Merkel plädiert für möglichst schwaches CO2-Ziel für 2030

Merkel plädiert für möglichst schwaches CO2-Ziel für 2030

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Blick auf die Industrie dafür ausgesprochen, dass die geplante Verschärfung des CO2-Ziels, welches die Unternehmen aus Bereichen wie dem Maschinenbau oder Autohersteller ab dem Jahr 2030 erfüllen müssen, möglichst schwach ausfällt. Das Ziel sollte zwar „ambitioniert, aber auch realistisch bleiben“, so Merkel. Sie sagte, die neuen Grenzwerte sollten nicht mehr als 55 Prozent strenger ausfallen als zum Vergleichswert aus dem Jahr 1990. Die EU-Kommission hatte bei der Reduzierung des Treibhausgases als Ziel bis 2030 „mindestens 55 Prozent“ vorgeschlagen, das Europäische Parlament plädiert für 60 Prozent. Das offizielle Ziel liegt bislang noch bei 40 Prozent bis 2030.

Auf ihrem Gipfel am 10. und 11. Dezember wollen die Staats- und Regierungschefs der EU die neuen CO2-Ziele festlegen. Schon die 55 Prozent, so Merkel, erfordern „erheblichste Umstellungen in vielen Mitgliedstaaten und eine große, große Kraftanstrengung”. Die EU müsse „auch immer an die industrielle Kraft denken“, betonte die Kanzlerin mit Blick auf wichtige Industriezweige wie der Maschinenbau und die Autoindustrie. Europa werde sich nach der Corona-Pandemie einem großen Wettbewerb stellen müssen und dürfe ihre Industrie daher nicht „vor eine Transformation stellen, die gar nicht zu bewältigen ist, sondern es muss auch machbar sein“, so Merkel. Bei der Umsetzung des 55-Prozent-Ziels plädiert die Bundeskanzlerin für möglichst viel marktwirtschaftliche Instrumente und setze weniger auf ordnungspolitische Maßnahmen.

Die 2009 erstmals gesetzten Ziele beinhalteten bis zum Jahr 2020 eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von mindestens 20 Prozent im Vergleich zu 1990, einen Anteil von mindestens 20 Prozent erneuerbarer Energien am EU-weiten Energieverbrauch sowie eine 20-prozentige Steigerung der Energieeffizienz. Bis 2019 sanken einem Bericht der

„Die EU beweist, dass es möglich ist, die Emissionen bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum zu senken“

2019 sanken die EU-weiten Treibhausgas-Emissionen einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zufolge um etwa vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit auf gut 24 Prozent unter den Richtwert von 1990. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch stieg auf 19,4 Prozent. Allerdings liegen 14 Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, auf nationaler Ebene aber noch unter diesem Wert. Beim Ziel der Energieeffizienz seien die Fortschritte „nicht ausreichend“ gewesen, um das Ziel für 2020 zu erreichen.

Frans Timmermans, EU-Kommissar für Klimaschutz, sieht in diesen Zahlen einen Erfolg und warnt anders als Merkel vor einem Nachlassen in der Klimapolitik: „Die Europäische Union beweist, dass es möglich ist, die Emissionen bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum zu senken“, erklärte er in einer Mitteilung. Der Bericht der EEA bestätige jedoch erneut, dass „wir unsere Anstrengungen in allen Wirtschaftssektoren verstärken müssen, um unser gemeinsames Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen“.

Quelle: Reuters – Merkel: Müssen beim Klimaschutz auch realistisch bleiben // Tagesschau – Zwischen Hoffnung und mahnenden Worten

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Was ist denn das für eine schwachsinnige Überschrift? Merkel plädiert für möglichst schwaches co2 ziel
Sie will ja eine deutliche Verschärfung im Vergleich zu den jetzigen 40%, 15%Punkte mehr sind eine Steigerung um 37,5% zum jetzigen Ziel, dass muss man erstmal schaffen

Naja am ende schaffen wir eh nur die Hälfte…
Solange mit Zertifikaten geschummelt werden kann interessiert es die Industrie eh wenig…
Solange die Strompreise der Industrie nicht versteuert werden heißt es wozu sparen…Strom ist billig

Sie sollte sich Gedanken mache warum sie so einen Blödsinn fordert ,es gibt nur einen weg aus der Klimakrise wenn sie nur mehr Elektroautos zulassen und so schnell wie möglich bis 2023 . Die Merkel macht einen ganz grossen Fehler wir wollen keine Stinker die sind Umweltschädlich . Sie denkt überhaupt nicht nach was mit kleinen Kinder in der Stadt passiert wenn sie die verpestete Luft wegen den Stinkern einatmen . Also Frau Merkel es wird zeit das sie umdenken und nicht der Öl Lobbi den rücken stärken.

Gut gebrüllt, Löwe! Aber das gibt es ein klitzekleines Problem: Es geht nicht nur um den Verkehr.
Es geht schlussendlich um den Primärenergiebedarf, davon macht der Verkehr (inkl. Flug, Schiff und Bahn) ca. 15-20% aus. Insofern ist der Individualverkehr in dem Zusammenhang ziemlich nahe am Bereich „Kleinvieh“ (macht aber auch Mist).

Gerade in Haushalten, Ämtern und Betrieben beim Verbrauch von Strom sowie von fossilen Energien für Heizung und Warmwasser könnten man vom Wissen bei den E-Autos profitieren.

Zum Beispiel Batterien, die künftig viel günstiger werden (z.B. Zink-Luft-Akkus in 3-5 Jahren für 1/10 des Preises von Lithium-Ionen-Akkus), könnten in vielen Gebäuden den Strom der PV-Anlagen zwischenspeichern.

Wärmepumpen (effektive Heizung für E-Autos) könnten in immer mehr Gebäuden die Erdwärme ins Haus holen mit Strom aus der PV-Anlage bzw. der Pufferbatterie – aus 1 Strom-kWh würden 4 kWh Wärme – und es müssten immer weniger auf fossile Energieträger eingesetzt werden.

Ja, natürlich hast Du Recht.Es gibt viele Baustellen, die durch die Erneuerbaren verändert werden (müssen). Und dabei bremsen sicherlich auch einige große Ernergiekonzerne, die ja häufig auch weltweit agieren (und somit wenn schon nicht in Deutschland, aber dann vielleicht im Ausland an schmutziger Energie beteiligt sind).
Man kann sich aber nicht hinstellen und das Ansinnen von Merkel kritisieren und dann mit der deutschen Autolobby rumwedeln. Da geht es um ganz andere Dimensionen.

Mich würde wirklich mal interessieren, ob du wirklich daran glaubst, dass die schnelle Zulassung von möglichst vielen Elektroautos in Deutschland die Klimakrise bremst und wie du darauf kommst. Wenn es keine Lobby für Elektroautos gäbe, hätten wir überhaupt keine Subventionen für Elektroautos und Wallboxen.

Ich verstehe das alles nicht mehr ! Wollen wir unseren Kindern jetzt eine bessere Welt hinterlassen oder nicht ?

Meine Tochter ist noch zu Jung aber würde sie ankommen und sagen Dad ich will auf die „Fridays for Future Demo“ ich würde sie sofort lassen … Es ist gut das die Jungen sich für eine saubere und grüne Zukunft starkmachen …

Ich bin selber nicht der grösste Held aber ich habe einen Coffee 2 Go Becher der immer wieder zu verwenden ist, Ich fahre noch A3 E-tron der nächste ist voll elektrisch ! (hatte mich noch nicht Gertraut) Alle Neuanschaffungen sind so weit möglich nachhaltig und was schon da ist wird so lange benutzt wie es nur geht (bei guter pflege passt das auch) ,,, das sind nur einige Punkte im täglichen leben. Mit ein wenig 😉 …

Aber mal wirklich vor ca. zwei Wochen habe ich das in der efahrer gelesen !

Zu den europäischen Ländern, die ab 2030 den Verbrenner sogar auf nationaler Ebene verbieten wollen, gehören Island, die Niederlande, Irland, Slowenien, Schweden und Dänemark, die sich allesamt den generellen Abschied vom Verbrenner ab 2030 zum Ziel gesetzt haben.


Norwegen will bereits ab 2025 keine Autos mehr mit Verbrenner neu zulassen – immerhin werden dort schon jetzt mehr Elektroautos als Verbrenner neu auf die Straßen gebracht. Dieser noch schnelleren Handlungsbereitschaft will sich in Europa auch Belgien anschließen: Unser Nachbarland will ab 2026 einen Zulassungsstopp speziell für Firmenwagen mit Diesel oder Benziner einführen.


Großbritannien hatte zunächst einen Ausstieg für das Jahr 2040 angekündigt, zog den Plan jedoch Anfang dieses Jahres auf 2035 vor und weitete ihn zudem auf Nutz- und Hybridfahrzeuge aus. Die schottische Regierung will außerdem ein Neuzulassungsverbot für Verbrenner ab 2032 einführen. Finnland hat einen Verkaufsstopp mit fossilen Brennstoffen betriebener Pkw ab 2035 sowie ab 2045 einen Verkaufsstopp fossiler Brennstoffe selbst angekündigt. Frankreich und Lettland sind etwas später dran, haben jedoch Neuzulassungsverbote von Verbrennern ab 2040 angekündigt. Auch Spanien will einen Ausstieg von Benziner- und Diesel-Pkw bis 2040 anstreben.“

Es scheint doch zu gehen, und es ist mal wieder erstaunlich wie stark die Lobby ist ! Mittlerweile muss mann glaube ich wirklich Lobbyismus und Korruption in einen topf werfen, so leid mir das tut !

ich lasse es einfach dabei … fühlt sich an wie vergebliche liebes mühe darüber zu sehr nachzudenken …

Sehr geehrter Herr Alexandre,

bin auch für einige Punkte die, die Wälder, die Meere, eigentlich die ganze Erde gesund erhalten.
E – Auto ist aber NIEMALS der Richtige Weg, den es geht weiter:
Wenn wir uns ein E – Auto kaufen, dann fördern SIE und ICH das Kinder
bei Kobalt – Minen Arbeiten. Das können Sie nicht gut heißen. NIE

Überhaupt nicht beachtet, die Entsorgung von Batterien usw. sicher kennen Sie sich besser
aus wie ich, aber von diesen Problemen mal abgesehen:

Es gibt Geldgeber und Kreise wo ich überhaupt nicht einsehen kann, was ALLES machbar
den mit Geld geht alles, auch wie Sauber es auf der Erde ist, oder nicht.
Da fehlt uns viel viel macht, den Geld ist Macht.

Und wenn ein Junger Mann, oder eine Junge Frau sich an
Fridays for Future Demo sich beteiligt:
Denke ich an mein Leben: Bekomme wegen Krankheit Arbeitsunfähigkeitsrente
muss meine Frau Teilweise noch Pflegen, da Sie im Rollstuhl sitzt, da kommen
Junge Weltverbesserer und wollen mir ( oder uns ) sagen was SIE ALLES VERNESSERN.

Also bitte nicht falsch verstehen, ich möchte SIE NICHT angreifen, kann eben gewisse
Gedanken nicht teilen.
Wir werden NIE einen A 380 Elektro am Himmel fliegen sehen.
Also bitte nicht falsch verstehen, würde mir nie erlauben ETWAS gegen Sie zu sagen,
den Sie machen das so wie Sie es für Richtig halten. lg.Martin

Lieber Martin Lemke
wenn wir weiterhin mit PKWs herumfahren wollen ist das Elektroauto, oder besser gesagt das BEV derzeit die einzig mögliche Lösung. Das Argument der Kobaltgewinnung durch Kinder ist so ein großer Quatsch, dass man darüber nur den Kopf schütteln kann. Erstens wird Kobald in wenigen Jahren keine Rolle mehr bei der Akkuproduktion spielen, und zweitens gibt es keine großen internationalen Firmen die Kobalt nutzen das von Kinderhänden gefördert wird. Das ist ein illegaler Schwarzmarkt, und darüber hinaus oft die einzige Einnahmequelle für total verarmte Bervölkerungsschichten immsogenannten Kupfergürtel. Seltsamer Weise stört es niemanden, dass Kobald für Telefone und Laptops und auch für die Herstellung einiger Metalllegierungen im Motorenbau genutzt wird. Kobalt ist kein E-Auto-Problem, man sollte mal etwas nachdenken bevor man das Öllobbygeschwätz nachplappert.

Die Entsorgung der Batterien ist absolut kein Problem. Eine Recyclingquote von 90 bis 95% ist bereits erreicht. Niemand wirft diese wertvollen Rohstoffe weg. Dass es heute noch keine großen Recyclinganlagen gibt, liegt einfach daran, dass die Akkus im Auto weit länger als 10 Jahre halten, und anschließend noch als stationäre Speicher genutzt werden können. Was noch nicht kaputt ist muss auch nicht entsorgt werden.

Was hat die Umweltbelastung mit einer Erkrankung zu tun? Ich habe Krebs und wurde schon mehrmals operiert, aber deshalb jammere ich nicht herum, sondern bemühe mich trotzdem darum möglichst wenig Schäden durch meine Existenz zu hinterlassen. Es ist durchaus möglich, dass meine Krebserkrankung durch unsere Umweltbelastung entstanden ist. Die jungen Leute haben durchaus das Recht sich um ihre Zukunft zu sorgen. Wir haben viel zu lange auf Kosten der Umwelt gelebt, und erwarten nun, dass unsere Enkel das widerspruchslos ausbaden. So einfach dürfen wir es uns nicht machen.

Ja es stimmt, wir weden nie einen elektrischen A380 am Himmel sehen, dafür werden neue Flugzeuge entwickelt. Das hat aber mit einem E-Auto absolut nichts zu tun und ist ein vollkommen anderes Problem. Dass es in nächster Zeit keine elektrischen Flugzeuge geben wird, ist also kein Grund andere Probleme nicht zu lösen.

Vielen Dank Peter W, sehr schön erklärt. Ich hab nicht mehr den Nerv so auf das ewige Stammtischgesülze zu reagieren.

Das ist ein sehr guter Kommentar! Sachlich fundiert und plausibel begründet.

Völlig korrekt. Wenn Kobalt ein Problem ist, dann wohl viel eher in den Verbrennern, die das für hochfeste Stähle in den Kurbelwellen einsetzen müssen. Kobalt im Akku kann ersetzt werden. Kobalt in den Legierungen nicht.

Ergänzung , England hat letzte Woche das Verbrenner Ende auf 2030 vorgezogen…

Da hat sich wohl mal wieder die Lobby der Umweltverschmutzer durchgesetzt – wie seit 30 Jahren.

Es muss wohl noch viel dicker mit den Umweltschäden kommen und es muss wohl eine weltweite Hungersnot kommen, weil wegen der Dürre nirgendwo mehr genug Nahrung wächst, bevor auch die Politk merkt, dass sich ein „Weiter so“ ganz einfach finanziell und politisch nicht mehr rechnet.

Ganz genau, und dann wird man auch kein E-Auto mehr brauchen.

Alternativen ?

Da muss ich jetzt tatsächlich Merkel mal in Schutz nehmen – werden die Ziele zu utopisch, nimmt sie überhaupt keiner mehr ernst (die Ziele, nicht Merkel).

Wohlstand=Umweltbelastung, ohne wenn und aber. Da in Kerneuropa die Bevölkerungsdichte von wohlhabenden Bürgern am höchsten ist, werden wir auch die größten Umweltschw… auf diesem Planeten bleiben. Kaum ein Mensch verzichtet freiwillig auf Wohlstand, kommt lediglich darauf an was er sich leisten kann: Eine kuschelig warme Bude, selbst kleinste Mengen Nahrung in großen Mengen Plastik verpackt, alle 3 Jahre +- neue Elektronikgeräte, ein, zwei, … Autos, Urlaubs(fern)reisen per erwähntem Auto, Flugzeug, luxuriosem Schiff, ….

Obwohl die (biologisch betrachtet) Seuche Mensch vielleicht nicht mehr so stark wachsen wird, streben über 7 Millarden Menschen selbstverständlich auch nach unser Erreichtem.
Zeigst du einem Mittelafrikaner einen wiedernutzbaren Coffee-to-go Becher, zeigt er dir vielleicht einfach nur seinen Mittelfinger – wohl zurecht und hoffentlich nie Schlimmeres.

Dass die Menschen nicht alle 2 Jahre ein neues Smartphone brauchen sollte klar, auch muss keiner alle 2 Wochen neue Kleidung im Billigladen kaufen oder alle 3-5 Jahre ein neues, größeres Auto.

Meine beiden letzten Autos bin ich über 17 Jahre lang gefahren – seit gut 1 Jahr ohne Auto. Meinen elektrischen Rasierapparat (Markenfabrikat) habe ich vor über 17 Jahren (Kaufbeleg 7.Januar 2003) gekauft und er funktioniert immer noch. Auch Fernseher und Notebook werden solange benutzt bis sie nicht mehr wollen.

Ich bin weder mit dem Flugzeug geflogen noch habe ich eine Kreuzfahrt gemacht. Ich muss nicht 2mal im Jahr um die halbe Welt fliegen, um 3 Wochen am Strand zu „brutzeln“ oder mich am Ballermann sinnlos zu besaufen, auch muss ich nicht übers Wochenende nach Schottland in eine Wiskey-Distellerie.

Aber es geht ja nicht nur um Resourcenverbrauch und Umweltverschmutzung, es viel größeres Problem dürften das Bevölkerungswachstum und die ethnisch-religiösen (politischen) Konflikte sein.

Die katholische Kirche und andere Religionen handelt nach dem Leitspruch „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan“, also auch hier ein ungebremstes Wachstum und Machtzuwachs für deren Anhänger zulasten der Erde und derer, die dieser Religion nicht angehören.

letztlich wird die Umweltzerstörung durch den Konsum jedes Einzelnen verursacht – das Verbraucherverhalten eben..
Wenn JEDER in seinem Haushalt versucht, Verschwendung zu vermeiden, nur langlebige Konsumgüter anzuschaffen (im Bedarfsfall zu reparieren) und bekannte ökologische Problemfälle ( z.B. Plastik) weitestgehend zu minimieren und auch bei der Ernährung „nachhaltig“ wird, KÖNNTE viel erreicht werden. Und all das muss für den Einzelnen noch nicht einmal einen realen „Verzicht“ bedeuten. (Ich verstehe auch nicht, warum viele Leute Fernreisen mit dem Flugzeug für 7 Tage machen. Lieber nur halb so oft und dafür doppelt so lang – auch das ist Vernunft und garantiert das größere Reiseerlebnis.)

Auf Dauer wird nur das hergestellt, was auch verkauft werden kann – wer etwas anderes tut, geht pleite!

Frau Merkel kennt halt das deutsche (Konsum-)Volk … da ist es schwierig, ein anderes Verbraucherverhalten zu verordnen. Da können schon Plastiktüten und Kaffeebecher ein Problem sein.
Aber die Politik hat die – manchmal eben auch unbequeme – Pflicht, zu steuern und für zweifellos notwendige Änderungen die Rahmenbedingungen zu schaffen!

Aber nochmal, fangen wir jeder bei uns an: JEDE(R) schaut, was er/sie in seinem Haushalt und seinem Umfeld verbessern kann … dann kann es noch klappen.

Es gibt 700 Lobbyisten, die einen Dauerausweis für den Bundestag besitzen. Das Selbe in Straßburg und Brüssel auch.

Leider sind unter den Lobbyisten keine Wissenschaftler. Die Beraten nur auf Anfrage und deren Warnungen gehen in lauten „Profit und Arbeitsplätze“ Diskussionen unter.

Wobei oft vergessen wird, daß Nachhaltigkeit auch viele neue Industrie und Arbeit erzeugt hat.

Neuen(m) etwas vom Kuchen abzugeben, fällt schwer. Und Konservativ bedeutet konservieren.

Natürlich „müssen“ die wirtschaftlichen Ziele realistisch sein. Aber dieser ausschließlich wirtschaftliche Realismus wird dann vakant, wenn die Umwelt da nicht mitspielt. Und das sie das nicht tut, ist auch für Ignoranten nicht mehr zu übersehen.

Die Umwelt funktioniert nach ihren eigen Regeln, denen wir auch unterworfen sind. Und auch die Timeline gibt sie vor, wo wir Menschen uns anpassen müssen und ja seit Generationen tun. Nur bilden wir uns seit 150 Jahren immer stärker ein, das wir die intakte Umwelt immer weniger benötigen.

Last edited 1 Monat zuvor by Stefan

Wenn ich das schon wieder lese: „die Emissionen bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum zu senken“. Das ist doch absoluter Blödsinn! Wenn wir uns nicht endlich von diesem Wachstumsduktus verabschieden, geht die Welt in jedem Fall vor die Hunde. Vielleicht schaffen es ja die Industrieländer irgendwann, einigermaßen CO2-frei zu sein. Aber was ist mit der Landwirtschaft und den Schäden, die Rohstoffabbau und Abfälle verursachen? Und was ist mit den ganzen „Schwellen-“ und „Entwicklungs-ländern“, die unsere Lebensweise übernehmen wollen? Werden die so nett sein, zu verzichten oder von Anfang an ökologisch zu wirtschaften und zu konsumieren? Wohl eher nicht, siehe z. B. Brasilien.

Mit der Politikergeneration und den ganzen Lobbyisten mit Dollarzeichen in den Augen, welche unsere Welt beherrschen, können wir einpacken.

So ist sie halt, unsere Klimaschutz-Kanzlerin: Zögern, Zaudern, Aussitzen. Dabei sollte uns gerade Corona gelehrt haben, wie etwas lange Undenkbares quasi über Nacht zu disruptiven Veränderungen unserer Lebensrealität auf dem gesamten Planeten führen kann. Die mit Macht heranrollende Klimakatastrophe wird langfristig und über viele Generationen hinweg unser Gesellschaftssystem und unsere Lebensgrundlagen zerstören und einen Überlebenskampf befördern, in dem nur noch das Recht des Stärkeren zählt! Dagegen wird Corona aus der Rückschau nicht der Erwähnung wert sein. So wird es später heißen: Wir hätten das Schlimmste verhindern können, wenn wir auf die Wissenschaft gehört hätten, denn alle Fakten waren bekannt. Jedoch hat sich die Politik aus Gründen des Machterhalts und Feigheit vor dem Wähler für die Devise „nach uns die Sintflut“ entschieden!

Sorry, aber Mutti hat wohl keinen Sinn für die Übernächste Generation!!!
Nur ein Linksgrünes Bündniss kann hier noch was erreichen … die Alten sind zu sehr von der Lobby unterwandert, aber diese Lobbyisten haben doch auch Kinder und Enkel??? … aber wohl kein Gewissen mehr!

Grün ja, aber nicht Links – die Linken habe ein paar gute Ideen, aber das wars dann auch schon, der Rest ist Ideologie, Ideologie und nochmals Ideologie – wo das endet ist in Russland und China zu besichtigen.

Die Grünen haben viel gute Ideen, die umgesetzt werden sollten, aber sie brauchen einen konservativen Partner, die sie bremst, sonst bauen sie eine Öko-Diktatur, die wie alle Diktaturen Andersdenkende unterdrückt.

Ein „Linksgrünes Bündnis“ – zwei radikale Ideologien ohne dämpfendes Elemente – für mich undenkbar.

Ich bin für Umweltschutz und auch für eine Einschränkung des Kapitalismus, aber ich will nicht „vom Regen in die Traufe“ kommen und die „nicht perfekte“ Demokratie gegen eine „linksgrüne“ Diktatur tauschen.

Donald Trump hat deutlich vor Augen geführt wohin eine einseitige Ausrichtung – „America first“ – führt, auch wenn sie viele Anhänger hat.

Trump, die Republikaner und deren Anhänger sind jetzt äussert „konservativ“, aber dieses Spiel ginge auch mit „grün“ oder „links“. Ohne eine starken Gegenpart, wie die Demokratische Partei und ihre Anhänger in den USA, endet sowas leicht in einer Diktatur – diese wurde in den USA gerade noch verhindert.

Es ist gut, dass Sie ausgewogen und differenziert argumentieren, aber: was ist, wenn wir mit wirklich wirksamen Massnahmen noch länger zuwarten, die gemächliche Gangart der C-Parteien, all das Verzögern, Verwässern und Verhindern (schauen Sie bspw auf die völlig missratene EEG-Novelle des Herrn Altmeier, der den notwendigen Zubau an Erneuerbaren ausbremst wo er nur kann!) noch länger akzeptieren würden, als ohnehin schon? Bedenken Sie bitte auch, dass die Öffentlichkeit von Seiten der Ölkonzerne seit einem halben Jahrhundert über die schon in den 70igern bekannten Klimafolgen des exzessiven CO2-Ausstoßes systematisch und mit einem Millionen Propaganda-Budget verdummt wurde! Wie lange wurde uns erzählt, Atomenergie sei sicher und preiswert? Wer zahlt die wirklichen Kosten für Rückbau, Endlagerung und Bewachung über die Jahrtausende(!!!), nachdem die Betreiber sich entgegen ihrer ursprünglichen Zusage durch eine lächerliche Einmalzahlung von diesen Lasten freigekauft haben? Unsere Volksvertreter haben dies zu Lasten der Allgemeinheit möglich gemacht – und die Energiewirtschaft hat sich dafür bei so machem abgehalfterten Politiker mit lukrativen Berater-oder Aufsichtsratsjobs erkenntlich gezeigt. Meine Zuversicht in die Fähigkeit der politisch Verantwortlichen, über den Zeitraum der Legislaturperiode und über ihr Eigeninteresse hinaus die überlebensnotwendige Decarbonisierung unseres Wirtschaftens mit der notwendigen Konsequenz voran zu treiben, hält sich sehr in Grenzen. Was mir aber Hoffnung gibt, sind junge Leute wie die FFF-Bewegung wie auch Scientists For Future, die unseren Entscheidungsträgern gar nicht oft genug auf die Füße treten können.

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