Renault erhöht die Kaufprämie für eigene E-Autos abermals

Renault erhöht die Kaufprämie für eigene E-Autos abermals

Copyright Abbildung(en): Renault

Erst heute Vormittag konnten wir berichten, dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossen wurde, wodurch deutlich höhere Prämien für E-Autos, als auch Plug-In-Hybride stehen im Raum. Noch diesen Freitag soll es offiziell verabschiedet werden. Bis zu 9.000 Euro Umweltbonus soll es dann für reine E-Autos geben. Der Beschluss soll rückwirkend zum 4. Juni, also dem Tag des Beschlusses, in Kraft treten. Renault gibt sich damit nicht zufrieden und legt noch etwas auf den bereits erhöhten Umweltbonus drauf.

Ab sofort erhalten Privatkunden beim Kauf eines neuen, elektrischen Renault ZOE 10.000 Euro Renault Elektrobonus. Für den neuen Renault Captur Plug-in-Hybrid gibt es eine Prämie von 7.500 Euro. Die Bestellung beim Händler ist ab sofort möglich. Renault gibt zu verstehen, dass sich der 10.000-Euro-Elektrobonus wie folgt zusammensetzt:

  • 6.100 Euro entstammen dem erhöhten Umweltbonus des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA-Prämie inkl. AVAS-Förderung)
  • 3.900 Euro kommen aus der erhöhten Renault Förderung

Dabei verweist der französische Automobilhersteller darauf, dass die Förderdetails für die 6.000 Euro Bundeszuschuss, insbesondere ab welchem Zulassungsdatum dieser gelten erst noch durch das Bundeswirtschaftsministerium definiert werden. Auch für den elektrischen Kangoo gibt es die 10.000-Euro-Prämie. Der 7.500-Euro-Bonus für den neuen, elektrifizierten Captur Plug-in-Hybrid setzt sich ebenfalls aus der BAFA-Förderung und der Renault Aufstockung zusammen.

„Als Elektro-Marktführer in Deutschland setzen wir erneut ein starkes Zeichen für mehr Elektromobilität – ab sofort profitieren unsere Kunden von 10.000 Euro Elektrobonus für den ZOE und den Kangoo Z.E. sowie 7.500 Euro Prämie für den Captur Plug-in-Hybrid. Noch nie war der Einstieg in die E-Mobilität so günstig wie jetzt“ – Uwe Hochgeschurtz, Renault Deutschland Chef

Der jüngst kräftig erneuerte Renault ZOE ist damit inklusive Batterie und 10.000 Euro Elektrobonus bereits ab 19.990 Euro (brutto) erhältlich. Wird die Batterie gemietet (monatliche Mietraten ab 74 Euro), liegt der Einstiegspreis nach Abzug des Elektrobonus bei 11.900 Euro. Für den Elektrolieferwagen Kangoo Z.E. sinkt durch die 10.000-Euro-Prämie der Einstiegspreis (mit Batteriekauf) auf netto 18.575 Euro (brutto 22.105 Euro). Unter Berücksichtigung der erhöhten Prämie liegt der Einstiegspreis für den neuen Captur Plug-in-Hybrid (in der Ausstattung INTENS) bei nur 26.100 Euro (brutto).

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 10. Juni 2020

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Wer ein funktionierendes Produkt hat und liefern kann, leistet sich in der heutigen Zeit Power zum Umstieg vom grossen Erdölverbrauch wegzu gehen. Dies ist auch positiv dem Kimawandel entgegen zu wirken.

Jetzt müssen wir nur noch für die Zukunft klären, woher die 105 Terawattstunden (TWh), die wir benötigen, herkommen. Ich tippe mals aus französischen Atmokraftwerken. Wir sind schon ein cleveres Volk.

Dir ist bekannt, dass die deutschen Energieversorger gemeldet haben, dass – wenn ALLE Pkw in D elektrisch fahren – der Stromverbrauch um 15% steigt.
Parallel sinkt er, weil die Strom- und sonstige Energie fressenden Infrastuktur incl der Raffinerien weitgehend stillgelegt werden können.

Aber solche Panikmeldungen wie von dir sind Alltag .. was las ich gestern .. irgendjemand stammelte, dass die Weltproduktion an Kupfer nicht reichen könnte um die notwendigen Ladepunkte anzulegen ..
Für meinen Ladepunkt brauche ich 5 m Kabel und eine Campingdose.
Irgendwie kommt mir die diversen Weltuntergangsszenarien nicht sehr plausibel vor.

„Parallel sinkt er, weil die Strom- und sonstige Energie fressenden Infrastuktur incl der Raffinerien weitgehend stillgelegt werden können.“
Das kann ja erst funktionieren wenn tatsächlich 100% auf Elektro umgestellt sind. Wann soll das den realistischerweise passiert sein? In den nächsten 20 Jahren sicher nicht.

Sie sind aber sehr schlecht informiert. Erstens sind 105 TWh nicht viel Strom, im Vergleich zu dem was wir nach dem Systemumbau in der Energiewirtschaft haben werden. Zweitens sind wir cleverer als die Franzosen. Denn die haben in ein paar Jahren ein riesiges Problem. Bald sind die AKW so alt, dass die durch neue Kraftwerke ersetzt werden müssen, zumindest wenn man keinen Supergau riskieren will.
Aber neue AKW sind unbezahlbar teuer. Der neue Block in Hinkley Point in England wurde erst in Angriff genommen, als man eine staatliche Garantie für 35 Jahre abgegeben hat. Und zwar für 13 Cent/kWh mit jährlichem Inflationsausgleich. PV per PPA ist in Deutschland schon für 4,6 Cent/kWh realisiert worden. Im Schnitt liegen PV-Ausschreibungen bei großen Anlagen derzeit bei 5 Cent/kWh. In Dubai zuletzt bei 1,2 Eurocent/kWh.
Also wird man in Frankreich, das was wir machen, auch bald machen müssen. Nämlich wie alle andere Staaten auch, letztendlich auf ein 100%-EE-System hinarbeiten. Daran wird kein Weg vorbei führen. Leider wird das den Bürgern von konservativen Verhinderungspolitikern nicht klar gemacht.

Wie kommt Renault darauf in Deutschland Marktführer zu sein?
Die Marke Volkswagen hat 2020 bisher mehr Elektrofahrzeuge verkauft als Renault und Nissan zusammen. Und wenn man den Volkswagen Konzern betrachtet doppelt so viele.

Ach wirklich? Wo sind denn die ganzen E Autos von VAG? Vielleicht sollten Sie mal differenzieren zwischen Verkaufen und Fahren. Ich sehe auf 100 ZOEs vielleicht 1 E Auto aus dem VAG Konzern auf den Straßen FAHREN.

Kann es sein, das Renault ein Riesenproblem hat?
Nach dem kleinen Nachfrageschub im Januar geht es überall mit dem Zoe-Anteil zurück und der Wagen kann nur dann in den Statistiken vorne landen, wenn VW Nachschubprobleme hat.
Renault kann offenkundig ab Lager liefern weil die Kisten sich da die Räder viereckig stehen während andere nach Produktion unmittelbar ausliefern müssen.

Renault-Problem: sie verkaufen fast keine Verbrenner mehr auf ihren Stammmärkten und werden damit 95 Gramm unterbieten.
Ganz gefährlich – das wird 2025 ganz, ganz teuer ..

Bei BMW und Mercedes werden sich Verbrenner auch demnächst die Räder eckig stehen, aber dann sind die Mitbewerber, die frühzeitig auf Strom (oder Wasserstoff) setzen, ganz schnell im Vorteil.
Die Fixkosten (teure Mitarbeiter, nur zu 60 % ausgelastete Werke etc.) kosten ganz viel.
VW-Diess sprach doch kürzlich davon, wieviele Milliarden der Liquditätsabfluss derzeit ist.
Und VW und Audi liefern derzeit wie bekloppt aus….Ja klar…. 😉

Wartet erst mal alle den Dezember 2020 ab, wenn der Golf 8 „die erste Million vollgemacht hat“. Ironie aus.

Wir müssen mal bzw du solltst mal lernen, den BEV-Markt vom generellen Verbrenner-Markt zu unterscheiden.
Verbrenner stehen sich alle die Räder viereckig und am allermeisten bei Renault und PSA, deswegen kriegen sie auch 5 Milliarden und nicht BMW, VW und MB ..

erkennst du den Unterschied?

Das liegt übrigens an Corona und die geschmähten teutschen Konzerne haben wenigstens noch China zur Kompensation. Die Franzosen haben NICHTS .. nur Steuergelder.

Heul doch. 😉

Zu einem Verkauf gehört auch die Lieferung der Ware. Nicht nur Vertrag schreiben und Geld kassieren. VW verkaufte ID = 0, Renault verkaufte ZOE = ganz viele. Möglich das VW es schafft noch dieses Jahr den ID auszuliefern,wer weiß? Aber ich währe vorsichtig. Betrügern (siehe letzte Urteile) würde ich kein Geld geben.

VW verkauft e-golf und e-upmigo ganz viele und dazu noch taycan und e-tron … das ist nämlich ein Konzern ..

Und wegen des ID mach dir mal keine Gedanken .. der kommt im Sommer und zwar genau ab September.
Dein Geld würden sie auch gar nicht haben wollen.
VW wird liefern und Renault wird Staatskohle kassieren und trotzdem den Bach runtergehen (meine Prognose) weil sie nämlich nix in der Pipeline haben.

Meine Frau fährt schon seit 4 Jahren einen ZOE.
Diese Monat haben wir den neuen mit 100KW Motor
bekommen. Wir haben lange drauf warten müssen. Die mussten wahrscheinlich die Räder wieder rund feilen.
(Ironie aus)
Wer diesen Wagen einmal Probe gefahren hat, ist begeistert.
Versprochen!!

Wann war das denn?? Vor 4 jahren .. ?? wir reden von HEUTE!!
Vor 4 Jahren war die Zeit als Renault noch glaubte, ein gutes BEV zu haben. Damals stimmte es auch. Heute ist es nur noch Geschichte – der Glaube und das ‚gute BEV‘

Es kaufen aber ne ganze Menge Leute dieses „Altmetall“…. ..:-)

Also ich würde die ZOE, ein gutes, preiswertes, effizientes Klein BEV mit ansprechendem Design und Reichweite, jedem i3 jederzeit vorziehen. Ich habe die ZOE schon oft an Gleichmässigkeitsrennen und am EgoGP kennen lernen dürfen. Einem i3 war sie immer weit überlegen. Laden lässt sie sich mit AC 2.3kW(1x10A), 3.7kW(1x16A), 11kW(3x16A), 22kW(3x32A) sowie DC 50kW. AC sogar besser als mein Tesla Model 3.

Mein Typo: „EcoGP“ natürlich

Ich finde es nicht ganz einfach, dass man die Förderung von 6000 Euro verauslagen muss und sich dann vom Staat wiederholt. Der Betrag muss ja auch erst mal da sein.

Ich sehe das als normale Marktanpassung, die auch gerne höher hätte ausfallen können. Wirklich kein Grund über Renault herzufallen. Meines Wissens auch ein Elektroauto mit dem viele Käufer zufrieden sind.

das ist auch ok so aber dir Frage ist, wie sich die Marktanteile heute gestalten und wie es weiter geht.
Da sieht es ganz düster aus.

Norwegen ist das BEV-Musterland in Europa (50 – 70% BEV-Zulassungsanteil)
Da ist der Zoe-Marktanteil im Mai auf 4,3 % abgesackt (VW-Konzern 37,4%)
Und das obwohl Renault liefern konnte.
Warum wollen die BEV-erfahrenen Norweger keinen Zoe mehr haben???

Weil sie zwanghaft von Betrügern kaufen wollen weil sie wissen wo es gute BEV gibt?

VW kommt nach der letzten Betrugsmasche gar nicht mehr in Frage!

Ich fahre seit 7 Jahren Zoe. Super!
Seit 3 Jahren Tesla x mit 70.000 km und Gesamt-Inspektionskosten von 30€ Brutto. Supergeil und der Strom ist umsonst! Ähh in ganz Europa. Das heist ich fahre los und komme mit kostenlosem Strom nach Sizilien oder ans Nordkapp, oder….

Nein, dieser Allgemeinplatz derjenigen, die sich ohne Peinlichkeit der Unwissenheit, über alternative Fortbewegung unterhalten wollen und den man sich zur Not auch per Google aneignen könnte, ist diesem Menschen offenbar nicht bekannt und er wird diesen nun, das es ihm bekannt gemacht wurde, ignorieren.

Der ZOE ist derzeit das interessanteste E Auto in seiner Klasse. Einzig der hohe Anschaffungspreis schreckt mich ab. Es gibt auch keine wirklich begründbare Erklärung dafür, warum E Autos generell etwa das doppelte kosten müssen als die vergleichbare Verbrennerkonkurrenz. Der ZOE kostet OHNE Batterien über 20000€. Eigentlich müsste er deutlich günstiger sein, als der entsprechende Verbrenner, wenn man Fertigungs- u. Materialaufwand betrachtet. Selbst mit mittlerweile 10000€ Zuschuss ist er auch mit der kleinsten Batterie immer noch deutlich teurer als die Verbrennerkonkurrenz. Das erklärt sich für mich durch negative Politik dank Lobbyismus und dem immer noch grundsätzlichen Unwillen der Hersteller zum Umschwenk auf neue Technologien. Was da abseits Kleinherstellern und Tesla angeboten wird, soll letztendlich die Kundschaft überzeugen beim Verbrenner zu bleiben. Fatal ist dabei, dass diese Ignoranz letztendlich die europäische Automobilindustrie ruinieren wird. Wer das nicht glaubt, wird in ein paar Jahren eines besseren belehrt werden.

Ihre Kurzsichtigkeit ist phänomenal.. Verkaufzahlen zu Corona Zeiten sind mit Sicherheit nicht repräsentativ…. und selbst da liegt der Golf nur um ganze 24 Einheiten vor dem Zoe….(Jan-März 20) Renault entwickelt schon wesentlich länger an Elektroautos als andere Hersteller. Dieser Vorsprung wird sich gerade in den nächsten Jahren bemerkbar machen. Unabhängig davon hat Renault Europaweit die Vorreiterschaft intus und wird bald mit dem Spring Elektrik eine neue Ära in Bezug auf Bezahlbarkeit und Verkaufszahlen einleiten.

Electricitymap.org

Wir haben einen Stromüberschuss jenseits von Gut und Böse. Die 15% mehr Verbrauch wenn ALLE Autos elektrisch fahren sind überhaupt kein Problem. Sagen auch alle Energie- und Netzversorger, nur die Verschwörungs-Schwurbler haben da andere Informationen…

„Wann war das denn?? Vor 4 jahren .. ?? wir reden von HEUTE!!
Vor 4 Jahren war die Zeit als Renault noch glaubte, ein gutes BEV zu haben. Damals stimmte es auch. Heute ist es nur noch Geschichte – der Glaube und das ‘gute BEV’“

Was wollen Sie den damit zum Ausdruck bringen? Da wurde geschrieben, dass man SEIT 4 Jahren zufrieden mit dem ZOE ist. Haben Sie das vielleicht einfach nicht verstanden?

Das ist die Realität! Ich bin sehr glücklich das Auto zu besitzen, und wenn die Batterie kaputt ist wird sie ersetzt.

Einige Kommentare hier sind ja ganz brauchbar, andere wiederum unterirdisch, wie wohl leider beim Thema eMobilitãt unvermeidbar.
Aber kein Kommentar bezieht sich auf den Preis bzw das Angebot von Renault. Vielleicht deshalb weil es keines ist was erwähnenswert wäre. Auf den Hersteller / Importeur-Anteil-Umweltbonus, der zurzeit bei 3570,- inkl 19% liegt, legt Renault gerade mal 1430,-Euro drauf. Natürlich sind 1430,-EUR auch Geld, aber auf meinen bestellten e-Niro hab ich 2000,- Nachlass bekommen, neben dem Pflicht Umweltbonusanteil. Wo ist jetzt hier das sensationelle Renault Angebot? Vielleicht hab ich da was übersehen.

Wenn alle e-auto Laden und Speichern .Ist soviel Energie im Netz das man Kohlekraftwerke Abschalten können. Z.B. 40 MILLONEN e-auto mal 100kw=(40.000.000.e-auto) ×100 kW Speicher eines e-auto == Gleich.
4000 000 000 kW also mehr als die Kohlekraftwerke zur Grundlast Sicherung unseres Strommarktes. Die e,-mobilität hat nicht nur den Nutzen der Mobilität. Sondern hat den Nutzen unserer Erneuernenergie Speicherung in Unseren Netz.Damit könnte man die Umwelt Verschmutzung auch in Griff bekommen.

So funktioniert es leider nicht. Speicher erzeugen keinen Strom, sondern speichern den Strom, wie der Namen schon sagt (und zwar KWh nicht KW). Gehen wir mal davon aus, dass die derzeit 47 Mio. PKW statt 100KWh nun reeller im Schnitt 50 KWh Kapazität haben, denn es gibt überwiegend kleinere und mittlere Fahrzeuge, dann entspricht das einer Summe von 2,35 TWh. Das ist eine Menge die aber nur teilweise als Regelenergie zur Verfügung stehen wird. Realistisch ist vielleicht 10-20% davon. Sagen mir mal 0,5 TWh. Der derzeitige Strombedarf beträgt aber über 500-600 TWh p.a.. Nach Umstellung des Energiesystems in allen Sektoren (inkl. Mobilität, Industrie, Hauswärme auf E-Strom) gehen Studien von z.B. 1.700 TWh Primärenergiebedarf aus. Die Kohlekraftwerke müssen also nicht durch Speicher, sondern durch EE-Anlagen (Wind/PV u.a.) ersetzt werden. Die Speicher von PKW können Regelenergie liefern, müssen das aber nicht in einem System mit viel H2 als Speicher. Alleine das Erdgasnetz würde als H2-Netz für 3 Monate Sicherheitsreserve bieten. Da müssen wir hin.

So sehe ich das auch. Ein Recht mikriger Zusatzrabatt, bombastisch aufgeblasen..,

Alles kompetente Kommentare hier. Bis auf den Meier, der ein Weihnachtsmann bleibt und nur noch zur Volksbelustigung dient.

Es ist zur Zeit herrlich zu erleben, wie diese E Mobilität schön geredet wird. Es ist aber schon verwunderlich wenn unsere Umweltschützer alle anderen Fahrzeuge verteufeln, es aber in Kauf nehmen das in Chile ganze Landstriche verwüstet werden inklusive des massenhaften Verbrauchs von dem so wertvollen Trinkwasser um die seltenen Erden zu gewinnen. Keiner von unseren Umweltmenschen bekommt nicht mal ansatzweise rote Ohren, wenn minderjährige Kinder in Afrika unter menschenunwürdigen Bedingungen das Kobalt aus der Erde für eine warme Mahlzeit buddeln müssen. So toll diese E Autos auch sein mögen, unter diesen Umständen werde ich mir keins kaufen. Worüber bisher auch noch nicht gesprochen wurde wie Recycelt man in cirka 10 Jahren diesen riesigen Berg an alten und verbrauchten Batterien. Aber das ist ja ein Umweltproblem der Zukunft und geht uns also glatt am Arsch vorbei.

Herr Pfennig, die Fragen sind berechtigt und wurden sicher schon 1 Mio. mal in 100 Foren gestellt. Ich liege sicher nicht falsch, wenn ich sage, dass in diesem Forum diese Frage recht kontrovers diskutiert werden und das ist ruchtig so.
Ihre Aussage : „So toll diese E Autos … werde ich mir keins kaufen“. Niemand ist verpflichtet ein Elektroauto zu kaufen, oder hat die UNO so ein Gesetz erlassen, das Sie dazu verpflichtet ? Wir können die Dinge wie bis anhin so weiter auf uns zu kommen lassen. Und wenn ich bei Ihnen weiter lese, dann ist das Ihr Weg, den Sie einschlagen werden und absolut niemand wird Ihnen die Freiheit nehmen, das auch weiter so zu tun und wie Sie so schön sagten : “ … get uns glatt am A…. vorbei“. Dann könnten wir uns alle die Billionen von Dollars sparen und dieses Geld getrost in irgend etwas Anderes investieren. Ende Gut Alles Gut.

Wenn dem so wäre, können Sie sicher sein, würde ich nicht seit bald 10 Jahren rein elektrisch fahren. Nur aus Spass hätte ich mir niemals ein Elektroauto gekauft, sondern ich wie viele Andere geben sich nicht mit dem Status Quo zufrieden. Fossile Kraftstoffe, Kernkraftwerke, Erdgas, unter anderem, werden wir durch alternative und vor Allem nachhaltige Energiesysteme ablösen müssen und je eher wir das gesamtgesellschaftlich tun, je günstiger kommt uns das zu stehen. Meine Meinung.

Zum Thema E-Mobilität bin ich sicher können Sie mir Dutzende von Studien präsentieren, die 100% gegen Alles sind und gleichtfalls solche die 100% dafür sind. Ich meinerseits unterstütze die Ansichten, welche Herrn Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer in seinem Strategiepapier : elektrische Pkws – aktueller Stand und zukünftige Entwicklung http://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf im Oktober 2019 zusammengefasst hat. Ich finde seine Argumentation, auch wenn diese nicht den Anspruch erhebt heilig zu sein, sehr profund und ausgeglichen. Sie hebt in keinster Weise Elektroautos in den Himmel. Aber sie gibt auch ein paar Antworten auf Frage, die Sie sich stellen. Nochmals, es ist nur 1 Meinung, aber ich unterstütze sie im Grossen und Ganzen. Auch das Thema Recycling wird angesprochen.

Nur noch eins: Seit 40+ Jahren benützen die Menschen Batterien in fast allen Geräten im Haushalt, Industrie etc. und halt eben seit 10+ Jahren auch in der Elektromobilität. Haben Sie sich vor dieser Zeit auch schon solche Gedanken gemacht ? Konsequenterweise müsste das so sein.

Jetzt wundere ich mich nicht mehr, woher manche blödsinnigen Behauptungen kommen. Dass sich ein Uni-Prof. für sowas hergibt ist traurig. Das als relativ ausgeglichen zu betrachten ist schon seltsam. Die zwanzig Seiten strotzen nur so von Fehlern oder Manipulationen.
Ich erkläre es mal an einem einzigen Beispiel.

Zitat: „Es sei noch erwähnt, dass Wasserstoffautos mit Brennstoffzellen ebenfalls eine recht große Batterie benötigen. Ein Daimler GLC F-Cell Plug-In hat sogar eine Lithium-Ionen-Batterie mit 13,5 kWh Kapazität. Die Batterie wird für den Kaltstart des Brennstoffzellensystems, für die schnelle Leistungsbereitstellung bei starker Beschleunigung und vor allem für die Rekuperation benötigt, denn ansonsten geht die Bremsenergie von Brennstoffzellenfahrzeugen wie bei konventionellen Pkws verloren.“
Obwohl er an anderer Stelle den Nexo erwähnt der lediglich eine 1,56 KWh-Akku hat, nimmt er für diese Behauptung den Daimler, der gar kein reines FCEV ist, sondern sich als Hybridfahrzeug darstellt, welches ohne FC 50km nur mit der Akku fahren kann.

Ich könnte nun Seitenweise aufzählen, was da alles falsch dargestellt ist. Wenn Sie schon was Neutrales lesen wollen, dann bitte das was in einem anderen Thread HIKER gelinkt hat. Da muss man sich etwas Zeit nehmen, um das zu studieren. Ich gehe zwar nicht unbedingt mit allen Schlußfolgerungen konform, aber die Datengrundlagen sind sehr sauber recherchiert.
https://www.zukunft-mobilitaet.net/169895/analyse/elektroauto-brennstoffzelle-synthetische-kraftstoffe-ptx-ptl-kosten-infrastruktur-rohstoffe-energiebedarf-wirkungsgrad/?utm_source=Newsletter+%7C+Elektroauto-News.net&utm_campaign=426b357040-Mail_from_09102017_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_a13cad7d1b-426b357040-154199393

Hallo Herr Pfennig,

ich habe vor kurzem einen Bericht gelesen, aus dem hervorging, dass für den Abbau des Lithiums für einen 45 kWh-Akku in Chile in etwa genauso viel Trinkwasser verbraucht wird, wie für 6 kg Rindfleisch – nur dass so ein Akku ein paar Jahre hält, während der Pro-Kopf-Jahresverbrauch für Rindfleisch wesentlich höher liegt.

Und was ist mit den Kindern, die in Afrika auf Plantagen (welcher Art auch immer) arbeiten? Oder denen, deren Felder / Grundwasser durch undichte Erdöl-Pipelines vergiftet werden, von den Umwelt-Katastrophen durch Dammbrüchen bei z.B. Kupferbergwerken, wo ganze Landstriche auf Jahre durch Schwermetalle vergiftet sind, ganz zu schweigen?

Naja, der Preis……
Auf der einen oder anderen einschlägigen Plattform gibt es für den ZOE mit Batteriemiete Z.E. 40 derzeit bis zu 30% Rabatt (auf Z.E. 50 sogar 32%), ja auch für private ohne Gewerbe. ADAC Mitglied muss man halt sein aber das ist ja nicht so schwer ansonsten sind es nur 28% .
21.900€ ZOE Z.E. 40 Basis ohne Extras
-6.570€ Rabatt
+590€ Überführung
_______________________
15.920€ Barpreis
-6.100€ voraussichtlicher staatlicher Anteil
_______________________
9.820€ Endpreis

Das für ein nagelneues Fahrzeug finde ich jetzt nicht so schlecht.
Ein Wort noch zur Batteriemiete. Renault ist der einzige Anbieter den ich kenne der die Batterie zur Miete anbietet. Damit muss man zwar monatlich zwischen 74 und 124€ je nach Fahrleistung bezahlen hat aber Null Risiko bzgl. der Haltbarkeit der Batterie für 8 Jahre! Wenn Mann will kann man jederzeit die Batterie aus dem Mietmodell rauskaufen. Für alle der Batteriehltbarkeit nicht trauen eine gute Option. Ich könnte mir vorstellen dass andere Anbieter mit dieser Option leichter und auch mehr Kunden gewinnen könnten.
Ich finde es übrigends super dass immer mehr Anbieter jetzt mit e Autos kommen das belebt das Geschäft ist positiv für alle Arten von Innovation und gibt uns Käufern mehr Wahlmöglichkeiten. Vor allem werden die Ausreden beim Verbrenner zu bleiben immer weniger .

Bravo Ralf, so geht s. Jeder E Autohersteller ist ein Volltreffer gegen den Klimawandel. Der VW Meier zieht diesen Konzern mit seinem Palaver gegen Andere noch voll in den Keller. Mit seinen 4 Jahren beim Zoe,? man sollte halt die Technik der E Marktführer kennen! Der war damals schon der Leader in seinem Bereich. Und ist heute noch besser geworden ohne ganze Plattformen umzustellen. Der ist kein umgebauter Verbrenner wie der E Golf , welcher mit der Technik stehen geblieben ist und von deren eigenen Firmenoberen totgeredet wurde. Was besseres haben sie immer noch nicht. Renault hat mit der Batterie- Entwicklung mitgehalten und verstand es ohne Mehrpreis stetig die Reichweite zu erhöhen. Die 400 KM Reichweite, kann man mittels CCS und noch wichtiger auch dreiphasig mit 22 KW schnell laden. Falls dann der I.D das auch mal kann, und auch mal ein halbes Jahrzehnt Marktführer wird, können sie sich auch loben. Aber bis dahin, bitte kleine Brötchen backen.

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