Micro Explorer verkürzt Wartezeit auf den Microlino

Micro Explorer verkürzt Wartezeit auf den Microlino

Copyright Abbildung(en): Micro Mobility

Entstanden aus der Microlino-Community heraus, soll der Microlino 2.0 die Vision der Gründer von umweltfreundlicher, effizienter und wettergeschützter Mobilität umsetzen. Dabei hat man sich bewusst dafür entschieden das E-Auto ein wenig später auf die Straße zu bringen, als beispielsweise den Karo vom “Mitkonkurrenten” Artega. Der Produktionsstart für den Microlino wurde auf das nächste Jahr angesetzt. Merlin Ouboter, CMO von Micro Mobility, gab zu verstehen: “das wir keine Verzögerung in unserer Timeline erwarten aufgrund von Corona.”

Dennoch will man uns die Wartezeit auf den Microlino ein wenig verkürzen und bringt den Micro Explorer auf die Straße. Der Explorer ist die sechste E-Scooter-Generation des Unternehmens und profitiert von mehr als 20 Jahren Erfahrung bei Tretrollern und Kickboards. Um genau zu sein eben nur eine andere Form der elektrischen Fortbewegung im Alltag und stärker auf die “letzte Meile” ausgerichtet. Der Explorer wurde speziell auf Haltbarkeit ausgelegt und ist einer der wenigen E-Scooter auf dem Markt, mit einer Lebensdauer von mehr als 5.000 km.

Micro Mobility

An die rein elektrische Reichweite von 200 km des Microlino kommt der Micro Explorer natürlich nicht heran. Auch hinsichtlich seiner Leistung muss er sich unterordnen. Wartet aber dennoch mit einer Leistung von bis zu 500W auf und erreicht eine Geschwindigkeit bis zu 30 km/h. Je nach unterschiedlichen nationalen Vorschriften ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit in den meisten Ländern auf 20km/h oder 25km/h begrenzt. Die 280Wh-Batterie hat eine Reichweite von bis zu 30 km und lässt sich in nur 3,5 Stunden aufladen.

“Viele Leute vergleichen beim Kauf eines E-Scooters nur Dinge wie Reichweite und Leistung. Aber es sind Aspekte, wie hochwertige Komponenten und Materialien, die für die Langlebigkeit und Fahrspass sorgen und deshalb sollte denen viel mehr Gewicht beigemessen werden.” – Wim Ouboter, Firmengründer und Kickboard-Erfinder

Interessant ist die Tatsache, dass sich Micro Mobility Erfahrungen aus dem E-Autobereich zu nutze macht und dem Explorer eine Rekuperationsmöglichkeit spendiert. Denn anstelle eines Daumengasgriffs wie die meisten E-Scooter, verfügt der E-Scooter des Schweizer Familienunternehmens über einen motorradähnlichen Drehgriff, der intuitiver und exakter betätigt werden kann und für mehr Fahrspass sorgt. Bei einer Drehung nach vorne wird nur das kinetische Rekuperationssystem zum Bremsen aktiviert und gleichzeitig die Batterie wieder aufgeladen.

Zusätzlich zur Micro-Version hat der deutsche Autohersteller Mercedes den Explorer als Basis für seinen eigenen E-Scooter gewählt, der als Zubehör zu verschiedenen EQ-Modellen erhältlich sein wird. Die Co-Branding-Version von Mercedes wird noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und verfügt über ähnliche Spezifikationen.

Quelle: Micro Mobility – Per Mail

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