Range Rover Evoque ab 2021 mit drei neuen Mild- und Plug-in Hybridantrieben

Copyright Abbildung(en): Land Rover

Der Range Rover Evoque erhält zum Modelljahr 2021 eine ganze Reihe Innovationen, vor allem im Motorraum und auf dem Feld der Konnektivität. Zu den Neuerungen des Evoque zählen neue Triebwerke mit Plug-in und Mild-Hybridtechnologie – ein neuer 1.5 Liter Ingenium Dreizylinder-Benziner und zwei ebenso neue 2.0 Liter Dieselaggregate. Einzug im Range Rover Evoque halten weiterhin diverse neue Technologien, wie das Infotainment-System Pivi oder ein neues Filtersystem für die Innenraumluft. Der Range Rover Evoque der Generation 2021 ist ab sofort bestellbar und ab Anfang 2021 lieferbar. Die Liste der unverbindlichen Preisempfehlungen (inkl. 16 Prozent Mwst.) startet bei 37.894 Euro für den D150 FWD mit Schaltgetriebe, der Plug-in Hybrid mit 227 kW (309 PS) steht als Allradfahrzeug mit Automatikgetriebe und der höheren „S“ Ausstattung für 54.563 Euro zur Verfügung – ein Leasingangebot ist ohne Anzahlung ab 382 Euro monatlich bei 3 Jahren Laufzeit und jährlicher Laufleistung von maximal 10.000 km erhältlich.

Der Range Rover feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Zur Modellfamilie zählt seit etwa einem Jahrzehnt der Range Rover Evoque, der das runde Range Rover Jubiläum mit einer neuen Topversion feiert. Zum Motorenangebot der neuen Spitzenversion Range Rover Evoque Autobiography zählt auch der kürzlich vorgestellte Plug-in Hybridantrieb. Unter den Neuheiten der Modellgeneration 2021 befindet sich auch eine Sonderedition: der Range Rover Evoque Nolita – benannt nach der gleichnamigen Kontrastlackierung des Dachs, das in dieser Extraausgabe obligatorisch ist. Der Evoque Nolita bezieht seine Inspiration von angesagten Stadtvierteln New Yorks – seine auf dem Evoque S basierende Ausstattung erhielt eine Reihe sorgfältig zusammengestellter Ausstattungen und Optionen. Das Sondermodell Evoque Nolita ist als Variante P300e mit Plug-in Hybrid lieferbar.

Der P300e zählt seit dem Frühjahr zur Antriebspalette des Range Rover Evoque. Jetzt macht Land Rover die Motorenauswahl erneut moderner und größer. So halten unter der Motorhaube zwei weiterentwickelte 2.0 Liter Vierzylinderdiesel aus der neuesten Ingenium-Generation Einzug – beide Selbstzünder sind mit Mild-Hybrid-Technologie (MHEV) bestückt. Diese umfasst einen Riemen-Starter-Generator und eine Batterieeinheit, sodass normalerweise beim Bremsen oder Verzögern verloren gehende Energie wieder der 48-Volt-Batterie zugeführt werden kann. Dank der Rekuperation steht mehr Leistung, etwa zum Überholen, zur Verfügung, während der Verbrauch sinkt. Die beiden neuen MHEV-Diesel des Evoque sind mit 120 kW (163 PS) oder 150 kW (204 PS) erhältlich – stärker als die bislang verbauten Aggregate, aber zugleich mit besseren Werten bei CO2-Ausstoß und Kraftstoffkonsum. So stößt das Modell ab 131 Gramm CO2 pro Kilometer aus, während sich der kombinierte Normverbrauch ab 5,0 Liter auf 100 Kilometer beläuft.

Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid

Neu im Evoque Baujahr 2021 ist ferner der 1.5 Liter Ingenium Dreizylinder-Benziner, der bislang als Teil des P300e Plug-in Antriebspakets lieferbar war und nun auch als alleinige Antriebsquelle bestellt werden kann. Die CO2-Emissionen dieses Antriebs betragen 152 g/km, bei einem kombinierten Normverbrauch von 6,6 Liter pro 100 Kilometer. Unangetastet bleibt das weitere Portfolio der Benzinmotoren: Die Kunden des Range Rover Evoque haben die Wahl aus P200, P250 und P300 – ausnahmslos mit Mild-Hybrid-Technologie.

Eine neue Dimension erreicht der Evoque des Jahrgangs 2021 im Hinblick auf das Digitalerlebnis, verspricht der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Denn zur Ausstattung der Baureihe zählt nun das Pivi-Infotainment-System, das im neuen Land Rover Defender erstmals zu sehen war. Pivi ist vom Start weg sofort einsatzbereit – eine eigene Batterie und ein separater Datenplan sorgen für verzögerungsfreie Operation. Die integrierte Datenverbindung ermöglicht kostenfreie Software-Updates „over-the-air“, wobei die Aktualisierungen ganz nach Wunsch zum passenden Zeitpunkt gestartet werden können. Auf diese Weise verfügen die Evoque Nutzer stets über die aktuellsten Daten für Karten, Apps oder Fahrzeugsystem – und dies ohne Werkstattbesuch. Im Evoque gibt es das Infotainment entweder als Pivi oder ab der S-Ausstattung auch als Pivi Pro, das noch umfangreichere Funktionen bietet.

Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid Cockpit

Im Evoque des Jahrgangs 2021 können die Nutzer darüber hinaus die Qualität der Innenraumluft über den Touchscreen überwachen und steuern. Von hier aus wird ein neues Filtersystem für die Innenraumluft aktiviert, das beispielsweise den in Großstädten häufig auftretenden Feinstaub vom Fahrzeuginnern fernhält. Das neue Filtersystem arbeitet parallel zum System zur Ionisierung der Innenraumluft und entfernt neben Feinstaub auch Allergene, Pollen und sogar Gerüche. Selbst Ultrafeinstaubpartikel bis zur Kategorie PM2.5 sollen keine Chance haben, ins Evoque Interieur zu gelangen. Aktiviert werden die Filter über die „Purify“-Taste auf dem Touchscreen, wodurch auch die Überwachung der Innenraumluft in Relation zur Außenluft in Funktion tritt. Auf dem Bildschirm erhalten die Passagiere dann die Bestätigung, dass die Luft innen besser ist als draußen.

Weitere Technik-Updates im Range Rover Evoque betreffen die Assistenzsysteme. Mit einer Wertung von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest ist der Evoque ohnehin ein besonders sicheres Auto – jetzt kommen weitere elektronische Helfer hinzu. So überwacht das neue rückwärtige Kollisionswarnsystem mithilfe von Radar konstant den Bereich hinter dem Evoque und bereitet das Fahrzeug im Notfall blitzschnell auf eine Kollision vor. Eine gleichfalls neue 3-D-Surround-Kamera verschafft dem Fahrer bzw. der Fahrerin bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h einen kompletten und realistischen Überblick, was rund um den Evoque vorgeht. Das erleichtert das Manövrieren ebenso wie das Durchqueren schwieriger Passagen

Quelle: Land Rover – Pressemitteilung vom 26.08.2020

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Dem 3 Zylinder Benziner vermag zwar der kleine Generator etwas Lust einflössen, und die Engländer machen auch im PHEV-Bereich wenigstens etwas gegen den hohen Spritverbrauch . Im Gegensatz zum E pace der in der Oberklasse rein elektrisch gute Figur macht.

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