Nissan Leaf Batteriewechsel: Kosten von 9.400 bis 22.050 Euro

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Bereits im Oktober 2019 haben wir berichtet, dass Nissan das Ladeverhalten der bisher über 400.000 verkauften Leafs im Auge behält. Die jüngsten Daten zur Lebensdauer der Nissan-Batterie deuten darauf hin, dass die Batterie selbst etwa zehn bis zwölf Jahre nach der Lebensdauer des Autos halten kann. Dies scheint jedoch nicht bei jedem Leaf der Fall zu sein. Unser Leser Ralf musste andere Erfahrungen sammeln und steht sechseinhalb Jahre nach Zulassung seines Leafs vor einer schwerwiegenden Entscheidung.

Akku-Kapazitätsverlust mit Ansage

Ralf war durchaus bekannt, dass die Batterie seines Leafs mit zunehmendem Alter einen Kapazitätsverlust erleidet. Sie kann nicht mehr so viel Energie aufnehmen. Er beschreibt es wie folgt: “Das ist so, wie wenn der Tank des Autos mit Verbrennungsmotor immer mehr schrumpft. Dies ist ein natürlicher Vorgang, der von Nissan in den Garantiebedingungen nicht abgedeckt ist. Da auf dem Display nur immer die vorhandene Energiemenge in Prozent der Kapazität angegeben wird, bemerkt man den Kapazitätsverlust nur, wenn man die Ladezeiten und die aufgenommene Energie mit den Prozentzahlen vergleicht.”

Korrekterweise merkt Ralf an, dass dies auch bei anderen Herstellern der Fall sei. Dennoch ist es erschreckend zu spüren, dass “eine Garantiezeit von fünf Jahren also nicht heißt, dass man das Auto 5 Jahre zu den Anfangsbedingungen fahren kann. Die Lebensdauer der Batterie wird von Nissan mit 8 bis 10 Jahren angegeben”, so Ralf. Auf dem Armaturenbrett gibt es eine Anzeige von 12 Balken, die den Batteriezustand widerspiegelt. Nissan sagt, wenn die ersten 3 Balken in der Garantiezeit verschwinden, sei dies ein Garantiefall, so die Aussage des Leaf-Fahrers.

“Mir wurde von meinem Händler als auch von Nissan selbst bestätigt, dass diese Anzeige nicht funktioniert, wenn die Batterie defekt ist. Was nützt sie dann also? Ob die Anzeige den Kapazitätsverlust oder nur Defekte der Batterie anzeigt ist mir nicht bekannt. Von Nissan habe ich darauf keine Antwort erhalten. Jedenfalls hat die Batterie meines Leafs sechs Jahre nach der Erstzulassung nur noch eine Kapazität von ca. 10 kWh. Natürlich ist das kein Garantiefall mehr.” – Ralf

Zur jeweils aktuellen Rest-Kapazität kann auch die Werkstatt bei der Wartung keine Aussage treffen. Laut dem Leaf-Fahrer sei es so, dass es nur zwei Werkstätten von Nissan in Deutschland gibt, die die Batterie erneuern oder ersetzen können. Eine befindet sich in Bochum die andere in Dresden. “Wer die Batterie nach der Garantiezeit austauschen will, kann nicht sicher sein, dass er eine fabrikneue oder eine regenerierte bekommt. Man weiß auch nicht, wie alt die Batterie vor dem Einbau war”, so Ralf weiter. Wagt man sich dennoch an einen Austausch kommen immense Kosten auf einen zu.

Nissan Leaf Batteriewechsel: Kosten von 9.400 bis 22.050 Euro

Ralf hat uns zwei Kostenvoranschläge für den Austausch der Batterie zukommen lassen. Auszüge nachfolgend eingebettet. Der erste stammt vom September des letzten Jahres. Dies war ihm zu teuer (~ 22.050 Euro). Dann bekam ich im November einen neuen billigeren (9.430,00 Euro). “Als ich mich endlich entschloss, die Batterie austauschen zu lassen, wurde mir gesagt, es handele sich bei dem billigen Angbot um ein begrenztes Sonderangebot und stände nicht mehr zur Verfügung”, so Ralf.

Angebot aus September 2019

Mittlerweile sei der Preis für die Batterie weiter gestiegen und liegt jetzt bei 19.000 Euro, wie uns der Leaf-Fahrer mitteilte. Aktuell wirbt Nissan selbst damit, dass der Einstiegspreis für den Elektro-Bestseller mit 40-kWh-Batterie und 110 kW/150 PS Leistung rechnerisch bei 28.630 Euro liegt – bei sofortiger Verfügbarkeit. Eine Differenz von 6.580,13 Euro, welche Ralf noch drauf legen müsste, um statt einem Nissan Leaf Batteriewechsel einen komplett neuen Leaf mit neuer Batterie zu erhalten.

Angebot aus November 2019

Sollte er trotz all dieser Erfahrungen Nissan treu bleiben wollen, dürfte eigentlich klar sein, dass man noch ein wenig tiefer in die Tasche greifen müsste, um sich den neuen Leaf zuzulegen. Wir bleiben dran und beobachten, wie die Geschichte für Ralf und seinen Leaf ausgeht.

Quelle: Per Mail // Namen von der Redaktion geändert

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153 Antworten

  1. Der Leaf ist eigendlich ein tolles Auto. Leider disqualifiziert er sich durch dieses Qualitätsmanko und den Bug im Ladesystem. Ich würde mir keinen Leaf mehr kaufen sondern zu Ioniq greifen.

      1. Solche inkompetenten Kommentare kann man sich wirklich sparen. Sie helfen niemanden weiter und sagen mehr über den Schreiber wie über den Adressaten aus!

  2. Dieses Beispiel zeigt die Unkalkulierbarkeit der Kosten für einen E-Pkw., denn während es bei Verbrennen genügend Erfahrungen mit den Kosten für Reparaturen oder Ersatz des Antriebs gibt, ist das speziell in Bezug auf die Akkus eine Blackbox, die im aktuellen Fall alle Schönrechnerei der günstigeren Betriebskosten zunichte macht. Solange die Preise für Ersatzakku nicht in vertretbaren Kostenrelationen feststehen, werde ich mir keinen E-Pkw. zulegen, obwohl die Wallbox auf meinem Grundstück bereits vorhanden ist.

    1. Wenn der den repariert und damit bei Nissan bleibt, dann kann man da nur noch mit dem Kopf schütteln. Was mir aber nicht ganz klar ist. Ist der Akku überhaupt defekt? Wenn nein, dann weg mit der Kiste und die Marke wechseln.

      1. Das tragische von e autos ist halt die batterie!
        Und unter uns gesagt ist der angegebene preis noch gering im vergleich zu anferen herstellern mit grösseren akkus da dieser bis zu 60 000€ kosten kann (90kwh akkus z. B.!!)
        Da lob ich mir diese hersteller die den wahnsinn von diesen grossen akkus nicht mitmachen da es irgenfwann der tot des aztos sein wird…

        Zusätzlich muss man erwähnen dass akkus sowieso bei einem unfall mit airbagauslösung erneuert werden müssen!
        Diese sind dann nicht mehr gewährleistet von hersteller und versicherung…
        Da diese fahrzeuge sowiese versichert sein müssen gehen nach so einem unfall 95% bon e autos (mit airbagauslösung!!) sowieso in die wrackbörse…
        Und dieses auto wird aber nur ohne akku dorthin gelangen…
        Was heisst die zuständige werkstatt hat diese auszubauen und fachgerecht zu entsorgen!
        Was och damit sagen will ist..
        Bei airbagauslösung muss der akku sowieso kompkett getauscht wrrden….

        Und was auch ist..
        Wir dürfen von den herstellern aus keine akkus on europa öffnen bzw. Einzellne zellen tauschen!
        Also wenn ich einen nissanvertrag habe und dies mache kann ich den vertrag dadurch verlieren…
        Also werde ich sowieso nur einen kompketten akku verbauen..
        Dazu wird halt dann gutmütigerweise ein gebrauchter oder ein neuer verbaut!

        Dadurch auch solche preisspannen!

        Also meine herren!
        Dies ist meiner meinung nach der grund warum ich persönlich die e Mobilität nur in klein bzw. Kleinstwagen sehe!
        Sobald ein akku zu gross ist hat das keine zukunft!

        1. Wo kostet er den 60.000€?
          Bei Renault 9.000€
          Bei Tesla 12.000€
          Bei smart 5.000€ beim Twizy 4.000€ oder auf Garantie wenn geleast, bei BMW 3.000€ wenn man den alten ab gibt.
          Das man den Akku nach einem Unfall tauschen muß ist absoluter Schwachsinn, warum erfindet man solche lügen?
          Solange er nicht beschädigt wurde Muss eventuell der Unfall im Fehlerspeicher resetten werden das weiß ich von echten Menschen nach echten Unfällen. Wenn man keine Ahnung hat sollte man vielleicht einfach nicht kommentieren.

          Was Nissan angeht, man weiß schon länger das die nicht nur die mit Abstand schlechtesten Akkus haben, immer noch nicht den Europäischen schnelladestecker verbauen, und die auch kein Interesse an einem langen Leben des Autos haben, genau wie bei Mitsubishi, Versuch Mal einen Akku für einen Drilling zu bekommen xD

          Wenn E-Auto dann Hyundai, Renault, BMW oder Tesla

          1. @Eddi :
            Welches Elektroauto bist Du schon gefahren ?
            Wenn Du schon wetterst, dass Elektroautos nach Deinen Vorstellungen “… noch nicht marktfähig …” sein sollen, warum übernimmst Du nicht wie viele Andere eine Pionierrolle wirst aktiv und hilfst damit Elektroautos marktfähig zu machen ? Nur Sch…. Politik zu schreien reicht da natürlich nicht !
            Bist Du schon einmal mit einem Wasserstoffauto quer durch Kanada, USA, China, Kazakhstan, Russland, Ukraine, Ungarn, Österreich, Schweiz, Frankreich und Spanien gefahren ? Hast Du dort auch so sehr viele marktfähige Wasserstoffautos angetroffen ?
            Wenn ja welche ? Zeig mir die Beispiele ? In welchen Medien, Zeitungen, auf Twitter, Facebook etc. wurde das dokumentiert ?

          2. hahaha. selten so gelacht. Wenn Elektroautos nicht marktfähig sind, dann sind es Wasserstoff/Brennstoffzellen Autos schon dreimal nicht. (Subventionierter Wassertoff, Wirkungsgrad, Lieferkette, Preis, Erzeugung aus Erdgas, Infrastruktur, Transport von Wasserstoff, etc. etc.)

        2. Wenn es wirklich so ist, dass bei Airbag Auslösung die Batterie komplett getauscht werden muss, heisst das, dass bei einem kleinen Aufprall ein Totalschaden vorhanden ist.
          Da bin ich ja gespannt, wie lange die Versicherung diesem Treiben der Hersteller (absurde Batterieersatzpreise) noch zuschaut. Entweder klopfen die Versicherungen bei Nissan&Co an, oder die Versicherungsprämien werden für diese Autos so hoch, dass keiner mehr einen Leaf kaufen wird.
          Eigentlich sollte Ralf zusehen, dass ihm bald einer auffährt (Airbag Auslösung), dann zahlt ihm die Haftpflicht des Auffahrers die neue Batterie… traurig aber wahr.

          1. Ich kann mir das kaum vorstellen und habe das auch noch nie gehört oder gelesen, dass es so wäre.
            Der Poster hat auch keine Quelle für seine Behauptung genannt.

      2. Ich dachte eben an meine Schwiegereltern mit ihrem neu gekauften 5er BMW, der nach 4 Jahren einen Motorschaden hatte. Da besteht genau gar kein Unterschied zum Fall hier

          1. Golf 6 GTI, Motorschaden nach Steuerkettenübersprung bei 135.000 KM.
            8000€ Gesamtkosten (bei 10.000€ Fahrzeugwert) für einen Austauschmotor (überarbeitet, aus dem VW Werk, 2 Jahre Garantie. )

            Austausch der defekten Einzelteile beim Motorenspezialist hat dann 2600€ gekostet.

            Motorschaden kann man wenigstens noch anders beheben…

        1. Ein Motorschaden nach 5 Jahren ist bei richtiger Fahrweise sehr unwahrscheinlich (außer natürlich man fährt 100K km pro Jahr). D.h. Ihre Schwiegereltern hatten nur extrem viel Pech, während das Problem beim Leaf Standard zu sein scheint.

        2. Niemals! Ich fahre seit 30 Jahren BMW – wenn die Servicearbeiten alle beim BMW Händler gemacht worden sind, dann würde BMW da immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. So zumindest meine Erfahrungen.

    2. in der Tat ist das in diesem Fall so. Ich würde das aber nicht verallgemeinern. Hier kommen eine extrem kurze Garantiezeit, eine schwammige und kundenunfreundliche Garantiebedingung und eine offenbar beliebige Reparatur-Kalkulation zusammen. Fazit: 1. Nissan sollte sich schämen, so mit E-Autopioneren umzugehen. 2. Ich würde noch einmal das Gespräch mit Nissan suchen. 3. wenn erfolglos, den leaf in die Verwertung geben um aus teilen noch Erlöse zu bekommen und den Schaden begrenzen.
      4. Großen Bogen um Nissan machen

      @elektroauto-News: toll dass ihr solche Themen aufgreift und aus der Dunkelheit holt. Danke.

    3. es ist vielmehr ein Beweis für die Uninformiertheit. Es muss in keinem Fall die ganze Batterie ausgewechselt werden, sondern lediglich einzelne Zellen. Die Diagnose ist vielleicht etwas aufwendiger aber die Kosten im Vergleich zu einem kompletten Tausch der Batterie viel geringer. Die angesprochenen beiden Händler in Deutschland sollten in der Lage sein die wir Batterie auch zu diagnostizieren und nur die einzelnen tatsächlich defekte module zu tauschen.

    4. Wieviel fehlt den der Batterie bei 10 kWh Rest 50 Prozent oder mehr. Der Wahnsinn so was kann nur auf Kulanz gemacht werden von Nissan der Akku kostet einen Bruchteil wie auf Angebot dargestellt. Es wird höchste Zeit das es dritt Firmen gibt die Sowas reparieren. Das ist wie mit einem solarmodul im Strang da merkt Mann jede defekte Zelle. Das der Akku komplett kaputt ist denke ich nicht vielleicht liegt es auch am batteriemangement . 20000 für einen Akku in der Größe ist schon frech. Eigentlich sollte Mann den Artikel in der motorpresse schreiben damit die deppen Bein Nissan aufwachen. Mehr schaden können sie sich selber nicht zufügen . Wenn ich dran denke in meinem e tron ist ein 95 kWh Akku und der verliert die Hälfte an Reichweite ist die Karre wertlos 100000 in den Sand gesetzt. Sowas muss auf Kulanz geregelt werden . Welche Laufleistung hat der Leaf würde mich noch interessieren.

    5. Man muss sich nur das richtige Auto kaufen bei Tesla kosten die Batterien zwischen rund 7,500€ 52 kW Akku und 15.000-17.000€ für die 100 kWh Batterie, beim Model 3 SR+ also gut 7.500€ + Einbau und ca 12.000€ für das LR und das Performance Model.
      Wobei die Preise nach dem Batterie das sicherlich noch fallen werden bzw die Batterien besser werden und gleich teuer bleiben.

      1. Richtig wenn Elektroauto dann Tesla. Die sind den anderen Herstellern einfach um Jahre voraus. Allein der geringe Kobalt Gehalt in den Tesla Akkus sollte der kaufgrund sein. Vw und porsche verwenden Akkus mit 15 Prozent Kobalt. Bei Tesla sind es nur 2,5 Prozent und in den nächsten Jahren gar keiner mehr. Die neuen Akkus die dieses Jahr rauskommen sollen eine Haltbarkeit von 1,6 Millionen Kilometern haben. Selbst wenn nur die Hälfte erreicht wird ist das immer noch mehr als ausreichend.

        1. Die Kobalt-Debatte ist viel zu über-politisiert, es werden zig Tonnen zum Raffinieren von Treibstoffen etc pro Jahr verwendet, da machen einige hundert Gramm in einem mittel großen Akku den Kohl nicht fett.

          UND – wozu ein 20 – 30% Kobalt Anteil in der Kathode auch gut sein kann, sehen wir bei den Zellen im BMW i3 bzw. Audi eTron : Beide laden mit einer sehr konstanten Kurve und stets nahe an der max. möglichen Leistung.

          Die Ladekurve bei Tesla sieht da schon anders aus —-> zudem, und das hat der geschätzte Kollege Nyland jüngst veröffentlicht, regelt Tesla bei Fahrzeugen mit einem hohen Anteil an SC-Ladungen die Ladeleistung deutlich nach unten, der Geringe Koblaltgehalt ist sicherlich einer der Gründe hierfür.

          1. Hat auch einen erzieherischen Effekt bei den Tesla Fahrern und ihrem Hang nach SuC Ladungen. SuC sollen eher die Ausnahme sein und frei bleiben für die Langstreckenfahrer. Damit kann die SuC Infrastruktur in Grenzen gehalten werden. Schnellladungen tun eh der Batterie nicht so gut wie AC Ladungen zu Hause, Office, Hotels, Einkaufszentren, Garagen etc.

            Ich lade mein Model 3 zu 99% mit AC und auch noch mit Nachhaltiger Energie und muss noch nicht einmal warten und das ist erst noch viel günstiger. Also AC Laden hat fast nur Vorteile. Viele Tesla Fahrer haben das aber immer noch nicht gechecked, leider.

    6. Hast du niemanden in deinem Bekanntenkreis der an seinem Verbrennen unfassbar teure Reperaturen hatte?
      Ich kenne einige mit Reparaturkosten von 6 bis 14 000 Euro für 3 Jahre alte Autos.

    7. Mal langsam mit den jungen Pferden! Wir haben neben zwei bisher voll funktionstüchtigen und unproblematischen E-Fahrzeugen noch einen VW Tiguan der nach gut 5 Jahren und keinen 100.000 km einen neuen, über 9.000€ teueren Motor benötigte, ohne das sich das Weltunternehmen VW daran beteiligen wollte. Ist das eine bessere Planbarkeit ! Das war für uns der Grund für den wechsel zu den überwiegend Grundsoliden E-Fahrzeugen. Bis heute haben wir es nicht bereut !!!

  3. Das ist natürlich eine “unschöne” Sache ! Vielleicht spricht das dafür, ein e-Auto zu leasen. In Norwegen leasen die allermeisten (60% oder mehr) anstelle zu kaufen.
    Es bleibt zu hoffen, dass eine solche Problematik mit der Zeit gelöst wird…

    1. Ich würde mir keinen Nissan Leaf kaufen, da ja bekannt ist, dass die Batterie keine Wärme Management besitzt. Das diese Akkus frühzeitig den Geist aufgeben ist vorprogrammiert.

  4. Das ist ein Einzelfall. Bei den Verbrennern geht in Einzelfällen auch mal der Motor oder das Getriebe kaputt und verursacht so enorme Kosten.
    Am besten kauft man sich alle 2-4 Jahre einen Jahreswagen wenn man dieses Risiko vermeiden möchte.
    Sicherlich bedauerlich wenn es einen trifft, aber kein Grund das ganze System in Frage zu stellen.

    1. ich habe von keinen Fall gehört, bei dem ein Motorwechsel bei einem Mittelklasse-Pkw 22.000 euro kostete.
      Vor allem kann man sich da immer günstig einen Teilemotor oder einen generalüberholten oder einen Gebrauchtmotor vom Verwerter einsetzen lassen.
      Das Ganze ist schon Nissan-spezifisch.

  5. Ein Grund mehr nicht einen Nissan zu kaufen. Schade ums Geld. Ich lease E Autos, weil genau solche Dinge nicht vorhersehbar sind. Aber Nissan macht hier kein gutes Bild. Sowas setzt sich in den Köpfen fest. Können die überhaupt CCS? Finger weg, da steckt keine Zukunft drin.

    1. Und du denkst das es andere besser machen?
      Ich habe schon so einige sachen von mercedes, aufi und vw mitbekommen welche auch nicht sauber abgelaugen sind!

      Noch dazu kommt Das nissan richtig viele e autos verkauft!
      Das es hier die einoder anderen probleme geben kann ist doch auch verständlich!
      Mir würden halt hier mehr informationen über diesem fall interessieren!
      Kommt irgendwie etwas ungaubwürdig rüber…
      Wer weis was mit dem fahrzeug wirklich passiert ist!

      Und übrigens…
      Der akku eines eqc oder audi e ton kosten über 60 000€!
      Da wäre ich lieber besitzer eines leafs!
      Da ist der akku wenigstens nich in vernünftiger grösse!

      Lieber wär mir hier jedoch ein vernünftiger plug in hybrid…
      Kann ich die täglichen strecken zurarbeit und zurück elektrisch fahren…
      Diese mit meiner pv anlage nachladen( die irrwitzigen schnelladung wär zuhause sowieso nicht möglich durch einschränkung der Stromanbieter) und bei fahrten in den urlaub kann ich auch mal 1000km zurücklegen ohne in ständiger quählerei der hintergedanken, wegenzu hohen stromverbrauch unddas nichterreichen der nächsten ladesäule! 😀

      1. “Der akku eines eqc oder audi e ton kosten über 60 000€!”
        das kannst du jetzt belegen und hat dir das dein Heilpraktiker zusammen mit 4 Globuli eingefüllt?

    2. Wie Carsten schreibt, setzt Nissan beim Stecker auf CHAdeMO. Im Unterschied zu CCS unterstützt der CHAdeMO-Standard schon Vehicle-to-Grid, auch wenn es dazu noch keine Systeme für den Endverbraucher gibt.
      BMW arbeitet da gerade einer Testflotte i3s mit erweiterten CCS-Steckern die V2G unterstützen. V2G wird mit zunehmenden e-Auto-Anteil und regenerativen Stromerzeugern immer interessanter und wichtiger.

    3. Wenn ich lease, hat das mit dem Akku nichts zu tun. Kundendienst in der Garantie sind immer zu bezahlen.
      Ausserhalb der Garantie sind alleRep. Zu bezahlen. In der Regel 24 Mon. Garantie, ausser bei den Koreaner.
      Es gibt hin da von Herstellern eine All in Leasing, aber wenn Schweineteuer, wenn wird das nur von Konzernen gemacht. Privat Personen unwirtschaftlich, es sei denn, man ist Beamter

  6. Endlich kommt Mal mit der Zeit die Probleme der Elektrofahrzeuge ans Licht! Klar kann mal ein Motorschaden oder Kupplungsdefekt bei einem Verbrenner auftreten aber der ist zeitlich nicht zu beziffern. Außerdem kommen da keine Kosten auf einen zu die fast einen Neuwagen ausmachen. Es braucht auch keiner jetzt etwas erzählen das es nur bei Nissan so ist. Diese Probleme haben alle Akkus! Klar kann man jetzt sagen dann lease ich nur dann hab ich dieses Risiko nicht. Dann kann man sich auch davon verabschieden das Leute großartig gebrauchte E-Autos kaufen. Also haben wir wieder ein Problem mit der Entsorgung.

    1. Das Problem hat aber tatsächlich nur Nissan, bzw würde ich einfach generell keine Autos ohne Wasserkühlung in der Batterie kaufen. Tesla beweist doch, dass Batterien auch über 750.000km und mehr halten mit über 80% Restkapazität. Der Leaf ist halt legendär für sein schlechtes BMS und die altertümliche Zellchemie. Ich würde mir nur E Autos von Herstellern kaufen, die schon gezeigt haben, dass sie langlebige Akkus bauen können. Bislang ist das leider nur Tesla und vllt noch Opel/PSA. Das war’s… Der ID3 muss sich noch beweisen, wobei er eigentlich alle Dinge hat, die für ein gutes und langes Akkuleben nötig sind.

    2. Also ich sehe hier nicht die Probleme DER E-Autos. Ich sehe das Problem EINES E-Autos.
      Ich würde dem Besitzer empfehlen sich mal in der Community schlau zu machen. Vielleicht hatte ja schon ein anderer Besitzer ein ähnliches Problem und eine günstigere Lösung gefunden.

      Ich befürchte, ein Teil der Probleme kommt auch daher, dass noch zu wenige Fachleute in den Werkstätten für E-Autos geschult sind und dann auch Erfahrungen damit besitzen.

      Und ehrlich gesagt, ich finde es etwas seltsam, das dem Mann erst nach 6 Jahren auffällt, das die Batterie weniger als 20% Kapazität hat.

    3. Vielleicht hat er seinen Akku auch falsch behandelt, auch wenn der Motor sofort belastet werden kann muss der Akku erst warm gefahren werden bzw durch laden vorgewärmt werden.
      Macht man das nicht geht der Akku kaputt, wobei es beim Verbrenner der Motor ist der beim kalten belasten beschädigt werden kann.

      1. Ich hab schon lange nicht solch einen Schwachsinn gelesen.
        Diese angeblichen Batterieexperten kotzen mich an.,
        Mit halbwissen irgend einen Mist verbreiten und es als wahr verkaufen.
        Das Problem werden die meisten E-Auto-Hersteller haben wenn man sich deren BMS anschaut.
        Aber schlimm sind die, welche den Kunden Kapazität softwaremäsig vorgaukeln.
        Und solange man nicht weiß wie es Tesla es macht, alles wage Vermutungen.
        Oft sind da Batterien mit höherer Kapazität drin, als der Kunde bezahlt hat. Dort könnte Tesla verlorene Kapazität zuschalten. Somit hält die batteie ewig. Wir wissen es nicht.

  7. Die Problematik sind die Leasing Konditionen. Die Hersteller wollen meines Erachtens auch nicht an privat leasen, da sonst ein Gebrauchtmarkt entsteht und die Flottengrenzwerte dann in 3 Jahren in Gefahr sind.

    Mein aktuelles Beispiel. Opel Corsa mit ADAC Finanzierung ohne Anzahlung über 8 Jahre finanziert: 298 im Monat. Das heißt man hat nach 3 Jahren 10t € bezahlt. Ich gehe davon aus das ein 3 jähriger E-Corsa noch locker 16t € bringt.

    Hätte ich den oder einen hyundai geleast waren locker über 400 Euro drin gewesen… Die nehmen einfach Mal frech 4% Zinsen und setzen Leasingfaktoren von 1.4 an… Das heißt die gehen davon aus daß ihre Autos nach 6 Jahren Schritt sind… Trotz 8 Jahren Garantie.

    Dennoch habe die ich mich für den Corsa entschieden. Des weiteren bin ich mir sicher das er nach 4 Jahren und 100t km weiterverkauft wird. Dafür habe ich ja 5 Jahre Garantie.

  8. Die wichtigste Info fehlt mir völlig: Wie viele Kilometer ist das Fahrzeug bewegt worden und wie war anteilig die Schnellladung über den Zeitraum? Ohne diese Angabe bin ich nicht bereit diesen Artikel in irgendeiner Weise als ernsthafte Berichterstattung wahrzunehmen.

    1. Für einen ordentlich recherchierten Artikel würde auch noch andere Daten dazugehören. Z.B. Menge der zugelassenen Leaf, Anzahl der Fahrzeuge mit ähnlichen Problemen usw..
      Das der Nissan Leaf Temperaturprobleme beim Laden hat, selbst jetzt noch, nach dem zweiten Upgrade, ist ja allgemein bekannt.

      So ist das nur Klickbait.

  9. Offenbar hat Nissan da ein großes Problem und muss wenn nicut geschehen seine Garantie anpassen. So gut wie alle anderen Hersteller garantieren unschwammig: mind. 70% Rest Kapazität nach 8 Jahren oder 160.000km. Da das auch für Fahrer klappen muss die immer heizen und DC laden, kann man für Normal Nutzer wohl von mehr ausgehen. Erfahrungen gibt es ja noch nicht, da die Autos noch nicht so lange auf dem Markt sind. Generell dürfte gelten: umso größer die Batterie umso länger dürfte sie halten da die Ladezyklen das entscheidende sind.

    Wenn es wirklich vermehrt Fahrzeuge gibt, wird sich zeigen wie sich der Service entwickelt mit dem Zelltausch anstelle der ganzen Batterie.

  10. Liebe Verbrennerfreunde. Ich bin schon einen Nissan Almera Diesel gefahren. Nach 20.000 km Motortotalschaden!!!
    Sixt Leihwagen, nagelneuer Opel Diesel mit 15 km auf Tacho. Motortotalschaden!
    Was sagt uns das? Bei manchen Marken ist es egal welche Antriebsform, es hapert grundsätzlich an Qualität!

  11. na also, her mit weiteren praxisfällen betr. garantie vom teuersten teil vom e auto. das ist erst die spitze vom Eisberg. jede Firma hat solche fälle .dies ist der grund, weshalb Renault vom finanziellen blindflug die kunden warnt, besser den Akku zu leasen. die grosse Mehrheit der Zoefahrer ist jedoch clever genug um dies zu wissen.

    1. Keine Ahnung aber ne Meinung .. du bist vielleicht ein Dummschw…er!
      Bei Renault wird der Akku gemietet und nicht geleast und davon haste nix denn das kostet ein Schw…geld und eine vernünftige Kapazitätsgarantie hast du trotzdem nicht.
      Liest mal die Mietbedingungen.
      Dann lieber eine Herstellergarantie bei einem Kaufakku wie bei VW oder Tesla (obwohl die gerade sich aus der Kapazitätsgarantie rausmogeln)

  12. Den Preis für den Akku der da aufgerufen wird ist absolut überteuert!
    Der alte Leaf hat einen 20 KW/h Akku. Der ist nicht klimatisiert !
    Sono Motors gibt für seinen Sion Akku mit 35 KW/h und Wasserkühlung einen Preis von 4000 Euro an.
    Da der Akku immer repariert wird ist der Preis völliger Unsinn. Die Reparatur dürfte nicht mehr als 500 Euro kosten. (Zellentausch)
    Was macht Nissan da ?!
    Selbst der voll Klimatisierte 41 KW/h Akku des Zoe ist nicht so teuer. Nicht mal die Hälfte.
    Die Akkumiete bei Renault wird immer kritisiert. Ich habe meine auch gemietet. Wenn ich mir das ausrechne habe ich nach 8 Jahren kaum mehr bezahlt als beim Kauf. Dazu werden immer 75 % Kapazität garantiert. Plus die kostenlose Assistance. Fahre ich meine Auto über die Akku Garantie hinaus kann mir das bei Miete egal sein. Wenn ich den Akku kaufe und mein Auto aus der Akkugarantie 1 Tag raus ist werde ich wohl kaum noch Geld für das Auto bekommen. Bei Miete ist das obsolet. Die Frage ist auch würde ich bei abgelaufener Akku Garantie für das Auto einen neuen einige tausend Euro kostenden Akku kaufen ? (Immer von einem defekten Akku ausgehend)
    Man muss sich das ausrechnen. Das ist von Fall zu Fall sicherlich unterschiedlich. Ich finde es aber sehr gut das man bei Renault die Wahl hat.
    Man kann sich auch aus der laufenden Batteriemiete rauskaufen. Ich finde das sehr Flexibel gelöst.

    1. “Die Akkumiete bei Renault wird immer kritisiert. Ich habe meine auch gemietet. Wenn ich mir das ausrechne habe ich nach 8 Jahren kaum mehr bezahlt als beim Kauf. Dazu werden immer 75 % Kapazität garantiert. Plus die kostenlose Assistance. Fahre ich meine Auto über die Akku Garantie hinaus kann mir das bei Miete egal sein”
      Wenn du den Akku gekauft hast gehört er dir und du kannst ihn beliebig lange weiter fahren. Beim Mietakku hast du nach 8 Jahren NICHTS ..

      “Wenn ich den Akku kaufe und mein Auto aus der Akkugarantie 1 Tag raus ist werde ich wohl kaum noch Geld für das Auto bekommen.”
      Aha .. wenn du mit einem Verbrenner aus der Motorgarantie heraus bist kriegst du nix mehr für den Wagen??
      Auf welcher Welt lebst du eigentlich

  13. Hi, bin nach langer Überlegung zu der Entscheidung gekommen einen SUV zu kaufen. All die Informationen die das E Auto betreffen sind nicht schlüssig. Daher habe ich jetzt einen Diesel gekauft und bin mir sicher die bessere Entscheidung getroffen zu haben. Ladestation vor der Tür sind schlicht nicht da. Worauf soll ich warten ?? E Autos in Deutschland eher nein !!

      1. Der hatte nie vor ein e-Auto zu Kaufen!
        Denn sonst hätte er auch kein Verbrenner gekauft, da die sehr oft abfackeln und auch andere schwere Schäden bekommen können die ein e-Auto nicht bekommt.

  14. Solange Elektroautos nur als Ökologisches Feigenblatt gebaut werden und die Konzerne die Käufer als “nützliche Idioten” ansehen, wird die Elektromobilität nicht vom Fleck kommen.

    1. Ist sie doch schon!
      Sie werden doch gekauft Tag für Tag und Ladepark’s werden doch auch gebaut!
      Guck dir den Ladepark Hilden an der gebaut wird 40 SuC und 20 HPC Lader von andern Anbietern und 8 sogenannte Palettenladern von Tesla stehen da schon trotz das dort erst noch gebaut werden muss und die baut allesamt der Bäcker Schüren auf und das ist wenn der Ladepark fertig ist der größte Europas.

  15. Was Nissan da abziehen will ist einfach nur frech. Die sollen in so einem Fall für pauschal 4999.- einen Akku einbauen und Ruhe ist. Ein zufriedener Kunde sagt es 3 Kollegen, ein beschissener Kunde sagt es 20 Kollegen. So einfach funktioniert das Leben.

  16. …….. Probleme sind markenunabhängig. Ich habe von Anfang an Probleme mit der Batterie meines E-Golf (aber auch mit der Wärmepumpe, Heizung und Software), niemand von VW übernimmt die Verantwortung und niemand von VW ist Schuld und niemand von VW will Probleme überhaupt eingestehen. Konstruktionsprobleme können und dürfen nicht vom örtlichen Händler behandelt werden. Ständig bekommt man zu hören: man muß die Fahrweise dem Auto anpassen, dann stimmt auch die Reichweite und Innentemperatur ungefähr. Der Anschaffungspreis war immer hoch und hat nie der Leistung des Autos entsprochen. Im Gegenteil, die Early-Adopters zahlen indirekt die Entwicklung mit und bekommen dann noch die Schuld durch ihre Fahrweise zugewiesen. Am Anfang hatte ich nach Vollladung eine Restreichweite von 192 km, nach 3 Jahren nur mehr 146 km und weniger. Nebenbei bemerkt, auch die Software berechnet falsch und man sollte sich nie auf sie verlassen. Da ist noch sehr viel zu erforschen und zu tun. Wichtig: Ehrlichkeit dem Kunden gegenüber sollte der erste Schritt sein – dazu ist man aber noch immer nicht bereit (nicht einmal in kleinen Schritten). Die nackte Realität: Ich schaffe auf der Autobahn bei 110-120kmh (vorsichtig gefahren) ca. 80-90 km Reichweite.

    1. Auch wenn das vielleicht nicht die Regel ist, aber es ist genau das was den E-Schüsseln prophezeit worden ist. Mit der Zeit muss der Akku getauscht werden. Ich wünsche jedem Fahrer einer solchen Schüssel, dass er diese rechtzeitig abstoßen kann und nicht in die Problematik vom Verfasser kommt.

      1. Kennst du schon den 1 000 000 km Tesla? Der jetzige Akku hält bereits seit 476 000 km und hat immer noch über 80 %. Der jetzige Motor hat bereits 700 000 km runter.

    2. Ich glaube da hat VW zumindest bei zweiten Generation nachgebessert und dazu gelernt. Habe kürzlich einen E-Golf bekommen. Preislich OK, da zahlreiche Rabatte gewährt wurden. Normaler Golf kostet auch nicht mehr.
      Aber entscheidend ist: die Reichweite wird jetzt realistisch angezeigt und z. B. die Außentemperatur mit eingerechnet. Bisher passt die Anzeige recht genau. Kein NEFZ Wert mehr nach Vollladung sondern was absolut realistisches! Mittlerweile habe ich Vertrauen in die Anzeige. Mal schauen wie sich die Haltbarkeit entwickelt. Garantiert sind >70% nach 8 Jahren oder 160.000km. Ich hoffe die 50% größere Batterie wird helfen.
      Ich bin natürlich auch kein Early-Adopter sondern kaufe lieber was ausgereiftes. Auch beim ID3 würde ich 2 Jahre warten bis alle Bugs behoben wurden.

    3. Um Vergebung: Mich würde sehr interessieren, wo beim E-Golf die Probleme mit der Wärmepumpe lagen. Letztlich kommen zur ohnehin vorhandenen Klimakälteanlage nur ein paar Komponenten hinzu, die Automation ist natürlich etwas aufwändiger. Danke für ein paar Hinweise auf die Art der Störungen!
      Rudi F.

  17. Das beste Beispiel für die Milchmädchen Rechnung bei E Autos, wie man die hohen Anschaffungskosten durch die geringeren Stromkosten im Vergleich zum Verbrenner einspart.
    20K€ nach 6 Jahren für die wieder Instandsetzung des Fahrzeugs, sowas habe ich noch bei keinem Auto erlebt, ausser nach einem Unfall und dann ist das bei so einem Kleinwagen ein Totalschaden.

    E Autos sind Fluch und kein Segen. Ja hinter dem Auto kommen keine Abgase heraus, dass aber die erzeugen von Batterien und Strom jede Menge Emissionen erzeugt, will keiner wissen. Das jeder E Autofahrer immer mindestens drei dicke Tanten als blinde Passagiere mit führt, in Form der Batterie, will auch keiner wissen. Früher hat man in der Fahrschule noch gelernt, jedes unnötige Gramm Gewicht aus dem Fahrzeug zu verbannen um Energie/Sprit zu sparen, beim E Auto interessiert das niemand.

    1. Stimmt Verbrauch ist wichtig: mein Koni benötigt nur geringfügig mehr Strom zum fahren, als dein Benzin fürs destilieren in der Raffenerie benötigt. 20% des Energieinhaltes setzt du dann in Bewegungsenergie um und mit dem Rest heitzt du das ganze Jahr über deine Umwelt auf. Ist aber noch alles harmlos: die extrem dicke Rohpampe, günstgsten Falls aus dem Bohrloch, wird erst am Zielort vom Schlamm befreit und dieser in Form von Pallets, trotz Verbot seit 25 Jahren, auch in Deutschland wenige Meter unter der Erde mit Bauschutt vergraben. Wärend des ganzen Tranports zu uns, darf erwähnte Rohpampe (Preis ca. 1 Cent pro kg) auf dem Schiff 30 Grad und in der Pipeline 40 Grad nie unterschreiten. Ölkonzerne geben bis heute keinerlei Energiekosten hierfür bekannt – vermute aber ca. 30-40 Cent pro kg für billigstes Schweröl und billigsten Atomstrom. So, und jetzt schätz mal selbst den erforderlichen Energiegesamtaufwand um einen Verbrenner zu bewegen !

    2. Nein man hat nur Sprit gespart bei leichtem Gewicht, beim e-Auto ist es der CW Wert also die vorm des Autos nicht das Gewicht das Gewicht ist nur ein Bruchteil des Verbrauches den man hat.
      Und Nissan will wohl nur abzocken bei Tesla bezahlt man für eine 52 kW Batterie 7.500€ + Einbau vermutlich und bei Renault bezahlt man 8.000€ für den Zukauf wenn man die Batterie nicht mieten will.
      Ich spare pro Jahr und 10.000 gefahrenen
      Kilometern 1.100 – 1.800€ 1.100€ wenn ich nur Zuhause lade und 1.800€ wenn ich nur an den kostenlosen 50 kW Ladern lade.
      Das heißt nach gut 6 Jahren habe ich einen neuen Akku wieder drin.

  18. Stimmt – Frechheit von Nissan, dennoch sollte man Li-Ionen-Akkus nicht allzu brachial behandeln. Hab meine Erfahrungen mit fuzeligem 288Wh-Fahrradakku gesammelt – nach 52000 km immer noch im Einsatz, kann man aber auch im ersten Winter schrotten. Selbst mit Flüssigkühlung sollte man Pouchzellen pfleglich behandeln und im Winter beim beschleunigen, rekuperieren und laden nicht ständig mit größer 2C belasten – der Elektrolyt ist einfach oft nur für kurze Zeit zu zäh. Ich halte täglich, über Stunden vollgeladene Zellen viel bedenklicher als Schnellladen (das wird schon sehr ordentlch vom Fz geregelt), und, und, …

  19. Auch wenn es die Herren von der Verbrenner-SUV-Front nicht wahrhaben wollen: Trotz aller Anfangsschwierigkeiten mit Batterien und den Herstellern der E-Autos ist die Benzin- und Dieselwelt die Vergangenheit, diese hochentwickelte Kolben-rauf und -runter- Technik hat ausgedient und muss endlich weg.
    Aber auch Monster-Motoren mit mehr als 100kW haben keine Berechtigung mehr. Wer Rennfahrer ist, gehört auf die Rennstrecken. Und das Tempolimit wird kommen… Autofahren muss endlich als das gesehen werden, wozu es eigentlich einmal gedacht war: Zum Transport von Personen und Waren. Und nicht als Potenzersatz, zum Angeben oder zum Radau machen mit kriminellen Auspuffsystemen.
    Ihr werdet sehen…

  20. Wir wissen doch alle, daß diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt! Wer Geld übrich hat darf sich gerne an diesem Spiel beteiligen. Momentan ist der Käufer ein Versuchskaninchen der Autoindustrie, dieses Spiel wird durch Irre und realitäfremde Mitbürger und Politiker angefacht. Ich werde ab 2030 darüber nachdenken, wenn dieser oder eine ander Antrieb ausgereift, bezahlbar und wirklich Umweltfreundlich ist.

    1. Der Nissan Leaf ist ein relativ altes Modell (seit 2010 auf dem Markt) mit veralteter Technologie. Jetzt so ein Fass aufzumachen, wegen einem Fahrzeug, von dem so gut wie nichts (Laufleistung, Fahrprofil, Batteriegrösse,…) bekannt ist, ist unseriös.
      Der technologische Marktführer (Tesla Model3) mit einer Garantie über 8 Jahre oder 160.000km Laufleistung kostet nicht viel mehr und hat keine Wärmeprobleme beim Laden. Ausserdem wird dort der CCS Anschluss verbaut und nicht CHaDeMo, für den in Deutschland keine neuen Säulen mehr aufgestellt werden (im Gegenteil, es werden sogar schon welche abgebaut).

    2. Wenn man sich mal ernsthaft mit dem Thema auseinander setzt, wird man feststellen, dass die Technik aus den Kinderschuhen heraus ist. Elektromotor sowieso. Aktuelle Akkus wird die Zeit zeigen. Wahr ist aber auch, dass wir in 5-10 Jahren nochmal ganz woanders stehen werden. Die Entwicklung geht rasant voran, im Gegensatz zu den Verbrennern die seit Jahren realistischerweise stagniert und wo auch nicht mehr viel zu holen ist.

      1. Richtig KaiGo. Das Thema Verbrenner ist so gut wie ausgereizt. Fortschritte sind hier nur noch durch massiven Kosten- und Technik-einsatz bzw. durch (Schummel)Software möglich. Während die e-Technik zwar aus den Kinderschuhen raus ist aber dennoch erst am Anfang steht und hier auch in den nächsten Jahren schnell mit signifikante Veränderungen und Verbesserungen zu rechnen ist. Trotzdem kann man jetzt schon e-Autos kaufen ob neu oder auch gebraucht. Ich sehe da ein kein größeres Risiko als bei den Verbrennern – da hat man sich halt schon daran gewöhnt wenn es mal Probleme gibt. Außerdem wird bei neuen Technologien jeder noch so kleiner Fehlerfall gleich als Standard und symptomatisch aufgepauscht.
        Wie viele solcher Fälle gibt es denn wirklich und stimmt das alles was da geschrieben wird, oder wird da auch übertrieben oder wichtige Infos weggelassen.

  21. Wir wissen doch alle, daß diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt! Wer Geld übrich hat darf sich gerne an diesem Spiel beteiligen. Momentan ist der Käufer ein Versuchskaninchen der Autoindustrie, dieses Spiel wird durch Irre und realitätsfremde Mitbürger und Politiker angefacht. Ich werde ab 2030 darüber nachdenken, wenn dieser oder eine ander Antrieb ausgereift, bezahlbar und wirklich Umweltfreundlich ist.

  22. Das sind ja wahnsinns Konditionen.
    In diesem Fall würde ich mir ja erst einmal selbst den Akku vornehmen und auslesen. So kann man schon einmal sehen wie der SOC aussieht. Eine andere Möglichkeit wäre noch die, den Akku von einem Fachbetrieb aufarbeiten zu lassen. Sprich defekte pouches austaschen lassen und fertig. Dürfte nicht so teuer sein. Und wenn die Niederlande in der Nähe sind, nichts wie rüber.
    Auch wenn mir der Leaf 1 sehr gut gefällt, würde ich mir das drei mal überlegen. Da ist es ja lukrativer das Auto in Einzelteile zu Geld zu machen. Ersatzteile werden da auch gefragt.

  23. Renault/Nissan Sonnleitner in Linz, Oberösterreich bietet Akkureparaturen an (neben Paris die zweite Möglichkeit in EU) . Vielleicht solltet Ihr hier einmal anfragen.

    Mein Hyundai Ioniq electric hat nach 3 Jahren und knapp 40.000 Kilometer noch eine Akkukapazität (State of Health -Torque über OBD-Stecker) von 100%.
    Leicht zu überprüfen: Akku 100% geladen, Reichweite Sommer/Winter bis 270 km/min. 200 km, bisher unverändert.

    Noch eine Möglichkeit: https://aviloo.com/aviloo-batterie-test/

  24. “Kaputte AUTO-Akkus” werden in Zukunft ein “Riesenproblem” – eine “echte Kostenfalle”, da man defekte Zellen nicht einfach austauschen kann.
    Das “Batteriemanagmet” sprich die ganze Software incl. Hardware mit “ihrem ständigen zum Herstellertelefonieren” schiebt dem einen Riegel vor.
    So reparierte Akkus werden vom System oftmals gar nicht mehr erkannt.
    Bei Autoakkus gibt es kaum Erfahrungen bei “Drittanbietern” die dieses Szenario beherrschen und auch der Hinweis auf E-Bike Akkus (im Vergleich billig) sollte aufhorchen lassen. Das Risiko “steht im Kleingedruckten”. Da klappt das auch eher schlecht bis gar nicht. Hab da Erfahrung mit Sparta und Bionix gemacht und war echt bedient, denn die Räder ohne Akku waren eher Schrott, brachten maximal “Trinkgeld”! Und E-Bike Akkus sind da mit ihren 400€ -700€ zum Auto-Akku Vergleich eher Kleinkram, der aber auch erarbeitet werden muß.

      1. Sorry, mein Beitrag hatte weder etwas mit Sarkasmus oder mit Unwissenheit zu tun, sondern ich spreche als Dipl. Ing. im KFZ-Bereich aus Erfahrung.
        Defekte Akku-Zellen kann man tauschen, gar keine Frage, aber so “reparierte” Akkupakette werden vom Fahrzeug oftmals nicht mehr erkannt, wenn die Hersteller sie nach der Änderung mit ihrer Software nicht wieder “freischaltet”, “Drittanbieter” mit “Zellentauschoption” haben darauf oftmals keinen Zugriff.

  25. Bei Nissan entsteht für mich der Eindruck, dass zwar ein E-Auto angeboten wird, aber es doch besser wäre, wenn der Kunde lieber einen Stinker kauft. Dass ein E-Auto bei kalten Temperaturen draußen in der Kälte steht statt im Verkaufsraum, ist auch unverständlich. Allerdings bin ich auch sicher, dass nicht alle Besitzer mit dem Akku richtig umzugehen verstehen. Schließlich hat der Leaf auch kein Thermalmanagement. Das merkt man z. B. im Someemer an der Lade-Station. Da kann es schon mal dauern, bis der Ladevorgang beginnt. Fazit: es gibt andere Marken.

  26. Du redest von uninformiertheit….
    Und hastdochselber keine ahnung um was es hier geht ….
    Du redest vom zellentausch dabei ist das in europa doch nocht farnicht geregelt!
    Es ist uns, und ich rede jetzt von offiziellen markenspezifischen fachwerkstätten, in europa nicht erlaubt diese batterien zu öffnen und einzelne zu tauschen!
    Geschweige denn dass man diese überhaupt vom hersteller bekommt!
    Dies ist übrigens auch bzw. Vor allem bei deutsche hersteller so!
    Und sollte man dies als vertragswerkstätte gutmütigerweise dem kunden gegenüber doch machen das man einzellne zellen tauscht würde man bei z. B. Einem abgebrannten auto auch diesen vertrag riskieren!
    Es geht hier um viel mehr als sich das einer bei seinen leeren stammtischgesäusle vorstellen kann…
    Ich selbst habe bereits einige Zellen eines prius getauscht wobei das natürlich durch die kleine batterie auch viel einfacher ist..
    Natürlich ist hier auch erfahrung allgemein schon vorhanden da es diese technik schon seit jahrzehnten gibt…
    Aber der aufwand mit import, verzollung und imens langen Schriftverkehr ist enorm und nur verständlich wesshalb diesen aufwand und risiko keine werkstätte aufsivh nimmt!
    Nichdazu kommen kundschaften welche undankbar agieren und dannach vielleicht noch eine komplett neue batterie vor gericht einklagen da danach die nächste zelle in die knie gefangen ist…

    Alao vorsicht mit solchen aussagen da man immer beide seiten kennen muss!

    Zusätzlich sollte man schon auch wissen was im hintergrund genauer passiert ist….
    Es gibt bekanntlich auch bei e autos service intervale zum einhalten…
    Wird dies nicht gemacht verfällt auch die garantie…
    Nissan ist einer der erfahrensten e auto hersteller und da gibt es bestimmt einen grund wesshalb das so verlaufen ist!

    Eine japanische marke schaut auf ihre kundschaften!
    Das kenne ich aus mehreren fällen!
    … Egal ob benziner, diesel, hybrid oder elektro!

  27. Wie ich hier schon geschrieben habe: die Elektromobilität hat nur Zukunft mit genormten Tauschakkus, die bei Tauschstationen gewechselt werden. Der KFZ-Besitzer zahlt dabei nur das Fahrzeug, die Akkus (jeweils zwei pro Auto: einer im Auto selbst, einer in der Tauschstation) allesamt der Staat. Die vielen Akkus in den Tauschstationen dienen dabei gleichzeitig als virtuelle Speicherkraftwerke zur Stabilisierung des Stromnetzes. Dieses System hat keinen einzigen Nachteil, zum Aufzählen aller Vorteile (z.B.de facto gratis Autofahren, keinerlei Akkusorgen, kein Selbst-Laden nötig – obwohl möglich – etc.) reicht der Platz hier bei weitem nicht aus.

    1. Sie haben vollkommen Recht. Genormte Tauschakkus, entsprechend konstruierte einfache Tauschsysteme wären die Lösung. Akkus die in der Tauschstation Fehler anzeigen werden entnommen und entweder aufgearbeitet oder recycelt. Das wäre mal ein Konzept mit Zukunft und Verstand.

      1. Dazu ist es noch viel zu früh! Die Entwicklung steht noch am Anfang. Jeder der sich mit Standardisierung etwas auskennt weiß, dass die technologische Entwicklung dadurch massiv ausgebremst wird. Und genau dass kann die E-Auto Technik im Moment nicht gebrauchen. Man sieht ja die Probleme schon beim Ladestecker. Bitte vergleicht auch die Komplexität nicht mit einem Handyakku.

        1. Ausgebremst wird das nur, wenn man sich für einen Standard mit anderen Firmen einigen muss.
          Sieht man es eher als Teil eines Baukastensystems für die eigenen e-Autos würde es dabei helfen schneller unterschiedliche Fahrzeuge mit günstigen Akkus – durch massenhafte eigene Produktion – auf den Markt zu bringen. Der Durchbruch kommt mit dem Preis. Das ist auch der Grund warum es bisher so schleppend anläuft.
          Und klar ist es komplexer als ein Handyakku und ein Pfandflaschensystem aber genau dass ist doch unsere Stärke in Deutschland innovative neue Ideen zu entwickeln und umsetzen zu können.

    2. Ich hab’s schon immer gesagt e-Autos sind Müll den keiner braucht 30.000€ für son’e Gurke und dann sowas welcher normale Bürger kann sich das leisten und wozu dann die Batteriemiete für das Geld bekomme ich 4-5 normale Autos und fahre damit länger. (Müll !!!)

      1. Würde ich nicht sagen. Das hätte schon seinen Sinn mit genormten Tausch Akkus. Ähnlich wie beim Flaschenpfand. Was interessiert mich die Flasche ich brauch nur den Inhalt. So ist es mit den Akkus auch. Man braucht nur die Energie, nicht den Akku.
        Ein standartierster Akku würde bei den benötigten Stückzahlen auch schnell Drottanbieter auf den Narkt bringen und so würde sich der Preis senken.

        1. Ein Wechselakkusystem hätte erhebliche Nachteile:
          Wesentlich höherer Rohstoffbedarf, da wesentlich mehr Akkus als Autos benötigt werden.
          Höherer Verbrauch und schlechtere Fahreigenschaften, da die Akkus nicht mehr optimal im Fahrzeug integriert werden können.
          Höherer Verschleiß und Wartungsaufwand durch zusätzliche Mechanik und häufiges wechseln.
          Technologischer Stillstand, bzw erheblicher Ressourcenbedarf bei Technologiewechsel.
          Das führt insgesamt dazu, dass das E-Auto wartungsintensiver, teurer und umweltschädlicher als aktuelle BEVs wird.

          Und das ganze nur für den einzigen Vorteil schneller zu laden? Nein Danke.

          1. Ich bin da anderer Meinung. Man könnte im Unterboden ein Fach integrieren, das nach heutigen Standard Platz für einen 60kWh Akku bietet. Bestücken kann man dann in 10 kWh Schritten. Viele brauchen die meiste Zeit nicht mehr als 20kWh für die täglichen Strecken. Braucht man mal mehr lässt man sich beim Wechsel einfach einen 60er einsetzen, dann kann man auch mal 3 o
            4h durchfahren bis zum nächsten Wechsel auf der Strecke. In Summe über alle e-Autos bräuchte man weniger Gesamtkapazität, wäre unabhängig von der Entwicklung, da man von steigender Energiedichte in Zukunft auch profitieren würde wenn dann 80 oder 100kWh auf gleichen Raum möglich sind. Laden kann man ja trotzdem zu Hause oder im Büro. Durch die Wechselmöglichkeit muss such nicht mehr so oft schnellgeladen werden was sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Die Akkus in den Wechselstationen könnten zur Netzstabilisierung verwendet werden.
            Ich sehe da mehr Vorteile als Nachteile.
            Mein Handy werfe ich doch auch nicht weg wenn der Akku nicht mehr genug Leistung hat, ich kauf mir einfach einen neuen stärkeren nach ein paar Jahren.

  28. Wenns ein Trost ist – Hybridfahrer kanns noch viel schlimmer ergehen. Firmenfahrzeug, vielleicht gar gebraucht, kaufen – nach 50000 km ist die 7kWh- Batterie kpl. im Eimer, da Rekuperationsspitzten bis 8C erreicht wurden. Kat, Turbo, etc. immer wieder von Umgebungstemperatur schlagartig Richtung Volllast, zerstört – Reparaturberechtigter (Zusatzausbildung E-Fz gesetzlich vorgeschrieben) meint: wirtschaftlicher Totalschaden, Kosten für Verschrottung und Entsorgung der Fuzelbatterie, … Verbrauch bei unbedachter Fahrweise über dem des reiner Verbrenner, … Der Dieselskandal war vielleicht Pipifax gegen das was der Hybrid noch bringen wird.

  29. Was mir sehr zu denken gibt, ist der extrem unterschiedliche Preis für einen Ersatzakku. Ein neues Original-Ersatzteil vom Fahrzeug-Hersteller müsste einen bekannten und nachvollziehbaren Listenpreis haben. Das was hier geschildert wird ist unseriös. Hier wird die Monopolstellung für das Teil und dessen Austausch schamlos ausgenutzt! Unter diesem Aspekt verkommt e-Auto fahren finanziell zur Liebhaberei und ist nicht mehr attraktiv.
    Ein e-Auto zu leasen, um diese Kosten zu vermeiden, ist zwar für den Erstbesitzer eine gute Idee, aber damit ist das Kosten-Problem nicht aus der Welt und der Gebrauchtwagenmarkt für e-Autos “tot”, bevor er überhaupt beginnt.

    Unverständlich auch, dass bei den Preisen noch nicht mal ein neuer Akku (mit einer dann erwartbaren Lebensdauer und Speichercharakteristik) garantiert wird! Ein gebrauchter und wieder aufgearbeiteter Akku müsste entsprechend preiswerter sein und als Kunde muss ich wählen können, welchen Akku ich als Ersatzakku bekomme und bezahle.
    Konsequent weiter gedacht, könnte ein Hersteller anfangen, gebrauchte Akkus in Neufahrzeuge einzubauen …

    Ein fairer Preis für einen neuen Ersatz-Akku müsste sich ja anhand üblicher Marktpreise für Akkus (Euro/kWh) bzw. in Relation zum Fahrzeugpreis ableiten lassen.

    Die andere Frage ist, warum der Akku nach kurzer Zeit so gealtert ist. Darüber kann man nicht urteilen, da im Artikel keine sachdienlichen Angaben gemacht sind. Das ändert aber nichts an der als skandalös zu bezeichnenden geschilderten Akku-Ersatzteilpraxis.

    Meine Erkenntnis daher: Ich werde mir keinesfalls ein e-Auto anschaffen, bei dem nicht vorher klar ist, welche Akku-Qualitäten über welche Zeiträume garantiert werden und was ein Akku-Tausch kostet.

  30. Ja wohl, richtig so! Diese Diskussion habe ich schon seit 2 Jahren versucht in Gang zu setzen. Aber jetzt kommen die Fakten auf den Tisch. Jeder Video Heini und alle Journalisten samt Autoindustrie haben das versucht zu umgehen. Auch fehlende Langzeiterfahrung als Ausrede, zählt nicht mehr. Jetzt hat man Facts. Dass die Akkus in den E Biks früher den Geist aufgeben als solche in den Autos drin, hängt damit zusammen, dass diese kein BMS oder eben Kühlung beim Laden haben.

  31. Hallo,
    Ja die ausgerufenen Reparaturkosten hören sich recht witzig an. Warum lässt sich hier in diesem Land jeder von der Autoindustrie immerwieder verschaukeln? Kauft doch ein altes Auto für Transporte oder nutzt z.B. Caresharing. Ansonsten nutzt doch mal öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad. Ihr werdet sehen, es geht auch und ist teils viel entspannter, als mit dem Auto ständig im Stau zu stehen. Und rechnerisch lauft ihr in der Gesamtkostenbilanz auch mit den Öffentlichen keinesfalls schlechter. Im Gegenteil!
    Jetzt, wo wir alle was für die Umwelt tun wollen, ein guter Zeitpunkt alte Autofahrgewohnheiten abzulegen. Los geht’s!

  32. Die Batterie bzw. der Fahrstom -Akkumulator, Herzstück eine E-Fahrzeug ist der Kostenintensive Faktor bei einem Wechsel. Dabei ist die Batterie sehr Kostenintensiv, die Arbeitsleistung gering.
    Beim Kauf einer Batterie geht nach der Garantie Zeit die Reparatur zu Lasten des Kunden. Beim Mieten / Leasing der Batterie gehen die Kosten nicht auf den Käufer über sondern auf den Eigentümer der Batterie, auch nach der Garantie Zeit.

  33. E-Autos müssen bezuschusst werden. Alle subventionsbedürftigen Projekte sind irgendwo krank und nur dann öffentlicher Mittel würdig, wenn baldige Aussicht auf Genesung besteht. Hier nicht der Fall.

    1. Ihnen ist aber schon bewusst, dass der Dieselkraftstoff durch einen vergünstigten Steuersatz ebenfalls seit den 1950er Jahren subventioniert wird. Also inzwischen seit mehr als 60 Jahren.
      Alleine in den letzten 5 Jahren wurden dafür über 17 Milliarden Euro eingesetzt.
      Die e-Autos wurden bisher gerade mal mit 500 Million subventioniert.
      Im Gegensatz zum Diesel sind die e-Autos aber definitiv ein Gewinn für die Umwelt.
      Soviel zum Thema “…subventionsbedürftigen Projekte sind irgendwo krank und nur dann öffentlicher Mittel würdig, wenn baldige Aussicht auf Genesung besteht.”

        1. Und Dank zunehmender Erzeugung von grünem Strom wird das Übel immer kleiner während ein Verbrenner sein leben lang die Umwelt schädigt und mit zunehmender Laufleistung immer mehr, da alle Teile mit der Zeit schlechter werden und somit der Verbrauch steigt.

          1. Die Antriebsenergie macht ja nur einen Teil der Gesamtumweltbilanz aus. Und in der Herstellung ist nunmal jedes Auto ziemlich katastrophal für die Umwelt.

      1. Das alte Märchen. Da wird nichts subventioniert. Diesel-Fahrer zahlen eine deutlich höhere Kfz Steuer. Deswegen lohnt sich ein Diesel frühestens ab ca. 15.000 km/Jahr Fahrleistung. Ansonsten zahlt man drauf.

        1. Der durchschnittliche Diesel-PKW fährt jährlich 45.900 km
          https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html
          Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 7l pro 100km
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
          Ein 2l Diesel zahlt 150,- € mehr Kfz-Steuer als ein vergleichbarer Benziner.
          Die Energiesteuer für Diesel ist um 18,41 Cent je liter günstiger.
          https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Service/Einfach_erklaert/2018-01-11-grundlagen-benzinpreis.html
          150 € / 0,1841 € = rund 815 l Diesel pro Jahr
          815 l / 7 l (Verbrauch auf 100 km) = Rund 11.640 km
          45.900 km (pro Jahr) – 11.640 km (um die höhere Kfz-Steuer rein zu fahren) = 34.260 km
          34.260 km / 100 * 7 l * 0,18 € = 441,50 €
          => der durchschnittliche Dieselfahrer wird somit jährlich mit rund 440,- € subventioniert.
          Soviel zu Ihren Märchen 😉

        2. achja, ganz vergessen.
          Es gibt rund 13.730.000 Diesel-PKW in Deutschland.

          daraus ergibt sich dann abgerundet 6 Milliarden Euro Förderung für Diesel-PKW JÄHRLICH

  34. Ich weiß nicht, wie man bei der verheerenden Umweltbilanz eines E-KFZ sich so was zulegen kann. Von den Kosten und alltagsfremden Handhabung braucht man da gar nicht erst anfangen. Da braucht es noch Quantensprünge in dieser Technik bis ich mir darüber Gedanken mache so etwas anzuschaffen.

    1. Würden Sie sich mit der Materie ernsthaft beschäftigen, wüssten Sie, dass e-Autos keineswegs eine verheerende Umweltbilanz haben. Ganz im Gegenteil. Mit zunehmenden Wachstum des Anteils von regenerativ erzeugten Strom wird jedes e-Auto immer umweltschonender im Gegensatz zu allen Verbrenner, da es immer aufwendiger wird das dafür notwendigen Rohöl zu fördern.

      1. Ich sagte Umweltbilanz, nicht Klimabilanz, die könnte mit entsprechender Anstrengung besser werden als die eines Verbrenners, doch da sind wir noch lange nicht. Die Umweltbilanz ist in meinen Augen geradezu kriminell mies und jeder sollte sich dessen bewusst sein, was er in der Summe da anrichtet. Und wie gesagt, von der praktischen brauchen wir erst gar nicht anfangen, die ist einfach lächerlich indiskutabel. Da ich mich damit äußerst intensiv beschäftigt habe, ist ein E-KFZ ein no go wie es im Buche steht.

        1. Als e-Auto Besitzer und Fahrer kann ich Ihnen aus Praxis sagen, dass das Gegenteil der Fall ist. Alle paar Tage stecke ich einfach an meinem Tiefgaragen-Stellplatz das Ladekabel an und fertig. Einfacher gehts nicht. Ich vermisse den Benzingeruch an der Tankstelle nicht.
          Auch die Umweltbilanz ist eine bessere wie bei den Verbrennern. Ihre Behauptung greift gängige Klischees auf die längst wiederlegt sind.

  35. Vor 10 Jahren musste die PV- Entwicklung auch bezuschusst werden. Heute ist die PV am Markt wirtschaftlich und vor allem sinnvoll. Alle Versuche, eine neue und im Prinzip richtige Technologie mit dramatischen Problembeispielen tot zu reden, sind wenig hilfreich. Mein ausdrücklicher Respekt gilt den vielen konstruktiven und weiterführenden Kommentaren. Interessant wäre es, eine Quote zu bekommen, wieviele Batterien tatsächlich nicht Ihre zugesagte Performance halten können (wie viele Verbrenner sind früher wegen defekter Elektronik / Motorsteuerung liegengeblieben…)

  36. Man darf nicht vergessen, das Nissan kein rein Japanisches Unternehmen mehr ist. Durch die Franzosen lässt der QS Standard zu wünschen übrig. Kenne kaum jemanden der mit seinem Franzosen zufrieden ist, egal ob Renault, Peugeot, Citroen. Grad Elektronik ist nicht deren Stärke. Würde mich nicht wundern wenn die ganze Akkusektion samt Elektronik von France ist.

    Des weiteren steckt die Akkutechnologie noch in den Kinderschuhen, ist das Konzept eines Fest eingebauten Akkus ähnlicher Murks wie beim Handy. Ein Akku Standard zum Wechseln, nach DIN/ISO wo sie jeder Hersteller dran zu halten hat wäre sinniger und auch Umweltfreundlicher gewesen.

    Zuletzt ist das ganze Konzept zum scheitern Verurteilt gewesen, bevor es überhaupt angefangen hat. Stichwort Strompreise die stetig steigen, und man z.b in Berlin an der Stromzapfsäule 11 Euro für 100km bezahlen muss, weil nach Kilowattstunde abgerechnet wird. Und Zuhause laden ist keine Option. Wer ein Durchlauferhitzer hat der 24KW zieht, kann man selbst ausrechnen was es kostet wenn man den 1 Stunde laufen lässt und damit kriege ich kein E-Auto Akku voll. Ich denke mal die Frage hat sich nie einer gestellt.

  37. @ Richie
    Mathematik 3 Klasse!
    Akku mit 75 kWh Kapazität laden
    Preis kWh Strom (Heimladung) im Mittel ca. 0,28 €
    = 75 kWh x 0,28 kWh = 21€

    Reichweite EPA = ca. 400km
    Klasse oder?

    1. Und dann muss man die Möglichkeit haben, es daheim laden zu können. Bei mir geht’s halt nicht, wo wir wieder bei den Stromzapfsäulen sind, die je nach Region und Anbieter deutlich teurer sind, da fährt man dann mit einem aktuellen Diesel billiger. Ich halte selbst die Technik Auto bezogen für unausgereift, denke so in 10 Jahre oder später könnte sie das lohnen und bis dahin nach Alternativen Antriebsmöglichkeiten umschauen.

  38. Mein letzter Diesel,8 Jahre alt 85000 km
    19000 €,den fahre ich 4 Jahre,und bekomme noch gutes Geld.was nützt
    mir ein e-Auto mit kaum Reichweite
    Einmal 60 Liter Diesel,1000 km.
    Ab 1 Februar,wird Strom an den Ladestellen teurer ,,,79 Cent!!!

    1. “Einmal 60 Liter Diesel, 1000km” kosten zwischen 60 x 1,19 bis 1,29 = 71,40 bis 77,40.
      Mein Ladestrom kostet zu Hause und unterwegs mit der ADAC Ladekarte immer 0,29 Euro die Kilowattstunde. Mein Auto braucht im Jahresmittel 15 kWh auf 100 Kilometer. Multipliziert man die 150 kWh für 1000 Kilometer mit 0,29 kommt man auf 43,50 Euro. Oft lade ich auch kostenlos während dem Einkauf auf dem Supermarktparkplatz und meist ist unser Elektroauto nach dem Einkauf auch wieder komplett voll geladen. Der Preis von 79 Cent an Superschnellladesäulen an der Autobahn ist nahezu irrelevant, da für den Ottonormalverbraucher nur ganz selten bis gar nicht von Nöten. Außerdem wird dieser Preis nur aufgerufen, wenn man ohne Ladekarte auflädt. Mit Ladekarte bezahlt man deutlich weniger.

  39. Von diesem Fall hatte ich in den Printmedien gehört. Für mich ergeben sich daraus einige Fragen. Eine Reparatur des Akkus ist wenn nur über den Hersteller möglich. Und dann sind die restlichen Zellen immer noch alt und haben genauso viele Lade Vorgänge wie die defekten…Also kann mir in einem halben Jahr das selbe wieder passieren…Also dann besser ein neuen Akku einbauen..Aber in diesem Fall ist die saubere CO2 Bilanz dann nicht mehr ganz so sauber… Denn dieser Akku hat hat auch ein CO2 Rucksack der erst wieder nach einer gewissen Laufleistung sich gegen Verbrenner rechnet…
    Dem zufolge müsste man ein BEV nach 5 bis 6 Jahren verkaufen um auf der Sicheren Seite zu bleiben. So kann man beim Verkauf dank der Rest Garantie vielleicht noch ein guten Preis erzielen…
    Selbst Tesla hat seine Garantie Bedingungen vor kurzen überarbeitet und angepasst. In einem anderen Artikel wurde darüber berichtet das jetzt Tesla aus China in der Herstellung billigere Akkus verbauen will. Bleibt abzuwarten ob das im Kontext mit den neuen Garantie Bedingungen steht.

  40. Grundsätzlich verdient der Artikel gar keinen Kommentar, da er journalistischen Ansprüchen in keinster Weise gerecht wird.

    Zweifellos ist es ärgerlich, wenn ein erst 6 Jahre alter Wagen ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Passiert aber bei einem Verbrenner genau so, gerade bei Herstellern, die ihre Kunden unkulant behandeln, ich nenne hier bewusst keinen konkreten Hersteller, Beispiele lassen sich zu Hauf recherchieren.

    Eigentlich sollte im konkreten Fall die Herstellergarantie greifen, man kann nur mutmaßen, dass die herstellerseitig vorgegebenen Wartungsarbeiten nicht wie vorgeschrieben ausgeführt wurden bzw. nicht nachgewiesen werden können oder sich die Kilometerleistung bereits jenseits der garantierten Laufleistung befindet.

    Generell sollte man sich bereits vor der
    Kaufentscheidung ausgiebig informieren, ich würde z. B. unter keinen Umständen ein Fahrzeug erwerben, wo der Hersteller/Händler keinen Fixpreis für einen Austauschmotor respektive einen Tauschakku nennen kann. K. O. Kriterium, und raus bist du!

    Zum Thema genormter Tausch/Wechselakku :
    Wäre wesentlich besser gewesen, das Thema zu forcieren. Standard-Akkupacks mit 20Kw und je nach Fahrzeugklasse 2 bis 8 Slots pro Fahrzeug bestückbar.

    Laden erfolgt durch Akkuwechsel an der “Tankstelle” und dauerte nicht länger als eine Tank Füllung mit Benzin.

    Darüber hinaus könnten EAutos die Stromnetze stabilisieren, stehen ohnehin 98% ungenutzt herum.

    Leider haben in Deutschland Visionäre keine Lobby und Startups werden anstatt unterstützt Knüppel zwischen die Beine geworfen. Beamtentum, drittklassige Politiker und die Lobbyvereine der etablierten Großindustrie tun alles dafür, dass ich daran künftig auch nichts ändern wird.

  41. Was wo wie Lange geleast oder gemietet wird, entscheidet der Kunde ganz allein mit dem Autohaus zusammen. Das ist eine Tatsache die der VW Meier halt noch lernen muss.
    Hier geht es aber und die Kritiken welche bei Akkukäufen mit dem Auto zusammen, auf den Tisch kommen . Durch Bekanntwerde solcher Mängel vor allem in der 2. Hälfte des Batterielebens reagieren clevere Firmen bereits umgehend. Der Rest wird dafür sorgen, dass die E Mobilität einen Schlag rückwärts erhält. Also neben Aufladen und Reichweite die Batterieprobleme auf Platz Nr. 1 negativ aufsteigen werden. Sehr krass bei den EV s. Weniger schlimm bei allen Hybrids, da diese auch mit halber Akkuleistung noch weiterfahren können. Soviel wie die Mildhybrids rekuperieren die immer noch.

  42. Hier lese ich immer wieder von E Auto leasen..

    Schön und gut..
    Das Fahrzeug gehört während der Nutzung ( Leasing Dauer) der Bank.

    Was geschieht wenn der Leasing Vertrag abgelaufen ist und die gebrauchten Fahrzeuge den Markt überrollen?
    Wer will den so ein Fahrzeug noch fahren.?
    Wenn es denn überhaupt noch lange fährt?

  43. Bin ich eigentlich der einzige, der hier ein Business-Case sieht? (Natürlich nur für Werkstätten, die sich drauf spezialisieren)
    – Solche Autos für kleines Geld ankaufen
    – Akku raus und zu Heimspeichern oder Pufferspeichern für Ladesäulen etc. umbauen
    – Auto mit neuen Akkus von Drittanbietern ausrüsten. Aufgrund höherer Energiedichte (techn. Fortschritt) ist dann vielleicht sogar mehr Reichweite rauszuholen als im Originalzustand

    Ich meine, es werden heute sogar schon Verbrenner auf el. Antriebsstränge umgerüstet. Da kann ein Akkutausch ja nun wirklich kein Hexenwerk sein. Und selbst wenn das neue Akkupack 10.000 € kostet, sollte damit immernoch Geld zu verdienen sein.

  44. Es ist mittlerweile schon zu einem beliebten Massensport geworden auf den Nissan Leaf hinzudreschen nur weil das eine oder andere Fahrzeug ein Problem hatte. Gemessen an den verkauften Stückzahlen dürfte dies nur ein geringer Anteil sein und das mit der Batteriekühlung hat man ja schon gewusst als das Fahrzeug gekauft wurde. Man hört von euch immer nur das Beste aus der Tesla Community obwohl dort auch nicht alles Palette ist und zudem es sich beim Model S eben um ein Luxusgefährt handelt. Ähnlich bei einem Verbrenner da hört man vergleichsweise wenig negatives von den Autos der Luxusklasse a la S-Class, A8 oder 7 er wogegen wird laufend über das „Kleinvieh“ wie Astra, Focus oder Golf gemeckert. Das einzige und wesentliche Problem was ich an Nissan sehe ist die mangelnde Nähe zum Kunden aber dies ist typisch für die Japaner für die ist eben Europa von der Basis sehr weit entfernt und Reklamationen werden von ihnen ohnedies nicht geben gesehen da noch immer ein gewisser Gesichtsverlust damit verbunden ist. Ich hatte beruflich sehr viel mit japanischen Lierferanten zu tun und kann daher auch ein Lied davon singen im positiven bzw. auch im negativen.

    1. @Autojoe :
      Ich bin Tesla Roadster und Model 3 Fahrer und es wird Dich vielleicht verwundern, dass wir in unserem Tesla Club von 1300 Mitgliedern ( war 2012 bei der Gründung dabei ) auch etliche Leute haben, die einen LEAF fahren. Ich habe grössten Respekt vor dem LEAF. Zusammen mit dem ZOE, den Teslas ist er ist immer noch eines der weltweit geschätztesten Elektrofahrzeug die es gibt ( USA, GB, CH uva. )
      Der Tesla Club Schweiz organisiert immer wieder Events an denen der LEAF und andere BEV’s herzlich willkommen sind. Klar auch bei uns gibt es schwarze Schafe wie überall. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr zum Kona auch der ID.3 dazu kommen.

      Die LEAF Fahrer sind gleichermassen Elektroauto Pioniere wie viele ZOE und Tesla Fahrer. Wenn Mängel aufgedeckt werden, und davor ist auch Tesla nicht ausgenommen, dann kommen diese Inputs meist von den Elektroautopionieren, welche die meiste praktrische Erfahrung haben und das ist richtig und gut. KONSTRUKTIVE Kritik zu äussern ist paramount für diese Phase der Elektromobilität und hilft Fehler für zukünftige Umsteiger und Einsteiger nicht erst erfahren zu lassen.

      Ich sehe es als eine Bereicherung an, dass die Japaner und Amerikaner ein paar Dinge anders machen als wir Europäer.

      Viel Spass am LEAF, falls Du auch einen fährst.

  45. Sehe ich genauso. Ich habe mir eben einen (fast) neuen Leaf gekauft und sehe in dem stetig wachsenden E-Automarkt ein enormes Potential für Drittfirmen. Wie die Batterie meines Leaf nach den 8 Jahren Garantie dasteht ist sicherlich auch für mich ein kleines Abenteuer.
    Aber ich bin sehr zuversichtlich dass der Markt hier die aktuellen Angebotslücken füllen wird. In zehn Jahren wird es m.E. ganz normal sein, den altersgeschwächten Akku zur Wiederaufbereitung zu geben; für vertretbares Geld. Außerhalb der Garantiezeit ist es auch kein Problem mehr dass ein Drittanbierter hier Hand anlegen darf.
    Heute ein e-Auto zu kaufen hängt v.A. vom perönlichen Fahrprofil ab. Bei manchen Leuten macht es Sinn, bei anderen weniger.
    Ich pendle jeden Tag meine 25 km (einfache Strecke), kann in der Arbeit und/oder zu Hause laden. Dazu kommen noch Einkaufsfahrten und “Chauffeurdienste” innerhalb der Familie. Weitere Fahrten (> 200 km) gibt es Null bis einmal pro Jahr. Alles kein Problem mit dem e-Auto; auch wenn ich nur 70% der Akku-Kapazität hätte…
    Mir macht es jedenfalls Spaß damit zu fahren; bei wem es keinen Sinn macht (Fahrprofil !!), oder wer keine Lust auf diese Technologie hat, soll es eben bleiben lassen. Worüber aufregen ? Niemand wird gezwungen sich ein bestimmtes Auto zu kaufen.

  46. @Clansman
    Ganz so optimistisch sehe ich das nicht. Die heutige Zellchemie wird es in 9 Jahren nicht mehr geben. Dafür schreitet die Entwicklung (zum Glück) viel zu schnell voran. In ein paar Jahren wird es ohnehin haltbare Akkus geben (vermutlich mit der Serienreife der Festkörperzelle). Damit sind dann auch die Winterprobleme passé. Für einen Drittanbieter wäre der Aufwand viel zu groß – zu viele verschiedene Zelltypen mit ganz speziellen Ladeprofilen. Und auch ein Drittanbieter steht vor dem selben Problem, wenn der Zelltyp nicht mehr produziert wird.
    Was mich nur wundert ist der hohe Preis. Beim Leaf konnte man früher den Akku mieten oder kaufen. Beim Kauf wurden m.E. 5.900 Euro aufgerufen. Wieso soll das Teil jetzt über 22.000 Euro kosten? Das passt irgendwie nicht zusammen!

  47. Ich sehe das wie Clansman und damit eine zukünftige Aufgabe für freie Werkstätten. Dann verdienen die halt Ihr Geld statt mit Reparaturen an Motor oder Getriebe an dem Aufbereiten der Akkus und anpassen der Software.
    Wie immer bricht etwas weg und es kommt dafür auch was neues 🙂

  48. Aber die Zellen müssen die freien Werkstätten auch irgendwo herbekommen. Sicher könnte man noch brauchbare Zellen aus defekten Akkublöcken ausbauen, aber von einer besonders hohen Lebenserwartung kann man bei dieser Bastelvariante nicht ausgehen.
    Das einzige, was wirklich Sinn machen würde, wäre ein Upgrade wie beim Tesla Roadster I. Bisher war Tesla der einzige Hersteller, der ein derartiges Upgrade (für rund 26.000 Dollar) anbot. Für die meisten Fahrzeuge wird sich ein derartiger Aufwand aber nicht lohnen. Es gibt nicht mal ein Upgrade für den ersten E-Golf auf den zweiten E-Golf (Facelift). BMW bietet ein Upgrade an, weil sie die Zellchemie beim größeren Akku nicht verändert haben. Eine freie Werkstatt wäre mit einem Upgrade völlig überfordert. Es geht hierbei nicht nur um ein bisschen Software. Das Auto wird komplett überarbeitet.
    Das ist ja auch nicht weiter schlimm, solange die heutigen Käufer sich diesem Problem bewusst sind. Sie können natürlich auch auf etwas hoffen, was es nicht geben wird.

  49. Tja, da ist immer noch Erfindergeist gefragt. Wen man Batterien wie bei der Stablampe hineinschieben könnte wäre dies einfach. Da könnten zumindest die Montagearbeiten reduziert werden. Deshalb können mit Wechselakkus aus sicherheits – bau- und gefahrentechnischen Gründen
    nicht echt wirklich wirtschaftliche Lösungen gefunden werden. Schliesslich müssten als Schnellverbindungen nicht nur Kabel sondern auch Schläuchen und Rohre dicht gemacht werden. Die Labtophersteller bauten noch vor 5 Jahren Tauschakkus. Auch dies ging einen anderen Weg.
    Heute muss das ganze Gerät spät. nach 6jahren entsorgt werden. Hoffen, dass wir mit einer solchen Entwicklung beim E Auto verschont bleiben.

    1. Das mit den Laptops hat keine technischen Gründe. Es geht hier nur ums Geld. Der Kunde wird durch möglichst hohen Aufwand des Tausches dazu genötigt lieber ein neues Gerät zu kaufen. Ich habe von meinem 5 Jahre alten Netbook auch die Motherboardbatterie ausgelötet und ersetzt – dank YouTube-Anleitung auch für private Bastler möglich.
      Das System hat natürlich den Vorteil, dass Neuerungen eine schnellere Marktdurchdringung haben aber auch den Nachteil, das teuere Rohstoffe wegen Kleinigkeiten aufwendig recycelt werden müssen oder gar in Rauch aufgehen. Oft hätte das alte Gerät für den Bedarf noch leicht gereicht.
      Dieses System dient nur der Gewinnmaximierung und hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun.
      Es gibt e-Autos mit vielen hunderttausend Kilometern. Klar wird da mal ein Motor, Akku oder die Bremsen erneuert aber der Rest geht doch nicht kaputt wenn es ordentlich gebaut ist und kann mehrere Jahrzehnte durchhalten (s. gut gepflegte Oldtimer aus erster Hand).
      Niemand muss sein Auto solange fahren und darf und soll sich auch was neues kaufen können, aber es wie im Elektronikbereich zu handhaben wäre der falsche weg.

  50. Der Fehler den die meisten E-Auto Fahrer machen (auch die mit einem Tesla) ist, dass die Batterie nach dem Neukauf des Autos erst 3x leer gefahren und normal geladen wird…. Normal heisst: Bis auf ca. 10 % herunter fahren. Notfalls 5x in den Seitenstrassen solange herumfahren, bis die Anzeige angeht, dass die Batterie geladen werden muss. Dann an der normalen Haushaltssteckdose (nicht an der 11Kw Wallbox oder an einer Ladestation mit 22 oder noch mehr Kw) laden. Das Ganze 3x hintereinander. Erst danach kann man an Wallbox oder Ladestationen mit mehr “Dampf” laden lassen. Zusätzlich sollte man beachten (ob mit oder ohne Thermalmanagment), wie die Aussentemperatur während dem Laden ist. Ist es wärmer als 10 Grad C+ und ist man vorher keine längere Strecke wie 10-15 Km gefahren, lädt sich die Batterie nicht optimal. Der Ionenaustausch findet nicht richtig statt. Wer einen Akkubohrschrauber sein eigen nennt, kennt das Problem: Irgendwann nach Jahren der Benutzung und ständigem kurzen Schnellladen, läuft der Schrauber trotz Vollladung nicht mehr länger, als wie direkt nach dem Neukauf. Oder bei Smartphones/Handys….1x im Monat runter auf 10 % und über Nacht (ohne Handy angeschaltet!) laden lassen. Das bringt den Akku auf fast seine volle Kapazität zurück. Beides (Batterie/Akku vom E-Fahrzeug, Smartphone) kenne ich selbst von meinem E-Motorrad (aus China!) und meinem Smartphone (Sony/Japan).

    1. Ich fahre mein Model 3 AWD/LR ( 1. Monat an 16A, 1-ph ) im Bereich 20% – 80%, also 100km – 400km 100%. Dann an Wallbox AC 11kW im Bereich 15% – 80%, also 75km – 400km 99% und 69km/h ( zu Hause, Office, Restaurants, Hotels etc. ) Fastcharging an SuC=Plan B ist bei mir zwischen 10-20 Minuten max. stets im Bereich 20%-80% mit Batterie preparation.
      Moderate vorausschauende Fahrweise.
      Meine Erfahrung über 1 Jahr hinweg gesehen sind sehr gut.

  51. Helmut, erzähl dies nur nicht einem Verbrennerfahrer, der wird sonst nie eine Elektroauto kaufen. Markus schön , dass Du so zufrieden bist mit dem Modell 3. Aber der ist noch jung. Wie lange willst Du ihn behalten? Wieviel willst Du noch dafür nach 8 Jahren? Es wäre wichtig wenn jetzt Stellungnahmen von Firmen kommen wie sie solche “ worst case “ die garantiert bei allen E Autos auftreten können ,garantietechnisch kundenfreundlicher lösen als im Fall vom Leaf.

    1. Nun, um ehrlich zu sein, an einen Verkauf meines Model 3 habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht nachgedacht, wie übrigens bei allen Autos, die ich zuvor schon hatte. Z.B. meinen Golf hatte ich 18 Jahre lang ( ein mehr oder weniger hohes Alter ), bis dann halt ein paar Dinge versagt haben. Den Z3, Jahrgang 2001 bin ich 10 Jahre gefahren ( 40’000 CHF ) und der ist mir sehr ans Herz gewachsen, so dass ich ich ihn bei mir eingestellt habe. Den Tesla Roadster habe ich 2011 gekauft, um eine Vision zu unterstützen und um dann 2016 in exakt 80 Tagen als promotion für Elektrofahrzeuge um die Welt zu fahren. Aktuell fast 200’000km. Du verstehst vermutlich, dass der emotionale Wert diese Roadsters, den es noch knapp 2000 Mal auf der Welt gibt enorm gross ist. Für spezielle Anlässe benutze ich ihn, aber der ist für mich unverkäuflich.

      Auf Deine Frage zurück zu kommen, eigentlich habe ich alle 2 Monate ein klein wenig neues Auto, mit all den on the fly eingespielten Updates. Mein Vater hatte einen Diesel BMW 530d, den ich nach 10 Jahren noch mit 20’000 CHF verkaufen konnte. Somit habe ich dann faktisch noch 40’000 CHF für mein Model 3 AWD/LR bezahlt. Angenommen ich habe das Model 3 nach 8 Jahren noch in meinem Besitz, dann rechne ich mit Einsparungen ( Versicherungen, Strassenverkehrsabgaben=0, Servicekosten, Energiekosten Diesel vs. Strom ) von ca. 22’000 CHF. Mein Model 3 wird auch Firmenintern als Poolfahrzeug genutzt und ab und zu vermiete ich mein Model 3 tageweise.

      Abgesehen davon, das Model 3 ist doch so ein energieeffizientes Auto ( 1 ganzer Jahreszyklus, 24’000km mit einem Durschnitt von 23.5 kWh/100km ). Im Moment nur von sehr wenigen Elektroautos erreicht. Klar die Zukunft wird auch anders aussehen als heute, so hoffe ich doch. Festkörperbatterien sind sicher in den kommenden 5-10 Jahren auf dem Markt.

      Möglicherweise bin ich nicht so ganz der typische Kunde, da magst Du wohl recht haben. Für mich ist eher wichtig, dass wir die Kurve in Richtung Elektromobilität kriegen und dieser Trend dann unumkehrbar ist ( BEV, vemutlich halt auch FCEV ). Aber sicher ohne ICE. Meine Meinung, die ich hier mit Nachdruck vertreten darf. Hoffe, dass sich H2 bald in der Schiffahrt Einzug hält.

        1. Hab mich schon gewindert, aber selbst bei 23,5 kWh wären das mit eigener PV-Anlage nur 1 € für 100km. Wie weit kommt ein vergleichbar Mittelklasse-Verbrenner mit 1 €? Mit viel Glück 15km, das ist aber schon sehr optimistisch gerechnet 😉

          1. Genau genommen 0.23 CHF = 0.22 EUR Nachtstrom. Der Stromlieferant bezieht 100 % erneuerbare Energie, mehrheitlich aus Wasserkraft Limmat und Rhein. Sind ca. 3 € / 100km gegenüber dem Mittelklasse Verbrenner mit 5 Liter ( Diesel Preis bei uns in der Schweiz ca. 1.5 € ) also 7.5 €.
            Für die PV Anlage reichen leider die Mittel noch nicht und die anderen 7 Parteien der Hauseigentümergemeinschaft mauern erfolgreich 🙁

  52. Diese Geschichte kommt mir in vielfacher Weise merkwürdig vor und sollte in einem etwas größeren Zusammenhang gesehen werden:
    1. Kürzlich wurde eine Statistik veröffentlicht, dass der Nissan Leaf einen phänomenal hohen Wiederverkaufswert hat.
    2. Vor einem Jahr wurde auf Heise.de veröffentlicht, dass Nissan in Japan sogar eine Reparatur des Leaf-Akkus für 2300 EUR anbietet.
    3. Vielleicht hat dieser Fall auch mit dem Management-Skandal bei Renault/Nissan zu tun, bei dem der Nissan-Chef nach Libanon geflüchtet ist. Da kann ich mir leicht vorstellen, dass da momentan einiges nicht rund läuft.

    Zusammengefasst: Da passt vieles nicht zusammen und zur Verallgemeinerung eignet sich dieser unglückliche Fall sicher nicht.

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