Rein elektrisch und „ready to share“: Daimler stellt neue Smart-Generation vor

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Die neue Generation: Wegweisend. Digital. Urban. Daimlers Kleinstwagenmarke Smart hat seine optisch und digital komplett überarbeiteten fortwo und forfour Modelle präsentiert. Neu: Der Smart ist ab sofort ausschließlich mit batterieelektrischen Antrieben erhältlich. Die neuen Smart EQ fortwo coupé, cabrio und forfour Modelle bieten damit ein nachhaltiges und vollumfassendes Mobilitätskonzept.

Schon im Original war der Smart elektrisch. Bereits 1972, bei den ersten Überlegungen zu einem Nahverkehrsfahrzeug, war das Konzept rein batteriebetrieben. Auch Visionär Nicolas Hayek erwog den Smart von Anfang an mit der emissionslosen Antriebsform. Seit 2007 bietet Smart in jeder Generation eine vollelektrische Option. Nun steigt Smart konsequent auf die emissionsfreie, batterieelektrische Antriebstechnologie um. Als erster Automobilhersteller weltweit wechselt die Marke von Verbrennungsmotoren komplett auf elektrische Antriebe.

Ein kurzer Radstand und mächtige Spurbreite machen den Smart in Kombination mit seiner direkten Lenkung agil wie kaum ein anderes Fahrzeug. Das vollelektrische Fahrerlebnis ermöglicht eine völlig neue Dimension an Fahrspaß. Mit 160 unmittelbar verfügbaren Newtonmeter Drehmoment beschleunigen die elektrischen Modelle weit besser, als die 60 kW/82 PS der fremderregten Synchronmaschine im Heck vermuten lassen. Die 4,8 Sekunden für den Ampelsprint des Smart EQ fortwo coupé von 0 auf 60 km/h reichen für erstaunte Gesichter und geräuscharmen Fahrspaß.

Überhaupt spielen die neuen Smart Modelle alle Trümpfe der batterieelektrischen Antriebstechnologie konsequent aus. Durch cleveres Packaging und die Rückbesinnung auf den Markenkern bleibt das Konzept dabei leicht und ressourcenschonend und bietet damit nachhaltige Mobilität im Großstadtumfeld.

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Smart bietet deshalb eine bewusst kompakte Batterie mit einer Kapazität von 17,6 kWh an, ausreichend für 159 Kilometer Reichweite nach NEFZ. Dies entspricht nicht nur einem Vielfachen der durchschnittlichen Alltagsfahrleistung in Deutschland, sondern vor allem einer großzügigen Reichweite im großstädtischen Umfeld, bei dem durch Rekuperation Energie wiedergewonnen werden kann. Besonders die radargestützte Rekuperation ist in der Stadt ein komfortables Feature. Sie lässt den Smart automatisch zu einem vorausfahrenden Fahrzeug abbremsen. So werden Roll- und Bremsphasen ideal abgestimmt, um die maximale Menge an kinetischer Energie wieder in die Batterie rückführen zu können.

Damit der Smart auch bei extremen klimatischen Bedingungen und extremer Beanspruchung einen kühlen Kopf bewahrt, wurde bei den elektrischen Modellen besonderer Wert auf das Temperaturmanagement gelegt. Reicht für die Elektromaschine eine großzügig dimensionierte Luftkühlung, so wird seine angeflanschte Leistungselektronik flüssig gekühlt. Auch die Hochvolt-Batterie ist komplett konditionierbar. Bei Bedarf wird sie aktiv in den Kühlkreislauf des Antriebs eingebunden, um etwa bei hoher Dauerlast oder beim Schnellladen stets im optimalen Temperaturbereich zu bleiben. Gleiches gilt für extrem tiefe Temperaturen. Eine Batterieheizung ermöglicht ein Erwärmen der Batterie für eine optimale Performance und Effizienz.

Mit seinem optionalen 22 kW-Bordlader mit Schnellladefunktion sind die auch neuen Modelle in knapp 40 Minuten wieder von 10 auf 80 Prozent Reichweite geladen. Durch die Kooperation mit dem Ladenetzwerk-Partner Plugsurfing steht dem Kunden nun beinahe jede Ladesäule dazu zur Verfügung. Angemeldet und abgerechnet wird alles über die neu gestaltete Smart EQ control App.

Erwachsenes Design für eine neue Ära

Reduziertes Design mit ausgeprägten, kräftigen Radläufen. Dazu kurze Überhänge und individualisierbare Akzente. Das Exterieur der neuen Generation ist typisch Smart. Integrierte optionale Voll-LED-Scheinwerfer und umgestaltete Kühlergrills knüpfen an die letzten Showcars an. Das überarbeitete Interieur überzeugt vor allem dank neuer, erweiterter Ablagemöglichkeiten und einem neu gedachten UX-Konzept. Die zukünftige Infotainmentgeneration kommt mit einer nahtlosen Smartphone-Integration daher und bietet dem Kunden so sein gewohntes digitales Bedienumfeld im eigenen Auto.

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Ob Statusinformationen rund um das Auto selbst, elektrisch laden, einen freien Parkplatz finden und navigieren lassen, den Smart effizient beladen, mit Freunden und Familie teilen oder entspannt zum Smart zurückfinden – die Smart EQ Control App und die „ready to“-Services leisten das in intuitiven mobilen Applikationen. Durch die komplett erneuerte Benutzerführung wird die Bedienung der Services spielend einfach und jeder Smart zu einem echten connected car.

Einfach konfiguriert

Radikal einfach ist auch die neue Ausstattungsstruktur. Das Basismodell steht mit drei Equipment-Linien zur Auswahl: passion, pulse und prime. Dazu lässt sich jeweils eines von drei Ausstattungspaketen wählen: Advanced, Premium oder Exclusive und schließlich die bevorzugte Farbe. Fertig. So ist jeder Smart in drei Schritten nach den eigenen Wünschen zusammengestellt.

Nicht nur die Produkte erfahren eine Modellpflege auch das Erscheinungsbild der Marke wurde komplett überarbeitet und neu ausgerichtet. Die „corporate identity“ orientiert sich dabei an der neuen Markenpositionierung, die den Wandel zu einer rein elektrischen Marke einläutet. Denn so wie der Smart das Leben in der Stadt erleichtert, so wird auch die neue Gestaltung konsequent einfach, klar und minimalistisch, dabei trotzdem emotional. Dies spiegelt sich im neuen Internetauftritt und in allen Kommunikationsaktivitäten der Marke wider.

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„ready to share“: Teilen leicht gemacht

Smart „ready to share“ macht privates Carsharing so einfach, sicher und unkompliziert wie die Nutzung des Free-Floating-Angebots ShareNow. Innerhalb weniger Sekunden können autorisierte Nutzer mit ihrem Smartphone den Smart von Freunden öffnen. Smart „ready to share“ ist Smartphone-basiert und nutzt die „Keyless Entry“-Funktion des Fahrzeugs. Drei Faktoren machen Smart „ready to share” einzigartig: die Sicherheit einer vom Hersteller zur Verfügung gestellten Lösung, die vollständige Kontrolle des Fahrzeugbesitzers als alleiniger Administrator und Entscheider sowie die einfache Handhabung.

Die Bezahlfunktion für „ready to share“ hilft Smart Besitzern dabei, mit dem Teilen des Autos auch die Kosten aufzuteilen. Der Smart Besitzer kann Freunde und Bekannte in zwei Nutzergruppen einladen: In der Gruppe „Freie Fahrt“ fährt der Nutzer kostenlos, in der Gruppe „Fahrtkosten teilen“ kann der Besitzer einen individuellen Preis pro Minute festlegen. Für einen reibungslosen Zahlungsverkehr werden die Zahlungsdaten sicher hinterlegt.

Quelle: Daimler — Pressemitteilungen vom 25.01.2020

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9 Antworten

  1. Ein totales Armutszeugnis von Daimler, dass am Antriebsstrang seit vielen Jahren nichts verbessert wird.
    Immer noch ne 17,6 kW/h Batterie.
    Das hat mein fast 6 Jahre alter Smart schon. Für damalige Verhätnisse ok, aber heute ?
    Günstigerer Preis für die veraltete Technik ist auch nicht.
    Daimler und Elektroauto geht wohl nicht zusammen.

  2. Ich fange den Bericht neugierig an zu lesen, und lese bis zur angegebenen Reichweite, dann lese ich noch NEFZ, …und dann lese ich zwar weiter aber die Lust ist mir vergangen. Wenn man von der Angabe etwas wegrechnet wegen Winter etc. bleibt einfach beim besten Willen zu wenig Puffer an Reichweite……Jux und dollerei bei dieser neuen Generation aber eben…..schade schade schade.

  3. Damit locken sie keinen mehr in den Verkaufsraum! Die Konkurrenz ist längst enteilt, siehe E-Up / Citigo. Das sind alltagstaugliche Fahrzeuge mit fast doppelt so großem Akku. Damit kann man im städtischen Umfeld und Alltag wirklich etwas anfangen – heizen / kühlen / fahren ohne Streß.

  4. Ich werde im Winter weder auf die Sitzheizung noch auf die Heizung verzichten. Stadtauto hin oder her, wenn ich nicht mal zu Oma von Waiblingen nach Sindelfingen und zurück schaffe, war es das… Satz mit x… war wohl nix.
    (Alt, aber immer noch gut 😉

  5. Mir gefällt der kleine Smart 🙂
    Mit Sicherheit wird er seine Liebhaber finden und alle anderen kaufen einfach ein anderes Auto.
    Mein 2013er i3 schafft jetzt im Winter auch nur 100km und ich komme problemlos damit klar.
    Nicht jeder braucht ein Auto mit mehr als 100km Reichweite.

  6. Die vorausgegangen Kommentare sind nicht zufällig so ernüchternd!
    Ich fahre seit 2 Jahren mit Begeisterung einen E-Smart. Konzeptionell ist der Klasse. Wendig und agil im Stadtverkehr. Nur bleibt er weit hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurück. Auch wenn es sich nach wie vor um ein Kurzstreckenfahrzeug handelt, ist das Potenzial eines modernen E-Autos nicht annähernd erreicht. Daimler lebt eben noch nicht in der Welt der E-AUTOS!
    Als ich das Auto kaufte, gab es kaum Alternativen.
    Achtung Daimler, das ändert sich schneller als ihr denkt.

    1. Es dürfte wahrscheinlich relativ leicht sein einen größeren Akku einzubauen wenn man dies für nötig hält.
      Der i3 Akku hat sich von 2013 zu 2019 in der Kapazität auch verdoppelt ohne das sich die Größe oder nennswert das Gewicht geändert hätte.

  7. Und queer parken doch nur die 1. Generation – werde den wohl mal auf E umrüsten und dann sicher mehr Reichweite für weniger Geld rein packen!

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