QEV wird fünftes Team der Elektro-Rallye-Serie Extreme E

Copyright Abbildung(en): Extreme E

QEV Technologies, ein Spezialist in Forschung und Entwicklung für Elektromobilität und Motorsport, wird in der Eröffnungssaison von Extreme E antreten und ist damit das fünfte Team, das an der neuen Offroad-Motorsport-Meisterschaft mit rein elektrischen Rallyefahrzeugen teilnimmt. Das spanische Unternehmen entwickelt und fertigt elektrische Antriebe für verschiedene Projekte im Motorsport sowie elektrische Hypercars und Busplattformen.

QEV Technologies ist bereits in der ABB FIA Formel E, dem Elektro-Pendant zur Formel 1, am Wettbewerb beteiligt und hat einen starken Stammbaum im Motorsport. Die Arbeit in der Formel E umfasst das technische Management, den Betrieb und die Aktivitäten auf der Strecke von Mahindra Racing sowie des Formel-E-Teams NIO 333. Mahindra sicherte sich in der ersten Saison den Titel der Formel E-Fahrer mit Nelson Piquet Jr. als Weltmeister.

QEV ist derzeit in Verhandlungen mit dem spanischen Formel-1-Helden Pedro de la Rosa, um ihn als Teamchef für das Projekt zu gewinnen. Er bringt 15 Jahre Erfahrung auf höchstem Niveau durch Einsätze bei einer ganzen Reihe führender Teams mit, darunter Jaguar, McLaren und zuletzt Ferrari. Der Übergang des Spaniers aus dem Cockpit zur Boxenmauer erfolgte 2015 mit einem Wechsel in die Formel E als sportlicher und technischer Direktor. Sein Fachwissen soll von QEV genutzt werden, wenn das Team mit dem Odyssey 21 Neuland betritt und an der 2021 startenden Extreme E teilnimmt.

„QEV weiß genau, was es braucht, um bei Meisterschaften im Elektro-Rennsport an der Spitze zu stehen, und diese Erfahrung wird beim Einstieg in die Extreme E gute Dienste leisten. Die Serie ist etwas völlig Neues und Einzigartiges mit einer beispiellosen Herausforderung – der Umfang ist riesig. Es wird unzählige Möglichkeiten für innovative Lösungen und Einfallsreichtum geben. Mit QEV, ABT, HWA, Venturi und Veloce Racing als Teilnehmer gibt es bereits eine Fülle von Talenten, die bereit sind, ihre Möglichkeiten auf dem Weg zum Sieg zu nutzen – es wird heftig werden.“ Alejandro Agag, Gründer und CEO der Extreme E sowie Formel E

QEV wird Teil der Fünf-Rennen-Odyssee von Extreme E zu einigen der bemerkenswertesten, abgelegensten und am schwersten vom Klimawandel betroffenen Orte der Welt sein: Kangerlussuaq in Grönland, der Amazonas-Regenwald in Brasilien, Al-‘Ula in Saudi-Arabien, der nepalesische Himalaya und Lac Rose in der Nähe von Dakar, Senegal. Das Ziel: Hervorheben der Auswirkungen des Klimawandels und menschlicher Einflüsse bei gleichzeitiger Sensibilisierung, Förderung der Nachhaltigkeit und inspirierendem Handeln.

QEV ist führend in den Bereichen Forschung und Entwicklung für Elektromobilität und strebt danach, auch an der Spitze des Motorsports teilzuhaben. Das Wissen, das QEV aus dem Motorsportsektor gewonnen hat, hat es ihm ermöglicht, ein Technologiepartner für mehrere Autohersteller zu werden, die vollelektrische Fahrzeuge entwickeln. Das Unternehmen sieht in Extreme E das ideale Testfeld für seine verbraucherorientierten Projekte, da die Meisterschaft einen Wettbewerb von Weltklasse verspricht.

„Wir freuen uns sehr über diese Meisterschaft. Wir sind sicher, dass wir durch diese Herausforderung in der Lage sein werden, Innovationen zu entwickeln und Technologien zu entwickeln, die erneut vom Rennen auf die Straße übertragen werden. QEV Tech kann auf eine Erfolgsgeschichte bei einer Vielzahl von Rennveranstaltungen zurückblicken. Wir haben in jeder Hinsicht ein Gewinnerteam! Der Weg ist wirklich ehrgeizig und wir freuen uns auf den Start.“ — Miguel Valldecabres, CEO von QEV Technologies

Extreme E-Events werden an zwei Tagen in intensiven Head-to-Head-Knockout-Rennens ausgetragen. Track-Designer werden mithilfe unabhängiger Experten die Kursoptionen an den jeweiligen Orten sorgfältig auswählen, um möglichst herausfordernde und aufregende Action zu bieten und dabei weder aus ökologischer noch aus sozialer Sicht negative Auswirkungen zu verursachen.

Die Teams werden jeweils im September dieses Jahres ihre Odyssey 21 E-SUVs erhalten. Ein Gruppentest der Fahrzeuge soll Ende desselben Monats stattfinden. Das Auto wurde bereits bei der Rallye Dakar 2020 mit Ken Block am Steuer eingesetzt. Weitere Tests sollen mit einem Testtag für die Fahrer Mitte März stattfinden.

Quelle: Extreme E — Pressemitteilung vom 04.03.2020

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Eine Antwort

  1. Oberleitungsbusse gab es schon in den 50 igern aber: sie gelten als Schienenfahrzeuge weil sie dem Verlauf der Oberleitung folgen(müssen). Ich hatte an induktive Angriffe gedacht. Diese kabel können neben der Straße verklebt werden und auch beim Abbau leichter entsorgt werden. Ist eine Frage des Klebers

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