Peugeot stellt Details des Elektrotransporters e-Expert vor

Copyright Abbildung(en): Peugeot

Nach und nach werden alle Transportermodelle des PSA-Konzerns elektrifiziert: Nach dem Citroën Jumpy und dem Opel Vivaro komplettiert der Peugeot Expert das PSA-Trio. Mit dem neuen e-Expert bietet nun auch Peugeot im Transporter-Segment alle Vorteile eines elektrischen Antriebs: vibrationslose Fahrt, automatische Schaltung und uneingeschränkten Zugang zu Stadtzentren. Das elektrische Nutzfahrzeug verfügt wahlweise über eine Hochspannungsbatterie mit einer Kapazität von 50 kWh und einer Reichweite von bis zu 230 km WLTP oder eine Batterie mit 75 kWh und einer Reichweite von bis zu 330 km WLTP. Die Batterie ist so platziert, dass das Platzangebot im Innenraum und das Laderaumvolumen nicht beeinträchtigt werden. Die Garantie der Batterie beträgt 8 Jahre oder 160.000 km bezogen auf 70 Prozent der Ladekapazität.

Dank seines sofort verfügbaren Drehmoments von 260 Nm bietet der 100 kW / 136 PS starke Elektromotor eine verzögerungsfreie Beschleunigung sowie geschmeidiges, dynamisches und leises Fahren. Von Null auf Hundert geht es in 13,1 Sekunden, maximal sind 130 km/h möglich. Wie bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor wirkt sich das transportierte Gewicht auf die Reichweite des elektrischen Nutzfahrzeugs aus. Die Reichweite nach WLTP berechnet Peugeot mit ca. der halben Nutzlast. Der e-Expert wird in den Ausstattungsvarianten Pro und Premium sowie in den Versionen Asphalt (für Langstreckenfahrer) und Grip (für schwierigen Untergrund) angeboten. Die Markteinführung startet im zweiten Halbjahr 2020. Zum Preis hat Peugeot zwar noch keine Angaben gemacht. Der Hersteller hat den e-Expert nun auf seiner Website freigeschaltet und bietet erste Probefahrten an.

Um die Reichweite von bis zu 330 km nach WLTP des neuen e-Expert voll ausschöpfen zu können, stehen Kunden mehrere Ladelösungen zur Verfügung. Es sind zwei Bordladegeräte erhältlich: Ein serienmäßiges einphasiges 7,4-kW-Ladegerät und ein optionales dreiphasiges 11-kW-Ladegerät. Mit dem mitgelieferten Standardkabel kann der Peugeot e-Expert auch an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Das Wärmeregelsystem der Batterie ermöglicht die Nutzung von 100-kW-Schnellladegeräten, bei denen in nur 30 Minuten eine Kapazität von 80 Prozent erreicht werden kann.

Gleichzeitig bietet der elektrische Transporter mit bis zu 1275 Kilogramm die gleich hohe Nutzlast wie der Verbrenner sowie das selbe Nutzvolumen von bis zu 6,6 Kubikmeter. Dank seiner kompakten Höhe von 1,90 Metern kommt der Peugeot e-Expert zudem problemlos in fast alle Hoch- und Tiefgaragen.

Für eine angenehme Fahrt ist der Peugeot e-Expert mit zahlreichen serienmäßigen oder optionalen Merkmalen ausgestattet, die zum Beispiel das Einparken oder Einladen vereinfachen: Die elektrischen Schiebetüren auf beiden Seiten öffnen sich kontaktlos. Eine 180°-Videokamera am Heck zeigt über den Touchscreen die hintere Umgebung des e-Expert beim Einparken. Die Sensoren der Einparkhilfe ermöglichen eine zusätzliche Fahrzeugansicht aus der Vogelperspektive. Und mit der Moduwork-Sitzbank werden freie Plätze zu weiterem Stauraum. So lässt sich die große Klappe in der Trennwand öffnen und die Sitzfläche des Beifahrersitzes senkrecht stellen, wodurch sich Güter von bis zu vier Metern Länge transportieren lassen.

Für eine einfache Planung der Route und die stetige Kontrolle über die Batterie eines e-Modells hat die Löwenmarke die App MyPeugeot entwickelt. So ist es möglich, die Heizung des e-Expert vorzuprogrammieren ­­­­­­­­­­­­– das bringt nicht nur Komfort beim Fahren, sondern ermöglicht auch der Batterie, schneller die optimale Betriebstemperatur zu erreichen, den Ladevorgang der Batterie zu planen sowie ihn jederzeit zu starten, stoppen und überprüfen, freie Ladestationen zu finden, sowie die beste Route zu planen, die den Stand der Batterie und die Lademöglichkeiten auf der Strecke berücksichtigt.

Das neue spezifische Kombiinstrument mit 3,5-Zoll-Farbmatrix am Fahrerplatz des e-Expert zeigt alle wichtigen Fahrtinformationen wie Reichweite oder Powermeter (Charge/Eco/Power) in Echtzeit an. Am großen Touchscreen haben Fahrer über einen Shortcut Zugriff auf das gesamte elektrische System mit übersichtlicher Anzeige der Energieflüsse. Mit der Taste „e-Toggle“ können sie direkt auf die Steuerfunktionen des elektrischen Automatikgetriebes zugreifen und zwischen den 3 Fahrmodi ECO, NORMAL und POWER wählen. Die serienmäßig verfügbare elektrische Feststellbremse arbeitet automatisch und ist daher besonders leicht zu handhaben.

Quelle: Peugeot — Website

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5 Antworten

  1. Was ist denn ein “elektrisches Automatikgetriebe”? Gibts mehr als einen Gang?
    Finde das immer irritierend, wenn nach Verbrennermanier das simple Untersetzungsgetriebe als “Automatik” bezeichnet wird.

  2. Ich kenne Fahrzeuge von Peugeot nur als Montagsfahrzeuge. So nennt man die doch, wenn man damit ständig in der Werkstatt ist. Antrieb, Materialqualität und nützliche technische Ausstattung war nicht das, was man sich erhofft.
    Und zum nächsten Händler waren es 40km.

  3. Michael, verwende den Begriff “elektrisches Automatikgetriebe“ nicht mehr, wenn es sich um ein reines elektrischen Auto , ohne Verbrennermotor, handelt. sonst gibt’s Verwechslungen mit den PHEV Und HEV s. Sowohl hand- als auch automatisch geschaltete Getriebe sind bei den EV s nicht erforderlich. Da erfolgt die Anpassung an die Geschwindigkeit bei der Fahrt absolut stufenlos über Veränderung der Strom -Frequenz des oder der Elektromotoren. Dies ergibt eine lastunabhängige Kraftentfaltung auf die Räder wie es selbst modernste autom. 10gang Getriebe nicht können. Keine Automatik kann so schnell schalten. Dem ohnehin schon starken E Motor mit hohem Drehmoment vom Stand weg, nützt auch die Schaltzeiten der Verbrenner aus, um schneller Vorzupreschen. Selbst mit meinem E Roller lasse ich auch Porsche s nach der Ampel stehen.
    So, nun wissen Neuinteressierte, dass elektrisches Fahren nicht nur oekologisch und oekonomischer ist. Nein, es macht auch mehr Spass.

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