Peugeot 108 könnte vollelektrisch werden

Peugeot 108 könnte vollelektrisch werden

Copyright Abbildung(en): Automobiles Peugeot

Peugeot-Chef Jean-Phillipe Imparato hat angedeutet, dass der Kleinstwagen 108 als Elektroauto erscheinen könnte. „Wir haben vor einigen Wochen beschlossen, den 108 in unserem Portfolio zu behalten. Warum? Weil dieses Auto erfolgreich und wichtig ist – allein in Großbritannien verkaufen wir ungefähr sechstausend Autos pro Jahr“, so Imparato im Gespräch mit dem britischen AutoExpress. Die Ankündigung kommt in einer Zeit, in der einige andere Autohersteller bereits den Todesstoß für Stadtautos bekanntgaben. Peugeot aber wolle die Produktion seines 108 fortsetzen, und zwar so lange, bis der Kunde sagt: „Nein Leute, wir wollen ihn nicht mehr“, so Imparato.

Der Peugeot-Chef deutete auch an, dass die nächste Generation des 108 elektrifiziert werden müsse. „Wenn es eines Tages ersetzt werden sollte, sehe ich keine andere Lösung als 100 Prozent Elektroauto.“ Ein neuer 108 würde jedoch nichts mit dem kürzlich enthüllten Citroen Ami-Elektrostadtauto teilen, so Imparato: „Es ist cool, nicht wahr? Aber der Ami ist kein Auto, er ist ein Device!“ Für Citroen sei das Auto der richtige Weg. Peugeot und Citroen „teilen eine gemeinsame Vision in Bezug auf die PSA-Gruppe, aber jede Marke schreibt ihre eigene Geschichte“, erklärt Imparato, der ein ähnliches Fahrzeug bei seiner Marke ausschließt.

Es sei allerdings möglich, dass sich ein neuer 108 die Plattform mit dem neuen Fiat 500 Electric teilt, wenn die PSA / FCA-Fusion abgeschlossen ist. Imperato hat jedoch klargestellt, dass bis zum Abschluss der Fusion keine Diskussionen über den Technologieaustausch stattfinden. „Ich beschäftige mich nicht mit den Plattformen von FCA – wir befinden uns in einer Phase der Fusion der Unternehmen und zu diesem Zeitpunkt ist es verboten, Informationen mit dem möglichen Partner auszutauschen.“ Er freue sich aber, nach einer erfolgreichen Fusion darüber zu diskutieren.

Imparato deutete auch an, dass größere Peugeot-Modelle oberhalb des 508, der sich auf der größten Version der EMP2-Plattform von PSA befindet, eine Möglichkeit sein könnten, FCA-Technologie einzusetzen, wenn der Deal bis 2021 abgeschlossen ist.

Quelle: AutoExpress — Peugeot 108 safe from axe and could go all-electric

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Peugeot 108 könnte vollelektrisch werden“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
4 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

könnte .. irgendwann. Die überlegen noch während VW mit dem e-upmigo den BEV-Kleinstwagenmarkt abräumt.

Nicht lang reden-einfach machen!

Genau!
Was heißt denn hier so zaghaft „könnte“?? –> Muß !!

Die warten doch auf die Fusion, um mit FIAT die Plattform zu teilen. Entwickeln sie jetzt alleine, wären die Kosten viel zu hoch, um mit VW e-upmigo konkurrieren zu können.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Wuling Nano EV: Mini-Stromer aus China mit 305 km Reichweite
Peugeot: Mehr Reichweite für e-208 und e-2008
Mercedes-Benz preist Elektro-SUV EQB ab 55.300 Euro ein
4
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).