Polestar 2 Anlieferung in Europa: Erste Fahrzeuge treffen in Belgien ein

Polestar 2 Anlieferung in Europa: Erste Fahrzeuge treffen in Belgien ein

Copyright Abbildung(en): Polestar

Mit dem Polestar 2 präsentierte Polestar Ende Februar 2019 sein vollelektrisches Fastback, welches mit avantgardistischem Design und überzeugenden technischen Daten aufwartet. Polestar hält Wort und ging mit einem Preis von 39.900 Euro tatsächlich in direkte Konkurrenz zum Tesla Model 3. Mittlerweile ist auch die erste Lieferung von Kundenfahrzeugen des Polestar 2 in Europa eingetroffen. Am belgischen Verkehrsknotenpunkt in Zeebrügge wurden diese entgegengenommen.

Gedacht sind diese zunächst für tausende neue Besitzer in Schweden und Norwegen. Die Übergabe an die neuen Eigentümer ist für August geplant. Sie sind somit die ersten Kunden in Europa, die den Polestar 2 erhalten. Deutschland, Belgien, den Niederlanden und das Vereinigte Königreich folgt dicht dahinter, um die Nachfrage der Kunden nach dem reinen E-Auto aus dem Hause Polestar zu bedienen. Die Auslieferungen an Kunden in der Schweiz werden später im Jahr 2020 erfolgen.

Polestar

Somit lässt sich die schwedische Elektro-Performance-Marke Polestar an seinem Lieferversprechen messen und liefert wie versprochen im Sommer 2020 auch den Polestar 2 nach Deutschland. “Dies ist ein großer Moment”, kommentiert Thomas Ingenlath, CEO von Polestar. “Wir sind dem Schritt deutlich näher gerückt, Polestar 2 zu unseren ersten Kunden in Europa zu bringen. Die Ankunft dieser ersten Lieferung ist ein Beweis dafür, wie sehr wir uns für unsere Kunden engagieren und wie effizient wir weltweit arbeiten.”

Bereits Anfang Dezember hat die Fabrik in Luqiao im Rahmen einer Testreihe der Produktionswerkzeuge Prototypen des Polestar 2 hergestellt. Somit geht Polestar den nächsten Schritt von der reinen Markenidee hin zu einem betriebsbereiten Hersteller. Mitte März ist man dann in die Serien-Produktion des Stromers gestartet. Dank der angekündigten staatlichen Förderungen in Deutschland zugunsten von Elektrofahrzeugen als Teil des Konjunkturpakets verzeichnet Polestar derzeit eine erhöhte Nachfrage. Dennoch kann der schwedische Hersteller nach jetzigem Stand eine Lieferung noch in 2020 garantieren, so dass Kunden von den geplanten Zuschüssen und der Mehrwertsteuersenkung profitieren können.

Künftig kann man zudem als Kunde in den Polestar Spaces mit der modernen, digitalen Performance-Marke Polestar interagieren. Diese werden fortan in großen Metropolregionen eröffnet – typischerweise im Umfeld anderer innovativer Marken. Der erste Polestar Space wurde Mitte 2019 in Norwegen eröffnet – einem der weltweit führenden Märkte für Elektroautos. Sieben Spaces sind derzeit in Deutschland geplant. Hier werden kommissionsfreie Polestar Experten vor Ort beraten und die Kunden können Polestar 2 lokal Probe fahren. Die Testfahrten können sowohl online als auch persönlich vor Ort gebucht oder bei einer Reihe von Testfahrtveranstaltungen, die in Zukunft stattfinden werden, durchgeführt werden.

“Endlich wird die Öffentlichkeit erleben können, wie fantastisch der Polestar 2 zu fahren ist. Wer einmal das fortschrittliche Fahren mit einem Elektroauto ausprobiert hat, für den gibt es keine Zweifel mehr.” – Thomas Ingenlath, CEO von Polestar

Die Fahrzeuge, die gerade in Zeebrügge eingetroffen sind, werden auf dem Landweg zu einem zentralen Drehkreuz in Belgien transportiert, wo sie einem letzten Vorbereitungsprozess und Kontrollverfahren unterzogen werden, bevor sie ihren Zielmärkten und anschließend den Bestellern zugeführt werden.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung

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11 Antworten

    1. Zölle? Dafür ist schon längst zu spät.
      Schauen Sie sich um wo die meisten technischen Güter im Haushalt produziert sind… Und? Genau… ; )
      Bevor das Know-how und vor allem Wille der Entscheidungsträger
      das nötige Niveau erreichten, müssen wir solche Rahmenbedingungen generieren, die zukünftig zumindest die Produktion in Europa stattfinden kann (Arbeitsplätze!!) anstatt die Energie für die Erzeugung der künstlichen Hürden (Causa GF4) zu vergeuden…

    2. Zölle sind wie eine Firewall für die Autoindustrie und begünstigen die Produktion von ICE Autos und zementieren den Status Quo pro Verbrenner und Hybride aller Art.
      Keine Zölle hingegen fördern Innovation in Zukunftsmobilität mit neuen Start-Ups die Hyundai, Polstar2 und Tesla Konkurenz machen.

      1. Sehe ich auch so. Ich fahre schon lange keine Deutschen Fahrzeuge mehr, weil hier keine echte Innovation mehr passiert und auch die Qualität und Haltbarkeit bei manchen Marken stark schwankt. Das haben die Asiaten und die neuen US Firmen genutzt. Es gab viele gute Ansätze in Europa, die durch Manager Fehler ungenutzt blieben. Jetzt geben andere den Ton an.

  1. Wieso Zölle erhöhen? Wenn die Autoindustrie ihre jahrelange Lobbyarbeit an Politikern um weiter den Verbrenner in den Verkauf zu bringen, lieber in die Entwicklung von E-Autos investiert hätte, dann gäbe es jetzt bezahlbare Fahrzeuge mit einer ausreichenden Reichweite in Europa.

    Was wir jetzt haben, sind unbezahlbare Fahrzeuge mit einer unzureichenden Reichweite, der Europäischen Autohersteller, oder glaubt allen Ernstes jemand, das ich mir einen BMW für 70000 Euro Kaufe mit dem ich dann gerade mal 200 Kilometer Fahren kann? Ganz bestimmt nicht!

    Was ich brauche ist ein E-Auto das für unter 40000 Euro in den Verkauf kommt, und eine Reichweite von ca. 500 Kilometern hat, für das man keinen Schuhanzieher braucht um drin zu Fahren! Da gibt es im Moment jedenfalls nur einen, das ist der Kia E-Niro mit der großen Batterie 64 KW/h, der im Test einen Verbrauch von etwa 13,6 KW/h auf Hundert Kilometer hat, der würde das in etwa erreichen, leider ist das kein Europäischer Hersteller, die Produzieren lieber dicke Protzkarren.

  2. Mit unserer Autoindustrie ist es wie mit einem verwöhnten Kind. Wenn man über Jahrzehnte den Allerwertesten gepudert bekommen hat, ist es jetzt halt sehr schwer auf eigenen Beinen zu stehen. Da tragen auch sämtliche Lobbyisten der Autobranche eine Mitschuld. Es wäre halt besser gewesen die Energie und das Geld in die Entwicklung zu stecken statt ins schmieren von Politikern. Ein Trauerspiel unter dem wohl bald sehr viele in Deutschland leiden müssen. Schade.

  3. Die deutschen Autobauer kommen aus der Mechanik.
    Mechaniker haben Abneigung gegen Elektrotechnik (persönliche Erfahrung als Berufsschullehrer).

    Vorschlag für umweltbewußte Normalfahrer:
    # Plugin umschaltbar von Kurzstrecke (z. B. bis 60 km, rein elektrische Fahrweise), auf Langstrecke (Urlaub).
    # Verbrennungsmotor für Ladegenerator im Programm Langstrecke, weil Batterie während der Fahrt stets nachgeladen werden muss.
    # Maximal 130 km/h.
    # Beschleunigung von 0 auf 100 km/h nicht unter 12 s (weniger Feinstaub von Reifen und vom Straßenbelag).

  4. Franz, bist Du auch noch einer von denen, die Physik überlisten möchten. Solche PHEV s gibt es schon seit 10 Jahren. Glaubst Du dass der Verbrenner die Batterie mit Luft auflädt? Wenn heute noch aufladbare E Autos mit Verbrennermotor, dann aber mit 150 Km E Reichweite. Dies wurde schon lange gefordert. Die Chinesen haben jetzt einen. Man schläft diesbezüglich eben auch hier. Aber durch die einfache Bauweise gehts zum reinen E Antrieb,weil die Akkus merklich besser wurden. Dafür ist Sono stark im neuer Bilanztransparenz neu anzukündigen. Leute geht da Geld zu Teufel……… für nichts und aber nichts

  5. ich war eben auf der Homepage und haben mal konfiguriert….

    nun ja, von 39.900 Euro bin ich weit entfernt…

    es wäre wünschenswert dass die Autoren verifizierbare Preise in den Artikeln nennen, zumal hier steht dass der Wahrheit entspricht und nicht geplanter Verkaufspreis o.ä……

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