Polestar 2 fährt vor mit höchsten Sicherheitsstandards

Polestar 2 fährt vor mit höchsten Sicherheitsstandards

Copyright Abbildung(en): Polestar

Anfang Dezember 2019 konnten wir berichten, dass in 2020 die Produktion des Polestar 2 beginnen wird, denn ab Juni soll dieser in Europa ausgeliefert werden. Ab 58.800 Euro wird man diesen in Deutschland auf der Straße sehen, gegebenenfalls mit Fahrdynamik-UpgradeDie Serien-Produktion des E-Autos ist mittlerweile gestartet. Was wir für unser Geld erwarten können ist nicht nur ein überzeugendes E-Auto, welches auch als Lastenesel durchgehen kann. Sondern Sicherheit auf höchstem Niveau.

Polestar gab bekannt, dass der Polestar 2 nicht nur erfolgreich seinen Crashtests unterzogen wurde, sondern auch das erste Modell der Volvo Car Group sei, welches mit dem neuen AVAS-Fahrgeräusch (Acoustic Vehicle Alert System) und mit neuen Front-Innenseitenairbags versehen wurde. Thomas Ingenlath, Chief Executive Officer von Polestar, gab hierzu zu verstehen, dass „Sicherheit für Polestar von größter Bedeutung ist“. Dabei ging Ingenlath auf die Verbindung zur Konzern-Mutter Volvo ein, welche „wie kein andere für herausragende Sicherheitstechnologie“ steht. Im Zusammenhang mit Sicherheitsstandards spielt insbesondere bei E-Autos der Akku eine wichtige Rolle.

Polestar setzt auf ausgeklügelte Akku-Sicherung im Falle eines Unfalls

Denn gerade der Schutz des Akkus ist im Falle einer Kollision bei Elektroautos von entscheidender Bedeutung. Bei Polestar hat man dieses Problem gelöst, in dem man den Akku in ein Aluminiumgehäuse gefasst hat, um Schutz und Stabilität zu gewährleisten. Eingelassen in den Boden der CMA-Plattform verringert dies das Risiko von Beschädigungen und fördert die Stabilität des Fahrzeugs. Des Weiteren seien die Insassen des Polestar 2 geschützt, indem die Batterie im Falle einer Kollision intakt bleibt. Um das Mitfahrgefühl der Insassen zu steigern habe Polestar zudem das gesamte Paket so abgestimmt, dass bestimmte Schwingungsfrequenzen abgefangen werden. Es wirkt als Dämpfer, um Geräusche, Vibrationen und Rauigkeit (NVH) zu reduzieren.

Polestar erklärt seine Sicherheitstechnologie wie folgt: „Im Falle eines Unfalls wird der Akku automatisch vom Rest des Fahrzeugs getrennt, um sicherzustellen, dass keine direkte Verbindung besteht“. Um dies zu erreichen verfügt der Polestar 2 über einen sogenannten ‚SPOC Block‘ (Severe Partial Offset Crash) – einen abknickbaren massiven Aluminiumblock, der an der Unterkante der vorderen Firewall auf beiden Seiten des Fahrzeugs angebracht ist und das Eindringen des Rads und anderer Gegenstände in die Fahrzeugkabine und in Richtung des Akkus bei einem versetzten Frontalaufprall minimiert. Des Weiteren verfügt das E-Auto über einen neuen vorderen, unteren Lastpfad (FLLP). Dieser schützt Insassen und die Batterie zusätzlich, sollte es zu einem Frontalaufprall kommen.

Akustische Fahrgeräusche im Polestar-Style

Seit Mitte 2019 müssen E-Autos ein „Acoustic Vehicle Alerting System“ (AVAS) an Bord haben – eine hörbare Warnung für Fußgänger und Radfahrer. Wir sind schließlich seit jeher daran gewöhnt, dass ein fahrendes Auto brummt und sich Gefahr also ankündigt. Treiben den Motor aber Wicklungen statt Kolben, brummt nichts. Doch die Ruhe ist in höchstem Maße trügerisch. Denn kein Lärm bedeutet eben ganz und gar nicht, dass kein Auto kommt.

Polestar setzt hierbei auf ein AVAS, welches sich minimalistisch und dennoch aufsehenerregend präsentiert. Es wurde nach sehr spezifischen Parametern entwickelt und ist zum Patent angemeldet. „Wir haben uns bewusst gegen einen Sound entschieden, der Polestar 2 wie ein Roboter oder ein symphonisches Raumschiff klingen lässt“, so Thomas Ingenlath. Stattdessen habe man sich darauf konzentriert einen sehr natürlichen, subtilen Klang, der Fußgänger auf ein fahrendes Auto hinweist zu erschaffen. „Gleichzeitig wollten wir, dass Polestar 2 direkt am einzigartigen Fahrgeräusch erkennbar ist, aber es dennoch durch seine Einfachheit besticht“, so der CEO von Polestar weiter.

Toningenieure haben besonderes Augenmerk auf die Positionierung der externen Lautsprecher gelegt, um sicherzustellen, dass die Art und Weise, wie der Schall vom Fahrzeug ausgestrahlt wird, sowohl den gesetzlichen Anforderungen entspricht, als auch angenehm für Passanten und Insassen ist.

Innenairbags für Vordersitze als Novum

Der Polestar 2 verfügt über Innenairbags für die Vordersitze. Diese neuen Airbags, die in allen Märkten zur Serienausstattung gehören, bieten zusätzlichen Schutz für die inneren Gliedmaßen der Passagiere im Vorderraum, die jetzt sowohl von beiden Seiten als auch von vorne individuell geschützt werden. Doch damit noch nicht genug. Alle verfügbaren Sicherheitssysteme und Assistenzfunktionen sind serienmäßig im Einführungsmodell beim Verkaufsstart enthalten, sodass Kunden absolut sicher sein können, dass sie eines der fortschrittlichsten Autos fahren.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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hallo,
Was sind innere Gliedmaßen ?

Letzter Absatz , 2. Zeile .

Akustische Fahrgeräusche gibt’s auch nicht …… 🙂 aber sonst bin ich dankbar, dass der Polestar 2 hier einen ordentlichen Auftritt bekommt.

Penisknochen

Einzahl! Das ist das Maß … 🙂

Warum kommen konkrete, greifbare Innovationen fast ausschliesslich von Nicht-Deutschen Herstellern? Ich schätze diese Art von faktenbasierten und nich PR-Agentur gesteuerten News.
Bravo Polestar! Viel Auto für vernünftige Preise.

@Tobi, Keine Sorge, Innovationen kommen doch gerade wieder aus Deutschland, neuester Aufruf des ZDK, Zentralverband deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. „Schluß mit den Schuldzuweisungen bezüglich Diesel und Stickoxiden. Und endlich das irrsinnige E-Auto Projekt, die ganze Elektromibilität beenden, der Diesel ist nicht verantwortlich für Stickoxide in den Innenstädten. Das ist der Wind.“ Quelle:Autohaus Magazin Online.

@K.D. Schmitz: Und was ist daran bitte innovativ? Das würde doch nur bedeuten, dass die deutschen Autobauer bei ihren, durch Subventionen gefütterten, Kernkompetenzen bleiben können und die wahren Durchbrüche im Automobilbau den anderen Ländern überlassen.

Ja, genau daher kommt der Wind. Die ewig Gestrigen kapieren es nicht und haben immer noch ihre Lobbyisten in den Vorzimmern der Politik. VW allerdings scheint es aber verstanden zu haben. Die komplette Modellreihe kommt elektrisch. Und im Sommer gehen die Auslieferungen los.
Ich warte nun ungeduldig auf meinen Polestar 2, der ab Juni kommen soll 🙂

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