Nikola gibt erfolgreiche Fusion mit VectoIQ und Börsengang bekannt

Nikola gibt erfolgreiche Fusion mit VectoIQ und Börsengang bekannt

Copyright Abbildung(en): Nikola Motors

Nikola will in gut anderthalb Jahren seinen Brennstoffzellen-Truck am Markt einführen. Dabei schreibt sich das Unternehmen auf die Fahne das „iPhone“ unter den schweren LKW auf die Straße zu bringen. Die Wasserstofftechnologie habe etliche Vorteile gegenüber Diesel-LKW und rein elektrischen Konzepten. Wie Nikola Motor zu verstehen gab sei es an der Zeit, “endlich eine emissionsfreie Lösung für den Markt der Schwerlast-Lkw anzubieten”. Hierzu wird man unter anderem künftig mehrere tausend Kilogramm Wasserstoff am Tag produzieren. Des Weiteren habe man die angestrebte Fusion und Börsengang mit VectoIQ erfolgreich beenden können.

Der Unternehmenszusammenschluss, der am 2. Juni 2020 von den VectoIQ-Aktionären genehmigt wurde, festigt Nikola weiter als ein weltweit führendes Unternehmen für emissionsfreie Transport- und Infrastrukturlösungen. Seit dem 4. Juni 2020 werden die Aktien des kombinierten Unternehmens an der Nasdaq unter dem neuen Tickersymbol „NKLA“ gehandelt. Der Erlös aus der Fusion und dem darauffolgenden Börsengang soll die Produktion beschleunigen. Des Weiteren wird Nikola den Grundstein für seine hochmoderne Produktionsanlage in Coolidge, Arizona, legen und mit dem Ausbau der Wasserstofftankstellen-Infrastruktur fortfahren.

„Nikola ist begeistert, die Notierung an der Nasdaq abzuschließen und Teil der ESG-Investitionswelt zu sein. Dies ist eine bedeutende Unterstützung für die Brennstoffzellen- und batterieelektrische Technologie. Seit Nikola seinen ersten Brennstoffzellen-Halblastzug auf den Markt gebracht hat, haben Sie miterlebt, wie die Welt hinter dem Wasserstoff steht und folgen unserem Beispiel. Was einst als der Kraftstoff der Zukunft galt, wird heute als die Lösung von heute akzeptiert.“ – Trevor Milton, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Nikola

Im Rahmen der Pressemitteilung zum erfolgreichen Börsengang des Unternehmens gab Milton zu verstehen, dass Vorbestellungen im Wert von über 10 Milliarden Dollar vorliegen. Seiner Meinung nach ein deutliches Zeichen dafür, wie „ein Unternehmen buchstäblich die Welt verändern kann.“ Dies gilt es nun zu beweisen. Neben Milton wird Nikola weiterhin von seinem erfahrenen Management-Team geleitet werden, zu dem der Chief Executive Officer Mark Russell, der Chief Financial Officer Kim Brady, der Chief Legal Officer Britton Worthen und der Chief Human Resources Officer Joseph Pike gehören.

Cowen fungierte als alleiniger Finanzberater und leitender Kapitalmarktberater, und Greenberg Traurig, LLP, fungierte als Rechtsberater von VectoIQ. Deutsche Bank Securities Inc. fungierte als zusätzlicher Kapitalmarktberater für VectoIQ. Morgan Stanley fungierte als Finanzberater, und Pillsbury Winthrop Shaw Pittman LLP fungierte als Rechtsberater von Nikola.

Quelle: Nikola Motors – 03. Juni 2020

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Wie produziert Nicola seinen Wasserstoff in Arizona? Auf der Basis von Erdgas oder erneuerbaren Energien?

Wolfgang hat die essentielle Frage gestellt: Woher Wasserstoff kommt? Dazu würde ich noch folgendes sagen: Der LKW-Verkehr entwickelt sich rasant in einem gewaltigen Ausmaß – brauchen wir das, egal mit welchem Antrieb diese Kolosse bewegen sie sich? Ob wir wirklich brauchen endlose LKW-Kolone die durch Deutschland kreuzen, die Straßen überlasten und schwere Unfälle verursachen? Anderseits, uns steht schon zu Verfügung ein hocheffizientes und schon elektrifizierten Transportmittel – der Eisenbahn. Wegen unzureichende Auslastung Deutsche Bahn von Jahr zu Jahr kollabiert immer mehr in wird ein Sanierungsfall wie ein Fass ohne Boden. Unsere Öko-Politiker und andere selbsternannten Öko-Retter sollen sie sich mit diesem Thema beschäftigen, nicht nur mit der Kunststofftütenverbot.

Die Deutsche Bahn in Deutschland ist meiner Meinung nach weitestgehend tot. Interessant hierzu das Buch von Arno Luik: „Schaden in der Oberleitung. Das geplante Desaster der Deutschen Bahn“

Wasserstofftechnologie wird sich durchsetzen.

Ich sage nur Rotterdam – Genua
Das Nadelöhr ist derzeit Deutschland.
Auch der Ausbau der S-Bahn in Frankfurt, der höchstwahrscheinlich nur als Deckmantel für einen stärkeren Gütertransport herhalten muss, wird daran nicht viel ändern.

Die Lobbyisten sei Dank

LKWs müssen schnellstmöglich elektrisch fahren (und zwar hoffentlich nicht mit landschaftzerstörenden Oberleitungen)! Und natürlich ist es sehr wünschenswert, dass mehr LKW-Fracht auf die Schiene verlagert wird – oder dass sogar ganze voll beladene BEV-LKWs mit der Bahn fahren, dabei laden und dann nur noch vom Bahnhof zum Kunden fahren.
Dennoch werden auch in der elektrischen Zukunft moderne Fernlast-LKWs benötigt. Hier taugt die BEV-Technologie m.E. eher nicht. Hier ist die FCEV-Technologie, wie besonders von Nikola vorgesehen – mit elektrischen Reichweiten von bis zu 2000 km und Minuten-Tankzeiten unschlagbar, und die deutsche Tankstellendichte (derzeit ca.100) schon jetzt fast ausreichend. Voraussetzung wäre die Produktion von ‚grünem‘ H2. Da wäre dann z.B. Nel gefragt.

Wasserstoff ist gut zum Haare färben.
Das wars auch schon.
Viel Spass weiterhin beim Märchenerzählen.

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