Mercedes-Benz EQV stellt sich Härtetest bei Eis und Schnee

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Das Concept EQV von Mercedes-Benz Vans sorgte Anfang März 2019 nicht nur für einen Ausblick in die Zukunft der Großraum-Limousine im Premium-Segment, sondern legt auch die Basis für das kommende Serienmodell. Mittlerweile war dieses auch auf den Straßen Barcelonas zu sehen. Im August vergangenen Jahres gab Mercedes-Benz, im Rahmen der Weltpremiere, weitere Informationen über den EQV bekannt.

Die Markteinführung des EQV erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2020. Damit ist die elektrische Großraumlimousine nach dem EQC das zweite Modell der Mercedes-Benz Technologiemarke „EQ“. Aktuell kommt der Mercedes-Benz EQV 300 gerade aus der Wintererprobung, bei der er beweisen musste, dass er auch bei widrigen Bedingungen volle Zuverlässigkeit und Nutzbarkeit garantiert. Mehrere Wochen unterzog das Entwicklungsteam die Premium-Großraumlimousine im schwedischen Arjeplog einem Härtetest unter besonderen klimatischen Bedingungen. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius, vereister Fahrbahn und tiefem Schnee musste der EQV seine Einsatzfähigkeit unter Extrembedingungen beweisen. Damit hat das Fahrzeug einen seiner letzten Meilensteine auf dem Weg zur Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte 2020 genommen.

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Mehr als 30 Ingenieurinnen und Ingenieure, Elektronikfachleute und Mechaniker von Mercedes-Benz Vans erprobten unter anderem bei Fahrten auf zugefrorenen Seen mit spezieller Messtechnik die Auswirkungen extremer Kälte auf Handling, Ergonomie und Komfort. Dabei war dies nur einer von einer Vielzahl aufwändiger Tests, welche es zu absolvieren galt. In sogenannten Kältezellen musste der EQV sein Startverhalten sowie die Kälteabsicherung der Antriebskomponenten, Software und Schnittstellen und das Thermomanagement des gesamten Fahrzeugs analysieren und optimieren lassen. Benjamin Kaehler, Leiter [email protected] bei Mercedes-Benz Vans, gab hierzu zu verstehen: “Insbesondere in der für elektrische Vans so essenziellen Disziplin des Thermomanagements haben wir wichtige Erkenntnisse gewonnen, um den EQV noch sicherer und komfortabler zu machen.”

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Ebenso relevant ist im Zusammenhang mit niedrigen Temperaturen das Ladeverhalten. Kann schließlich auch bei uns im Winter passieren, dass es ein wenig kühler wird. Dies sollte jedoch keinem E-Auto zum Nachteil werden. Der EQV verfügt über eine integrierte Schnellladefunktion, mit der er innerhalb von 45 Minuten von 10 auf rund 80 Prozent der maximalen Kapazität nachgeladen werden kann.

“Wir haben dem EQV bei der finalen Wintererprobung noch einmal alles abverlangt – und das Fahrzeug hat sich sehr gut geschlagen. Durch die umfangreichen Tests konnten wir die letzten Meilensteine auf dem Weg zur Marktreife nehmen.” – Benjamin Kaehler, Leiter [email protected] bei Mercedes-Benz Vans

Wie andere E-Autos auch profitiert der EQV von der Möglichkeit, dass der Fahrer über eine spezielle App die Abfahrtszeit eingeben und damit den Innenraum auf die gewünschte Temperatur vorheizen sowie Schnee oder Eis auf den Scheiben zum Schmelzen bringen kann. Ist der EQV an einer Ladesäule angeschlossen, geht der dafür verwendete Strom nicht zu Lasten der Reichweite, da er dem Netz und nicht der Antriebsbatterie entnommen wird.

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Auf Eis und Schnee überzeugt der EQV ebenfalls durch sein zuverlässiges Handlich, welches nicht zuletzt durch die tiefe und zentrale Anordnung der Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden erreicht wird. Der Einbau im Unterboden gestattet zudem, dass durch den flexiblen Einbau von Einzelsitzen oder Sitzbänken der 6-sitzige EQV auch zum 7- oder gar 8-Sitzer umfunktioniert werden kann. Wer nun noch ein wenig mehr zur E-Großraumlimousine erfahren möchte, der sollte sich mein Interview mit Markus Reis, Product Management Mercedes-Benz EQV, anhören.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 25. März 2020

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Eine Antwort

  1. Der EQV ist – bis auf weiteres – damit ohne Konkurrenz, ein TMX bietet deutlich weniger Innenraum.

    Wenn dann auch noch zu Zuglast stimmt, dürfte dieses Fahrzeug schnell seine Nutzer finden.

    Hoffentlich bekommt Daimler den Nachschub in Puncto Zellen in den Griff und verlässt sich nicht nur auf LG —-> habe gelesen, dass bei Panasonic und Samsung noch Kapazitäten zu haben sind.

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