Porsche Macan: Umstieg auf E-Variante doch nicht so konsequent wie angekündigt

Porsche Macan: Umstieg auf E-Variante doch nicht so konsequent wie angekündigt

Copyright Abbildung(en): BoJack / Shutterstock.com

Bereits ab Anfang des nächsten Jahrzehnts soll die Produktion des elektrifizierten Kompakt-Geländewagens Porsche Macan, am Standort Leipzig, beginnen. Der Verkaufsstart ist ab 2022 vorgesehen. Bisher hieß es, dass die Verbrenner-Fahrer kurz danach auf die reine Elektro-Variante umsteigen müssten, zumindest wenn man weiterhin Macan fahren möchte. Dies habe sich nun nach einem Insider geändert.

Porsche Macan ab 2022 vollelektrifiziert / Verbrenner optimiert

Denn selbst wenn der Macan im Jahr 2022/ 2023 vollelektrisch auf die Straße kommt, soll die reine Verbrenner-Variante mit einem Facelift und mit weiterentwickeltem Verbrennungsmotor weiterhin auf der Straße bleiben. Eine Plug-In-Hybrid-Variante habe Porsche mittlerweile komplett ausgeschlossen. Schlicht und ergreifend aus dem Grund, da kein Platz für die zusätzlichen Batterien vorhanden sei. Laut Blume steht fest, dass die Baureihen Macan, Cayenne, Boxster und Panamera nacheinander auf Elektroantrieb umgestellt werden sollen.

Das Benzinermodell wird einem Facelifting unterzogen, um seinem elektrischen Schwestermodell zu ähneln. Und es wird neben dem neuen rein elektrischen Modell weitere drei Jahre lang laufen, wie ein hochrangiger Markenvorstand bestätigt hat. Eben dieser gab ebenfalls zu verstehen, dass “Ein so wichtiges Auto den Verbrennungsmotor noch länger halten kann.”  Durchaus nachvollziehbar, ist der aktuelle Macan zu einem wichtigen Rückgrat für die Marke geworden. Tatsächlich sei der 2,0-Liter-Vierzylinder-Macan seit einiger Zeit das meistverkaufte Modell der Marke.

Ausblick auf das Design des E-Macan

Julian Baumann, verantwortlich für die SUV-Sparte bei Porsche, gab vergangenes Jahr einige Hinweise auf das Design des elektrischen Macan. Es wird auf einer Weiterentwicklung der Taycan-Plattform basieren und sollte deutlich aerodynamischer sein als die Verbrenner-Version, auch dank einer niedrigeren Haube, da man bekanntermaßen auf den sperrigen Motor verzichten kann. Bereits Anfang Juli 2018 hatte das Unternehmen entschieden, die nächste Generation des Macan am Standort Leipzig zu fertigen. Die Investitionen in die Elektromobilität am Standort Leipzig schaffen die Möglichkeit, auf der bestehenden Fertigungslinie künftig vollelektrische Fahrzeuge zu produzieren.

Der Macan wird dort als erstes reines E-Auto vom Band laufen. Dabei verfügt der elektrische Macan über die gleiche 800-Volt-Technologie wie der Taycan und basiert auf der in Zusammenarbeit mit der Audi AG entwickelten PPE-Architektur (Premium Platform Electric).

Quelle: Car and Driver – Porsche Macan Will Keep Gasoline-Engine Version for Three Years as EV Arrives

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5 Antworten

  1. Es ist halt so, dass sich die Verbrenner und SUV Fans sich nur gezwungenermaßen dem e-auto annähern. Eher ein Rückzugsgefecht als ein Eroberungsangriff. Schade, denn die Vorreiter sitzen in USA und China. Das wird sich rächen.

  2. Ein Porsche Macan kann mit einer Anhängekupplung ausgerüstet sein. Man kann damit z.B. einen Pferdeanhänger mit 2 Pferden ziehen.
    Mit Elektroantrieb wäre die Reichweite dann eher gering.

    Ein Sportwagen wie der Taycan hat keine Anhängekupplung.
    Da in es in den meisten Ländern eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, ist die Reichweite dann nicht so ein großes Problem.

  3. auch Porsche liefert das, was die Kunden wollen und der BEV-Markt muss sich entwickeln – und Porsche ist dabei.
    Wenn genug Kunde weit genug sind wird Porsche auch genug BEV in allen Klassen liefern.

    Das nennt sich Kundenorientierung !!

    Ansonsten kann mal Tesla eine Machbarkeitsstudie für einen Anhängerbetrieb des MX mit Doppelpferdeanhänger über 600 km hinlegen.

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