Mercedes will am Zeitplan für Luxusstromer EQS festhalten

Copyright Abbildung(en): Lukas Haag / Mercedes-Benz

Mercedes-Produktionschef Jörg Burzer sagte in einem Gespräch mit der Automobilwoche, dass der Marktstart für das Elektroauto EQS, ein reiner Stromer der S-Klasse, trotz Corona wie geplant für das kommende Jahr angepeilt ist: „Der Zeitplan für die neue S-Klasse und den EQS steht“, so Burzer. Konkrete Termine für die beiden Modelle nannte er allerdings nicht.

Zwar sei die Situation aufgrund der zwischenzeitlichen Werksschließungen und Verwerfungen in den Lieferketten herausfordernd. Strategisch relevante Themen wie der Anlauf der neuen S-Klasse und die laufende Elektrooffensive hätten bei Daimler höchste Priorität. Diese Themen habe der Hersteller sogar „von der Arbeitsunterbrechung sowie der Kurzarbeitsphase ausgenommen, denn sie sind absolut entscheidend für die Zukunft unseres Unternehmens“, so der Produktionschef von Mercedes-Benz.

Auch die Batteriefabriken in Kamenz seien von der Kurzarbeit ausgenommen gewesen, sagte Burzer der Automobilwoche, um die Elektrooffensive weiterhin voranzutreiben, unter anderem mit der Produktion des EQC. Auch der eine Nummer kleinere EQB solle wie geplant noch in diesem Jahr im französischen Werk in Hambach in Produktion gehen. Im chinesischen Werk in Peking sei das Produktionsvolumen bereits wieder bei 100 Prozent angekommen, teilte Burzer mit.

Zu den möglichen Folgen der Corona-Krise machte Burzer keine konkreten Angaben. Wie sich die weltweite Pandemie auf den Hersteller auswirkt, lasse sich „Stand heute aufgrund der dynamischen Situation weder absehen noch konkret beziffern.“ Zuletzt ist der Gewinn von Daimler massiv eingebrochen: Das Betriebsergebnis rutschte im Ersten Quartal 2020 um fast 80 Prozent auf 617 Millionen Euro ab. Experten vermuten sogar, dass „das zweite Quartal wahrscheinlich noch schlechter ausfallen“ werde als das erste Quartal, sagte Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler Reuters zufolge.

Quelle: Automobilwoche — Mercedes-Produktionschef zu Corona-Folgen: S-Klasse entscheidend für Daimlers Zukunft // Reuters — Gewinn von Daimler fällt rasant in der Krise

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Wie wäre es den mal klein anfangen zbw. die A Klasse erstmal elektrisieren oder auch den Smart mal etwas größereres Akku als 17,6 kWh?

Bk meint:
Es wäre höchste Zeit den EQA endlich mal zu produzieren. Ich bin gespannt, wann der EQA kommt.

Der durchschnittliche deutsche Neuwagen Käufer ist Mitte 50. Für diese Generation(nen) ist ein Pkw oft Status Symbol, erweitertes Wohnzimmer oder gar Familien Mitglied. Im Ländern mit jüngerer Bevölkerung oder auch geringerer Kaufkraft wird der Pkw immer mehr Transportmittel. Der Nutzen und die Digitalisierung spielen eine große Rolle.
Hier fehlt es derzeit bei Mercedes.
Die Qualitätsfrage ist bei einem e-auto eine ganz andere als bei einem Verbrenner. Gute Software / Internet Anbindung gutes Akku Management, gute Ausstattung, bequemes Fahrwerk, keine Innenraum Geräusche.
Das ist schon alles.

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