoren das Fahrzeug bewegt. Die Systemleistung beim Hybrid beträgt 103 kW/140 PS, bei den PHEV 116 kW/158 PS. Der einzige Unterschied zu den beiden Teilzeitstromern Captur und Mégan ist die Größe der Batterie. Diese kommt beim Clio E-TECH lediglich mit 1,2 kWh-Kapazität daher (HITACHI). Durch den modularen Aufbau fällt diese bei den PHEV größer aus. Doch dazu im entsprechenden Abschnitt mehr.

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Dennoch profitiert der Hybrid von einer hohen Effizienz, exzellentem Ansprechverhalten und schneller Rekuperation beim Verzögern. Wie die PHEV der E-TECH-Reihe startet auch der Clio immer im Elektromodus, der Wechsel in den hinsichtlich Leistung, Beschleunigung und Kraftstoffverbrauch optimalen Antriebsmodus erfolgt automatisch. Dank der hohen Rekuperationsleistung können Nutzer im Stadtverkehr bis zu 80 Prozent aller Wege rein elektrisch zurücklegen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt dabei im Vergleich zu einem reinen Benzinmodell um bis zu 40 Prozent.

Hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs gibt Renault beim Clio ein Verbrauch von 3,6 Liter auf 100 km, nach NEFZ / WLTP Vlow, an. Die CO2-Emissionen werden mit 82/96g CO2/km aufgeführt. Ob diese Werte im Alltag erreicht werden haben wir nicht getestet. Bei den beiden folgenden Modellen können wir jedoch eine Aussage treffen. Rein elektrisch ist der Clio mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 75 km/h, mit der Hauptlast beim Verbrenner mit bis zu 180 km/h unterwegs.

Renault Captur E-TECH 160 läutet PHEV-Ära bei Renault ein

Gilt der Clio E-TECH als Wegbereiter der E-TECH-Modelle bei Renault, ist der Captur der erste Plug-In-Hybrid beim französischen Automobilhersteller, welcher ab Juli 2020 im Handel erhältlich sein wird. Der Antrieb des Captur ist analog des Clio aufgebaut. Allerdings verfügt dieser über eine höhere Systemleistung von 116 kW/158 PS, bei einem Drehmoment von 300 Nm. Des Weiteren ist auch die Batterie von LG Chem mit mehr Kapazität (9,8 kWh) ausgestattet. Hierdurch soll es möglich sein, dass der Captur im Stadtverkehr bis zu 65 km rein elektrisch, im Mix aus Stadt- und Überlandfahrt 45 km rein elektrisch zurücklegen kann.

Die CO2-Emissionen im WLTP-Prüfzyklus liegen bei lediglich 34 Gramm pro Kilometer, der kombinierte Verbrauch beträgt 1,5 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer. Diese Zahlen können zumindest teilweise von mir eingeordnet werden. Denn mit dem Captur war ich zwanzig Kilometer in der Stadt und Überland unterwegs. Gestartet wurde mit der vollen elektrischen Reichweite auf dem Display (53 km); zurück kam ich mit 36 km Restreichweite im Akku des PHEV. Rein rechnerisch hat der Teilzeitstromer lediglich 17 km Reichweite verbraucht, bei einer drei Kilometer längeren Strecke – Rekuperation sei Dank. 

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Der Verbrauch selbst wurde im Bordcomputer für diese Strecke mit 0,6 Liter auf 100/km angegeben, sowie einem Energieverbrauch von 12,6 kWh auf 100 km. Somit lässt sich festhalten, dass die Angaben von Renault durchaus zu erreichen sein dürften, wenn man den PHEV entsprechend fährt. Wobei 20 km Testfahrt nicht gerade ein aussagekräftiger Maßstab sind.

Wenn die Batterie dann doch Mal leer geht, kann diese sowohl beim Captur, als auch beim Mégan mit 14 Ampere Ladestrom und 3,2 kW Ladeleistung in 3:30 Stunden geladen werden. Bei 16 Ampere Ladestrom und 3,7 kW Ladeleistung sind es 3:00 Stunden. Entscheidet man sich die Teilzeitstromer am SchuKo zu laden benötigen diese auf 100 Prozent Akku-Kapazität um die fünf Stunden Ladezeit.

Renault Mégane Grandtour E-TECH Plug-in 160 - kompakter Teilzeitstromer

Der dritte im Bunde, welcher im September 2020 seinen offiziellen Marktstart hat, ist der Renault Mégane Grandtour E-TECH Plug-in 160. Dabei präsentiert sich die Kompaktklassekombi zum Marktstart nicht nur mit einem teilelektrifizierten Antrieb, sondern wartet auch mit einem Facelift zur vierten Generation des Fahrzeugs auf, welcher vor allem im Innenraum zu erkennen sein soll. Vorab der Hinweis, die Fotos zeigen die R.S. Line des Mégane und somit die höchste Ausstattungsstufe. Captur und Clio Fotos zeigen jeweils die Intens-Ausstattungsstufe.

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Der Mégane als Teilzeitstromer gilt wahrlich als Platzwunder, trotz größerer Batterie im Bereich der Rückbank. Mit 389 Liter Stauraum nach VDA-Norm lässt sich dennoch einiges darin unterbringen. Wie der Captur bringt es auch der Mégane im Idealfall auf bis zu 65 Kilometer rein elektrische Reichweite. Wobei auch bei diesem PHEV der Mix aus Stadt- und Überlandfahrt mit 54 elektrischen Kilometern näher an der Realität sein dürfte. Hinsichtlich Motorisierung, Batteriegröße und Höchstgeschwindigkeit unterscheiden sich der teilelektrifizierte SUV und der kompakte Teilzeitstromer nicht.

Im gemischten WLTP-Testzyklus verbraucht der neue Mégane E-TECH Plug-in-Hybrid 1,3 bis 1,4 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer und stößt nur 29 bis 32 Gramm CO2 pro Kilometer aus. So die Angaben vonseiten Renault. Auf der gleichen Teststrecke, welche ich bereits mit dem PHEV-SUV von Renault gefahren bin, brachte es der Mégane auf einen Verbrauch von 1,2 Liter auf 100 km, sowie einem Energieverbrauch von 12,8 kWh auf ebenfalls 100 km. 

Somit hat sich der Kompaktklasse-Plug-In-Hybrid ebenfalls im Bereich der von Renault angegebenen Werte bewegt. Im Gegensatz zum Captur hat er jedoch auf der 20 km langen Teststrecke 19 km rein elektrische Reichweite verbraucht; mag aber daran liegen, dass ich das Strom-/ Gas-Pedal ein wenig mehr durchgetreten habe auf der Landstraße.

Renault E-TECH - CO2-Flottenwerte sollten zu schaffen sein...

War Renault schon mit dem ZOE auf keinem schlechten Weg die CO2-Flottenwerte in 2020 zu erreichen, dürfte der Automobilhersteller durch die ersten drei E-TECH-Modelle noch positiver gestimmt sein. Denn sollte in der Tat mindestens jedes fünfte Fahrzeug ein E-TECH sein, mit wohlgemerkt bis zu 40 % (Clio) beziehungsweise 75 % (Captur/Mégan) CO2-Emissionen, dann sind die Vorgaben doch ein Klacks. Könnte man meinen.

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Diese Überlegungen tangieren den Endkunden wahrscheinlich eher wenig. Positiv überzeugt wird dieser hingegen durch günstigere Verbrauchswerte gegenüber entsprechenden Verbrenner-Alternativen, dem Fahrgefühl, welches der E-Motor in Verbindung mit Verbrenner zu vermitteln weiß, als auch der Tatsache, dass die drei Fahrzeuge – so wie sie da standen – sowohl optisch, als auch durch ihre Funktionen zu überzeugen wissen.

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Mir ist bewusst, dass dieser Event-Bericht nur einen kleinen Einblick auf die E-TECH-Offensive von Renault geben kann. Mehr soll er auch nicht. Denn weitere Eindrücke der Fahrzeuge können wir euch hoffentlich in naher Zukunft in Form entsprechender, ausführlicher Test- und Fahrberichte vermitteln.

Renault hat zu einem ersten Kennenlernen der E-TECH-Modelle nach Köln eingeladen und hierfür die Reisekosten übernommen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

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13 Antworten

  1. Wer braucht den Hybride? PHEV?

    Die Anwendung dieser schon bald unnützen Vehikel ist nur der Abgriff der 0,25 – 0,5% Dienstwagenbonusgelder……

    1. Hallo Sebastian,
      leider muss ich feststellen, dass fast der ganze Text über den Captur E-TECH Plug-In 160 sehr firmenspezifisch verfasst wurde.
      Ich habe z.B. klare Aussagen über die Assistenzsysteme vermisst. Eine genauere Recherche hätte wohl einiges negative zu Tage geführt.
      Hier mal einige Details eines „leitgeplagten“ Bestellers:
      Ich habe ein solches Fahrzeug bereits am 13. 02. 2020 bei meinem Händler bestellt u.a. mit Safety-Paket (welches den adaptiven Tempopiloten ACC enthält). Das Fahrzeug wurde bis heute nicht einmal seitens Renault distribuiert! Ich wurde stattdessen immer wieder verbal vertröstet.
      Erst auf ein Anfragen bei Renault Deutschland ergab Aufklärung.
      Hier ein Auszug des Schreibens: “ …Ihre Wunsch Option ist nicht bestellbar. Bitte schauen Sie sich die Preisliste genau an, damit Sie sich für eine verfügbare und für Sie akzeptable Änderung entscheiden können und teilen Sie diese Ihrem Verkäufer mit. Nur so kann das Werk die Bestellung annehmen…“
      Ich soll demzufolge eine andere Ausstattung wählen um einen E-Tech zu bekommen! Was ist das denn für eine Kundenfreundlichkeit?
      Angemerkt sei, dass der ACC mit dem reinen Benziner wohl bestellbar ist.
      Mittlerweile habe ich mit sehr großem Ärger den Vertrag storniert und werde einem anderen Hersteller den Vorzug geben.

      1. Danke für diesen Hinweis. Wie eingangs erwähnt bin ich nicht wirklich viel damit gefahren und über den Bestellprozess konnte ich auch nichts erfahren. Nehme es aber gerne mit auf, da ich die Tage eh ein Gespräch mit Renault habe und es dort anbringen kann.

  2. ebenso diese Augenwischerei und Bauernfängertricks diese Fahrzeuge würden irgendwas zum CO2 -Reduzierung beitragen….
    die dienen nur zur Verschönerung der Flottenstatistik der Hersteller um Strafzahlungen zu reduzieren…

    naja, es bleibt leider spannend

  3. Normalerweise bin ich gegen Plug-In-Hybride, auch gerade weil sie ein E-Kennzeichen tragen dürfen.

    Die Gründe dafür sind klar: Dienstwagenbesteuerung ohne jemals extern geladen zu werden und Parken auf E-Parkplätzen.

    Aber ich glaube, dass dies auf Renault weniger zutrifft. Renault ist nicht der Verkaufsrenner beim Dienstwagenleasing. Stattdessen geht ein guter Teil der Neuwagen an Privatkunden, die eben keinen Premiumzuschlag zahlen wollen. Und gerade diese Käufer werden wohl auch öfter die externe Lademöglichkeit nutzen, alleine weil es kostengünstiger ist.

    1. Man muss das gesamteuropäisch sehen:

      Hier bei uns Deutschen ist immer noch der Dienstwagenrenner: VW Passat (Kombi)/Audi A4 (KombI)

      Aber in Frankreich sind genau die Größe der jetzt vorgestellten durchaus auch bei Firmen beliebt…..

  4. Hybride und Plug-ins sind doch auch ein guter erster Schritt hin zum reinen BEV.Als Privatmann fährt man automatisch mehr rein elektrisch.Und für viele gibt die Sicherheit des altbekannten noch immer den Ausschlag beim Kauf.Das erledigt sich in den nächsten Jahren von allein!

  5. Absolut nichts Neues bei Renault. Mit diesen 3 neuen Typen können auch sie die Physik nicht überlisten. Das sind alles Verbrauchszahlen die Honda , Toyota und Mitsubishi schon seit 10 Jahren machen. Durch ein Festhalten am Verbrennermotor, dem Getriebebau, und den Strafzahlungen auszuweichen, geht man auch in Deutschland neben den reinen elektrischen, auch noch auf dieses Geleise. All diese, samt Renault, können auch nur 20% Kraftstoff einsparen und nicht 40. Mit einem 2 KWh Akku kann man rein elektrisch nicht lange 75 Km/h fahren. Auch deren PHEVs brauchen in der Praxis mind. 2,5 Liter Benzin. Alles was darunter als Werksangaben auftaucht ,ist verstunken und verlogen.

  6. Immer und immer wieder diese völlig veraltete Hybrid Technologie. Das war vor 20 Jahren vielleicht Bahnbrechend aber doch heute nicht mehr! Und immer wieder diese Reichweiten Angstmacherei. Das ist doch für 99% der Autofahrer gar nie ein Problem. Wer fährt schon mehrmals im Monat über 400km am Stück ohne einmal mind. 20 min Pause? Eben und da lädt man heute ein BEV locker wieder auf. Das sind doch keine Argumente um dauernd zwei teure Technologien in einem Fahrzeug mitzuschleppen. Für Fahrer die tatsächlich so ein gewaltiges Fahrprofil haben meinetwegen, aber die würden besser weiter Diesel ohne Elektro fahren. Weil mit den bestenfalls in Realität möglichen 40km elektrisch sparen die nicht das geringste an CO2 ein. Im Gegenteil, durch das höhere Gewicht wird der Verbrauch sogar ansteigen. Alles nur Schummelei um die Kunden an ein antiquiertes Geschäftsmodell zu fesseln. Schön brav weiter Abhängig von Benzin und Dieselpreisen und Werkstett und Servicekosten. Die sind dann auch einiges teurer als ein reiner Verbrenner. Clever gedacht, aber nein danke!

  7. Guten Tag,
    den Kritikern an den Plug-In-Hybriden sei gesagt, das wir unter Technikern auch diesen E-Antrieb als richtigen Schritt zu mehr CO2-Neutralität befürworten. Auch die Reduzierung der Dienstwagen-Steuer auf 0,5% ist der richtige Schritt in diese Richtung.
    Der Plug-In-Hybrid ist schnell wieder aufgeladen, zu hause, an der Raststätte, am Hotelparkplatz, in der Stadt, bei IKEA, am Restaurant, … und anderswo.
    In den Niederlanden ist das Alltag, in Japan ist das Alltag, in Norwegen ist das Alltag.
    Unterstützen sie bitte diese Form der Fortbewegung und setzen sie alle Energie dahinein.
    Vielen Dank.

  8. Richtig Michael, wer nicht weiss, dass PHEV s besser sind als reine Verbrenner wie Hiker meint, ist auch kein Techniker.. Hiker wenn Du 20 Min. mit dem Diesel einen Pass herunter fährst dann verbraucht der zwar nichts. Aber Du bezahlst die Bremsbeläge und neue Scheiben. Jeder Elektrische (ausser HEV) ladet da mindestens den halben Akku, wenn nicht den ganzen wieder auf. Weisst Du was das heisst? Dein Geldbeutel füllt sich für 200 Km Gratisstrecke. Die HEV sind auf aber ebenen Strecken immer noch besser als ein reiner Verbrenner. Dies ist ist der Grund weshalb MB jetzt den GLE mit 32 er Akku für E Reichweiten von über 100 Km als PHEV bringt. Kleine Akkus taugen vor allem im Gelände nichts.

  9. @Sebastian: Hallo Sebastian weißt du denn wann der Megane Limousine als e-tech kommt ? Renault selber hat keine Infos auf der Seite.

    @all ich bin eine Privatperson die gerne einen megane e-tech fahren würde, etwas grün und etwas PS als Kompromiss fahren würde. Gerade im Bezug auf den Umwelt Bonus und der MwSt.

    Und aktuell ist DAS der „Fortschritt“. Elektro ist da Mal so gar nicht grün. Die Aktuelle hybrid Technologie ist gar nicht mit der von vor 20 Jahren vergleichbar.

  10. @Sebastian: Hallo Sebastian weißt du denn wann der Megane Limousine als e-tech kommt ? Renault selber hat keine Infos auf der Seite.

    @all ich bin eine Privatperson die gerne einen megane e-tech fahren würde, etwas grün und etwas PS als Kompromiss fahren würde. Gerade im Bezug auf den Umwelt Bonus und der MwSt.

    Und aktuell ist DAS der „Fortschritt“. Elektro ist da Mal so gar nicht grün. Die Aktuelle hybrid Technologie ist gar nicht mit der von vor 20 Jahren vergleichbar.

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