Mitsubishi setzt auf Altbatterien als Energiespeicher für Fotovoltaikanlage in Japan

Mitsubishi setzt auf Altbatterien als Energiespeicher für Fotovoltaikanlage in Japan

Copyright Abbildung(en): Mitsubishi Motors

In ihrem japanischen Werk Okazaki City setzt Mitsubishi künftig auf das Konzept „Energy Solution Service“. Dies zielt darauf ab, die CO2-Emissionen des Werks durch den Einsatz erneuerbarer Energien zu reduzieren. Zu diesem Zweck wird auf dem Dach des Werks ein Fotovoltaiksystem installiert, die Speicherung der erzeugten elektrischen Energie übernehmen gebrauchte Lithium-Ionen-Antriebsbatterien von Elektrofahrzeugen. Die Kapazität des Systems wird zu den größten aller Non-FIT-Anlagen (nicht subventioniert) in Japan gehören.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hat das Unternehmen mit der Installation des Systems begonnen. Diesen Mai soll es dann in den kommerziellen Betrieb starten. Zu Beginn plane das Unternehmen mit einer Anfangskapazität von drei Megawatt, welche schrittweise erhöht werden soll. Der so erzeugte Solarstrom wird zu einer nachhaltigen Produktion von Mitsubishi-Elektrofahrzeugen im Werk Okazaki beitragen. Somit wird es dem Unternehmen möglich eine kohlenstofffreie Stromerzeugung zu betreiben, ohne dass weitere Investitionen oder zusätzliche technische Einrichtungen erforderlich wären.

Der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid spielt in diesem Konzept ebenfalls eine wichtige Rolle. Sollen alte Batterien aus dem PHEV integriert werden und bei einer maximalen Kapazität von einer Megawattstunde arbeiten. Diese Kombination aus Fotovoltaik plus Batteriespeicher führt dazu, dass die CO2-Emissionen des Mitsubishi-Werks Okazaki um etwa 1.600 Tonnen pro Jahr reduziert und Spitzenbelastungen durch den Stromverbrauch vermieden werden. Darüber hinaus sei geplant diese Art der Energiespeicherung zukünftig als virtuelles Kraftwerk zu nutzen und so die lokale Stromversorgung zu stabilisieren.

Im Falle von Stromausfällen, Notfällen oder Katastrophen kann Mitsubishi auf diese Weise die Stromversorgung in der Sporthalle im Werk Okazaki sichern, die als Evakuierungsunterkunft der Stadt dient. Der „Energy Solution Service“ reduziert folglich nicht nur die CO2-Emissionen des Werks Okazaki, er verbessert auch die Reaktionsfähigkeit auf mögliche Katastrophen in Okazaki City.

Quelle: Mitsubishi Motors – Pressemitteilung vom 23. Januar 2020

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8 Antworten

  1. Oh Gott Japan! Die Batterien des Outlanders…..wie groß waren die noch mal schnell?? Da wäre es ja schon fast sinnvoller die Batterien aus Taschenlampen zu nutzen. Also manchmal sind Japaner echt seltsam…….

    1. Die Masse macht es. Nach und nach kann man die Racks auffüllen. Auf jeden Falle wird damit demonstriert, dass nach einem Autoleben die Akkus eben nicht Schrott sind sondern ein 2. Leben haben.
      Danach ist das Recycling einfach weil man sich die Zellen nicht aus dem Schrott klauben muss sondern typenrein vor der Nase hat.

  2. sorry .. quatsch ..
    BMW macht das doch
    golem.de/news/zweitleben-bmw-schickt-alte-autoakkus-auf-die-farm-1710-130843.html

    Das hat soooo einen Bart. Nur weil es in Asien jetzt auch passiert muss es nicht bemerkenswert sein. Außer hier im Forum. Da ist ja Japan, Korea und China immer soooo toll ..

  3. Also deshalb lässt die BMU des Outlanders die Batterie bei unseren PHEVs zu schnell altern und die Händler weigern sich standhaft die DBCAM Prozedur bei der Wartung durchzuführen um die Alterung wieder auf den richtigen Wert zu setzen.
    Sie brauchen gut erhaltene Altbatterien. Jetzt habe ich es verstanden…..

    1. Da bin ich anderer Meinung. Denn dann können auch keine positiven Erfahrungen von uns EV Fahrern mehr geteilt werden.
      Viele Unentschlossene brauchen aber positive Erfahrung von anderen.
      Gerade bei Themen wie Batteriealterung, Reichweite/ Verbrauch im Winter gibt es seitens der Hersteller zu wenig Information.
      Natürlich gibt es auch im Bereich E Mobilität nicht nur positives zu Berichten.
      Zu diesen Themen gehört leider auch der Umgang von Mitzubishi mit dem Thema Batteriealterung bei PHEV.

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