Missouri will die Tesla Cybertruck Gigafactory und bietet eine Mrd. Fördermittel

Missouri will die Tesla Cybertruck Gigafactory und bietet eine Mrd. Fördermittel

Copyright Abbildung(en): Tesla

Mitte März 2020 konnten wir berichten, dass Tesla-CEO Elon Musk bekannt gab, dass man die Suche nach Standorten für die Cybertruck-Produktion begonnen hat und plant, das auffällige E-Fahrzeug im “Zentrum der USA” zu bauen. Egal, ob nun Gigafactory oder Giga, mit dem neuen Cybertruck-Werk würde Tesla seine fünfte Fabrik in Angriff nehmen, welche neben Giga Nevada, New York, Shanghai und Berlin vollelektrische Fahrzeuge des Unternehmens vom Band laufen lässt. Derzeit sei vor allem Texas als Standort für die Cybertruck-Produktion im Gespräch.

Erste Bewerbungen als Standort für neue Tesla Giga eingegangen

Wie nun bekannt wurde, hat der Staat Missouri Tesla nun ein offizielles Angebot für die Cybertruck Giga-Fabrik unterbreitet. Die Rede ist von Fördermitteln in Höhe von rund einer Milliarde Dollar, welche man dafür zur Verfügung stellen könne. Seit der Bekanntgabe, dass Tesla einen neuen Standort suche seien entsprechende Angebote von verschiedenen Staaten, Städten, usw… eingegangen. In mehreren Berichten hieß es, dass sich das Gebiet um Nashville in Gesprächen mit Tesla befindet.

Missouri, Colorado und Arkansas schlossen sich ebenfalls dem Wettbewerb an, mit der Behauptung mit Tesla in entsprechenden Vorgesprächen eingestiegen zu sein. Das E-Mobilitätsportal electrek.co habe nun erfahren, dass Missouri ein formelles Angebot abgegeben hat. “Tesla ist auf der Suche nach einem neuen Standort irgendwo im Mittleren Westen für eine Giga-Fabrik. Vor etwa einer Woche legten die Stadt Joplin und die Handelskammer gemeinsam ein formelles Angebot vor und reichten es bei Tesla Corporate ein”, so Toby Teeter, dem Präsidenten der Handelskammer des Gebiets.

Missouri offeriert ansehnliches Paket, um Tesla für sich zu gewinnen

Nach Angaben der Handelskammer stehen über einen Zeitraum von zwölf Jahren Anreize im Wert von einer Milliarde Dollar im Raum. Dieses setze sich unter anderem aus einem riesigen Gelände zusammen, welches mit 50% Rabatt an Tesla verkauft würde. Des Weiteren sei eine 100%ige Steuererleichterung für 12 Jahre vorgesehen. Zudem ist die Rede von der Bereitschaft zur Bereitstellung von Kapital sowie Mittel für den Kauf von Ausrüstung und Unterstützung bei der Ausbildung von Arbeitskräften.

Zusätzlich zu den Anreizen schätzt Joplin auch, dass Tesla im Vergleich zu Nashville und Austin, die aufgrund der niedrigeren Lebenshaltungskosten offensichtlich die Spitzenreiter sind, jährlich etwa 75 Millionen Dollar an Lohnkosten einsparen würde. Auch die Logistik, welche eine wichtige Rolle für Tesla bei der Auswahl des Standorts spiele sei gegeben. Die Stadt Joplin gibt zu verstehen über einen Bahnanschluss, einen Regionalflughafen sowie Anbindung an die Interstate 44 und 49 zu Verfügen. Tesla gab bisher keinen Zeitplan für die Auswahl eines Standorts für die Fabrik bekannt, aber es wird erwartet, dass dies bald der Fall sein wird. Denn aktuell sei geplant, dass der Cybertruck 2021 in Produktion geht.

Quelle: electrek.co – Tesla Cybertruck Gigafactory: Missouri dangles $1 billion in incentives in formal bid for the plant

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Eine Antwort

  1. Ja, ja, und bei uns bleiben nach der ersten kleinen Überbefölkerungskrise Corona ein paar verweiste Autofabriken und das leere Teslagelände in Berlin übrig. Wir ernten die Früchte unserer jahrzentelangen Misswirtschaft so heftig und schnell, dass sich das heute noch keiner vorstellen kann. Im Milliardenbereich jährlich sind in Deutschland die Gesundheits- und Klimakrisen der nächsten 10 Jahre nicht alle zu bewältigen. Bis Jahresende haben wir unsere Reserven für unseren Wohlfahrtstaat, alleine für Covid 19 verpulvert – und dann ?

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