Polestar kooperiert fürs Laden unterwegs mit Plugsurfing

Copyright Abbildung(en): Polestar

Der Elektrofahrzeug-Hersteller Polestar arbeitet künftig mit dem in Deutschland ansässigen Anbieter Plugsurfing zusammen, um den öffentlichen Ladekomfort für seine Kunden in Europa zu verbessern. Noch vor der Auslieferung des Polestar 2 in den kommenden Monaten an die ersten Kunden präsentiert Polestar eine Lösung, die das Laden über die Grenzen hinweg erlaubt und dem Fahrer die Reichweitenangst nimmt. Gleichzeitig zeigt die Kooperation mit dem Berliner Unternehmen, dass Polestar sich zum Marktstart hin operativ stetig besser aufstellt, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Mit mehr als 195.000 kompatiblen Ladestationen in Europa, davon mehr als 31.000 allein in Deutschland, bietet Plugsurfing einen bequemen und flächendeckenden Zugang zu Ladesäulen. Die Bezahlung des Stroms von verschiedenen öffentlichen Ladedienstleistern erfolgt zentral über Plugsurfing – für den Anwender eine deutliche Vereinfachung im Alltag. „Diese internationale europäische Vereinbarung mit Plugsurfing ist erst der Anfang und ebnet den Weg für weitere Partnerschaften, die zukünftig auch nationale und lokale Lösungen umfassen sollen“, kommentiert Thomas Ingenlath, CEO von Polestar.

Ein wesentlicher Vorteil der Kooperation mit Plugsurfing neben dem Komfort ist die Flexibilität insbesondere bei Reisen ins Ausland. Ausländische Währungen und die Notwendigkeit lokaler Mobiltelefonnummern zur Registrierung können das Laden in anderen Ländern häufig beeinträchtigen. Durch Plugsurfing werden diese Hindernisse vollständig beseitigt. Zu welchen Konditionen Polestar-Kunden das Plugsurfing-Netzwerk nutzen können, teilte der Hersteller allerdings nicht mit.

Mit dem Plugsurfing RFID Tag, der standardmäßig mit jedem neuen Polestar 2 in Europa ausgeliefert wird, können Besitzer die Anzahl der Apps, Konten und Authentifizierungsprozesse reduzieren, die zum Aufladen ihres Elektroautos bei den unzähligen Ladedienstanbietern auf dem Kontinent erforderlich sind. Kunden benötigen lediglich ein Benutzerkonto bei Plugsurfing und profitieren somit von einer einzigen Zahlungs- und Authentifizierungslösung, anstatt Apps und Konten für eine unübersichtliche Vielzahl von Ladedienstleistern zu benötigen.

Das in Polestar 2 integrierte Google Maps ist für Besitzer von Elektroautos optimiert. Um Polestar Besitzern ein müheloses Aufladen ihres Fahrzeugs zu ermöglichen, erhalten sie mit der Auslieferung ihres Polestar 2 weitere Informationen über das Ladenetz und die Verwendung der Plugsurfing Lösung.

Quelle: Polestar — Pressemitteilung vom 02.06.2020

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Könnte man das so interpretieren das es Plug&Play ist (sowie bei Tesla). Oder muss man immer noch an der Säule mit der Ladekarte starten?

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