Opel treibt E-Offensive weiter voran: Weitere E-Fahrzeuge angekündigt

Opel treibt E-Offensive weiter voran: Weitere E-Fahrzeuge angekündigt

Copyright Abbildung(en): Opel

Noch im April 2020 hieß es „Opel blickt auf fünf Jahrzehnte Erforschung elektrischer Antriebe zurück“ – seit dem ist der Blick aber konsequent in die elektrische Zukunft gerichtet. Egal ob Opel Corsa-e, Opel Mokka-e, Opel Vivaro-e oder auch Opel Zafira-e, das Rüsselsheimer-Unternehmen elektrifiziert Stück für Stück das eigene Portfolio. Was eben auch seinen Teil dazu beiträgt, dass der CO2-Ausstoß der Modelle des Rüsselsheimer Herstellers laut KBA-Statistik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Schnitt um 13,5 Prozent (im WLTP-Testverfahren) sanken. Weitere Modelle stehen bereits in den Startlöcher.

Im Rahmen der SHIFT Mobility Conference in Berlin kündigte Opel-Chef Michael Lohscheller Anfang September an, bereits im kommenden Jahr auch eine Elektro-Version des Transporters Movano auf den Markt zu bringen. „Damit werden wir schon im Jahr 2021 unser komplettes Portfolio an leichten Nutzfahrzeugen auch als elektrische Varianten anbieten“, sagt Lohscheller. Des Weiteren sei geplant, dass der Combo Cargo in einer elektrifizierten Variante ab 2021 zu den Händlern rollt.

„Gerade im Segment der leichten Nutzfahrzeuge ist die Elektrifizierung besonders wichtig. Ob als Lieferfahrzeug für die letzte Meile oder den Handwerkereinsatz: Mit Combo, Vivaro und Movano bieten wir unseren Kunden in zahlreichen individuellen Varianten die Möglichkeit, emissionsfrei in die Innenstädte zu fahren.“ – Michael Lohscheller, CEO von Opel

Lohscheller ließ im Rahmen der Bekanntgabe auch nicht unerwähnt, dass der vollelektrifzierte Corsa-e, als auch der Teilzeitstromer Grandland X PHEV bereits auf der Straße unterwegs sind. Des weiteren folge bald der komplett neue Mokka, der wie kein anderes Fahrzeug für das künftige Design der Marke Opel steht. Ebenfalls im kommenden Jahr folgen elektrifizierte Varianten des Opel Combo Life und des komplett neuen Opel Astra – gebaut im Stammwerk Rüsselsheim.

„Im kommenden Jahr bieten wir unseren Kunden neun verschiedene elektrifizierte Modelle an und sind damit in den wichtigsten Segmenten hervorragend vertreten. Wir haben versprochen ‚Opel wird elektrisch‘ – und wir liefern. Wir nehmen eine Führungsrolle in Sachen CO2 ein. Bis 2024 werden wir alle Modelle auch in einer elektrifizierten Variante anbieten.“ – Michael Lohscheller, CEO von Opel

Die Ankündigung des elektrischen Movano markiert den nächsten Schritt von Opel bei der E-Offensive sowie bei der Reduzierung der CO2-Emissionen. Zusammen mit der Groupe PSA und Total, über die Tochtergesellschaft Saft, hat Opel eine Vereinbarung zur Gründung des Joint Ventures „Automotive Cells Company“ unterzeichnet. Mit dieser Partnerschaft etablieren die beiden Parteien einen Weltklasse-Akteur bei der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungsbatterien für die Automobilindustrie ab 2023.

Quelle: Opel – Pressemitteilung 04. September 2020

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
8 Comments
Älteste
Neuste Am häufigsten bewertet
Inline Feedbacks
View all comments

Tolle Nachrichten, mal schauen wo sie preislich und im Energieverbrauch landen werden.

..bisher fehlt im ganzen PSA Konzern eine „voll/rein elektrifizierte“ Plattform!

Sehe es auch eher kritisch, wenn man eine Verbrennerplattform hernimmt und schnell ein Eauto darauf bastelt. Optimal kann das nicht sein. Aber man holt so zumindest ein paar Jahre an verschlafener Zeit ein. Vom Fahrgefühl des tiefen Schwerpunktes und der guten Fahrabstimmung reiner Eautos ist man da sicher weit weg. Und zu befürchten ist, dass diese Autos nicht unbedingt billig sind, weil eben das Potential eines neu entwickelten Eautos nicht gehoben wird.
Aber jetzt heißt es ja mal die CO2-Strafzahlungen zu verhindern.

Aber hallo ihr drei… nehmt euch den Corsa und den fast baugleichen Peugeot mal unter die Lupe. Die fallen bezüglich Preis, Leistung , AKKU-Grösse, Verbrauch ist physikalisch ohnehin bei den meisten ähnlich, gegen die Wettbewerber in keiner Weise aus dem Rahmen. Auch wenn sie (noch) nicht immer die einheitliche Plattform verwenden. Den Fiat 500 lassen wir mal bei Seite. Die können nicht besser. Das ist vergleichbar wie wenn Renault ihren über 60 jährigen „Renault-Heck„ elektrifizieren würden.

Prima Opel, mir persönlich ist es egal, ob es eine separate EV-Plattform gibt. Hauptsache die E-Mobile sind für die breite Masse geeignet. Wenn ich den Corsa e mit dem Mitkonkurrenten von VW preislich vergleiche, dann liegt Opel für mich vorne. Auch was die Reichweite betrifft ist das für meine drei jährige E-Mobilitätserfahrung absolut ausreichend ! Auch die Optik ist gefälliger, aber das ist halt eine Geschmacksfrage. Interessant ist aber immer wieder, welchen Hype VW in den Medien verbreiten kann und andere Marken eher ein Nischendasein in der Berichterstattung erfahren !!!

Hallo Tom, warum auch sollte es diese denn jetzt geben? Die Aktuelle 208 / Corsa Plattform wurde von vorneherein darauf ausgelegt ICE sowie E Antriebe zu verwenden.

Solange es in der unteren Klasse nicht möglich ist, 2 EBikes auf einer AHK zu transportieren betreibe ich Kaufverweigerung bzw. Fremdgehen bei Tesla Modell 3, die können das, was andere nicht wollen. Schade um den Standort Deutschland!

esmarty, da hast Du Tesla aber auf dem falschen Fuss erwischt. Der 3 er hat den schlechtesten Kofferaumzugang von allen. Selbst der Zoe öffnet besser, und alle mit Fliessheck, Fastback sowieso. Die können Fahrräder gleich einladen.

8
0
Kommentar zum Thema verfassenx
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).