Porsche „Renndienst“ – Konzept eines elektrischen Bullis

Copyright Abbildung(en): Porsche

Porsche kann wohl nicht nur sportliche Elektroautos wie den Porsche Taycan auf die Straße bringen. Auch familienfreundliche Elektroautos scheinen möglich zu sein. Dies lässt zumindest das Konzeptfahrzeug „Renndienst“ von Porsche vermuten. Hierbei handelt es sich, um die freie Interpretation eines familienfreundlichen Raumkonzepts für bis zu sechs Personen, wie der Stuttgarter Automobilhersteller zu verstehen gibt.

Entworfen wurde der futuristische „Raumgleiter“ vom Porsche Design-Team mit spannenden Proportionen. Dabei zeigt die Studie, wie die Porsche-Design-DNA mit der charakteristischen Modellierung der Flächen auf ein für die Marke unbekanntes Fahrzeugsegment übertragen werden kann. Im Innenraum erwartet die Passagiere eine komfortable und modulare Reisekabine. Der Fahrer nimmt auf einem zentralen Fahrersitz Platz. Angetrieben wird das Fahrzeug vollelektrisch, wobei sich die vollelektrische Antriebstechnologie im Unterboden befindet. Die Mitreisenden kommen so in den Genuss eines großzügigen Raum- und Reiseerlebnisses gepaart mit Porsche-typischem Flair.

Ein wenig erinnert Porsches Konzept-Stromer an den VW Bulli beziehungsweise den ID. BUZZ. Dabei scheint jedoch klar ersichtlich zu sein, dass der Porsche-Bulli eine Spur spritziger und sportlicher daherkommt. Die Frontscheibe biegt sich weiter nach hinten, LED-Scheinwerfer sind minimalistischer gestaltet und zwei frontale, breite Lufteinzüge prägen das sportliche Erscheinungsbild des „Porsche Vision Race Service“, wie er auch genannt wird.

Das Dach besteht zu großen Teilen aus Glas. Wobei der Fahrer vorne mittig zu sitzen scheint. Dahinter sind zwei weitere Sitze vorzufinden, welche zwar seitlich wenig Lichteinlass genießen, aber dafür umso mehr von dem großzügigen Glasdach profitieren. Zum Antrieb, Reichweite und ob Porsche den „Vision Race Service“ irgendwann in Serie überführen will gibt es keine Informatione.

Quelle: Porsche AG – Pressemitteilung vom 12. November 2020

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ah, ein Espace – made by Porsche.
Ganz hübsch so ohne die unnötigen Motorhauben und ruhiger für mein Auge als die meisten aktuellen Van-Designs. Und mal kein SUV, hoch sitzen mit Raumausnutzung.

Ich frage mich warum die Fensterflächen immer kleiner werden – sind Fensterscheiben so teuer?

Ja habe die Stelle im Text gefunden – aber wieso bekommen die Hinterbänkler den Himmel zu sehen und wenig von der Landschaft? Erinnert an einen Panzerspähwagen – haben wir Kriegzeiten?

„Wobei der Fahrer vorne mittig zu sitzen scheint. Dahinter sind zwei weitere Sitze vorzufinden“

Das Prinzip hatten wir doch auch schon bei der „Mia electric“ (Mia electric Gmbh von 2010-2014).

„Wobei der Fahrer vorne mittig zu sitzen scheint. Dahinter sind zwei weitere Sitze vorzufinden“

Im Gegensatz dazu ist der Text am Anfang des Artikels eindeutig formuliert: „Der Fahrer nimmt auf einem zentralen Fahrersitz Platz.“

Das Prinzip hatten wir doch auch schon bei der „Mia electric“ (Mia electric Gmbh von 2010-2014).

Geeenau, und es ist immer wieder ein Genuß, damit (auf dem zentralen Fahrersitz) zu fahren!

BTW: Die Mia hat ja beidseits Schiebetüren – der »Renndienst-Porsche« auch?

„Panzerspähwagen – haben wir Kriegzeiten“. Zutreffender könnte man es kaum audrücken.

Party Girls sind sicher auch angetan von so einem protzig schäusslichen Vehikel. Die wird es nicht gross kümmern was morgens um 2 Uhr draussen loss ist, hauptsache der Güppli Spass drin findet statt.

Sieht aus wie ein Staubsaugerroboter oder eine missratene Klobrille. 0 Punkte. Der Designer gehört gefeuert.

Spannendes Konzept. Ich denke die Chance wird auf dem Markt groß sein, wenn der ID.Buzz seinen Markteintritt gehabt hat. Der wird ja mit dem großen Akku gut 70.000 € kosten und dieser Porsche kann locker noch einmal 30.000 drauflegen. Dafür wird er Fahrleistungen haben, die man von einem Porsche erwartet.

Und er wird womöglich einen besseren Werterhalt haben als die Porsche SUV, eher orientiert am sehr wertstabilen VW Bulli. Denn dass der ID.Buzz imagemäßig das Erbe des Bulli antreten wird, scheint potenziellen Kunden wahrscheinlich. Und auf die kommt es an.

Das Fahrzeug ist doch klar ein Lieferwagen, ein Kleintransporter – Fahrersitz mittig, hinten keine Fenster. Das Wort familienfreundlich ist hier völlig nicht nachvollziehbar.

Last edited 5 Monate zuvor by Bobby Gee

Doch! Wenn ich heute mal einen Blick auf die Rücksitze moderner Fahrzeuge ergattern kann – was wegen der hohen Fensterlinie echt schwer fällt – hocken dort Kinder mit kleinen Bildschirmchen vor den Augen. Und wohlwissend darum haben die Designer dort gleich Farbe drüber gerendert;-)

Guter Punkt, diese Verhaltenskritik trifft häufig zu. Nur was wenn mal Erwachsene hinten sitzen die es tatsächlich interessiert wo man rumfährt?
Und der andere Punkt: ich als Fahrer würde mich da vorne ganz schön isoliert fühlen von meinen Freunden/Familienmitgliedern, für da hinten drin sitzen.
Drum den „Renndienst“ als Werkstattwagen nutzen, hinten Regale rein. 🙂

Porsche hat den Designer des Cybertrack als Leiharbeiter beschäftigt !

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