Der 6.000-Euro-Elektrobonus von Renault setzt sich zusammen aus dem aktuell gültigen Umweltbonus des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von 2.000 Euro (unverändert) und der auf jetzt 4.000 Euro erhöhten Renault Förderung. Die Erhöhung der Renault Förderung gilt so lange, bis die erhöhte BAFA-Prämie in Kraft tritt.

Renault: Ab sofort 6.000 Euro Elektrobonus für alle E-Modelle

Copyright Abbildung(en): Renault

Seit Wochen warten Kunden auf das Inkrafttreten der bereits beschlossenen erhöhten E-Auto-Prämie.  Der Umweltbonus soll unter anderem für rein elektrische Fahrzeuge mit einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro von 4.000 auf 6.000 Euro und für Plug-In-Hybride von 3.000 auf 4.500 Euro steigen. Mitte November hat das Bundeskabinett eine milliardenschwere stärkere und längere staatliche Förderung der Elektromobilität auf den Weg gebracht. Doch seit dem heißt es warten. Warten auf den Umweltbonus.

Renault hat beschlossen nicht mehr länger zu warten und schafft jetzt Fakten. Ab sofort erhalten Käufer eines neuen Renault Elektromodells den auf 6.000 Euro erhöhten Renault Elektrobonus. Der 6.000-Euro-Elektrobonus von Renault setzt sich zusammen aus dem aktuell gültigen Umweltbonus des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von 2.000 Euro (unverändert) und der auf jetzt 4.000 Euro erhöhten Renault Förderung. Die Erhöhung der Renault Förderung gilt so lange, bis die erhöhte BAFA-Prämie in Kraft tritt.

„Als Elektro-Marktführer in Deutschland schaffen wir jetzt Klarheit für unsere Kunden – bei Renault gibt es 6.000 Euro Elektrobonus ab sofort. Die Verzögerung der erhöhten staatlichen Prämie ist für uns nicht mehr akzeptabel. Renault handelt schneller als die Politik“ – Uwe Hochgeschurtz, Renault Deutschland Chef

Somit wäre der neue Renault ZOE ist inklusive 6.000 Euro Elektrobonus bereits ab 15.330 Euro (brutto) erhältlich. Mit 9.431 Zulassungen war der Renault ZOE im Jahr 2019 erneut Deutschlands meistgekauftes Elektroauto. Für den Elektrolieferwagen Kangoo Z.E. sinkt durch die 6.000-Euro-Prämie der Einstiegspreis auf netto 14.820 Euro. Der Kangoo Z.E. eignet sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Des Weiteren profitiert auch der Renault Master Z.E. profitiert vom erhöhten Renault Elektrobonus. Unter Berücksichtigung der Prämie startet der Master Z.E. bei 53.900 Euro netto.

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 24. Januar 2020

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NEUE FÖRDERUNG ….
Ja das ist mal eine gute Nachricht, nur leider kann ich das nicht mehr in Anspruch nehmen, da meine ZOE vorige Woche zugelassen wurde.
Laut Renault gilt das erst für Neuzulassungen ab dem 24.01.2020.

Viele Grüße Norbert

Renault steht das Wasser wohl ziemlich weit am Hals .. kein Unternehmen gibt freiwillig Rabatte wenn die Kapazität ausgelastet ist. Und die Perspektive positiv ist.
Die höhere Prämie kommt etwas später und wenn man als Hersteller etwas Fleisch auf den Rippen hat produziert man eben auf Lager und wartet entspannt.

Ich vermutet mal ganz stark, dass Renault schon jetzt gewaltig Druck von unten durch die VW-Drillinge kriegt und Angst hat, keinen Wagen mehr loszuwerden wenn erst der ID.3 da ist. Dann noch schnell weg mit den Zoes und was so rumsteht.

Die richtige Antwort auf das zögerliche Verhalten der Bundesregierung, endlich die EU um die Befürwortung einer höheren Prämie zu bitten. Was letztlich nur eine Formalität ist.
Wenn Volkswagen solche Probleme hat den ID3 auf die Straße zu bringen und glaubt durch Einflussnahme auf die deutsche Politik die höhere Prämie zu verschleppen, ist die Entscheidung der Franzosen genau richtig.

Klimawandel ja Oh weh, aber bitte. OHNE E- VW-ID!!!
Jahrelang beschi……, die Umwelt vorsätzlich geschädigt, Absprachen mit anderen Herstellern getroffen-das Netz ist voll davon. Milliarden versenkt und jetzt Boni vom Staat/Steuerzahler haben wollen. Wie abgedreht ist das?
Vorher überlegen was man kauft und an die Folgekosten denken. Wer 20.000 km im Jahr mit einem E-Auto fährt, erhöht seinen Stromverbrauch wie ein drei Personenhaushalt im Jahr.
Kann man im Netz nachlesen.
Ionity erhöht den “Stromtankpreis“ ab 01.02.2020 auf 0,79 cent/kWh ….. viel Spaß!?
Ab 2021 wollen die Netzbetreiber von Deutschland, Schweiz, Österreich und Tschechien die “Strombegrenzung“ für E-Autos einführen zur Sicherheit der Netze. -Tja, es gibt viel zu diesem Unsinn zu sagen – nachlesbar auch unter “pdfinsinternet“.
Durch Schaden wird man klug, a aber warum sollte man zweimal reinfallen? Einmal DIESEL nochmal E-AUTO Nein lieber nicht!

Wartet auf den neuen Smart aus China,
dann geht die Post ab!

Da nennt man ein Zeichen setzten! Bravo Renault!

Na ja,ist doch klar das die Regierung wartet bis VW liefern kann, der Staat hat ja Anteile an VW,also kann es ja nicht so krass eilig sein mit dem Umweltschutz. Es zählt immer noch die Kohle für die Regierung. Aber egal, fahre meinen Diesel E 5 bis er nicht mehr mag.

Der Zoe ist eine überteuerte Krücke. Ich habe ihn einen Tag zur Probe gefahren, bin damit von Brühl nach Linz am Rhein gefahren, rauf auf den Berg (273m ü.N.N.). Am nächsten Morgen dann nach Köln West zur Arbeit und nachmittags zürück nach Brühl. Anfangs standen 330 Km Reichweite im Bordcomputer. Gefahren bin ich rund 180 KM, dann kam er mit 15 Km Restreichweite in Brühl an. Dabei habe ich kaum ernsthaft beschleunigt, bin hinter LKWs hergekrochen. Habe die Klima ausgeschaltet, was sofort mit beschlagenen Scheiben quittiert wurde. Heizung sinnvoll nutzen war auch nicht. Das alles für einen Kaufpreis von rund 31.000 Euro plus Batteriemiete. Wer rechnenen kann, weiss, das er da mit einem moderen Diesel mit Kat und AdBlue lange kostenlos fahren kann. Meiner kostet mit Vollaustattung und allem Komfort aus der Preisliste 21.000 Euro. Nennt sich Dacia Duster Prestige 1.5 Blue dCi mit 116 PS und Handschaltung. Da nützen auch die 6000 Euro Sofortnachlass beim Zoe nichts. Mogelpackung bleibt Mogelpackung.

Es war sowieso nur eine Frage der Zeit das Renault die Zoe Preise senkt. Der Druck durch die VW-Drillinge, MG und sicher bald weiteren günstigen E-Autos bleibt nicht ohne Folgen. Es jetzt so zu tarnen ist aber geniales Marketing.

Wenn man all diese Kritiken liest,dann wollen viele kein E-Auto kaufen.

Was passiert eigentlich wenn der Akku seine Lebensdauer erreicht hat? Kauft man einen neuen ? Ein neuer Akku für einen E Smart soll 17.000 Euro kosten. Denken sie Käufer überhaupt an die Folgekosten bei diesen Spielzeugautos ??

Alleine die immer noch zu lange Ladezeit und zu kurze Reichweite im realen Betrieb ,nicht nach den Theoretischen und optimalsten Bedingungen.macht für mich ein E Auto als täglicher Pendler uninteressant .Ein Tesla oder andere recht teurere EAutos sind ohnehin nicht bezahlbar……

Milchmädchenrechnung. Wer einen Verbrenner – Renault neu kauft, erhält ebenfalls sehr hohe Nachlässe auf den Listenpreis. Beim E-Auto hat das Kind lediglich einen anderen Namen bekommen.
Einzig von Bedeutung ist die staatliche Prämie von nach wie vor lediglich 2000 Euro.
Der ZOE ist ansonsten sicher ein gelungenes E-Auto für die Stadt, allerdings ist er mit Kaufakku unverhältnismäßig teuer – und die teure Mietlösung ist nur für Leute sinnvoll, die sich (wenig nachhaltig) alle drei Jahre ein neues Auto kaufen.

Kluger Schachzug von Renault ! Bevor sie die CO2. Strafe zahlen, zahlen sie lieber den Kunden die Prämie für das E-Auto!

Renault sei Dank, dass die Firma den Schnarchnasen in der Berliner Regierung Beine macht! Und ein guter Schachzug in Richtung VW, das den id3 in Serienversion nicht vor Oktober auf die Straße bekommt. Man mag auch über Carlos Goshn als ehemaligen CEO von Renault denken, wie man will, aber dass er die Entwicklung des ZOE bereits vor über 10 Jahren angeleiert hat, ist sein bleibender Verdienst. Fahre das Kistchen bereits seit vier Jahren und bin überaus zufrieden damit. Welches Auto z.B. kann mit 89 € für die Jahresinspektion mithalten? Bestelle den neuen ZOE bereits nächste Woche ….

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