Meinung: Der große Denkfehler – Elektroautos in Deutschland viel dreckiger als gedacht

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 178355147

Vorbemerkung

Der Autor ist weder Fan noch Feind der E-Fahrzeuge. Er wird nicht von der Automobilindustrie bezahlt. Sein Ziel ist eine faktenbasierte Analyse ohne Vorfestlegung, welche Antriebsart zurzeit in Deutschland weniger CO2 verursacht.

In der Diskussion um die Umweltbelastungen durch PKWs gibt es zahlreiche Untersuchungen insb. zum CO2 Ausstoß (vgl. z. B. die VDI-Studie aus 10/2020). In der Mehrzahl kommen sie zum Schluss, dass es inzwischen Vorteile für die Elektrofahrzeuge (BEV) gibt, wenn man den gesamten Lebenszyklus betrachtet. Die Elektrofahrzeuge starten zwar mit einem Handicap, weil vor allen Dingen die Herstellung der Akkus viele Tonnen CO2 mit sich bringt. Im Laufe der Jahre holen sie dann aber schnell auf, weil der Ausstoß an CO2 pro 100 km angeblich viel geringer sei.
Diese Argumentation trifft meistens nicht zu, was zu zeigen ist

Stromerzeugung in Deutschland

Die Erzeugung von Strom unterliegt in Deutschland einer Vielzahl von Vorschriften. Das Grundmodell des Merit Orders hat jahrzehntelang auf den ersten Blick gut funktioniert, indem nur die jeweils günstigsten Kraftwerke produziert haben (die mit den geringsten Grenzkosten). Ein großer Schwachpunkt bestand allerdings darin, dass externe Kosten der Stromerzeugung nicht vollständig von den Verursachern zu tragen waren. Die Schadstoffemissionen der Kohle und die Risiken der Atomindustrie wurden in hohem Maße vergesellschaftet.

Aber hier soll eine weitere Regelung untersucht werden, die von der Politik vorgegeben wurde. Es geht um die Einspeisegarantie für erneuerbare Energien. Unabhängig davon, wo und wann sie produzieren, wurde die Garantie ausgesprochen, dass die Strommengen aus erneuerbaren Energien abgenommen werden und das zum Festpreis. Dies gilt selbst dann, wenn sie mit einem negativen Preis ans Ausland verkauft werden müssen.

Zunächst war diese Vorgabe problemlos, weil nur geringe Mengen eingespeist wurden. Und die anderen Stromerzeuger haben noch gelacht…

Das ist ihnen schnell vergangen, weil jedes Jahr mehr erneuerbare Energien ins Netz eingespeist werden. An windigen und sonnigen Wochenenden oder Feiertagen kann dann zur Mittagszeit ein großer Teil des gesamten Energieverbrauch durch erneuerbare Energien abgedeckt werden.

Anders sieht es aus, wenn es bedeckt und nahezu windstill ist. Erfreulicherweise liegen hervorragende Daten vor. Die Organisation Agora Energiewende veröffentlich fast in Echtzeit, mit welchem Mix an Kraftwerken der Strom in Deutschland erzeugt wird. So wurde beispielsweise am 9.12.2020 zu bestimmten Zeiten über 68 GW mit konventionellen Kraftwerken erzeugt, während die erneuerbaren auch am Tag deutlich unter 20 GW lagen.

Schwächeln also die erneuerbaren Energien, so müssen die konventionellen Energien einspringen. Sie sind somit die Lückenbüßer, die immer dann gefordert werden, wenn die erneuerbaren Energien nicht liefern können. Dieser kurzfristige technische Regelprozess wird sehr gut von F. Henning (Focus.de, S. 1 ff.) beschrieben. Wegen der fehlenden Regelfähigkeit von Solar- und Windenergie müssen in Krisensituationen vor allen Dingen die fossilen Energien einspringen. Damit müssen die Wind- und Solarenergie keinerlei Verantwortung dafür tragen, dass das Angebot und Nachfrage immer ausgeglichen werden kann. Dies kann als eine Subvention verstanden werden, deren Wert kaum zu überschätzen ist.

Aber auch langfristig müssen die konventionellen Energien den Ausgleich übernehmen. Zwar führt unter dem Strich der zusätzliche Bau von Anlagen der erneuerbaren Energien dazu, dass der durchschnittliche CO2 Ausstoß pro kWh Jahr für Jahr zurückgeht. Der Anteil der fossilen Energieerzeugung fällt somit. Aber selbst für das Jahr 2030 gilt ein Ziel von 65% im erzeugten Strom. Die fossilen Energien werden somit im nennenswerten Umfang notwendig bleiben.

Ein erhöhter Stromverbrauch, z. B. für neue Elektrofahrzeuge oder Wärmepumpen, führt dazu, dass zusätzlicher Strom benötigt wird, was noch keine Überraschung darstellt. Da aber alle erneuerbaren Energien aufgrund des Vorrangs immer eingespeist werden, ist eine Steigerung nicht möglich. Der Ausgleich kann fast nur über die fossilen Kraftwerke durchgeführt werden. Betriebswirtschaftlich bedeutet dies, dass die Anpassung an die volatile Stromnachfrage nicht durch die erneuerbaren Energien geschehen kann, weil diese immer mit maximaler Leistung einspeisen (außer wenn sie wegen fehlender Leitungen abgeschaltet werden müssen, aber trotzdem entlohnt werden). Damit muss für den relevanten CO2 Ausstoß der Grenzbetrag der fossilen Stromerzeugung und nicht der Durchschnittsbetrag aller Stromerzeugungsarten angesetzt werden.

Es gibt leider nur geringe Anreize für die erneuerbaren Energien, dann zu produzieren, wenn der Strom benötigt wird und positive Preise bringt.

Somit fordert und fördert jedes zusätzliche Elektrofahrzeug fast nur die fossile Stromerzeugung.

Die CO2-Bilanz

Der große Nachteil entsteht nun dadurch, dass die Steinkohle ca. 820 kg CO2 pro MWh verursacht (siehe Agora Dokumentation, S. 13), Braunkohle sogar ca. 1030 kg pro MWh, Erdgas 370 kg pro MWh und Sonstige 1500 kg pro MWh. Beim Erdgas müssen Studien berücksichtigt werden, dass aufgrund von Verlusten in Produktion und Verteilung kaum ein Vorteil gegenüber den Wettbewerbern gegeben ist.

Insofern sei von den Emissionen der Steinkohle ausgegangen, welche pro kWh zu 820 g pro kWh führt. Bei einem Verbrauch der Elektrofahrzeuge von ca. 15 – 20 kWh pro 100 km ergeben sich dann mindestens 12,3 kg pro 100 km oder 123 g (184 g) pro Kilometer. Die Agora-Auswertungen (vgl. Agora: Konventionelle Stromerzeugung) zeigen, dass hauptsächlich mit Kohlestrom die zusätzlichen Strommengen erzeugt werden. Umwege, um Ladestationen anzufahren, sind dabei noch nicht berücksichtigt. Selbst mit einem Abschlag zeigen die Zahlen, dass mit Kohlestrom betriebene E-Fahrzeuge deutlich mehr CO2 als sparsame Benziner oder Diesel ausstoßen, die – auch durch die EU getrieben – auf unter 95 g/km kommen müssen. Deutschlands meistverkaufte Fahrzeug – der VW Golf – liegt in der Variante eTSI bereits heute bei 98 g/km. Kleinere Fahrzeug noch darunter.

Dass die Elektrofahrzeuge mit 0 g/km in die Flottenemissionen eingerechnet werden dürfen, ist vor diesem Hintergrund erstaunlich…

  • Schlussfolgerung 1: Der in praktisch allen Studien verwendete durchschnittliche CO2 Ausstoß der Stromerzeugung darf für Vergleichsrechnungen nicht verwendet werden. Es muss der Grenzbetrag verwendet werden, der hauptsächlich von den fossilen Energien getrieben wird.
  • Schlussfolgerung 2: Elektrofahrzeuge können zurzeit in vielen Fällen ihren CO2 Rucksack nicht abbauen und erhöhen teilweise noch ihr Manko mit jedem Kilometer.

Ein mögliches Gegenargument besteht darin, dass über die Jahre der Anteil erneuerbaren Stroms immer weiter zunimmt. Das ist zweifellos richtig, ändert aber nichts an der Tatsache, dass zusätzlicher Strom zumindest in den nächsten Jahren hauptsächlich fossil produziert werden muss. Und da im dritten Quartal 2020 laut Destatis noch 56% der Strommenge konventionell erzeugt wurde, wird das auch lange noch so bleiben, wenn auch mit abnehmender Tendenz. In diesem 3. Quartal stand der Kohlestrom mit 26,4% an erster Stelle. Nach Abschalten der letzten Atomkraftwerke dürfte sich die Emissionssituation weiter verschlimmern.

In der folgenden Abbildung ist grob der zu erwartende Verlauf der fossilen Stromerzeugung skizziert:

Abb.1: Skizzierter Verlauf der fossilen Stromerzeugung

Der fossile Strom wird zwar partiell von dem Strom aus erneuerbaren Energien verdrängt, muss aber alle zusätzlichen Strommengen liefern. Das gilt auch für das Jahr 2022, wenn die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen. Diese hatten Ende 2020 eine Einspeisung von 8 GW. Der entsprechende Sprung der Kohleerzeugung nach oben ist in der Abbildung 1 berücksichtigt.

Höherer Strombedarf führt somit auch über die nächsten Jahre dazu, dass mehr Kohlestrom erzeugt werden muss. Wenn also zusätzliche Elektrofahrzeuge (BEV), Wärmepumpen etc. angetrieben werden müssen, wird der zusätzlich benötigte Strom zum großen Teil aus fossilen Energiequellen kommen müssen.

Die überraschende Folgerung ist, dass der Verkauf eines jeden Elektrofahrzeugs die Sektkorken bei den fossilen Stromerzeuger knallen lassen sollte…

Sonderfall: Ladung aus der eigenen Solaranlage

Anders kann es nur in den Ausnahmefällen aussehen, in denen eine eigene Photovoltaikanlage zusätzlich nur zur Ladung des Elektrofahrzeugs installiert wird. Dann gibt es einen großen Vorteil. Allerdings ist der mengenmäßig noch nicht sehr groß, weil viele Autos tagsüber unterwegs sind und abends kaum noch Strom erzeugt werden kann. Speicher sind zurzeit nur selten wirtschaftlich und erhöhen den CO2 Ausstoß.

Und schon wenn eine bereits vorhandene Anlage zum Laden verwendet wird, ist der Effekt minimal, weil damit dann im Netz durch das Nichteinspeisen mehr Strom (Opportunität) gebraucht wird, der wiederum von fossilen Kraftwerke generiert werden muss.

Schlussfolgerung

Elektrofahrzeuge, die zurzeit nur in kleinen Nischen sinnvoll sind, werden mit hohen Subventionen in den Markt gedrückt, weil sie angeblich umweltfreundlicher seien. Das ist heute in Deutschland nur selten zutreffend.

Die heutigen Kaufprämien für Elektrofahrzeuge und die vielen weiteren Subventionen sind zunächst einmal sehr teuer für die Steuerzahler. Es profitieren die Bürger, welche einen Zweitwagen benötigen und eine eigene Lademöglichkeit haben. Das sind sicher nicht die Ärmsten…

Bei den gegebenen Regeln des deutschen Strommarktes bedeuten neue Elektrofahrzeuge fast immer eine Erhöhung der CO2 Emissionen.

Der Bürger, der mit dem Kauf von Elektrofahrzeugen einen Beitrag zur CO2 Reduktion leisten will, kann dies kaum erreichen, wenn er nicht gleichzeitig eine neue Solaranlage baut.

Die Regierung hat sich wieder einmal in ihren eigenen Subventionswirrwarr verfangen und erreicht das Gegenteil von ihrem Ziel der CO2 Reduktion, und das zu horrenden Kosten. Das 55% Ziel der Reduktion in 2030 vs. 1990 wird konterkariert.

Bis Elektrofahrzeuge in Deutschland wirklich vorteilhafter sind, müssen die erneuerbaren Energien inkl. Speicher wesentlich ausgebaut werden und es bedarf weiterer technischer Fortschritte bei den Batterien. Das wird Jahre dauern. Bis dahin sollten Elektrofahrzeuge auf Nischen beschränkt bleiben. Die Subventionen sind so schnell wie möglich einzustellen.

Dieser Artikel wurde von Prof. Dr. Peter Hoberg von der Hochschule Worms verfasst und blickt auf die CO2-Bilanz von Elektroautos in Deutschland. Dabei handelt es sich um seine Meinung, hinterlegt mit entsprechenden Quellen und gilt zu diskutieren.

Quellen
  • Agora Energiewende: Stromerzeugung und Stromverbrauch, in: https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/05.12.2020/12.12.2020/
  • Agora Energiewende: Agora Dokumentation, in: https://static.agora-energiewende .de/fileadmin2/Projekte/Agorameter/A-W_Hintergrunddokumentation_Agorameter _v37_web.pdf
  • Agora Energiewende: Konventionelle Stromerzeugung, in:   https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/conventional_power_generation/07.12.2020/14.12.2020/
  • Destatis: Pressemitteilung 498, in: https://www.destatis.de/DE/Presse /Pressemitteilungen/2020/12/PD20_498_43312.html
  • Henning, F.: Warum bei Elektroautos oft Kohle-Strom im Akku landet, in: https://www.focus.de/auto/news/kraftwerks-experte-erklaert-der-oekostrom-trick-warum-bei-elektroautos-oft-kohle-strom-im-akku-landet_id_11622440.html
  • Ruhsert, K.: Der Elektroauto-Schwindel, Norderstedt 2020
  • VDI: Ökobilanz von Pkws mit verschiedenen Antriebssystemen 10/2020, in: https://www.vdi.de/fileadmin/pages/vdi_de/redakteure/vor_ort/bv/braunschweiger-bv/news/News_BV/VDI-Studie_Oekobilanz-Pkw_Internet.pdf

Über den Autor

Hinter dem Redaktions-Account von Elektrauto-News.net verbergen sich externe Redakteure, welche als Experten in Ihrem Bereich entsprechende Fachberichte für unser Magazin beisteuern.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Meinung: Der große Denkfehler – Elektroautos in Deutschland viel dreckiger als gedacht“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
242 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Also, weiter so. Sich vor der Welt mit Solar und Windkraft brüsten, wärend fossile Ausgleichskraftwerke ineffizient und umweltbelastend, wie nie zu vor arbeiten. Letzteres behalten wir natürlich für uns, dann darf Deutschland auch mit ruhigem Gewissen Verbrenner fahren. Bei unseren Strompreisen kommt auch der E-Autofahrer bald reumütig zum Diesel zurück. Ob wir nicht doch wieder Eine, wie mit der Dieselgeschichte, auf die Mütze bekommen ?

das spannende ist ja, das bei eAutos immer ein Verbrauch von 18-20 kWh angenommen wird und bei Verbrennern oft der NEFZ.

Bei Strom wird meistens die komplette Kette betrachtet, aber der Energieverbrauch für die Diesel und Benzinproduktion und Transport zufällig vergessen

Hallo Timo ,ich heiße auch Timo

Wir werden mit der 100 Jahren alten Technik im weiter so machen,
die wir angeblich ja sooo verbessert haben .
Wenn dieser Professor (der oben seine Meinung vertritt) das wirklich ernst meint,
dann werden wir uns nicht weiterentwickeln. Dann immer weiter so!!!
Ist nur komisch dass Rund um Deutschland die Länder es besser können .
Und das auf allen Ebenen.
Immer weiter so Herr Professor.

Armes Deutschland…..

Das Problem in Deutschland ist ja, dass etwas angefangen und dann nur zögerlich weitergemacht oder sogar gebremst wird. Ein Beispiel ist der Windstrom, erst gefördert, dann beim Leitungsbau gezögert und jetzt stehen die Anlagen zeitweise still.

Investoren für Windkraftanlagen gäbe es genügend und die Strompreise wäre günstiger als bei Kohle, aber die Kohle-Lobby bekommt bei den Landespolitikern zuviel Gehör, obwohl sie gar nicht soviel Arbeitsplätze bieten, sondern viele modernere und langfristige Arbeitsplätze verhindern – aber die Politiker rechnen mit Wählerstimmen jetzt, von späteren Wählerstimmen haben sie nichts – das ist das Problem.

Also zum Diesel werde ich garantiert nie wieder zurückkehren. Den beißenden Geruch beim Einparken in die Garage werde ich ganz bestimmt nicht vermissen. Was war das damals eine Wohltat als ich mir endlich ein Hybridauto gekauft habe. Aber auch diese Zeiten sind vorbei.

Schon allein wegen des Fahrgefühls würde ich nie wieder auf einen Verbrenner zurück wechseln wollen. ich fahre einen Kleinstwagen mit dem Geräuschkomfort eines Mittelklasse-Autos. Es gibt keine Gedenksekunde von einem Automatikgetriebe, sondern bei jedem Lastwechsel spricht der Wagen sofort an. Bei einem Ausflug nach Bremen mit 3 Personen dieses Jahr hatte ich einen Verbrauch von 24kWh. Nein, nicht pro 100 km sondern für die gesamte Strecke von 240 km. Das entspricht dem Energiegehalt von 2,4 Liter Diesel (ohne Vorkette). Warum genau sollte ich jemals wieder einen Verbrenner fahren?

Farnsworth

Last edited 3 Monate zuvor by Farnsworth

Wir müssten allerdings dahin, dass das dann auch nur so viel kostet wie 2Liter Sprit. Das ist so das Problem bei unseren Strompreisen.

Normalerweise dürfte Ladestrom aktuell max. 29 Cent / kWh kosten, wenn er preislich mit Diesel mithalten soll (Quelle: mobile.de – Oktober 2020 – Beispiel: e-Golf / Golf Diesel).

Laut Grafik auf meiner Stromrechnung 2019 sind es:
ca. 7 Cent für Herstellung und Vertrieb.
ca. 7 Cent für EEG-Umlage
ca. 7 Cent für Strom- und Umsatzsteuer.
ca. 7 Cent für Netzentgelte.
ca. 2 Cent für sonstige Umlagen und Abgaben (Konzessionsabgabe, § 19 Umlage, AbLa-Umlage, Offshore-Netzumlage, KWK-Umlage).

Für Ladestrom aus Erneuerbaren sollte die EEG-Umlage, Offshore-Netzumlage und KWK-Umlage wegfallen, dafür das Geld über die CO2-Abgabe einnehmen, um zu zeigen, dass sich Umweltfreundlichkeit lohnt und nicht bestraft wird.

Und beim Netzentgelt stellt sich die Frage, ob der Stromtransport wirklich so teuer ist wie die Stromherstellung oder ob darin nicht (versteckte) Subventionen für die alten Stromkonzerne sind.

Sie sollten dringend über einen Wechsel Ihres Stromanbieters nachdenken:
Bei Sauber Energie (
zahle ich bei einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh in Stuttgart-Feuerbach nur 27,03 Cent pro kWh -https://www.sauberenergie.de/tarife?Zipcode=70469&Usage=2500&Type=private&Market=power&City=Stuttgart&District=Feuerbach) für 100% Ökostrom und mit monatlicher Kündigungsfrist!

Bei mir waren es 1433 kWh auf der Rechnung 2019 und damit 458,75 Euro (Brutto).

Bei Sauber Energie wäre es ca. 10 Euro günstiger.

Warum muss E-Mobilität günstiger sein als herkömmliche? Reicht es nicht, dass sie umweltfreundlicher, leiser und komfortabler ist?

Ein Diesel hätte auf der Fahrt 3 Liter/100km verbrauchen dürfen bei 1€/Liter um kostentechnisch gleichauf zu sein. Der Rückweg wurde übrigens von dem Parkhaus gesponsert, wo ich geparkt habe. Da gab es eine kostenlose Ladesäule.

Farnsworth

dann steh ich mit dem Dirty Diesel VOR der Stadt und der Stromer rollt an mir vorbei – Die Stadtbewohner und die des Umlands werden den Dreck nicht mehr ewig akzeptieren

Deswegen sollten sie Smart geladen werden um Überschüsse abzufangen….und Überschüsse wird es in Zukunft immer mehr geben

Bei der Argumentation wird m. E. Jedoch außer acht gelassen, dass die Verbrennerfahrzeuge selbst einen hohen Ausstoß an CO2 haben. Jeder km der nicht mit Verbrenner gefahren wird, spart direkt CO2. Dieser Effekt muss dabei immer mit berechnet werden.

Ich verstehe nicht inwiefern das nicht berücksichtigt wurde.

Wo ist denn im Beispiel die Erdölförderung? Kraftstoffproduktion? Pipeline Stromverbrauch, Transport Verbrauch der Tanklaster, Verbrauch der Tankstellen? Deiner Meinung nach wachst benzin also in der Tankstelle . . .

Kleiner Tipp, laut exonMobile benötigt man alleine zu Herstellung von 6Litern Diesel 42kWh, 1 Liter Diesel beinhaltet ca. 10kWh sind also 102kWh auf 100KM
Ein E-Auto benötigt 12 ~ 20kWh und kommt mit selber Energiemenge ohne die ganzen Ölkatastrophe mehr als 5x so weit.

Die Zahlen stimmen so nicht. Erstens gab es mal einen Fehler mit Liter und Galonen, weiters ist ein Großteil der Energie Wärmewnergie.
Etwa 1,6kWh Strom pro Liter und 8% „Mehrverbrauch“ bzw. „Tankverluste“ durch Tanker, Lkw und Raffinerie kommen eher hin.

Der Ansatz stimmt, jedoch wurden wichtige Aspekte ausgelassen:

  1. ja die neuen Normen verlangen ein CO2 Ausstoß von <100 g/km. Das sind in Deutschland allerdings die wenigstens, die das in der Praxis erfüllen und
  2. für 7L Diesel benötigt es 40kWh, also zu den theoretischen <100 g/km muss der Stromverbrauch nochmal oben drauf gerechnet werden. Also nach der Rechnung in dem Bericht nochmal + ca. 246g/100km bei jedem Verbrenner (!)

und damit sollte klar sein, (in der Theorie) dass die Nutzung des E-Autos weniger CO2 Ausstößt, immer. Nochmal deutlich weniger, wenn über die eigene Solaranalge geladen wird. Oder an Ladestationen, welche mit Windkraft oder Solar (zb. bei Aldi etc) betrieben werden.

Wieso sollte der Stromverbrauch beim Verbrenner nochmal obendrauf gerechnet werden?
Wenn ein reiner Verbrenner 100g CO2 einhält, dann bleibt es bei den 100g/km. Dann muss man kein Stromverbrauch mehr oben drauf rechnen. Verstehe die Logik nicht. Bitte erklären.

Und 7L Diesel ist ein Wert den ein SUV vielleicht brauch. Mein letzter Diesel vor paar Jahren hat im Schnitt etwa 4,2L verbraucht.

Diesel kommt nicht aus der „Zapfsäule“ sondern aus Rohöl unter der Erde.
Es werden ca. 40kWh Strom benötigt um 6-7l Diesel aus der Erde in den Fahrzeugtank zu bekommen. Das wird gerne vergessen und der reale Verbrauch des Verbrenner dadurch schön gerechnet!

Und hier ist das mittlerweile oft durch Fracking gewonnene Kraftstoff noch gar nicht mitgerechnet! Und es ist nicht so, dass dieser Kraftstoff nur in USA im Gebrauch ist!

Ganz einfach, weil bei Förderung, Transport, Raffinierung etc. immens viel Strom und andere Enerige (z.B. Schweröl für Öltransport mit dem Schiff) verbraucht wird. Der Stromverbrauch für Verbrennerfahrzeuge ist gar nicht so weit vom Stromverbrauch eines E-Autos entfernt. Das wird leider sehr oft übersehen oder von den E-Mobilitätsverweigerern totgeschwiegen.

Beim Dieselverbrauch darf man nicht auf die Verbrauchsanzeige sehen. Diese lügt, wie viele andere Anzeigen im Auto auch.

Ja wenn wirhier schon zu Adam und Eva gehen, dann bitte den CO2 Rucksack der „erneuerbaren“ berücksichtigen, Solarpannels aus „80% Kohlechina“ (welches sich einen Dreck um irgendwelche Klimavorgaben kümmert), Windanlagen gebaut mit dem gigantischen europäischem Strommix und dieses bei einer gigantischen Output Effizienz 450twh/a installiert, 2019 150twh produziert.

Ein SUV verbraucht keine 7/100! Das sind ganz sicher 4-5 L mehr! Und welches auto verbraucht 4,xxx L Diesel? Märchen aus dem Buch „Alternative Fakten“ Sorry!

Unser Golf 7 Variant braucht üblicherweise 4.5 bis 5 Liter Diesel auf 100km. Finde den Verbrauch in Ordnung aber schaue schon seit Jahren immer wieder auf aktuelle BEV und habe daher seit einem Jahr zumindest schonmal eine ein 9kw Photovoltaik System installiert um in Zukunft damit einen Zweitwagen für Kurzstrecken laden zu können.
Momentan steht dafür ein Corsa D Benziner vor der Tür, welcher aber immer mindestens 7 Liter Super braucht.

Mein Diesel sagte auch um die 4 Liter, in der Realität waren es 5 Liter.

Unter 5 Liter pro 100 km Diesel zu kommen, ist anspruchsvoll. Ich hatte mal einen Peugeot 308 SW, der hatte eine NEFZ Angabe von 4.9 Liter auf 100 km. Konnte den nach 5 Jahren und 55’359 km wieder mit 4.78 Litern auf 100 km real im Jahr 2016 abgeben. Gemessen über die ganze Strecke. Aber das sind immerhin noch um die 50 kWh / 100 km. Das sind schon lange keine akzeptablen Werte mehr. PKW mit mehr als 20 kWh/100 km real Verbrauch „accu to wheel“ gehören nicht mehr auf die Strasse. Ich liege derzeit bei 13.2 kWh „accu to wheel“ (Kona electric Modell 2018) nach 18 Monaten und 22’000 km.

kann man außen vor lassen wenn der Tesla Semi den Kraftstoff an die Tanke liefert und die Raffinerie mit Ökostrom betrieben wird ^^ xD

Na, na, na, na !!

„Hinter dem Redaktions-Account von Elektrauto-News.net verbergen sich externe Redakteure, welche als Experten in Ihrem Bereich entsprechende Fachberichte für unser Magazin beisteuern.“
Ich glaube ich weiß wer sich dahinter verbirgt: Thomas Koch vom KIT.

Müsst ihr den widerlegten Quatsch hier publizieren?

Thomas Koch vom KIT, auch bei mir war dies der erste Gedanke.

https://www.youtube.com/watch?v=WIxng0ardaY

Ich möchte nur wissen von wem diese Studie beautragt wurde und zu welchem Zweck? Nach E-Autos kommen die BZ-Autos die lange co-existieren werden. Verbrenner sterben aus wie die Dinosaurier!

Was sind BZ-Autos?

Mit BZ-Autos sind wohl Brennstoffzellen-Autos, also Wasserstoff-Autos gemeint.

Bei BZ-Autos sieht es ja noch düsterer aus. Noch mehr Strom Pro 100km benötigt. Habe schon einen anderen Artikel vor einigen Wochen gelesen, wo zu wenig Strom für BEVs da war der nur aus Kohle kommen konnte, aber für Wasserstoff war dann plötzlich genug grüner Strom da. Na sowas…

Die Wasserstoff-Lobby hat von Donald Trump gelernt wie nützlich „alternative Fakten“ sind, wenn die realen Fakten nicht ins eigene Konzept passen.

das ist keine Studie, das ist eine MEINUNG von einem BWL-Versager

„Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein.“ (Karl Marx)
Wer Klima- und Umweltschutz möchte sollte daran arbeiten ihn zu verwirklichen, und nicht von Standpunkten vom hier und jetzt oder von vergangenen Zeiten ausgehen. Wer behauptet, es ginge nicht ohne Abgase und begrenzte fossile Energieresourcen auf unseren Planeten, wird mit Sicherheit keine intakte Natur wollen. Wenn die heutigen Fahrzeuge alle nur 1 bis 2 Liter Sprit verbrauchen täten – womit nicht PHEVs und deren Falschangaben in der Verbrauchsrechnung gemeint sind – wäre eine Abwägung zur Zeit noch möglich. Aber allein die lokalen Abgase in städtischen Bereichen und deren damit verbundene gesundheitliche Belastung bei einer stetig steigenden Bevölkerungszahl und dessen Komfortverlangen muss eine Auslösung der Notbremse verursachen. Wir arbeiten daran Strom ökologisch verträglich herzustellen und werden das Ziel schneller erreichen als geplant. Unterbelichtete Professoren, welche für die alte Industrie arbeiten, sind überflüssig und umweltschädlich.

Vielen vielen Dank für ihren Beitrag!

„“Professoren, welche für die alte Industrie arbeiten, sind überflüssig und umweltschädlich.““

Danke, endlich sagt Mal einer meiner Meinung

Oh, oh das kommt einem doch irgendwie bekannt vor, schaut euch mal den Film an, in meiner Schulzeit hab ich kapiert um was es ging…https://youtu.be/LdZvGgp52p8

Ok. Dann lös doch mal 2 probleme.

1. Klimawandel gibt es nicht und ist erfunden um leichtgläubigen menschen wie dir scheisse zu verkaufen die du nicht brauchst. Wie sonst will man in einer Gesellschaft in der der mensch alles und noch mehr hat. Noch irgendwas verkaufen… wenn ihr das nicht glaubt, der mensch ist dermaßen kurz auf der welt und meint alles zu wissen. Das einzige was der Mensch wissen kann ist das die Dummheit der Menschen unendlich ist.
Heiß und kalt Phasen gab es immer und wird es immer geben und wenn die natur kein bock mehr auf uns hat dann werden wir aussterben genau wie alle anderen Lebewesen vor uns auf diesem Planeten.
Was nicht heißen soll das ihr „Nach mir die sinnflut“ leben sollt wir leben immernoch alle miteinander auf dem Planeten. Dennoch das rad neu erfinden geht wohl schlecht und schon vor 50 jahren hat man erkannt das elektromobilität kein langfristiges konzept ist. Und ihr nicht studierten halbwissenden schlauberger die immer ihren senf dazugeben müssen und somit der Gesellschaft durch gruppenzwang und sonstige psychospielchen eure Meinung aufdrängen muss….

2. Ich möchte ohne kommende pandemieen eine weite strecke zurücklegen und imanzipiert bleiben. Denn wenn ich bei den zuständen die momentan herrschen und noch kommen werden. Mich auf öffentliche berförderung verlassen muss, was man nicht kann falls du noch nie damit unterwegs warst. Ist die möglichkeit menschen zu kontrollieren noch einfacher. Zudem sind die kapazitäten nicht da. Willst du wissen wo kapazitäten sind. Guck mal nach china. Willst du da leben? Nein? Keine lust auf totale kontrolle deines lebens durch ein staatsoberhaupt? Dann akzeptiere das der verbrenner pkw die effizienteste lösung momentan ist um menschen individuell zu befördern. Das laden von akkus dauert viel zu lange um elektroautos auf langstrecke zu nutzen.
Die bestandteile der akkus sind verdammt aufwendig herzustellen und auch in begrenzter kapazität vorhanden. Was sie sehr teuer macht. Das elektroauto ist einfach nicht konkurrenzfähig genug.
Klar für die kleine stadttour und einkaufen ist es super das wars aber auch. Und glaub mir die westliche welt mag freiheit so gerne das es im Grundgesetz steht.

Wenn ich diesen Artikel richtig verstanden habe, müssen also alle Erträge zusätzlich gebauter PV- und Windkraft Anlagen hoch subventioniert ins Ausland verkauft werden, während alles, was zusätzlichen Stromverbrauch im Inland erzeugt (E-Autos, Wärmepumpen, etc.) mit Kohlestrom betrieben wird.
Leuchtet mir persönlich zwar nicht ein – bin aber auch kein Fachmann.

Es geht um die zeitliche Verfügbarkeit. Wir haben an wenigen Stunden im Jahr zu viel Strom, den wir nicht loswerden…
An vielen Monaten im Jahr bekommen wir den Strombedarf nicht gedeckt und müssen den zukaufen.
Das schwierige ist Energiespeicherung, wenn wir mehr grünen Strom erzeugen zu Zeiten, an denen wir dann Überschuss haben. Deswegen das Thema Wasserstoff usw.

Einfaches Beispiel:
Wenn wir so viel Solar und Windkraftanlagen haben, dass auch nachts der Strom reicht, dann haben wir tagsüber so viel zu viel dass wir den irgendwie loswerden und speichern müssen. Das wird die größte Herausforderung werden. Und aktuell steigt durch die E-Mobilität der Stromverbrauch nachts stark an, der nicht mit Grünen Strom gedeckt werden kann. Vor allem in der dunklen Jahreszeit, wo ab 16:30 keine Solaranlage mehr Strom produziert.

„Und aktuell steigt durch die E-Mobilität der Stromverbrauch nachts stark an, der nicht mit Grünen Strom gedeckt werden kann.“

Tagsüber stehen zig Autos stundenlang vor Betrieben, auf Firmenparkplätzen, Ämtern (Mitarbeiter) und Supermärkten (Mitarbeiter und Kunden) – das wäre genug Zeit, um die vielen E-Autos aufzuladen.

Bei Tibber sieht man recht gut die stündlichen Strompreise. Ab 22:00 bis 6:00 ist Strom in der Regel am günstigsten. Da gibt es zwar kein PV aber die Wibdräder drehen auch wenn es dunkel ist und die fossilen Kraftwerke müssen wenigsten im Teillast weiterfahren.

Oh, was könnte man denn da machen? Vielleicht sollte man Lademöglichkeiten beim Arbeitgeber fördern? Dann sinkt der Bedarf in der Nacht und tagsüber bekommt man die Überschüsse leicht untergebracht. Da braucht man auch keine getrennte Speicherung mehr.

War mir schon klar, dass Angebot und Nachfrage bei regenerativen Quellen nicht immer übereinstimmen. Aber deshalb zu behaupten, dass zusätzliche Verbraucher grundsätzlich mit den Emissionen aus Kohlestrom berechnet werden müssen, ist schon verwegen.
Jeder Verbraucher nimmt den Strommix auf, der gerade verfügbar ist. Und das wird immer eine Mischung sein. Nach Sonnenuntergang fällt Photovoltaik naturgemäß weg. Das kann aber im Sommer auch mal spät werden (mal sehen, wie viele Sommer- / Winterzeit Umstellungen wir noch kriegen). Und Windräder legen sich nachts nicht schlafen.
Dass der Energieverbrauch durch Elektroautos derzeit nachts ansteigt, mag ja sein. Das liegt aber nicht daran, dass diese Autos den ganzen Tag fahren, sondern daran, dass sie da selten in der Nähe einer Steckdose stehen – und genau da könnte man ansetzen. Stichwort „netzdienliches Laden“.
Bei Wärmepumpen wird das Argument noch abstruser, da diese praktisch immer über einen Wärmespeicher verfügen und permanent am Netz hängen. Früher gab es für Speicheröfen vergünstigte Nachttarife. Heute ließe sich die Netzdienlichkeit hier viel eleganter und flexibler regeln. Wird aber viel zu selten gemacht.

Eine Wärmepumpe sollte eigentlich keinen Wärmespeicher haben. Ordentlich geplant und geregelt, liefert die genau die Wärme die aktuell gebraucht wird. Ein Speicher ist da nur ein zusätzlicher Verbraucher und erhöht der Energiebedarf.

Hier Infos dazu.

Ob eine elektrische Kompressions-Wärmepumpe mit einem Pufferspeicher ausgestattet werden sollte oder nicht, ist in der Praxis umstritten. Im Folgenden nennen wir einige Gründe, die für die thermischen Speicher sprechen.

Die Wärmepumpe mit Pufferspeicher arbeitet gleichmäßiger.

 

Speicher entkoppeln die Wärmeerzeugung vom Wärmeverbrauch. Denn sie nehmen die Energie der Wärmepumpe auch dann auf, wenn das Haus gerade keinen Bedarf anmeldet. Infolgedessen kann die Wärmepumpenheizung gleichmäßig arbeiten und muss weniger oft ein- und ausschalten. Das schont die Technik und sorgt für eine höhere Lebenszeit der Anlage.

Moderne Geräte sind mit einem sogenannten Invertermotor ausgestattet (Inverter-Wärmepumpe). Dieser passt die Leistung an den Bedarf im Haus an. Der thermische Speicher ist dabei oft nicht nötig. Aber: Er hilft Planungsfehler, wie etwa eine zu groß dimensionierte Wärmepumpenheizung, auszugleichen.

(Quelle: heizung.de)

Also schaden tut er Speicher sicherlich nicht.

Aber: Er hilft Planungsfehler, wie etwa eine zu groß dimensionierte Wärmepumpenheizung, auszugleichen.

Stimmt genau: Eine gut dimensionierte Wärmepumpe benötigt keinen Pufferspeicher. Allerdings sollte auf eine Einzelraumsteuerung verzichtet werden und die Wärme durch den Durchfluß geregelt werden. Wer die nötige Gedult aufbringt, das sauber einzuregeln, freut sich anschließend über sehr konstante Raumtemperaturen.

Dem würde ich widersprechen. Eine Einzelraumreglung hilft, eine Überheizung der Räume zu verhindern. Dadurch wird dort abgeriegelt, wo ansonsten zu stark geheizt werden würde. Das spart Heizenergie. In einem gut gedämmten Haus z.B. reicht die Anwesenheit einer Person oder ein abgeschalteter PC, um den Raum zu heizen. Oder der Backofen heizt die Wohnküche.

Man sollte einen Kreislauf permanent offen lassen (z.B. Badheizkörper), damit nicht der komplette Heizweg abgeriegelt wird und die Heizpumpe dagegen anarbeiten muss. Anhand der hohen Rücklauftemperatur merkt die Wärmepumpe, dass sie abschalten kann.

Nichtsdestotrotz macht es natürlich Sinn, seine Heizkurve zu optimieren. Aber auch hier gibt es so viele Zufallsfaktoren (Sonneneinfall, Haustür offen gelassen, Racletteabend), dass eine vollständige Steuerung über die Heizkurve unmöglich ist.

Der Wärmespeicher ist das zu heizende Haus. Durch die Masse ist das thermisch so träge, dass man auch mal für eine Stunde oder so, den Strom abstellen kann,

Aha, die WP liefert aber auch Warmwasser. Und das kann nicht ausreichend in Echtzeit erzeugt werden, sondern müsste ohne Speicher per Durchlauferhitzer passieren.

Ein Speicher ist kein zusätzlicher Verbraucher, dass ist lächerlich. Es sei denn Sie stellen den in einen unisolierten Raum und lassen d zusätzlich die Speicherisolation weg. Dann nutzen heutige Heizsystem den Fussboden als Wärmetauscher und benötigen nur noch Temperaturen von +25 bis +35 Grad. Sinnvollerweise baut man Heizsystem die mit Einzelraum Regulierungen ausgeführt werden. Damit werden die Massenströme in den Heizkreisen moduliert weshalb der Kreislauf der Wärmeerzeugung entkoppelt werden sollte. Etwas das jeder gelernte Heizungsfachmann der sich mit der Wärmepumpe auskennt bestätigen kann.

Nachts weht ja auch kein Wind und es fliesst kein Wasser. Sind das auch alternative Fakten?

Ja.

Immer das gleiche FUD&FAKE Muster mal mehr mal weniger verschwurbelt, hier mit vorgetäuschter, dahergelogener Zahlen Akrobatik unter Weglassung von Fakten. Wer zahlt, schafft an, als wer hat hier bezahlt? Dreimal raten wird gar nicht nötig sein. Es gibt bessere Quellen!!!

Wer wirklich an sachlicher Argumentation interessiert ist sollte sich auch sachlich mit Argumenten auseinandersetzen, die nicht die eigene Ideologie untermauern.

Der Prof. Dr. Peter Hoberg sollte sich besser „Prof. Dr. Humbug“ nennen.

Als Humbug wird etwas bezeichnet, das vorgibt, bedeutsam zu sein, tatsächlich aber nur Schwindel ist, zudem kann es eine törichte und unsinnige Äußerung oder Handlung bezeichnen.

(Quelle: Wikipedia)

Seine Aussage:

Und schon wenn eine bereits vorhandene Anlage zum Laden verwendet wird, ist der Effekt minimal, weil damit dann im Netz durch das Nichteinspeisen mehr Strom (Opportunität) gebraucht wird, der wiederum von fossilen Kraftwerke generiert werden muss.

(Quelle: Prof. Dr. Peter Hoberg)

Also wenn die Bürger ihre eigenen E-Autos mit Strom von der eigenen PV-Anlage laden und den Solarstrom nicht ins Netz einspeisen, sind sie jetzt die großen Umweltverschmutzer, weil die Anderen dann mehr „dreckigen Strom“ brauchen – sowas nennt man wohl „alternative Fakten“ oder einfach „Lügen“.

Der Herr Professor verwechselt Leistungsvorhaltung mit tatsächlicher Erzeugung. Wenn PV den Netzstrom verdrängt, muss weniger zentrale Erzeugung stattfinden,also weniger Brennstoff im zentralen Kraftwerk zugeführt werden, somit auch weniger CO2 im Abgas des Kraftwerks. Die Leistung = Größe des Kraftwerks bleibt aber genauso groß, weil bei Dunkelheit oder WIndflaute oder beidem die Leistung wieder abgefordert werden könnte.
Das ganze gilt natürlich nur, wenn sich die Kraftwerke soweit runterreglen lassen, dass tatsächlich Angebot und Nachfrage ausgeglichen sind inkl. PV. Wenn nicht, entsteht ein Überschuss, und der muss irgendwo hin. Technisch stammt also der Überschuss nicht aus PV, sondern aus dem Nicht-ausreichend-Runterregeln von Kraftwerken.

Der große Denkfehler – der Artikel des Herrn Hoberg ist viel unqualifizierter als gedacht!•
Mal ein paar Punkte:

  1. Wie so häufig in wird der Graustromanteil von Verbrennungskraftsoffen (30–knapp 50%) schlichtweg ausgeblendet!
  2. Wieso werden ALLE Stromverbrauchs-Zuwächse, also neben eAuto-Strom z.B. auch solche aus Wärmepumpen-Betrieb mal schnell dem „dreckigen“ Strom zugerechnet?
  3. Private Solaranlagen werden schon aktuell immer öfter – eben WEIL es wirtschaftlich ist, mit Speichern ausgerüstet!
  4. Das Potential (teils schon heutiger, aber spätestens) künftiger E-Fahrzeuge in Millionen-Stückzahl als „netzdienlicher Speicher“ zu arbeiten wird komplett ignoriert!

Der Artikel genügt auch sonst keinen wissenschftlichen Ansprüchen – es gibt zwar eine Liste von (angeblichen) Quellen, nur werden die im Artikel genannten Zahlen meist einfach „aus dem Hut gezaubert“ und sind nicht einer nachprüfbaren Quelle (mit Fundstelle) zugeordnet!

Last edited 3 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Tut man einem Prof. Hoberg nicht sogar einen Gefallen, wenn man sich mit diesem hanebüchenem Humbug beschäftigt? Dieser Artikel ist es doch gar nicht wert, veröffentlicht zu werden – oder braucht Hoberg eine Auffrischung seines Lebensexistenzberechtigungsscheins? Meine Güte, wo geht’s denn hin zwischen Kindergarten und Demenzi-Altersstift? 30 Jahre Lehrstuhl in der Dumpfmeisterliga..

Nachtrag: Beschäftigung mit der Nachhaltigkeit von Beuteln = das war eine seiner Aufgaben bei „Capri-Sonne“. Windbeutel?

Der Mann ist WEIT über 60.
Dem geht es nicht mehr darum, irgendwas SINNVOLLES in die Welt zu setzen. Er will nur noch seine Rente aufbessern.

Mit Wärmepumpen kann man tagsüber mit der eigenen PV Warmwasser für die Nacht produzieren.

Nun, Betriebswirte …
Wenigstens hätten sie in ihrem Studium wissenschaftliches Arbeiten/Dokumentieren gelernt haben sollen. Aber auch da hat er wohl weniger Glück gehabt.

Wieder einmal ein fachfremder Professor der mit Halbwahrheiten seine Unkenntnis zum Besten gibt. Herr Sinn lässt grüßen…Teilweise auch mit groben Denkfehlern. Nur um ein Beispiel zu nennen. Er kritisiert das Erdgas wenn es zur Herstellung von Strom für Wärmepumpen genommen wird. Das dieses aber ansonsten in Erdgasheizungen verbrannt wird, darüber verliert er kein Wort. Abgesehen davon beziehen sich die Studien worauf er sich beim Erdgas bezieht auf Fracking Erdgas. Was ist denn dann mit dem gefrackten Öl?

Immer diese kurzfristige Denke. Wir müssen endlich weg von, in 10 Jahren ist das noch so und so… Nehmt Idealbedingungen, setzt nen Benziner/Diesel in Vergleich zum E-Auto und es wird einen break even geben. Ebenso mit Brennstoffzelle. Es kommt nur auf den Fortschritt an, der nur OHNE Subventionen niemals gemacht wird. Keiner motzt rum, dass wir irgendwann Pferde hatten, dann Kohle und Dampf, dann fossile Energien – DIESE SIND ABER ENDLICH. Da wäre ein Holz-Verbrenner noch besser.

Die og. Untersuchungen haben gravierende Fehler:
Solaranlagen z.b die auf privaten Dächern dürfen meist nur 70% der Max möglichen Leistung direkt einspeisen. Bei mir von 4,03Kwp Max 2.8kw dh ich könnte in der Mittagszeit bedeutend mehr einspeisen.
Alternativ hätte man 2012 bei 100% die jederzeit mögliche Abschaltung vom Stadtwerk akzeptieren müssen.für Berlin gibt es seit 10 Jahren ein Solaratlas wo jedes Haus mir möglichen Photovoltaik/ kosten verzeichnet ist. Wirtschaftsminister Altmeier hat zugelassen das China durch Dumpingpreise Solarindustrie in neuen Bundesländern in Insolvenz manövriert hat dazu viele tausende Arbeitsplätze.
Ferner haben wir auf unserem Dach 1x SOLARTHERMIE reicht von April bis Ende September für Warmwasserversorgung.
Beide Anlagen mindern den Verbrauch von fossiler Brennstoffe im Gegensatz zu Wärmepumpen die noch Strom ganzjährig brauchen.
Die Windanlagen werden auch sehr oft abgeschaltet. Im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn könnten diese in Industrie und Gewerbe Gebieten stehen und stören dort keine Nachbarn.
Wind und Sonnenstrom können tagsüber die E Autos während der 8 Std täglicher Arbeitszeit ihrer Besitzer Laden.
In der Zeit benutzen die Haushalte meist weniger Strom bzw nachts nach 22 bis 6 Uhr wenn Gewerbe und Handel geschlossen sind.
Die Untersuchungen im Vergleich Verbrenner zu E Autos vergessen die Produktion des Treibstoff sowie die dauernden Transporte bis zu Zapfsäule und Energie bis in den Tank.
Ebenso den höheren Co2 und Stickoxyde Feinstaub bei niedrigen Temperaturen sowie bei Abschaltungen durch Thermofenster zum Motorschutz und gesundheitlichen Schäden für Stadtbewohner bzw Ballungsgebieten.
Die in Zukunft fahrenden Computer/ E Autos können als Speicher genutzt werden um Spitzen bei alternativen Energien und Stromverbrauch auszugleichen. Leider sind die deutschen Energieerzeuger und Automobilhersteller noch nicht bereit zum Wohl der Gesellschaft und Umwelt beizutragen.
P.W. Dipl.Ing Architekt (74) In Ruhestand und Tesla Fahrer seid 2016.
PS. Inzwischen gibt es Möglichkeit autarker Energie Versorgung für Einfamlienhäuser mit Photovoltaik die Strom und Wasserstoff als Speicher für Stromlose Zeit/ Winter ermöglicht siehe Wirtschaftswoche“ Toal unabhängig geht doch …in 51kw am Beispiel eines Elektromeisters aus Schwaben. Artikel

Da wurde aber das Thema Merit Order und Vorrangregelung mal schön durcheinander gebracht. 2 Hinweise die dem Prof. vielleicht helfen.

  1. Erneuerbaren Energien stehen mit einem Arbeitspreis von 0 Euro sowieso immer ganz vorne und man bräuchte die Vorrangregelung nicht. Da aber ein AKW oder Braunkohlekraftwerk nicht mal eben abgeschaltet werden kann, während das bei einem Windrad sehr einfach ist, hat man sich für die Vorrangregelung entschieden. (Die aber auch heute schon aufgrund von Netzengpässen nicht zu 100% greift.)
  2. Das grundlegende Problem hierfür ist die Notwendigkeit der zeitgleichen Erzeugung des aktuellen Stromverbrauchs. Die Elektroautos haben aber einen zeitlich disponiblen StromVerbrauch (zumindest wenn sie beim normalen Parken geladen werden) und sind so gesehen ein perfekt Match zur volatiles EE, da sie die (im übrigen fragwürdigen) 65% Max-EEG-Quote verbessern würden. Voraussetzung ist eine intelligente Netzsteuerung, die wir aber sicherlich irgendwann haben werden.

Aber selbst ohne intelligente Netzssteuerung sind die Schlussfolgerungen nicht wirklich nachvollziehbar und m.E. verkehrt.

Natürlich muss immer der gesamte Lebenszyklus eines Autos betrachtet werden. Beim Elektroauto muß vorallem auch der Verbleib des Akkus nach dem Ableben betrachtet werden. Wird er recycelt oder er dient als Stromspeicher vom grünem Strom.

Da sollte man doch mal überlegen von wem denn diese Studie bezahlt worden ist bzw. welches Industrieunternehmen welche Verbindungen an genau diesen Lehrstuhl und die Geldquelle von dem Professor hat. Ich glaube im Leben nicht daß bei den Wirkungsgraden von Erzeugung bis zuur Bewegung des Fahrzeugs, ein Verbrennungsmotor mithalten kann. Und das nach schon wenigen 10.000 km. DANACH kann ein Verbrenner niemals mithalten was die Freisetzung von CO2 betrifft. Und da die Strommengen die für BEVs notwendig sind wahrhaftig im Vergleich zur Zementproduktion nur Restposten bedeuten. Sollte man den Hr. Professor ein kühlendes Getränk zur Seite stellen, damit er wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren kann. Wenn ernsthaft in EEG und Speicher investiert würde anstatt den Kohlekraftwerken 35 Milliarden Euro nachzuwerfen, wäre das Thema KEIN Thema mehr. Sorry da ist die Lenkung durch die Politik ein krasser Fehler und NICHT nur die Logik dieses Berichts.

Auch wenn die Gedanken des Herren Professors einige richtige Ansätze enthalten sind sie grundsätzlich falsch.

Mit zunehmendem ‚grünstrom‘ werden die Phasen immer länger in denen zuviel oder ausreichend col2-frei erzeugter Strom zur Verfügung steht. Bislang müssen die WEA oder PV-anlagen abgeregelt werden.
Wenn PV-Besitzer aus der eigenen Anlage lagen werden sie das in Phasen tun, in denen ausreichend sonnenstrom zur Verfügung steht – das Netz wird entlastet und die Überschüsse sinken.
Hinzu kommt, dass geförderte Wallboxen netzdienlich sein müssen bzw dazu vorbereitet sein müssen. sobald seitens der Energieversorger Bedarf dafür besteht werden also die Ladeleistungen dann abgerufen werden, hinreichend Grünstrom zur Verfügung steht.

UND .. das ist ein problem der fernen Zukunft .. selbst wenn 30-40% der zugelassene Neufahrzeuge BEV sind dauert es eine geschätze Ewigkeit, bis die Ladeansprüche sonderlich hoch sind ..
Also .. hinreichend Zeit, das Netz und die Grünstromerzeugung zu ertüchtigen.

Hm, für mich leider kein glücklicher Beitrag, mag da beim Autor auch ein Prof im Titel stehen, ist wie eine Studie dazu vor 15 Jahren, mit wenig Ökostrom.
Auch hier Huhn-Ei-Effekt, also klar mehr Autos. Auch sonst wird der Strombedarf steigen, also mehr erneuerbare, und dann muss irgenwann mehr und mehr gepuffert werden, dafür vermisse ich aber im Bund und Land Strategien und ein Vordenken bei den Energieversorgern. Der Herr Prof. weißt ja nicht darauf hin, dass die Energieumwandler, die fossile Rohstoffe brauchen, abgeschaltet werden müssen. Ergo wird die Bilanz in 10 Jahren anders aussehen – müssen.

Solche Bilanzen sind immer schwierig. Aber interessant finde ich, dass viele behaupten, wir hätten riesige Mengen an grünem Überschussstrom, den wir entweder mit Verlust ins Ausland verschleudern müssen, oder eine aufwendige Wasserstofftechnologie zur Speicherung aufbauen sollen. Der Herr Professor sagt aber, dass jedes zusätzliche E-Auto mit reinem Kohlestrom betrieben würde. Warum kann für die E-Autos kein Überschussstrom verwendet werden? Da Autos ja die meiste Zeit herumstehen, sollte doch eine genügende Anzahl der E-Autos den Strom aufnehmen können?

Last edited 3 Monate zuvor by Markus Wolter

Der Strom wird abgeregelt, weil das Übertragungsnetz überlastet ist. 2018 waren das 5,4 TWh. Der Strom kann deshalb auch nicht zu den ladewilligen Autos geleitet werden. Ich habe selbst eines. Übrigens kann er aus dem selben Grund auch nicht zu den geplanten Groß-Elektrolyseuren z.B. in Hamburg zur Erzeugung von Wasserstoff geleitet werden. Es gibt nicht genügend leistungsfähige Leitungen.

Einerseits braucht es mehr Übertragungsleitungen, andererseits wird wegen jeder neuen Stromleitung protestiert und geklagt – angeblich wegen Elektrosmog.

Dabei laufen Millionen mit Smartphones herum, haben Bluetooth-Kopfhörer in den Ohren und das Zuhause wird mit Smart-Home-Geräten vollgestopft – ist das kein Elektrosmog?

Der beste Beitrag zum Klimaschutz ist es den Weg freizumachen für neue Windkraftanlagen, Stromtrassen und Solaranlagen, natürlich nicht zu jedem Preis. Wenn es nur darum geht, dass einen der Anblick einer Windkraftanlage oder Stromtrasse stört, ist das kein Argument. Es ist besser, auf eine Windkraftanlage oder eine Stromtrasse zu schauen als wenn das eigene Grundstück Teil des Meeresbodens ist. Je besser die Stromtrassen, umso geringer ist der Bedarf an Akkus. Der Einsatz eines E-Autos ist erst dann ein Beitrag zum Klimaschutz, wenn die Stromerzeugung den Bedarf der schon vorhandenen Verbraucher decken kann. Es wäre ja auch kein Beitrag zum Klimaschutz jetzt eine einfache Elektroheizung einzubauen, weil die lokal emissionsfrei ist. Ich stimme mit den Argumentationen diese Beitrages überein und finde es mutig diesen auf diesem Portal zu veröffentlichen. Die vorgebrachten Argumente sind für mich nachvollziehbar und ich vertrete diese seit längerer Zeit auch in meinen Kommentaren. Früher habe ich über das Argument Strommix nicht nachgedacht, aber wenn man es genau betrachtet ist es vollkommen logisch. Der Strom aus Erneuerbaren reicht heutzutage nur ganz selten, um den Bedarf zu decken. Kommen mehr Stromverbraucher dazu, muss zusätzlich Strom sofort erzeugt werden und der kommt dann aus den regelbaren und das sind die fossilen oder Speicherkraftwerke im weitesten Sinne. Die Speicher sind allerdings nicht ausreichend. Ich bin nicht gegen Elektroautos, aber sehe im Moment keinen Klimavorteil. Die Novelle des EEG hat sich für 2030 einen Anteil von Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von 65% zum Ziel gesetzt. Das bedeutet eine Steigerung von heute aus um 15-20% am Strombedarf zum heutigen Stand (45-50%). Ich hatte mehr erwartet. Für mich heißt das, dass auch 2030 noch keine Verbesserung der Ökobilanz für E-Fahrzeuge zu erwarten ist. Das E-Auto braucht sauberen Strom, den kann es nicht selbst erzeugen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Da ist es abhängig von der Stromerzeugung.
Um einen Beitrag zur Netzstabilität zu leisten, würden viel mehr Anschlüsse (ich sag mal nicht Ladepunkte) da sein. Wenn Ladepunkte zur Netzstabilisierung benutzt würden, dann blockieren die netzdienlichen Akkus in PKW andere PKW, die Strom zum Autofahren nachladen müssen. Es wären einige Millionen Anschlüsse nötig. Um alles unter einen Hut zu bringen, kurze Ladezeit, Netzstabilisierung, Second Life, Wertstabilität der Autos muss über kurz oder lang der Einheitswechselakku her, auch um Autofahrern, die keinen eigen Ladepunkt haben, den Umstieg zu ermöglichen. Gerade kurze Wechselzeit und Netzstabilisierung lassen sich mit großen Akkulagern theoretisch gut vereinbaren. Auch für Second-Life-Anwendungen, wenn es die gibt, ist ein genormter Einheitsakku viel besser zu handhaben. Das selbe trifft auf das Recycling zu. Das Auto selbst altert unabhängig vom Akku. Werden Akkus besser hinsichtlich Energiedichte und Preis wertet das das alte Auto auf. Wenn bei den heutigen Autos der Akku nach der Garantie aufgibt, dann war es das. Wer soll mit den ganzen verschieden Akkus ein Second-Life zusammenbasteln? Wer bezahlt die vielen Anschlusspunkte für die E-Autos, die dann 2x am Tag 10-15kWh aufnehmen und abgeben zur Netzstabilisierung? Wieviel Material und Arbeitsleistung braucht man dafür um dieses Netz aufzubauen? Auch eine Abrechnung für jedes einzelne Auto müsste her.

„Der Strom aus Erneuerbaren reicht heutzutage nur ganz selten, um den Bedarf zu decken. Kommen mehr Stromverbraucher dazu, muss zusätzlich Strom sofort erzeugt werden und der kommt dann aus den regelbaren und das sind die fossilen oder Speicherkraftwerke im weitesten Sinne.“

Warum reicht der Strom aus den Erneuerbaren nicht? – weil protestierende Bürger (Motto: „Verschon mein Haus, zünd andere an“) die Stromleitungen verhindern und Politiker bei Solar und Windkraft bremsen.

EEG-Novelle 2021:

SPD verkündet Durchbruch – Enttäuschung bei Solarbranche.

Umfangreicher Artikel unter >> PV-Magazine.de – EEG-Novelle 2021

Zwar wird der Solardeckel abgeschaft, aber mit faulen Kompromissen und bei der Windkraft ist es nicht viel besser.

Großer Koalition fehlt es an Mut – nur kleine Verbesserungen dank SPD

Greenpeace kommentiert Einigung der Großen Koalition zu EEG-Novelle.

Mit diesen Vorschlägen wird Deutschland noch nicht einmal das schwache Ausbauziel von 65 Prozent Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis 2030 erreichen können.

Nur der SPD ist zu verdanken, dass es einzelne, wichtige Verbesserungen an dem zu schwachen Entwurf von Minister Peter Altmaier gibt. Zu nennen sind hier die Lösungen für Windanlagen, die aus der Förderung fallen, eine unbürokratische Mieterstrom-Regelung und die verstärkte Nutzung von Solarstrom beim Eigenbedarf.

(Quelle: Presseerklärung >> Greenpeace-Klimaexperte Andree Böhling)

Da stellen sich die Politiker groß (und noch breiter) vor die Kameras und verkünden Großartiges, aber die Lobbyisten diktieren im Hintergrund die Klauseln für die Gesetze, so dass am Ende nicht mehr viel vom großartigen Fernseh-Blabla drin steht.

Deutschland könnte schon viel weiter sein bei den Erneuerbaren, aber es werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt und dann beklagt man sich, dass es nicht genug Ökostrom gibt.

Dein erster Teil ist ja richtig, aber die Konsequenz ist falsch. Nur mit einem Elektroauto ist es möglich CO2 neutral zu fahren, mit einem Verbrenner ist das nicht möglich.
die Kosequenz kann nur die sein, den Strommix immer weiter Richtung erneuerbare zu schieben und die Kohleverstromung rasch zu beenden. Alles andere führt zu nichts Gutem!
deshalb macht es heute shcon Sinn eine E-Auto zu kaufen, da jedes E-Auto vom zukünftigen Strommix produziert und nur wenn BEV gekauft werden, wird darin investiert und nur dann entwickelt sich die Technologie entsprechend weiter.

Zusammengfasst, dass BEV kann nichts dafür, das Deutschland den Strom zum großen Teil aus Braunkohle herstellt. Nicht das BEV ist das Böse, sondern die Kohle!

Die Reihenfolge lautet: mehr Ausbau der Erneuerbaren, Atomstrom raus, Kohle raus, Evtl. mehr BEV, Gas nur noch zum Ausgleichen, BEV voll rein in den Verbrauch. BEV am Anfang in großer Zahl bringt nichts, allenfalls Gleichstand beim CO2-Ausstoß zu hohen Kosten für Staat und Verbraucher. Weg von dem Gedanken an den Strommix, siehe Elektroheizung.

„Die Reihenfolge lautet: mehr Ausbau der Erneuerbaren, Atomstrom raus, Kohle raus,“.

Das Problem bei dieser Reihenfolge ist, dass die Atom- und Kohle-Lobby den Ausbau der Erneuerbaren bremst, damit ihr Geschäftsmodell lange bestehen bleibt.

Natürlich entsteht eine Stromlücke, wenn man zu schnell aus Atom und Kohle raus geht, aber die Industrie muss man unter Druck setzen, sonst bewegt sich wenig.

Das will hier niemand wissen.

Ja, das ist schon klar. Was folgt daraus? Doch ganz simpel, dass wir Leitungen bauen müssen, und zwar europaweit. Das ist garantiert billiger und effizienter als z.B. Wasserstoffspeicher. Und ganz irre wird die Argumentation, dass wir lieber Verbrenner kaufen sollen, weil wir mit den Überlandleitungen nicht aus dem Quark kommen.
Zudem: E-Autos verbrauchen dezentral. Das sollte den Bedarf an Überlandleitungen reduzieren, wenn Grünstrom auch dezentral erzeugt wird.

Last edited 3 Monate zuvor by Markus Wolter

Ganz einfach. Frau Baerbock fragen. Die weiß, wie man Strom im Netz speichern kann. Die kann den dann freigeben, wenn Hauptladezeiten stattfinden. Grüner Hebel runter.

Es ist erstaunlich wie viele aggressive Artikel den Menschen suggerieren sollen, das jedes fahren mit dem Auto umweltschädlich ist. Dabei wird gründlich bei den Stickoxiden nur das veröffentlicht was irgendwelche gekauften Institute veröffentlichen sollen. Erst waren die Verbrenner die bösen, jetzt sind es die E autos.
Hört endlich auf solche Artikel zu verbreiten. Nichts an diesen Artikeln ist wahr.
Womit sollen wir denn mobil bleiben um zur Arbeit zu kommen?
Gerade in der Pandemie zeigt sich Menschen massen in einen kleinen Raum gepfercht wie Sbahn ist kontraproduktiv.
Ausserdem ist mir egal was in diesen Artikeln steht. Ich fahre was ich will.

Sag‘ ich doch!
Warum E-Autos dem Klima nichts nützen – und wie man die Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs tatsächlich verringern könnte: https://derelektroautoschwindel.wordpress.com/das-buch/

Wie der Leseprobe zu entnehmen ist, wird bei diesen Buch auch die These vertreten, dass E-Autos den Anderen den sauberen Ökostrom wegnehmen und sie zwingen den „dreckigen Strom“ zu nehmen.

Wenn also Leute Bio-Lebensmittel kaufen, dann nehmen sie den Anderen die gesunden Lebensmittel weg und zwingen sie „pestizidbelastete Nahrungsmittel“ zu kaufen.

Es ist erschreckend wie die Seuche der „alternativen Fakten“ um sich greift.

Oh wie erstaunlich, der Ruhsert versucht auch hier, seine Sammlung an veraltetem und vor Fehlern tiefendem Propagandamaterial an den naiven Mann zu bringen, nachdem er bei twitter wegen massiver Buchwerbung gesperrt wurde. Läuft nicht so mit den Verkäufen, wa? 🙂

Bin mal gespannt auf die nächste Stufe der Pro-Verbrenner Argumentation.
Angefangen hat es ja mit: E-Autos sind Spielzeug, kann kein Mensch was damit anfangen.
Dann kam: Aber die Batterien halten ja gar nicht so lang, dass sich das rechnet.
Als Nächstes: Ja aber der CO2 Ausstoß bei der Produktion lässt sich ja nie wieder ausgleichen.
Dann: …aber zumindest nicht, wenn man den deutschen Strommix ansetzt.
Wurde alles widerlegt. Deshalb kommen sie jetzt mit „…aber den deutschen Strommix darf man da ja gar nicht ansetzen“
Was kommt da noch? Der CO2 Ausstoß beim Bau der längst abgeschriebenen Kohlekraftwerke?

Blablabla. Wenn Kolbendesigner und Brennraumexperten anfangen zu rechnen.

Aber diese letzten Zuckungen werden kn 3-4 Jahren geendet sein und der „Meinnubgsäusserer“ ist hoffentlich im Ruhestand. Ansonsten ist es eher schwer in einer sterbenden Branche einen neuen Job zu bekommen …

Hinter jedem Verbrenner fährt immer ein Tanklastwagen mit Verbrennerantrieb. 
Dann wollen wir das doch mal am Beispiel des Renault 1.5 DCI Diesel durchrechnen auf eine Strecke von 100’000 km. Die meisten Verbrenner schaffen das ja noch.
5 Liter Diesel auf 100 km addieren sich auf 5’000 Liter. Die Dichte beträgt 0.82 bis 08.45 kg/Liter. Rechnen wir mal mit 0.82. 
Dann zieht das Verbrenner Fahrzeug mit Leergewicht 1’306 kg (Leer? Nix im Tank?) noch einmal 4100 kg Diesel hinter sich her. Die sind einfach im Tanklastwagen dahinter. Dann landen wir bei einem 5.4 Tonner. Chapeau!
Die Berechnung des erzeugten CO2 (Faktor 2.61) sparen wir uns jetzt mal. 
Ein vergleichbarer ZOE wiegt 1575 kg. 
Den Tanklastwagen bitte nie vergessen bei den Kalkulationen.

Der Tanklastwagen wird sich aber im Lauf der Fahrt leeren, sie können also nur das halbe Gewicht über die ganze Fahrdauer veranschlagen.

  1. Wenn man beim Verbrenner bleibt kommen wir NIE von den fossilen Energieträgern weg. Das e-Auto ist also ein notwendiger aber nicht ausreichender System-Schritt in die richtige Richtung und muss ergänzt werden um eine Steigerung von erneuerbaren Energien (und das wissen wir Alle)
  2. Die geförderten Rohstoffe zur Batterie-Fertigung sind auf Jahrzehnte hochgradig recycel-fähig

Interessant bleibt, dass selbst hoch-intelligente Zeitgenossen nicht über den Tellerrand blicken.

: Ihr müsst begreifen, dass die öffentliche Diskussion zur Elektromöbilität leider mehr mit Fanatismus/Ideologie zu tun hat als mit Fakten-Diskussion. Argumente werden 100 Jahre Verbrennermotor nicht aus den Köpfen „wegreden“.

Es braucht das Fakten schaffen zu Gunsten der Elektromobilität: coole Modelle für eine junge Generation, höhere Leistungen, geringe Betriebskosten, leiser, auf die Dauer billiger in der Anschaffung, schon heute sauberer in den Städten, Geschäftsmodelle im Handy-Style, Internet-Vertrieb ohne Verbrenner-Händler

Darüber müsst ihr recherchieren und reden. Obige Artikel helfen nicht !!!

Das Problem ist, dass die Energiewirtschaft das Konzept des Speichers noch nicht kennt. 6 TWh werden jährlich „weggeworfen“ (abgeregelt) weil man die regenerative Überproduktion nicht speichert. Technisch ist das trivial. Mittelstufenchemie. H2 Gewinnung mittels Hydrolyse und CO2 + 4H2 = CH4 + 2 H2O. Aber für Unternehmen muss das wirtschaftlich sein. Bisher wurde das durch die Gesetzgebung unterdrückt und durch gute Lobby arbeit bleibt das auch so. Nehmen wir mal die Juristen aus der Gleichung dann muss für eine zukünftige saubere EMobilität eben viel mehr regenerativ erzeugt werden und der Überschuss immer gespeichert werden. Im Sommer kann das über Akkus (oder andere Kurzfristspeicher) gehen und die täglichen Solarpeaks werden dort abgelegt um durch die Nacht zu kommen (Siehe Tesla in Monterey). Für den Winter muss das über Langfristspeicher (CH4) erfolgen. [Viele (wie ich) laden ihre E-Autos an der eigenen PV. 8 Monate im Jahr geht das locker. Aktuell im Dezember reicht der PV Strom in der Tat nicht.]. Das heißt aber dass wir (wenn wir Kohle und AKW abschalten wollen) massiv Gaskraftwerke bauen müssen. Im Dezember gab es Tage mit 60 GW Leistung nichtregenerativ (der Wind ist extrem unplanbar, solar ist planbar aber saisonal). Diese Kraftwerke müssen Gaskraftwerke sein, die mit grünem Wasserstoff beschickt werden. Den kann man locker in Deutschland erzeugen. Aber man muss dazu die EE viel schneller ausbauen. Das aktuelle EEG reicht hinten und vorne nicht. Immerhin ist es nicht ganz so schlimm wie es die Lobbyisten dem Minister Altmaier diktiert hatten.

Wenn man für Deutschland rechnet, gilt das für die ganze Welt?

Du hast es richtig erfasst, das Problem ist nicht das BEV, sondern wie wir unseren Strom erzeugen.

In Deutschland gibt es ein 65% Ziel für den Anteil regenerativer Energien im Stromnetz.
Daraús folgt wegen der Elektroautos muß mehr PV und Windenergie zugebaut werden.

Ein typischer Verbrenner-Heini dieser Professor.
Der möchte den Fünfer und den Weggen.
Also Strom mit PV vom Dach fürs E Auto und auch noch alles ins Netz einspeisen.
Z.Zt. wo die Autos mehr herumstehen als Fahren, muss auch der wenige Strom der jetzt bei wenig
und geringer Belichtung produziert wird, langsam tagsüber ins Auto geladen wird. Nachladen mit aus dem Netz kommender Strom , welcher tagsüber teuer ist, besser nicht. In der Nacht und Samstag / Sonntag wo der Strom in der Regel billiger ist, besser schnell die grösseren Akkus laden,
dann reichts meistens die ganze Woche.
Wie man die Stromüberschüsse vom Sommer von den PV Anlagen in die Nacht oder sogar auf den Winter verlegen kann, daran wird gearbeitet, Herr Professor, Speicher für Strom direkt , oder mit H2 ist in Erprobung, zumal der Letztere auch im Schwerverkehr zunehmend interessanter wird.
Elektrolyse zu teuer? Bei Stauseen wird bei überschüssigem Strom das Abwasser der Turbine auch wieder nochmals elektrisch hoch gepumpt.

Sinnvollerweise solle man die Biomasse aus der Grundlast in die Mittellast verschieben.
Langfristig müsste es möglich sein das Netz in Zeiten mit hoher Windenergieeinspeisung ohne thermische Kraftwerke zu stabilisieren.
Zu Zeiten mit extrem hoher Windkraft wären dann als einzige thermische Kaftwerke noch die Müllverbrennung am Netz. Die Stabilisierung würde über Batteriespeicher im mehrstelligen Gigawattbereich passieren.
Wasserstoff ist aufwendig, höhere Wirkungsgrade kann es mit Wärmenutzung geben.
Die Abwärme der Elektrolyseure und Brennstollzellen im Stromnetz könnte in Fernwärmenetzen genutzt werden.

Solange Batterien noch teuer sind, könnte man Wasserstoff oder andere Systeme nutzen, um den Überschuss zwischenzuspeichern.

Die Abwärmenutzung beim Wasserstoff sollte besser direkt vor Ort geschehen, also Elektrolyse in Gebäuden mit großen Warmebedarf, damit die Verluste gering bleiben.

Ja so um den Faktor 4 – Deutschland ich liebe Dir ✌️

Last edited 3 Monate zuvor by Stevie

Wenn jetzt die Förderung für Elektromobilität eingestellt wird ist sie gescheitert. Sie kann nicht einfach per Knopfdruck später wieder eingeschaltet werden. Das ist wegen dann fehlender Infrastruktur und Produktionskapazitäten unmöglich. Man müsste dann die Autoproduktion in Deutschkand komplett einstellen, aber vielleicht meint der Herr Professor ja genau das.

Das ist der falsche Weg mit den Elektro- PS Monstern. Man muss Elektrofahrzeuge haben, die auch ökonomisch sind und nicht durch Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit glänzen, sondern durch Reichweite. Das was Tesla und seine Nacheigerer machen ist genau das was nicht sein duerfte, dass das Ganze einen Sinn machte.

Das mit der PS-Gigantomanie hat schon bei den Verbrennern vor etliche Jahren angefangen und wird bei den E-Autos weiter gesteigert, so dass irgendwann der Gesetzgeber eingreifen muss.

Denkbar wäre sowas wie die Kei-Cars in Japan, bei denen Größen und PS-Zahl begrenzt sind. Dadurch würde signalisiert, dass die Städte für die Menschen da sind und nicht für PS- und Größen-Monster.

Und wer ein kleines E-Auto hätte, würde von vielen Vorteil profitieren wie dauerhaft keine Kfz-Steuer, keine City-Maut, kostenlose Parkplätze, Parken auf öffentlichen Flächen vor dem Haus usw.

Hohe PS-Zahlen in e-Autos haben vor allem sinnvolle Hintergründe (nebst reiner Penisverlängerung & Mehrverbrauch bei Verbrennern).
Um ausreichend rekuperieren zu können (Rückverstromen beim Langsamerwerden oder Bergabfahren), muss der dabei als Generator genutzte Motor eine entsprechende hohe Leistung aufweisen.

Weiters haben größere (= stärker) Motoren einen besseren Wirkungsgrad. Außerdem braucht ein stärkerer E-Motor im Teillastbetrieb (= größter Anteil) nicht mehr Strom – im Gegensatz zum stärkeren Verbrenner – lediglich Gewicht & Baugröße sind marginal höher.
Man muss deshalb also wenig schlechtes Gewissen haben, dass dies in reinem Fahrspass mündet…

Da musst du aber zuerst die Konsumenten umerziehen, denn kleine leichte Elektrofahrzeuge gibt es seit vielen Jahren auf dem Markt, aber die kauft halt keiner.

Wie bei mir ist es bei vielen der Fall dass es bereits eine PV Anlage gab und durch den vorhandenen günstigen Strom der Verbrenner durch ein E Fahrzeug ersetzt wir. Wir haben oft zu viel Strom im Netz und Windräder oder Freiflächenanlagen werden abgeriegelt. Wenn ich meinen eigenen PV Strom nun in mein Auto lade fehlt dieser grüne Strom oftmals nicht im Netz weil die Windräder und a regelbare Freiflächenanlagen dann weniger stark abgeriegelt werden

Ein erhöhter Stromverbrauch, z. B. für neue Elektrofahrzeuge oder Wärmepumpen, führt dazu, dass zusätzlicher Strom benötigt wird, was noch keine Überraschung darstellt. Da aber alle erneuerbaren Energien aufgrund des Vorrangs immer eingespeist werden, ist eine Steigerung nicht möglich. Der Ausgleich kann fast nur über die fossilen Kraftwerke durchgeführt werden. 

Kann mir mal jemand das erklären? Warum ist eine Steigerung nicht möglich? Ich verstehe ja, dass wenn man die regenerativen Quellen künstlich begrenzt alle zusätzlich benötige Energie aus fossilen Brennstoffen kommen muss. Aber wieso sind die erneuerbaren Energien nicht steigerungsfähig? Andere Länder haben doch auch deutlich höhere erneuerbare Anteile und können auch den wachsenden Energiebedarf durch erneuerbare decken.

Für mich erzeugt immer noch jeder Stromverbraucher genau den aktuellen Strommix an CO2. Alles andere ist ideologischer Mist.

Wir haben auf der Uni eine CO2-Bilanz berechnet vor kurzem. Ich kann jetzt nicht 100% auf die Genauigkeit der Daten schwören, allerdings ist da ein eindeutiger Trend rausgekommen. Der Strommix ist extrem wichtig. Große E-Autos wie bei unserer Berechnung der e-tron konnten bei einem miesen Strommix wie den amerikanischen erst nach über 1.2 Millionen km eine bessere CO2-Bilanz vorweisen wie kleine Verbrenner wie ein VW Golf TDI oder Mazda 3. Bei österr. Strommix war der e-tron bereits nach ca 90.000 km besser in der CO2-Bilanz. Dem gegenüber war der i3 nach ca 100.000 km mit US-Strommix bereits effizienter wie ein Verbrenner, bei österr. sogar nach ca 55.000km.

Also wenn ein Wechsel zum E-Auto dann bitte zu einem vernünftigen. Sonst tut man der Umwelt nicht viel zuliebe.

Genau, ineffiziente E-Autos wie beispielsweise ein e-tron oder EQC, kann man sich erst umwelttechnisch leisten, wenn der Strom komplett grün ist, wie. z.B. in Norwegen.
Effiziente BEV wie z.B. Ioniq oder M3 sind mit dem heutigen Strommix, auch im Winter, bezüglich CO2 besser als Verbrenner Fahrzeuge.

Nee, die paar Prozent Effizienz wirken sich nicht stark aus. Massgebend ist fast ausschliesslich die Grösse der Batterie. BEVs mit kleiner Batterie für 200-300km sind in dem Sinne ‚vernünftig‘, BEVs mit Riesenbatterien holen ihren CO2-Fussabdruck aus der Produktion nie mehr rein.

Die Vorstellung ist doch längst überholt. Gerade Langstrecken Autos brauchen eine große Batterie. Langstreckenautos legen oft viele km zurück, so dass diese sich zeitlich schneller ökologisch armortisieren wie mancher Kleinwagen, der gerade mal 5-8.000km im Jahr zurücklegt. Die Batterie hält ja auch entsprechend länger als bei einem Kleinwagen,

Also ich muss schmunzeln. Da ist jemand weder auf der Höhe der Zeit noch mit dem Stand der Technik vertraut.
Das Zauberwort heisst Zykluswechselbeständigkeit. Das ist die Akku Eigenschaft, wie oft geladen und entladen werden kann, bis er für den Anwendungszweck nicht mehr brauchbar ist. Diese liegen bei heutigen Akkusets ungefähr bei 1’000 bis 2’000. Nehmen wir eine Strecke von 200’000 km und weil es einfach zu rechnen ist einen Verbrauch von 20 kWh / 100 km. Nun kommt eine 20 kWh Batterie zum Einsatz. Auch wieder gerechnet über eine komplette Entladung / Aufladung (was in der Realität eher nicht vorkommt). Für die Strecke wären 200’000 km x 20 kWh / 100 km = 40’000 kWh oder 40 MWh nötig. Das wären 2‘000 volle Zyklen. Ersatz nötig. Jetzt die Rechnung mit einer 100 kWh Batterie. Dann landen wir bei 400 Zyklen. Kein Ersatz.

Wie hoch war denn in dieser Berechnung der Co2 Anteil bei der Öl-Förderung, Transport, Pipeline transport, Raffinerie, Tanklaster Transport, Tankstellen Verbrauch? Ach habt ihr „Vergessen“ zu berücksichtigen . . .

Hallo zusammen, ich finde die ganze Diskussion zu kleinteilig. Es geht um strategische Ausrichtungen. Hierfür ist es meines Erachtens für der Personenverkehr wichtig die Frage zu beantworten, welche Technologie benötigt die geringere / geringste Menge an Primärenergie pro km Fortbewegung. Aufgrund der Wirkungsgrade ist es wohl nicht ein Verbrenner und auch keine Brennstoffzelle. Wenn da jemand eine Technologie zu bieten hat, welche besser abschneidet als erzeugten Strom mittels eines Elektromotors in Fortbewegung zu verwandeln, dann raus damit. Wenn nicht, stellt sich die Frage nach den OB nicht mehr sondern nur noch nach dem WIE. Also alles wie im richtigen Leben – Ziele stecken und dann jeden einzelnen Schritt nach der Nützlichkeit zur Realisierung auswählen.
P.S. Anleihe bei Altschullers „Gesetz der Erhöhung des Grades der Idealität eines Systems“ oder einfach Ziel der Evolution;-)

Selten so viel Müll gelesen wie in diesem Artikel. Hoberg diskualifiziert sich hier mit einer subjektiven Interpretation von falschen Fakten und gleichzeitig unterschlägt er vieles. Wer diese Arbeit wohl finanziert hat?

Capri-Sonne. Und Reimann-Andersen. In der Gegend um Heidelberg sitzt viel Geld. Zuviel Geld, und zwar in Händen dummer Menschen. Besitzstandswahrer mit angeblich wertkonservativem Hintergrund. Freudenberg, Sap, etc. Und die Sonne versinkt bei Capri. Im Meer…

Was ist das denn für ein Schwachsinn?? Hier geht’s nicht um E Autos sondern nur um erneuerbare Energien. Und da gibt es viele Leute die denn Übergang schneller haben wollen.

blöder E-Auto Kram, es bringt nichts 500-1000kg hochexplosiven Sondermüll durch die Gegend zu transportieren. Feinstaub produzieren diese Fahrzeuge aufgrund des Gewichts mehr als normale Autos, besser ist CO2 neutraler Kraftstoff mit einer 100mal so hohen Energiedichte wie diese giftigen Festkörperspeicher. Hat sich vor hundert Jahren nicht durchgesetzt, wird jetzt politisch getrieben in den Vordergrund geschoben. Hier hört keiner auf Fakten, auch in diesem Forum nicht. Am Besten man verbietet die individual Mobilität und beschneidet die garantierte Freizügigkeit der Bewohner auf ein unerträgliches Maß.

Es braucht ja keine „500-1000kg“ an Batterien, es würden auch 200-250 kg (20-25 kWh) reichen, also das Gewicht eines Verbrennungsmotors, und man käme innerorts 200 km weit (z.B. mit VW e-up).

Bei kleinen Stadtautos reichen auch nur 70-100 kg für 60 bis 90 km Reichweite.

Ein ausgezeichneter technischer Artikel, der die verschiedenen Sachebenen “ausleuchtet“.
Was nur fehlt ist der Hinweis, dass spätestens 2030 – voraussichtlich schon früher – der STROM MINDESTENS 1,00 € pro kWh kosten wird.
Was das für die Bevölkerung heißt sagt aber kein Politiker heute!
ABER DER PRÄSIDENT DES WEF (SCHWEIZ) SAGT KLIPP UND
KLAR: NACH CORONA WIRD ES KEINE ZEIT MEHR WIE VOR CORONA GEBEN UND DIE MENSCHEN WERDEN FROH SEIN, DASS ES SO IST“.
Fazit: Das Leben wird nur noch aus POLITISCHEN BESCHRÄNKUNGEN bestehen und E-Autos sind KEINE Volksfortbewegungsmittel mehr und werden nicht gebraucht!
Jeder sollte darüber nachdenken. Schöne Vorweihnachtszeit und bleiben Sie gesund!

Wie kommen Sie auf den Preis von 1Euro / kWh? Ist sehr unwahrscheinlich, wenn man für deutlich weniger seinen eigenen Strom erzeugen kann.

Farnsworth

Super Beitrag, gut erklärt. Ich bleibe dabei : Kleine, leichte E-Auto, nachts zu Hause geladen, oder am WE mit eigenem Solardach=O. K. Aber 250kW E Autos mit2, 5t Gewicht, vormittags an Schnellladesäulen sind und bleiben eine Umweltsünde!!! Wir leben alle auf viel zu großem Fuße! Ob wir es wahr haben wollen oder nicht.

Ein bekanntes 250kW+ E-Auto, mit knapp 2 Tonnen Gewicht ist gleichzeitig eines der Effizientesten. Du hast das Prinzip von E-Autos noch nicht verstanden. Bitte nachholen!

Nein, du hast nicht verstanden, was eine Rolle spielt und was nicht. Ein BEV mit einer Riesenbatterie und entsprechend grossem CO2-Fussabdruck wird nie ökologisch sein, unabhängig davon, ob der Motor die Energie ein bisschen effizienter umsetzt oder nicht. Nur ein BEV mit einer kleinen Batterie ist ökologisch.
Der zweitwichtigste Parameter wäre dann, wie schnell man fährt. Schnell fahren (z.B. über 110 km/h) ist immer unökologisch, weil der Luftwiderstand mit steigender Geschwindigkeit im Quadrat zunimmt.

ich habe das noch besser verstanden. Wie groß der Fussabdruck des Akkus ist, hängt nicht von der Größe ab, sondern vor allem davon wo er hergestellt wurde. Es ist ein viel größerer Unterschied, ob das Kalifornien, Norwegen oder China ist, als die Größe des Akkus.
Die Akkugröße richtet sich nach dem Hauptzweck des Autos. mit einem kleinen Akku kann man praktische keine Langstreckenfahrten unternehmen.

By the way, ein Auto ist niemals ökologisch, egal ob BEV oder Verbrenner. Es geht nur darum, wer den kleineren Fussabdruck hat. Das hat nun mal das BEV, zumindest das Potential dazu. Das ist das Entscheidende, nicht unbedingt wo wir heute stehen,

Falls dieses E-Auto ein Tesla ist, dann hat er vielleicht auf der Autobahn wegen der windschnittigen Form einen Vorteil, sobald dieser aber in der Stadt unterwegs ist, dann braucht er doppelt so viel Strom wie ein VW e-up wegen seines hohen Gewichts (hoher Rollwiderstand).

Naja, 12,7 kWh/100km zu 16 kWh/100km sind nun mal nicht das Doppelte. Zwischen den Fahrzeugen liegen Welten. Wie gesagt, dass Gewicht geht dank der Rekuperation lange nicht so in den Verbrauch ein wie man es bei den Verbrennern gewohnt ist.

Tatsächlicher Verbrauch: Tesla Model 3 im Test.

Auf unserer 360 Kilometer langen Standardstrecke von Rom in die Emilia Romagna verbrauchte die Mittelklasse-Limousine durchschnittlich 14,7 kWh/100 km,…

im römischen Stadtverkehr, kamen wir auf einen Durchschnitt von 27,0 kWh/100 kmBei gemischter Nutzung innerorts und außerorts kam der Viertürer auf 17,4 kWh/100 km ….

Auf der Autobahn verschlechtert sich der Durchschnitt, … 22,8 kWh/100 km, … Bei unserer Sparfahrt kamen wir mit 13,9 kWh/100 km …, im Maximalverbrauchs-Test bergauf dagegen waren es 70 kWh/100 km

(Quelle: de.motor1.com)

Spanne von 14,7 bis 27,0 Kwh und bergauf sogar 70 kWh, da muss dann bergab sehr viel rekuperiert werden, wenn da ein Durchschnittvon 20 kWh heraus kommen soll.

Zum Vergleich:

VW-e-up – ADAC Ecotest: 16,7 kWh/100 km, Ladeverluste inklusive. Innerorts 11,4 kWh/100 km.

Also ich muss schmunzeln. Da ist jemand weder auf der Höhe der Zeit noch mit dem Stand der Technik vertraut.
Das Zauberwort heisst Zykluswechselbeständigkeit. Das ist die Akku Eigenschaft, wie oft geladen und entladen werden kann, bis er für den Anwendungszweck nicht mehr brauchbar ist. Diese liegen bei heutigen Akkusets ungefähr bei 1’000 bis 2’000. Nehmen wir eine Strecke von 200’000 km und weil es einfach zu rechnen ist einen Verbrauch von 20 kWh / 100 km. Nun kommt eine 20 kWh Batterie zum Einsatz. Auch wieder gerechnet über eine komplette Entladung / Aufladung (was in der Realität eher nicht vorkommt). Für die Strecke wären 200’000 km x 20 kWh / 100 km = 40’000 kWh oder 40 MWh nötig. Das wären 2‘000 volle Zyklen. Ersatz nötig. Jetzt die Rechnung mit einer 100 kWh Batterie. Dann landen wir bei 400 Zyklen. Kein Ersatz.

Die Verbrenner haben ihr Gewicht ausgelagert. Es ist im Tankwagen hinter ihnen auf der Strasse unterwegs.
Nehmen wir einmal an, Dein Gewichtsargument sei stimmig, dann wollen wir doch am Beispiel des Renault 1.5 DCI Diesel das mal durchrechnen auf eine Strecke von 100’000 km. 
5 Liter Diesel auf 100 km addieren sich auf 5’000 Liter. Die Dichte beträgt 0.82 bis 08.45 kg/Liter. Rechnen wir mal mit 0.82. 
Dann zieht das Fahrzeug mit Leergewicht 1’306 kG (Leer? Nix im Tank?) noch einmal 4100 kg Diesel hinter sich her. Die sind einfach im Tanklastwagen dahinter. Dann landen wir bei einem 5.4 Tonner. Chapeau!
Die Berechnung des erzeugten CO2 (Faktor 2.61) sparen wir uns jetzt mal. 
Ein vergleichbarer ZOE wiegt 1575 kg. 
Welches Fahrzeug ist nun schwerer und bei welchem bleibt das Gewicht gleich?
Hinter einem Verbrenner fährt immer ein mehrachsiger Tanklastwagen. Wenn man genau hinschaut, sieht man ihn auch. 

Was soll das sein? Leise PR für Atomkraft?
Es ist wieder einmal dieser unsägliche Versuch, die Elektromobilität schlecht zu reden, indem man die Fehler der Regierung und der Konzerne im Bezug zur Energiewende den Privatmenschen aufs Aug drückt und so tut, als wären die Elektroautos (und deren Käufer) Schuld an der Misere der Energieerzeugung. Dass wir die gesamte Energieversorgung auf Strom umstellen müssen und das zu 100% CO2-frei, ist dem Herrn Professor wohl entgangen.

Jaja, die Zukunft weiterhin mit Füßen treten, das können wir nur zu gut
Natürlich braucht der Diesel vom deutschen bei 180 kmh nur 3,8 Liter und zieht dabei einen 2,5 tonnenangänger mit 2 Pferden. Alles was der deutsche täglich braucht.

Bei verbrennen einfach dreist die NEFZ Werte nehmen und beim E Auto mit 20 kWh rechnen…
Ist ja nicht so, dass Diesel auch bei der Herstellung, Transport CO2 verursacht. Aber da schaut der deutsche Politiker weg und fährt mit seinem Fetten Audi zum nächsten Pressetermin. Im real Verbrauch genehm sich die Politiker Karren nicht weniger wie das dreifache des Zieles von 95 Gramm pro Kilometer.

Was eine schlechte Stimmungsmache gegen E auto dieser Artikel hier. Wir haben eine Solaranlage auf dem Dach und fahren damit 8 Monate im Jahr GRATIS und COS NEUTRAL Auto.

Erstmal einen schönen vierten Advent an alle :).

Ich lese hier wieder mal die Bericht und wenn es Kritik gibt beim E Antrieb ist es natürlich ein totaler Schwachsinn und ein Mensch der überhaupt keine Ahnung haben soll. Wäre es nicht gut zu verstehen, wenn Punkte einfach noch nicht gut laufen diese auch zu akzeptieren und zu respektieren? Es gibt bei der E Mobilität auch noch sehr viele Probleme die gelöst werden müssen. Die Augen davor zu verschließen bringt nichts und so werden Probleme auch nicht gelöst. Die Sprüche das es Leute sind die die Verbrennerlobby am Leben lassen wollen wollen kann ich echt nicht mehr hören. Dies sind echt Sprüche unter der Gürtellinie und bringen die E Mobilität nicht weiter.Kritik mit offen Augen sehen und diese auch angehen und dann verbessern sollte oberste Priorität sein. Vielen Dank Elektroauto-News, dass Ihr auch solche kritischen Berichte bringt und ihr eure Augen nicht verschließt, sonst kommen wir bei einer klimaneutralen Mobilität nicht voran.

Ist ja alles schön und gut und richtig. Aber wieso spricht der Herr nicht das wahre Problem an? Nämlich wie wir unseren Strom erzeugen! Nicht das BEV ist das Problem, sondern unsere Kohlekraftwerke. Die hätte man der Umwelt zu liebe schon längst abschalten sollen.
Stattdessen wird das einzige Fortbewegunsgmittel, welches CO2 neutral fahren kann, schlecht gemacht, anstatt den Verursacher, Kohlestrom, zu diskreditieren.

Genau das sagt der Autor des Artikels ja.
Aber solange die Kohlekraftwerke nicht abgeschaltet sind, ist das BEV nicht so gut, wie man wahrhaben will. Gerade auch im Vergleich zu einem optimierten Verbrenner.

Das gilt ja nur für Deutschland, Polen und die Tschechei.
selbst ein optimierter Verbrenner kann niemal an einen BEV rankommen, selbst nicht mit dem miesen deutschen Strommix.

Ja die Verbrenner-Lobby mehr fällt mir dazu nicht ein… Nirgends wird aufgeführt wieviel Strom nötig ist, um aus Rohöl Benzin oder Diesel herzustellen… das kommt ja auf den Kraftstoff noch oben drauf…!

OMG was für ein Bullshit. Es fahren gerade einmal 200.000 Elektroautos in Deutschland. Und wir verscherbeln jedes Jahr 8% unseres Stromes, weil wir die dreckigen Kohlemeiler nie vollständig abschalten. Diese 8% würden für 15 Millionen Elektroautos reichen. Dazu haben wir gerade Nachts genügend Strom übrig.
Das Dinosaurierleichenverbrennerauto benötigt 7x so viele Ressourcen und auch die Ölförderung und die Benzinherstellung kostet wahnsinnig viel Energie, wesentlich mehr als das Elektroauto benötigt über sein Autoleben gesehen. Die Akkus halten heutzutage schon 1 Mio. Kilometer, also zwei Stinkerautoleben und auch das Recycling der Akkus, ja, Akkus kann man heute schon zu über 90% recyceln, auch dieses spart Co2 ein.
Zu den lächerlichen Argumenten, Elektroautos seien nur Zweitwagen für reiche Bürger: Falls der alte weisse Mann, welcher diesen Text verfasste es noch nicht mitbekommen hat, seit 2020 darf man auch in Mietgebäuden eine Lademöglichkeit installieren lassen und auch die Discounter bauen massiv Ladestationen. Das Einzige, das noch fehlt, man müsste auch die Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen. Und gerade Menschen mit kleinen Einkommen kommt die Elektromobilität zu gute, denn ein Elektroauto ist günstiger im Unterhalt. Somit tragen wir “ early adopters“ durch den Kauf eines Elektroautos auch dazu bei, dass Elektroautos für alle günstiger werden.

Den Bullshit hatten wir doch schon vor ein paar Wochen. Auch hier wächst der Sprit wieder unter der Tankstelle?

Natürlich wächst der Sprit unter der Tankstelle und dazu auch noch „Weltweit Dezentral“.
Das weiß doch jeder. Und der Herr Professor weiß das natürlich auch.

Nicht so viel Reden sondern machen und den Spritbrennern zeigen wie es geht.
Es ist ne tolle Sache Zuhause zu laden und dann noch mit Solarstrom vom eigenen Dach.
Wenn man dann noch mit Überschüssigen Strom (Überschussladen) laden kann noch besser.
Die Technik ist da benutzt sie endlich.
Nur Mut es funktioniert!!!

Grüße Timo

Abgesehen davon dass dieser Artikel viele Fragen offen lässt, welche Auswirkungen E-Autos z.b. als Speicher für erneuerbare Energien haben, die dann z.b. nicht herunter geregelt werden müssen sondern weiter voll Strom liefern können, betrachtet es nicht die Verhaltensweisen von E-Autos Besitzern. Ich gehe mal davon aus dass die meisten e Autobesitzer zumindest 100% Ökostrom-Tarif haben. Das heißt dass deren Lieferanten dazu verpflichtet sind Strom aus 100% erneuerbaren Quellen zu liefern. Das fördert wiederrum den Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Professor geht von dem geplanten Strommix von 65% erneuerbare im Jahr 2035 aus. Allerdings liegen wir heute schon bei über 50%. Der Schluß liegt nahe, dass wir das Ziel gesetzte Ziel von 65% locker übererfüllen.

Was meine Person betrifft, ich habe beide Autos die wir hatten durch kleinere E-Autos ersetzt.
Ein Twizy reicht als Zweitwagen völlig. Und auch ein eUp ist als Hauptwagen für unsere kleine Familie ausreichend.
Ich bin auch Ökostromkunde, aber demnächst plane ich auch eine eigene PV Anlage anzuschaffen und zwar eine, die völlig überdimensioniert ist. Bei den Preisen heute ist das auch egal. Denn so habe ich auch Reserven um die Gasheizung in Zukunft durch eine Wärmepumpe zu tauschen und zumindest im Sommer Warmwasser erzeugen zu können und im Winter etwas Unterstützung zu haben. Für die Langzeitspeicherung für den Überschuss aus dem Sommer habe ich leider noch keine passende Antwort. Eine Brennstoffzellenheizung wäre eine Möglichkeit, aber scheint mir zu teuer und wartungsaufwändig.

Farnsworth

Schon wieder dieser Grenzkostenquatsch, aberVWL Profs lieben diese Berechnungen ja bekanntlich. Wie sieht es denn aus, wenn der zusätzliche Strom einfach zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird. Ich kenne jedenfalls keinen eAutofahrer, der keinen Ökostromtarif abgeschlossen hat. Die Ladesäulen werden ebenfalls mit Ökostrom betrieben, die Batterien mit Ökostrom hergestellt. Empirischen Studien ist zu entnehmen, dass Elektromobilität die Verbreitung der erneuerbaren Energien fördert, wie ein Dünger, der das Pflanzenwachstum beschleunigt. Aber Empirie und VWL sind ja schon immer zwei verschiedene Paar Schuhe gewesen.

Wie sicher sind sie sich, das die Batterien mit Ökostrom hergestellt werden? Diese kommen doch überwiegend aus China und da ist Kohle auch noch ein sehr verbreitetes Stromerzeugungsmittel. Auch wenn wir in auf der ganzen Welt E Autos mit erneuerbaren Strom fahren würden, hätten die E Autos auch immer noch die Probleme mit Feinstaub durch Bremsen und Reifenabrieb. Diese Punkte sind leider auch noch nicht gelöst. So einfach ist alles auch nicht, wie man sich dies wünscht. Fakt ist, E Autos können in Zukunft klimaneutral gefahren werden, können Verbrenner aber auch durch synthetische Kraftstoffe zum Beispiel aus Mikroalgen oder aus Strom, aber nicht so effizient wie E Autos und auch nicht lokal sauber. Ob es dementsprechend sinnvoll ist lasse ich offen, aber wir müssen auch berücksichtigen das es in der Welt 1,3 Milliarden Fahrzeuge gibt, die ja auch Verbrenner sind und dann wäre es gut synthetische Kraftstoffe zu nutzen als fossile Brennstoffe, oder? Wir sehen doch schon wie schwer es ist in Deutschland den Verkehr auf klimaneutrale Antriebe umzustellen und da ist sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen. Aber mal abgesehen von Deutschland, wie sieht es den in der Rest der Welt aus mit Stromerzeugung aus, wenn diese überhaupt vorhanden ist? Der Klimawandel macht nicht vor Grenzen halt, wenn ich sehe unsere Ostsee hat jetzt 8 Grad Wassertemperatur Mitte Dezember. Die Wassertemperatur sollte eigentlich bei 1-2 Grad liegen! Wir müssen was tun und da sollte nicht nur die E Mobilität berücksichtigt werden sondern alles was den Klimawandel zurückhält, oder? Es bringt ja auch nichts wenn wir E Autos mit 100% Ökostrom fahren und dann die anderen elektrischen Geräte mit fossilen Brennstoffen betreiben.

CO2 neutrale Mobilität ist nur mit elektrischen Antrieben zu erreichen, Biosprit ist eine ökologische Katastrophe, er konkurriert mit der Nahrungsmittelproduktion, lässt sich nicht annähernd in den benötigten Mengen herstellen und benötigt pro kWh etwa 6 Mal soviel Energie. Die von Ihnen angesprochene Feinstaubproblematik existiert ebenfalls nicht wirklich, denn Bremsstaub fällt aufgrund der Rekuperation kaum an und Gummikrümel vom Reifenabrieb sind nicht schön, aber völlig ungefährlich. Ganz anders sieht es mit den ultrafeinen metallischen Stäuben aus, die in modernen Verbrennungsmotoren entstehen. Diese Partikel sind pathogen, sie können die Blut Hirnschranke überwinden und lagern sich im Gehirn an. Sie sind ausserdem lungengängig. Würde man die aktuellen Studien, etwa der Universität Oxford zur Erhöhung des Risikos von Demenzerkrankungen und Schlaganfällen dazu ernst nehmen, müsste man Verbrennungsmotoren eigentlich morgen verbieten. Das wird natürlich nicht passieren, aber je schneller wir uns von dieser Technologie verabschieden, desto besser.

Da muss ich ihnen leider wiedersprechen, ich fahre die CNG Fahrzeuge mit Biomethan aus Abfällen der Zuckerrübenverarbeitung. Dies hat überhaupt nichts mehr mit Lebensmitteln zu tun und es gibt auch Verbio, ein Unternehmen welches aus Strohresten Biomethan herstellt.Damit könnten 10 Millionen CNG Fahrzeuge klimaneutral fahren. Dies sind auch keine Lebensmittel. Auch kann man aus Gülle Biomethan herstellen und die CNG Fahrzeuge bedienen. Auch Seat testet in Spanien grade bis 2023 aus menschlichen Ausscheidungen CNG Fahrzeuge zu fahren, was natürlich auch sehr gutes Biomethan ergibt und CNG Fahrzeuge klimaneutral fahren lässt. Dies sind alles keine Lebensmittel. Übrigens gibt es auch grade zum Thema Feinstaub einen sehr guten Bericht von der OECD, der auch die Feinstaubbelastung von Verbrennern und auch E Fahrzeugen unter die Lupe genommen hat. Grade die deutlich schweren E Fahrzeuge schneiden da sehr schlecht ab. Rausgefunden haben diese auch, das der Verbrennungsmotor sogst gar kein Feinstaub mehr ausstößt. Das Problem scheint das abnutzen der Reifen und das Bremsen.

Natürlich können sie mir widersprechen, das ist ein freies Land:-) Aber Belege wären schon ganz schön, Die von Ihnen angesprochene Firma ist ein kleiner Mittelständler aus Sachsen. Die produzieren Sprit für ein paar tausend Autos und nicht für 10 Millionen. dafür reichen die verfügbaren Zuckerrüben sicher aus. CNG ist als Technologie mausetot, die Zahl der verfügbaren Modelle sinkt seit Jahren, der Bestand liegt in Deutschland bei unter 100.000 Fahrzeugen und stagniert seit 2010, Es stimmt zwar, dass die modernen Verbrenner weniger Feinstaub ausstoßen, aber nur wenn man das reine Gewicht betrachtet. Bei gefährlichen Nanopartikeln kommt es aber eben nicht darauf an, sondern auf die Größe und die Morphologie. Das ist bei Viren nicht anders. Ich würde 1 Milliarde Schnupfenviren 1000 Ebolaviren jederzeit vorziehen. Der erhöhte Reifenverschleiß bei Elektroautos hat weniger mit dem Gewicht zu tun, sondern eher mit dem enormen Drehmoment, was ja auch einen Teil des Fahrspaßes ausmacht. Das ist in der Tat ein Problem, wer mal einen Kona, Tesla oder eNiro gefahren ist, weiss vovon ich rede. Mit einem Gasauto kann einem das natürlich nicht passieren 🙂 Die Hersteller reagieren aber bereits darauf mit veränderten Reifenmischungen und der Orientierung hin zum Heck- oder Allradantrieb. Das sind ohnehin die besseren antriebskonzepte für elektroutos, weil sie sich problemloser realisieren lassen, als im Verbrenner und sie ihre Vorteile im Elektroauto voll ausspielen können.

Dies ist der Anbieter, der uns in Kiel mit Biomethan versorgt.

https://www.kielerleben.de/news/kraftstoff-zukunft-bei-anton-willer-10023841.html

Und dies ist Verbio der aus Stroh Biomethan hergestellt.

https://www.verbiogas.de/verbiogas/

Ja, leider bekommt der CNG Antrieb nicht die Aufmerksamkeit die er bräuchte.Weil er eben fast klimaneutral betrieben werden kann. Das Biomethan Tankstellennetz ist bei über 60% 100% Biomethan Tankstellen. Also auch noch 40% fossiles Erdgas. Dies wird aber immer mehr umgestellt. Um so schlimmer, das die Bundesregierung dies nicht berücksichtigt. Es sind aber nur 20% angegeben und müsste nachgebessert werden und nicht mal die 20% werden beim CO2 Ausstoß angerechnet. CNG Fahrzeuge wie meine fahren immer mit 100% Biomethan werden aber nach fossilem Erdgas berechnet, dies ist nicht fair somit auch kein Anreiz für die Automobilindustrie. Da wie sie schon sagen es ja auch nur ein Nischenprodukt ist geht er vielleicht sogar ganz unter. Schade, weil dieser Antrieb nachweislich klimaneutral betrieben werden kann und auch sehr zuverlässig ist. Aber es soll in Zukunft wohl keine Vielfalt mehr geben. Dies finde ich sehr bedauerlich. In allen Bereichen gibt es verschiedene Möglichkeiten auszusuchen was man haben möchte, beim Automobil soll sich dies vielleicht ändern. Das wäre nicht gut. Wichtig wäre es möglichst schnell alles auf klimaneutral zu stellen und da hätten wir mit dem CNG Antrieb auch eine Möglichkeit. Auch wenn diese Fahrzeuge keine 300 Ps haben, aber mir reichen meine 110 Ps und 130 Ps um von A nach B zu kommen und es gibt ja auch noch 170 Ps bei Audi mit dem G-tron. Einen 3.0 Motor wird oder wurde auch entwickelt und liegt in den Schubladen, aber ob der noch kommen darf ?

Warum sollte ich das Biogas in einem Fahrzeug mit 25% Alltagswirkungsgrad einsetzen. Sowas gehört in stationäre Anwendungen der Industrie. Da kann man fast 100% nutzen und mit der Restwärme noch Strom produzieren.

Alleine schon weil wir unbedingt einen Antriebsmix brauchen. Wir sehen es doch schon bei den jetzigen Willkürlichkeiten der Benzin und Dieselpreise und Absprachen der Automobilindustrie. Diese hätten ja ein noch leichteres Spiel in Zukunft Preisabsprachen durchzuführen, wenn es nur noch einen Antrieb geben würde und jeder müsste ihn zahlen. Genauso wie bei den Strompreisen. Der Strompreis könnte 5 Euro kosten pro KWh. Und was will man dann machen ? Man muss ihn eben zahlen, weil es ja außer E Antrieb nichts gibt. Hatten wir dieses Spiel nicht mit Benzin und Diesel? Warum hat der Diesel in Deutschland so stark dazu gewonnen? Außerdem Effizient ist der Natur auch egal, wichtig ist das es alles wiederverwertet wird.

Warum brauchen wir einen Antriebsmix. Strom kann jeder selber machen.

Hm, wie kann den jeder Strom selber machen? Etwas die Leute, die in der Stadt wohnen und froh wenn diese in der gleichen Straße einen Parkplatz bekommen? Womit soll den jeder selber Strom machen?

sie könnten sich ein Fahrrad mit Dynamo in die Wohnung stellen , ist jetzt zwar nicht ganz so effizient, aber wäre eine Lösung…. da gäbe es auch viele andere

Energieerhaltungssatz (5. Klasse) 😉

achso… ein grauhaariger Mann mit rausgesteckter Zunge sagte mal:
Probleme können nie so gelöst werden wie sie entstanden sind.

darf man hinterfragen warum sie ein auto haben wenn es dafür keine Abstellmöglichkeit gibt? Wofür braucht man in der Stadt überhaupt ein Auto?

Ist jetzt echt nicht ernst gemeint, oder? Was soll ich denn darauf bitte antworten? Wie soll den damit der alltägliche Strombedarf zuhause komplett gedeckt werden und dazu noch ein oder zwei E Autos angetrieben werden? Deswegen wünsche ihn lieber eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins 2021.

Ja, wie im Renault-Werbespot: https://www.youtube.com/watch?v=Gqy5-e5-ZOE

Witzige Werbung und so wahr, nur das meist an diesen Sachen eben ein langes Kabel hängt und die Abgase im Kohlekraftwerk entstehen, da wir ja immer mehr elektrische Geräte betreiben und soviel erneuerbaren Strom leider nicht dazu bekommen. Dies ist doch leider noch das Problem und bis 2038 soll der Kohlestrom leider noch betrieben werden und die Union liebäugelt schon wieder mit der Atomkraft. Diese ist noch nicht mal beendet und soll schon wieder aus der Versenkung geholt werden. Auch UK will für seine jetzigen Kohlekraftwerke diverse Atomkraftwerke neu bauen. Lernen die Menschen den nicht dazu? Wohin mit dem Müll und was muss noch in die Luft gehen? Wenn sowas in Zukunft zum grünem Strom dazugehört, na dann gute Nacht. Schön finde ich das wir wenigstens über diese Sachen reden.

Es ist immer wieder interessant: Strom Mix bleibt Strommix. Und interessierte Kreise weisen immer eine Komponente dem e-Auto zu: die Gegner den Kohlestrom, die Befürworter den Ökostrom oder den abgeregelten Strom. Durchsichtiges Manöver.

Hat was, aber: Wenn die Batterie in China produziert wird, dann muss man dafür auch den dortigen Strommix in die Rechnung nehmen, oder?

Richtig – und bei den Batteriefabriken mit Eigenerzeugung „auf dem Dach“ den Ökostrom (siehe Gigafactory oder/und die neuen Batteriefabriken (wenn sie denn mal fertig sind) von Northvolt mit Wasserkraft, zusätzlich zum aus dem Netz bezogenen Strommix.
Und den Raffinierien in Ingolstadt oder anderswo bitte den Kohlestrom, denn Ökostrom wird aus Kostengründen in Raffinerien nicht verwendet, sondern sogar direkt ab Kohlekraftwerk via EEX Leipzig kontrahiert.,1,6kWh Strom pro Liter Kraftstoff (egal ob Diesel/Benzin/Kerosin etc., also auf alle gleichmäßig umgelegt) nur die Raffinerie, bei einem Verbrauch von 7 Litern/100km also 11,2kWh.Das ganze mal 800g CO2 pro kWh macht? 8.960 g/100km oder knapp 90g CO2 pro km. Nur die Raffinerie, dazu dann das Auto selbst usw. Unterm Strich ist das E-Auto immer noch besser, sodass es sich immer noch lohnt umzustellen, aber fernab von jeder „emissionsfrei“ Diskussion oder 0g/km etc.

Merke, es ist besser 102kWh Energie im Verbrenner zu verheizen (exon Mobile 42kWh energie zur herstellung von 6 Litern Diesel) als 20kWh im E-Auto, zu verbrauchen. Es entstehen am Auspuff nur 98g Co2 aber das Schweröl das man für die Öltanker verbrennt, denn Kohleszrom und Ölstrom denn die raffinerien verbrauchen, denn Diesel den die Tanklaster verbrauchen die Mengen an Strom denn der Tankstellen betrieb verbraucht, die Herstellung von Motoröl, Öl und Motorluftfiltern, dessen Verpackung, Transport, Entsorgung, die 3 ~ 4x hoöheten austauschinterwalle an Bremsen etc. „vergessen“ wir natürlich ebenfalls.

Da wurde wohl wer gut bezahlt.

Mal davon ab das Wärmepumpen und E-Autos meist zu laszarmen Zeiten laufen wenn Wasser und Windkraft ordentlich Leitung liefert.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Mercedes-EQ: EQB feiert Weltpremiere in Shanghai
Ex-Byton-CEO Daniel Kirchert fortan für Evergrande Auto tätig
Polestar sichert sich 550 Millionen US-Dollar per Kapitalerhöhung
242
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).