Träumereien: MINIs Superleggera Vision Concept als E-Sportwagen

BMW AG / MINI

Copyright Abbildung(en): BMW AG / MINI

Die schlechten Neuigkeiten vorweg, der 2014 vorgestellte Superleggera Vision Concept Mini wird ein Einzelstück bleiben. Dennoch spielt man bei MINI weiterhin mit dem Gedanken einen eigenständigen Sportwagen der Spitzenklasse auf die Straße zu bringen. Mit Elektro-Antrieb, wie mittlerweile bekannt wurde. Priorität besitzt dieser immer Moment keine hohe, aber die Chance besteht, dass ein E-Sportwagen von MINI seinen Weg auf die Straße findet.

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Derzeit ist das aktuelle Flaggschiff von MINI der John Cooper Works GP in limitierter Auflage. 301 PS, Verbrenner, der so wütend klingt wie er aussieht. Aufgebaut ist dieser auf einer Hardtop-Version des MINI. Eine weitere Variante des MINI als Sportwagen mit offenem Verdeck und umweltfreundlicheren Antrieb wäre daher durchaus noch wünschenswert. Andreas Lampka, der Leiter der Kommunikationsabteilung des Unternehmens, teilte im Gespräch mit der australischen Website Motoring mit, was auf der Wunschliste seines Teams steht: “Wenn wir unseren Ingenieuren etwas mehr Zeit und Ressourcen geben, werden sie ein Mittelmotor-Auto entwickeln”. Jedes einzelne gebaute Mini-Auto wurde mit Frontantrieb ausgestattet, so Lampka weiter, daher geht er davon aus, dass die Ingenieure stattdessen auf einen Hinterradantrieb setzen würden.

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Lampka selbst schlug vor, einen Sportwagen mit Elektroantrieb wie den Superleggera Vision zu bauen. Anstatt auf einen Benzinmotor zu setzen. Als Sportwagen in neuem Design würde der vollelektrische offen fahrende Sportwagen von MINI von Beginn an das volle Drehmoment zur Verfügung stehen. Des Weiteren wären die Sprintfähigkeiten von 0 auf 100 km/h bei einem solchen Fahrzeug enorm. Diese Vorteile alleine würden ein etwaiges Zusatzgewicht der Batterien ausgleichen. Hinsichtlich der Reichweite müsste man bei einem solchen E-Auto auch nicht mit mehreren hundert Kilometer glänzen. Alltagstaugliche 170 bis 220 km wären vollkommen ausreichend. Genug für einen Wochenendausflug ins Grüne. Allerdings ist es derzeit noch zu früh, um konkrete Details zu nennen. Ein wenig träumen dürften wir aber dennoch. Oder!?

Quelle: autoblog.com – Mini would still like to make a standalone sports car

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7 Antworten

  1. Warum ist so ein geiles Auto nicht schon lange draußen? Ein wenig mehr Reichtweite wäre dennoch wünschenswert. Ich denke 300 Km sollten es perfekterweise sein.

    1. Ganz deiner Meinung! …aber bei der Reichweite finde ich das die Möglichkeit schnell zu laden besser wäre. Eine reale Reichweite von 300km würde das Fahrzeuggewicht zu weit nach oben treiben. Darunter würde das Handling und die Spritzigkeit leiden.
      Aber das ist sowieso wurscht weil die deutschen Autobauer haben nicht die Eier von Elon und hauen einfach mal was verrücktes raus.

  2. “Dennoch spielt man bei MINI weiterhin mit dem Gedanken einen eigenständigen Sportwagen der Spitzenklasse auf die Straße zu bringen. Mit Elektro-Antrieb, wie mittlerweile bekannt wurde.”
    Das wird ein ähnlich unbezahlbares Teil werden wie der i8 🙁
    Mir gefällt der i8 leider ein Plug-In-Hybrid aber ein sehr schickes Coupe bzw. inzwischen auch als Roadster/Targa erhältlich.
    Mazda wäre da am Zuge den MX-5 als erstes richtiges e-Cabriolet für die weniger reichen auf den Markt zu bringen. Aber angesichts der halbherzigen e-Auto Strategie – siehe MX-30 – wird das wohl noch auf längere Zeit die gleiche Träumerei sein.

    1. Wenn Mazda ein optionales, serielles Hybridkonzept wie den „HyperHybrid“ in der Hinterhand haben sollten, finde ich die kleine Batterie überhaupt nicht verkehrt. Für den Alltag reicht es und für die Ausnahmen gibt es den (Wankel-) REX

      1. Das wäre auch ein Ansatz, gerade für einen Roadster mit dem man ja auch mal etwas länger unterwegs ist. Wenn das Laden in ein paar Jahren überall problemlos möglich ist und genauso zum Alltag gehört wie jetzt das einkaufen, kann man den Rex auch wieder entfernen wie beim i3.

  3. ..MINI sollt sich ein Herz fassen, bevor einmal wieder MAZDA abraeumt, wie bereits mit dem MX. Den fuhr ich bis 2017 mit Begeisterung. Heute gleite ich gern im Urlaub im kommoden Z3. Wuerde sofort auf einen E-Roadster umsteigen; allerdings nur bei urlaubstauglichen Reichweiten. 200 km sind was fuer die Eisdiele.

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