PHEV- und E-Auto-Absatz im März 2020 nach Hersteller

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In den ersten zwei Monaten des Jahres 2020 brachte es der europäische Elektroautomarkt auf 76.410 E-Auto-Zulassungen. Des Weiteren wurden 61.690 Plug-In-Hybride in Europa zugelassen. Wir betrachten nachfolgend wie sich diese Zulassungen bei den einzelnen Herstellern aufteilen. Im Vergleich zu unserer Gesamtjahresbetrachtung 2019 zeigt sich, dass sich hinsichtlich des Rankings einzelner Hersteller einiges verschoben hat. Ebenfalls sind entsprechende Entwicklungen im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen.

Renault-Nissan-Mitsubishi dominieren Europa

An der Spitze des Hersteller-Rankings nach PHEV- und E-Auto-Absatz Ende Februar 2020 setzt sich RenaultNissan und Mitsubishi weiterhin im Verbund ab. Dabei ist zu beachten, dass Renault und Nissan im Bereich der Plug-In-Hybride nicht mit Zulassungen aufwarten können, aber vor allem durch ihre E-Auto Zulassungen: Renault mit 15.582 Einheiten und Nissan mit 5.709 Einheiten, ihren Teil zum Ranking beitragen.

Bei Mitsubishi, dem dritten im Bunde, schaut es ein wenig anders aus. Sieben E-Autos bringt das Unternehmen mit ins Ranking ein. Im Gegenzug dazu wartet man allerdings mit 5.450 PHEV auf . Die 5.450 Plug-In-Hybrid-Zulassungen entfallen hierbei zu 100 Prozent auf den Mitsubishi Outlander. Dieser führt hierdurch erneut das Ranking der Top 10 PHEV-Modelle für den Februar 2020 an, mit einem Marktanteil von 8,8 Prozent im PHEV-Segment.

VW-Konzern zieht Tempo an

Hinter dem Dreiergespann an der Spitze reiht sich der VW Konzern ein. Dieser blickt mittlerweile auf ein nicht mehr ganz so ausgewogenes Verhältnis von E-Auto zu PHEV-Zulassungen. Die leichte Überhand der E-Auto-Zulassungen im Januar 2020 hat sich nun deutlich gesteigert. 16.039 E-Autos treffen auf 10.573 Teilzeitstromer im Konzern. Im Konzern selbst nimmt VW die führende Stellung mit 9.168 E-Autos sowie 3.498 PHEV ein. Audi reiht sich dahinter mit 4.630 vollelektrifizierten sowie 3.317 teilelektrifizierten Fahrzeugen ein.

Skoda präsentiert sich mit 691 E-Autos sowie 1.658 PHEV nun stärker zu den Teilzeitstromer hingezogen. Hingegen herrscht bei Porsche mit 2.054 PHEV zu 595 E-Autos eine klare Einteilung wo der Schwerpunkt aktuell liegt. VWs einzige Konzernmarke fast ohne PHEV-Zulassungen ist SEAT, dafür warten diese allerdings mit 955 E-Auto-Zulassungen auf. Bentley hingegen mit null zugelassenen Stromer, dafür aber mit 45 Plug-In-Hybriden.

PSA setzt auf ausgewogenes Verhältnis

Bei der PSA-Gruppe, bestehend aus Peugeot, DS, Opel und Citroen wird ein ausgewogenes Verhältnis an Zulassungen erzielt. Dabei zeigt sich, dass Peugeot mit 7.686 E-Autos gegenüber 5.461 PHEV aufwartet. Ähnlich ausgeglichen, mit weniger Volumen kommt DS mit 1.578 zu 1.829 Zulassungen daher. Bei Opel fand ebenfalls eine Angleichung statt. Waren im Januar noch die PHEV im Vorteil kommt man dort nun auf 1.974 Stromer zu 1.751 Teilzeitstromer. Citroen hingegen wartet lediglich mit 890 E-Autos auf und keinen PHEV-Zulassungen.

BMW wird von PHEV dominiert

BMW überzeugt auch Ende Februar mit seinen Zulassungszahlen im Bereich der Plug-In-Hybride. Diese bewegt sich um den Faktor drei gegenüber reinen E-Autos. 3.216 E-Autos treffen auf 10.158 PHEV, bei MINI zeichnet sich mit 2.244 Teilzeitstromer gegenüber 633 reinen Elektroautos ein ähnliches Bild. Die Hyundai Group hingegen präsentiert sich eher E-Auto lastig. KIA brachte 4.466 und Hyundai 5.568 E-Autos mit ins Februar-Ranking ein. Sowie 4.063 (KIA) und 742 (Hyundai) PHEV. Volvo Cars – bestehend aus Volvo und Polestar – zählten nur PHEV: 9.381 bei Volvo sowie mittlerweile 23 Zulassungen bei Polestar, welche wohl auf den Polestar 1 entfallen.

Was es sonst so gibt…

Kommen wir zu Daimler, bei diesen überwiegt ebenfalls der Anteil an teilelektrifzierten Fahrzeugen, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie im Januar. Beigesteuert werden diese dennoch komplett von Mercedes (4.4121). Hinsichtlich der E-Auto-Zulassungen steuert smart mit 2.212 Einheiten den größten Teil bei, Mercedes brachte es bis Ende Februar auf 806 Fahrzeuge. Jaguar Land Rover präsentiert sich klar aufgestellt: Jaguar ist für die Elektroautos (1.152) und Land Rover für die Plug-In-Hybride zuständig (1.180). Eine Verschiebung ist hier vorerst auch nicht zu erwarten.

Nicht ganz unbeachtet wollen wir SAIC/MG mit 1.015 reinen E-Auto Zulassungen lassen. Honda brachte es bis Ende Februar 2020 auf sieben reine Stromer. Hingegen “nur” mit PHEV glänzten Toyota/Lexus (289) sowie Ford mit 201 Zulassungen.

Quelle: Matthias Schmidt – West European Electric Car Market Intelligence Monthly Report Edition 02.2020

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5 Antworten

  1. Interessant wäre für mich, ggfs. bereits in die Grafik eingebaut, der Anteil dieser Autos am Gesamtverkauf in Europa.
    Wenn Hersteller X nur 1000 E-Autos verkauft, aber generell in Europa 2000 Autos, der Großhersteller Z aber deren 2000 E-Autos, jedoch insgesamt in Europa 100.000 Autos… dann ist das doch ein Aussage.

  2. Dem kann ich nur zustimmen. Es entsteht so schnell eine verschobene Wahrnehmung wer sich wie stark einsetzt.
    Die Sortierung kann ja trotzdem weiter nach Anzahl der elektrifizierten Fahrzeuge angezeigt werden.

  3. Hallo Hallo guten Abend in der BRD gibt auch noch die Firma e-go in Aachen baut nur Elektro PKW Frage warum sie die nicht bei dem Vergleich dabei vielen dank

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