Opel Mokka kommt von Marktstart an als reiner Stromer auf die Straße

Copyright Abbildung(en): Opel AG

Mehr als einmal haben wir berichtet, dass Fans des Opel Mokka X auf ihre Kosten kommen, wenn es darum geht von der Elektrifizierungswelle der Rüsselsheimer zu profitieren. Denn der Nachfolger des subkompakten SUVs wird ab 2020 vom Band rollen. Unmittelbar ab Produktionsstart wird es dabei auch eine vollelektrische Variante geben. Bereits heute ist der neue Opel Mokka auf der Straße unterwegs – zunächst noch getarnt, aber bereit für die wichtigen Testfahrten mit den Opel-Ingenieuren.

Wie versprochen fährt er hierbei elektrisch. Von Grund auf habe man die zweite Mokka-Generation komplett neu konstruiert, mit neuer Technologie inklusive E‑Power. Im vierten Quartal diesen Jahres soll die Serienproduktion starten. In Kundenhände gelangt der Mokka dann ab 2021. Bereits heute lassen die Testwagen erkennen, wer unter der neu gestalteten Tarnfolie steckt: Ein großes gelbes K steht auf der grün-schwarzen Seite – K wie in Mokka.

Das X im Namen – wie beim Debüt 2012 noch vorhanden – bleibt dieses Mal außen vor. Am Design hat sich ebenfalls einiges getan, viel progressiver, moderner und noch eine Spur kompakter geschnitten kommt der Opel Mokka auf die Straße. Extra effizient, klar und mutig, dazu natürlich elektrisch – denn Opel bringt den rein batterie-elektrischen Mokka direkt ab Marktstart. So wird der Kunde die Wahl zwischen reinem Stromer und Verbrenner haben.

“Über zweieinhalb Jahre habe ich die Entwicklung des neuen Mokka eng begleitet und bin sehr stolz auf diesen neuen Opel – der von Anfang an elektrisch sein wird! Ich kann versprechen: Der Mokka wird eines der spannendsten Autos in unserer langen Geschichte! Diese zweite Generation zeigt alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht. Sie wird die Sicht auf unsere Marke verändern. Noch haben unsere Ingenieure wichtige Arbeiten vor sich, aber ich freue mich darauf, den neuen Mokka schon bald präsentieren zu können.” – Michael Lohscheller, CEO Opel

Erste, knackige Proportionen lassen sich auch unter der grün-schwarzen Folie erkennen. Hier zeichnet sich die weiterentwickelte Opel-Designphilosophie deutlich ab. Die nächste Mokka-Generation kombiniert deutsche Ingenieurskunst mit einer klaren, schnörkellosen Formensprache. Dazu werden Fahrer und Passagiere im Innenraum eine voll digitale Umgebung genießen können. Die Opel-Designer achteten dabei auf die Reduzierung aufs Wesentliche.

Quelle: Opel AG – Pressemitteilung vom 22. April 2020

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

15 Antworten

  1. Für mich käme nur der Sion von Sonomoters mit ein paar kleinen Verbesserungen in Frage . Geniales Fahrzeug bis auf Reichweite und. Garantie. Wenn das noch einfließen würde würde ich sofort vorbestellen Warten wirs ab. Wäre schön wenns so kommen würde. Wäre der Hammer

    1. Mein Problem beim Sion ist, dass sich beim Sion in Serie die Rückbank nur noch 60/40 umklappen lässt. Ansonsten super Auto, ich hoffe das klappt noch.

  2. Hier geht es um einen neuen OPEL und nicht um Sion. Dem Lohscheller traue ich zu, dass der den schneller auf der Strasse hat, als Sono den Sion.
    Die Letzteren sinnieren immer noch herum, wie sie das Stömlein vom Dach in die 400 Volt Batterie hinein kriegen.

  3. Von wegen komplett neu konstruiert, so ein Quatsch. Rüsselsheim bekommt eine fertige Basis hingestellt. Karosserie etwas umformen, andere Stoßstange und Interior und Fahrwerk etwas straffer abstimmen fertig. Die ganze Technik steht Plug-and-Play bei PSA bereit und wird sich null von dieser Unterscheiden. Wenn dann ist es französische “Ingenieurskunst”. Opel hat doch eh alle Entwickler an Segula verkauft oder entlassen. Solches anmaßendes gepranze ist widerlich. Am neuen Corsa hat man ja gesehen wie schnell diese Copy and Paste Entwicklung funktioniert.

    1. Hallo Herr Geißler,
      naja etwas Gehirnschmalz benötigt das “Umformen” dann schon. Auch ein präzises, auf den deutschen Geschmack abgestimmtes Fahrwerk benötigt seine Arbeit. Aber Grundsätzlich muss ich Ihnen recht geben, die deutsche Ingenieurkunst ist viel weniger geworden. Opel hat auch längst nicht so viel Freiheiten wie das die Marken im VAG Verbund haben. Der neue Octavia soll ersten Berichten zufolge fast schon einem Passat das Wasser reichen können. Das würde Opel unter PSA nie dürfen. Der Gewinn darf schön nach Paris fließen, aber versuchen ein noch besseres Produkt auf den Markt zu bringen? Nein Danke. Da wird Herr Tavares schon aufpassen.

      1. Im Grund macht das PSA jetzt mmit Opel genau so wie es GM gemacht hat: auspressen.
        Es bleibt nur eine leere Hülle ohne jewede eigene Enwicklungskompetenz.

        Da haben die Chefs von Skoda, Seat, Audi, Porsche, Bentley, Bugatti, Ducati, Lamborghini eine große eigene Kompetenz und Freiheit. Sie können auf Konzernplattformen und ein riesiges Gleichteilsystem zurück greifen – müssen es aber nicht. Sie können daraus völlig eigenständige Fahrzeuge entwickeln und werden an der langen Leine geführt. Sie dürfen sich sogar konzernintern Konkurrenz machen.

        Irgendwann wird PSA auch das letzte Opel-Werk in Deutschland dicht gemacht haben. Dann kriegen wir noch Made in France mit Opel-aufkleber und irgendwann merkt dann PSA, dass sich der deutsche Kunde keine französische Qualität unterjubeln lässt.

        Beim TÜV rollen sich schon jetzt die Fußnägel hoch wenn ein französischer Wagen seine Rostlöcher auf die Grube rollt. Demnächst gesellen sich die Opel dazu.

        Irgendwann schluckt VW oder ein Chinse den Ford-Konzern und davor/danach ist dann PSA dran. Von der Resterampe.
        Das läuft so wie mit Alitalia und Air France .. irgendwann sind diese Gurken fällig. Spätestens wenn der französische Staat nicht mehr zahlen will.

  4. Wir lassen VW leben. Als Techniker kennt man sich bei den Grossen. Da pickt keiner dem andern ein Auge aus. Die franz. Ingenieurskunst liegt darin, dass man schon immer verbrauchsgünstigere Motoren baute als alle andern. (frühere Spritbesteuerung in Frankreich) Deshalb hat MB dem besseren, als dem VW Diesel, den Motor von Renault bei der A Klasse eingebaut. Hinterher war dies ebenfalls das kleinere Uebel für beide Partner VW und MB.

    1. Du bist ein echter Scherzkeks ..
      Dieser Motor hat MB die ganze nox-Bilanz verhagelt. Alle anderen Motoren waren weitgehend ok- der Renault-Motor war und ist ein Abgasmonster.
      Die ganzen Anleihen bei Renault haben reine Kostengründe und haben die Qualität und das Image von MB so ruiniert, dass man jetzt im Fadenkreuz der Chinesen sitzt.

      MB hat sich seinerzeit bei Chysler verhoben und jetzt haben sich die Deppen den falschen Partner gesucht.

  5. Ob der wirklich so effizient wird? Also die Koreaner legen die Messlatte schon ziemlich hoch. Ob der Mokka mit dem Kona mithalten kann was Effizienz und Reichweite angeht? Wenn ich mir ansehe was die PSA Gruppe bisher geliefert hat, bezweifle ich das erstmal. Bisher haben alle Fahrzeuge aus dem Konzern den 50 kWh Akku und 100 kW Antriebsleistung. Ich denke mal der Mokka wird auf dem 2008 von Peugeot basieren und nicht besser in der Effizienz sein, aber ich lasse mich gerne überraschen.

  6. Natürlich Felix ,Peugeot war wie Renault ,und auch VW im Dieselmotorenbereich führend. Aber im reinen E Bereich haben die keine eigene Erfahrung, schliesslich kam der Mief voll und ganz aus Japan. Auch mit der neuen Konstellation durch FiatCHrysler hinken sie den Marktführern wie
    Tesla und Renault / Nissan weit hinterher. Tesla hat mit ihrem Asynchron-Motor im Model S soviel gelernt, dass der neue Motor im 3 er noch besser wurde. Wieviele ausländische E Motoren hatte der Zoe von Renault drin, bis sie den RC 135 er selber bauten. Einzig Opel bringt dort etwas Schwung hinein, durch ihre gemachten Erfahrungen mit dem amerikanischen , gehabten Ampera.

    1. Was für Erfahrungen haben sie mit dem Ampera gemacht? Die haben einem amerikanischen Wagen das Opel-Symbol aufgeklebt. Selbst GM hatte null Kompetenz und sich außer dem Blech beim Ampera alles von LG gekauft.
      Das ist von vorne bis hinten NULL an Erfahrung, Patenten, personellen und technischen Ressourcen.

      Und der e-corsa (incl Mokka) ist nix anderes als ein Verbrenner im ganz konventionellen Design, dem man schon beim Start ein umgebasteltes E-Schwesterchen zur Seite gestellt hat. Teuer in der Konstruktion und in der Fertigung .. Kompromiss an allen Ecken und Kanten.

      So weit war VW schon vor 8 Jahren als sie den e-golf vorstellten. Und der war selbst entwickelt.
      In vielen Bereichen ist der VW-Konzern im BEV-Bereich führend. Die Ladetechnik e-tron und taycan sind absolute Weltspitzenklasse, die Effizienz im E-golf und e-up sind sehr gut, die konsolidierte Elektronik der MEB-plattform wird einmalig in der Welt sein.
      Dagegen liefern PSA und Renault nur dilettantische Fingerübungen.

  7. Egon, wenn Du schon technisch schlecht beschlagen bist, solltest du wenigstens Daten vergleichen können. GM hat mit ihrem Auto des Jahres weltweit schon vor 10 Jahren mit den OPEL Technikern zusammen den Chevi Volt l und ll, sowie den 1. Ampera gebaut. Die wurden in mehreren Ländern besser verkauft, als damals der E Golf und laufen heute noch. Uebrigens VW distanziert sich von deinen verbreiteten Lügen gegen den Wettbewerb. Der Markt spielt sich auf der Strasse ab, und wird zeigen wer auch künftig Marktführer wird oder bleibt. Diese Entscheidung musst Du den Kunden überlassen. Nehme doch künftig die richtigen Tabletten ein, bevor Du versuchst dilettantische Fingerübungen auf dem PC zu machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).